Arbeiten als Crossdresser
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Franka
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Arbeiten als Crossdresser
Hallo zusammen,
ich hatte heute eine etwas unangenehme Situation auf der Arbeit. Ich arbeite ja in der EDV in einem größeren medizinischen Labor in Braunschweig.
Da sind verschiedene Firmen unter einem Dach vereint, mit verschiedenen Geschäftsführern. Ich bin dort nicht mal direkt angestellt, sondern beim Mutterkonzern in Geesthacht, ich habe dort also nur meinen Arbeitsplatz.
Einer der Geschäftsführer kam heute auf mich zu, mit den Worten:" Ich habe noch ein unangenehmes Thema anzusprechen".
Es ging darum, wie ich mich auf der Arbeit kleide und das dies unerwünscht sei. In wie weit die sich abgesprochen haben und wer genau das zum Anlass gemacht hat konnte ich nicht rausfinden. Ich gehe ja seit Anfang diesen Jahres fast nur noch in Damenbekleidung zur Arbeit. In Anbetracht der Jahreszeit meist in Damenjeans, aber oft mit Pumps kombiniert und mit Sillies im BH. Im Prinzip, wie meine Kolleginnen auch, mal etwas schicker, mal praktischer angezogen. Kundenkontakt habe ich meist nur über Telefon, aber eben auch mal mit Technikern zu tun, die unsere Geräte warten und reparieren.
Eine feste Kleiderordnung gibt es bei uns nicht, im Labor müssen geschlossene Schuhe getragen werden und ein Kittel. In den Büros gibt es keine Vorschriften. Und ich arbeite ja fast ausschließlich im Büro.
Ich habe schnell gemerkt, das sich die Geschäftsführung keinerlei Gedanken zu dem Thema gemacht hat und nur Angst um den "guten Ruf" nach außen hat.
Leider war ich etwas perplex und habe nicht die Worte gefunden, die ich in dem Moment gerne parat gehabt hätte. Aber meinem Gegenüber ging es auch nicht besser, der wurde wohl nur damit beauftragt, mich mal anzusprechen.
Ich habe meine Situation dann erst mal etwas näher erläutert, dass es ja kein Spaß wäre, sondern ein Teil von mir ist, den ich nur viel zu lange geheimgehalten habe. Im Moment bin ich selbst etwas unsicher, wie es mit mir weitergeht, bin ich noch Crossdresser oder will ich mehr, ich bin wohl noch dabei die Vor und Nachteile gegeneinander aufzuwiegen. Ende vom Lied war jedenfalls, das wir das in naher Zukunft noch mal in Ruhe ausführlicher besprechen werden.
Ich kann nicht einfach einen Schalter umlegen und wieder im Männermodus zu Arbeit gehen, zumal ich mich jetzt auch gerade bei meiner Familie geoutet habe, was bisher ganz positiv aufgenommen wurde.
Wie sieht es denn rein rechtlich aus? Als TS wäre die Sache ja "einfach" aber als Crossdresser? Hat jemand schon Erfahrungen gemacht oder ein paar Tipps?
LG Dahlia
ich hatte heute eine etwas unangenehme Situation auf der Arbeit. Ich arbeite ja in der EDV in einem größeren medizinischen Labor in Braunschweig.
Da sind verschiedene Firmen unter einem Dach vereint, mit verschiedenen Geschäftsführern. Ich bin dort nicht mal direkt angestellt, sondern beim Mutterkonzern in Geesthacht, ich habe dort also nur meinen Arbeitsplatz.
Einer der Geschäftsführer kam heute auf mich zu, mit den Worten:" Ich habe noch ein unangenehmes Thema anzusprechen".
