-«Heute würde ich erst andere Wege als die OP ausprobieren-»
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Anne-Mette
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«Heute würde ich erst andere Wege als die OP ausprobieren»
Moin,
das ist EIN Satz in einem Artikel über Nadia Brönimann.
Sie wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt durch ihre Auftritte in Talkshows und durch ihr Buch
"Die weisse Feder: hat die Seele ein Geschlecht", das sicherlich einige unserer MitstreiterInnen gelesen haben.
https://www.bluewin.ch/de/entertainment ... imann.html
Gruß
Anne-Mette
das ist EIN Satz in einem Artikel über Nadia Brönimann.
Sie wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt durch ihre Auftritte in Talkshows und durch ihr Buch
"Die weisse Feder: hat die Seele ein Geschlecht", das sicherlich einige unserer MitstreiterInnen gelesen haben.
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Anne-Mette
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Manu.66
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Re: «Heute würde ich erst andere Wege als die OP ausprobieren»
Hi!
Ich denke mal, dass alle, die diesen Weg der OP gehen, für den ich großen Respekt empfinde, vorher schon viele Wege gegangen sind. Sie werden viele ausprobiert haben und immer wieder dahin zurückgekommen sein, dass eine OP für sie die letztendliche, richtige Entscheidung ist.
Es ist doch wohl kaum vorstellbar, dass eine derartig weitreichende Entscheidung spontan getroffen wird aus einem wie auch immer gearteten Gefühl heraus.
Liebe Grüße an Alle und Euch einen schönen vierten Advent
Gerhard
Ich denke mal, dass alle, die diesen Weg der OP gehen, für den ich großen Respekt empfinde, vorher schon viele Wege gegangen sind. Sie werden viele ausprobiert haben und immer wieder dahin zurückgekommen sein, dass eine OP für sie die letztendliche, richtige Entscheidung ist.
Es ist doch wohl kaum vorstellbar, dass eine derartig weitreichende Entscheidung spontan getroffen wird aus einem wie auch immer gearteten Gefühl heraus.
Liebe Grüße an Alle und Euch einen schönen vierten Advent
Gerhard
Mein Lebensmotto: "Ich kann, weil ich will, was ich muss." (Kant)
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Michelle_Engelhardt
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Re: «Heute würde ich erst andere Wege als die OP ausprobieren»
Danke Gerhard,
sehe ich genauso wie Du. Bei so einem Eingriff überlegt man sich, in den allermeisten Fällen zumindest, sicher x-mal ob man es wirklich will.
Bei mir wandelt sich die Einstellung zur OP. Aus einem anfänglichen klaren Nein zu Beginn meines Weges kam im Laufe der Jahre zunehmend die Tendenz zum Ja. Bis heute bin ich nicht bei einem 100 prozentigen Ja für die OP angekommen, was mich aber auch nicht weiter stört.
Ich lasse mir mit der endgültigen Entscheidung ganz bewußt Zeit. So eine Operation birgt natürlich gewisse Risiken, wie jeder Eingriff. Ich bin alleinerziehend mit 2 Kindern. Die beiden haben nur noch mich. Daher habe ich auch schon rein aus Verantwortung bisher auf die OP verzichtet. Inzwischen sind die beiden aber 18 und 20 Jahre alt und stehen somit bald auf eigenen Füßen. Dann, und erst dann werde ich mich wohl für die OP entscheiden.
Liebe Grüße
Michelle
sehe ich genauso wie Du. Bei so einem Eingriff überlegt man sich, in den allermeisten Fällen zumindest, sicher x-mal ob man es wirklich will.
Bei mir wandelt sich die Einstellung zur OP. Aus einem anfänglichen klaren Nein zu Beginn meines Weges kam im Laufe der Jahre zunehmend die Tendenz zum Ja. Bis heute bin ich nicht bei einem 100 prozentigen Ja für die OP angekommen, was mich aber auch nicht weiter stört.
Ich lasse mir mit der endgültigen Entscheidung ganz bewußt Zeit. So eine Operation birgt natürlich gewisse Risiken, wie jeder Eingriff. Ich bin alleinerziehend mit 2 Kindern. Die beiden haben nur noch mich. Daher habe ich auch schon rein aus Verantwortung bisher auf die OP verzichtet. Inzwischen sind die beiden aber 18 und 20 Jahre alt und stehen somit bald auf eigenen Füßen. Dann, und erst dann werde ich mich wohl für die OP entscheiden.
