Der Frust danach
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bianca
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Der Frust danach

Post 1 im Thema

Beitrag von bianca » Mi 2. Jan 2019, 13:30

Hallo ihr Lieben!
Grade bin ich wieder mal tief frustriert. Ich hatte heute wieder mal Gelegenheit, Bianca rauszulassen, wenigstens zuhause in den eigenen vier Wänden. Jetzt ist leider der Moment gekommen, wo ich wieder die verhassten Männersachen anziehen muss, weil meine Frau bald nachhause kommt (die ich sehr liebe, mit der aber über das Thema CD ÜBERHAUPT NICHT zu reden ist).
Geht es jemandem ähnlich: Es fällt regelrecht schwer, die schönen Sachen (Slip, BH, FSH, Kleid....) auszuziehen und diese widerwärtigen männlichen Sachen (Unterhemd, Socken, Hose, Hemd...) anzulegen. Da bricht gefühlt jedesmal eine Welt zusammen. Und ich freue mich schon jetzt auf ein nächstes Mal.
Liebe Grüße, Bianca.

!EmmiMarie!
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Re: Der Frust danach

Post 2 im Thema

Beitrag von !EmmiMarie! » Mi 2. Jan 2019, 13:46

Hallo Bianca,

ich kenne es zum Glück nicht mehr, dieses Gefühl was du da beschreibst.
In der Zeit in der meine Liebste mich noch nicht als Marie kannte, ging es mir auch jedes Mal so.
Nur ein kleiner Unterschied ist da, ich wusste das das nächste Mal kommt, aber ich musste,
konnte gar nicht anders wie mich wieder in Schale zu werfen.
Das bin einfach ich!
Nach dem Outing, war es so schnell ganz normal, das ich keine Männersachen mehr trage und
weil meine Liebste mich auch immer feminin wahr genommen hat, kamen so Sätze wie
"Ist doch auch egal was du anziehst, ich hab dich trotzdem lieb"

Leider sind nicht alle Biomädels so aufgeschlossen, das weiss ich ja auch...
aber ist mit deiner Liebsten wirklich nicht darüber zu reden und woher weisst du das?
Hast du schon Versuche unternommen?

Vor dem Outing, als ich das letzte Mal mich heimlich angezogen habe, dachte ich, lass sie doch
kommen, zieh es jetzt endlich durch! Ich habe es dann zwar doch anders gemacht-nur zurückhalten
war wirklich nicht mehr möglich...

Vielleicht hast du doch ein bisschen Hoffnung das du dich offenbaren kannst, dazu wünsche ich
dir den Mut und die Kraft!

Alles Liebe Marie (flo)

P.S. es gibt auch Damensöckchen, Damenshorts und einfache aber weibliche T-Shirts die gar kein
Stück auffallen, aber doch ein gutes Gefühl vermitteln-test das vielleicht mal..
Zuletzt geändert von !EmmiMarie! am Mi 2. Jan 2019, 14:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Frust danach

Post 3 im Thema

Beitrag von Lea92 » Mi 2. Jan 2019, 13:49

Das tut mir irgendwie echt Leid, dass deine Frau bezogen auf dieses Thema so intolerant ist. Ich bin echt froh, dass es meiner Freundin ziemlich egal ist, ob ich im Kleid oder in Jeans und T-Shirt vor ihr stehe.
Körper ganz Mann, Kopf halb Mann, halb Frau, doch auch eine halbe Frau braucht auch Freiheiten und will sich gelegentlich mal zeigen.

Laila-Sarah
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Re: Der Frust danach

Post 4 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah » Mi 2. Jan 2019, 14:30

bianca hat geschrieben:
Mi 2. Jan 2019, 13:30
Hallo ihr Lieben!
Grade bin ich wieder mal tief frustriert. Ich hatte heute wieder mal Gelegenheit, Bianca rauszulassen, wenigstens zuhause in den eigenen vier Wänden. Jetzt ist leider der Moment gekommen, wo ich wieder die verhassten Männersachen anziehen muss, weil meine Frau bald nachhause kommt (die ich sehr liebe, mit der aber über das Thema CD ÜBERHAUPT NICHT zu reden ist).
Geht es jemandem ähnlich: Es fällt regelrecht schwer, die schönen Sachen (Slip, BH, FSH, Kleid....) auszuziehen und diese widerwärtigen männlichen Sachen (Unterhemd, Socken, Hose, Hemd...) anzulegen. Da bricht gefühlt jedesmal eine Welt zusammen. Und ich freue mich schon jetzt auf ein nächstes Mal.
Liebe Grüße, Bianca.
Hallo,

Ja, Bianca. Mir geht es genau so und ich kann dich sehr gut verstehen. Du bist also nicht alleine :)

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Re: Der Frust danach

Post 5 im Thema

Beitrag von Frieda » Mi 2. Jan 2019, 14:54

Liebe Bianca.

