Gefühle der Ausgeschlossenheit?
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Fabiane
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Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Hallo liebe Leute,
Frühstück für Frauen, Baumschnittkurse nur für Frauen, Sauna(bereiche) an einzelnen Tagen nur für Frauen geöffnet - solches und ähnliches ist in der Öffentlichkeit weit verbreitet. Mir tut diese Art der "Exklusivität" immer wieder weh. Ich fühle mich ausgeschlossen, obwohl ich zumindest gelegentlich (je nach Thema) gerne dabei wäre, es z.B. bei einem Frauenfrühstück dienstlich ("en homme") auch schon war und mich "zu Hause" gefühlt habe. Muss diese Trennerei sein? Sind alle Bio-Frauen und alle Bio-Männer jeweils für sich genommen so gleich, dass das jeweils andere Bio-Geschlecht komplett außen vor bleiben muss?
Wie geht es Euch mit solchen Situationen? Und wie geht Ihr damit um? Ein Echo wäre schön.
Liebe Grüße
von Fabiane
Frühstück für Frauen, Baumschnittkurse nur für Frauen, Sauna(bereiche) an einzelnen Tagen nur für Frauen geöffnet - solches und ähnliches ist in der Öffentlichkeit weit verbreitet. Mir tut diese Art der "Exklusivität" immer wieder weh. Ich fühle mich ausgeschlossen, obwohl ich zumindest gelegentlich (je nach Thema) gerne dabei wäre, es z.B. bei einem Frauenfrühstück dienstlich ("en homme") auch schon war und mich "zu Hause" gefühlt habe. Muss diese Trennerei sein? Sind alle Bio-Frauen und alle Bio-Männer jeweils für sich genommen so gleich, dass das jeweils andere Bio-Geschlecht komplett außen vor bleiben muss?
Wie geht es Euch mit solchen Situationen? Und wie geht Ihr damit um? Ein Echo wäre schön.
Liebe Grüße
von Fabiane
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Ines
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Mir ist es egal, ob es solche "Exklusivangebote" gibt. Da muss man einfach Toleranz und Akzeptanz zeigen, genau wie zu allen möglichen Lebensweisen (TG, CD,...). Natürlich ist es nicht schön, wenn man aufgrund seines Geschlechtes da nicht teilnehmen darf, aber vielleicht gibt es da ja auch mal andere "Spezialangebote", für die eigene Gruppe. Wenn man die Sache natürlich von der Seite" Diskriminierung" betrachtet, sollten einige Angebote wirklich jedem offen stehen, es sei denn es geht um so etwas wie geschlechterspezifische Saunagänge. Da kann man schon einsehen, daß das einige wollen. Ansonsten ist die Geschlechtertrennung manchmal wirklich etwas übertrieben, aber wenn es dann doch irgendwo geschieht-einfach cool bleiben und an meinen zweiten Satz in diesem Thread denken.
LG
Ines
LG
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Olivia
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Hallo Fabiane,
aus vielen Gesprächen mit meiner Herzallerliebsten weiß ich, dass Sexismus und üble Anmache auch hier in unserem Land sehr viel weiter verbreitet ist, als wir Männer uns das manchmal vorstellen können. Mehr Frauen als wir Männer denken, haben diesbezüglich in ihrem Leben üble Erfahrungen machen müssen. Das beginnt beim dummen Spruch und geht bis zu (nur scheinbar zufälligen und ungewollten) Berührungen an Hintern oder Brust usw. Da ist es doch verständlich, dass Frauen sich Freiräume schaffen, in denen sie vor derlei Unbill geschützt sind. Vielleicht sollte man das auch unter diesem Gesichtspunkt einmal sehen.
Liebe Grüße von Olivia
aus vielen Gesprächen mit meiner Herzallerliebsten weiß ich, dass Sexismus und üble Anmache auch hier in unserem Land sehr viel weiter verbreitet ist, als wir Männer uns das manchmal vorstellen können. Mehr Frauen als wir Männer denken, haben diesbezüglich in ihrem Leben üble Erfahrungen machen müssen. Das beginnt beim dummen Spruch und geht bis zu (nur scheinbar zufälligen und ungewollten) Berührungen an Hintern oder Brust usw. Da ist es doch verständlich, dass Frauen sich Freiräume schaffen, in denen sie vor derlei Unbill geschützt sind. Vielleicht sollte man das auch unter diesem Gesichtspunkt einmal sehen.
