Die Angst vor dem Raus gehen
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Christine75
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Die Angst vor dem Raus gehen

Post 1 im Thema

Beitrag von Christine75 » Mo 8. Jan 2018, 20:44

Oftmals, gerade am Wochenende zieht es mich doch mal raus.
Man macht sich zurecht, schminkt sich, Siliconbrüste rein Perücke auf und dann.... bleibt man doch in den eigenen 4 Wänden.
Da ich ja in einem Beruf arbeite, wo ich viel Kontakt habe zu anderen Menschen, ist da eine große Angst, erkannt zu werden, zudem die Angst in der Folge, das mein Arbeitgeber davon erfährt.
Hinzu kommt die Angst, gerade von intoleranten jungen Menschen angepöbelt zu werden.
Obendrauf die Angst, das junge Menschen, gerade Ausländer, die eh eine sehr abschätzige Meinung von Schwulen, Lesben und Transgendern haben, auch körperlich angegriffen zu werden.
Wie kann ich diese Ängste überwinden? wie habt ihr sie überwunden? Was hat euch geholfen die Angst zu überwinden?

Viktoria-TV
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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 2 im Thema

Beitrag von Viktoria-TV » Mo 8. Jan 2018, 23:14

Hallo,

all deine Ängste kann ich nachvollziehen. Überwindenkannst du sie nur selbst, denn sie finden überwiegend in deinem Kopf statt. Es gibt in einigen Städten Schmink- und Begleitservices. ich empfehle dir vielleicht einen solchen zu nutzen. Dann machst du deine erste Schritte nicht allein.

Im übrigen halte ich die Gefahr erkannt zu werden für geringer als du denkst. Deinen Arbeitgeber geht das im übrigen nichts an. Dem kann es egal sein, ob du in deiner Freizeit Fallschrimspringen oder als Frau einkaufen gehst.
I`m not ashamed to dress "like a woman" because I don`t think it´s shameful to be a woman. - Iggy Pop -

Simone 65
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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 3 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Di 9. Jan 2018, 00:34

Hallo Christine . Ich war lange nur zu Hause , 40 Jahre , und dann erst nur Nachteule. Das war bei mir aber nur eine kurze Phase. Wie Viktoria schreibt , ich bin zu einem Begleitservice ( in Frankfurt, zu Transnormal ). Begleitservice gibt es einige in Deutschland .Ich wurde da geschminkt , ich konnte es noch nicht , ein ganzes Wochenende. Ich wurde von Manuela begleitet. Das war für mich der Durchbruch . Seit diesem Wochenende im Juli 2016 bin ich unterwegs . Ich bin oft dort und habe viel gelernt .
Die Angst ist eine Mauer , die nur Du einreissen kannst. LG Simone.

Ich war zwar vorher , eine Woche vorher , woanders. Das hat mir nicht viel geholfen.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 4 im Thema

Beitrag von heike65 » Di 9. Jan 2018, 03:36

@ Christine
Du hast eine Partnerin, das macht es schon mal deutlich leichter
Sei froh darüber, ob sie dich schminken kann oder du dich selber oder du Nen Transgenderservice brauchst......
Geh mit deiner Partnerin raus, nichts ist schöner wie mit der Partnerin auf Tour zu gehen
Zuletzt geändert von heike65 am Di 9. Jan 2018, 07:50, insgesamt 2-mal geändert.

ULI67
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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 5 im Thema

Beitrag von ULI67 » Di 9. Jan 2018, 05:09

Wie wäre es mit einem Stammtisch?
Du kannst im Männer Modus hin, dich umziehen und unter Gleichgesinnten erstmal dich daran gewöhnen. Ich glaube, alles andere ergibt sich dann von alleine. Erste Ausflüge in etwas entfernten Orten... vielleicht einen kleinen Urlaub... wenn man erst einmal Blut geleckt hat, kommt der Rest von alleine. Alles Gewöhnungssache
Das einzige was du dann brauchst ist Geduld
Ich liebe es eine Frau zu sein 👩

