Hormone und Sport
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Vivian Cologne
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Hormone und Sport
Ich hatte hier im Forum schon mal nach einem Sport-Thread gesucht und nichts gefunden. Auch in einem anderen Forum kam wenig Rückmeldung zu meinem speziellen Anliegen.
Wahrscheinlich werde ich die HRT im Dezember beginnen, und ich bin gespannt auf die körperlichen Veränderungen. Ich habe von bis zu 30 % Verlust an Kraft gelesen, kann mir aber nicht vorstellen, was das für mich konkret bedeuten würde. Ich war nie besonders stark, habe einen eher schmächtigen Oberkörper. Aber Sport war immer essenziell für mich, er bedeutete auch Freiheit, Freimachen von Belastungen und Sorgen. Und viel Sport war bei mir sicher auch die Möglichkeit, mit diesem männlichen Körper so lange im Reinen zu bleiben - als eine Art Körperkult.
Allerdings bin ich schon reife 52 und habe ein verschlissenes Knie. Deshalb habe ich einige Sportarten über die Jahre eingestellt. Was geblieben ist: Radfahren. Und zwar nicht als Spazierenfahren, sondern sportliches Radfahren mit Rennrad und Mountainbike. Gerne lange Strecken, gerne im Gebirge. Seit vielen jahren bin ich in den Alpen unterwegs, habe eine lange Pässeliste erradelt mit fast allen Zweitausendern von Frankreich bis Slowenien. Auch in diesem Jahr war ich mit Freunden in Savoyen und habe die alten Bekannten wieder bezwungen. Langsamer als früher, aber ich komme oben an.
Wird das nun anders? Oder muss ich eben mehr am Gewicht drehen, um das Niveau zu halten? Schon immer bin ich Frauen auf diesen Pässen begegnet. Auch m August am Stilfser Joch waren viele Frauen unterwegs, auch in meinem Alter. Manche haben mich überholt, einige waren so schnell wie ich. aber die schleppen auch kein männliches Skelett mit zunehmend weiblicher Muskelmasse nach oben - so wie ich demnächst.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wer von euch hat Erfahrung in der Transition mit Sport, insbesondere Ausdauersport? Wahrscheinlich ging es euch so wie mir, dass im letzten Jahr, in dem ich so veil entscheiden habe, das Thema etwas in den Hintergrund geriet. Aber ich will weiter radeln, allein und mit Freunden, weil ich dabei ein Maß an Freiheit und Entspannung, ja von Ferne erlebe, dass ich sonst nicht herstellen kann.
Das möchte ich nach über 35 Jahren nicht missen und werde es auch nicht. Natürlich kann ich weiter radfahren. Aber was bedeutet es konkret?
Vivian, wissbegierig
Wahrscheinlich werde ich die HRT im Dezember beginnen, und ich bin gespannt auf die körperlichen Veränderungen. Ich habe von bis zu 30 % Verlust an Kraft gelesen, kann mir aber nicht vorstellen, was das für mich konkret bedeuten würde. Ich war nie besonders stark, habe einen eher schmächtigen Oberkörper. Aber Sport war immer essenziell für mich, er bedeutete auch Freiheit, Freimachen von Belastungen und Sorgen. Und viel Sport war bei mir sicher auch die Möglichkeit, mit diesem männlichen Körper so lange im Reinen zu bleiben - als eine Art Körperkult.
Allerdings bin ich schon reife 52 und habe ein verschlissenes Knie. Deshalb habe ich einige Sportarten über die Jahre eingestellt. Was geblieben ist: Radfahren. Und zwar nicht als Spazierenfahren, sondern sportliches Radfahren mit Rennrad und Mountainbike. Gerne lange Strecken, gerne im Gebirge. Seit vielen jahren bin ich in den Alpen unterwegs, habe eine lange Pässeliste erradelt mit fast allen Zweitausendern von Frankreich bis Slowenien. Auch in diesem Jahr war ich mit Freunden in Savoyen und habe die alten Bekannten wieder bezwungen. Langsamer als früher, aber ich komme oben an.