Liebe Grüße von Olivia
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Jaqueline
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Hi,
ich finde es nicht verkehrt, dass es hin & wieder Trennungen gibt. Ich würde nie in eine gemischte Sauna gehen, da käme ich mir immer begafft vor. Eine Frau geht aus verschiedenen Gründen etwas anders an bestimmte Arbeiten heran. Das kann am z.B. am Kraftmangel liegen oder an dem teilweise anderen Verständnis. Ein Kaffeekränzchen hat ganz andere Themen wie eine Männer- oder gemischte Runde. Ich bin froh, dass es Kurse speziell nur für Frauen gibt. So kann jede für sich entscheiden, ob sie in eine gemischte oder geschlechtsreine Reine Runde geht.
Ich bin ganz klar dafür, solange die Trennung keine permanente Pflicht zu Trennung ist.
Ganz liebe Grüsse
Jacky
ich finde es nicht verkehrt, dass es hin & wieder Trennungen gibt. Ich würde nie in eine gemischte Sauna gehen, da käme ich mir immer begafft vor. Eine Frau geht aus verschiedenen Gründen etwas anders an bestimmte Arbeiten heran. Das kann am z.B. am Kraftmangel liegen oder an dem teilweise anderen Verständnis. Ein Kaffeekränzchen hat ganz andere Themen wie eine Männer- oder gemischte Runde. Ich bin froh, dass es Kurse speziell nur für Frauen gibt. So kann jede für sich entscheiden, ob sie in eine gemischte oder geschlechtsreine Reine Runde geht.
Ich bin ganz klar dafür, solange die Trennung keine permanente Pflicht zu Trennung ist.
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Jacky
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
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Jessie
Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Naja man kann es auch mal so betrachten.
Wenn keiner der Trennung zustimmen würde gäbe es die Trennung nicht weil sie Angebote einfach nicht angenommen werden.
Eines dürfen wir Männer auch nicht vergessen, auch wenn wir uns noch so weiblich fühlen im Grundsatz sind wir immer noch Mann.
Ich habe durchaus Verständnisses dafür das es Motorrad fahr Stunden für die Frau gibt oder auch einen Sauna Tag.
Selber binn ich Sauna gänger und fühle mich manches mal je nach dem was da Rum läuft auch ziemlich unwohl. So wird es, oder noch schlimmer, der Frau ergehen die sich nicht wirklich traut dennoch gerne mal die Sauna möchte, fieleicht traut sie sich danach mehr
Ich finde es hat auch ein wenig mit Akzeptanz zu tun.
Wenn es solche Tage gibt gehe ich halt den Tag danach in die Sauna oder in das Schwimmbad oder der oder
Man soll jedem seinen Freiraum lassen und es akzeptieren, denn ich will auch akzeptiert werden so wie ich binn.
Wenn es dir nur um ein kaffekränzschen geht hast du Schonmal Net gefragt und die Situation erklärt?
Wenn keiner der Trennung zustimmen würde gäbe es die Trennung nicht weil sie Angebote einfach nicht angenommen werden.
Eines dürfen wir Männer auch nicht vergessen, auch wenn wir uns noch so weiblich fühlen im Grundsatz sind wir immer noch Mann.
Ich habe durchaus Verständnisses dafür das es Motorrad fahr Stunden für die Frau gibt oder auch einen Sauna Tag.
Selber binn ich Sauna gänger und fühle mich manches mal je nach dem was da Rum läuft auch ziemlich unwohl. So wird es, oder noch schlimmer, der Frau ergehen die sich nicht wirklich traut dennoch gerne mal die Sauna möchte, fieleicht traut sie sich danach mehr
Ich finde es hat auch ein wenig mit Akzeptanz zu tun.
Wenn es solche Tage gibt gehe ich halt den Tag danach in die Sauna oder in das Schwimmbad oder der oder
Man soll jedem seinen Freiraum lassen und es akzeptieren, denn ich will auch akzeptiert werden so wie ich binn.
Wenn es dir nur um ein kaffekränzschen geht hast du Schonmal Net gefragt und die Situation erklärt?
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Jaqueline
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
hanna von elm hat geschrieben:... bei den meisten Angeboten sehen die das auch nicht so streng wenn da mal ein weiblices Wesen ohne angeborene Vagina auftaucht oder?