Ich las soeben deine Worte und mich durchfuhr ein "Oh".
Natürlich habe ich registriert, dass du doch eher Gleichgesinnte ansprichst, ich möchte mich trotzdem trauen, und hoffe nicht aufdringlich, nicht verletzend oder für dich Grenzüberschreitend zu reagieren.
Meine Worte empfinde bitte nur als ein respektvolles Angebot/Idee um deinen auf mich doch sehr heftigen Gedankenstrudel etwas verändern, vielleicht auch "aufbrechen" zu können.
Hass ist ein extrem mächtiges Wort liebe Bianca.
Mir steht es absolut nicht zu und ich will und werde es auch nicht einschätzen wollen, wie realistisch dieses Wahrnehmung für dich ist.
Ich will es auch nicht abstreiten Bianca, dass du dich sehr sehr mies fühlst, wenn du deine geliebte Frauenkleidung gegen die "verhasste" Männerunterwäsche wieder ersetzen musst.

In meiner Wahrnehmung führen Gier, Hass und Unwissenheit ins Leid. Diese drei sind in meiner Wahrnehmung die Grundübel, worauf sich vieles aufbaut. Gier bedeutet nix anderes als extreme Zuneigung. Hass extreme Abneigung. Keines von beiden ist gut.
Bianca! In meiner Wahrnehmung ist nicht dein Problem, dein Hass auf Männerkleidung, sondern die Unwissenheit. Du hast zwar "Klarheit" darüber, wie deine Frau scheinbar über all dies denkt, aber du weißt nicht, wie diese Zerreißprobe für dich noch weiter gehen soll. Ich halte es für möglich, dass es dich anwidert die Männerkleidung anzuziehen, aber wahrhaftig hassen tust du wohl eher den (momentanen) Zustand des geringen Zeitfensters, welches dir durch die Abwesenheit deiner Frau mal geschenkt wird.
Vermutlich weißt du selbst den Ausweg.
In meiner Wahrnehmung ist die Antwort auf dein Leid recht klar ....sie lautet Akzeptanz.
Kannst du es weiter akzeptieren, mit diesen wenigen Zeitfenstern zu leben, die sich für dich mal ergeben? Bedenke bitte, wahre Akzeptanz befreit uns und führt dazu, dass wir uns gut fühlen können. Alles andere ist dulden, ertragen. Für mich kommt weiterhin hinzu, dass ich persönlich es nicht als Liebe empfinde, so mit seinem Partner umzugehen, wie du es von deiner Frau beschrieben hast. Ihr tun ist für mich sry egoistisch, was dazu führt, dass du leidest.

Du hast Angst dessen bin ich mir sicher. Wahrscheinlich Angst ohne deine Frau sein zu müssen.
Ich frage dich Bianca, ob es das wert ist, dich selbst zu verleugnen? Und ich wage mich auch noch einen Schritt weiter in Richtung Zukunft. Ich bin ehrlich besorgt, wo es dich noch hinbringen könnte, weil du dich nicht akzeptiert fühlst so wie du wahrhaftig bist.
Ich denke diese Unwissenheit hasst du und nicht ausschließlich nur Männerkleidung bzw Männerunterwäsche.

Bianca, es ist nicht leicht, das glaube ich blind und ohne dich persönlich zu kennen.
Und vielleicht weißt du es auch selbst, es kann und wird vermutlich noch schlimmer werden, evtl mit körperlichen Symptomen sich dir zeigen, wie sehr du leidest, weil das Empfinden, die Sichtweise deiner Frau, wichtiger und wertvoller in eurer Beziehung sind, wo doch eigentlich die Partner sich fair und auf Augenhöhe begegnen sollten.

