Solidarisches Bürgergeld
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Anne-Mette
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Solidarisches Bürgergeld

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Thüringens Ex-Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hat ein Konzept für das "solidarische Bürgergeld" vorgestellt.
Abschaffung aller Sozialleistungen inklusive der Rente, Ende des Kündigungsschutzes, radikale Vereinfachung des Steuersystems, dafür monatlich 800 Euro vom Staat für Erwachsene und 500 Euro für Kinder ohne Bedingungen.
Jeder Bürger, der seit mindestens zwei Jahren in Deutschland lebt, bekommt das Geld ausbezahlt, ganz gleich, ob er es braucht oder nicht. Wer mehr als 1600 Euro brutto im Monat verdient, hat Anspruch auf das "kleine Bürgergeld" von 400 Euro, das mit den Steuern verrechnet wird, alle andere bekommen 800 Euro direkt aufs Konto. Sie müssen davon 200 Euro für Gesundheit und Pflege an eine Kasse ihrer Wahl zahlen; der Rest ist frei verfügbar.

Die Diskussionen gehen hin und her. Während einige von "zukunftsweisenden Utopien" sprechen, lehnen viele solche Planungen ab; denn wenn Geld "ohne Bedingungen" kommt, wer wird dann noch arbeiten?
Andererseits gab es schon lange Initiativen für ein bedingungsloses Grundeinkommen, die allerdings (fast) nie mit der CDU in Verbindung gebracht wurden (smili)

Gruß
CPG
Cybill
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Re: Solidarisches Bürgergeld

Post 2 im Thema

Beitrag von Cybill »

Schon mal in diesem Zusammenhang über so altmodische Wertbegriffe nachgedacht wie:

"Würde der Arbeit" , "Selbstverwirklichung", "Selbstbestimmung", "Eigenständigkeit", "Solidarität", und hier - ganz besonders aus der Mode gekommen: "Eigenverantwortung" und "Verantwortung".

Dummerweise ist in diesem unseren Lande das Denken auch aus der Mode gekommen.

Um es mit den Worten eines meiner Klienten zu sagen " Passiert doch nix!"

Schönes Wochende
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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