Gefühle einer Partnerin
Gefühle einer Partnerin - # 3

Intergeschlechtliche Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
Feldmaus
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 31 im Thema

Beitrag von Feldmaus »

Hallo zusammen

Ich habe mich nun an meine Frau gewöhnt. Die Verlustängste sind verschwunden. Jetzt kann ich meine Frau als Partnerin akzeptieren.( noch ohne GAOP)
Doch die Partnerschaft hat sich auch verändert. Wir leben nun mehr freundschaftlich zusammen. Zärtlichkeiten ,so wie früher, gibt es zwischen uns nicht mehr.
Denn ich bin weder Bi noch lesbisch veranlagt.Unser Vertrauen und die innere Bindung ist geblieben und darauf bauen wir unsere Beziehung auf.

Viele liebe grüße Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)
Feldmaus
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 32 im Thema

Beitrag von Feldmaus »

Hallo Mona
Danke für deine netten Worte. ---))) ---)))

Lg Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)
Feldmaus
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 33 im Thema

Beitrag von Feldmaus »

Hallo Abby
Danke für den lieben Beitrag! (smili)

Mein öffentlicher Brief war mir sehr wichtig . Ich wollte Euch zeigen wie sich eine Partnerin fühlen kann ,wenn Sie ihren geliebten Mann verliert.
Das dieser Weg für uns Partnerinnen auch sehr schwer ist und uns erstmal sehr verletzt. Erst nachdem ich diesen ersten Schmerz überwunden hatte konnte ich über ein gemeinsames Leben nachdenken und auch gemeinsame Lösungen finden.Vorher war das unmöglich.

Über Verletzungen von anderen habe ich mir zu dem Zeitpunkt keine Sorgen gemacht. Da ich sehr eigen bin und immer sage was ich denke bin ich Kritik gewöhnt.
Oft schwimme ich gegen den Strom auch wenn alle gegen mich sind.Das ist mir egal. Ich gehe meinen Weg wie ich es für richtig halte und nicht so wie andere es gerne hätten. Das war schon immer so.

Mir war es wichtig ,das die Partnerinnen mit ihren Gefühlen, besser verstanden werden und manchmal muss man eben ungewöhnliche Wege gehen um ans Ziel zu gelangen.Um gehört zu werden! Absichtlich verletzen wollte ich damit niemanden.

Lg Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)
exuserin-2016-12-21

Re: Gefühle einer Partnerin

Post 34 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 »

Hallo liebe Daniela,

es macht mich traurig was du so geschluckt hast und Dank deiner Liebe deiner jetzigen Partnerin zur Seite stehst!!
Dieser Verlust ist wie eine Beerdigung und das ist nicht mehr umkehrbar!!Das macht mich auch wieder traurig weil ich weiß wie du fühlst.
Ich fühle auch was meine Frau umtreibt ,und sie verfolgt sehr sensibel meine Antworten oder Kommentare hier in unserem Forum .
Teilweise auch heimlich und das merke ich wenn sie die Chronik geloescht hat. Soll sie aber gerne tun und somit ist mir Gewiss das sie an mein Leben als Inge teilnimmt!
Ich bete zu Gott das ich als harter Crossdresser durchhalte und es einen Stillstand gibt . Ich moechte das meiner Frau nicht antun ,obwohl dieser Wunsch etwas weiter zugehen sehr groß ist.
Zum Beispiel dieser Wunsch des eigenen Busens ,diese Gefühle die seit 15 Monate bei mir herrschen,das weinen zulassen ,das zicken ,das draussen leben mit Damenslip ,BH und lackierte Fußnägel ,man fühlt und denkt anders. Es ist verrückt liebe Daniela ,ich verstehe dich total ,ich wollte auch nicht meine Frau verlieren,und deshalb hoffe ich das ich es mit der Kraft und Liebe meiner Frau schaffe.
Sie ist sehr großzuegig und das moechte ich ihr durch meine Liebe und Anstrengungen den Weg nicht zu gehen ...Danken..!!
Dir liebe Daniela viel Glück und Harmonie in euer Leben und noch viele Glückliche Momente !

