Urlaubsplanung 2017
Urlaubsplanung 2017 - # 2

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Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 16 im Thema

Beitrag von Magdalena » Di 24. Okt 2017, 13:04

Hallo,
es hat etwas lange gedauert, aber ich habe derzeit viel Arbeit. Darum dauert es länger bis ich hier zum Schreiben komme. Doch ich möchte weiter von meinem Urlaub berichten.

Der neue Tag verspricht kühl und unbeständig zu werden. Darum lasse ich mir an diesem Morgen Zeit. So hole ich mir einen Pulver mit langen Ärmeln aus dem Schrank. Dazu ein passender brauner Rock, der bis zu den Knien reicht. Beim Gang zum Frühstücksraum werfe ich einen Blick in den Garten des Hotels. Ja es war wirklich frisch an diesem Tag. Also lege ich den dünnen Schlauchschal um und ziehe mir den Sommermantel über, der auch als Regenmantel zu verwenden ist. Noch meine Handtasche überprüft, bevor ich mich zur Bushaltestelle bewege.
Mein erstes Ziel für den Tag war das Stadttheater. Gern möchte ich auch am Abend etwas unternehmen, als nur in einem Lokal sitzen. Im Foyer greife ich mir einen der Veranstaltungskalender. Am nächsten Tag ist ein Sinfoniekonzert angesagt. Das wäre etwas für mich. An der Theaterkasse ist an diesem Morgen noch nicht viel los. Der Dame an der Kasse frage ich also nach einer Karte für das Konzert. Ihre erste Aussage lautet, "Das Konzert ist ausverkauft.", schade denke ich. Doch sie sieht noch einmal in ihrem Computer nach. Es sind drei Karten zurückgegeben worden. Gut für mich, denn eine der Karten wird die Meine.
Zufrieden verlasse ich das Theater. Was mache ich heute? Mit dem nächsten Bus fahre ich zum Amphitheater. Mit der Antikcard ist der Eintritt schon bezahlt. Auch wenn viele der Steine von damals nicht mehr vorhanden sind, spätere Generationen haben sie für ihre Bauvorhaben verwendet, lässt sich erahnen wie gewaltig die Arena gewesen war. Durch ein breiten Zugang gelangen die Besucher direkt in die Arena hinein. Am Eingang daneben sind die alten Wegbefestigungen zu sehen mit den Abdrücken, die einst die Wagenräder hinterlassen haben.
DSCN2535.JPG
So gehe auch ich zunächst durch den breiten Zugang ins Innere des Amphitheaters. Das Arena ist rund angelegt. Und eine hohe Mauer in der sich Öffnungen befinden, dahinter kleine Räume. Mitten in der Arena führt eine Treppe unter den Boden. Es ist darunter unter anderem die Kanalisation, welche heute noch funktionstüchtig ist. Gerade bei starkem Regen bewährt sich der alte Abwasserkanal heute noch immer wieder. Als ich wieder mitten in der Arena angekommen bin, kommt mir aus einer der kleine Räume eine junge Frau entgegen. In dem Raum, den sie gerade verlassen hat sind verschieden Waffennachahmungen aus der Römerzeit aufbewahrt. Ich komme mit der Frau ins Gespräch. wir unterhalten uns lange. so erfahre ich, dass diese Waffennachbildungen zur Demonstration der Glatdiatorenkämpfe genutzt werden. Es kommt eine Schulklasse, welche sich unter Anleitung mit den Kampftechniken vertraut macht. Ich setze derweil meinen Rundgang fort. Die Tribünen fehlen die klassischen Steinplätze, da die Steine in vergangener Zeit anderweitig verwendet wurden. so ist alles mit Gras bewachsen. Vereinzelt stehen Bänke bereit. Auf einer der Bänke lasse ich mich nieder um den Schülern in der Arena zuzusehen. Als es anfängt zu regnen habe ich alles gesehen und verlasse da Amphitheater.
In einem Restaurant gegenüber des Domes probiere ich ein Pfälzer Gericht aus. Danach besichtige ich noch die Konstantinbasilika. Eine evangelische Kirche, deren Bau einst der Thronsaal des Kaisers Konstantin war. Nach der Zerstörung im letzten Krieg wurde die Kirche wieder nach den Maßen des Thronsaales aufgebaut.
Nach so viel Kultur gönnte ich mir einen Bummel durch die vielen Geschäfte, Ja es macht auch Spaß, in den Auslagen zu stöbern. Es muss ja nicht immer etwas gekauft werden. Und wie jeden Abend finde ich für den Abend ein Lokal um den Tag ausklingen zu lassen.


