das ist genau der punkt. man lebt nicht einsam auf einer insel, wo es einem in der tat egal sein kann, was andere denken, sondern wir leben in einer gesellschaft mit regeln und normen. entsprechend wird man sozialisiert und verinnerlicht für sich selbst diese regeln und normen. das eigene handeln wird wie auch immer beeinflusst. wie verhält man sich bei windstille? kann man sich auch gegen heftigen wind und sturm stemmen? es ist nicht egal, wie der wind weht, sondern schon sehr interessant. und gleichfalls ist es sehr interessant, wie man selbst mit verschiedenen umständen umgeht.lovegern hat geschrieben:Wir leben in einer Gesellschaft und diese besteht aus Regeln und Normen. Wir kreieren mit unseren Gesetzen Anstand und Moral. ... und darum ist die Blockade nur noch bei manchen im Kopf.
ich will mal so sagen: in der ersten ehe war ich mit einer frau verheiratet, die so dachte. für mich ist eine ehe eine partnerschaft, in der man einen gemeinsamen weg geht und sich entsprechend miteinander abstimmt. wenn der eine teil aber nicht mitspielt, klappt das ganze nicht. ich hab mich damals scheiden lassen. und sie hat damit pech gehabt.Jaqueline hat geschrieben:mir ist es egal, was andere über mich denken. Ich lebe mein Leben und wem es nicht passt hat eben Pech gehabt.
ich kann es auch so formulieren: wenn mir vollkommen egal ist, was andere über mich denken, dann wäre mein eigenes leben total langweilig, weil mir dann die herausforderungen fehlen würden, diese und jene hürden und hindernisse zu überwinden. und in der selbstüberwindung liegt der eigentlich spannende teil des lebens.
liebe grüsse
martina