TAGESSPIEGEL "Gender in der Forschung: Das Biologische ist auch sozial"
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Anne-Mette
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TAGESSPIEGEL "Gender in der Forschung: Das Biologische ist auch sozial"
Moin,
diese Überschrift wählte der TAGESSPIEGEL für seinen Artikel: http://www.tagesspiegel.de/wissen/serie ... 88880.html
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Marielle
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Re: TAGESSPIEGEL "Gender in der Forschung: Das Biologische ist auch sozial"
Sex (also das biologische Geschlecht) und Gender (das soziale Geschlecht) werden nicht mehr als Biologisches und Gesellschaftliches gegeneinander ausgespielt, sondern als gleichgewichtige Komponenten geschlechtlicher Entwicklung in unentwegter Wechselwirkung und letztlich unentwirrbarer Verschränkung miteinander betrachtet. Die Erforschung körperlicher Eigenschaften der Geschlechter ist eine fachliche Gemeinschaftsaufgabe und nur erfolgreich durch eine intensive Kooperation naturwissenschaftlicher Forschung und Genderforschung. Jede Messung von anatomischen und funktionalen Unterschieden wird damit als Momentaufnahme verstanden, die das temporäre Ergebnis bisheriger kontextabhängiger Entwicklungen dokumentiert.....
Das ....... das ...... also das ist ....... das ist unerhört! UNERHÖRT IST DAS! Sowas kann doch nur diesen schrecklichen Emanzen einfallen! Oder haben die Weiber wirklich gar keinen Respekt mehr? Keinen Respekt mehr vor der natürlichen Ordnung der Dinge?
Frauen in der sogenannten "Genderforschung" ..... naja, ok, das geht noch irgendwie in Ordnung. Ist halt ein niedliches Thema mit dem die ihre Freizeit verbringen können. Jedenfalls besser, als immer nur mit den Freundinnen Tschai-Latte zu trinken und am Buggy zu wackeln. Und billiger als die ewigen Reitstunden ist es auch. (Trotzdem irgendwie schade, dass ihre Pferdetransporte jetzt nicht mehr als Alibi für den Landrover herhalten können). Aber jetzt auch noch Frauen in der Biologie? Man sieht doch gleich, dass dabei nur Unsinn herauskommt. Biologie ist ein ernsthaftes, klar abgegrenztes Fach, nicht so'n Weiberkram! Biologie ist reinstecken, hin und her, rausziehen. Danach sind die Aufgaben wohl klar. Gender.... wenn man das schon hört! Schwachsinn!
BERTA! Wo sind meine Pantoffeln???
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Orlando
Re: TAGESSPIEGEL "Gender in der Forschung: Das Biologische ist auch sozial"
Hallo Mirielle,
warum diese heftige Ironie? Nur so kann ich Deine Reaktion auf den Essay im Tagesanzeiger verstehen. Für mich war der Artikel sehr interessant. Der Satz:
"Diese Sicht auf Geschlecht eröffnet zugleich ein neues Verständnis von situationsabhängiger biologischer Vielfalt, die sich in dichotomen (also zweigeteilten) biologischen Körpermodellen nicht mehr darstellen lässt" ist mindestens einer ernsthaften Diskussion würdig.
L.G. Orlando
warum diese heftige Ironie? Nur so kann ich Deine Reaktion auf den Essay im Tagesanzeiger verstehen. Für mich war der Artikel sehr interessant. Der Satz:
"Diese Sicht auf Geschlecht eröffnet zugleich ein neues Verständnis von situationsabhängiger biologischer Vielfalt, die sich in dichotomen (also zweigeteilten) biologischen Körpermodellen nicht mehr darstellen lässt" ist mindestens einer ernsthaften Diskussion würdig.
L.G. Orlando
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Marielle
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Re: TAGESSPIEGEL "Gender in der Forschung: Das Biologische ist auch sozial"
Nabend Orlando,
wenn du das als Kritik an den Beiträgen im Tagesspiegel verstanden hast, konnte ich mich wohl nicht verständlich machen.
Die Ironie zielte auf diejenigen, die gegen die Genderforschung und ihre Aussagen lamentieren und eigentlich Gender als solches für Quatsch halten (überwiegend sogenannte Männer), während sie ihre Partnerinnen und Kinder am laufenden Band mit irgendwelchem Unfug traktieren, der nichts anderes als Gender produziert. Ich dachte, dass würde spätestens bei dem Pantoffel-Klischee deutlich.
Vielleicht funktioniert Ironie tatsächlich nur in gesprochener Sprache gut. Und wahrscheinlich hätte ich die Kommentare unter den Beiträgen nicht lesen sollen; die haben mich dazu angetrieben, den obigen Beitrag zu schreiben.
Hab's gut
Marielle
wenn du das als Kritik an den Beiträgen im Tagesspiegel verstanden hast, konnte ich mich wohl nicht verständlich machen.
Die Ironie zielte auf diejenigen, die gegen die Genderforschung und ihre Aussagen lamentieren und eigentlich Gender als solches für Quatsch halten (überwiegend sogenannte Männer), während sie ihre Partnerinnen und Kinder am laufenden Band mit irgendwelchem Unfug traktieren, der nichts anderes als Gender produziert. Ich dachte, dass würde spätestens bei dem Pantoffel-Klischee deutlich.
Vielleicht funktioniert Ironie tatsächlich nur in gesprochener Sprache gut. Und wahrscheinlich hätte ich die Kommentare unter den Beiträgen nicht lesen sollen; die haben mich dazu angetrieben, den obigen Beitrag zu schreiben.
Hab's gut
Marielle
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