Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
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Silke61
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Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Ich bin durch mein gestriges Shopping-Erlebnis und den aktuellen Thread 'Warum sind Röcke so faszinierend und "anziehend"?' mal wieder auf mein Problem mit der Anatomie gestoßen.
Mein Problem: Die meisten Sachen, die richtig chic und feminin sind, sind es nur mit halbwegs femininen Formen. Jedenfalls finde ich sehr viele Sachen, die auf dem Bügel toll aussehen von mir angezogen nur gräuslich. Ein paar Beispiele:
- gestern einen an sich tollen Pullover gesehen, der aber etwas figurbetont geschnitten ist, was normalerweise die weiblichen Rundungen betont - bei mir aber leider nur den Bauch. Immerhin sah er eine Größe größer dann immer noch ziemlich gut aus und ich habe ihn so gekauft, allerdings fällt er jetzt sehr locker, was bei diesem Teil ging, aber oft eben nicht wirklich eine Alternative ist, weil viele Teile dann nur noch wie ein Sack hängen.
- ich suche schon lange wenigstens ein Kleid, das paßt und an mir aussieht aber es fängt schon mit der Größe an: Unten (bei Hosen und Röcken) habe ich 38 oder höchstens 40, oben bei Blusen/Pullovern/Jacken 44 oder sogar 46, wenn die Teile klein ausfallen. Klar versuche ich dann 44 beim Kleid aber die meisten Kleider sehen einfach nur aus, wenn Oberweite und Hüfte mehr Umfang haben als der Bauch. Versteht mich nicht falsch, es geht nicht um Model-Maße oder irgendwelche sexy Phantasien, schlicht um das Verhältnis. Dicke Bio-Frauen haben normalerweise eben nicht nur Bauch sondern auch die dazu passende Oberweite und ausladende Hüften und dann paßt es wieder.
- Bei Röcken ist es nicht ganz so schlimm aber etwas mehr Po würde der Optik schon gut tun. So habe ich bisher nur Röcke in Glockenform, würde aber sehr gern auch mal was figurbetontes tragen. Wie macht Ihr das? Augen zu und durch ist irgendwie auch kein Lösung.
Liegt es einfach an zu kleinen Silikoneinlagen (ich habe bisher nur ein eher dezentes Paar) bei Kleidern und Pullovern und fehlendem Schaumstoff im Hüftbereich bei Kleidern und Röcken? Oder was macht Ihr, damit Klamotten, die für Bio-Frauen designed sind bei Euch gut aussehen?
Meine aktuelle "Lösung" sieht so aus, daß ich versuche abzunehmen, denn sobald ich den Bauch bei der Anprobe etwas einziehe sieht es oft wirklich gut aus. Die Zentimeter, die ich beim Baucheinziehen "einspare" will ich halt durch Abnehmen runter bekommen. Ich vermute aber mal, daß manche von Euch auch eher eine Apfel-Figur (statt der weiblichen Birnen-Form) haben und doch tragbare Kleider finden.
Ich wäre für Tips wirklich sehr dankbar, weil ich mich einfach sehr nach ein paar wirklich femininen Teilen sehne, aber aussehen muß es natürlich schon.
LG
Silke
Mein Problem: Die meisten Sachen, die richtig chic und feminin sind, sind es nur mit halbwegs femininen Formen. Jedenfalls finde ich sehr viele Sachen, die auf dem Bügel toll aussehen von mir angezogen nur gräuslich. Ein paar Beispiele:
- gestern einen an sich tollen Pullover gesehen, der aber etwas figurbetont geschnitten ist, was normalerweise die weiblichen Rundungen betont - bei mir aber leider nur den Bauch. Immerhin sah er eine Größe größer dann immer noch ziemlich gut aus und ich habe ihn so gekauft, allerdings fällt er jetzt sehr locker, was bei diesem Teil ging, aber oft eben nicht wirklich eine Alternative ist, weil viele Teile dann nur noch wie ein Sack hängen.
- ich suche schon lange wenigstens ein Kleid, das paßt und an mir aussieht aber es fängt schon mit der Größe an: Unten (bei Hosen und Röcken) habe ich 38 oder höchstens 40, oben bei Blusen/Pullovern/Jacken 44 oder sogar 46, wenn die Teile klein ausfallen. Klar versuche ich dann 44 beim Kleid aber die meisten Kleider sehen einfach nur aus, wenn Oberweite und Hüfte mehr Umfang haben als der Bauch. Versteht mich nicht falsch, es geht nicht um Model-Maße oder irgendwelche sexy Phantasien, schlicht um das Verhältnis. Dicke Bio-Frauen haben normalerweise eben nicht nur Bauch sondern auch die dazu passende Oberweite und ausladende Hüften und dann paßt es wieder.
- Bei Röcken ist es nicht ganz so schlimm aber etwas mehr Po würde der Optik schon gut tun. So habe ich bisher nur Röcke in Glockenform, würde aber sehr gern auch mal was figurbetontes tragen. Wie macht Ihr das? Augen zu und durch ist irgendwie auch kein Lösung.
Liegt es einfach an zu kleinen Silikoneinlagen (ich habe bisher nur ein eher dezentes Paar) bei Kleidern und Pullovern und fehlendem Schaumstoff im Hüftbereich bei Kleidern und Röcken? Oder was macht Ihr, damit Klamotten, die für Bio-Frauen designed sind bei Euch gut aussehen?