Natürlich sind die Vorschläge mit Shorts und T-Shirt von Marie sehr sehr lieb und mitfühlend gemeint, aber für mich sind es nur "Krücken" sry.
Für mich ist nicht das Problem deine Klamottenwahl, sondern eure Beziehung, bzw die Stellung jedes Einzelnen von Euch in Eurem zusammenleben sry.

Namaste🙏


PS: ich sehe nur eine einzige Alternative, wenn du das Thema vor deiner Frau nicht auf den Tisch packen willst. Übe dich selbst in Akzeptanz! Lerne es zu akzeptieren, dass Bianca nur eine Daseinsberechtigung hat, fernab von deiner Frau, in kleinen Zeitfenstern. Wenn du dieses schaffst, ehrlich dankbar und zufrieden dafür sein zu können, dann kann eure Beziehung so weiter verlaufen wie bisher.
(Ich sprach ehrlich, mitfühlend und ohne Angriff zu dir!)
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

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Re: Der Frust danach

Post 6 im Thema

Beitrag von !EmmiMarie! » Mi 2. Jan 2019, 15:20

Frieda hat geschrieben:
Mi 2. Jan 2019, 14:54
Natürlich sind die Vorschläge mit Shorts und T-Shirt von Marie sehr sehr lieb und mitfühlend gemeint, aber für mich sind es nur "Krücken" sry.
Für mich ist nicht das Problem deine Klamottenwahl, sondern eure Beziehung sry.
Huhu Frieda,

du hast in so vielen Punkten mit deinem Post auch vollkommen Recht und ich schätze wie du weisst
deine Meinung und das du auf die Menschen zugehst wie du es tust.

Aber: manchmal sind Krücken besser wie gar nicht zu laufen, oder?
Ein kleines "Hilfsmittel" sich wohl zu fühlen, kann durchaus Stärke geben und auch einen Teil
der Unwissenheit aufheben, ermöglicht vielleicht ein dauerhaftes Hinspüren.
Unser Sein ist ein Weg und die Reinigung erfolgt in vielen kleinen Schritten...

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Re: Der Frust danach

Post 7 im Thema

Beitrag von Vincent » Mi 2. Jan 2019, 15:43

Hallo Bianca,
im Wesentlichen sehe ich die Dinge wie Frieda. Das nervige Umziehen, bei mir sogar manchmal mehrfach am Tag, wenn man zwar alleine ist, aber es an der Tür klingelt o.ä. kannte ich auch und ja, es verdirbt die Laune.
Irgendwann fragt man sich, ob es nicht verrückt ist, ob es nicht eine bessere Lösung gibt.

Für jede Lösung muss man etwas wagen, und sei es nur manche Dinge für sich selbst zu akzeptieren, neue Wege einzuschlagen.
Ich lese aus deinem Beitrag nicht heraus, ob es Dir um die Kleidung, geht, oder um die Rolle die Du damit vielleicht übernimmst?

Bei mir ging es ausschließlich um Ersteres, auch wenn es mir selten mal passiert, dass ich für eine Frau gehalten werde.

Ich habe immer wieder und immer öfter verschiedene Stücke an Damenkleidung in meine Garderobe eingebaut, und damit immer vorsichtig getestet, wie weit ich gegen kann, womit ich mich wohl fühle und vor allem, wie meine Frau das sieht. Vor jedem kleinen Schritt hatte ich ich echt Bedenken, und habe sie immer noch manchmal, auch wenn ich von meiner Frau noch nie grundsätzlichen Widerspruch erhalten habe, der sich nicht auf stilistische Mängel bezogen hätte.

Ich habe gemerkt, ich kann das tragen, mit dem ich mit mir selbst im Reinen bin und mich wohlfühle.

Was sich bei mir geändert hat ist auch meine Grundeinstellung:
War ich früher schon genervt, weil ich keinen Rock am Morgen anziehen konnte, obwohl er keinen Sinn gemacht hätte und mich diese "Unmöglichkeit" für einen Mann an sich schon auf die Palme gebracht hat, trage ich jetzt, abhängig von Laune, Wetter und Umständen genauso gerne die derbe Männerjeans - weil ich ja weis, wenn mir nach einem Kleid ist, oder ich gerade auf höhere Absätze stehe, dann kann ich das auch tragen.

Der "Zwang" jede freie Minute Damenklamotten zu tragen ist weg.

Gerade sitze ich in Herrensweat und Jeans am Recher, heute Abend, wenn ich mit meiner Frau essen gehe, wird es wohl ein Lederrock, Strumpfhose und ein Hemd - es sei denn, es erscheint mir zu kalt.

Liebe Grüße
Vincent

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Re: Der Frust danach

Post 8 im Thema

Beitrag von Céline » Mi 2. Jan 2019, 16:04

Hallo Bianca,
Vor meinem Outing als ich noch dieses heimliche zweite Leben führte ging es mir genauso.
Ich stand im Bad sah mich im Spiegel und war einfach nur glücklich....einfach ich...
Sobald ich aber wieder in dieses gehasste Leben eines Mannes musste brach für mich alles zusammen,mich holte eine tiefe Verzweiflung ein und ich musste jedesmal sehr lange weinen weil ich ja wieder diese Rolle spielen musste.Das wurde im Laufe der Zeit bis zu meinem Outing immer schlimmer.
Und wie hier schon geschrieben wurde war es mein ganzes Leben so,ständig konnte jemand kommen und ich musste immer darauf vorbereitet sein möglichst schnell in meine Männerklamotten zu schlüpfen,eigentlich ein ständiger Stressfaktor der schon mit ca7 oder 8 angefangen hat.Ich bin unendlich froh das diese Zeit endlich vorbei ist und ich endlich mich selbst gefunden habe.
Liebe Grüße
Céline
Man muss wählen
Zwischen Herz und Vernunft.
Ich gehorche dem Herzen.

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Re: Der Frust danach

Post 9 im Thema

Beitrag von Simon(e) » Mi 2. Jan 2019, 16:28

Liebe Bianca,

es sehe es ähnlich wie Frieda!
Ich bin auch Partnerin einer Teilzeitfrau und kann dir sagen, dass es zu Anfang
ähnlich ablief.
Ich habe es erst vor fünf Jahren erfahren. Es war ein Schock für mich und auch ich habe
mich zu Anfang geweigert , seine feminine Seite zu sehen.
Es gab viele bittere Tränen und zum Teil böse Worte meinerseits, was im Endeffekt
dazu führte, dass wir zwei immer unglücklicher wurden, jeder auf seine Weise!!!!
Wir haben uns Hilfe bei einer SHG gesucht, was uns sehr geholfen hat.
Wir haben so tolle, liebe Menschen kennengelernt, man konnte sich ich endlich austauschen,
was so wichtig ist!!!
Mittlerweile gehört Petra zu unserem Leben dazu!
Es ist einfach Normalität geworden!!!


Ich wünsche dir und deiner Frau, dass ihr einen gemeinsamen Nenner findet!!!


Liebe Grüße
Simon(e)

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Re: Der Frust danach

Post 10 im Thema

Beitrag von cdsteffi » Mi 2. Jan 2019, 16:52

Liebe Bianca,

das könnte auch von mir stammen, nur mit dem kleinen Unterschied, dass es nicht verhasste Männerkleidung ist, die ich "danach" wieder anziehe. Bei mir ist es so, dass ich nicht planen kann, wann meine nächste Auszeit von der Männlichkeit kommt. Deshalb trage ich manchmal Slip und FSH unter der Jeans. Und wenn der Tag X da ist, muss ich alle meine Sachen mal anziehen und kombinieren. Meine Frau weiß zwar Bescheid, ignoriert es aber, so dass ich auch keinen zum Reden habe. Neue Sachen gehen mittlerweile i. d. R. an Postfächer. Zu Silvester ergab sich die Möglichkeit in meinem Kleiderschrank zu schauen, weil sie mit mir gemeinsam ein Oberhemd aussuchen wollte. Dabei stiess sie auf meinen grauen Bleistiftrock und Kleider. Der einzige Kommentar war: Was ist das? Und ich sagte ihr, was es ist. Das wars! Jetzt kann man sagen, okay sei froh, dass sie nicht aus allen Wolken fällt, ja, aber es wäre schön mal die eigenen Bedürfnisse offen zulegen und nicht totgeschweigen. Von daher bin ich froh hier im Forum angemeldet zu sein und festzustellen, dass es auch anderen so ergeht. Das ist mir eine große Hilfe! (Auch wenn ich (leider) nicht so aktiv bin). Und ja, ich bin ein wenig neidisch auf die, die in Ihrer Partnerschaft Unterstützung erfahren.Weißt Du, wann dein nächster Mädelstag kommt?

LG Steffi

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Re: Der Frust danach

Post 11 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah » Mi 2. Jan 2019, 17:32

Liebe Leute,

immer wieder lese ich die gut gemeinten Worte: "Trau dich, oute dich. Es wird schon gut gehen". Doch haben wir alle so oft gesehen, dass es viele male nicht so gut ging. Ich würde es mir mehr wünschen, dass die negative Wahrscheinlichkeit nicht unerwähnt bliebe. Eine nicht verständnisvolle Partnerin zu verlieren ist vielleicht sogar eine logische Option aber was ist mit dem Verlust der Kinder ?

VlG
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Re: Der Frust danach

Post 12 im Thema

Beitrag von Frieda » Mi 2. Jan 2019, 19:30

!Marie! hat geschrieben:
Mi 2. Jan 2019, 15:20
Aber: manchmal sind Krücken besser wie gar nicht zu laufen, oder?
Ein kleines "Hilfsmittel" sich wohl zu fühlen, kann durchaus Stärke geben und auch einen Teil
der Unwissenheit aufheben, ermöglicht vielleicht ein dauerhaftes Hinspüren.
Unser Sein ist ein Weg und die Reinigung erfolgt in vielen kleinen Schritten...
Liebe Marie, natürlich stimme ich dir zu, dass die kleinen Hilfsmittel für uns ebenso wichtig und vielleicht sogar manchmal uns ein Rettungsschwimmring sein können.

Ich möchte sagen dürfen, es ist vielleicht richtig und wichtig in drei Etappen zu denken/handeln.
Die erste Etappe in unserem Hier&Jetzt, die zweite mittelfristig zu denken/handeln und die dritte langfristig zu denken/handeln.
Und jedes Hilfsmittel ist gut, wenn es uns gutes tun kann, egal ob im Hier&Jetzt, mittelfristig oder evtl auch langfristig. 🤗
(Ich hoffe ich bin etwas zu verstehen.)

Danke für deine lieben Worte Marie.🙏
Zuletzt geändert von Frieda am Mi 2. Jan 2019, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Frust danach

Post 13 im Thema

Beitrag von evacampelli » Mi 2. Jan 2019, 19:37

Frieda hat geschrieben:
Mi 2. Jan 2019, 19:30

Ich möchte sagen dürfen, es ist vielleicht richtig und wichtig in drei Etappen zu denken/handeln.
Die erste Etappe in unserem Hier&Jetzt, die zweite mittelfristig zu denken/handeln und die dritte langfristig zu denken/handeln.
Und jedes Hilfsmittel ist gut, wenn es uns gutes tun kann, egal ob im Hier&Jetzt, mittelfristig oder evtl auch langfristig. 🤗
(Ich hoffe ich bin etwas zu verstehen.)

Danke für deine lieben Worte Marie.🙏
Frieda, öhhm.
Ehrlich: Nein. In dem Zusammenhang - not really.

Eklärs doch nochmal.

LG
Eva

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Re: Der Frust danach

Post 14 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mi 2. Jan 2019, 20:23

evacampelli hat geschrieben:
Mi 2. Jan 2019, 19:37
Frieda, öhhm.
Ehrlich: Nein. In dem Zusammenhang - not really.

Eklärs doch nochmal.
Da hat sich jemand Gedanken gemacht, und du schmetterst das einfach mit einem "öhhm .. nein" ab. Finde ich .. mal ganz .. gaaanz vorsichtig gesagt .. ziemlich unschön, und das nicht nur, weil es meine Frieda trifft, sondern generell.

Wenn man anderer Meinung ist, dann sollte man das schon begründen können.


Michi
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Re: Der Frust danach

Post 15 im Thema

Beitrag von evacampelli » Mi 2. Jan 2019, 20:39

Hallo Michi,
Hm. Frieda hat geschrieben das sie hoffe verstanden worden zu sein.
Ich hab sie nicht verstanden.
Was ist denn da unschön.
Lg
Eva

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