Viele Grüße Magdalena
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Lebe jeden Tag.

Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 17 im Thema

Beitrag von Magdalena » So 5. Nov 2017, 17:06

Hallo,
auch wenn es bei mir etwas länger dauert, so möchte ich doch weiter von meinem Urlaub berichten.

Heute Abend möchte ich in das Konzert, aber was unternehme ich am Tag? Das Wetter hatte heute nicht seinen besten Tag erwischt. Es bleibt nur der Besuch eines Museums übrig. Ich entscheide mich für das Rheinische Landesmuseum Trier. Es gibt auch noch ein Rheinisches Landesmuseum in Bonn.

Es wird hier die Geschichte Triers und der Region von der Steinzeit über die Zeit der Römer bis ins späte Mittelalter eindrucksvoll erzählt.
Also mein Ziel für diesen Tag war gewählt. Mittlerweile ist es fast Routine sich am Morgen zurecht zu machen. Auf dem Weg zum Frühstück schaue ich nach dem Wetter nach draußen. Denn was zieht Frau an? Der Himmel war grau und es versprach feucht von oben zu kommen. so zog ich mich etwas wärmer an. Nicht die dünne Bluse sondern der Pulli passend zum grauen Rock ist gefragt. Darüber mein Sommermantel. Auch den Schirm darf ich an diesem Tag nicht vergessen, also schnell in die Handtasche damit. Der Weg zum Bus ist langsam Normalität für mich geworden. Da sind meist immer dieselben Fahrer denen ich meine Fahrschein zeige. Ich werde einfach als Frau gesehen.
Im Museum angekommen passiere ich zunächst die Kasse. Da lege ich mein vorher gekauftes Ticket, welches für mehrere Ausstellungen gültig ist, vor. Da Museum ist gut klimatisiert, so dass ich die Garderobe aufsuche um meinen Mantel abzulegen.

Die meisten Ausstellungsstücke aus der Steinzeit bilden Funde aus Grabbeigaben. An Hand der Schmuckstücke ließ sich der Wohlstand und der Rang der Toten ablesen. Daneben sind auch Grabplatten und kleine Altäre zu sehen. Aus der Römerzeit haben mich besonders die Mosaikfußböden beeindruckt. In weiteren Bereichen ist dargestellt, wie die Stadt zu Zeiten der Römer aufgeteilt war. Bis hin was heute noch in Trier vorhanden ist und besichtigt werden kann.
Ein anderes Kapitel widmete sich speziell dem Schmuck. So sah ich verschiedene Arbeiten, wie sie wohlhabende Römerinnen trugen. Hier wurde auch die Entwicklung des Geldes zu Zeiten der Römer nähergebracht. So bin ich doch recht lange im Rheinischen Landesmuseum gewesen. Und eigentlich wollte ich im angrenzenden Café eine Kleinigkeit essen. Doch alle Plätze waren belegt. So bin dann weiter in Richtung Dom gegangen. In einem der dortigen Gastlichkeiten wurde ich dann freundlich bedient.

Den Nachmittag nutzte ich für einen weiteren Geschäftsbummel. In eine Schuhgeschäft, welches den Namen einer Papageienart trägt, fand ich ein paar Pumps, welche sehr bequem sind und mit mussten. An diesem Tag fuhr ich eher in mein Hotel zurück, da ich mich für den Abend noch zurecht machen wollte. Direkte Abendkleidung hatte ich aber nicht im Gepäck. Aber ich hatte eine sehr dunkelblauen knielangen Rock und eine weiße Bluse. Dazu trug ich ein Paar schwarze Pumps. Auf dem Weg darüber meine roten Blazer, welche ich an der Theatergarderobe abgeben konnte.