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 6 im Thema

Beitrag von Nina_68 » Di 9. Jan 2018, 06:51

Hallo Christine,

ich würde Dir nichts kompliziertes wie irgendeinen Service empfehlen. Mache einfach irgendeinen Tag in der Woche frei, bereite Dich möglichst weit zuhause vor und erledige dem Rest im Auto.
Beachte die folgenden Regeln
1. Gehe nie an einsamen Orten raus. Ich gehe gerne in Innenstätten wie Gelsenkirchen oder Münster raus.
2. Kleide Dich unauffällig, Stiefeletten, Hose, Winterjacke, Mütze
3. Je kälter und schlechter das Wetter ist, je unauffälliger bist Du.
4. In der Woche sind Vormittags nur alte Menschen unterwegs, völlig harmlos

Und nun raus mit Dir

LG Nina

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 7 im Thema

Beitrag von VanessaL » Di 9. Jan 2018, 07:14

Hallo,

die Ängste sind vielen anfangs bekannt ... wie wäre es mit einem Kurzurlaub? Hamburg, Berlin, München oder etwas kleineres wie Amrum, Lübeck ..... oder, oder, oder ...
Eine kleine Ferienwohnung wo Du Dich in Ruhe vorbereiten kannst und von dort aus los kannst?
Christine Rech hat z.B. in der Nähe von Berlin ein kleines Häuschen ... fällt mir dabei ein ...

Falls Du eher ein Stütze brauchst, verabrede Dich mit einer Bekannten aus dem Forum, nutze einen Service oder besuch ein Treffen ...

Ängste wirst Du tatsächlich nur durch positive Erfahrungen überwinden können und verlieren, wenn das Ausgehen ein gewisse „Normaliät“ erreicht ...

Liebe Grüße
VanessaL

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 8 im Thema

Beitrag von Svetlana L » Di 9. Jan 2018, 07:37

Einen Weg aus dem Lehrbuch, um deine Ängste zu überwinden, kann ich dir leider nicht bieten. Aber auf einige deiner Punkte will ich näher eingehen.
Christine75 hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 20:44
Da ich ja in einem Beruf arbeite, wo ich viel Kontakt habe zu anderen Menschen, ist da eine große Angst, erkannt zu werden, zudem die Angst in der Folge, das mein Arbeitgeber davon erfährt.
Ja, die Gefahr besteht natürlich. Die Frage ist, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass a) du jemanden triffst, der_die dich kennt und b) der_die dich dann auch noch erkennt? Selbst Berlin ist manchmal ein Dorf und als ich in der Dienststelle noch nicht geoutet war, sind mir zweimal (entferntere) Kolleg_innen über den Weg gelaufen, die mich aber (wahrscheinlich) nicht erkannt haben - zumindest ist darüber nie gesprochen worden. Aber da haben ja schon andere Tipps gegeben, den Ausgang in entfernteren Städten zu wagen.
Christine75 hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 20:44
Hinzu kommt die Angst, gerade von intoleranten jungen Menschen angepöbelt zu werden.
Obendrauf die Angst, das junge Menschen, gerade Ausländer, die eh eine sehr abschätzige Meinung von Schwulen, Lesben und Transgendern haben, auch körperlich angegriffen zu werden.
Mit Ausländern meinst du vermutlich nicht Holländer, Dänen oder Kanadier, sondern eher ... Das lass' ich jetzt mal so dahingestellt. Als ich mich hier in der Dienststelle geoutet habe, war ich noch im Bereich Aus- und Fortbildung tätig und hatte dementsprechend sehr viel mit unseren jungen Auszubildenden zu tun, darunter auch solche mit türkischen, polnischen, russischen Wurzeln. Natürlich haben mir anläßlich meines Outings nicht alle persönliche Worte geschrieben oder gesagt, aber über negative Erlebnisse kann ich nichts berichten. Am Tag nach dem Outing war ich im wahrsten Sinne des Wortes auf einen Schlag Frau L.

Zum Thema junge Menschen ganz allgemein: Meine drei Söhne haben mir auf mein Outing gesagt, dass sie eine andere Generation wären und schließlich mit Themen wie Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit groß geworden sind. Also, auch da kein Thema. Und diese Aussage bestätigt auch meine eigenen Beobachtungen, dass junge Menschen mal kurz gucken, registrieren und dann die Sache schon wieder abhaken.
Nun habe ich keine Ahnung, wo Welver liegt (gut, könnte ich jetzt nachsehen) oder wieviel Einwohner es da gibt (gut, könnte ich jetzt nachsehen) - ich vermute ein paar weniger als in Berlin. Auf dem Land, wo jede_r jede_n kennt, ist das vielleicht noch etwas konservativer, aber letztendlich musst du irgendwann eine Entscheidung treffen, was dir wichtiger ist: Sich offen ohne Versteckspiel auszuleben oder unerkannt in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Versteckspielen viel Kraft kostet, die man sehr gut auch in andere Aufgaben investieren kann.