Meine aktuelle "Lösung" sieht so aus, daß ich versuche abzunehmen, denn sobald ich den Bauch bei der Anprobe etwas einziehe sieht es oft wirklich gut aus. Die Zentimeter, die ich beim Baucheinziehen "einspare" will ich halt durch Abnehmen runter bekommen. Ich vermute aber mal, daß manche von Euch auch eher eine Apfel-Figur (statt der weiblichen Birnen-Form) haben und doch tragbare Kleider finden.
Ich wäre für Tips wirklich sehr dankbar, weil ich mich einfach sehr nach ein paar wirklich femininen Teilen sehne, aber aussehen muß es natürlich schon.
LG
Silke
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Theresa-Annalena
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Hi Silke,
ich glaube das Thema war schon öfters hier präsent.
Von den Größen her scheinen wir ganz ähnlich zu liegen.
Mir passt unten rum auch eine 38 - brauche aber oben
wegen des Brustmuskels / Kreuz eine 42/44 je nachdem
wie die Teile ausfallen.
Klar Abnehmen ist immer richtig. Aber es kommt auch auf
die Körpergröße an. Am Knochenbau kannst Du nicht viel
verändern (höchsten mit der Säge), aber wenns obenrum und
am Bauch weniger wird, tut sich da meistens auch was an den Hüften
und am Po. Da ist dann zu wenig.
Lara und andere haben hier schon einige Expertisen verfasst.
Suche hier mal im Forum nach "Polsterhose"
Neben Kaufen kann man die mit handwerklichem Geschick auch selber schnitzen.
Nachdem Du die Hüfte kaschiert (verbreitert) hast, baust Du als nächstes am Balkon.
Ich habe hier irgendwo gelesen das dieser dann in etwa so breit sein soll wie
die Hüfte. Gegen die "Wampe" können figurformende Mieder oder ein Korsett
helfen, was aber nicht gerade bewegungsfreundlich ist.
Ich bin da selber immer noch am experimentieren.
Gerade bei den Polsterhosen gehen die Meinungen weit auseinander.
Zum testen kannst Du ja bei ihbä mal folgende "Billigvariante" ordern:
https://www.ebay.de/itm/Push-Up-Hoschen ... wDNdVmAAbv
ich hab das Teil auch, und bin eigentlich ganz zufrieden.
"Auf den Hintern" gibts dann auch was:
http://www.ebay.de/itm/Push-Up-Panty-Sl ... 0506.m3226
pass aber auf das es nicht zu viel wird
.
LG Tessa.
ich glaube das Thema war schon öfters hier präsent.
Von den Größen her scheinen wir ganz ähnlich zu liegen.
Mir passt unten rum auch eine 38 - brauche aber oben
wegen des Brustmuskels / Kreuz eine 42/44 je nachdem
wie die Teile ausfallen.
Klar Abnehmen ist immer richtig. Aber es kommt auch auf
die Körpergröße an. Am Knochenbau kannst Du nicht viel
verändern (höchsten mit der Säge), aber wenns obenrum und
am Bauch weniger wird, tut sich da meistens auch was an den Hüften
und am Po. Da ist dann zu wenig.
Lara und andere haben hier schon einige Expertisen verfasst.
Suche hier mal im Forum nach "Polsterhose"
Neben Kaufen kann man die mit handwerklichem Geschick auch selber schnitzen.
Nachdem Du die Hüfte kaschiert (verbreitert) hast, baust Du als nächstes am Balkon.
Ich habe hier irgendwo gelesen das dieser dann in etwa so breit sein soll wie
die Hüfte. Gegen die "Wampe" können figurformende Mieder oder ein Korsett
helfen, was aber nicht gerade bewegungsfreundlich ist.
Ich bin da selber immer noch am experimentieren.
Gerade bei den Polsterhosen gehen die Meinungen weit auseinander.
Zum testen kannst Du ja bei ihbä mal folgende "Billigvariante" ordern:
https://www.ebay.de/itm/Push-Up-Hoschen ... wDNdVmAAbv
ich hab das Teil auch, und bin eigentlich ganz zufrieden.
"Auf den Hintern" gibts dann auch was:
http://www.ebay.de/itm/Push-Up-Panty-Sl ... 0506.m3226
pass aber auf das es nicht zu viel wird
LG Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
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Silke61
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Danke für die Hinweise, Tessa. Ich hatte gehofft, daß es Schnitte gibt, die ich bisher nur noch nicht ausprobiert habe und die besser aussehen aber es scheint wohl doch kein Weg daran vorbei zu gehen, den eigenen Körper ein wenig aufzupeppen.
Gut, daß das mit der Billigvariante in Anführungsstriche gesetzt hast, 36 Euro finde ich schon ziemlich ordentlich. Etwas verwundert war ich bei den Größen, wenn 38/40 schon XL ist. Kann das sein? In welcher Größe hast Du das Höschen denn?
Und zum Korsett: Wie bestimmt man da die Größe? Nach dem ursprünglichen Umfang oder nach dem Zielumfang? Das Korsett soll ja den Bauchumfang gerade verkleinern, d.h. die beiden sind nicht gleich.
Und hast Du (oder jemand anders) da auch ein (für unsereinen) empfehlenswertes Modell?
