Gericht: Intersexueller hat kein Recht auf "neutrales Geschlecht"
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Anne-Mette
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Gericht: Intersexueller hat kein Recht auf "neutrales Geschlecht"
Moin,
es geht um eine Gerichtsentscheidung, die in Frankreich getroffen wurde: http://www.kleinezeitung.at/internation ... -Recht-auf
Gruß
Anne-Mette
es geht um eine Gerichtsentscheidung, die in Frankreich getroffen wurde: http://www.kleinezeitung.at/internation ... -Recht-auf
Gruß
Anne-Mette
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heike65
Re: Gericht: Intersexueller hat kein Recht auf "neutrales Geschlecht"
Danke für die Info
ziemlich krass
ziemlich krass
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Michi
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Re: Gericht: Intersexueller hat kein Recht auf "neutrales Geschlecht"
Die "Begründung" des Gerichts ist schon ziemlich krass. Obwohl Gaetan offensichtlich niemandem einen Schaden damit zufügt, sich weder als Mann noch als Frau zu fühlen, wird die Aufrechterhaltung der Zweigeschlechtlichkeit in der höher angesetzt, als das Persönlichkeitsrecht der aus diesem Schema herausfallenden Menschen.
Die Gesellschaft muss eine riesige Angst vor geschlechtlicher Uneindeutgkeit haben.
Zu meiner eigenen Situation als Teilzeitfrau sehe ich da auffällige Parallelen.
Ich habe sowohl die "normalen Menschen" als auch unseren Kreis lange beobachtet und hinterfragt, und bin inzwischen zu der Erkenntnis gekommen, dass die meisten Menschen erhebliche Probleme mit geschlechtlicher Uneindeutigkeit haben, und ihre Mitmenschen geradezu zwanghaft in Männlein und Weiblein einordnen müssen - quasi eine Phobie gegen geschlechtliche Uneindeutigkeit.
Deswegen sind Transsexuelle, die das "volle Programm" der äußerlichen Anpassungen machen, und ganz auf die andere Seite wechseln noch am ehesten akzeptiert, unterwerfen sie sich doch so auch weiterhin dem strikten bipolaren Geschlechtermodell.
Dagegen werden als Frauen auftretende Menschen, bei denen der Mann noch erkennbar ist, nicht selten angefeindet, und es wird für mich wohl ein Traum bleiben, dass ich ganz nach meinem Empfinden an manchen Tagen in weiblicher Erscheinung ins Büro gehen kann, und an anderen in eher männlicher.
Michi
Die Gesellschaft muss eine riesige Angst vor geschlechtlicher Uneindeutgkeit haben.
Zu meiner eigenen Situation als Teilzeitfrau sehe ich da auffällige Parallelen.
Ich habe sowohl die "normalen Menschen" als auch unseren Kreis lange beobachtet und hinterfragt, und bin inzwischen zu der Erkenntnis gekommen, dass die meisten Menschen erhebliche Probleme mit geschlechtlicher Uneindeutigkeit haben, und ihre Mitmenschen geradezu zwanghaft in Männlein und Weiblein einordnen müssen - quasi eine Phobie gegen geschlechtliche Uneindeutigkeit.
Deswegen sind Transsexuelle, die das "volle Programm" der äußerlichen Anpassungen machen, und ganz auf die andere Seite wechseln noch am ehesten akzeptiert, unterwerfen sie sich doch so auch weiterhin dem strikten bipolaren Geschlechtermodell.
Dagegen werden als Frauen auftretende Menschen, bei denen der Mann noch erkennbar ist, nicht selten angefeindet, und es wird für mich wohl ein Traum bleiben, dass ich ganz nach meinem Empfinden an manchen Tagen in weiblicher Erscheinung ins Büro gehen kann, und an anderen in eher männlicher.
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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