Liebe Grüße
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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ab08
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Re: «Heute würde ich erst andere Wege als die OP ausprobieren»
Hallo meine Lieben,
den Satz würde ich in meinem Fall mit einem klaren "NEIN" beantworten!
Erläuterung:
Bei mir war es ein Prozess / eine recht logische Entwicklung. -> Zunächst war die Möglichkeit einer eigenen GAOP für mich aufgrund von Bindungen/Pflichten ganz weit weg. Nach Jahrzehnten des Verschweigens zwang mich 2003 eine schwere Erkrankung, den Versteckprozess zu beenden. Nach CO + NÄ 2008, bestand die Gefahr, dass ich meinen Beruf nicht weiter ausüben durfte. Verschärft wurde die Situation, dass vor der Entscheidung des BVerfG 1/2011 ein Operationszwang(!) als Bedingung für jede PÄ bestand. Wenn ich zu etwas gezwungen werde, bin ich in meiner Entscheidung nicht wirklich frei!
Erst nach der PÄ 3/2011 beschäftigte ich mich ernsthaft mit dem Gedanken an eine eigene GAOP, den ich bis dahin mehr oder weniger erfolgreich verdrängt hatte.
Nachdem die Sache klar war (Dabei spielte die Möglichkeit, dass Erkrankung, die mich 2003 so unerwartet überraschte, erneute auftreten könnte, eine Rolle!), traf ich notwendige Vorbereitungen, und wartete auf 2016 (Ruhestand) -> Wenn ich vorher gewußt hätte, dass die GAOP problemlos auch in den Sommerferien möglich gewesen wäre, hätte ich es allerdings sicher heimlich früher gemacht.
Insofern war es sicher auch kein spontaner Entschluss, sondern ich überlegte mir die Entscheidung gründlich.
Liebe Grüße
Andrea
den Satz würde ich in meinem Fall mit einem klaren "NEIN" beantworten!
Erläuterung:
Bei mir war es ein Prozess / eine recht logische Entwicklung. -> Zunächst war die Möglichkeit einer eigenen GAOP für mich aufgrund von Bindungen/Pflichten ganz weit weg. Nach Jahrzehnten des Verschweigens zwang mich 2003 eine schwere Erkrankung, den Versteckprozess zu beenden. Nach CO + NÄ 2008, bestand die Gefahr, dass ich meinen Beruf nicht weiter ausüben durfte. Verschärft wurde die Situation, dass vor der Entscheidung des BVerfG 1/2011 ein Operationszwang(!) als Bedingung für jede PÄ bestand. Wenn ich zu etwas gezwungen werde, bin ich in meiner Entscheidung nicht wirklich frei!
Erst nach der PÄ 3/2011 beschäftigte ich mich ernsthaft mit dem Gedanken an eine eigene GAOP, den ich bis dahin mehr oder weniger erfolgreich verdrängt hatte.
Nachdem die Sache klar war (Dabei spielte die Möglichkeit, dass Erkrankung, die mich 2003 so unerwartet überraschte, erneute auftreten könnte, eine Rolle!), traf ich notwendige Vorbereitungen, und wartete auf 2016 (Ruhestand) -> Wenn ich vorher gewußt hätte, dass die GAOP problemlos auch in den Sommerferien möglich gewesen wäre, hätte ich es allerdings sicher heimlich früher gemacht.
Insofern war es sicher auch kein spontaner Entschluss, sondern ich überlegte mir die Entscheidung gründlich.
Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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JaquelineL
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Re: «Heute würde ich erst andere Wege als die OP ausprobieren»
Hallo ihr Lieben,
wie bei allen Entscheidungen kann es auch bzgl. dieser OP Fehler geben - und gibt es auch tatsächlich, auch in jüngerer Zeit. Teilweise sind es die Betroffenen, die erst nach der OP merken, dass ihre "innere Überzeugung" von vor der OP nicht zu dem passt, was sie nach der OP erleben, teilweise sind es aber auch Fehler auf Seiten der betreuenden Therapeuten, die zu OPs führen, die von den Betroffenen rückwirkend als großer Fehler angesehen werden.
"Regretters" sind keine Erfindung transphober Medien.
Und wie immer wieder zu lesen ist: Hormone sind schon ein heftiger Eingriff, die GaOP übertrifft dies in ihrem Einfluss auf das anschließende Leben, den Einschränkungen während der Rekonvaleszenz und ihren Risiken jedoch um ein Vielfaches.
Nachtrag: In dem Artikel geht es anscheinend gar nicht darum, dass sie die OP bereut - sondern darum, dass möglicherweise andere Wege hätten ausprobiert werden sollen, statt gleich zum Skalpell greifen zu lassen. Heute wird das meines Erachtens genau so gemacht, die OP als ultima ratio betrachtet, doch "zu ihrer Zeit" gab es wohl nur diesen Weg.
