Aria hat geschrieben: Sa 15. Apr 2023, 20:05Ha...haha...ja...ähem nein, nicht so wirklich. So sollte es eigentlich sein.....eigentlich. Ist es aber nicht.
Liebe Aria,
das tut mir leid.
Ich habe schon davon gehört, dass es erhebliche Schwierigkeiten gibt, in der Art, wie auch du sie schilderst. Das ist sehr unbefriedigend.
Mein Punkt ist aber ein anderer:
Es ist in DE offensichtlich möglich, rechtswirksame Regelungen für die Pä/Nä zu haben, ohne dass der ganze bürokratische Rattenschwanz, der sich daraus ergibt, erschöpfend (oder überhaupt) geregelt ist. Das wäre längst überfällig gewesen, genau genommen seit Einführung des TSG. Und ausgerechnet jetzt muss das erledigt werden, bevor man ein
Selbstbestimmungsgesetz beschließen kann? Nachdem über vierzig Jahre lang Zeit war, um diese Lücken zu schließen? Das ist doch lächerlich.
Genau dieser Aspekt wird jetzt als Vorwand gebraucht, um das
Selbstbestimmungsgesetz weiter zu verzögern. Das ist unlauter und fördert sicher nicht das Vertrauen in die beteiligten Stellen, und in die Politik allgemein.
Stell dir mal vor, wie es für dich gewesen wäre, wenn man dir die Pä/Nä mit der Begründung versagt hätte, dass du danach im bürokratischen Niemandsland enden würdest?
Genau das passiert gerade mit all denen, die auf das
Selbstbestimmungsgesetz warten.
Dann doch lieber Pä/Nä mit bürokratischen Folgeproblemen, als gar nichts, oder?
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal