Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof
Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof - # 2

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*~Laura~*
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 16 im Thema

Beitrag von *~Laura~* »

melanie hat geschrieben: 3. Ein ganz anderer Aspekt:
Was, wenn dieser ganze Hype nur mal wieder von rechts aussen nachgewiesenermaßen äusserst medienwirksam aufgezogen wäre? Es fehlen Daten, Fakten, Hintergründe und so lange die nicht da sind ist das ganze für mich eine der hinlänglich bekannten "Soziale-Netzwerke-Hysterie-Blasen".
Also, das ganze als "Hype" zu bezeichnen geht doch schon etwas weit... Drei Freundinnen von mir haben das -leider- hautnah miterlebt, da sie zu dem Zeitpunkt ebenfalls dort waren. Ihren Erzählungen schenke ich mal mehr Glauben als irgendwelchen Infos aus sozialen Netzwerken oder sensationsgeilen Pressemedien. Fakt ist, es kam hier zu unzähligen Straftaten, so etwas dann überhaupt nicht -obwohl vor Ort- zu bemerken, läßt meinen Glauben in unsere Exekutive doch etwas erschüttern. Allerdings könnte dies auch die Interpretation der Presse etc. sein, weil kein Eingreifen erfolgte (was leider i.d.R. nicht passiert, wenn eine Übermacht besteht; habe ich selbst mal nach einem Raubüberfall erlebt, wo mir dann gesagt wurde, nö, da machen wir jetzt nix, das sind zu viele und wir haben zu wenige Einsatzkräfte). Tatsache ist, daß diese Geschehnisse in mehrfacher Hinsicht mehr als bedenklich sind, sei es, daß es nicht angehen kann, daß man in diesem Land gewalttätig sein kann, ohne daß man etwas zu befürchten hat oder auch, daß diese ein gefundenes Fressen für den braunen Sumpf darstellt. Und wie schon richtig bemerkt - Karneval steht vor der Tür und ist ein noch größeres Event für Köln. Das es bei solchen Großveranstaltungen auch zu
Ausschreitungen kommt, ist leider normal - aber die Ausmaße des Silvesterabends sprengen eben den Rahmen der Normalität bei weitem. Es ist mir persönlich auch völlig egal, ob das Afrikaner, Türken, Araber, Deutsche, Getupfte, Grüne oder was auch immer sind, solche Ar...l..er will ich nicht in unserer Gesellschaft!

LG,
*~Laura~* (die glücklicherweise Silvester andernorts in Köln war und auch dieses Jahr trotz allem wieder zum Karneval dorthin fahren wird)
melanie
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 17 im Thema

Beitrag von melanie »

Hallo Lina,

du bringst es auf den Punkt, aber such die Verursacher nicht nur im arabisch-islamischen Konglomerat, die könnten auch
wie ich darzulegen versuchte, ganz wo anders sitzen.

Wie damit umgehen? Nur glauben was bewiesen ist und daraus die Konsequenzen ziehen. Wenn das jede(r) machen würde,
hätten wir ein Land voll verantwortungsvoll denkender und handelnder Menschen. Aber davon sind wir offensichtlich
Lichtjahrhunderte entfernt.

lg
Melanie
johanna-moritz
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 18 im Thema

Beitrag von johanna-moritz »

Mal tiefer rein geschaut und über dacht .
Ich bin ein Mensch der Angst und Schrecken verbreiten will was brauche nicht ?
Anhänger , die ich erst zu einer Terror Tat überreden muss sind dank Twitter und Facebook unnötig !
Eine Bombe könnte aufgespürt werden , müsste erst gebaut , transportiert und dann gezündet werden !

Also weiter , ein Rechter ärgert sich weil die NPD verboten werden soll , er kann eine Fremdsprache
hat ein Smartphon und startet einen Flashmob . Dazu Alkohol und Massendynamik und überforderte Polizei .
Wir wollen keinen Polizeistaat , also kann diese nicht immer und überall sein . Und die Täter müssten
inflagrattie erwischt werden sonst gibt es Verhaftungen auf Verdacht , will auch keiner !