Es ging darum, wie ich mich auf der Arbeit kleide und das dies unerwünscht sei. In wie weit die sich abgesprochen haben und wer genau das zum Anlass gemacht hat konnte ich nicht rausfinden. Ich gehe ja seit Anfang diesen Jahres fast nur noch in Damenbekleidung zur Arbeit. In Anbetracht der Jahreszeit meist in Damenjeans, aber oft mit Pumps kombiniert und mit Sillies im BH. Im Prinzip, wie meine Kolleginnen auch, mal etwas schicker, mal praktischer angezogen. Kundenkontakt habe ich meist nur über Telefon, aber eben auch mal mit Technikern zu tun, die unsere Geräte warten und reparieren.
Eine feste Kleiderordnung gibt es bei uns nicht, im Labor müssen geschlossene Schuhe getragen werden und ein Kittel. In den Büros gibt es keine Vorschriften. Und ich arbeite ja fast ausschließlich im Büro.
Ich habe schnell gemerkt, das sich die Geschäftsführung keinerlei Gedanken zu dem Thema gemacht hat und nur Angst um den "guten Ruf" nach außen hat.
Leider war ich etwas perplex und habe nicht die Worte gefunden, die ich in dem Moment gerne parat gehabt hätte. Aber meinem Gegenüber ging es auch nicht besser, der wurde wohl nur damit beauftragt, mich mal anzusprechen.
Ich habe meine Situation dann erst mal etwas näher erläutert, dass es ja kein Spaß wäre, sondern ein Teil von mir ist, den ich nur viel zu lange geheimgehalten habe. Im Moment bin ich selbst etwas unsicher, wie es mit mir weitergeht, bin ich noch Crossdresser oder will ich mehr, ich bin wohl noch dabei die Vor und Nachteile gegeneinander aufzuwiegen. Ende vom Lied war jedenfalls, das wir das in naher Zukunft noch mal in Ruhe ausführlicher besprechen werden.
Ich kann nicht einfach einen Schalter umlegen und wieder im Männermodus zu Arbeit gehen, zumal ich mich jetzt auch gerade bei meiner Familie geoutet habe, was bisher ganz positiv aufgenommen wurde.
Wie sieht es denn rein rechtlich aus? Als TS wäre die Sache ja "einfach" aber als Crossdresser? Hat jemand schon Erfahrungen gemacht oder ein paar Tipps?
LG Dahlia
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Marielle
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Hallo Dahlia,
das ist ja nicht so schön. Aber leider wohl ein Teil des echten Lebens.
Wahrscheinlich ist es nicht recht sinnvoll, auf das komplexe Problemfeld nur kurz einzugehen, aber mehr kann ich grad nicht liefern. Deswegen nur ein erster Hinweis: Versteife dich nicht zu früh auf rechtliche Aspekte. Das führt i.d.R. zu nichts gutem. Natürlich kannst du damit argumentieren, dass dein Tun durch das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gedeckt ist. Das führt aber wohl nur dazu, dass die Geschäftsführung bei der Formulierung einer eventuellen Kündigung etwas mehr Kreativität aufwenden muss (sagt meine Erfahrung mit Rechtssachen, auch wenn die aus einem anderen Bereich stammt).
Ich fürchte, du musst den mühsamen Weg gehen und der GF dein Tun erklären. Das halte ich jedenfalls für wesentlich erfolgversprechender, als mit der 'Betriebsratskeule' loszulaufen. Die kann man zu gegebener Zeit und in passender Weise vielleicht ins Gespräch einfliessen lassen, aber erstmal ist das ganze vielmehr eine Frage des menschlichen Miteinanders, als eine Rechtsfrage (meine Meinung). Ob und wie weit du dann im Verlauf Kompromisse eingehst, musst du wohl oder übel mit dir und deiner Familie ausmachen.
Ich wünche dir alles gute in der Sache (und sonst natürlich auch)
hab es gut
Marielle
edit: Ich glaube auch nicht wirklich, dass es an dieser Stelle einen Unterschied macht, wie du dich selbst definierst. Egal ob CD oder TS (glaube sowieso, dass es da keine scharfe Trennung gibt), es geht ja darum, eine erträgliche und einträgliche Arbeitssituation zu erhalten. Da hilft 'Recht und Gesetz' bei beiden Selbstdefinitionen nicht wirklich weiter.
das ist ja nicht so schön. Aber leider wohl ein Teil des echten Lebens.