Ihr merkt, ich bin einfach nach wie vor eine blutige Anfängerin...
LG
Silke
Gut, daß das mit der Billigvariante in Anführungsstriche gesetzt hast, 36 Euro finde ich schon ziemlich ordentlich. Etwas verwundert war ich bei den Größen, wenn 38/40 schon XL ist. Kann das sein? In welcher Größe hast Du das Höschen denn?
Und zum Korsett: Wie bestimmt man da die Größe? Nach dem ursprünglichen Umfang oder nach dem Zielumfang? Das Korsett soll ja den Bauchumfang gerade verkleinern, d.h. die beiden sind nicht gleich.
Und hast Du (oder jemand anders) da auch ein (für unsereinen) empfehlenswertes Modell?
Ihr merkt, ich bin einfach nach wie vor eine blutige Anfängerin...
LG
Silke
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JaquelineL
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Liebe Silke,
das Problem mit dem "mono-breasted body" ist natürlich nicht neu - und selbst bei schlankem Körper ist es natürlich genau so wie von Dir beschrieben: die Sachen sind für anatomisch weibliche Körper geschnitten.
Generell gibt es jetzt wohl drei Varianten:
Du passt den Körper an - Mieder, Korsetts, Exothesen, eine ganze Horde Händler lebt von diesem Ansatz. Im hard-core-Fall, sprich bei TS, versucht man es auch mit Hormonen und Skalpell - man ist dort ja weder auf Wechselfähigkeit angewiesen, noch ist sie gewünscht. Und bei CDs, im figurproblematischen Fall, läuft es auch sehr auf "hinzufügen" hinaus, was häufig zu einem individuell unbefriedigenden Ergebnis führt (erinnert ihr euch an das Video, bei dem sich aus dem "Body Suit" des schlanken jungen Mädchens ein bierbäuchiger alter Mann schälte? Mit all den proportionsherstellenden "Additiven" kommt mal leider eher am anderen Ende der Skala an...).
Man kann natürlich versuchen, "optimale" Bekleidung zu finden. Also Teile, die so geschnitten sind, dass die eigenen Unpässlichkeiten nicht nur weniger betont, sondern vielleicht sogar kaschiert werden.
Und dann kann man auch noch zu sich stehen und Sachen kaufen, die hinreichend gut sitzen und zwar zeigen, dass keine biologisch weibliche Person darin steckt, aber dennoch einem selbst an sich gefallen. Und man sie trägt, ohne sich zu schämen oder sich völlig umzugestalten.
Gerade letztere, dritte Variante erscheint mir am erstrebenswertesten, vielleicht kombiniert mit der einen oder anderen kleineren Selbstoptimierung (ein dicker Bauch hindert ja nicht nur beim Strumpfhose hochziehen, sondern ist auch gesundheitlich suboptimal).
Und ansonsten bleibt mir nur ein "herzliches Willkommen in der Welt der Frauen!": Auch dort ist es so, dass (fast) niemand den perfekten Körper hat und es fast schon wie gewünschte Unterdrückung erscheint, all die großen und kleinen Defizite als Missstände in den Mittelpunkt zu rücken und die Bekleidung so zu schneidern, dass die Problemzonen maximal betont werden.
Liebe Grüße
Jackie
das Problem mit dem "mono-breasted body" ist natürlich nicht neu - und selbst bei schlankem Körper ist es natürlich genau so wie von Dir beschrieben: die Sachen sind für anatomisch weibliche Körper geschnitten.
Generell gibt es jetzt wohl drei Varianten:
Du passt den Körper an - Mieder, Korsetts, Exothesen, eine ganze Horde Händler lebt von diesem Ansatz. Im hard-core-Fall, sprich bei TS, versucht man es auch mit Hormonen und Skalpell - man ist dort ja weder auf Wechselfähigkeit angewiesen, noch ist sie gewünscht. Und bei CDs, im figurproblematischen Fall, läuft es auch sehr auf "hinzufügen" hinaus, was häufig zu einem individuell unbefriedigenden Ergebnis führt (erinnert ihr euch an das Video, bei dem sich aus dem "Body Suit" des schlanken jungen Mädchens ein bierbäuchiger alter Mann schälte? Mit all den proportionsherstellenden "Additiven" kommt mal leider eher am anderen Ende der Skala an...).
Man kann natürlich versuchen, "optimale" Bekleidung zu finden. Also Teile, die so geschnitten sind, dass die eigenen Unpässlichkeiten nicht nur weniger betont, sondern vielleicht sogar kaschiert werden.
Und dann kann man auch noch zu sich stehen und Sachen kaufen, die hinreichend gut sitzen und zwar zeigen, dass keine biologisch weibliche Person darin steckt, aber dennoch einem selbst an sich gefallen. Und man sie trägt, ohne sich zu schämen oder sich völlig umzugestalten.
Gerade letztere, dritte Variante erscheint mir am erstrebenswertesten, vielleicht kombiniert mit der einen oder anderen kleineren Selbstoptimierung (ein dicker Bauch hindert ja nicht nur beim Strumpfhose hochziehen, sondern ist auch gesundheitlich suboptimal).