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Yasmin
Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Ich glaube ihr fühlt euch eher ungerecht ausgeschlossen.Ihr könnt an solchen Treffen teilnehmen,und fühlt euch wohl,oder eben auch nicht.
Ich hab eine Nichte (26 Jahre alt) und wenn ich mich mit ihr unterhalte,können wir Stundenlang über alles und jeden reden.Wenn sie aber mit der Frau ihres Bruders (21 Jahre) zusammen ist,bin ich fast Luft.Es gibt auch Sachen,die ich nicht und wahrscheinlich nie verstehen werde,ob nun Mann oder Frau.Ist nun mal so,wir stehen immer irgendwo dazwischen und verstehen die Welt nicht.Die Welt versteht uns aber auch nicht immer.
Liebe Grüße Yasmin
Hm vielleicht denke ich aber nur so,weil ich mich keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühle.
Ich hab eine Nichte (26 Jahre alt) und wenn ich mich mit ihr unterhalte,können wir Stundenlang über alles und jeden reden.Wenn sie aber mit der Frau ihres Bruders (21 Jahre) zusammen ist,bin ich fast Luft.Es gibt auch Sachen,die ich nicht und wahrscheinlich nie verstehen werde,ob nun Mann oder Frau.Ist nun mal so,wir stehen immer irgendwo dazwischen und verstehen die Welt nicht.Die Welt versteht uns aber auch nicht immer.
Liebe Grüße Yasmin
Hm vielleicht denke ich aber nur so,weil ich mich keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühle.
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Simone 65
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Hallo. Letztes Jahr Motorradsicherheitstraining, nebanan die Frauengruppe. Wehe wenn da ein Mann mit macht, geht gar nicht. Als eine Frau in unserer Gruppe fahren wollte und wir das ablenten, war das Geschrei groß. Unsere Gruppe war eine erfahrene Gruppe, mit entsprechenden Übungen. LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Ich stimme Tabea da ganz zu. Wenn Frauen mich ausschließen, ist das zwar bedaurlich, aber ihre Entscheidung. Die ist zu respektieren.
@Jessie
Wenn ich mich weiblich fühle, dann bin ich das auch im Grundsatz und möchte so akzeptiert werden. Wie mein Körper ausschaut, ist etwas anderes. Ich glaube, es ist das Grundsatzproblem von vielen, dass sie ihrem weiblichen Empfinden nicht trauen. Das bringt sie immer wieder in Zweifel und Schwierigkeiten.
Oder verstehe ich da etwas falsch ?
@Jessie
Was meinst Du damit ? Fühlst Du Dich weiblich oder nicht?auch wenn wir uns noch so weiblich fühlen im Grundsatz sind wir immer noch Mann.
Wenn ich mich weiblich fühle, dann bin ich das auch im Grundsatz und möchte so akzeptiert werden. Wie mein Körper ausschaut, ist etwas anderes. Ich glaube, es ist das Grundsatzproblem von vielen, dass sie ihrem weiblichen Empfinden nicht trauen. Das bringt sie immer wieder in Zweifel und Schwierigkeiten.
Oder verstehe ich da etwas falsch ?
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Simone 65
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Hallo Vicky. Ich sehe das so die Frauen wollen in die Männergruppen aber wir als Mann in Frauengruppen geht gar nicht. Ich sehe den Vatertag, er ist zu einem Familientag geworden. Die Väter, die Männer ziehen sich immer mehr zurück. Ich wollte Freunde einladen, aber die Familie geht vor. Finde ich gut, aber ein Männertag kommt immer seltener zustande. LG Simone
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Moin,
wenn Männer eigene Männertage haben wollen, warum organisieren sie denn dann keine ? Wenn der Grundsatz "amilie geht vor" gilt, heißt das noch lange nicht, dass der Vater nichts alleine machen kann. Es hängt von jedem Einzelnen ab, was er macht. Viele Männer lassen sich stark fremd bestimmen. Ich höre dann so oft, "ich kann nicht, weil die Familie" oder "die Gesellschaft" oder sonst irgend jemand bestimmt.
Wo bleibt denn da die Eigenveratwortung ? Es geht nicht um Egoismus. Es geht um das gesunde Maß an Respekt, das jeder sich selber schuldig ist.
Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe.
wenn Männer eigene Männertage haben wollen, warum organisieren sie denn dann keine ? Wenn der Grundsatz "amilie geht vor" gilt, heißt das noch lange nicht, dass der Vater nichts alleine machen kann. Es hängt von jedem Einzelnen ab, was er macht. Viele Männer lassen sich stark fremd bestimmen. Ich höre dann so oft, "ich kann nicht, weil die Familie" oder "die Gesellschaft" oder sonst irgend jemand bestimmt.
Wo bleibt denn da die Eigenveratwortung ? Es geht nicht um Egoismus. Es geht um das gesunde Maß an Respekt, das jeder sich selber schuldig ist.
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Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Fabiane
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Hallo an alle,
also mir ging`s auch nicht um Neid oder ein "auf Teufel komm raus in Frauengruppen reindrängen". Sondern um ein "Jede/r ist (denkt, fühlt, handelt, tickt) etwas anders und eigen". Deshalb mag ich Kategorisierungen, die am biologischen Geschlecht ansetzen, nicht.
Natürlich akzeptiere und respektiere ich solche Kategorisierungen trotzdem. Nur tun sie ab und zu eben weh — nämlich dann, wenn ich trotz weiblichen Fühlens nicht dabei sein darf, es aber gerne wäre, weil ich mit Frauen oft einen Gleichklang spüre. Immer wieder mal behutsam nachzufragen, ob`s nicht doch geht (das haben ja mehrere von Euch angeregt), finde ich aber gut.
Liebe Grüße
von Fabiane
also mir ging`s auch nicht um Neid oder ein "auf Teufel komm raus in Frauengruppen reindrängen". Sondern um ein "Jede/r ist (denkt, fühlt, handelt, tickt) etwas anders und eigen". Deshalb mag ich Kategorisierungen, die am biologischen Geschlecht ansetzen, nicht.
Natürlich akzeptiere und respektiere ich solche Kategorisierungen trotzdem. Nur tun sie ab und zu eben weh — nämlich dann, wenn ich trotz weiblichen Fühlens nicht dabei sein darf, es aber gerne wäre, weil ich mit Frauen oft einen Gleichklang spüre. Immer wieder mal behutsam nachzufragen, ob`s nicht doch geht (das haben ja mehrere von Euch angeregt), finde ich aber gut.
Liebe Grüße
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Hallo,
D.h. wenn irgendwo eine Veranstaltung stattfindet, an der steht "nur für Frauen" steht eigentlich dran "nur für Menschen ohne Schwanz", denn die übliche Unterscheidung ist eine nach äußerlichen biologischen Markierungen, sonst nichts. Der Widerspruch der Gesellschaft besteht darin, dass sie zwar Psyche und Physis gleichwertig nebeneinander stellt, aber in der Unterscheidung in Mann/Frau die Psyche einen Pfifferling wert ist. Vielleicht sollte man die Gesellschaft immer wieder genau darauf hinweisen.
Das ist jetzt etwas drastisch dargestellt, aber genau darauf läuft es hinaus.
Ist die Frage denn nicht eine andere ? Wer will Dir denn die Legitimität über Deine Gefühle selber zu befinden, absprechen ? Frauen ? Die "Gesellschaft ?" Die Fremdbestimmung ist ja gerade für viele von uns das entscheidende Problem. Oder besser gesagt, was wir davon zulassen. Die Kriterien für die Unterscheidung in Mann oder Frau sind willkürlich. Aber keiner kann definitive Regeln nennen. Selbst das scheinbar Eindeutige ist bei genauem Hinschauen nicht eindeutig.mit welcher Legitimität ich mich selbst überhaupt als "Teilfrau" sehen darf - wenn dann eine klare Grenze gezogen wird, und ich von anderen klar als nicht weiblich eingestuft werde, macht es mich traurig, weil es ein Thema berührt, bei dem ich innerlich etwas zerrissen bin.
D.h. wenn irgendwo eine Veranstaltung stattfindet, an der steht "nur für Frauen" steht eigentlich dran "nur für Menschen ohne Schwanz", denn die übliche Unterscheidung ist eine nach äußerlichen biologischen Markierungen, sonst nichts. Der Widerspruch der Gesellschaft besteht darin, dass sie zwar Psyche und Physis gleichwertig nebeneinander stellt, aber in der Unterscheidung in Mann/Frau die Psyche einen Pfifferling wert ist. Vielleicht sollte man die Gesellschaft immer wieder genau darauf hinweisen.
