Für die Klassikfreunde - # 72
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Re: Für die Klassikfreunde
"O frag mich nicht" aus der Operette 'Der fidele Bauer' von Leo Fall
Leo Fall (* 2. Februar 1873 in Olmütz, Mähren; " 16. September 1925 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Kapellmeister und einer der bedeutendsten Vertreter der Silbernen Operettenära.
Der fidele Bauer ist eine Operette in einem Vorspiel und zwei Akten von Leo Fall. Das Libretto verfasste Victor Léon. Die Uraufführung fand am 27. Juli 1907 in Mannheim unter der Leitung von Robert Stolz statt. Das Werk gehört zur so genannten Silbernen Operettenära.
Es singt Fritz Wunderlich.
LG
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Leo Fall (* 2. Februar 1873 in Olmütz, Mähren; " 16. September 1925 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Kapellmeister und einer der bedeutendsten Vertreter der Silbernen Operettenära.
Der fidele Bauer ist eine Operette in einem Vorspiel und zwei Akten von Leo Fall. Das Libretto verfasste Victor Léon. Die Uraufführung fand am 27. Juli 1907 in Mannheim unter der Leitung von Robert Stolz statt. Das Werk gehört zur so genannten Silbernen Operettenära.
Es singt Fritz Wunderlich.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: Samstag 28. Januar 21:05 auf 3SAT
Zubin Mehta - Dirigent und Weltbürger
Film von Bettina Ehrhardt
Zu seinem 80. Geburtstag im April 2016 schuf Filmautorin Bettina Ehrhardt ein Porträt Zubin Mehtas und begleitete ihn an aktuelle Wirkungsstätten und wichtige Stationen seines Lebens.
Zubin Mehta ist einer der charismatischsten Dirigenten unserer Zeit. Ein Weltbürger, der viele Facetten in seiner Person vereint: indische Kultur und parsische Spiritualität, nordamerikanische Lebensart und europäische Musiktradition.
Spricht man über Zubin Mehta, so ist seine überragende Leistung im klassischen Konzert und in der Oper nur ein Thema - das andere ist sein Engagement für eine bessere Welt. Immer wieder hat er politische Zeichen gesetzt, so als er 1967 im Sechstagekrieg nach Israel eilte und das in Gasmasken spielende Israel Philharmonic Orchestra dirigierte. Oder als er vor wenigen Jahren mit dem Bayerischen Staatsorchester in die Krisenregion Kaschmir reiste, als Versöhnungsappell an Indien und Pakistan. Dieses Verantwortungsbewusstsein teilt er mit Daniel Barenboim. Beide verbindet eine lebenslange Freundschaft.
Die Dokumentation begleitet Zubin Mehta an Orte, die eng mit seinem Leben verbunden sind, Mumbai, Israel, Berlin und Florenz - und wirft einen Blick zurück auf eine große Karriere zwischen Europa und Nordamerika. Einer weiten Öffentlichkeit bekannt wurde Zubin Mehta 1990, als er anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien das erste Konzert der drei Tenöre Carreras, Domingo und Pavarotti dirigierte. Sein Gespür für publikumswirksame Großereignisse führte zu der Idee, Operndramen wie "Tosca" oder "Turandot" live an den Orten ihrer Handlung zu verfilmen - in Rom und Peking. Damit schrieb er Fernsehgeschichte.
Zubin Mehta, 1936 in Indien geboren, ist besonders mit dem deutschsprachigen Raum verbunden: 1961 dirigierte er als damals jüngster Dirigent die Berliner Philharmoniker, ist Ehrendirigent des Bayerischen Staatsorchesters sowie der Münchner und der Wiener Philharmoniker.
LG
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Zubin Mehta - Dirigent und Weltbürger
Film von Bettina Ehrhardt
Zu seinem 80. Geburtstag im April 2016 schuf Filmautorin Bettina Ehrhardt ein Porträt Zubin Mehtas und begleitete ihn an aktuelle Wirkungsstätten und wichtige Stationen seines Lebens.
Zubin Mehta ist einer der charismatischsten Dirigenten unserer Zeit. Ein Weltbürger, der viele Facetten in seiner Person vereint: indische Kultur und parsische Spiritualität, nordamerikanische Lebensart und europäische Musiktradition.