Und ansonsten bleibt mir nur ein "herzliches Willkommen in der Welt der Frauen!": Auch dort ist es so, dass (fast) niemand den perfekten Körper hat und es fast schon wie gewünschte Unterdrückung erscheint, all die großen und kleinen Defizite als Missstände in den Mittelpunkt zu rücken und die Bekleidung so zu schneidern, dass die Problemzonen maximal betont werden.
Liebe Grüße
Jackie
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Silke61
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Liebe Jackie,
ja ich finde auch die dritte Variante am erstrebenswertesten, habe aber insbesondere bei Kleidern bisher noch nichts gefunden und kann mir einfach nicht vorstellen, daß es da nichts geben soll. Das ist ja meine Hoffnung mit diesem Thread: Beispiele für Kleider(-typen) zu finden, die aussehen könnten.
Nur um nochmal gleich Mißverständnisse auszuräumen: Es geht mir nicht darum zu hadern, daß ich keine Traumfigur habe, es geht mir um die männliche Anatomie, die (bisher) einfach nicht zum weiblichen Schnitt passen will -- unabhängig von der Konfektionsgröße. Oder anders: Ich strebe nicht nach Größe 36, möchte aber in Größe 44 oder auch 46 halbwegs weiblich wirken.
Außerdem ist mein Bauch auch gar nicht mehr so üppig (ich habe in den letzten zwei Jahren 13 Kilo abgenommen, wiege aber immer noch 73 Kg) aber immer noch steht der Bauch am weitesten vor und das gibt einfach Rundungen an der falschen Stelle und sieht bei ganz vielen Sachen -- und bisher bei allen Kleidern, die ich anprobiert habe -- nicht aus.
Bisher trage ich fast nur Sachen, die zwar komplett aus der Damenabteilung kommen, die aber fast wie Männerkleidung daher kommen. Sieht durchaus gut aus aber ich will halt nicht nur in (Damen-)Hosen rumlaufen sondern mich auch optisch wirklich als Frau fühlen. Klar setzt die Anatomie da Grenzen aber viele Bilder hier aus dem Forum zeigen doch, daß es keineswegs unmöglich ist. Und da suche ich halt weiter nach Tips und möchte mich eigentlich noch nicht damit abfinden, daß eben nicht mehr geht.
Sorry wenn ich so penetrant bin aber ich gebe die Hoffnung nicht auf...
Ganz lieben Dank
Silke
ja ich finde auch die dritte Variante am erstrebenswertesten, habe aber insbesondere bei Kleidern bisher noch nichts gefunden und kann mir einfach nicht vorstellen, daß es da nichts geben soll. Das ist ja meine Hoffnung mit diesem Thread: Beispiele für Kleider(-typen) zu finden, die aussehen könnten.
Nur um nochmal gleich Mißverständnisse auszuräumen: Es geht mir nicht darum zu hadern, daß ich keine Traumfigur habe, es geht mir um die männliche Anatomie, die (bisher) einfach nicht zum weiblichen Schnitt passen will -- unabhängig von der Konfektionsgröße. Oder anders: Ich strebe nicht nach Größe 36, möchte aber in Größe 44 oder auch 46 halbwegs weiblich wirken.
Außerdem ist mein Bauch auch gar nicht mehr so üppig (ich habe in den letzten zwei Jahren 13 Kilo abgenommen, wiege aber immer noch 73 Kg) aber immer noch steht der Bauch am weitesten vor und das gibt einfach Rundungen an der falschen Stelle und sieht bei ganz vielen Sachen -- und bisher bei allen Kleidern, die ich anprobiert habe -- nicht aus.
Bisher trage ich fast nur Sachen, die zwar komplett aus der Damenabteilung kommen, die aber fast wie Männerkleidung daher kommen. Sieht durchaus gut aus aber ich will halt nicht nur in (Damen-)Hosen rumlaufen sondern mich auch optisch wirklich als Frau fühlen. Klar setzt die Anatomie da Grenzen aber viele Bilder hier aus dem Forum zeigen doch, daß es keineswegs unmöglich ist. Und da suche ich halt weiter nach Tips und möchte mich eigentlich noch nicht damit abfinden, daß eben nicht mehr geht.
Sorry wenn ich so penetrant bin aber ich gebe die Hoffnung nicht auf...
Ganz lieben Dank
Silke
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Theresa-Annalena
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Liebe Silke, ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen.
Es kommt ja auch darauf an was Dein Ziel ist. Wenn du dich mit den weiblichen Figuridealen messen willst,
aber einen maskulinen Körperbau besitzt, kannst Du keine Kleider verwenden die explizit auf die weiblichen
Kurven geschnitten sind. Ideale sind meistens subjektiv. Vieleicht reicht es ja schon wie Jackie es andeutete
an der eigenen Einstellung (Wahrnehmung) zu arbeiten. Es ist jedenfalls einfacher als sich zu verbiegen.
Für mich persönlich würde die dritte Variante vermutlich nicht funktionieren. Denn Du brauchst ein starkes
Selbstvertrauen, wenn Du Dich auf das Schlachtfeld wagst mit dem festen Wissen sofort "gelesen" zu werden.
Deine "Leser" könnten das auch als Provokation verstehen. Wenn es aber nur für Dich und zu Hause bzw.
in einer geschützen Umgebung gelebt wird, vereinfacht das das Ganze schon erheblich.
LG
Tessa.