Da Abends die Busse nicht so oft wie am Tage fahren, machte ich mich zeitiger auf den Weg. Was sich als vorteilhaft erweisen sollte. So wurde ich schnell meine Blazer los und konnte mich im Theater umschauen. Es gab ein Theaterrestaurant. Zur Gepflogenheit des Theaters zählte, dass die Gäste ihre Speisen oder Getränke nicht am Tresen bei der Bestellung bezahlen, sondern vorher einen Chip erwerben musste. Für diesen Chip gab es dann das Entsprechende. Es hatte den Vorteil sich schon für die Pause den Chip zu besorgen um ein langes Warten zu verhindern. Die Bedienung am Tresen ging dadurch deutlich schneller, da kein Geldwechseln notwendig war. Vor dem Konzert gönnte ich mir auch ein Gläschen und setzte mich an eine der Tische.

Langsam kamen immer mehr Konzertbesucher in das Restaurant. Zu meiner Zufriedenheit konnte ich feststellen, dass ich mich passend gekleidet hatte. Die meisten Damen kamen auch mit knielangem Rock und einer festlichen Bluse. Zu mir an den Tisch setzte sich eine Dame etwa in meinem Alter. Sie fragte mich wo die Einführung zu dem Konzert sei. Ich gab mich als Touristin zu erkennen, da ich nicht wusste, dass es überhaupt eine Einführung gab. Wir hatten ein nettes Gespräch. Und da ich in der nächsten Woche vor hatte nach Luxemburg zu fahren, bekam ich den Tipp doch mit dem Bus statt mit der Bahn, wie ich es eigentlich vor hatte, zu fahren. Denn es bestand auf der Strecke Schienenersatzverkehr.

Dann begann die Einführung auf das Konzert. Ein junger Mann trat an das Mikrofon und informierte zunächst auf die zu der Reihe der Sinfoniekonzerte des Spieljahres 2017/2018.Das erste Konzert, welches an diesem Abend stattfand, begann mit der Ouvertüre zum Schauspiel von Goethes Egmont. eine Komposition von Ludwig van Beethoven. Dem folgte das Klavierkonzert Nr. d-moll op. 30 von Sergeij Sergejewitsch Rochmaninoff . Am Klavier spielte Alexander Paley. Nach der Pause erklang von Antonin Dvorák die Sinfonie nr.9 c-moll op. 95 aus der neuen Welt. Die Einleitung dauerte etwa 20 Minuten. Dann wurde es auch Zeit die Plätze im Saal einzunehmen. Die Dame an meinem Tisch und ich wünschten uns ein schöne Konzert. Mir wünschte die Dame noch einen schönen Urlaub.

Das Konzert war wie ich es schon beim Kauf der Karte erlebt habe ausverkauft. Der Höhepunkt des Abends war das Klavierkonzert. Alexander Paley wurde noch zu Zugaben förmlich vom Publikum aufgefordert. Was dieser sich nicht nehmen ließ. Auch das Philharmonische Orchester blieb an dem Abend nichts schuldig. Es war ein schöner Abend.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

ascona
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 18 im Thema

Beitrag von ascona » So 5. Nov 2017, 18:20

An der Mosel ist schon mal ein bekannter Dichter gereist, hier ein Zitat:
An der Mosel ging es noch an. Wir soffen uns langsam den Fluß hinab, wir fuhren mit dem Saufbähnchen von Trier nach Bulley hinunter, und auf jeder dritten Station stiegen wir aus und sahen nach, wie es mit dem Weine wäre. Es war. Wenn wir das festgestellt hatten, stiegen wir wieder ein: der Zug führte einen Waggon mit, der sah innen aus wie ein Salonwagen, von hier aus hätte man ganz bequem Krieg führen können, so mit einem Telefon auf dem Tisch, mit dicken Zigarren und: »Seiner Majestät ist soeben der Sturmangriff gemeldet worden.« Wir führten aber keinen Krieg, sondern drückten auf die Kellnerin, und dann erschien ein Klingelknopf, oder umgekehrt, und dann konnte man auf dem langen Tisch einen naturreinen Mosel trinken und dabei Würfel spielen.
Jetzt dürft ihr raten, wer das war !

LG ascona

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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 19 im Thema

Beitrag von Kerstin » So 5. Nov 2017, 21:04

Hallo Magdalena
Vielen Dank für deinen Urlaubsbericht.

Liebe Grüße
Kerstin

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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 20 im Thema

Beitrag von Magdalena » Mi 22. Nov 2017, 07:32

Hallo,

ich muss mich entschuldigen, da bei mir in letzter Zeit viel zusammengekommen ist, komme ich leider mit den Bericht nicht so voran, wie ich es gern möchte. Doch nun ist ein weiter Teil geschrieben.

Nach dem Konzert am Vorabend, hatte ich an diesem Morgen länger geschlafen. Ich wollte an diesem Tag einen faulen Tag einlegen. Und ich freute mich schon auf den nächsten Tag, den Sonnabend. In Saarbrücken möchte ich mich mit Mona treffen. Und an dieser Stelle möchte ich mich bei Mona bedanken, da sie mich schon vorher mit reichlich Informationen versorgt hat. So war ein Vorschlag mit der Bahn nach Saarbrücken zu reisen. So konnte ich die lästige Suche nach einem Parkplatz umgehen und war vom Bahnhof in Saarbrücken gleich in der Fußgängerzone. Aber noch ist es nicht soweit. Da ich aber als sehr selten Bahn fahre und nicht informiert bin , wie und wo ich die entsprechenden Fahrkarten bekomme, bin ich schon mal am Freitag auf dem Bahnhof gewesen. Von Mona wusste ich, es gibt ein Rheinland-Pfalz-Ticket. Damit ist es möglich sowohl in Trier als auch in Saarbrücken neben der Bahnfahrt auch den ÖPNV zu nutzen. das Reisezentrum de Bahn war geöffnet und ich die einzige Kundin. Der Bahnmitarbeiter hinter dem Tresen erklärte mir, das Ticket gilt den ganzen Tag und ist nicht auf eine bestimmten Zug begrenzt. Ich kann somit alle Züge im Regionalverkehr nutzen. Auf dem Ticket musste dann nur noch der Name des Reisenden eingetragen werden. Hier bekam ich, um es ehrlich zu sagen Bauchschmerzen. Ich wollte en femme reisen. So wäre es sinnvoll meinen weiblichen Namen zu wählen. auf der anderen Seite mit meinem ,männlichen Namen und dann en femme? An diesem Tag lies ich den Eintrag noch weg. Es hatte ja bis zum nächsten Tag Zeit.

Doch am Sonnabend habe ich mich entscheiden meinen weiblichen Namen einzutragen. Ja ich war ein bisschen aufgeregt. So wählte ich einen wadenlangen bunten Rock und eine roséfarbene Bluse aus. Darüber trug ich den roten Blazer, den ich schon auf den Weg ins Theater trug. Am Bahnhof angekommen brauchte ich nicht lang auf den Zug warten. Entlang der Saar ging es an Orten vorbei, die ich bisher nur aus der Zeitung oder dem Fernsehen kannte. Orte wie Saarburg, Mettlach oder die Völklinger Hütte um nur einige zu nennen. Die Fahrt lief ohne Probleme ab, auch bei der Fahrkartenkontrolle waren meine Bedenken unbegründet. Nun hatte ich nur eine Sache, wie werden wir werden wir uns hier finden können. Auf der Fußgängerzone war lebhafter Betrieb. Wir hatten uns zwar unserer Telefonnummern ausgetauscht. Doch war ich skeptisch. Bis Mona sich meldet wollte ich noch etwas unternehmen. Ich beschloss in Richtung Schoss mich auf den Weg zu begeben.
An einer Haltestelle stand ein Bus zur Abfahrt bereit. auf meine Frage an den Busfahrer wie ich zum Schloss gelange, antwortete er zögerlich. Ob ich ihn verwirrt habe ? Dann meinte der Fahrer, dass er ja da vorbei fahre. Es war nicht weit und mit meinem Ticket problemlos.

Angekommen besuchte ich das Museum für Frühgeschichte. Auch hier ließen sich Spuren aus der Zeit der Römer wiederfinden. In der zweiten Etage war eine Sonderausstellung, die sich mit dem Thema "Entartete Kunst" in der NS-Zeit und was nach dem Krieg gerettet werden konnte beschäftigte.