P.S.: Welver hat mir jetzt doch keine Ruhe gelassen - Münster ist doch nicht weit entfernt, da kann man doch sehr schön durch die Innenstadt flanieren, und nach Köln ist es doch auch nicht so weit.
Liebe Grüße aus Berlin
Svetlana

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 9 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Di 9. Jan 2018, 09:48

Hey Christine,

ich kann Deine Ängste und Sorgen sehr gut nachvollziehen, denn in meiner Anfangszeit ging es mir da nicht anders. Einige Forenmitglieder haben Dir nun schon ein paar sehr gute Tipps gegeben und auch ich möchte Dich ermuntern, Dich mal nach Gleichgesinnten umzuschauen. Wenn man gemeinsam ausgeht, ist es nur halb so schlimm / doppelt so schön. Nina hat vollkommen recht...meide einsame Gegenden und kleide Dich mainstream, sodaß Du quasi in der Masse untergehst. Nichts fällt mehr auf, als ein Mensch der im Winter im kurzen Rock und hohen Absätzen durch die Gegend (mehr schlecht als recht) läuft. Gehe in die Stadt und schaue Dir die Frauen und ihren Kleidungsstil an. So hast Du schon mal eine gute Orientierung....und dann raus mit Dir, Du wirst es sicher nicht bereuen.

Liebe Grüße
Michelle
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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 10 im Thema

Beitrag von Anja » Di 9. Jan 2018, 10:30

Hallo Christine,

Joe hatte das vor einer Zeit mal ganz gut zusammengefasst.
"Wenn das Verlangen größer wird als die Angst" oder so ähnlich. Ich habe auch ein paar Abende hinter mir gehabt, an denen ich rausgehen wollte, mich aber nicht getraut habe. Irgendwann war dann der Moment gekommen (Rotwein war auch im Spiel).
Da nahm ich all meinen Mut zusammen und drehte eine kleine Runde zu Fuss in unserer Wohngegend...
Irgendwann wird auch dein Moment kommen bzw. das Verlangen nach draußen zu gehen größer als die Angst sein.
Ich lebe übrigens schon fast zwei Jahre als Frau und bin davor 5 Jahre lang als CD unter den Leuten gewesen ohne negative Erfahrungen.

Grüße
die Anja
*staatlich geprüfte Frau*

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 11 im Thema

Beitrag von Kim » Di 9. Jan 2018, 13:17

Hi Christine
Ja mit dem rausgehen ist es so eine Sache, verhält sich bei mir ähnlich.
Aber wie wurde so schön gesagt. ...Wenn das verlangen größer wird als die Angst.
Ich habe meiner Angst gesagt, bleib im Keller. .Ich will raus. .Nein ich muss raus.
Natürlich musste ich eine ganze Ecke fahren um relativ sicher zu sein.
Aber es hat sich für mich gelohnt, und wirkte total befreiend.
Auf solche Momentein wartet man dann fast 50 Jahre ...warum eigentlich.

Angst essen Seele auf....und wenn du erst auf den Geschmack gekommen bist, gibt es kein Halten mehr.

Lasse deine Angst im Keller.

Glg Kim

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 12 im Thema

Beitrag von Angela Langenbach » Di 9. Jan 2018, 13:23

Christine75 hat geschrieben:
Mo 8. Jan 2018, 20:44
Wie kann ich diese Ängste überwinden? wie habt ihr sie überwunden? Was hat euch geholfen die Angst zu überwinden?
Hm, wenn ich demnächst mal wieder in Dortmund bin, hole ich Dich ab und wir fahren nach Lünen ins Diner´s (ap)
Deal?
Mein neues Tagebuch: https://angelalangenbach.wordpress.com
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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 13 im Thema