Ich bewundere dich ,Inge (moin) (yes)
julia21
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 35 im Thema

Beitrag von julia21 »

Zitat "19 Jahre mit einen " Mann" verheiratet und nun seit 2 Jahren mit einer Frau, das ist schwer zu verstehen. Vor allen da ich von der innerlichen Frau meines "Mannes" nichts wusste. Hätte "er" es früher mal erwähnt wäre es für mich jetzt leichter.Dann könnte ich sagen: Ich habe mir so was schon gedacht."

Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Sorry, aber das ist mir zu hoch...
exuserin-2016-12-21

Re: Gefühle einer Partnerin

Post 36 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 »

julia21 hat geschrieben:Zitat "19 Jahre mit einen " Mann" verheiratet und nun seit 2 Jahren mit einer Frau, das ist schwer zu verstehen. Vor allen da ich von der innerlichen Frau meines "Mannes" nichts wusste. Hätte "er" es früher mal erwähnt wäre es für mich jetzt leichter.Dann könnte ich sagen: Ich habe mir so was schon gedacht."

Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Sorry, aber das ist mir zu hoch...
Guten Abend Julia (hs) ,
wir haben gerade eine Mituserin die um Hilfe bittet Ihre heimliche Crossdresserei ihrer Frau beizubringen .Sind auch schon Jahrelang zusammen .
Ich persoenlich habe meine Frau 2000 kennengelernt und liebe sie heute noch intensiver wie vor 16 Jahre . Meine heimliche Leidenschaft oder meine Weiblichkeit die ich Jahrelang unterdrückt habe ,ich dachte die hat nie eine Chance nach aussen zu drücken!!! Fehltrug. Vergangenes Jahr war eine Situation ,ein Moment in meinem Leben und das mit 51 Jahren,was mein heutiges Leben verändert und nicht mehr umkehrbar ist. Meine Geschichte kannst du nachlesen ,und ich denke bei Daniela ist das nicht anders gelaufen ,dann aber mit kleine Nuancen. Ich habe mit meiner Frau jetzt und in Vergangenheit eine tolle ,mit teils auch eheliche Auseinandersetzungen gelebt und lebe es noch . Wir respektieren uns trotz das meine Neigung zur Weiblichkeit aufgeflogen ist! Ich verändere mich ja nicht als Mensch ,sie meine Frau hat ja den Kern in mir geliebt und ich bin jetzt noch der /die gleiche Person .Das weis meine Frau und das liebe ich an ihr . Sie spürt die Inge in mir und lässt es zu.Das denke ich ist auch bei Daniela so ,eventuell war es auch die Weiblichkeit in ihrer heutigen Partnerin das sie zusammengefügt hat,was sie aber so nicht deuten konnte,dass sie heute zu ihr hält finde ich tollniz. Also das Zitat aneinander vorbeigelebt finde ich falsch platziert. Respekt für Daniela die zu Ihrer Partnerin steht und das zeugt von innerer Liebe !!

Bitte nehm es nicht als Angriff auf deine Person Julia ,aber so sehe ich das. Schoenen Abend noch! Inge )))(:
julia21
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 37 im Thema

Beitrag von julia21 »

ingedie2te hat geschrieben:
julia21 hat geschrieben:Zitat "19 Jahre mit einen " Mann" verheiratet und nun seit 2 Jahren mit einer Frau, das ist schwer zu verstehen. Vor allen da ich von der innerlichen Frau meines "Mannes" nichts wusste. Hätte "er" es früher mal erwähnt wäre es für mich jetzt leichter.Dann könnte ich sagen: Ich habe mir so was schon gedacht."

Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Sorry, aber das ist mir zu hoch...
Guten Abend Julia (hs) ,
wir haben gerade eine Mituserin die um Hilfe bittet Ihre heimliche Crossdresserei ihrer Frau beizubringen .Sind auch schon Jahrelang zusammen .
Ich persoenlich habe meine Frau 2000 kennengelernt und liebe sie heute noch intensiver wie vor 16 Jahre . Meine heimliche Leidenschaft oder meine Weiblichkeit die ich Jahrelang unterdrückt habe ,ich dachte die hat nie eine Chance nach aussen zu drücken!!! Fehltrug. Vergangenes Jahr war eine Situation ,ein Moment in meinem Leben und das mit 51 Jahren,was mein heutiges Leben verändert und nicht mehr umkehrbar ist. Meine Geschichte kannst du nachlesen ,und ich denke bei Daniela ist das nicht anders gelaufen ,dann aber mit kleine Nuancen. Ich habe mit meiner Frau jetzt und in Vergangenheit eine tolle ,mit teils auch eheliche Auseinandersetzungen gelebt und lebe es noch . Wir respektieren uns trotz das meine Neigung zur Weiblichkeit aufgeflogen ist! Ich verändere mich ja nicht als Mensch ,sie meine Frau hat ja den Kern in mir geliebt und ich bin jetzt noch der /die gleiche Person .Das weis meine Frau und das liebe ich an ihr . Sie spürt die Inge in mir und lässt es zu.Das denke ich ist auch bei Daniela so ,eventuell war es auch die Weiblichkeit in ihrer heutigen Partnerin das sie zusammengefügt hat,was sie aber so nicht deuten konnte,dass sie heute zu ihr hält finde ich tollniz. Also das Zitat aneinander vorbeigelebt finde ich falsch platziert. Respekt für Daniela die zu Ihrer Partnerin steht und das zeugt von innerer Liebe !!

Bitte nehm es nicht als Angriff auf deine Person Julia ,aber so sehe ich das. Schoenen Abend noch! Inge )))(:
Hallo Inge,

ich fühle mich nicht angegriffen, alles gut. ))):s
Ich habe nur meine Gedanken kundgetan was mir so durch den Kopf ging, als ich den Thread durchlas. Dazu ist doch dieses Forum da, oder nicht? :wink:

LG Julia
Anne-Mette
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 38 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

@all

ich hoffe, es ist allen bewusst, dass es zwischen "ein wenig Crossdresserei" und Transsexualität einen Unterschied gibt.
Das bedeutet, dass manfrau sich mit Fragen zu diesen VERSCHIEDENEN THEMEN ganz anders unterschiedlich auseinandersetzt.

Es wäre schön, wenn auch die Eingangspostings gelesen werden und nicht nur Antworten auf Vorpostings kommen, die nachher überhaupt nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern einfach nur unter dem Motto "Ich habe mal wieder meinen Senf dazugegeben" zu verbuchen sind.

@julia21
Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Manfrau kann gut und lange zusammen leben, ohne dass bemerkt wird, was im Innersten eines geliebten Menschen vorgeht.
Wie gern hätten Angehörige z.B. Selbsttötungen und andere Kurzschluss-Reaktionen verhindert.
Auch wenn ich einen Menschen liebe, erfolgt eine gedankiche und gefühlsmäßige "Gleichschschaltung", sodass ich alles über sie/ihn weiß.
Die Gedanken sind frei...

Gruß
Anne-Mette
julia21
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 39 im Thema

Beitrag von julia21 »

Anne-Mette hat geschrieben:Moin,

@all

ich hoffe, es ist allen bewusst, dass es zwischen "ein wenig Crossdresserei" und Transsexualität einen Unterschied gibt.
Das bedeutet, dass manfrau sich mit Fragen zu diesen VERSCHIEDENEN THEMEN ganz anders unterschiedlich auseinandersetzt.

Es wäre schön, wenn auch die Eingangspostings gelesen werden und nicht nur Antworten auf Vorpostings kommen, die nachher überhaupt nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern einfach nur unter dem Motto "Ich habe mal wieder meinen Senf dazugegeben" zu verbuchen sind.