Ich war gerade mit meinem Rundgang zu Ende, als sich Mona meldete. Und wenige Minuten sind wir uns begegnet. Mona kam nicht allein, ihre Partnerin begleitete sie. Ganz in der Nähe ist ein Café. An einem der Tische nahmen wir Platz. Bei einer Tasse Kaffee machten wir uns miteinander bekannt. Es war einmalig, ich hatte gleich das Gefühl. als würden wir uns schon länger kennen. alles war so herzlich. Nachdem wir unsern Kaffee ausgetrunken hatten, zeigten mit Beide die schönsten Ecken von Saarbrücken. so gingen wir durch das Schloss und die Saar lag und zu Füßen. nun ging wir hinunter zur Saar und kamen an einem Flohmarkt vorbei. Hier bummelten wir nur so um zu sehen, was alles von den Händlern angeboten wird. Über eine kleine Fußgängerbrücke gelangten wir so in einen lieblichen Teil von Saarbrücken. Nur die Suche nach einer Gaststätte bereitet Schwierigkeiten. Da es ab und zu regnete waren in den Gaststäten alle Tische belegt. Doch Mona und ihre Partnerin kannten noch ein Brauhaus, welches typische saarländische Gerichte auf der Karte hat. Da kehrten wir ein. Ich fand es gut, lernt man doch eine Region auch kennen, wenn man die regionalen Speisen probiert. Und immer wieder hatten wir viel zu erzählen. Gestärkt verließen wir das Lokal. Vorbei an vielen Geschäften in bummelten wir durch die Stadt und über die Saar. Unser Ziel war die Ludwigskirche. Mona konnte mir viel zur Geschichte der Kirche und deren Wiederaufbau berichten. So verging der Tag leider viel zu schnell. Doch bevor wir uns verabschieden kehren wir noch in ein Eiscafé ein. Danach ist es für diesen Tag endgültig Zeit und Mona und ihre Partnerin zeigen mir noch wie ich zum Bahnhof komme.

Während der Fahrt nach Trier freue ich mich schon auf den Sonntag. Denn da möchten wir noch einen gemeinsamen Tag verbringen. So gehe ich in Trier in ein Restaurant in der Nähe der Porta Nigra. Es hat zu regnen begonnen. Ein einziger Tisch ist noch frei. Etwas abseits befindet sich dieser Tisch. Eigentlich möchte ich nur ein Gläschen Moselwein genießen. Dabei schaue ich mir die gefilmten Erlebnisse des Tages noch einmal an. Zu Hause werde ich daraus eine kleinen Videofilm herstellen, der aber nicht für eine Veröffentlichung gedacht ist. Es ist ein sehr persönlicher Film geworden. Zufrieden und mit Vorfreude auf den nächsten Tag erreiche ich mein Hotel.


Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 21 im Thema

Beitrag von Magdalena » Fr 8. Dez 2017, 16:35

Hallo,

familiäre und berufliche Probleme ließen mir wenig Zeit weiterzuschreiben. Doch ich hoffe nun mehr zum Schreiben zu kommen. Hier aber nun ein weiter Teil meines Berichtes über meinen Urlaub.


Sonntagmorgen. Ich freute mich schon Mona und ihre Partnerin wiederzusehen. Der Blick durch das Zimmerfenster ließ auf einen warmen Tag hoffen. So zog ich mir ein buntes Sommerkleid über und begab mich zum Frühstück. Doch ich hatte mich von den Blick verleiten lassen. Ein kurzer Besuch des Hotelgartens ließ mich spüren, es ist doch kälter als ich annahm. Also war umziehen angesagt. Aus dem Sommerkleid wurde ein grauer wärmender Rock und passender Strickjacke. Ein langärmliger Pullover ergänzte mein Outfit. So führte mich mein Weg wieder auf den Bahnhof. Diesmal ging die Fahrt bis Mettlach.