Wahrscheinlich ist es nicht recht sinnvoll, auf das komplexe Problemfeld nur kurz einzugehen, aber mehr kann ich grad nicht liefern. Deswegen nur ein erster Hinweis: Versteife dich nicht zu früh auf rechtliche Aspekte. Das führt i.d.R. zu nichts gutem. Natürlich kannst du damit argumentieren, dass dein Tun durch das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gedeckt ist. Das führt aber wohl nur dazu, dass die Geschäftsführung bei der Formulierung einer eventuellen Kündigung etwas mehr Kreativität aufwenden muss (sagt meine Erfahrung mit Rechtssachen, auch wenn die aus einem anderen Bereich stammt).
Ich fürchte, du musst den mühsamen Weg gehen und der GF dein Tun erklären. Das halte ich jedenfalls für wesentlich erfolgversprechender, als mit der 'Betriebsratskeule' loszulaufen. Die kann man zu gegebener Zeit und in passender Weise vielleicht ins Gespräch einfliessen lassen, aber erstmal ist das ganze vielmehr eine Frage des menschlichen Miteinanders, als eine Rechtsfrage (meine Meinung). Ob und wie weit du dann im Verlauf Kompromisse eingehst, musst du wohl oder übel mit dir und deiner Familie ausmachen.
Ich wünche dir alles gute in der Sache (und sonst natürlich auch)
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edit: Ich glaube auch nicht wirklich, dass es an dieser Stelle einen Unterschied macht, wie du dich selbst definierst. Egal ob CD oder TS (glaube sowieso, dass es da keine scharfe Trennung gibt), es geht ja darum, eine erträgliche und einträgliche Arbeitssituation zu erhalten. Da hilft 'Recht und Gesetz' bei beiden Selbstdefinitionen nicht wirklich weiter.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Franka
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Danke Marielle,
ich will auch nicht gleich auf mein Recht pochen und die Keule rausholen. Aber es lässt sich dann deutlich entspannter diskutieren, wenn man im Recht ist und das auch belegen kann.
Einen Betriebsrat haben wir in BS auch nicht, nur im Stammbetrieb in Geesthacht, der ist aber wohl nur für die dort arbeitenden Mitarbeiter zuständig, auch wenn ich auf dem Papier dort angestellt bin.
Aber ich kenne mich, ich bin auch ein Trotzkopf, wenn man mir Vorschriften macht, dann sage ich jetzt erst recht.
Ich werde wohl mal etwas Infomaterial mitnehmen, damit die GF überhaupt weiß worum es geht oder gehen könnte. Davon gibt es ja im Netz einige interessante Broschüren.
ich will auch nicht gleich auf mein Recht pochen und die Keule rausholen. Aber es lässt sich dann deutlich entspannter diskutieren, wenn man im Recht ist und das auch belegen kann.
Einen Betriebsrat haben wir in BS auch nicht, nur im Stammbetrieb in Geesthacht, der ist aber wohl nur für die dort arbeitenden Mitarbeiter zuständig, auch wenn ich auf dem Papier dort angestellt bin.
Aber ich kenne mich, ich bin auch ein Trotzkopf, wenn man mir Vorschriften macht, dann sage ich jetzt erst recht.
Ich werde wohl mal etwas Infomaterial mitnehmen, damit die GF überhaupt weiß worum es geht oder gehen könnte. Davon gibt es ja im Netz einige interessante Broschüren.
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Tina_G
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Hallo Dahlia,
das tut mir leid für dich, dass du in dieser Lage bist.