Fertig Deutschland schreit " Die Ausländer oder Flüchtlinge waren das ! "

:((a :((a :((a :((a :((a
Meine Biografhie --- http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?f=79&t=6564

Es ist nicht leicht eine Frau zu sein. Aber ich bin dankbar,so leben zukönnen .

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
ab08
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 19 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo,

wir sollten abwarten, bis die Datenlage besser ist. Spekulieren möchte ich da nicht.
Wichtig ist, dass Verwaltung/Polizei/Bahnpolizei wirksame Methoden finden, ähnliches künftig zu unterbinden. *)
Die von Lina angedeutete Möglichkeit "Jemand hat das Ganze ähnlich wie einen Flashmob organisiert" besteht sicher.
Danke Lina für die Idee! --> Aber es gibt auch andere Möglichkeiten.

Liebe Grüße
Andrea


*) Das verursacht aber eben auch Kosten. (Kameras, genügend Personal etc.)
Führungskräfte behaupten meist, dass ausreichend Leute da wären.
Die Basis, die die Arbeit macht, sieht das oft anders.
Stichwort: "Schlanker Staat" , da wurde häufig eben zuviel gespart.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
*~Laura~*
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 20 im Thema

Beitrag von *~Laura~* »

*örks* Wenn ich schon wieder höre "Kameras aufstellen" - ich möchte nicht ständig und überall aufgezeichnet werden. Mal ganz davon abgesehen, daß dann hinter den Bildschirmen vermutlich wieder "hochqualifiziertes" Personal sitzen wird und bis dann Hilfe da wäre, eh alles zu spät ist. In London, wo gefühlt überall Kameras stehen, passieren nach wie vor Verbrechen...
Besser sollte man mal darüber nachdenken, ob es schlau ist, die Exekutive immer mehr personalmäßig abzubauen...aber das hat meine Vorgängerin ja auch schon geschrieben.
Aber ich gebe Dir recht bzgl. der Spekulationen - da sollte jetzt echt nicht gemutmaßt werden - weder in die eine noch in die andere Richtung!
LG,
*~Laura~*
P.S. Irgendjemand hatte geschrieben, warum man die Straftäter nicht mittels der sicherlich gemachten "Handyfilmchen" dingfest macht: die Verwertung solcher Aufnahmen ist in aller Regel rechtlich nicht zulässig.
Lina
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 21 im Thema

Beitrag von Lina »

melanie hat geschrieben:Hallo Lina,

du bringst es auf den Punkt, aber such die Verursacher nicht nur im arabisch-islamischen Konglomerat, die könnten auch
wie ich darzulegen versuchte, ganz wo anders sitzen.

Wie damit umgehen? Nur glauben was bewiesen ist und daraus die Konsequenzen ziehen. Wenn das jede(r) machen würde,
hätten wir ein Land voll verantwortungsvoll denkender und handelnder Menschen. Aber davon sind wir offensichtlich
Lichtjahrhunderte entfernt.

lg
Melanie
Ja, genau. Es ist ja interessant, dass es gerade zu einer Zeit wo terroristische Organisationen wahrscheinlich mehr Überfälle geplant haben, als sie tatsächlich ausführen konnten (als wäre es nicht genug), und der ISIS bestimmt auch bald Nachschub an Leuten brauchen wird. Dass es also gerade jetzt passiert, kann ja nicht wirklich überraschen. Und das ganze evtl. bis zu einer IP-Adresse in Saudi Arabien zurückverfolgen, bringt auch nicht viel.