In Mettlach waren wir in der Nähe eines Brauhauses verabredet. Die Wolken hingen noch tief über Mettlach und der Saar. Sollte es ein verregneter Tag werden? Ich grübelte während ich auf die Ankunft von Mona wartete. Ichbrauche nicht lange grübeln und warten. Eigentlich wollten wir zur Saarschleife. Aber bei den Wolken ist nicht viel zu sehen. So kam der Vorschlag zunächst die Ausstellung von Villeroy & Boch zu besichtigen. Es war nicht weit zu gehen. Als wir ankamen, konnten wir gleich an einer Filmvorführung teilnehmen. In dem Film wurde die Geschichte der Familien Villeroy und Boch erzählt und wie daraus die heutige Firma entstanden ist. Danach konnten wir in der Ausstellung in die Welt des Porzellans eintauchen. Für mich war es noch aus einem andern Grund interessant, da ich in Sachsen für eine sächsische Porzellanfirma arbeite. Noch ein anderer Bezug zu meiner Heimat trat in der Ausstellung zu Tage. In Dresden hat die Firma Villeroy & Boch ein bekanntes Milchgeschäft "Pfunds Molkerei" mit Porzellanfliesen gestaltet. Dieses Geschäft ist hier in Mettlach als Café nachgebaut worden. In den Räumen sind neben Services auch Sanitärporzellane zu sehen, welche auch von Villeroy & Boch gefertigt werden. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, wie lange wir in dem Museum verweilten. Doch langsam wollten wir gemeinsam etwas essen gehen.
Also liefen wir zurück zudem Brauhaus, auf deren Parkplatz das Auto von Mona und ihrer Partnerin stand. Wir waren erstaunt, wie voll das Lokal war. Zunächst blieb uns nur ein kleiner Tisch mit Hockern zur Auswahl. Dann sah ich wie andere Gäste zahlten und ein gemütlicherer Tisch frei wurde. Auf dem tisch lagen Platzdeckchen mit Sprüchen bedruckt in saarländischer Mundart. Gleich wollte natürlich Mona wissen ob ich die Sätze verstehe. Bei einige musste ich mich schon anstrengen, andere sein im sächsischen ähnlich. Als wir im Gehen waren fragte ich die Bedienung, ob ich den eines mit als Andenken nach Hause nehmen kann. Ja ich bekam einige der Platzdeckchen als Souvenir. Ich finde auch, man lernt eine Region auch durch die Sprache der Menschen, welche da leben, kennen.
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Während des Essens ist das Wetter besser geworden. So fahren wir mit Monas Auto zum Baumwipfelpfad. Unterwegs erreiche ich einen Anruf von Christin, die es irgendwie möglich machen will uns zu treffen. Von Mona lasse ich mir die genaue Ortsbezeichnung geben. Derweil erreiche wir den Parkplatz, von wo aus wir zum Baumwipfelpfad gelangen. Allmählich geht es hinauf zu den Baumkronen. Infotafeln geben Erläuterungen zu den verschieden Baumarten. Am Ende des Pfades steht ein Turm. Von diesem Turm haben wir einen schönen Blick auf die Saarschleife. Auf Bildern habe ich schon die Saarschleife gesehen. Nun aber darf ich diesen Blich selber mit guten Freundinnen in mich aufsaugen. Wieder erreicht mich ein Anruf von Christin. Sie ist am Eingang zum Baumwipfelpfad angekommen. So begeben wir, also Mona mit Partnerin und ich, uns zurück zum Eingang. Es dauert nicht lange und ich entdecke Christin, oder war es umgekehrt, Christin entdeckt mich. Da Mona und Christin sich auch bisher nicht kannten, nutzen wir die Gelegenheit bei einer Tasse Cafe uns gegenseitig kennen zu lernen. Für mich bedeutet es gleichzeitig mich von Mona und ihrer Partnerin zu verabschieden. Es schwingt bei mir ein wenig Wehmut mit, den ich habe Beide in den zwei Tagen lieb gewonnen.
20170910_150814.jpg
Nach dem ich mich nun von Mona verabschiedet hatte, freute ich mich auf die Begegnung mit Christin. Und Christin hat mir noch etwas gezeigt, das konnte sie nicht wissen, was zu einem Teil meiner Familiengeschichte gehört. Es gibt in der Nähe eine Teil des Westwalles aus der NS-Zeit zu besichtigen. Für eine komplette Besichtigung kamen zwar zu spät. Aber was hat es mit meiner Familiengeschichte zu tun. Einer meiner beiden Großväter ist zum Bau dieses Westwalles zwangsverpflichtet gewesen. Als Soldat war er nicht tauglich, aber seine Gesundheit kann man ja auch beim Bau solcher Anlagen zu Markte tragen. Bisher kannte ich nur einen Teil seiner Berichte aus diese Zeit. Ohne aber eine Vorstellung zu haben um was es sich für ein Bauwerk handelte. Auch dafür muss ich hier an dieser Stelle bei Christin Danke sagen.
DSCN0972-2.JPG
Christin brachte mich noch bis Saarburg, von wo aus ich mit der Bahn nach Trier zurück fahren konnte. In Saarburg musst ich mich nun ein zweites Mal verabschieden. Mit vielen Bildern im Kopf und ich hoffe neuen Freundinnen im Herzen fuhr ich nach Trier.

viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 22 im Thema

Beitrag von Magdalena » So 10. Dez 2017, 14:30

Hallo,

diesmal habe ich es schneller geschafft einen weiteren Teil zu schreiben.