Ich würde es eher vorsichtig angehen, um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden. Lieber mal ein paar Tage oder Wochen etwas zurückhaltender kleiden, bis sich die Wogen geglättet haben. Der Geschäftsführer wird sich freuen, etwas erreicht zu haben und mit der Zeit kannst du dir ja schleichend deine Freiheit wieder zurück erobern. Das erfordert natürlich etwas Geduld. Es sollte auf jeden Fall klar rüberkommen, dass du mit dem crossdressing niemanden provozieren oder dich von anderen distanzieren willst. Vielleicht kannst du ja auch die Kollegen so weit auf deine Seite holen, dass es dem Geschäftsführer schwer fällt, sich mit einer versammelten Mannschaft anzulegen.
Eine Auseinandersetzung vor dem Arbeitsgericht würde ich vermeiden. Das kann zwar erst mal gut ausgehen, aber auf Umwegen dann doch wieder negative Folgen haben.
Viel Glück
Tina
das tut mir leid für dich, dass du in dieser Lage bist.
Ich würde es eher vorsichtig angehen, um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden. Lieber mal ein paar Tage oder Wochen etwas zurückhaltender kleiden, bis sich die Wogen geglättet haben. Der Geschäftsführer wird sich freuen, etwas erreicht zu haben und mit der Zeit kannst du dir ja schleichend deine Freiheit wieder zurück erobern. Das erfordert natürlich etwas Geduld. Es sollte auf jeden Fall klar rüberkommen, dass du mit dem crossdressing niemanden provozieren oder dich von anderen distanzieren willst. Vielleicht kannst du ja auch die Kollegen so weit auf deine Seite holen, dass es dem Geschäftsführer schwer fällt, sich mit einer versammelten Mannschaft anzulegen.
Eine Auseinandersetzung vor dem Arbeitsgericht würde ich vermeiden. Das kann zwar erst mal gut ausgehen, aber auf Umwegen dann doch wieder negative Folgen haben.
Viel Glück
Tina
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Anne-Mette
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Moin,
ich bin auch Trotzkopf (manchmal?), kann Dich gut verstehen
Aber es macht wohl Sinn, vorsichtig an die Angelegenheit heranzugehen.
Ich würde mich wahrscheinlich nicht auf den Begriff "Crossdressing" festlegen. Das wird von Außenstehenden oftmals als "Hobby" angesehen, das tunlichst in der Freizeit auszuüben ist.
Ein Arbeitgeber wird sich einfacher mit Transsexualität auseinandersetzen können - und evtl. auch müssen.
Dabei könnten einige berliner Broschüren hilfreich sein, z.B. die von der Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung.
Ein Heft, das mir vorliegt, hat den Titel "Programm LADS-Akademie 2014" - Vielfalt wertschätzen.
Außerdem: "Ist das Diskriminierung?" Rechtliche Facheinschätzungen für die AGG-Beratungspraxis. Herausgegeben von der Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung (ISBN 978-3-9814707-7-2) oder online (187 Seiten im pdf-Format): https://www.berlin.de/imperia/md/conten ... ie_pdf.pdf.
oder http://opus.kobv.de/zlb/volltexte/2014/ ... ie_pdf.pdf
Ich möchte ein Wort wiederholen: "vorsichtig"...
Gruß
Anne-Mette
ich bin auch Trotzkopf (manchmal?), kann Dich gut verstehen
Aber es macht wohl Sinn, vorsichtig an die Angelegenheit heranzugehen.
Ich würde mich wahrscheinlich nicht auf den Begriff "Crossdressing" festlegen. Das wird von Außenstehenden oftmals als "Hobby" angesehen, das tunlichst in der Freizeit auszuüben ist.
Ein Arbeitgeber wird sich einfacher mit Transsexualität auseinandersetzen können - und evtl. auch müssen.
Dabei könnten einige berliner Broschüren hilfreich sein, z.B. die von der Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung.
Ein Heft, das mir vorliegt, hat den Titel "Programm LADS-Akademie 2014" - Vielfalt wertschätzen.
Außerdem: "Ist das Diskriminierung?" Rechtliche Facheinschätzungen für die AGG-Beratungspraxis. Herausgegeben von der Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung (ISBN 978-3-9814707-7-2) oder online (187 Seiten im pdf-Format): https://www.berlin.de/imperia/md/conten ... ie_pdf.pdf.
oder http://opus.kobv.de/zlb/volltexte/2014/ ... ie_pdf.pdf
Ich möchte ein Wort wiederholen: "vorsichtig"...
Gruß
Anne-Mette
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Sunny
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Die meisten Kollegen sind ja eher begeistert von meiner Frau und vermissten sie, wenn mein Mann zu oft im Büro aufgetaucht ist. Zumindest von der Seite ist das nicht so problematisch.
Mir kam deshalb auch schon der Gedanke, Unterschriften zu sammeln um der Geschäftsführung vor Augen zu führen, dass die Mehrheit es traurig finden würde, wenn das Verbot durchgesetzt wird. Wie das taktisch dann am klügsten wäre, müsste man dann noch überlegen...
Mir kam deshalb auch schon der Gedanke, Unterschriften zu sammeln um der Geschäftsführung vor Augen zu führen, dass die Mehrheit es traurig finden würde, wenn das Verbot durchgesetzt wird. Wie das taktisch dann am klügsten wäre, müsste man dann noch überlegen...
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau
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Tina_G
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Da wär mir zu viel Konfrontation dabei. Ich denke ein paar zustimmende Kommentare der Kollegen, die der Geschäftsführer "zufällig" mitbekommt wären da hilfreicher.Sunny hat geschrieben: ... Unterschriften zu sammeln um der Geschäftsführung vor Augen zu führen...
LG
Tina
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conny
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Re: Arbeiten als Crossdresser
ich verstehe die konstellation nicht ganz. der geschäftsführer, der dich angesprochen hat ist doch keiner aus deinem unternehmen, oder?dahlia hat geschrieben: Einen Betriebsrat haben wir in BS auch nicht, nur im Stammbetrieb in Geesthacht, der ist aber wohl nur für die dort arbeitenden Mitarbeiter zuständig, auch wenn ich auf dem Papier dort angestellt bin.
wenn du in geesthacht angestellt bist (und nach braunschweig lediglich entsendet), gehörst du zu dem dortigen betrieb und somit ist auch der dort ansässige betriebsrat für dich zuständig. ich empfehle dir, auf jedem fall mit diesem kontakt aufzunehmen. er muss ja nicht sofort offiziell tätig werden, aber dich beraten.
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Franka
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Danke für die bisherigen Antworten,
um meinen Arbeitsplatz mache ich mir ehrlich gesagt keine Sorgen. Es ist schon eine eher seltene Nische, die nicht so schnell ersetzt werden kann, auch wenn niemand wirklich unersetzbar ist.
Ich denke aber nicht, das dies Thema jetzt gleich Grund zu Kündig ist, es war wohl eher ein Versuch mich wieder zu "normalisieren" und den schönen Schein zu wahren.
Und noch unauffälliger kleiden?
Ich habe jetzt fast 50 Jahre gebraucht um an den Punkt zu kommen, an dem ich heute bin und ich werde keinen Schritt zurück machen.
Den Begriff Crossdresser habe ich gegenüber der GF auch nicht erwähnt, der bleibt hier dem Forum vorbehalten. Ich betrachte mich im Betrieb als Transgender und da gibt es ein breite Skala, auf der ich mich noch genau einzuordnen versuche.
Die Konstellation unseres Betriebes ist schon etwas kompliziert. Im Grunde genommen gehört alles unserem Oberboss in Geesthacht. Ist aber in viele kleine Gesellschaften verschachtelt mit Standorten in ganz Deutschland und bis nach Helsinki. Da sind dann wieder Geschäftsführer eingesetzt, die im Prinzip schon meine Vorgesetzten sind, auch wenn ich denen nicht direkt unterstehe oder die mein Gehalt zahlen.