Ich vermute, dass die Drahtzieher jetzt hoffen, dass die ganz Rechten noch mehr Zulauf bekommen, nach Gesetzen und Maßnahmen schreien, die möglichst rassistisch und Islam-diskriminierend ausfallen, damit die Perspektvlosesten sich in ihrem Feindbild gestärkt sehen, und weiter, dass die nicht so ganz Rechten auch noch anfangen die virresten Verschwörungstheorien zu basteln, damit das Vertrauen in den Staat geschwächt wird.
Dann können die bei den Perspektivlosen noch weitere islamistische Radikale rekruttieren ...

Die R.A.F. hat ja gehofft, dass sie durch ihre Aktionen, Demokratie gefährdende Gegenreaktionen seitens der Gesellschaft auslösen konnten. Franz-Josef Strauß hat damals rumgequarkt und dafür plaidiert, dass die Polizei mit Machinengewehren und Handgranaten ausgestattet werden ... super Idee.
Die Bundesregierung sah das zum Glück anders ...

Eine Patentlösung für solche Probleme gibt es nicht. Gerade deshalb ist es schwierig, die Dümmsten von sinnvollen Lösungen zu Überzeugen.

Wesentliche Schritte wären jedoch, die Polizisten (die hier total beschissen scheiße reagiert haben) klare Anweisungen zu geben, wie sie in so einer Situation zu reagieren haben. Dazu müssen die natürlich auch Taktiken entwickeln, die in so einer Situation funktionieren können. Die Gerichte, wenn jemand verurteilt wird, sollen alle Register ziehen - das hier sind einfach nicht dumme Streiche. Hier sind Leute unterwegs die, egal ob sie es selber kapiert haben oder nicht, die demokratie gefährden. Weiter muss mehr getan werden, um so was im Vorfeld voarauszusehen, damit man auch vorbereitet ist. Das heißt, einfach mehr Leute mit lesen, was so alles im Internet vereinbart und verbreitet wird. Ich würde eine Flasche Sekt darauf wetten, dass innerhalb der nächsten 2-3 Wochen festgestellt wird, dass alles klar im Internet zu lesen stand - da hätte nur jemand mitlesen sollen, der Arabisch versteht.

So ein "öffentliches Geheimnis" wovon "niemand" wusste ist nicht erstmalig. Als die Sowjets den Sputnik ins Weltall schickte, waren US-Geheimdienstler schockiert und verstanden nicht, wie es den "Russen" gelungen war, so ein Projekt so geheim zu halten, dass sie nichts davon wussten ... eh ... bis sie herausfanden, dass es gar nicht so geheim gewesen war. Jeder, der die Muse dazu gehabt hätte - und Russisch lesen konnte - hätte vorab davon lesen können, und zwar in Zeitschriften, die in den größten amerikanischen Universitäts-Bibliotheken rum lagen.

Also intelligent ermitteln und Informationen sammeln ist in solchen Situationen wichtig.

Aber nochmals:
Eine Patentlösung für solche Probleme gibt es nicht. Gerade deshalb ist es schwierig, die Dümmsten von sinnvollen Lösungen zu Überzeugen.

*~Laura~* hat geschrieben:*örks* Wenn ich schon wieder höre "Kameras aufstellen" - ich möchte nicht ständig und überall aufgezeichnet werden. Mal ganz davon abgesehen, daß dann hinter den Bildschirmen vermutlich wieder "hochqualifiziertes" Personal sitzen wird und bis dann Hilfe da wäre, eh alles zu spät ist. In London, wo gefühlt überall Kameras stehen, passieren nach wie vor Verbrechen...
..
Bis da hast du bestimmt Recht. Zwar werden Täter ab und zu gefasst, weil man eine CCTV Aufnahme hat, oft aber auch nicht. Und so wie man die allgemeine Sicherheitsbranche durch Dumpinglöhne verkümmern lassen hat, habe ich auch nicht das größte Vertrauen, dass da besonders qualifizierte Leute mit überwachen.
Und wenn es auf dem Bildschirm erkennbar ist, ist es meistens eh zu spät.

