Hallo zusammen,
ich finde bettys Worte hier sehr bewegend:
betty hat geschrieben: Mi 29. Nov 2017, 12:45
Es würde unser Leben um so vieles erleichtern, wenn ich es akzeptieren bzw tolerieren könnte.
Mir gefällt diese Situation, wie wir sie haben ganz sicher nicht. Es ist unglaublich traurig und belastend, wenn du jemanden liebst, aber so etwas so gravierend dazwischen steht.
Letztes Jahr hatte betty eine schlimme Zeit, nachdem sie es frisch von ihrem Mann erfahren hatte.
Sie hat es versucht, die Ratschläge von damals zu befolgen, sonst wäre sie wohl nicht auf einem Stammtisch gewesen.
Auch hier wieder kennen wir die reale Situation von betty und ihrem Mann nicht, was sie wirklich verbindet - und da gibt es wohl einiges, sonst könnten die oben zitierten Worte nicht entstehen.
Viele haben ihre Erfahrungen gemacht, sonst würde man hier nicht schreiben, dass es wohl besser wäre, sich in dieser Situation zu trennen.
Wenn man an dem Punkt ist, an dem man für sich erkennt, dass die Beziehung für beide keinen Sinn mehr macht, dann muss man handeln.
Vielleicht sind die beiden noch nicht an dem Punkt, diese endgültige Entscheidung treffen zu müssen.
Ich vermute, dass betty immer noch selbst im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht, an sich zu arbeiten und ihren Beitrag zu der Beziehung zu leisten.
Vielleicht gibt es auch noch Lösungswege auf die wir noch nicht gekommen sind.
Und es gilt zu bedenken, dass es noch einmal anders ist, ob ein Mann - warum auch immer - zeitweise in die Rolle der Frau schlüpft oder nicht mehr anders kann als 24/7 als Frau zu leben.
Wäre ich in bettys Situation und könnte nicht mehr, dann würde ich hier weder schreiben noch kämpfen, sondern mich schlicht trennen und versuchen, mein Leben neu zu finden, würde hier keine Energie mehr mit lesen/schreiben verschwenden.
Man muss auch anerkennen können, dass es Menschen gibt, die damit nicht zurechtkommen und diese so sein lassen können, wie sie sind.
Das ist schwer, besonders für mich, denn ich glaube, es gibt nichts, was man nicht lösen kann.
Es ist auch an uns, Wege zu finden, um mit Menschen mitfühlend umgehen zu können, die sich mit uns schwertun.
Die, die von Trennung geschrieben haben, sind durch ihre Erfahrungen schon durch gegangen und sehen das natürlich aus einem anderen Blickwinkel, dennoch ist es nicht jeder Verlauf gleich.
Ein besinnlicher Drache