Wird das nun anders? Oder muss ich eben mehr am Gewicht drehen, um das Niveau zu halten? Schon immer bin ich Frauen auf diesen Pässen begegnet. Auch m August am Stilfser Joch waren viele Frauen unterwegs, auch in meinem Alter. Manche haben mich überholt, einige waren so schnell wie ich. aber die schleppen auch kein männliches Skelett mit zunehmend weiblicher Muskelmasse nach oben - so wie ich demnächst.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wer von euch hat Erfahrung in der Transition mit Sport, insbesondere Ausdauersport? Wahrscheinlich ging es euch so wie mir, dass im letzten Jahr, in dem ich so veil entscheiden habe, das Thema etwas in den Hintergrund geriet. Aber ich will weiter radeln, allein und mit Freunden, weil ich dabei ein Maß an Freiheit und Entspannung, ja von Ferne erlebe, dass ich sonst nicht herstellen kann.
Das möchte ich nach über 35 Jahren nicht missen und werde es auch nicht. Natürlich kann ich weiter radfahren. Aber was bedeutet es konkret?
Vivian, wissbegierig
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Bianca D.
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Re: Hormone und Sport
Moin Vivian,
ich weiß nicht,ob ich dir jetzt die große Hilfe bin, da ich den Sport mit der Transition quasi eingestellt habe. Warum? Mir geht es da wie dir,meine Knie mögen nicht mehr so richtig. Bin mein ganzes bisheriges Leben viel gelaufen,keine Langstrecken aber aber so 2x6-8km die Woche waren es immer. Geblieben ist mir auch nur das Schwimmen und Radfahren,letzteres aber eher zum Vergnügen und nicht solche Etappen wie du. Stilfser Joch
Quelle: http://www.smileygarden.de/smilie/Schilder/00000681.gif,daß war für meinen Benz schon ne Herausforderung! Das man da mit dem Fahrrad hochfahren kann...
Ich denke mit gezieltem Training,läßt sich der Verlust an Kraft in Grenzen halten. Von daher mach dir da nicht so viele Gedanken zu,es ist nicht so,daß du plötzlich zum Schlaffi wirst. Der fortschreitende Alterungsprozeß macht glaube ich mehr aus,als das wegfallende Testo.Mit über 50 ist das eben so.
LG Bianca
ich weiß nicht,ob ich dir jetzt die große Hilfe bin, da ich den Sport mit der Transition quasi eingestellt habe. Warum? Mir geht es da wie dir,meine Knie mögen nicht mehr so richtig. Bin mein ganzes bisheriges Leben viel gelaufen,keine Langstrecken aber aber so 2x6-8km die Woche waren es immer. Geblieben ist mir auch nur das Schwimmen und Radfahren,letzteres aber eher zum Vergnügen und nicht solche Etappen wie du. Stilfser Joch
Quelle: http://www.smileygarden.de/smilie/Schilder/00000681.gifIch denke mit gezieltem Training,läßt sich der Verlust an Kraft in Grenzen halten. Von daher mach dir da nicht so viele Gedanken zu,es ist nicht so,daß du plötzlich zum Schlaffi wirst. Der fortschreitende Alterungsprozeß macht glaube ich mehr aus,als das wegfallende Testo.Mit über 50 ist das eben so.
LG Bianca
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ChristinaF
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Re: Hormone und Sport
Warum probiert ihr nicht einfach mal Schwimmen. Kaum Verschleiß und gut tut's auch.
Schwimme fünf/sechs mal die Woche 600m. Und trotz der Hormone klappts bei mir super. Auch wenn's wesentlich anstrengender seit der HET wurde.
Lg
Chrissie
Schwimme fünf/sechs mal die Woche 600m. Und trotz der Hormone klappts bei mir super. Auch wenn's wesentlich anstrengender seit der HET wurde.