Es kommt ja auch darauf an was Dein Ziel ist. Wenn du dich mit den weiblichen Figuridealen messen willst,
aber einen maskulinen Körperbau besitzt, kannst Du keine Kleider verwenden die explizit auf die weiblichen
Kurven geschnitten sind. Ideale sind meistens subjektiv. Vieleicht reicht es ja schon wie Jackie es andeutete
an der eigenen Einstellung (Wahrnehmung) zu arbeiten. Es ist jedenfalls einfacher als sich zu verbiegen.
Für mich persönlich würde die dritte Variante vermutlich nicht funktionieren. Denn Du brauchst ein starkes
Selbstvertrauen, wenn Du Dich auf das Schlachtfeld wagst mit dem festen Wissen sofort "gelesen" zu werden.
Deine "Leser" könnten das auch als Provokation verstehen. Wenn es aber nur für Dich und zu Hause bzw.
in einer geschützen Umgebung gelebt wird, vereinfacht das das Ganze schon erheblich.
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Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
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NanaVistor
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
wenn man oben 44 hat und unten 38/40, gibt es schon Kleider die das kaschieren, weite Kleider und A-Linie
enge und figurbetonte Kleider sitzen ohne "Hüfte" nicht, da hilft dann auch ein Korsett nicht
enge und figurbetonte Kleider sitzen ohne "Hüfte" nicht, da hilft dann auch ein Korsett nicht
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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JaquelineL
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Hallo ihr Lieben,
ein breit gezogener Rundhalsausschnitt sorgt dafür, dass breite Schultern wenig betont werden - ganz im Gegenteil zu "amerikanischen Schultern", d.h. nicht durch Stoff bedeckte Schultern mit einem zum Hals zulaufenden Kragen. "Spaghetti-Träger" sind entsprechend auch nichts für Menschen mit breitem Kreuz. Svenjas Tipp mit den Ärmeln geht in die gleiche Richtung.
Apropos Ärmel - je kräftiger der Arm, um so länger sollte der Ärmel sein - allerdings, meiner persönlichen Meinung nach, nicht länger als bis zur Mitte des Unterarms. Dass alles, was sichtbar einschneidet, üppige Formen nur um so mehr betont, sei hier nur am Rande bemerkt.
Liebe Grüße
Jackie
ein breit gezogener Rundhalsausschnitt sorgt dafür, dass breite Schultern wenig betont werden - ganz im Gegenteil zu "amerikanischen Schultern", d.h. nicht durch Stoff bedeckte Schultern mit einem zum Hals zulaufenden Kragen. "Spaghetti-Träger" sind entsprechend auch nichts für Menschen mit breitem Kreuz. Svenjas Tipp mit den Ärmeln geht in die gleiche Richtung.
Apropos Ärmel - je kräftiger der Arm, um so länger sollte der Ärmel sein - allerdings, meiner persönlichen Meinung nach, nicht länger als bis zur Mitte des Unterarms. Dass alles, was sichtbar einschneidet, üppige Formen nur um so mehr betont, sei hier nur am Rande bemerkt.
Liebe Grüße
Jackie
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Silke61
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Erst mal ganz ganz lieben Dank für alle Eure Tips. Morgen werde ich einen neuen Anlauf machen und mir noch einmal ein Kleid bestellen. Ich hoffe einfach mal, daß es aussieht. Ansonsten werde ich auch mal häufiger in den "was tragt Ihr heute"-Thread reinschauen und mir da weitere Anregungen holen. Kleider zu tragen gehört für mich gefühlsmäßig einfach zum Frau-Sein dazu -- aber natürlich nicht mit der Brechstange.
Ganz anderes Thema, das aber dieselbe Ursache hat: Wo bekommt Ihr passenden Schmuck? Ketten gehen ja noch, auch wenn unsere Hälse schon etwas dicker sind als die von Bio-Frauen.
Momentan suche ich einen schönen Armreif aber die sind fast alle zu klein. Bei Ringen sieht es noch schlechter aus. Sucht Ihr einfach länger (ab und zu gibt es ja schon größere, nur die Auswahl ist dann geringer) oder gibt es Quellen für die etwas größeren Durchmesser, die unsereiner braucht? Ich habe auch keine Riesen-Pranken aber etwas dicker als die meisten Bio-Frauen-Arme bzw. Finger sind sie eben schon.
LG
Silke
Ganz anderes Thema, das aber dieselbe Ursache hat: Wo bekommt Ihr passenden Schmuck? Ketten gehen ja noch, auch wenn unsere Hälse schon etwas dicker sind als die von Bio-Frauen.
Momentan suche ich einen schönen Armreif aber die sind fast alle zu klein. Bei Ringen sieht es noch schlechter aus. Sucht Ihr einfach länger (ab und zu gibt es ja schon größere, nur die Auswahl ist dann geringer) oder gibt es Quellen für die etwas größeren Durchmesser, die unsereiner braucht? Ich habe auch keine Riesen-Pranken aber etwas dicker als die meisten Bio-Frauen-Arme bzw. Finger sind sie eben schon.
