Coming Out auf türkisch
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Nicole Doll
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Coming Out auf türkisch

Post 1 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Do 31. Aug 2017, 09:25

Hallo,

jetzt laufe ich schon drei Monate als Frau draußen herum und muss Euch nun beichten, dass ich Angst vor einem Coming Out habe. Es geht um das Lokal, wo mein Cousin und ich immer Döner essen gehen. Am Dienstag wollten wir nach dem schönen Aufenthalt im Freibad in der Stadt noch etwas essen - natürlich wieder einmal Döner. Da schoss es mir durch den Kopf: Hilfe! Ich bin doch en femme. Dann war das Lokal geschlossen - dienstags ist Ruhetag. Erst einmal Erleichterung, dann haben wir bei einem Supermarkt ein „Original-Hunsrück-Döner” gegessen - Schnitzel mit Brötchen und ein Bier dabei.

Als Erdowan mit seinem Terror in der Türkei begann, war es in diesem Lokal, wo es das beste Döner zwischen Rhein, Mosel und Nahe gibt, plötzlich total leer. Als mein Cousin und ich herein kamen, begrüßte uns der Chef mit Handschlag und bediente uns und zuvorkommender als in einem Sterne-Restaurant. Dann kamen wir ins Gespräch, woraus sich eine Freundschaft entwickelte.

Nun wissen wir ja leider alle, wie man im Islam üblicherweise zu schwul, lesbisch oder trans steht. Bisher war das Coming Out für mich kein größeres Problem. Was andere über mich sagen oder denken, ist mir meistens scheißegal. Deshalb gibt es auch von mir keine Berichte darüber hier im Forum. Jetzt habe ich Angst einen Freund zu verlieren - und fühle zum ersten mal selbst, wie es vielen von Euch, vor allem auch in der Partnerschaft, geht.
Ich bin Heide. Und als solcher hasse ich Religionen. Und hier zeigt sich mal wieder warum. Soll jetzt der Sch..-Islam daran schuld sein, wenn ich einen Freund verliere? Was soll ich machen? - Augen zu und durch, denke ich. Irgend etwas anderes geht doch nicht.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Coming Out auf türkisch

Post 2 im Thema

Beitrag von Explorer » Do 31. Aug 2017, 09:33

Ich weiß dass die Hürde hoch ist, aber im Grunde gilt doch: Man verliert durch sowas keine guten Freunde. Man stellt höchstens fest, dass sie doch nicht so gute Freunde waren.
Zugegenermaßen ist mein Nickname etwas unpersönlich. Ihr könnt mich auch Sara nennen.

conny
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Re: Coming Out auf türkisch

Post 3 im Thema

Beitrag von conny » Do 31. Aug 2017, 10:11

Wenn es ein guter Freund ist, dürfte es ja kein Problem sein, ihn (im Männermodus) in geeigneter Weise auf dieses Thema anzusprechen. Wenn die Freundschaft echt ist, sollte sie auch nach einem comming out weiter bestehen bleiben. Echte Freunde tolerieren von ihren eigenen Ansichten abweichende Eigenschaften.
Vielleicht ist er ja kein "strenger" Moslem, die gibt es schließlich auch. Und oft werden pauschale Ansichten korrigiert, wenn man den Menschen die man ablehnt, plötzlich ganz persönlich begegnet.
(antwortet Dir ein religiöser Mensch)

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Re: Coming Out auf türkisch

Post 4 im Thema

Beitrag von Marielle » Do 31. Aug 2017, 10:15

Guten Morgen Nicole,
Nun wissen wir ja leider alle, wie man im Islam üblicherweise zu schwul, lesbisch oder trans steht.
Ist das so? Oder ist es nicht bloss eine statistische 'Wahrheit', die man z.B. auch über Christen, die freiwillige Feuerwehr, die CSU oder über die Liebhaber französischen Rotweins lesen kann?


Der "Sch..-Islam" ist genausowenig das Problem wie das sch... Christentum, die sch...Rotweintrinker oder die sch... Trans*-Leute. Du hast es mit einem individuellen Menschen zu tun, der (vermutlich und neben vielen anderen Aspekten) Moslem ist. Das ist genauso sein Recht, wie es deines ist, die Kleidung und Selbstdarstellung zu wählen, die dir entspricht.

Geh da hin, nimm dein Recht in Anspruch und lass ihm seines. Dabei wird sich dann rausstellen, ob du einen Freund hast oder nicht.