Ob der Betriebsrat auch für mich zuständig ist werde ich auf jeden Fall mal klären, aber ich denke Erfahrungen auf unserem Gebiet fehlen da auch, ansonsten bleibt ja noch die Möglichkeit einen eigenen zu gründen.
um meinen Arbeitsplatz mache ich mir ehrlich gesagt keine Sorgen. Es ist schon eine eher seltene Nische, die nicht so schnell ersetzt werden kann, auch wenn niemand wirklich unersetzbar ist.
Ich denke aber nicht, das dies Thema jetzt gleich Grund zu Kündig ist, es war wohl eher ein Versuch mich wieder zu "normalisieren" und den schönen Schein zu wahren.
Und noch unauffälliger kleiden?
Den Begriff Crossdresser habe ich gegenüber der GF auch nicht erwähnt, der bleibt hier dem Forum vorbehalten. Ich betrachte mich im Betrieb als Transgender und da gibt es ein breite Skala, auf der ich mich noch genau einzuordnen versuche.
Die Konstellation unseres Betriebes ist schon etwas kompliziert. Im Grunde genommen gehört alles unserem Oberboss in Geesthacht. Ist aber in viele kleine Gesellschaften verschachtelt mit Standorten in ganz Deutschland und bis nach Helsinki. Da sind dann wieder Geschäftsführer eingesetzt, die im Prinzip schon meine Vorgesetzten sind, auch wenn ich denen nicht direkt unterstehe oder die mein Gehalt zahlen.
Ob der Betriebsrat auch für mich zuständig ist werde ich auf jeden Fall mal klären, aber ich denke Erfahrungen auf unserem Gebiet fehlen da auch, ansonsten bleibt ja noch die Möglichkeit einen eigenen zu gründen.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
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conny
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Re: Arbeiten als Crossdresser
zu 1. wie du schon schriebst, niemand ist wirklich unersetzlich,dahlia hat geschrieben:Danke für die bisherigen Antworten,
1. um meinen Arbeitsplatz mache ich mir ehrlich gesagt keine Sorgen....
2. Ob der Betriebsrat auch für mich zuständig ist werde ich auf jeden Fall mal klären, aber ich denke Erfahrungen auf unserem Gebiet fehlen da auch, ansonsten bleibt ja noch die Möglichkeit einen eigenen zu gründen.
zu 2. zur begründung eines betriebsrates müssen ja gewisse voraussetzungen erfüllt sein, sind sie das? hilft dir die evtl. option JETZT wirklich?
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Jaqueline
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Guten Morgen,conny hat geschrieben:zu 2. zur begründung eines betriebsrates müssen ja gewisse voraussetzungen erfüllt sein, sind sie das? hilft dir die evtl. option JETZT wirklich?dahlia hat geschrieben:Danke für die bisherigen Antworten,
2. Ob der Betriebsrat auch für mich zuständig ist werde ich auf jeden Fall mal klären, aber ich denke Erfahrungen auf unserem Gebiet fehlen da auch, ansonsten bleibt ja noch die Möglichkeit einen eigenen zu gründen.
meine Antwort zu Punkt 2
Ich würde den BR nur im Notfall einschalten aber zumindest einen Vertreter vom BR mitnehmen. Das Recht steht dir zu. Sollte der Betriebsrat in dem Fall tätig werden müssen, so sehe ich für Ihn den Handlingsspielraum nur unter -§87Abs1S1 bzw S7 Betriebsverfassungsgesetz die da lauteten
-§ 87 Mitbestimmungsrechte
(1) Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, in folgenden Angelegenheiten mitzubestimmen:
1. Fragen der Ordnung des Betriebs und des Verhaltens der Arbeitnehmer im Betrieb;
7. Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften;
Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__87.html
Satz 7 beziehe ich auf die Punps.