LG
Silke
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heike65
Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
alles schwierig ohne Bilder und genauere Angaben
73 kg bei 1,60, 1,70,1,80,1,90 oder 2 m macht schon grosse Unterschiede, ebenso der Körperbau/Fettverteilung
beim Schmuck find ich das nicht schwierig, in nem gut sortierten Laden find ich eigentlich immer was
73 kg bei 1,60, 1,70,1,80,1,90 oder 2 m macht schon grosse Unterschiede, ebenso der Körperbau/Fettverteilung
beim Schmuck find ich das nicht schwierig, in nem gut sortierten Laden find ich eigentlich immer was
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Jenina
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Mädels,
Kleider sind eine tolle Sache, ich habe in letzter Zeit fast nur Kleider gekauft, sie waren bis dahin etwas unterrepräsentiert. Zu meinem allerersten Ausgang hatte ich allerdings auch schon ein Kleid an.
Dabei sind die meisten in der A-Linie, also mit einem weiten Rock. Dazu trage ich dann auch schon mal einen Petticoat. Das ist allerdings etwas auffällig. Grund dafür sind die von Euch beschriebenen Problemem mit der Figur. Aber ein Kleid in der 44 passt mir eigentlich perfekt.
Dabei habe ich schon einiges getan, von 90 kg bin ich auf 80 kg runter bei 1,80m Größe. Das ist zwar schon ganz gut aber es ist eben immer noch zuviel Bauch - also weiter dran arbeiten. Ein wenig arbeite ich auch mit figurformenden Bodies, ich habe da soe einige Tricks erarbeitet, die für mich am besten passen, auch ohne gekaufte Polsterhose: alles selbst gebastelt.
Immerhin traue ich mich schon mal ein Etuikleid anzuziehen. Das auf dem folgenden Bild (vom Frühjahr) habe ich meiner Frau abgeschwatzt und mit einigen Ledereinsätzen auf eine 44 gepimpt. Man sieht schon, dass es noch etwas spannt - aber haben das Problem nicht die Cis-Frauen auch ständig? Also: mehr Mut zum Kleid!
Jenina
Kleider sind eine tolle Sache, ich habe in letzter Zeit fast nur Kleider gekauft, sie waren bis dahin etwas unterrepräsentiert. Zu meinem allerersten Ausgang hatte ich allerdings auch schon ein Kleid an.
Dabei sind die meisten in der A-Linie, also mit einem weiten Rock. Dazu trage ich dann auch schon mal einen Petticoat. Das ist allerdings etwas auffällig. Grund dafür sind die von Euch beschriebenen Problemem mit der Figur. Aber ein Kleid in der 44 passt mir eigentlich perfekt.
Dabei habe ich schon einiges getan, von 90 kg bin ich auf 80 kg runter bei 1,80m Größe. Das ist zwar schon ganz gut aber es ist eben immer noch zuviel Bauch - also weiter dran arbeiten. Ein wenig arbeite ich auch mit figurformenden Bodies, ich habe da soe einige Tricks erarbeitet, die für mich am besten passen, auch ohne gekaufte Polsterhose: alles selbst gebastelt.
Immerhin traue ich mich schon mal ein Etuikleid anzuziehen. Das auf dem folgenden Bild (vom Frühjahr) habe ich meiner Frau abgeschwatzt und mit einigen Ledereinsätzen auf eine 44 gepimpt. Man sieht schon, dass es noch etwas spannt - aber haben das Problem nicht die Cis-Frauen auch ständig? Also: mehr Mut zum Kleid!
Jenina
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Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
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Plisseedreher70
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Hallöchen,
obwohl ich zu gerne Bier trinke, ich bekomme einfach keinen Bierbauch...Meine Mutter hat es gut mit mir gemeint, denn mein Körperbau liegt so etwa zwischen Mann und Frau. Im Allgemeinen passen mir Frauensachen besser als der Männer Kruscht. Außer bei den Brüsten schummle ich nicht und....meine Schneiderin wundert sich immer wieder, wie perfekt mir meistens meine schönen Kleider/Röcke passen...habe eben Glück gehabt!
Die Natur schenkt nicht jedem eine gute Figur....!
Grüßle
Plissi
obwohl ich zu gerne Bier trinke, ich bekomme einfach keinen Bierbauch...Meine Mutter hat es gut mit mir gemeint, denn mein Körperbau liegt so etwa zwischen Mann und Frau. Im Allgemeinen passen mir Frauensachen besser als der Männer Kruscht. Außer bei den Brüsten schummle ich nicht und....meine Schneiderin wundert sich immer wieder, wie perfekt mir meistens meine schönen Kleider/Röcke passen...habe eben Glück gehabt!
Die Natur schenkt nicht jedem eine gute Figur....!
Grüßle
Plissi
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
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Aubergine
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
Hallo zusammen,
Verzeiht, was ich jetzt schreiben aber es ist die Tatsache. Männer sind, was das Aussehen betrifft weit sorgloser als Frauen. Zumindest bei der etwas älteren Generation.
Das überträgt sich leider oft auch auf den weiblichen Part und bei dem, was ich da manchmal so sehe stellen sich mir die Nackenhaare.
80% der getragenen Kleidung ist schlichtweg zu eng und hat zudem noch die falsche Form.
Wenn da schon ein Bierbauch ist, sollte man einfach dazu stehen und diesen mit entsprechender Kleidung kaschieren und nicht auf ein Strechoberteil in taillierter Form zurück greifen. Drunter noch shapeware, die sich mit jeder Naht abzeichnet und an den Oberarmen so eng, dass der männliche Bizeps einem förmlich ins Auge springt.