Es können sich auch nicht so viele Leute für so eine Aktion versammeln, ohne dass es visuelle Hinweise gegeben hat, dass irgendwas los ist. Nur, wenn die Polizisten vor Ort das nicht mal rechtzeitig erkennen, dann tut es jemand hinter einem CCTV Bildschirm erst recht nicht.
Zuletzt geändert von Lina am Di 5. Jan 2016, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
Anke
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 22 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

ich finde diese Vorfälle sehr mysteriös und halte die bisherigen Erklärungsansätze für Spekulation. Ich hoffe doch sehr, dass es demnächst Aufklärung und Fakten gibt. Erst dann kann sinnvoll überlegt werden, was getan werden soll, um so etwas künftig zu verhindern.

Mich beschäftigt vor allem die Frage, nach dem möglichen Hintergrund, dem Motiv. Sexuelle Belästigung und Taschendiebstahl sind leider keine neuen Phänomene. Neu ist, dass es so gehäuft, massiv und konzentriert auftritt. Da stellt sich mir automatisch die Frage, wer wollte was damit erreichen. Denn an einen Zufall kann ich nicht so recht glauben.

Liebe Grüße

Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.

Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)

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Jaqueline
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 23 im Thema

Beitrag von Jaqueline »

Guten Abend,

Ich würde gerne auf den Anfang eingehen. Und ich war auch über die Nachricht geschockt. Ich habe in gewisser Weise auch etwas Angst vor der Zukunft. Wie will man all die Menschen mit anderen Wertvorstellungen hier integrieren? Ich bin oft genug, wenn ich im Ausland unterwegs bin Ausländerin, aber ich benehme mich.

Ich glaube nicht, dass die Verabredung über FB gelaufen ist. Mich wundert es oft, wie gut unsere neuen Mitbürger vernetzt sind.

Ich habe kein Problem mit einer Videoüberwachung. Dies bin ich schon aus anderen Ländern gewohnt. Was hätten Kameras in der Situation gebracht? Ich hätte nur ein massives Problem, wenn all meine E-Mails gecheckt werden. Ich gehe davon aus, das die Vorfälle (mittlerweile spricht man ja auch von Hamburg und Stuttgart) zu einer schärferen Kontrolle des Internets führen, was ich aber nicht für gut heiße.

Ich denke diese Männer haben mehrere Probleme / falsche Denkweisen
1. Sie kommen mit unseren Wertvorstellungen nicht klar
2. Sie hatten zu lange keinen Sex
3. In der Gruppe ist man eher anonym
4. Eine Frau ist nichts wert

Mir stellt sich die Frage wo leben diese Menschen? Wenn sie noch im Asylbewerberheim leben sind sie eh noch nicht integriert. Wollen sie sich überhaupt integrieren?

Wer aus seinen Land flieht um woanders Schutz zu finden sollte sich bitte benehmen und anpassen. Hier habe ich gerade meine Zweifel. Es waren 2015 einfach zu viele neue Mitmenschen, die gekommen sind. Ich war schon vor dem Vorfall und auch vor den anschlägen in Frankreich für eine Obergrenze bei Einwanderern. Wenn es so weiter geht scheitert die Integration genau so wie sie in Frankreich gescheitert ist. Und glaubt mir, dass möchte keiner von uns, wer einmal in solch eine Parallelwelt geschaut hat.

Ich hoffe ich bin mit meinem Beitrag nicht unter die Gürtellinie gegangen.

