Macht zu wenig Testosteron traurig?
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Anne-Mette
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Macht zu wenig Testosteron traurig?
Moin,
in diesem Artikel
http://diepresse.com/home/science/49198 ... g?from=rss
geht es daum, Antwort zu finden.
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Vivian Cologne
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Re: Macht zu wenig Testosteron traurig?
Ein interessanter Ansatz. Ich bin bei den Untersuchungen zum "Gehirngeschlecht" zwar immer etwas misstrauisch, aber diese Testergebnisse lassen viel Raum für Interpretation.
Vor allem den letzten Absatz, der eine organische Ursache für Transsexualität für möglich hält, verdient besondere Beachtung. Das spielt in der derzeitigen Diskussion ja eine große Rolle.
Lustig fand ich das Ergebnis, dass nach Testo-Gabe offensichtlich das Sprachvermögen abnimmt. Das passt hervorragend in unsere Geschlechterklischees, entspricht aber auch meiner eigenen Erfahrung. Seit ich das Testosteron ersetze durch das richtige Hormom, rede ich ungefähr 10-mal so viel wie früher.
Vivian
Vor allem den letzten Absatz, der eine organische Ursache für Transsexualität für möglich hält, verdient besondere Beachtung. Das spielt in der derzeitigen Diskussion ja eine große Rolle.
Lustig fand ich das Ergebnis, dass nach Testo-Gabe offensichtlich das Sprachvermögen abnimmt. Das passt hervorragend in unsere Geschlechterklischees, entspricht aber auch meiner eigenen Erfahrung. Seit ich das Testosteron ersetze durch das richtige Hormom, rede ich ungefähr 10-mal so viel wie früher.
Vivian
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steffiSH
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Re: Macht zu wenig Testosteron traurig?
Interessanter Artikel. Der bestärkt mich auch in meiner Einstellung, nicht mal eben eine Pille zur Verweiblichung zu nehmen (irgendwelche Testosteronblocker oder so). Um sich weiblicher zu fühlen, müssen erstmal Strumpfhosen, Rock, Pumps, etc. ausreichen - dann käme noch ein weibliches Verhalten dazu - da hab ich erst mal zu tun 
sum sum sum - no Latein
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exuserin-2017-01-16
Re: Macht zu wenig Testosteron traurig?
Schöner Artikel, mich macht aber eher das zu viele Testo traurig bzw. die Auswirkungen auf meinen Körper Muskeln , Haare usw.
Lg Uta
Lg Uta
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Lina
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Re: Macht zu wenig Testosteron traurig?
@Eines ihrer Ergebnisse: Zu wenig Testosteron bei Männern und zu wenig Östrogen bei Frauen fördert die Ausbildung einer Depression. Um die Geschlechtshormone und die psychische Erkrankung in einen Zusammenhang zu bringen, untersuchten die Wiener Forscher den Überträgerstoff Serotonin. Serotonin ist als Glückshormon bekannt (siehe Lexikon), es hebt die Stimmung. Depressive Menschen haben weniger Serotonin im Körper.
Solche Aussagen machen mich wieder extrem skeptisch, denn ich erkenne nicht, dass man in der Untersuchung sich überhaupt überlegt hat, was eine Folge von was ist. Erstens frage ich, was ist "zu wenig Testosteron"? Hat man z.B. nicht-depressive, die aus dem einen oder anderen Grund auch wenig Testosteron haben könnten? Z.B. durch andere psychische Ursachen, die nicht Krankheitsbedingt sind. Eine bestimmte Lebenshaltung z.B. Der Autor, der ein Jahr lang in der Frauenrolle lebte, stellte dabei auch Veränderungen im Testosteron fest.
Das Testosteron und Serotonin manchmal Hand-in-Hand gehen ist allgemein bekannt. Ich könnte bei so gut wie jedem eine deutliche Steigerung im Testosteron und im Serotonin innerhalb von wenigen Minuten auslösen. Manchmal sogar so viel wie eine Steigerung von 25%. Eine ganz simple körperliche Übung.