Für dich ist in erster Linie der Betriebsrat zuständig, wo du angestellt bist und das ist bei dir das Hauptwerk.
Ganz liebe Grüsse aus den USA
Jacky
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Moin,
ich halte das für eine riskante Sache. Du bist auch nicht mehr die Jüngste und wenn sich die Leitung etwas in den Kopf gesetzt hat, läuft hinter Deinem Rücken mehr, als Dir lieb sein kann. Deshalb wäre auch meine erste Reaktion "vorsichtig". Wenn Ihr so etwas habt, könntest Du Dir Unterstützung bei der Gleichstellungsbeauftragten holen. Evtl. kannst Du auch den Betriebsrat informieren und Dir auch dort Unterstützung holen. Er muss ja nicht aktiv werden.
Eine weitere Hilfe ist der Rechtsanwalt. Ihm sollten Fälle wegen Diskriminierung nicht unbekannt sein.
Es geht nicht darum, dass Du die "Keule" gegenüber der Geschäftsleitung auspackst, sondern Beratung bekommst und im schlimmsten Fall Rückhalt hast. Wnn erst einmal eine Kündigung auf dem Tisch liegt, ist schon vieles zu spät.
Das die Geschäftsleitung mit Dir spricht, ist noch "unverbindlich". Ich denke, sie sind schlau genug, Dir keine Abmahnung zu schicken. Damit hätten sie gegebenenfalls keine Chance. Aber wie gesagt, das läuft hinter Deinem Rücken auf perfide Art. Du stehst dann unter Beobachtung und jede Kleinigkeit wird zum Problem stilisiert. Das macht Dich mürbe.
Ich denke, dass Du Dich auch auf Deine weiblichen Fähigkeiten besinnen solltest. Im Gespräch lässt sich vieles klären. Es hilft vielleicht auch, dass bei Gesprächen mit der Leitung ein Zeuge, am besten die Gleichstellungsbeauftragte, dabei ist.
Du hast Rechte, aber Recht bekommen ist etwas anderes. Ich wünsche Dir viel Glück
Vicky
ich halte das für eine riskante Sache. Du bist auch nicht mehr die Jüngste und wenn sich die Leitung etwas in den Kopf gesetzt hat, läuft hinter Deinem Rücken mehr, als Dir lieb sein kann. Deshalb wäre auch meine erste Reaktion "vorsichtig". Wenn Ihr so etwas habt, könntest Du Dir Unterstützung bei der Gleichstellungsbeauftragten holen. Evtl. kannst Du auch den Betriebsrat informieren und Dir auch dort Unterstützung holen. Er muss ja nicht aktiv werden.
Eine weitere Hilfe ist der Rechtsanwalt. Ihm sollten Fälle wegen Diskriminierung nicht unbekannt sein.
Es geht nicht darum, dass Du die "Keule" gegenüber der Geschäftsleitung auspackst, sondern Beratung bekommst und im schlimmsten Fall Rückhalt hast. Wnn erst einmal eine Kündigung auf dem Tisch liegt, ist schon vieles zu spät.
Das die Geschäftsleitung mit Dir spricht, ist noch "unverbindlich". Ich denke, sie sind schlau genug, Dir keine Abmahnung zu schicken. Damit hätten sie gegebenenfalls keine Chance. Aber wie gesagt, das läuft hinter Deinem Rücken auf perfide Art. Du stehst dann unter Beobachtung und jede Kleinigkeit wird zum Problem stilisiert. Das macht Dich mürbe.
Ich denke, dass Du Dich auch auf Deine weiblichen Fähigkeiten besinnen solltest. Im Gespräch lässt sich vieles klären. Es hilft vielleicht auch, dass bei Gesprächen mit der Leitung ein Zeuge, am besten die Gleichstellungsbeauftragte, dabei ist.