Lg
Chrissie
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Vivian Cologne
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Re: Hormone und Sport
Hallo Dornröschen,
was bedeutet denn wesentlich anstrengender? Ist das ein Gefühl, oder kannst du das in Zahlen ausdrücken (Zeit für 50 m, Kilometerzeit?).
Ich wollte nicht zu sehr in die Einzelheiten gehen, aber ich wollte zum Ausdruck bringen, dass das Rennradfahren immer Teil meines Lebens war. Ich kann mir vorstellen, dass Schwimmen eine hypnotische Wirkung haben kann (John von Düffel), aber meine Empfindungen bei Wind und Wetter auf Europas Straßen könnte das für mich nicht wettmachen. Nach drei Stunden Ackern auf einem Alpenpass zu stehen ist für mich etwas Elementares, umso schöner zusammen mit Freunden.
Müssen die demnächst länger warten, bis Vivian endlich kommt? Brauche ich höhere Übersetzungen, um 12 oder 14 % überhaupt noch zu schaffen? Das wüsste ich gerne. Nicht weil die Entscheidung davon abhängt. Die ist längst gefallen. Vielleicht ergibt der unvermeidliche Muskelabbau einen Ansporn, mehr aufs Gewicht zu achten. Langsamer werde ich sowieso jedes Jahr.
Vivian
was bedeutet denn wesentlich anstrengender? Ist das ein Gefühl, oder kannst du das in Zahlen ausdrücken (Zeit für 50 m, Kilometerzeit?).
Ich wollte nicht zu sehr in die Einzelheiten gehen, aber ich wollte zum Ausdruck bringen, dass das Rennradfahren immer Teil meines Lebens war. Ich kann mir vorstellen, dass Schwimmen eine hypnotische Wirkung haben kann (John von Düffel), aber meine Empfindungen bei Wind und Wetter auf Europas Straßen könnte das für mich nicht wettmachen. Nach drei Stunden Ackern auf einem Alpenpass zu stehen ist für mich etwas Elementares, umso schöner zusammen mit Freunden.
Müssen die demnächst länger warten, bis Vivian endlich kommt? Brauche ich höhere Übersetzungen, um 12 oder 14 % überhaupt noch zu schaffen? Das wüsste ich gerne. Nicht weil die Entscheidung davon abhängt. Die ist längst gefallen. Vielleicht ergibt der unvermeidliche Muskelabbau einen Ansporn, mehr aufs Gewicht zu achten. Langsamer werde ich sowieso jedes Jahr.
Vivian
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Bianca D.
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Re: Hormone und Sport
Moin Vivian,Vivian Cologne hat geschrieben:Müssen die demnächst länger warten, bis Vivian endlich kommt? Brauche ich höhere Übersetzungen, um 12 oder 14 % überhaupt noch zu schaffen?
ich denke ja! Aus meinem letzten Urlaub bei Anne-Mette weiß ich,das die kleinen Hügel da oben an der Küste ungeahnte Höhen erreichen. Ich kann das ganz gut vergleichen,weil ich nun seit 2009 regelmäßig mit dem Rad die Gegend um Flensburg unsicher mache. Das wurde Jahr für Jahr anstrengender.
LG Bianca
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Re: Hormone und Sport
Damit meine ich, dass ich mich vor meiner HET wesentlich weniger anstrengen musste beim Schwimmen als heute. Zur Zeit fällt's mir echt schwer, die vorgenommene Strecke zu schaffen.Vivian Cologne hat geschrieben:Hallo Dornröschen,
was bedeutet denn wesentlich anstrengender? Ist das ein Gefühl, oder kannst du das in Zahlen ausdrücken (Zeit für 50 m, Kilometerzeit?).
Vivian
Und beim Schwimmen geht's mir eher nicht darum möglichst schnell zu schwimmen sondern mehr um die Ausdauer.
LG
Chrissie
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Vivian Cologne
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Re: Hormone und Sport
Danke für die Rückmeldung. Wenn du sagst, dass es dir vorher wesentlich leichter fiel, ist das ja eine qualitative Aussage.