Das haben auch andere festgestellt und nutzt es in der Behandlung von Depressiven. Ich schließe nicht aus, dass beitragend sein kann, aber ich und viele andere auch, sind der Überzeugung, dass es umgekehrt genauso wahrscheinlich ist - der Sinneszustand kann das Testosteron-Niveau deutlich senken.
Und übrigens mag ich die Headline nicht besonders: Depressiv ist nicht das gleiche wie traurig. Ich würde behaupten, man kann tod-traurig sein und alles andere als depressiv. Ich habe auch mal die These gelesen, dass Depressive genauso viele freudige Momente erleben, wie alle andere - die erinnern sich aber nur dissoziiert an die positiven und assoziiert an die negativen Momente.
Solche Aussagen machen mich wieder extrem skeptisch, denn ich erkenne nicht, dass man in der Untersuchung sich überhaupt überlegt hat, was eine Folge von was ist. Erstens frage ich, was ist "zu wenig Testosteron"? Hat man z.B. nicht-depressive, die aus dem einen oder anderen Grund auch wenig Testosteron haben könnten? Z.B. durch andere psychische Ursachen, die nicht Krankheitsbedingt sind. Eine bestimmte Lebenshaltung z.B. Der Autor, der ein Jahr lang in der Frauenrolle lebte, stellte dabei auch Veränderungen im Testosteron fest.
Das Testosteron und Serotonin manchmal Hand-in-Hand gehen ist allgemein bekannt. Ich könnte bei so gut wie jedem eine deutliche Steigerung im Testosteron und im Serotonin innerhalb von wenigen Minuten auslösen. Manchmal sogar so viel wie eine Steigerung von 25%. Eine ganz simple körperliche Übung.
Das haben auch andere festgestellt und nutzt es in der Behandlung von Depressiven. Ich schließe nicht aus, dass beitragend sein kann, aber ich und viele andere auch, sind der Überzeugung, dass es umgekehrt genauso wahrscheinlich ist - der Sinneszustand kann das Testosteron-Niveau deutlich senken.
Und übrigens mag ich die Headline nicht besonders: Depressiv ist nicht das gleiche wie traurig. Ich würde behaupten, man kann tod-traurig sein und alles andere als depressiv. Ich habe auch mal die These gelesen, dass Depressive genauso viele freudige Momente erleben, wie alle andere - die erinnern sich aber nur dissoziiert an die positiven und assoziiert an die negativen Momente.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Macht zu wenig Testosteron traurig?
Ich halte das für einen der typischen verkürzenden Berichte in Zeitungen. Ein wenig mehr Text findet man hier: http://www.sexmedpedia.com/artikel/ausw ... die-psyche.
Trotzdem scheint mit auch Herr Lanzenberger nicht die aktuelle Forschungslage wahr zu nehmen, vielleicht ist der Text auch nur zu alt. Dass die Zusammenhänge deutlich komplexer sind, als beschrieben, ist heute klar. Und auch die heutigen Erkenntnisse sind nur Zwischenschritte im Verstehen. Zudem sehe ich bei Herrn Lanzenberger auch die Gefahr, dass Ursache und Wirkung verwechselt werden. Eine Grundfrage bleibt immer: Was ist real und was halte ich für die Realität, weil meine Erkenntnisse ins Bild passen ? Das ist ja das Tückische an Korrelationen. Sie beschreiben keine Ursache-Wirkungsprinzipien, sondern geben nur Hinweise auf mögliche Zusammenhänge.
Trotzdem scheint mit auch Herr Lanzenberger nicht die aktuelle Forschungslage wahr zu nehmen, vielleicht ist der Text auch nur zu alt. Dass die Zusammenhänge deutlich komplexer sind, als beschrieben, ist heute klar. Und auch die heutigen Erkenntnisse sind nur Zwischenschritte im Verstehen. Zudem sehe ich bei Herrn Lanzenberger auch die Gefahr, dass Ursache und Wirkung verwechselt werden. Eine Grundfrage bleibt immer: Was ist real und was halte ich für die Realität, weil meine Erkenntnisse ins Bild passen ? Das ist ja das Tückische an Korrelationen. Sie beschreiben keine Ursache-Wirkungsprinzipien, sondern geben nur Hinweise auf mögliche Zusammenhänge.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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