@julia21
Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Manfrau kann gut und lange zusammen leben, ohne dass bemerkt wird, was im Innersten eines geliebten Menschen vorgeht.
Wie gern hätten Angehörige z.B. Selbsttötungen und andere Kurzschluss-Reaktionen verhindert.
Auch wenn ich einen Menschen liebe, erfolgt eine gedankiche und gefühlsmäßige "Gleichschschaltung", sodass ich alles über sie/ihn weiß.
Die Gedanken sind frei...

Gruß
Anne-Mette
Mag ja alles sein. Aber mir ist es trotzdem unklar das man nach 19 Jahren Ehe noch nicht mal die leiseste Ahnung davon hat, was den Partner so beschäftigt. Es geht in dem Fall ja nicht um mal irgendwie für vielleicht ein paar Stunden sich als Frau zu (ver)kleiden, sondern um Transsexualität (wie Du ja selbst schreibst). Da ist der Leidensdruck ja unglaublich höher. Vor allem ist er schon eher da und nicht erst nach dem man 19 Jahre verheiratet ist. Ich weiß wovon ich schreibe, denn mir ging/geht es ähnlich. Ich hätte das gegenüber meiner Partnerin gar nicht so lange verheimlichen können.

LG Julia
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 40 im Thema

Beitrag von Feldmaus »

Hallo Julia
In den 19 Jahren Ehe habe ich nichts von ihrer Weiblichkeit bemerkt ,denn sie war ein " ganzer Kerl" muskulös und sehr männlich. Doch sie war oft schlecht gelaunt und trank zuviel Alkohol. Dazu oft Wutausbrüche, die keiner verstand. Diese Anzeichen hätten alles sein können. Von irgendeiner Weiblichkeit keine Spur.Äußerlich der Starke und wütende Kerl . Oft Ehekriesen , da mit "ihm " nicht zu sprechen war.Mehrmalige Eheberatungen. Doch eine Erklärung für seine Wutausbrüche gab es nicht.Bemerkt das" er" vor sich selber davon läuft. Aber warum ??? Keine Antwort.

Sie wußte wahrscheinlich selber nicht genau was los war.. Nur das Sie sich nicht wohl fühlte und ihren ganzen Ärger an ihrer Familie aus ließ. Wir hatten keine harmonische Ehe ,das spürte jeder. Ständiger Ehekrieg das zerrt an den Nerven.

Heute verstehen wir uns besser. Die Wutausbrüche sind verschwunden . Unsere Ehe nicht perfekt ,aber wesentlich entspannter als vorher.Jetzt weiß ich was Sie bedrückt hat. Worüber Sie lange nicht sprechen konnte. Doch das war ein langer und anstengender Weg mit vielen Höhen , Tiefen und vielen Zukunftsängsten.

Ich hoffe das beantwortet deine Frage.

Lg Daniela
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 41 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

julia21 hat geschrieben:
Anne-Mette hat geschrieben:Moin,

@all

ich hoffe, es ist allen bewusst, dass es zwischen "ein wenig Crossdresserei" und Transsexualität einen Unterschied gibt.
Das bedeutet, dass manfrau sich mit Fragen zu diesen VERSCHIEDENEN THEMEN ganz anders unterschiedlich auseinandersetzt.

Es wäre schön, wenn auch die Eingangspostings gelesen werden und nicht nur Antworten auf Vorpostings kommen, die nachher überhaupt nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, sondern einfach nur unter dem Motto "Ich habe mal wieder meinen Senf dazugegeben" zu verbuchen sind.

@julia21
Also mal ganz ehrlich, so etwas verstehe ich nicht. Man ist 19 Jahre mit Jemandem verheiratet, und man merkt nicht was in dem geliebten Menschen vorgeht? Das vielleicht etwas ihn beschäftigt? Habt ihr denn die ganze Zeit aneinander vorbeigelebt?
Manfrau kann gut und lange zusammen leben, ohne dass bemerkt wird, was im Innersten eines geliebten Menschen vorgeht.
Wie gern hätten Angehörige z.B. Selbsttötungen und andere Kurzschluss-Reaktionen verhindert.
Auch wenn ich einen Menschen liebe, erfolgt eine gedankiche und gefühlsmäßige "Gleichschschaltung", sodass ich alles über sie/ihn weiß.
Die Gedanken sind frei...

