Hallo,
ab08 hat geschrieben:P.S. Ich kann weder mit Olivia Jones, noch mit Caitlyn Jenner viel anfangen und halte mich da lieber an Simone de Beauvoir,
Emmy Noether, Lise Meitner und Lynn Conway, wobei nur letztere die in meinen Augen etwas zweifelhafte Vorbedingung erfüllt
@Andrea: Ich verstehe was Du meinst, aber das war nicht mein Gedanke. Die von dir genannten sind leider den aller wenigsten bekannt, so dass wir gar nicht in die "Gefahr" kommen, mit ihnen assoziiert zu werden.
Personen wie Olivia Jones oder Caitlyn Jenner sind dagegen im öffentlichen Raum sehr präsent und bekannt. Und spontan bringen uns die Menschen mit diesen beiden zusammen und da ist mir die eine Assoziation wesentlich lieber als die die andere.
Andrea aus Sachen hat geschrieben:Naja, ich weiß nicht so recht. Klar sollen die Berichte anderen die Trans*-Problematik näherbringen. Aber bei der derzeitigen Häufung kann ich mir vorstellen, dass manche Unbeteiligte genervt reagieren ("Jetzt schreiben die schon wieder über diese Trans* "¦") und sich den Bildungsplangegnern anschließen.
@Andrea aus Sachsen: Klar, wenn es überhand nimmt, dann werden sicher einige schwer genervt sein. Davon sind wir aber noch recht weit entfernt. Die Sorge mit den Bildungsplangegner teile ich nicht. Ich erlebe das hier ja recht nah und die rekrutieren sich ganz anders. Das sind zum einen einige fanatische Ewiggestrige, bei denen sowieso Hopfen und Malz verloren sind. Zum anderen schaffen die es mit ihren dreisten Lügen und Fehldarstellungen leichtgläubige Menschen aufzuhetzen. Das jemand weil er oder sie genervt ist, diesen Rattenfängern hinterherläuft dürfte die große Ausnahme bleiben.
Beim Thema Homosexualität gab es auch mal eine Phase, da war das Thema omnipräsent und hat wirklich angefangen zu nerven. Mittlerweile hat es sich etwas beruhigt. Viel wichtiger finde ich dabei aber, dass sich das Bild und die Akzeptanz von Homosexuellen deutlich gewandelt hat. Von daher stelle ich mal die kühne These auf, dass wir es wirklich geschafft haben, wenn unser Thema anfängt zu nerven.
Liebe Grüße
Anke
P.S.: Auch wenn ich die von Andrea genannten Damen sehr schätze, als Musikerin gehören zu meinen Heldinnen zuerst Hildegard Knef, Ella Fitzgerald, Nina Simone und Janis Joplin. Dabei geht es mir nicht nur um ihre musikalischen Leistungen. Vielmehr beeindruckt mich, dass sie sich trotz zum Teil widrigster Umstände durchgekämpft haben und sich dabei treu geblieben sind.
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
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