Das sieht man auch sehr oft bei Kleidern. Selbst bei passendem Schnitt wird einfach zu eng gekauft, was ich nicht nachvollziehen kann.
Natürlich wünscht sich jeder den super Body zu haben, aber wenn es den nicht gibt, muss man einfach dazu stehen oder etwas dagegen tun, aber nicht in Form von völlig übertriebenen shaping,
Ich trage selbst Gr. 52 und kann daher auch wirklich mitreden.
Wenn ich nicht aussehen will, wie eine Presswurst, dann muss ich eben keine skinny jeans, sondern eine mit bootcut kaufen.
In den Oberteilen geht man auf gerade Schnitte oder etwas in Form von Tunika.
Da gibt es auch in großen Größen schöne Kleider. Die A-Form ist eine gute Wahl. Dabei ist aber wichtig, dass das Kleid nicht tailliert ist, sondern z.B. Direkt unter der Brust etwas gefasst, so dass es dann locker über das Bäuchlein fällt. Rockabilly und Bierbauch geht einfach nicht!
Ganz schlimm wird es, wenn man versucht mit einem größeren BH Einsatz den Bauch zu kaschieren, dann stimmt die ganze Optik nicht mehr.
@ Jenina es ist ein schönes Kleid, es steht dir gut und deine Figur ist trotz Bäuchlein absolut in Ordnung. Nur leider betonst du mit dem Kleid all deine kleinen Unzulänglichkeiten. Es rutscht über das Bäuchlein und schlägt Falten unter der Brust. du betonst damit genau das, was dich im Grunde stört.
Eine Nummer größer wäre es top!
Bitte nicht sauer sein, ich meine es nur gut.
Viele Versandhäuser bieten auch große Größen an, die Auswahl an schicken und passenden Kleidern ist groß.
Man muss nur eines akzeptieren...das das Kleid im Katalog am Modell in Gr. 36 einfach besser aussieht, als wenn ich es zu Hause in 44 anprobiere. Daher kaufe ich persönlich gerne bei Ulla p. ein, da sind die Modells auch nicht immer schlank.
LG Aubergine
Verzeiht, was ich jetzt schreiben aber es ist die Tatsache. Männer sind, was das Aussehen betrifft weit sorgloser als Frauen. Zumindest bei der etwas älteren Generation.
Das überträgt sich leider oft auch auf den weiblichen Part und bei dem, was ich da manchmal so sehe stellen sich mir die Nackenhaare.
80% der getragenen Kleidung ist schlichtweg zu eng und hat zudem noch die falsche Form.
Wenn da schon ein Bierbauch ist, sollte man einfach dazu stehen und diesen mit entsprechender Kleidung kaschieren und nicht auf ein Strechoberteil in taillierter Form zurück greifen. Drunter noch shapeware, die sich mit jeder Naht abzeichnet und an den Oberarmen so eng, dass der männliche Bizeps einem förmlich ins Auge springt.
Das sieht man auch sehr oft bei Kleidern. Selbst bei passendem Schnitt wird einfach zu eng gekauft, was ich nicht nachvollziehen kann.
Natürlich wünscht sich jeder den super Body zu haben, aber wenn es den nicht gibt, muss man einfach dazu stehen oder etwas dagegen tun, aber nicht in Form von völlig übertriebenen shaping,
Ich trage selbst Gr. 52 und kann daher auch wirklich mitreden.
Wenn ich nicht aussehen will, wie eine Presswurst, dann muss ich eben keine skinny jeans, sondern eine mit bootcut kaufen.
In den Oberteilen geht man auf gerade Schnitte oder etwas in Form von Tunika.
Da gibt es auch in großen Größen schöne Kleider. Die A-Form ist eine gute Wahl. Dabei ist aber wichtig, dass das Kleid nicht tailliert ist, sondern z.B. Direkt unter der Brust etwas gefasst, so dass es dann locker über das Bäuchlein fällt. Rockabilly und Bierbauch geht einfach nicht!
Ganz schlimm wird es, wenn man versucht mit einem größeren BH Einsatz den Bauch zu kaschieren, dann stimmt die ganze Optik nicht mehr.
@ Jenina es ist ein schönes Kleid, es steht dir gut und deine Figur ist trotz Bäuchlein absolut in Ordnung. Nur leider betonst du mit dem Kleid all deine kleinen Unzulänglichkeiten. Es rutscht über das Bäuchlein und schlägt Falten unter der Brust. du betonst damit genau das, was dich im Grunde stört.
Eine Nummer größer wäre es top!
Bitte nicht sauer sein, ich meine es nur gut.
Viele Versandhäuser bieten auch große Größen an, die Auswahl an schicken und passenden Kleidern ist groß.
Man muss nur eines akzeptieren...das das Kleid im Katalog am Modell in Gr. 36 einfach besser aussieht, als wenn ich es zu Hause in 44 anprobiere. Daher kaufe ich persönlich gerne bei Ulla p. ein, da sind die Modells auch nicht immer schlank.
LG Aubergine
Dir geht's nicht gut? Du fühlst dich mies? So was kommt schnell mal vor.
Geteiltes Leid ist halbes Leid, ich leih dir gern mein Ohr.