Du hast Rechte, aber Recht bekommen ist etwas anderes. Ich wünsche Dir viel Glück
Vicky
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Noch einen Nachtrag:
Ich empfehle eine Art Log- oder Tagebuch zu schreiben, in denen Du alles, was zum Thema gehört, hineinschreibst. Sollte es hart auf hart kommen, kann das sehr wichtig werden.
Grüße
Vicky
Ich empfehle eine Art Log- oder Tagebuch zu schreiben, in denen Du alles, was zum Thema gehört, hineinschreibst. Sollte es hart auf hart kommen, kann das sehr wichtig werden.
Grüße
Vicky
Viele Grüße
Vicky
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Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Hallo Dahlia
Hole Dir die Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten und evtl. auch Hilfe über eine Selbsthilfe- Gruppe, die Können Dich sehr gut beraten und dir einige wichtige Adressen geben.
Lg Daniela
Hole Dir die Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten und evtl. auch Hilfe über eine Selbsthilfe- Gruppe, die Können Dich sehr gut beraten und dir einige wichtige Adressen geben.
Lg Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)
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Re: Arbeiten als Crossdresser
Hallo,
es schein so, das der Geschäftsführer nur das Sprachrohr einer Gruppe von Mitarbeitern ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Geschäftsführer damit ein Problem hat. Er möchte sicher Ruhe in seinem Team haben. Das Schlimme ist, einige von Deinen Kollegen trauen sich nicht Dir direkt zu sagen, was sie an Dir stört. Sicher wissen sie , dass der Geschäftsführer mit Dir gesprochen hat und sind auf Deine Reaktion gespannt. Somit kann unter Umständen die Kollegen mit ins Boot zu holen nach hinten losgehen. Du kannst nich ausschließen, gerade den Kollegen anzusprechen, der den Stein ins rollen brachte. Dein Betriebsrat wäre auch für mich der erste Ansprechpartner. Zumindest kann er Dich beraten. Er kennt vieleicht andere Mitarbeiter, die ähnlichen negativen Reaktionen von Kollegen ausgesetzt sind. Der Betriebsrat kann dich beraten, wie er in andern Fällen umgegangen ist oder wie es im Stammbetrieb gehandhabt wird. Eine andere Möglichkeit wäre bei dem Geschäftsführer um ein Gespräch zu bitten. Nun ist Dir bekannt worum es geht und bist vorbereitet. Bis dahin würde ich einige Infoblätter zum Thema CD und TS besorgen und mitbringen um sie dem Geschäftsführer vorzulegen.
LG Magdalena
es schein so, das der Geschäftsführer nur das Sprachrohr einer Gruppe von Mitarbeitern ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Geschäftsführer damit ein Problem hat. Er möchte sicher Ruhe in seinem Team haben. Das Schlimme ist, einige von Deinen Kollegen trauen sich nicht Dir direkt zu sagen, was sie an Dir stört. Sicher wissen sie , dass der Geschäftsführer mit Dir gesprochen hat und sind auf Deine Reaktion gespannt. Somit kann unter Umständen die Kollegen mit ins Boot zu holen nach hinten losgehen. Du kannst nich ausschließen, gerade den Kollegen anzusprechen, der den Stein ins rollen brachte. Dein Betriebsrat wäre auch für mich der erste Ansprechpartner. Zumindest kann er Dich beraten. Er kennt vieleicht andere Mitarbeiter, die ähnlichen negativen Reaktionen von Kollegen ausgesetzt sind. Der Betriebsrat kann dich beraten, wie er in andern Fällen umgegangen ist oder wie es im Stammbetrieb gehandhabt wird. Eine andere Möglichkeit wäre bei dem Geschäftsführer um ein Gespräch zu bitten. Nun ist Dir bekannt worum es geht und bist vorbereitet. Bis dahin würde ich einige Infoblätter zum Thema CD und TS besorgen und mitbringen um sie dem Geschäftsführer vorzulegen.
LG Magdalena
Lebe jeden Tag.