Ganz liebe Grüsse
Jacky
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)

Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.

https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
Marielle
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 24 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Abend zusammen,

ich weiss auch nicht was da genau passiert ist. Die Polizeimeldungen lesen sich aber anders, als das was im Internet kursiert (selbst wenn man als 'linke Bazille' auch die Polizeimeldung kritisch liest). http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3217757

Es ist schlimm genug, wenn auch 'nur' das passiert ist, was die Polizei schreibt. Es wäre aber viel schlimmer, wenn wir, die Bürger_innen eines weltoffenen Landes, eines der freiesten der Welt, uns von den Propagandamassnahmen von Extremisten (egal welcher Art) dirigieren lassen würden. Mir wird kotzübel, wenn ich die Kommentare auf den Seiten der asozialen Netzwerke lese. Die Blaue Narzisse (auch hier durch einen ihrer 'famosen' Artikel bekannt) schreibt vom "Sex-Dschihad" und erklärt, dass "Die Rechtsordnung ... außer Kraft" und "Die Lage ... nicht mehr kontrollierbar" sei. Das Land befände sich in einem "ethnischen Krieg, der auf eigenem Boden von rechtswidrig hereingelassenen Fremden gegen die eigene Bevölkerung geführt wird."

Krieg.... Ein alter Mann hat mir erzählt was Krieg ist. "Krieg ist, wenn du aus Angst vor deinen eigenen Leuten Menschen erschiesst, nur weil sie Polen oder Franzosen oder Juden sind."


Wir haben etwas zu verlieren! Ein freies Land, in dem es keine Sippenhaft gibt, in dem Täter verurteilt werden, nicht Nationalitäten, nicht Hautfarben, nicht geschlechtliche Identitäten und nicht Religionen. Wer andere Menschen beklaut oder sonstwie bedrängt oder gar sexuell belästigt gehört in den Knast! Wer fordert oder andeutet, dass die Landsleute dieses Täters in Kriegsgebiete abgeschoben gehören, weil sie eh alle gleich sind, hat aber nicht verstanden, wie eine soziale, offene und gerechte Gesellschaft funktioniert und was sie wert ist. Grade wir sollten das wissen.

Habt es gut

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
Inga
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 25 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, miteinander,

die Nachrichten aus Köln (und anderswo) hsben mich zuerst geschockt - und dann doch nicht. Wer die Nachrichten der lezten Wochen sich vergegenwärtigt, errinnert sich, dass Gewalt eine Hochkonjunktur feiert. Ich denke an die schießereien in Berlin und Hamburg um Weihnachten, letztere übrigens auch in unmittelbarer Nähe eines S-Bahnhofs mit offensichtlichen Jugendgangs, die aufeinander los gegangen sind. Wer öfters bei jungerwachsenen so die Gespräche mithören muss, etwa am Wochenende kurz vor Mitternacht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Großstädte zu der Nähe von Partymeilen fährt, wird sie wahrnehmen: Cliquen, Männergrüppchen, die jungen Frauen anmachen wollen nach dem Motto "Hey, Alte". Das ist gar nicht so neu, sondern seit Jahren so, geht durch alle Nationalitäten, Einheimischen- und Zugezogenengruppen so: Üble Männergesellschaft. Es hat mit Köln nur eine Dimension angenommen, die so schon was Neues ist.

Ein Patentrezept dagegen habe ich auch nicht. Nur die Hoffnung, dass diese Zustände sich irgendwann irgendwie wieder verflüchtigen. Dass die Berichterstattung weniger reißerisch ist, dass die anderen sich nicht anstecken lassen.

Kürzlich hatten wir die Diskussion um Videokameras in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ja, sie verhindern keine Untaten. Doch sie ermöglichen es nachträglich, mit den automatisch ein zwei drei Tagen gespeicherten und dann automatisch gelöschten Aufzeichnungen, Täter zu ermitteln, wenn Taten gemeldet werden und sie ermöglichen es, Zeugenaussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Nachweislich passiert weniger Gewalt und weniger Vandalismus, wo Kameras installiert sind. Eine bestimmte Sorte von Datenschützern will solche Kameras nicht und will lieber die versteckten Ecken, wo Gewalt ungesehen praktiziert werden kann, Menschen ungesehen Opfer von Gewalttätigkeiten werden. Meines Erachtens verwechselt man hier Schutz der Intimsphäre mit Schutz alltäglicher Gewalttätigkeiten.

Es ist ein unendliches Thema. wenigstens verlässt es den Tabu-Bereich.

P.S. Ich bin keine Heldin. Wenn mir eine Gruppenansammlung suspekt ist, dann gehe ich ihr großräumig aus dem Weg, gehe zielstrebig vorbei - und ziehe lieber Flachtreter als High Heels an und tröste mich, dass an einer alten Schachtel wie mich hoffentlich keiner Interesse hat.

Liebe Grüße
Inga
exuserin-2017-01-16

Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 26 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 »

Moin ,
das ist erst der Anfang ! Wenn unkontrolliert Millionen Menschen aus Kriegs und Krisengebieten ins Land gelassen werden ,die eine völlig anderes Moral und Wertesystem haben brauche man sich nicht über solche Dinge wundern. Es gab in den letzten Monaten einige Menschen die genau vor den Problemen gewarnt haben. Damit meine ich nicht Pegida oder die NPD ! Es war z.B. der Präsident der Deutsch Syrischen Gesellschaft live im MDR Radio der genau diese und weitere Probleme benannt hat.
Man braucht nur nach Frankreich gucken und kann erahnen welche Probleme auf die Westdeutschen Großstädte zu kommen werden.
Grüße Uta
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 27 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
das ist erst der Anfang ! Wenn unkontrolliert Millionen Menschen aus Kriegs und Krisengebieten ins Land gelassen werden ,die eine völlig anderes Moral und Wertesystem haben brauche man sich nicht über solche Dinge wundern.
Das ist eine Ebene, die ich vermeiden wollte.
Wir haben auch schon vorher ohne Flüchtlinge "geschafft", dass schockierende Ereignisse "rund um die großen Bahnhöfe" (und an anderer Stelle) gab. Es fängt schon in kleineren Städten am Bahnhof an...
Es ist auch noch nicht bewiesen, WAS da genau abgelaufen ist und WER verantwortlich ist.
WIR haben auch damit zu tun, dass die Menschen nicht "unkontrolliert" bleiben; insofern sollten alle zusammenarbeiten (Integration), damit es kein böses Ende nimmt, auf das viele warten.

Wenn die Angriffspläne, die während des kalten Krieges schon in den Schubladen lagen verwirklicht worden wären, dann hätten wir als Flüchtlinge (falls wir überlebt hätten) irgendwo als Flüchtling auf der Matte gestanden. Das sollten wir uns auch einmal vor Augen halten.

Wir sollten aber auch alles daran setzen, dass Vermeidungsstrategien und Deeskalationsregeln entwickelt werden - persönliche und staatliche, sodass sich die Ereignisse keinesfalls wiederholen.

Ich frage mich, ob "offene Großveranstaltungen" überhaupt stattfinden dürfen. ich würde eher sagen NEIN!

Soviel erst einmal ganz schnell
Gruß
Anne-Mette
Ulrike-Marisa
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 28 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...nun ja, da sind die Politiker wieder gefragt, die das Problem der entstehenden/schon entstandene Parallelgesellschaften in unserem Land ernst nehmen sollten und Strategien entwickeln sollten, dem sinnvoll mit Integration und auch Deeskalation begegnen zu können. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit gibt es nicht zum Nulltarif und das wird scheinbar immer wieder verkannt. Probleme lösen sich nicht durch Aussitzen auch wenn gerade das in Deutschland scheinbar Methode geworden ist. Da muss Geld, richtig viel Geld in die Hand genommen werden, um Strukturen aufbauen zu können, die die angesprochenen Probleme auch bearbeiten können; ausgebildete Menschen etc..
Die Frage ist nun ja auch, wie solche Ereignisse wie in Köln und anderswo und vielleicht auch gar nicht so neue Vorfällte der Vergangenheit, aufgearbeitet werden können. Überwachungskameras sind da wohl doch eher als populärer Aktionismus zu sehen. Zugucken löst kein Problem, nur hingehen und Präsenz zeigen...
Verheimlichung, warum auch immer, ist auch kein Weg - scheint hier ja auch ein Teil des Problems zu sein.