Liebe Grüße
Jackie
wie bei allen Entscheidungen kann es auch bzgl. dieser OP Fehler geben - und gibt es auch tatsächlich, auch in jüngerer Zeit. Teilweise sind es die Betroffenen, die erst nach der OP merken, dass ihre "innere Überzeugung" von vor der OP nicht zu dem passt, was sie nach der OP erleben, teilweise sind es aber auch Fehler auf Seiten der betreuenden Therapeuten, die zu OPs führen, die von den Betroffenen rückwirkend als großer Fehler angesehen werden.
"Regretters" sind keine Erfindung transphober Medien.
Und wie immer wieder zu lesen ist: Hormone sind schon ein heftiger Eingriff, die GaOP übertrifft dies in ihrem Einfluss auf das anschließende Leben, den Einschränkungen während der Rekonvaleszenz und ihren Risiken jedoch um ein Vielfaches.
Nachtrag: In dem Artikel geht es anscheinend gar nicht darum, dass sie die OP bereut - sondern darum, dass möglicherweise andere Wege hätten ausprobiert werden sollen, statt gleich zum Skalpell greifen zu lassen. Heute wird das meines Erachtens genau so gemacht, die OP als ultima ratio betrachtet, doch "zu ihrer Zeit" gab es wohl nur diesen Weg.
Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
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ExuserIn-2019-12-20
Re: «Heute würde ich erst andere Wege als die OP ausprobieren»
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich die GaOP auch machen lassen möchte.
So als "Kirsche auf der Sahnetorte".
Die meinen Thread verfolgen wissen aber auch das ich erst ein Fuss vor den anderen setzen werde und möchte. Ich bin ja quasi noch ganz am Anfang.
Sollte sich aber während meines Weges sich andere Erkenntnisse ergeben, so bin ich dann auch offen gegenüber Neuem.
(Was auch immer es sein wird).
Meine Emotionen und Gefühle und Gedanken verdichten sich aber immer mehr, das ich auf meinem gedanklichen Weg richtig bin.
Ich lasse mich überraschen.
Lg,
Anna Marie
So als "Kirsche auf der Sahnetorte".
Die meinen Thread verfolgen wissen aber auch das ich erst ein Fuss vor den anderen setzen werde und möchte. Ich bin ja quasi noch ganz am Anfang.
Sollte sich aber während meines Weges sich andere Erkenntnisse ergeben, so bin ich dann auch offen gegenüber Neuem.
(Was auch immer es sein wird).
Meine Emotionen und Gefühle und Gedanken verdichten sich aber immer mehr, das ich auf meinem gedanklichen Weg richtig bin.
Ich lasse mich überraschen.
Lg,
Anna Marie
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MarieB
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Re: «Heute würde ich erst andere Wege als die OP ausprobieren»
Hallo,
nun, ich denke es ist doch sehr vorteilhaft, dass es heute die verschiedenen Lebensmodelle als Transmensch gibt. Wie schon geschrieben, muss jeder die Entscheidung nach seiner persönlichen Lebenssituation treffen. Deshalb ist es so gut, dass es eben nicht mehr nur schwarz oder weiß gibt. Wenn sich jetzt noch manche Hürden auflösen würden wären wir wieder ein Schritt weiter.
Stark würde für mich auch ein sexuelles Empfinden eine Rolle spielen. Und leider lässt sich hier wohl keine sichere Aussage treffen und ich weiß auch nicht, ob alle hier ehrlich sind wenn man Sie nach dem sexuellen Empfingen nach einer GAOP fragen würden.
LG
Marie
nun, ich denke es ist doch sehr vorteilhaft, dass es heute die verschiedenen Lebensmodelle als Transmensch gibt. Wie schon geschrieben, muss jeder die Entscheidung nach seiner persönlichen Lebenssituation treffen. Deshalb ist es so gut, dass es eben nicht mehr nur schwarz oder weiß gibt. Wenn sich jetzt noch manche Hürden auflösen würden wären wir wieder ein Schritt weiter.
Stark würde für mich auch ein sexuelles Empfinden eine Rolle spielen. Und leider lässt sich hier wohl keine sichere Aussage treffen und ich weiß auch nicht, ob alle hier ehrlich sind wenn man Sie nach dem sexuellen Empfingen nach einer GAOP fragen würden.
LG
Marie
Gruß
Marie
Marie