Ich habe über die letzten Jahre erlebt, wie meine üblichen Durchschmittsgeschwindigkeiten langsam heruntergingen. Natürlich ist das beim Radfahren von vielen Faktoren abhängig, Form, Jahreszeit, Wind, Gelände. Aber manche Strecken fahre ich eben seit Jahrzehnten immer wieder, und da kann ich es quantifizieren.
Was mich eben beschäftigt, ist, ob ich bestimmte Strecken im nächsten Jahr überhaupt nicht mehr bewältigen kann oder ob die Quälerei zu groß wird. Mit Anfang 50 tickt da aber sowieso die Uhr. Mit meinen Freunden überlege ich nach jedem Urlaub in den Bergen, ob das nun das letzte Mal in dieser Form war.
Was bleiben wird, sind die vielen Stunden auf einsamen Landstraßen, bei Wind und Wetter, die Begegnungen mit streunenden Katzen, die Techtelmechtel mit uneinsichtigen Autofahrern, und das gemütliche Abhängen mit Freunden nach der Ausfahrt. Dafür spielt es keine Rolle, ob ich 10 Minuten schneller oder langsamer bin.
Aber offensichtlich ist es wirklich so, dass die wenigsten Transmenschen ernsthaften Hobby- oder gar Leistungssport betreiben. Von einer Freundin habe ich den Hinweis auf eine Triathletin bekommen, die ihre Karriere über die Ttransition hinübergezogen hat. Ich werde sie anschreiben, ob sie Tipps für mich parat hat.
Vivian
Ich habe über die letzten Jahre erlebt, wie meine üblichen Durchschmittsgeschwindigkeiten langsam heruntergingen. Natürlich ist das beim Radfahren von vielen Faktoren abhängig, Form, Jahreszeit, Wind, Gelände. Aber manche Strecken fahre ich eben seit Jahrzehnten immer wieder, und da kann ich es quantifizieren.
Was mich eben beschäftigt, ist, ob ich bestimmte Strecken im nächsten Jahr überhaupt nicht mehr bewältigen kann oder ob die Quälerei zu groß wird. Mit Anfang 50 tickt da aber sowieso die Uhr. Mit meinen Freunden überlege ich nach jedem Urlaub in den Bergen, ob das nun das letzte Mal in dieser Form war.
Was bleiben wird, sind die vielen Stunden auf einsamen Landstraßen, bei Wind und Wetter, die Begegnungen mit streunenden Katzen, die Techtelmechtel mit uneinsichtigen Autofahrern, und das gemütliche Abhängen mit Freunden nach der Ausfahrt. Dafür spielt es keine Rolle, ob ich 10 Minuten schneller oder langsamer bin.
Aber offensichtlich ist es wirklich so, dass die wenigsten Transmenschen ernsthaften Hobby- oder gar Leistungssport betreiben. Von einer Freundin habe ich den Hinweis auf eine Triathletin bekommen, die ihre Karriere über die Ttransition hinübergezogen hat. Ich werde sie anschreiben, ob sie Tipps für mich parat hat.
Vivian
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Anke
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Re: Hormone und Sport
Hallo Vivian,
ich sehe diese Thema mittelfristig auch auf mich zukommen. Bei mir ist es nicht das Radfahren, sondern Laufen und Wandern. Wir waren gerade im Himalaya und diskutieren für das nächste Jahr eine Alpenüberquerung.
Damit habe ich noch keinerlei Erfahrung und Informationen für dich, wäre aber umgekehrt sehr an den deinen sehr interessiert.
Ich bin da allerdings optimistisch. Vielleicht geht es etwas langsamer, aber das würde mich nicht stören. Die Tour im Himalaya zum Annapurna hat meine Frau (Mitte 50) auch geschafft und wir hatten einen Teilnehmer, der bereits Mitte 60 war und es auch hinbekommen hat.
Liebe Grüße
Anke
ich sehe diese Thema mittelfristig auch auf mich zukommen. Bei mir ist es nicht das Radfahren, sondern Laufen und Wandern. Wir waren gerade im Himalaya und diskutieren für das nächste Jahr eine Alpenüberquerung.