Ich denke nicht, dass man Kategorisierungen hinnehmen sollte. Das man Gruppen bildet, die sich z.B. zum klönen treffen, ist mMn legitim und dürfen andere ausschließen. Man sollte Gruppen dann aber richtig benennen. Es treffen sich dann nicht Menschen, die sensibel und mitfühlend sind (so sehen sich viele Frauengruppen selber), sondern einfach nur Menschen ohne Schwanz. Denn wo bleibt das Mitgefühl für Menschen, die sich als mitfühlend empfinden, aber ausgesperrt sind, nur weil sie einen Schwanz haben ?Natürlich akzeptiere und respektiere ich solche Kategorisierungen trotzdem. Nur tun sie ab und zu eben weh — nämlich dann, wenn ich trotz weiblichen Fühlens nicht dabei sein darf,
Das ist jetzt etwas drastisch dargestellt, aber genau darauf läuft es hinaus.
Viele Grüße
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Ja, mir geht es oft genau so. Aber ich spüre zunehmend, dass ich immer weniger bereit bin, mich selber unter den Scheffel zu stellen. Ich habe an anderer Stelle das "magische Lebensgefühl" von Friedrich Schiller zitiert. Ich habe mir es früher nicht erlaubt, dieses Lebensgefühl zu erleben. Das hat, wie Du auch schreibst, mit fehlender Selbstakzeptanz zu tun, aber auch, dass ich mich immer nach anderen Menschen gerichtet habe.
Erwarten ich da nicht zu viel von mir ? Ich glaube, ich brauche das Experimentierfeld, die "Spielwiese", um mich selber auszuprobieren. Dann mache ich manchmal auch "seltsame" Dinge. Und sei es nur, um zu erkennen, wo meine Grenzen sind. Da werden schon einmal High Heels mit 10 oder 12 cm bestellt und zurück geschickt, nur um sie auszuprobieren und festzustellen, dass ich weder damit laufen kann, noch sie im täglichen Leben nutzen will. Oder ich mache eine Fotomontage meines Kopfes auf den nackten Körper einer früheren Freundin, um zu sehen, wie das auf mich wirkt (die Montage ist prima und nebenbei habe ich Photoshop gelernt ...). Ich habe hunderte, wenn nicht sogar über tausend Selfies von mir in den verschiedenen Outfits gemacht. Wenn ich sie mit einigem Abstand wieder anschaue, sehe ich mit anderen Augen, was mir steht. Für Außenstehende mag das seltsam sein, aber mir hilft es, nicht nur einen Stil zu finden, sondern auch mir selber ein wenig besser auf die Spur zu kommen. Mein Avatar ist so entstanden.
So nach und nach wächst die Frau in mir, die ich sein möchte und die ich mit Selbstbewusstsein vertreten kann. Nicht immer, aber immer öfter. Ich spüre auch, dass meine Gefühle für mein Geschlecht wie ein Pendel schwingen. Aber wenn ich die jeweilige Situation für mich ernst nehme, wirke ich auch für andere authentisch, wenn auch manchmal schwierig einzuschätzen. Um so wichtiger ist es, klare Signale zu setzen.
Jetzt habe ich aber genug "geschwafelt". Vielleicht kannst Du für Dich etwas heraus ziehen. Mir hilft das schriftliche Formulieren und sie zur Diskussion zu stellen, um meine Gedanken zu klären. Da merkt man schnell, ob man nur "herum eiert" oder eine fundierte Meinung hat. Außerdem ist das geschriebene Wort für mich ein Halt, wenn ich wieder einmal zweifle oder mich doch nicht so eindeutig verhalte, wie es vielleicht geboten ist. Es macht mir dann Mut.
Sehr treffend formuliert. Ich kann für mich sagen, dass ich meine Gefühle gar nicht richtig gelebt habe. Wie will ich sie denn dann so darstellen, dass Dritte sie ernst nehmen ? Vielleicht muss man es genau anders herum sehen. Wenn ich meine Gefühle verdrängt und nicht ernst genommen habe, sie also gar nicht wirklich kenne, wie will ich erwarten, dass ich sie kommunizieren kann ?Wie soll ich es dann nach außen darstellen oder kommunizieren, wenn die Gefühle für mich selbst so vage und unbestimmt sind?