Spricht man über Zubin Mehta, so ist seine überragende Leistung im klassischen Konzert und in der Oper nur ein Thema - das andere ist sein Engagement für eine bessere Welt. Immer wieder hat er politische Zeichen gesetzt, so als er 1967 im Sechstagekrieg nach Israel eilte und das in Gasmasken spielende Israel Philharmonic Orchestra dirigierte. Oder als er vor wenigen Jahren mit dem Bayerischen Staatsorchester in die Krisenregion Kaschmir reiste, als Versöhnungsappell an Indien und Pakistan. Dieses Verantwortungsbewusstsein teilt er mit Daniel Barenboim. Beide verbindet eine lebenslange Freundschaft.
Die Dokumentation begleitet Zubin Mehta an Orte, die eng mit seinem Leben verbunden sind, Mumbai, Israel, Berlin und Florenz - und wirft einen Blick zurück auf eine große Karriere zwischen Europa und Nordamerika. Einer weiten Öffentlichkeit bekannt wurde Zubin Mehta 1990, als er anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien das erste Konzert der drei Tenöre Carreras, Domingo und Pavarotti dirigierte. Sein Gespür für publikumswirksame Großereignisse führte zu der Idee, Operndramen wie "Tosca" oder "Turandot" live an den Orten ihrer Handlung zu verfilmen - in Rom und Peking. Damit schrieb er Fernsehgeschichte.
Zubin Mehta, 1936 in Indien geboren, ist besonders mit dem deutschsprachigen Raum verbunden: 1961 dirigierte er als damals jüngster Dirigent die Berliner Philharmoniker, ist Ehrendirigent des Bayerischen Staatsorchesters sowie der Münchner und der Wiener Philharmoniker.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Danza Española No.1 - Malagueña,Op.21 No.1" von Pablo de Sarasate
Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.
Malagueña ist ein Flamenco-Stil, der sich aus den folkloristischen Fandangos de Málaga entwickelt hat, beziehungsweise ein Musikstück in diesem Stil. Ursprünglich war eine Malagueña ein Volkstanz. Die Übertragung in den Flamenco, bei der der folkloristische Ursprung fast vollständig verloren ging, fand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt.
Im Gegensatz zum Volkstanz der Fandangos de Málaga ist eine Malagueña durch langsame getragene Melodien charakterisiert, die in einem freien Gesang (cante ad libitum) mit ausdrucksreicher Gitarrenbegleitung entstehen. Tanzbegleitung kennt die heutige Malagueña nicht.
Grundsätzlich existiert kein fester Rhythmus, da dieser dem Willen des Sängers (cantaor) unterworfen ist, der ihn beschleunigen oder verlangsamen kann. Der Takt ist ein 3/4-Takt. Bei den Strophen handelt es sich um vier oder fünf achtsilbige Verse, die aufgrund Verswiederholungen meist als sechs Verse gesungen werden.
Die Stile der Malagueñas sind so zahlreich wie ihre bedeutendsten Interpreten, von denen diese Stile geprägt wurden. Einige seien hier genannt, wie Juan Breva, El Canario, La Peñaranda, La Trini, Maestro Ojano, vor allem aber Enrique El Mellizo (1848—1906), der die Malagueñas in Art eines Kirchengesangs intonierte, und der berühmte Antonio Chacón, denen es beiden wohl zu verdanken ist, daß diese Gesangsform in den Rang des Cante grande, gekennzeichnet durch Melodik, Würde und Feierlichkeit, gehoben wurde. Weitere Interpreten: Antonio Mairena, Pepe El Culata, Fosforito el Viejo, Gabriel Moreno, Enrique Morente und zahlreiche zeitgenössische Flamenco-Sänger.
Es spielt Tianwa Yang.
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Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.
Malagueña ist ein Flamenco-Stil, der sich aus den folkloristischen Fandangos de Málaga entwickelt hat, beziehungsweise ein Musikstück in diesem Stil. Ursprünglich war eine Malagueña ein Volkstanz. Die Übertragung in den Flamenco, bei der der folkloristische Ursprung fast vollständig verloren ging, fand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt.
Im Gegensatz zum Volkstanz der Fandangos de Málaga ist eine Malagueña durch langsame getragene Melodien charakterisiert, die in einem freien Gesang (cante ad libitum) mit ausdrucksreicher Gitarrenbegleitung entstehen. Tanzbegleitung kennt die heutige Malagueña nicht.
Grundsätzlich existiert kein fester Rhythmus, da dieser dem Willen des Sängers (cantaor) unterworfen ist, der ihn beschleunigen oder verlangsamen kann. Der Takt ist ein 3/4-Takt. Bei den Strophen handelt es sich um vier oder fünf achtsilbige Verse, die aufgrund Verswiederholungen meist als sechs Verse gesungen werden.
Die Stile der Malagueñas sind so zahlreich wie ihre bedeutendsten Interpreten, von denen diese Stile geprägt wurden. Einige seien hier genannt, wie Juan Breva, El Canario, La Peñaranda, La Trini, Maestro Ojano, vor allem aber Enrique El Mellizo (1848—1906), der die Malagueñas in Art eines Kirchengesangs intonierte, und der berühmte Antonio Chacón, denen es beiden wohl zu verdanken ist, daß diese Gesangsform in den Rang des Cante grande, gekennzeichnet durch Melodik, Würde und Feierlichkeit, gehoben wurde. Weitere Interpreten: Antonio Mairena, Pepe El Culata, Fosforito el Viejo, Gabriel Moreno, Enrique Morente und zahlreiche zeitgenössische Flamenco-Sänger.
Es spielt Tianwa Yang.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Hai già vinta la causa..." aus der Oper 'Le Nozze di Figaro' von Wolfgang Amadeus Mozart
Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.
Es singt Dmitri Hvorostovsky.
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Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.
Es singt Dmitri Hvorostovsky.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Blüthenkranz Johann Strauss'scher Walzer Op 292" von Eduard Strauß
Eduard Strauß (* 15. März 1835 in Leopoldstadt, heute Wien; " 28. Dezember 1916 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Kapellmeister. Als einziges Mitglied der Strauss-Dynastie schrieb er seinen Nachnamen mit ß und wurde von der Familie am Grabstein mit ss verewigt.
Eduard Strauß war der jüngste Sohn von Johann Strauss (Vater) sowie Bruder von Johann Strauss (Sohn) und Josef Strauss. Die "Stätte seiner Jugend", das Hirschenhaus, befand sich in der Taborstraße 17, Wien-Leopoldstadt.
Strauß studierte Musiktheorie bei Gottfried von Preyer (1807—1901) sowie Harfe bei Anton Zamara (1829—1901) und trat 1855 dem Strauß-Orchester als Harfenist bei.
Ab 1862 dirigierte er gemeinsam mit seinen Brüdern und leitete gleichzeitig eine eigene Kapelle. Als 1870 Josef Strauss starb und Johann Strauss sich immer mehr der Komposition widmete, übernahm er die alleinige Leitung des Orchesters. 1878 wurde dann Carl Michael Ziehrer zum neuen Leiter gewählt.
Diesen Walzer stellte Eduard Strauß 1894 anläßlich des fünfzigsten Künstler-Jubiläums seines Bruders Johann zusammen, der am 15. Oktober 1844 in Dommayers Casino in Hietzing sein sensationelles Debüt gegeben hatte.
LG
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Eduard Strauß (* 15. März 1835 in Leopoldstadt, heute Wien; " 28. Dezember 1916 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Kapellmeister. Als einziges Mitglied der Strauss-Dynastie schrieb er seinen Nachnamen mit ß und wurde von der Familie am Grabstein mit ss verewigt.
Eduard Strauß war der jüngste Sohn von Johann Strauss (Vater) sowie Bruder von Johann Strauss (Sohn) und Josef Strauss. Die "Stätte seiner Jugend", das Hirschenhaus, befand sich in der Taborstraße 17, Wien-Leopoldstadt.
Strauß studierte Musiktheorie bei Gottfried von Preyer (1807—1901) sowie Harfe bei Anton Zamara (1829—1901) und trat 1855 dem Strauß-Orchester als Harfenist bei.