Gruß
Anne-Mette
Mag ja alles sein. Aber mir ist es trotzdem unklar das man nach 19 Jahren Ehe noch nicht mal die leiseste Ahnung davon hat, was den Partner so beschäftigt. Es geht in dem Fall ja nicht um mal irgendwie für vielleicht ein paar Stunden sich als Frau zu (ver)kleiden, sondern um Transsexualität (wie Du ja selbst schreibst). Da ist der Leidensdruck ja unglaublich höher. Vor allem ist er schon eher da und nicht erst nach dem man 19 Jahre verheiratet ist. Ich weiß wovon ich schreibe, denn mir ging/geht es ähnlich. Ich hätte das gegenüber meiner Partnerin gar nicht so lange verheimlichen können.

LG Julia
Julia auch wenn es bei dir anders war, das verheimlichen hatte ich in Perfektion in mir, wenn ich auch mit meiner jetzigen Ehefrau erst etwa 11 Jahre zusammen bin, sie hatte nicht einen Funken Ahnung.
Sie machte zum Teil ähnliche Dinge mit wie Danieja Mut ihren (Mann) .
Ich war jähzornig, aggressiv, unausgeglichen, wir (sie) hatte es nicht einfach.
Ahnung warum hatte sie keine.
Ich im Prinzip auch nicht, ich mein Verhalten nie mit meiner Heimlichkeit in Bezug azf Frauenkleidung in Verbindung brachte, das war für mich gewissermaßen eine perversität.
Wenn der Druck in mir nicht zu groß geworden wäre, dann ginge das Spiel wohl bis ans Lebensende weiter.

Heute gehts mir gut, Jahre nach meinem Outing, unsere Ehe ist bis auf Kleinigkeiten die es wohl überall gibt in Ordnung.

Auch meine erste Frau übrigens, ich war schon mal 11 Jahre verheiratet, merkte nichts, konnte es erst nicht verstehen und glauben als ich ihr vor ca vier Jahren sagte was los ist.

Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
Magdalena
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Re: Gefühle einer Partnerin

Post 42 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo!
In den 19 Jahren Ehe habe ich nichts von ihrer Weiblichkeit bemerkt ,denn sie war ein " ganzer Kerl" muskulös und sehr männlich. Doch sie war oft schlecht gelaunt und trank zuviel Alkohol. Dazu oft Wutausbrüche, die keiner verstand. Diese Anzeichen hätten alles sein können. Von irgendeiner Weiblichkeit keine Spur.Äußerlich der Starke und wütende Kerl . Oft Ehekriesen , da mit "ihm " nicht zu sprechen war.Mehrmalige Eheberatungen. Doch eine Erklärung für seine Wutausbrüche gab es nicht.
Daniela, ja Du beschreibst es, die oft zermürbede Situation. Selbser weis Mann es nicht besser. Mann will den Menschen den er liebt und vertraut nicht enttäuschen. Also der starke Mann sein und der Fels in der Brandung, der Halt gibt. Nur sein inneres passt da nicht zusammen. Doch wie soll der Knoten gelöst werden. Der eine verseckt sich und lebt heimlich sein anders sein aus. Ja er verleugnet es auch öffentlich aus falsch verstandener Scham. Oder Mann redet sich ein die Sache im Griff zu haben, verdrängen der Wahrheit, und explodiert dann. So wie Du beschrieben unter anderm in Wutausbrüchen. Andere ziehen sich mehr und mehr zurück in ihre eigene Welt. Ja auch ich habe manches nzu verdrängen versucht und gar alle Kleidung nentsorgt und mir eingeredet es ist nur eine kurze Phase die verschwindet wie sie gekommen ist. Dem war nicht so. Um so besser finde ich Dich, wie Du zu Deinem Partner stehst.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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