Beitrag von NanaVistor » Di 9. Jan 2018, 17:58

Ein Zeitplan, mit einem genauen Ziel und Entfernung, hilft einem recht gut.
Mit, ich probiere Dieses und Jenes, und wenn ich bereit bin, gehe ich irgendwann raus, wäre ich auch immer noch in der Stube.
Ich hatte mir einst einen Zeitpunkt gesetzt. Bis dahin 3 Monate schminken geübt, Kleidung besorgt und viel probiert.
Dann ein Zimmer in der nächst größeren Stadt gebucht, dort hergerichtet und dann hinaus, in die Menschenmenge. Es war ein sonniger Samstag Nachmittag, wo viele Leute unterwegs waren. Je mehr Menschen da sind, umso leichter geht man in der Masse unter.
Mir war auch sehr wichtig, das ich das gleich von Anfang an alleine schaffe. So bin ich nun unabhängig das zu tun, was immer ich will, und gehe hin wo immer ich will.
:-)
Auch Vordenker müssen nachdenken.

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 14 im Thema

Beitrag von rika » Di 9. Jan 2018, 18:53

Oha, da hast Du etwas geschrieben, was mich in die Tastatur greifen lässt: "Junge Menschen, gerade Ausländer". Es lebe das gepflegte Vorurteil :( !
Wenn das so ist, solltest Du am besten in biedere Deutsche Wohnviertel gehen und wirst ganz sicher die ersehnte Toleranz erfahren. :roll:

Das Rausgehen ist vielleicht eine Entwicklung, die sich steigert oder auch nicht. Dazu gehört die eine oder andere Schweißperle auf der Stirn - aber die trocknet. Und wenn es heute ganz gut war, ist morgen besser oder es gibt mal wieder eins auf die Zweitfrisur und Rückzug ist angesagt. Die Strecke von eigener "Höhle" zum Auto kann extrem lang sein, wenn es nicht auf dem eigenen Grundstück parkt (ich habe ca. 80 m). Aber dann bist Du erstmal geschützt und ein Tipp: wenn Du neben einem anderen Auto an einer Ampel stehst, schau doch mal in es rein. Reaktion? vielleicht, aber eben nur Sekunden und verschwunden.

In halbwegs großen Städten wirst Du angesehen und gehörst zum Zeitraffer der Begegnungen. Kaum jemand wird daheim berichten: "Ich habe einen Mann in Frauenkleidern gesehen" Na und? Hatte er den Kopf unter dem Arm oder lief er Handstand und war der Rock deswegen heruntergerutscht?

Du würdest Dir m.E. vielleicht unnötigen Streß bereiten, wenn Du im Lackmini und Overkneestiefeln mit langer Lockenmähne durch die Fußgängerzone stakst. Das hat nämlich mit "klassischen Frauen" nichts zu tun.

Zu mir? 1,90 m groß ist schon auffällig und ich sehe es nur noch gelegentlich in der Kassenreihe, dass da mal jemand hinschaut - schließlich überrage ich fast alle, so oder so. :lol:

rika

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Re: Die Angst vor dem Raus gehen

Post 15 im Thema

Beitrag von Tinchen » Di 9. Jan 2018, 19:25

Hallo Christine,
hier im Forum schrieb mal jemand, es gibt doch gar keinen Grund Angst zu haben....meine Antwort, ich habe aber trotzdem Angst :-) Mich hält sie aber nicht mehr davon ab auch rauszugehen. Begleit/Schminkservice ist eine tolle Sache. Ansonsten hilft eigentlich nur überwinden. Es passiert nichts, ein paar Teenager machen sich selten mal aus sicherer Entfernung lustig, aber das war es auch schon.

Was die Herkunft betrifft, ich gehe lieber durch Neukölln, wo es mehr ein orientalischer Basar ist, als durch Oberschöneweide, wo die kahlgeschorenen Dumpfbacken ihre Intoleranz pflegen und sich gute deutsche schimpfen. Meine persönliche Erfahrung ist: Ausländer haben den Mut einfach zu fragen, warum ich mich so kleide. Das ist eine Chance zu reden.

Was mir geholfen hat: Rausgehen, erst kleine Ausflüge, dann immer mehr und längere Touren. Ein Ziel haben, z.B. ein Trans Stammtisch o.ä. schau mal in Lüdenscheid-Nord (als Schalkerin darf ich Dortmund nicht sagen :-) ) nach dem Lokal Lili Marlene, das ist eine Trans Empfehlung. Siehe auch Lexis Bericht dazu: viewtopic.php?f=23&t=15278&hilit=lexi ggf verabredet ihr euch einfach mal dort :-)

LG Tina
Wo kommen wir denn da hin, wenn Niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge.

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