Den Abend hatte ich in der Weinstube zum Domstein ausklingen lassen. Damit war die erste Woche meines Urlaubes zu Ende.
20170911_205453.jpg
Der Montagmorgen war verregnet. Ich überlegte mir, was mache ich heute. Unbedingt wollte ich noch das benachbarte Luxemburg besuchen. Doch bei Regenwetter macht es keinen Spaß. So hatte ich mir mit dem Frühstück Zeit gelassen. Die Bedienung kannte mich schon ganz gut und wusste was ich gern mochte. Ich entschied mich eine Geschäftsbummel in Trier zu unternehmen. Zum Einen konnte ich so dem Regen entgehen und ich suchte ja auch noch nach Mitbringsel für Freunde zu Hause.

So begann ich aber den Tag doch erst mit einem Besuch der katholischen Kirche St. Gangolf am Hauptmarkt. In unmittelbarer Nähe liegt ein Schokoladengeschäft. Ein Hostess verteilte eifrig kleine Pralinen an Vorbeieilende. Auch ich bekam eine kleine Leckerei. Ich wollte diese mir für den Nachmittag aufheben und verstaute es in meiner Handtasche. Dabei merkte ich, die Handtasche muss dringend durch eine neue ersetzt werden. Ja Frauen und Handtaschen! Ich konnte mich nicht entscheiden. Doch ich hatte dann doch was mir vorschwebte. Dann suche ich für den bevorstehenden Winter einen neuen Mantel. Der Mantel sollte aber etwas länger sein, so dass Röcke nicht unbedingt herausschauen. Es erwies sich als schwieriger als ich dachte. Zur Zeit sind Kurzmäntel angesagt. Und da unsereins nicht zu den kleinsten aber auch nicht zu den Größten gehört, fand ich nichts passendes. Was eigentlich nicht weiter schlimm ist. So habe ich mein Konto geschont. Und später einen Grund mal wieder durch die Geschäfte zu ziehen. Es macht schon irgendwie süchtig, sich umschauen durch die Kleiderständer stöbern und hier und da etwas anprobieren.

Da ich nun so an einigen Punkten von Trier immer wieder vorbei kam, während meines Aufenthaltes, bin ich natürlich mit den Augen einiger aufmerksamen Damen registriert worden. In dem Fall nicht von einem Wahlkampfteam. Die Bundestagswahl hatte noch nicht stattgefunden. Nein verschiedene Organisationen waren auf der Suche nach möglichen Spendern oder neuen Mitgliedern. So wurde ich angesprochen, zwar sehr angenehm als Frau. Doch wie es so meist ist, habe ich immer ein flaues Gefühl dabei. Nicht dass ich nicht helfen will wo Hilfe gebraucht wird. Sondern eher ob die, die da an den Ständen aktiv sind wirklich mit den angegeben Organisationen in Verbindung stehen. Zudem hatte ich meine Bankdaten nicht zur Hand. Auch da bin ich vorsichtig in der heutigen Zeit. Nicht alles trage ich in meiner Handtasche spazieren. Doch auch mochte ich die Damen nicht einfach im Regen stehen lassen. sie übergab mir entsprechende Informationen, da ich auch von zu Hause meinen Beitrag leisten kann. Und ich hoffe, die Homepage ist echt auf der ich gelandet bin. so habe ich im Nachhinein etwas getan.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 23 im Thema

Beitrag von Magdalena » Fr 15. Dez 2017, 07:06

Hallo,

Heute ist ein weiterer Teil von meinem Urlaubsbericht fertig.