Ab 1862 dirigierte er gemeinsam mit seinen Brüdern und leitete gleichzeitig eine eigene Kapelle. Als 1870 Josef Strauss starb und Johann Strauss sich immer mehr der Komposition widmete, übernahm er die alleinige Leitung des Orchesters. 1878 wurde dann Carl Michael Ziehrer zum neuen Leiter gewählt.
Diesen Walzer stellte Eduard Strauß 1894 anläßlich des fünfzigsten Künstler-Jubiläums seines Bruders Johann zusammen, der am 15. Oktober 1844 in Dommayers Casino in Hietzing sein sensationelles Debüt gegeben hatte.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Was Blumen träumen. op.156" von Siegfried Translateur
Salo Siegfried Translateur (* 19. Juni 1875 in Bad Carlsruhe, Oberschlesien; " 1. März 1944 im Ghetto Theresienstadt) war ein deutscher Komponist, Kapellmeister und Musikverleger.
Seine erste Ausbildung erhielt in Breslau, die er ab 1909 am Konservatorium in Wien vertiefte. Weitere Musikstudien erfolgten in Leipzig, bis Translateur 1909 als Kapellmeister nach Berlin ging. Dort gründete er 1911 den Musikverlag "Lyra", der nach der Aufnahme seines Sohnes Hans als Teilhaber 1933 in "Musikverlag Lyra Translateur & Co" umbenannt wurde. Er verlegte sowohl eigene Werke (vorwiegend Märsche und Walzer), als auch die anderer Komponisten.
Es singt Ingeborg Hallstein.
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Salo Siegfried Translateur (* 19. Juni 1875 in Bad Carlsruhe, Oberschlesien; " 1. März 1944 im Ghetto Theresienstadt) war ein deutscher Komponist, Kapellmeister und Musikverleger.
Seine erste Ausbildung erhielt in Breslau, die er ab 1909 am Konservatorium in Wien vertiefte. Weitere Musikstudien erfolgten in Leipzig, bis Translateur 1909 als Kapellmeister nach Berlin ging. Dort gründete er 1911 den Musikverlag "Lyra", der nach der Aufnahme seines Sohnes Hans als Teilhaber 1933 in "Musikverlag Lyra Translateur & Co" umbenannt wurde. Er verlegte sowohl eigene Werke (vorwiegend Märsche und Walzer), als auch die anderer Komponisten.
Es singt Ingeborg Hallstein.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Romanze Nr. 3 op. 11" von Clara Schumann
Clara Josephine Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; " 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main; geborene Wieck) war eine deutsche Pianistin und Komponistin und ab 1840 die Ehefrau Robert Schumanns.
Clara Josephine Schumanns Vater Friedrich Wieck war studierter Theologe. Wegen seiner Leidenschaft für die Musik ließ er sich auf dem Klavier ausbilden. Außerdem gründete er eine Klavier-Fabrik und eine Leihanstalt für Musikalien. Claras Mutter Marianne geb. Tromlitz war eine konzertreife Sängerin und Pianistin. Die erste Tochter Adelheid starb im Kindesalter. Dann folgten Clara und die Brüder Alwin, Gustav und Viktor. Zum Zeitpunkt der Geburt Viktors (1824) waren die Eltern aber bereits getrennt.
Die Romanze entstand 1838/1839.
Es spielt Iris Weingartner.
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Clara Josephine Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; " 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main; geborene Wieck) war eine deutsche Pianistin und Komponistin und ab 1840 die Ehefrau Robert Schumanns.
Clara Josephine Schumanns Vater Friedrich Wieck war studierter Theologe. Wegen seiner Leidenschaft für die Musik ließ er sich auf dem Klavier ausbilden. Außerdem gründete er eine Klavier-Fabrik und eine Leihanstalt für Musikalien. Claras Mutter Marianne geb. Tromlitz war eine konzertreife Sängerin und Pianistin. Die erste Tochter Adelheid starb im Kindesalter. Dann folgten Clara und die Brüder Alwin, Gustav und Viktor. Zum Zeitpunkt der Geburt Viktors (1824) waren die Eltern aber bereits getrennt.
Die Romanze entstand 1838/1839.