Hab es gut

Marielle

Übrigens: Ich kenne einen Christen, der schwer LGBTIQ-feindlich ist. Er ist zwar Biertrinker, hat die evangelische Kirche aber trotzdem verlassen, weil ihm die Haltung seiner Ex-Kirche viel zu liberal ist. Und ich kenne eine türkischstämmige Familie die Tee trinkt, eine Dönerbude betreibt, moslemischen Glaubens ist und mindestens einen ihrer Trans*-Gäste immer sehr freundlich begrüsst und bedient.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

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Re: Coming Out auf türkisch

Post 5 im Thema

Beitrag von MichiWell » Do 31. Aug 2017, 10:20

Nicole Doll hat geschrieben:
Do 31. Aug 2017, 09:25
Jetzt habe ich Angst einen Freund zu verlieren
[...]
Soll jetzt der Sch..-Islam daran schuld sein, wenn ich einen Freund verliere? Was soll ich machen?
Hallo Nicole,

ich weiß nicht, wie intensiv euer Kontakt ist, und ob du den Dönermann schon als Freund bezeichnen kannst. Bedenke, dass es vor allem Geschäftstüchtigkeit ist, zu seinen Kunden nett und freundlich zu sein. Ihr seid in seinen Laden gekommen, als ihm die Kundschaft weg blieb ...

Ich kann verstehen, dass dir das gute Verhältnis zu ihm wichtig ist, da du wohl sonst nur wenige Menschen hast, die dir nahe stehen.
Aber mit Freunden trifft man sich (auch) privat, und dass ist ja wohl eher nicht der Fall.

Mach es doch auf deine ganz persönliche Art, "wie immer" sozusagen. Wenn der Dönermann danach immer noch nett und freundlich ist, dann ist zumindest die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass er ein guter Mensch ist. Und das ist doch auch schon was wert.

Übrigens: Beim „Original-Hunsrück-Döner” hab ich herzlich gelacht. )))(:

Liebe Grüße
Michi
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Nicole Doll
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Re: Coming Out auf türkisch

Post 6 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Do 31. Aug 2017, 10:29

Hallo Marielle,

herzlichen Dank für Deine Antwort. Du hast ja Recht: ich fordere Toleranz und poltere gleichzeitig herum. Aber man wird sich doch mal aufregen dürfen.

LG Nicole
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Re: Coming Out auf türkisch

Post 7 im Thema

Beitrag von Silke61 » Do 31. Aug 2017, 10:50

Hallo Nicole,
Nicole Doll hat geschrieben:
Do 31. Aug 2017, 09:25
Ich bin Heide. Und als solcher hasse ich Religionen. Und hier zeigt sich mal wieder warum. Soll jetzt der Sch..-Islam daran schuld sein, wenn ich einen Freund verliere?
Für mich bist Du gerade kein Heide, sondern Atheist. "Heide" ist für mich das, was man früher "Götzendiener" nannte, also jemand, der irgend etwas von Menschen gemachtes an die Stelle Gottes stellt und damit absolut setzt. Das waren früher oft irgendwelche Figuren oder Bildnisse, viel gefährlicher aber oft Ideen oder besser Ideologien, die irgend etwas, was sich meist radikale Religionsführer ausgedacht haben als Gottes Willen hinstellen.

Leider ist diese Art des Heidentums momentan im Islam sehr weit verbreitet aber natürlich ist nicht jeder Moslem so und auch unter Christen gibt es diese Art des Heidentums, zum Glück aber nicht mehr so häufig. Ob Dein Döner-Mann dazu gehört wirst Du herausfinden.

Davon unterscheiden, möchte ich echte Religion, die den Menschen zu sich selber führt, indem sie ihn immer wieder über sich hinausweist. So merkwürdig das sicher für Viele klingt, habe ich meinen Glauben gerade jetzt, wo sich Silke Aufmerksamkeit verschafft, neu entdeckt. Da ist so viel Geheimnisvolles in mir, das sich nicht einfach durch Zusammenspiel von Genen und Hormonen erklären läßt. Und wenn ich -- ob als Silke oder auch als Mann -- mich richtig wohl fühle, alles stimmig ist, dann hat das für mich auch eine spirituelle Dimension. Das ist nicht nur das wohlige Gefühl, wie wenn man gut gegessen hat, das sitzt tiefer.

Klar, für einen Atheisten oder "Heiden", wie Du das Wort verwendest, hört sich das alles vermutlilch nicht sehr überzeugend an, mir ist aber wichtig, das was oft als Religion daherkommt (egal mit welchem Etikett) von "echter" Religion zu unterscheiden, eben weil ich mich zur letzteren bekenne. Echte Religion würde nie einen Menschen verdammen, nur weil er nicht in ein Gender-Schema passt, sowas tun nur Götzendiener.
Mir ist in dem Zusammenhang das Bibelwort vom "Leben in Fülle" wichtig. Das hat nichts mit der Kleinkariertheit der Pseudo-Gläubigen zu tun.

Nur damit hier keine Mißverständnisse aufkommen. Ich will hier niemanden bekehren und finde es angesichts solcher "Religions"-Erfahrungen, wie Du sie beschreibst nur zu verständlich daß viele von uns zu Atheisten wurden, wollte nur darauf hinweisen, daß es auch noch andere Religion gibt, die den Menschen so wie er ist und von Gott geschaffen ist ernst nimmt. -- Und wenn Du Glück hast, gehört Dein Dönermann ja auch dazu...