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Silke61
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
@Heike: sorry, ja ich muß wirklich mal ein paar Bilder machen. Bisher würde man mein Gesicht noch zu gut erkennen, was ich im allwissenden Internet und noch nicht vollkommenem Outing nicht möchte und "Kopp ab" finde ich auch nicht so toll aber ich muß mir da wirklich mal was einfallen lassen.
Die Maße kann ich ja schon mal sagen: Heute morgen 72,5 kg(!) bei 1,80m. Da ich praktisch keinen Sport treibe steckt das Gewicht leider nicht in den Muskeln sondern zu einem erheblichen Teil in der Körpermitte. Wird aber durch meine Abnehmbemühungen wirklich schon besser, so daß ich langsam in den Bereich komme, wo ein formendes Mieder ausreichen könnte.
@Jenina: Siehst wirklich toll aus in dem Kleid. Das macht mir erstens Mut und zeigt mir aber auch, woran es vermutlich bei mir hauptsächlich liegt: Meine Oberweite ist zu wenig (ich wollte anfangs mit meinen Einlagen nicht übertreiben). Bei Dir sieht man einfach, daß das Verhältnis stimmig ist. Der Bauch ist sichtbar (sorry, ist nicht sehr charmant aber wir sind ja unter uns) aber die Proportionen stimmen dann doch wieder und es sieht insgesamt sehr gut aus.
@Plissi: Du Glückliche!
@Aubergine: Habe Deine Antwort gerade erst gelesen, deshalb dazu gleich ein eigener post.
Meine Quintessenz bisher: noch ein wenig abnehmen (ca. 70kg sollten ungefähr ok sein), dazu kleinere Korrekturen durch Mieder, größere BH-Einlagen und ein A-Linie-Kleid mit Ärmeln. Dann sollte es auch bei mir vernünftig aussehen.
Beim Schmuck muß ich vermutlich nur mehr anprobieren. Da ich meist im Männermodus unterwegs bin, traue ich mich oft doch nicht, sehr viele Teile anzuprobieren, besondern wenn die dann noch so blöd an irgendwelchen Pappen hängen aber vermutlich gibt es doch genug zu finden, wenn ich nur mehr suche (wirklich auch Ringe? Na ja muß auch erst einmal nicht)
Also nochmals Danke!
Silke
Die Maße kann ich ja schon mal sagen: Heute morgen 72,5 kg(!) bei 1,80m. Da ich praktisch keinen Sport treibe steckt das Gewicht leider nicht in den Muskeln sondern zu einem erheblichen Teil in der Körpermitte. Wird aber durch meine Abnehmbemühungen wirklich schon besser, so daß ich langsam in den Bereich komme, wo ein formendes Mieder ausreichen könnte.
@Jenina: Siehst wirklich toll aus in dem Kleid. Das macht mir erstens Mut und zeigt mir aber auch, woran es vermutlich bei mir hauptsächlich liegt: Meine Oberweite ist zu wenig (ich wollte anfangs mit meinen Einlagen nicht übertreiben). Bei Dir sieht man einfach, daß das Verhältnis stimmig ist. Der Bauch ist sichtbar (sorry, ist nicht sehr charmant aber wir sind ja unter uns) aber die Proportionen stimmen dann doch wieder und es sieht insgesamt sehr gut aus.
@Plissi: Du Glückliche!
@Aubergine: Habe Deine Antwort gerade erst gelesen, deshalb dazu gleich ein eigener post.
Meine Quintessenz bisher: noch ein wenig abnehmen (ca. 70kg sollten ungefähr ok sein), dazu kleinere Korrekturen durch Mieder, größere BH-Einlagen und ein A-Linie-Kleid mit Ärmeln. Dann sollte es auch bei mir vernünftig aussehen.
Beim Schmuck muß ich vermutlich nur mehr anprobieren. Da ich meist im Männermodus unterwegs bin, traue ich mich oft doch nicht, sehr viele Teile anzuprobieren, besondern wenn die dann noch so blöd an irgendwelchen Pappen hängen aber vermutlich gibt es doch genug zu finden, wenn ich nur mehr suche (wirklich auch Ringe? Na ja muß auch erst einmal nicht)
Also nochmals Danke!
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Re: Kleider oder der Kampf des Bierbauchs gegen feminen Chic
@Aubergine: Ich kann Deine Argumente und Beobachtungen fast alle sehr gut nachvollziehen nur das mit der BH-Größe verstehe ich nicht. Ich finde, daß gerade dadurch der Bauch nicht so auffällt. Das ist doch auch bei Bio-Frauen meist so, daß sie in den größeren Konfektionsgrößen eben nicht nur Bauch, sondern auch einen größeren Busen haben. Ist ja auch verständlich, da die Brust hauptsächlich Fettgewebe ist. Auch übergewichtige Männer haben ja oft eine (kleine) Brust, weil sich auch da Fett einlagert.
Ich finde, daß das dann oft (bei Frauen, weniger bei Männern) wieder eine stimmige Silhouette ergibt.
Oder wo liegt mein Denkfehler (ich schätze Dein Urteil sehr und vermute deshalb den Denkfehler bei mir)
LG
Silke
Ich finde, daß das dann oft (bei Frauen, weniger bei Männern) wieder eine stimmige Silhouette ergibt.
Oder wo liegt mein Denkfehler (ich schätze Dein Urteil sehr und vermute deshalb den Denkfehler bei mir)
LG
Silke