Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen
Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen - # 4

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Nicole Doll
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 46 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Mo 25. Feb 2019, 10:44

heike65 hat geschrieben:
So 24. Feb 2019, 20:38
Da möchte ich dir widersprechen. Ich denke das der Anteil transsexueller Menschen bei ca 0,5% der Bevölkerung liegt, also die die sich wirklich eine körperliche Anpassung wünschen.
Da hast Du wohl recht, Ich denke, da ist mir im Kopf oder beim Schreiben das Komma nach hinten gerutscht. Also meinte ich 1 %. Es sind aber trotzdem recht wenige.
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

Joe95
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 47 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 25. Feb 2019, 10:48

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 10:36
Glücklicherweise war ich nie in so einer Situation und mag es mir auch gar nicht vorstellen.
Damals ging es oft um Outing und ich war der Meinung man solle es doch so schnell wie möglich hinter sich bringen und könnte dann ungezwungen leben wie man will.
Ich musste allerdings einsehen das sehr oft durch das soziale Umfeld, manchmal sogar nur im eigenen Kopf, ein extremer Druck aufgebaut wurde, der es den Leuten nicht ermöglichte sich zu outen.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...

Michelle_Engelhardt
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 48 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Mo 25. Feb 2019, 10:51

Möglicherweise kann man nach einem Outing leben wie man will. Es kann allerdings auch passieren, das man das dann alleine tut, evtl. noch arbeitslos usw. usw.
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

twitch.tv/shellysplayground

Joe95
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 49 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 25. Feb 2019, 11:09

Ja, genau das meinte ich.
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Nicole Doll
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 50 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Mo 25. Feb 2019, 11:36

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 10:51
Möglicherweise kann man nach einem Outing leben wie man will. Es kann allerdings auch passieren, das man das dann alleine tut, evtl. noch arbeitslos usw. usw.
Letztlich ist das Leben doch immer ein Kompromiss zwischen den Wünschen und Träumen und den Möglichkeiten, die einem die reale Gesellschaft bietet. So lange ich mit diesem Kompromiss klar komme - vielleicht mit geheimem Frauenkleider-Fetisch oder mehr oder weniger alleine als Freizeit- und/oder Wochenend-Teilzeitfrau -, läuft es einfach weitgehend wie gewohnt weiter. Warum soll ich mich dann komplett outen? Komme ich aber nicht klar, geht es abwärts: weniger Freunde, Job weg, Ehe/Partnerschaft kaputt. Und dann kann ich mich auch komplett outen, bevor ich vielleicht vor den Zug springe. Der Zug fährt ja irgendwann später immer noch.

Lebe ich also jetzt wie ich will? - Was meinen Auftritt in Frauenkleidern angeht eindeutig ja. Aber wie komme ich jetzt wieder zurück in die Gemeinschaft? Angepasst habe ich mich ein halbes Jahrhundert vergeblich. Das will ich nicht mehr. Und so lerne ich jetzt ganz andere Menschen kennen als früher bei Studium oder Beruf. Das zwingt mich zum Umdenken. Statt mit ziemlich eingebildeten Leuten teure Hobbys zu praktizieren bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit sich sozial einzusetzen - etwas, an das ich früher nicht einmal im Traum gedacht hätte.

LG Nicole
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Joe95
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 51 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 25. Feb 2019, 12:11

Nicole Doll hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 11:36
etwas, an das ich früher nicht einmal im Traum gedacht hätte.
Ist aber doch nicht falsch, oder?

Anders zu leben ist doch nicht unbedingt schlechter, oder?
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Nicole Doll
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 52 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Mo 25. Feb 2019, 12:42

Joe95 hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 12:11
Nicole Doll hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 11:36
etwas, an das ich früher nicht einmal im Traum gedacht hätte.
Ist aber doch nicht falsch, oder?

Anders zu leben ist doch nicht unbedingt schlechter, oder?
Falsch oder schlechter ist es nicht, aber für jemanden mit einer intensiv einstudierten und lange praktizierten Sozialphobie eine echte Herausforderung. Einfach in die alte Rolle zurück fallen und die Freunde bei Jim Beam oder Jack Daniels zu suchen ist da sehr viel einfacher und bequemer.
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 53 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 25. Feb 2019, 12:56

Nicole Doll hat geschrieben:
Mo 25. Feb 2019, 12:42
Einfach in die alte Rolle zurück fallen und die Freunde bei Jim Beam oder Jack Daniels zu suchen ist da sehr viel einfacher und bequemer.
Also da bist du mir unbequem lieber...
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 54 im Thema

Beitrag von ChristinaF » Mo 25. Feb 2019, 13:48

Seitdem ich 24/7 als Frau lebe und arbeite habe ich mit Akzeptanz meiner selbst keinerlei Schwierigkeiten. Eher das Gegenteil. Ich wurde sowohl von meinen Arbeitskolleginnen als auch von anderen Mitmenschen voll und ganz als Christina aufgenommen. Ob nun bei gemeinsamen Unternehmungen ( Spaziergänge, Shoppingtouren, Kaffeekränzchen, Feiern usw.) bin ich als Frau komplett integriert. Selbst Männerwitze oder Gespräche über private "Probleme" mit denen machen nicht mehr halt vor mir.
So ist das Leben einfach lebenswert. (moin)
Liebe Grüße
Christina

Ronda_PTL
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 55 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL » Sa 2. Mär 2019, 12:31

Laila-Sarah hat geschrieben:
Fr 22. Feb 2019, 13:30
Hallo ihr Lieben,

Ich möchte ein Paar Meinungen von euch hören.

Das Crossdressen ist ja zumindest in den Anfängen eine Geheimtätigkeit was fast Agentenniveau hat. Erst kommt das super Heimliche hinter geschlossenen Türen und dann die undercover Schleichfahrten in der Stadt und die super geheimen Raubzüge im Shoppingbereich. Ich weiß, dass viele von uns sehr gerne einsame Wölfin sind und es auch bleiben wollen, wenn es um das CDen geht. Ich hingegen finde das alleine Herumlaufen und Shoppen nach einer anfänglichen Lust mittlerweile etwas ziellos. Ich würde mich nach der Motivation der Wölfinnen oder Rudeltiere erkundigen.

Wollt ihr lieber alleine losziehen ?

Oder in Gesellschaft anderer CDs/TSs eure Zeit verbringen ?

oder

Wollt ihr als CD/TS mit ganz normalen Menschen zusammen sein (Total integration) ?

Und immer dazu: Was empfindet ihr dabei ?

Also eine Diskussionsrunde wo jede mal ihren Senf dazugeben kann oder auch nicht.

VlG
Hi liebe Laila-Sarah, hallo Community!

Hab erst jetzt Zeit gefunden auch noch meine 5Cent beizusteuern ... oder auch mehr 👩🏻‍💻

Ich hatte ja das Glück von Anfang an bei meiner „Besseren Hälfte“ geoutet zu sein, was mir die Gelegenheit bot, sie zu gemeinsamen ersten Ausflügen als zwei Mädels zu „verführen“. Denn vorher war ich - wie Laila schon schrieb -, auch die einsame Wölfin, die die Outdoor-Exkursionen allein und im Dunkeln erforschte, immer auf der Hut möglichst keinen Bekannten oder Freunden über den Weg zu laufen. Mit mehr Erfahrung wuchs auch die Selbstsicherheit als PTL und ich wurde immer mutiger, begab mich auch mal in abends noch belebte Fußgängerzonen, bummelte an Schaufenstern vorbei, was übrigens eine gute Übung ist sich selbst unauffällig zu beobachten und durch die Spiegelungen die Reaktionen anderer auf die TZ-Dame einzuschätzen.

Wie gesagt, irgendwann wollte ich doch gerne mit meiner Holden zusammen etwas unternehmen. Da wir beide durch unserer Jobs damals sehr „bekannte Vögel“ schon im „normalen Modus“ waren, verstand ich ihr Zögern sehr gut und ihren Wunsch auf keinen Fall in der heimatlichen Kleinstadt das Experiment zu wagen. Die anonymen Großstädte sind dafür deutlich besser geeignet, wie wohl alle hier wissen. Etliche gute Erfahrungen folgten, bis auf einmal, wo wir BEIDE regelrecht „gestalkt“ wurden von einem sehr aufdringlichen Sportwagenfahrer, als wir in unserem kleinen Cabrio im Ausgehviertel mitten in der City gerade unterwegs waren. Da lernt FRAU ganz schnell, wie es sich anfühlt, solch dreisten Annäherungsversuche im RL abzuwehren. Stärkt aber auch das Selbstbewusstsein, obwohl ich in der Rückschau sagen muss, ein Wunder, dass mir damals nicht das MakeUp verlaufen ist ... 😇 Auch Polizeikontrollen gehören zu meinem Erfahrungsschatz. Nicht so lustig, aber die Beamten waren sehr höflich.

Die nächsten Schritte waren die Suche nach Gleichgesinnten und CD-WeggefährtInnen. Ich hatte auch Kontakt zu verschieden TG / TI Menschen, meist in der männlichen Rolle (Recherchearbeiten), musste auch leider die schon von Nicole erwähnten teils negativen Erfahrungen machen, dass dort in der „Szene“ es zwar viel nette Menschen gibt, aber mehrheitlich eher CD / PTL als halbgare Wesen negativ konnotiert sind, oder belächelt werden, als jemand, der / die nur noch nicht begriffen habe, dass sie ja eigentlich auf dem Weg zur Transidentität sei. Diese Atmosphäre empfand ich stets als ausgrenzend, jedenfalls nicht der Platz an dem ich mich richtig wohlfühlen konnte. Hinzukommt, dass es in meiner Region so gut wie keine SHG / Stammtische überhaupt gibt.

Ist es schon schwer im RL auf TS-Menschen zu stoßen, ist die Wahrscheinlichkeit außerhalb solcher Foren wie diesem andere CD / PTL zu finden in der Tat fast gleich Null. Denn wie auch hier immer wieder zu lesen ist, sind viele weder zuhause, noch die wenigsten in ihrem Freundeskreis geoutet, oder leben die andere Seite offen und ohne ständige Diskriminierung selbstverständlich so aus. Davon sind wir wohl noch sehr weit weg in unserer durch-genderisierten Gesellschaft. Also bleiben eben viele die verborgenen PTL und leben ein fast schon an Aufspaltung der Persönlichkeit grenzendes zweites geheimes Leben ... auch die Mutigen unter uns, denn es ist nicht nur eine Frage der Courage, wenn man / Frau alle Konsequenzen einbezieht.

Ja, dann traf uns beiden Mädels, also meine Frau und mich eben jener Schicksalsschlag, der sie binnen kürzester Zeit in den Rollstuhl beförderte, mich zum fast 24/7 pflegenden Partner verwandelte ... die Frau in mir wurde eher zur professionellen Krankenschwester, als zum schillernder Paradisevogel mit weiteren Entwicklungsmöglichkeiten. Und daran hat sich leider bis heute nicht mehr Wesentliches geändert. Vielleicht kann sie die eine oder andere vorstellen, wie schwer es jetzt ist, auch noch für Ronda genug Raum und Zeit abzuzwacken, geschweige denn, als Duo mit Rolli in der Öffentlichkeit unterzutauchen. Ein Ding der Unmöglichkeit, die Leute starren einen ja schon deshalb an ...♿️

So bleibt mir derzeit nur der Taum von einer Zeit, in der unsere Situation mal wieder mehr Freiräume zulässt, um meinen ganz eigenen Weg wieder aufzunehmen. Bis dahin versuche ich meine weibliche Seite so gut es geht in den männlichen Alltag zu integriern, bin da auch was den Bruch mit modischen Konventioen angeht ziemlich mutig, was mir auch des öfteren von BioMädels im Freundeskreis bestätigt wird. Das sind Momente des kleinen Glücks, weil du spürst, dass es eben doch möglich ist, diese Welt wenn auch in kleinen Schritten zu verändern. 😋

In diesem Sinne, „never give up without a fight“!

Viele liebe Grüße
Ronda 👩🏻 🙏🏼
"Life is what happens, while you're busy making other plans." [† John Lennon]

"Don't dream it. Be it!" (Rocky Horror Picture Show)

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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 56 im Thema

Beitrag von conny » Sa 2. Mär 2019, 14:52

Ronda_PTL hat geschrieben:
Sa 2. Mär 2019, 12:31
Vielleicht kann sie die eine oder andere vorstellen, wie schwer es jetzt ist, auch noch für Ronda genug Raum und Zeit abzuzwacken, geschweige denn, als Duo mit Rolli in der Öffentlichkeit unterzutauchen. Ein Ding der Unmöglichkeit, die Leute starren einen ja schon deshalb an ...♿️
Hallo,
habt ihr das Duo schon mal getestet?
Conny, selbst sichtbar gehandicapt, hat ihre Frau schon oft in Innenstädten, Parks, Museen etc. geschoben, inkl. Restaurantbesuche, immer ohne andere Reaktionen als im Männermodus. Wobei die Reaktion meist Hilfsbereitschaft ist. Wir haben den Eindruck, dass der Rolli eher davon ablenkt, genauer hinzusehen, wer das schiebt.
Aber vielleicht ist einfach mein Passing perfekt :mrgreen:

LG
Conny
Zuletzt geändert von conny am Sa 2. Mär 2019, 17:15, insgesamt 1-mal geändert.

NanaVistor
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Re: Einsame Wölfin vs. im Schwarm schwimmen

Post 57 im Thema

Beitrag von NanaVistor » Sa 2. Mär 2019, 16:08

Laila-Sarah hat geschrieben:
Fr 22. Feb 2019, 13:30
Hallo ihr Lieben,

Ich möchte ein Paar Meinungen von euch hören.

Das Crossdressen ist ja zumindest in den Anfängen eine Geheimtätigkeit was fast Agentenniveau hat. Erst kommt das super Heimliche hinter geschlossenen Türen und dann die undercover Schleichfahrten in der Stadt und die super geheimen Raubzüge im Shoppingbereich. Ich weiß, dass viele von uns sehr gerne einsame Wölfin sind und es auch bleiben wollen, wenn es um das CDen geht. Ich hingegen finde das alleine Herumlaufen und Shoppen nach einer anfänglichen Lust mittlerweile etwas ziellos. Ich würde mich nach der Motivation der Wölfinnen oder Rudeltiere erkundigen.

Wollt ihr lieber alleine losziehen ?

Oder in Gesellschaft anderer CDs/TSs eure Zeit verbringen ?

oder

Wollt ihr als CD/TS mit ganz normalen Menschen zusammen sein (Total integration) ?

Und immer dazu: Was empfindet ihr dabei ?

Also eine Diskussionsrunde wo jede mal ihren Senf dazugeben kann oder auch nicht.

VlG
sowohl als auch
Ich brauche meinen Freiraum und bin viel und auch gern allein unterwegs.
Zwischendurch gibt es Treffen unter "Gleichen" für Events, Theater, Essen, usw., oder einfach nur zum Reden.
Wenn ich "alleine" unterwegs bin, dann nicht des Nächtens auf Friedhöfen oder sowas, sondern immer unter Menschen, so normal wie möglich. Also shoppen, Essen, Cafè, Disco, Konzerte, usw. Wobei ich schon sehr viele Menschen allerlei Geschlechts kennengelernt habe.
Das Ganze kombiniere ich auch manchmal und diese Grenzen verwischen.
Doch immer nur innerhalb meiner TV/CD-Zeit. Die kann Stunden sein, oder Tage, oder viele Tage Stück. Es ist eine Art Auszeit, die mit meinem "reellen" Leben nur sehr selten in Berührung kommt.
Auch Vordenker müssen nachdenken.

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