Damit habe ich noch keinerlei Erfahrung und Informationen für dich, wäre aber umgekehrt sehr an den deinen sehr interessiert.
Ich bin da allerdings optimistisch. Vielleicht geht es etwas langsamer, aber das würde mich nicht stören. Die Tour im Himalaya zum Annapurna hat meine Frau (Mitte 50) auch geschafft und wir hatten einen Teilnehmer, der bereits Mitte 60 war und es auch hinbekommen hat.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Lieschen
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Re: Hormone und Sport
Hallo,
in den letzten 18 Monaten habe ich mich bei 1,75 m Körpergröße von gut 75 kg auf gut 62 kg runtergehungert. Darauf bin ich stolz.
Weniger schön ist, dass mit dem Fett auch viele Muskeln verschwunden sind. Dieses ist schleichend passiert; ich hatte nicht aufgepasst.
Zum einen ist zwar jetzt die frühere Behendigkeit wieder da (weil weniger Gewicht bewegt werden muss). Gleichzeitig fehlt bereits heute schon bei Standardsituationen manchmal die Kraft.
Und wo ich früher bei Frost den Biomüll schnell im T-Shirt zum Komposthaufen gebracht habe, wird jetzt vorher die Jacke angezogen. Sprich: ich friere leichter.
Fazit: aufpassen und rechtzeitig gegensteuern.
Grüße von der Heizung: Lieschen
in den letzten 18 Monaten habe ich mich bei 1,75 m Körpergröße von gut 75 kg auf gut 62 kg runtergehungert. Darauf bin ich stolz.
Weniger schön ist, dass mit dem Fett auch viele Muskeln verschwunden sind. Dieses ist schleichend passiert; ich hatte nicht aufgepasst.
Zum einen ist zwar jetzt die frühere Behendigkeit wieder da (weil weniger Gewicht bewegt werden muss). Gleichzeitig fehlt bereits heute schon bei Standardsituationen manchmal die Kraft.
Und wo ich früher bei Frost den Biomüll schnell im T-Shirt zum Komposthaufen gebracht habe, wird jetzt vorher die Jacke angezogen. Sprich: ich friere leichter.
Fazit: aufpassen und rechtzeitig gegensteuern.
Grüße von der Heizung: Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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Vivian Cologne
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Re: Hormone und Sport
Hallo Lieschen,
ich schwitze heute eher - aber das liegt an der abklingenden Erkältung. Ich bin sonst auch eher eine Frierende.
Du hast aber neben dem Abnehmen nicht auch Hormone eingesetzt, oder? Dahin ging ja meine Frage.
Vivian
ich schwitze heute eher - aber das liegt an der abklingenden Erkältung. Ich bin sonst auch eher eine Frierende.
Du hast aber neben dem Abnehmen nicht auch Hormone eingesetzt, oder? Dahin ging ja meine Frage.
Vivian
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Lieschen
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Re: Hormone und Sport
Nein, keine Hormone. Ich wollte nur auf den Nebenaspekt "Frieren durch weniger Muskeln" aufmerksam machen. Vor allem aber, dass ich bei aller Freude über das Verschwinden der Pfunde es nicht gemerkt habe, dass auch die Muskeln weniger wurden. Es ärgert mich immer noch.
Und ich denke, dass es bei euch durch die HET ähnlich wird (" Auch wenn's wesentlich anstrengender seit der HET wurde." (Chrissie))
Und auch wenn es jetzt völlig o. T. wird: ich habe gerade beim Aufräumen meiner Emails einen so tollen Witz wiedergefunden - den muss ich noch eben weitergeben:
"Ich möchte einmal so sterben wie mein Grossvater. So ruhig und friedlich, einfach im Schlaf. Und nicht so heulend, schreiend und laut kreischend wie sein Beifahrer."