Viele Grüße
Silke

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Re: Coming Out auf türkisch

Post 8 im Thema

Beitrag von Explorer » Do 31. Aug 2017, 11:12

Ich bin übrigens gut befreundet mit mehreren Leuten muslimischen Kulturen, die alle überhaupt kein Problem mit mir haben (allerdings sind sie allesamt entweder Atheisten oder bestenfalls schwach gläubig).
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Re: Coming Out auf türkisch

Post 9 im Thema

Beitrag von Lina » Fr 1. Sep 2017, 02:06

Als ich noch gelegentlich ab und zu mit einer kleinen Gruppe von Drag Queens unterwegs war, gingen wir öfter in eine türkische Imbissbude an der Ecke Pulverteich und Steindamm, Hamburg. Wir wurden immer vorzüglich da bedient. Ich habe da niemanden nach seiner politisch-religiöse Einstellung gefragt oder mir überhaupt Gedanken darüber gemacht. Heute ist es aber gewiss mehr gespalten.

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Re: Coming Out auf türkisch

Post 10 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Fr 1. Sep 2017, 06:39

Hallo Nicole :)

Meiner bescheidenen Erfahrung nach sind viele muslimische Mitmenschen ausgesprochen tolerant, was das Thema "Trans*" angeht. Eine Menge männlicher Muslime "stehen" sogar darauf. Ich würde sagen, teste ihn einfach. Entweder der Dönermann erweist sich als wahrer Freund oder eben nicht. Im Laufe Deines Weges wirst Du wahrscheinlich noch häufiger die Spreu vom Weizen trennen.

Liebe Grüße
Michelle
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Re: Coming Out auf türkisch

Post 11 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mo 4. Sep 2017, 14:08

Es ist schon über fünfzehn Jahre her das ich eine Wohnung suchte und auch fand.
Die Vermieter waren Türken und hatten mich bei den ersten beiden Besuchen als Motorradfahrer, und deswegen in "Männerklamotten" erlebt.
Da hab ich mir auch Gedanken gemacht wie sie wohl reagieren und wie ich es ihnen Beibringen soll.
"Na, mehr als rausschmeißen werden sie mich nicht!" hab ich mir überlegt.
Es kam wie es kommen musste:
Meine Vermieter waren die freundlichsten und hilfsbereitesten Vermieter überhaupt, meine "Besonderheit" war nie Thema.
Den Weg sehe ich vor mir, es wird Zeit für den einen oder anderen Schritt.

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Re: Coming Out auf türkisch

Post 12 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Mi 18. Okt 2017, 15:24

Hallo allerseits,

ich möchte nun nur kurz verkünden, dass ich mich heute endlich bei meinem Dönermann "geoutet" habe. Ich habe in Rock und Bluse das Lokal betreten. Er hat mich freundlich wie immer bedient, so als wäre alles wie vorher. Über Trans* oder ähnliches ist kein einziges Wort gefallen.

Es hat lange gedauert. Nicht weil ich mich nicht traute, sondern weil es irgendwie immer Dienstag war, wenn ich dort hin wollte. Und dienstags ist da Ruhetag.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Coming Out auf türkisch

Post 13 im Thema

Beitrag von rika » Mi 18. Okt 2017, 17:18

Ist es Zufall, dass ich gerade aus dem Hunsrück komme, und die Beiträge erst jetzt lese?

Ich kann es überhaupt nicht begreifen, dass man eine Religion mit einem Fäkalwort kombiniert :((a Damit verletzt man alle friedlichen Menschen, die sich zu diesem Glauben bekennen und sät gleichzeitig Unfrieden und Hass!

Erdogan ist ein Politiker mit unsäglichen Ansichten und unmöglichem Vorgehen, aber eben gewählt.

Ich bin sehr froh über die Menschen in meinem Umkreis, die ich recht gut kenne, mit ihnen freundschaftliche Kontakte pflege und die gleichzeitig Muslime sind. Gerade am letzten Samstag war ich Gast einer afghanischen Hochzeit in Essen, die ich sicher nicht vergessen werde.

Daher meine Bitte: ganz gleich, welcher Religion oder Weltanschauung ich zugehöre: einfach solche Aussagen weglassen.

rika

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Re: Coming Out auf türkisch

Post 14 im Thema

Beitrag von ChrisTina73 » Mi 18. Okt 2017, 19:33

Die Heiden sind genauso wenig oder viel "Götzendiener" wie die Christen mit Ihrer heiligen Jungfrau Maria und Jesus am Kreuz oder Buddhisten oder Atheisten mit Ihrem Glauben an die Wissenschaft, an deren Beginn immer eine Art "Vision" oder Eingebung steht. Denn letztendlich steht dahinter immer ein Mensch, der dafür Verantwortung trägt, was er aus seinem "Glauben" oder "Wissen/Nichtwissen" macht.

ChrisTina

Der Weg hinein scheint für viele rückblickend der Schwierigste, aber auch nur, weil sie den Weg heraus noch nicht gefunden haben...

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