Gruß, Ulrike-Marisa
ab08
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 29 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo,

solange Sachverhalte nicht gründlich aufgeklärt sind, verbieten sich Spekulationen. Und das kann dauern! *)

Ein Punkt, der nun auftauchte und dem unbedingt sorgfältig nachgegangen werden sollte, gibt mir aber zu denken:
!!!_________________________________________________________________________________________________________
Wenn Beamte vor Ort auf Probleme/mögliche Straftaten von Bürgern hingewiesen werden, sind sie verpflichtet, zu handeln.

Wenn das trotzdem nicht geschieht, halte ich dies
entweder für ein Dienstvergehen der von Passanten angesprochenen Kollegen
oder, falls sie entsprechende Weisung hatten, für ein Dienstvergehen der für diese Weisung verantwortlichen Vorgesetzten
oder, falls die Begründung "Überforderung durch die Situation" lautet, zeigt dies, dass nicht genügend Personal zur Verfügung stand.
Woran es in dem von einer Betroffenen geschilderten Fall lag, sollte gründlich untersucht werden und bei jeder
der drei Möglichkeiten sollten danach die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden!

!!!

--> Selbstverständlich ist eine ausreichende Aufklärung, die Verfolgung und juristische Ahndung der Straftaten nötig.
Danach werden eventuell auch entsprechende Konsequenzen erforderlich sein.

Allerdings habe ich momentan den Eindruck, dass durch Spekulationen /Aktionismus
in erster Linie eigene Fehler bzw. eigenes Fehlverhalten (z.B. die Wirkung einer kontraproduktiven Sparpolitik)
vertuscht werden sollen bzw. davon abgelenkt werden soll. --> Frei nach dem Motto "Haltet den Dieb!" :wink:

Liebe Grüße
Andrea

*) Ein Jahr nach dem Attentat auf "Charlie Hebdo" lichten sich die Nebel zum Teil. Teilweise werden Verantwortlichkeiten klarer. france2 brachte eine ausführliche Dokumention.
Der zeitliche Ablauf wurde detailliert rekonstruiert, dabei standen insbesondere die Reaktionen von staatlicher Seite im Blickpunkt. => Damals lief einiges schief...
z.B. Ingrid Brinsolaro, Partnerin des Polizisten, der als Personenschützer von Charb starb, klagt jetzt, ein Jahr danach... http://www.francetvinfo.fr/economie/med ... 52605.html
Natürlich kann man einwenden: Hinterher ist es einfach. --> Aber auch die Rechtsmedizin / Forensik ist wichtig, denn sie liefert Erkenntnisse für die Zukunft...
Zuletzt geändert von ab08 am Mi 6. Jan 2016, 09:41, insgesamt 2-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
spacecy
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Re: Übergriffe auf Frauen am Kölner Hauptbahnhof

Post 30 im Thema

Beitrag von spacecy »

Sylvia hat geschrieben:
spacecy hat geschrieben: ABER ich habe es mehrfach in der Vergangenheit als Aussenstehender erlebt wie Bereitschaftspolizei gegen Demonstrierende vorgegangen sind. Das waren jedoch "Linke", dann kennen diese "Volksbeschützer" kein Pardon. Das sind eben meine ganz persönlichen Erfahrungen.

Und hier waren es Rechte, weshalb die Polizei dann nichts unternommen hat? Oder wie ist Deine Einlassung zu verstehen?
Hallo,

meine Äußerung hat weder was mit meiner Meinung zu tun noch sollte es eine politische Äußerung sein. Hat hier auch nix zu suchen.
Was ich geschrieben habe, war eine reine Tatsachenfeststellung und Gegebeenheiten, die ich selber beobachtet habe.
Glücklich ist, wer vergißt was nicht zu ändern ist (aus "Die Fledermaus")
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