Es spielt Iris Weingartner.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Mit Gewitter und Sturm" aus der Oper 'Der fliegende Holländer' von Richard Wagner
Der fliegende Holländer, "Romantische Oper in drei Aufzügen" (so die Originalbezeichnung), ist eine Oper von Richard Wagner, die 1843 uraufgeführt wurde.
Den Stoff für die Handlung lieferte die Geschichte des niederländischen Kapitäns Bernard Fokke (siehe die Sage vom Fliegenden Holländer). Diesem gelang es - anders als vielen anderen Seefahrern - nicht, das Kap der Guten Hoffnung zu umfahren. Er versuchte, Gott und den Kräften der Natur zu trotzen, rang sie aber nicht nieder, weil er sie verfluchte, und war seither dazu verdammt, für immer mit seinem Geisterschiff auf den Weltmeeren zu kreuzen. Jedem, dem dieses Schiff mit schwarzem Mast und blutroten Segeln begegnete, war Unglück vorbestimmt.
Richard Wagner schrieb die Oper unter dem Eindruck einer stürmischen Schiffsreise und verlegte die Handlung vom Kap der Guten Hoffnung in der Urfassung von 1841 nach Schottland, später dann nach Norwegen. Oft wird das Stück als sein Durchbruch zum eigenen Stil angesehen. Die Oper wurde in ihrer Urfassung 1841 vollendet und am 2. Januar 1843 mit mäßigem Erfolg am Königlichen Hoftheater in Dresden uraufgeführt. Bereits nach vier Aufführungen wurde sie wieder vom Spielplan genommen. Im Jahr 1860 hat Wagner dann die Urfassung überarbeitet, musikalisch wurde insbesondere die Ouvertüre und der Schluss verändert.
Es singt Fritz Wunderlich.
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Der fliegende Holländer, "Romantische Oper in drei Aufzügen" (so die Originalbezeichnung), ist eine Oper von Richard Wagner, die 1843 uraufgeführt wurde.
Den Stoff für die Handlung lieferte die Geschichte des niederländischen Kapitäns Bernard Fokke (siehe die Sage vom Fliegenden Holländer). Diesem gelang es - anders als vielen anderen Seefahrern - nicht, das Kap der Guten Hoffnung zu umfahren. Er versuchte, Gott und den Kräften der Natur zu trotzen, rang sie aber nicht nieder, weil er sie verfluchte, und war seither dazu verdammt, für immer mit seinem Geisterschiff auf den Weltmeeren zu kreuzen. Jedem, dem dieses Schiff mit schwarzem Mast und blutroten Segeln begegnete, war Unglück vorbestimmt.
Richard Wagner schrieb die Oper unter dem Eindruck einer stürmischen Schiffsreise und verlegte die Handlung vom Kap der Guten Hoffnung in der Urfassung von 1841 nach Schottland, später dann nach Norwegen. Oft wird das Stück als sein Durchbruch zum eigenen Stil angesehen. Die Oper wurde in ihrer Urfassung 1841 vollendet und am 2. Januar 1843 mit mäßigem Erfolg am Königlichen Hoftheater in Dresden uraufgeführt. Bereits nach vier Aufführungen wurde sie wieder vom Spielplan genommen. Im Jahr 1860 hat Wagner dann die Urfassung überarbeitet, musikalisch wurde insbesondere die Ouvertüre und der Schluss verändert.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Divertimento in C-Dur" von Josef Johann Michael Starzer
Josef Johann Michael Starzer (getauft am 5. Januar 1726 in Wien; " 22. April 1787 ebenda) war ein österreichischer Komponist und Violinist der Vorklassik.
Als Divertimento (italienisch: Vergnügen, plural: Divertimenti) bezeichnet man ein mehrsätziges Instrumentalstück. Dieses hat meist einen unterhaltsamen, heiteren bis tanzartigen Charakter und wird in unterschiedlicher Besetzung als "Tafelmusik" oder "Freiluftmusik" gespielt. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war das Divertimento an europäischen Höfen weit verbreitet und beliebt. Das Divertimento nimmt vor allem in der Wiener Klassik im Schaffen von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart (als Beispiel sei das Divertimento F-Dur, KV 138 genannt) sowie deren Zeitgenossen einen breiten Raum ein.
