Jenina hat geschrieben: So 4. Feb 2018, 10:52
nur nicht so pessimistisch! Gerade hier merken wir doch dass es gar nicht so wenige sind die anders denken. Ja, die sogar etwas tun wollen und auch tatsächlich tun damit sich unsere Gesellschaft in eine positive, zukunftsfähige Richtung entwickelt.
Hallo Jenina - mein hochgeschätztes Korrektiv,
war ich wirklich sooo pessimistisch?
Ich würde es eher angewandte Aufmerksamkeitsökonomie nennen.
Jenina hat geschrieben: So 4. Feb 2018, 10:52
Wir merken alle, dass der reaktionäre Konservativismus (es gibt glücklicher weise noch den liberalen...) in letzter Zeit zunimmt, gerade habe ich im anderen Thread eine Bemerkung von Dolores dazu gelesen. Und es gibt eben noch die Neuen Rechten, die "Rechtspopulisten", die eigentlich allesamt gewöhnliche Faschisten sind. Die können einem eine noch größere Angst einjagen, zumal sie sogar noch im Bundestag ihre Dummheiten von sich geben dürfen.
Da bin ich mir gar nicht so sicher, ob die konservativen Liberalen wirklich ein Fortschritt sind. Deren Mantra aus "Privatisierung - Steuersenkung - Sozialstaatsabbau" gibt wenig Anlass zu Optimismus. Wenn der Vorrang des Kapitals quasi zur obersten Direktive erhoben wird, und die Rechtspopulisten als nützliche Idioten zur Durchsetzung dieser Ziele benutzt werden, dann ist das ein tatsächlich ein Grund, pessimistisch zu werden - jedoch ob der allgemeinen Blindheit.
(Wir haben ja bald wieder Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen. Vielleicht sollten wir das mal mit auf die Tagesordnung setzen.)
Jenina hat geschrieben: So 4. Feb 2018, 10:52
Ich bin eben eine unverbesserliche Optimistin und weiß, dass es eine bessere Gesellschaft geben kann und muss. Ich werde das nicht mehr erleben, aber wir haben ja Kinder und Enkel, gerade mein Sohn macht mich da zufriedener beim "Glaube" an die Zukunft. Wir sollten das alle tun und nicht aufgeben.
Bzgl. Kind steht es bei mir grad nicht so zum besten, und ob es mich jemals mit Enkeln beschenken wird "steht in den Sternen". Aber trotz allem bin ich noch immer mit dabei, die Welt zu verbessen, auch wenn ich manchmal desillusioniert und pessimistisch wirke.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.