Erwarten ich da nicht zu viel von mir ? Ich glaube, ich brauche das Experimentierfeld, die "Spielwiese", um mich selber auszuprobieren. Dann mache ich manchmal auch "seltsame" Dinge. Und sei es nur, um zu erkennen, wo meine Grenzen sind. Da werden schon einmal High Heels mit 10 oder 12 cm bestellt und zurück geschickt, nur um sie auszuprobieren und festzustellen, dass ich weder damit laufen kann, noch sie im täglichen Leben nutzen will. Oder ich mache eine Fotomontage meines Kopfes auf den nackten Körper einer früheren Freundin, um zu sehen, wie das auf mich wirkt (die Montage ist prima und nebenbei habe ich Photoshop gelernt ...). Ich habe hunderte, wenn nicht sogar über tausend Selfies von mir in den verschiedenen Outfits gemacht. Wenn ich sie mit einigem Abstand wieder anschaue, sehe ich mit anderen Augen, was mir steht. Für Außenstehende mag das seltsam sein, aber mir hilft es, nicht nur einen Stil zu finden, sondern auch mir selber ein wenig besser auf die Spur zu kommen. Mein Avatar ist so entstanden.
So nach und nach wächst die Frau in mir, die ich sein möchte und die ich mit Selbstbewusstsein vertreten kann. Nicht immer, aber immer öfter. Ich spüre auch, dass meine Gefühle für mein Geschlecht wie ein Pendel schwingen. Aber wenn ich die jeweilige Situation für mich ernst nehme, wirke ich auch für andere authentisch, wenn auch manchmal schwierig einzuschätzen. Um so wichtiger ist es, klare Signale zu setzen.
Jetzt habe ich aber genug "geschwafelt". Vielleicht kannst Du für Dich etwas heraus ziehen. Mir hilft das schriftliche Formulieren und sie zur Diskussion zu stellen, um meine Gedanken zu klären. Da merkt man schnell, ob man nur "herum eiert" oder eine fundierte Meinung hat. Außerdem ist das geschriebene Wort für mich ein Halt, wenn ich wieder einmal zweifle oder mich doch nicht so eindeutig verhalte, wie es vielleicht geboten ist. Es macht mir dann Mut.
Viele Grüße
Vicky
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lilijana
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Re: Gefühle der Ausgeschlossenheit?
Hallo,
lasst doch jedem Geschlecht seine geschlossenen Runden. Abundzu möchten einfach Menschen unter ihresgleichen sein. Öffnet doch einen Trans* irgendwas Frühstückstisch. Manchmal möchten Bio-Geschlechter halt nur mit ihres Bio-Geschlecht zusammensein. Das so eine Trennerei vielleicht einmal im Monat stattfindet ist doch nicht so schlimm, ist doch nicht immer so das getrennt wird.
Sorry das ich das so sage, hört sich an wie auf dem Spielplatz als ich noch klein war, "Mami, Mami die lassen mich nicht mitspielen.".
Frauen haben halt ganz andere Gesprächsthemen wenn sie unter sich sind, nicht nur auf inhaltlicher Ebene, da herrscht auch eine ganz andere Gruppendynamik, ist doch bei Männern fast genauso.
Es gibt doch auch schliesslich genug Männerabende, Stammtische, etc... Wer den Männertag vermisst, sollte halt mal selbst für einen Männertag sorgen.
Grüße
Lilijana
lasst doch jedem Geschlecht seine geschlossenen Runden. Abundzu möchten einfach Menschen unter ihresgleichen sein. Öffnet doch einen Trans* irgendwas Frühstückstisch. Manchmal möchten Bio-Geschlechter halt nur mit ihres Bio-Geschlecht zusammensein. Das so eine Trennerei vielleicht einmal im Monat stattfindet ist doch nicht so schlimm, ist doch nicht immer so das getrennt wird.
Sorry das ich das so sage, hört sich an wie auf dem Spielplatz als ich noch klein war, "Mami, Mami die lassen mich nicht mitspielen.".
Frauen haben halt ganz andere Gesprächsthemen wenn sie unter sich sind, nicht nur auf inhaltlicher Ebene, da herrscht auch eine ganz andere Gruppendynamik, ist doch bei Männern fast genauso.
Es gibt doch auch schliesslich genug Männerabende, Stammtische, etc... Wer den Männertag vermisst, sollte halt mal selbst für einen Männertag sorgen.
Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.