Im 19. Jahrhundert völlig aus der Mode gekommen, wurde es im 20. Jahrhundert von einzelnen Komponisten wieder aufgegriffen, wie zum Beispiel Divertimento für Streichorchester von Béla Bartók, Divertimento für kleines Orchester von Paul Graener oder im sinfonischen Divertimento for Orchestra von Leonard Bernstein.
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Josef Johann Michael Starzer (getauft am 5. Januar 1726 in Wien; " 22. April 1787 ebenda) war ein österreichischer Komponist und Violinist der Vorklassik.
Als Divertimento (italienisch: Vergnügen, plural: Divertimenti) bezeichnet man ein mehrsätziges Instrumentalstück. Dieses hat meist einen unterhaltsamen, heiteren bis tanzartigen Charakter und wird in unterschiedlicher Besetzung als "Tafelmusik" oder "Freiluftmusik" gespielt. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war das Divertimento an europäischen Höfen weit verbreitet und beliebt. Das Divertimento nimmt vor allem in der Wiener Klassik im Schaffen von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart (als Beispiel sei das Divertimento F-Dur, KV 138 genannt) sowie deren Zeitgenossen einen breiten Raum ein.
Im 19. Jahrhundert völlig aus der Mode gekommen, wurde es im 20. Jahrhundert von einzelnen Komponisten wieder aufgegriffen, wie zum Beispiel Divertimento für Streichorchester von Béla Bartók, Divertimento für kleines Orchester von Paul Graener oder im sinfonischen Divertimento for Orchestra von Leonard Bernstein.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Di Provenza il mar il suol" aus der Oper 'La Traviata' von Giuseppe Verdi
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.
Es singt Hermann Prey. Giuseppe Patanè dirigiert das Bayerische Staatsorchester.
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Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.
Es singt Hermann Prey. Giuseppe Patanè dirigiert das Bayerische Staatsorchester.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Fantasie über Mozart's Die Zauberflöte op. 54" von Pablo de Sarasate
Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.
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Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Cancion Espanola" aus der Zarzuela 'El nino judio' von Pablo Luna
Pablo Luna lebte von 1879 bis 1942. Wiki gab leider nichts preis.
Zarzuela ist die Bezeichnung für eine typisch spanische Gattung des Musiktheaters, die einige Ähnlichkeit mit der französischen Opéra comique oder der Operette hat. Wie diese ist die Zarzuela durch abwechselnd gesprochenen und gesungenen Text gekennzeichnet. Die Musik der Zarzuela besteht überwiegend aus originalen Kompositionen, ergänzt um Volkslieder oder populäre Schlager, die zur Handlung passend ausgewählt wurden.
Es singt Elina Garanca.
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Pablo Luna lebte von 1879 bis 1942. Wiki gab leider nichts preis.
Zarzuela ist die Bezeichnung für eine typisch spanische Gattung des Musiktheaters, die einige Ähnlichkeit mit der französischen Opéra comique oder der Operette hat. Wie diese ist die Zarzuela durch abwechselnd gesprochenen und gesungenen Text gekennzeichnet. Die Musik der Zarzuela besteht überwiegend aus originalen Kompositionen, ergänzt um Volkslieder oder populäre Schlager, die zur Handlung passend ausgewählt wurden.
Es singt Elina Garanca.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Adagio appassionato Op. 57" von Max Bruch
Max Christian Friedrich Bruch (* 6. Januar 1838 in Köln; " 2. Oktober 1920 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.
Bekannt ist er vor allem wegen seines 1. Violinkonzerts und der Schottischen Phantasie.
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Max Christian Friedrich Bruch (* 6. Januar 1838 in Köln; " 2. Oktober 1920 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.
Bekannt ist er vor allem wegen seines 1. Violinkonzerts und der Schottischen Phantasie.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Le Carillon de ma Grand-Mère" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
LG
Jalana
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
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Re: Für die Klassikfreunde
"España Op. 236" von Émile Waldteufel
Émile Waldteufel (eigentlich Charles Émile Lévy; * 9. Dezember 1837 in Straßburg; " 12. Februar 1915 in Paris) war ein französischer Musiker und Komponist.