Tschüs, Lieschen
Und ich denke, dass es bei euch durch die HET ähnlich wird (" Auch wenn's wesentlich anstrengender seit der HET wurde." (Chrissie))
Und auch wenn es jetzt völlig o. T. wird: ich habe gerade beim Aufräumen meiner Emails einen so tollen Witz wiedergefunden - den muss ich noch eben weitergeben:
"Ich möchte einmal so sterben wie mein Grossvater. So ruhig und friedlich, einfach im Schlaf. Und nicht so heulend, schreiend und laut kreischend wie sein Beifahrer."
Tschüs, Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
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Re: Hormone und Sport
Ich finde, dass es bei mir auch darum geht, dass ich akzeptiert habe, dass sich mein Körper hin zum weiblichen entwickelt. D.h. es geht mir beim Sport (hier Schwimmen) gar nicht mehr so um die Leistung sondern um das körperliche und psychische Wohlbefinden. Ich fühle mich nach dem Schwimmen einfach pudelwohl ohne wie früher darüber nachzudenken, ob ich nun mit meiner Leistung zufrieden bin.
LG
Chrissie
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Re: Hormone und Sport
Hallo zusammen,
natürlich gibt es zwischen einem männlichen und einem weiblichen Körper muskuläre Unterschiede.
http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de/s ... x_ger.html
Wie manfrau Sport treibt, ob eher leistungsbezogen oder mehr hobby- bzw. fitnessmäßig ist individuell verschieden und unabhängig vom Geschlecht.
Ich habe immer mal mehr, mal weniger intensiv Sport betrieben und mit fast 50 das wettkampfmäßige Laufen angefangen. Ich hatte damals die Intensität in kurzer Zeit sehr gesteigert und bin mit 52 Jahren meinen ersten Marathon in einer sehr respektablen Zeit gelaufen. Leider musste ich es in den letzten Jahren etwas einschränken, weil ich Probleme mit meinen Hüftgelenken bekam. Ich laufe aber immer noch alle 2 Tage mit meiner schwarzen Labradorlady durch die Auen des Niederrheins. Ich brauche das einfach. Etwas langsamer und kürzer, aber mit Genuss. Meinem Körper und meiner Seele bekommt das sehr gut, wenn mein Kopf auch etwas wehmütig an die schönen Wettkämpfe zurückdenkt. Aber ich muss sagen...gesünder ist es jetzt und das Wohlbefinden hat auch eine bessere Qualität.
Im Training bin ich gerne mit den Mädels zusammen gelaufen, weil das viel entspannter und unterhaltsamer war. Leistungsmäßig gab es besonders im fortgeschrittenem Alter kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Liebe Grüße, Dita
natürlich gibt es zwischen einem männlichen und einem weiblichen Körper muskuläre Unterschiede.
http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de/s ... x_ger.html
Wie manfrau Sport treibt, ob eher leistungsbezogen oder mehr hobby- bzw. fitnessmäßig ist individuell verschieden und unabhängig vom Geschlecht.
Ich habe immer mal mehr, mal weniger intensiv Sport betrieben und mit fast 50 das wettkampfmäßige Laufen angefangen. Ich hatte damals die Intensität in kurzer Zeit sehr gesteigert und bin mit 52 Jahren meinen ersten Marathon in einer sehr respektablen Zeit gelaufen. Leider musste ich es in den letzten Jahren etwas einschränken, weil ich Probleme mit meinen Hüftgelenken bekam. Ich laufe aber immer noch alle 2 Tage mit meiner schwarzen Labradorlady durch die Auen des Niederrheins. Ich brauche das einfach. Etwas langsamer und kürzer, aber mit Genuss. Meinem Körper und meiner Seele bekommt das sehr gut, wenn mein Kopf auch etwas wehmütig an die schönen Wettkämpfe zurückdenkt. Aber ich muss sagen...gesünder ist es jetzt und das Wohlbefinden hat auch eine bessere Qualität.
Im Training bin ich gerne mit den Mädels zusammen gelaufen, weil das viel entspannter und unterhaltsamer war. Leistungsmäßig gab es besonders im fortgeschrittenem Alter kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Liebe Grüße, Dita