Seine Eltern waren Lazare Lévy alias Louis Waldteufel, der ein bekanntes Orchester führte, und Flora Neubauer, Pianistin und Gesangsprofessorin. Sein Bruder Léon war ein beliebter Musiker. Als Émile fünf Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm und seinem Bruder Isaak nach Paris. Den ersten Unterricht erhielt er von seiner Mutter und dann von Joseph Heyberger.
Émile Waldteufel studierte Musik in Paris am Konservatorium. Eine Zeitlang arbeitete er in einer Klavierfabrik. Später wurde er Vorspieler der Kaiserin Eugénie am Hofe Napoléons III und spielte oft mit dem erfolgreichen Orchester des Vaters. Sein Durchbruch gelang ihm, nachdem er 1874 für den Prince of Wales, Edward VII., vorspielte, der von seinem Manola-Walzer so begeistert war, dass er ihm seine Unterstützung versprach. Er fand den Verleger Hopwood & Crew, der ihn auf der ganzen Welt populär machte, sodass die Musik bis zu Queen Victoria vordrang. Er komponierte über 250 Tänze, vor allem Walzer.
Sein bekanntestes Werk ist der Schlittschuhläufer-Walzer (Les Patineurs, op. 183) aus dem Jahre 1882. Daneben wurden in den 1970er Jahren beim deutschen Schlagerpublikum die Themen aus zwei Arrangements Waldteufels incognito zu Ohrwürmern: Das Duo Cindy & Bert erreichte mit Wenn die Rosen erblühen in Malaga (nach dem Walzer España, op. 236, einer Bearbeitung von España: Eine Rhapsodie von Emmanuel Chabrier) und Spaniens Gitarren (nach Estudiantina, op. 191, einer Bearbeitung eines Stückes von Paul Lacome), vordere Hitparadenplätze. Beide Walzer Waldteufels wurden von Heinz Gietz bearbeitet und in den Vierviertel-Takt gesetzt.
LG
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Émile Waldteufel (eigentlich Charles Émile Lévy; * 9. Dezember 1837 in Straßburg; " 12. Februar 1915 in Paris) war ein französischer Musiker und Komponist.
Seine Eltern waren Lazare Lévy alias Louis Waldteufel, der ein bekanntes Orchester führte, und Flora Neubauer, Pianistin und Gesangsprofessorin. Sein Bruder Léon war ein beliebter Musiker. Als Émile fünf Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm und seinem Bruder Isaak nach Paris. Den ersten Unterricht erhielt er von seiner Mutter und dann von Joseph Heyberger.
Émile Waldteufel studierte Musik in Paris am Konservatorium. Eine Zeitlang arbeitete er in einer Klavierfabrik. Später wurde er Vorspieler der Kaiserin Eugénie am Hofe Napoléons III und spielte oft mit dem erfolgreichen Orchester des Vaters. Sein Durchbruch gelang ihm, nachdem er 1874 für den Prince of Wales, Edward VII., vorspielte, der von seinem Manola-Walzer so begeistert war, dass er ihm seine Unterstützung versprach. Er fand den Verleger Hopwood & Crew, der ihn auf der ganzen Welt populär machte, sodass die Musik bis zu Queen Victoria vordrang. Er komponierte über 250 Tänze, vor allem Walzer.
Sein bekanntestes Werk ist der Schlittschuhläufer-Walzer (Les Patineurs, op. 183) aus dem Jahre 1882. Daneben wurden in den 1970er Jahren beim deutschen Schlagerpublikum die Themen aus zwei Arrangements Waldteufels incognito zu Ohrwürmern: Das Duo Cindy & Bert erreichte mit Wenn die Rosen erblühen in Malaga (nach dem Walzer España, op. 236, einer Bearbeitung von España: Eine Rhapsodie von Emmanuel Chabrier) und Spaniens Gitarren (nach Estudiantina, op. 191, einer Bearbeitung eines Stückes von Paul Lacome), vordere Hitparadenplätze. Beide Walzer Waldteufels wurden von Heinz Gietz bearbeitet und in den Vierviertel-Takt gesetzt.
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