Das Wetter war an dem Folgetag nicht besser geworden. dennoch entschloss ich mich nach Luxemburg zu fahren. Stündlich fuhr ein Linienbus in der Nähe der Porta Nigra nach Luxemburg. Entsprechend des Wetters kam wieder mein Sommer-, Regenmantel zum Einsatz. Auch mein Regenschirm sollte mir an diesem Tag gut Dienste erweisen. Ein dunkler Rock und eine langärmlige Bluse und geschlossene Pumps ergänzten mein Outfit.
Ohne Probleme löste ich beim Busfahrer mein Tagesticket. Nach gut über einer Stunde Fahrzeit war Luxemburg erreicht. Was ich nicht wusste, die Fahrt endet nicht automatisch in der Stadtmitte. Ich bemerkte es erst, als die Gegend wieder ländlicher wurde. Bei dem netten Busfahrer erkundigte ich mich, wie ich zurück ins Zentrum komme. So stieg ich also an der nächsten Haltestelle aus. Mit einem Linienbus der Stadt Luxemburg fuhr ich zurück. Zunächst wollte ich eine Stadtrundfahrt unternehmen. Nur wo fahren diese Busse ab? Ich kam ins grübeln. Doch ich bekam wieder Hilfe von einem Busfahrer, den ich um Auskunft bat. Er nahm mich kostenfrei bis zum Bahnhof mit und zeigte mir wo diese Busse abfahren. Mit einem Lächeln bedankte ich mich dafür.

Die Stadtrundfahrt war sehr interessant. Ging es erst an den vielen Banken vorbei, welche sich Dank der Steuervorteile von Luxemburg hier niederließen. Auch an Gebäuden der Europäischen Union führte die Strecke vorbei. Ein andere großer Gebäudekomplex gehört der RTL-Gruppe. Es kamen Erinnerungen hoch, als ich auf Mittelwelle als Teenager RTL hörte. Ja lange ist es her.
An der Kathedrale Notre Dame unterbrach ich die Stadtrundfahrt. Ich besichtigte die Kathedrale. Viele Inschriften waren in Französischer als auch in deutscher Sprache. Es zeichnet Luxemburg aus, dass neben der Landessprache Lëtzebuergesch auch Deutsch und Französisch gesprochen wird. Nur eben nicht überall. Was ich bald merken sollte.
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Nach der Besichtigung der Kathedrale wollte ich eine Kleinigkeit essen. Das erste Restaurant, welches ich in der Nähe der Kathedrale aufsuchte, war ein Gourmettempel. Entsprechend waren die Preise. Ich suchte mir etwas einfacheres und landete in einem Bistro. So wie man sie von Frankreich kennt. Und auch die Verständigung verlief auf Französisch. Nur leider verstehe ich kein Französisch. Doch die Bedienung war nett und hatte Geduld mit mir. Ein Baguette und einen leckeren Latte Macchiato hatte ich bestellt. Bevor ich das Bistro verließ, wollte ich noch mal für kleine Mädchen. Die Bedienung verstand mein Anliegen. Die nette Damen zeigte mir den Weg. Die Toilette war im Keller des Hauses. Und zu meiner Überraschung gab es nur eine Toilette für alle. Entweder ist Luxemburg der Zeit schon weit voraus und führt Unisextoiletten. Oder aber lag es am Gebäude, welches keine getrennten Toiletten zuließ.
Mit dem nächsten Bus führte ich meine Stadtrundfahrt fort. Ich wollte dann noch ein Museum besichtigen, doch leider stimmte die Information von Mister Google nicht. Das Museum hatte geschlossen. Doch so schlenderte ich durch einen schön angelegten Park bis zu einem Lift, mit dem man in das darunterliegende Tal gelangt.
Auch bummelte ich vorbei an einigen schönen Geschäft an einer gut besuchte Einkaufstraße. doch die da angebotenen Sachen sind zwar Chic. Doch die Preis für die Waren entsprechen nicht meiner Gehaltsklasse. Doch träumen ist ja erlaubt.
So suche ich am späten Nachmittag die Haltestelle, wo mich der Bus wieder zurück nach Trier bringt. Mit vielen Eindrücken trete ich die Rückfahrt an. Und ich muss sagen, Luxemburg ist sicher eine interessante und lebhafte Stadt. Eine Stadt mitten in Europa. Eine Stadt, die Frau schon einmal besucht haben sollte. Nur wohnen, möchte ich persönlich nicht in Luxemburg. Auch später in meinem Hotel habe ich von der Angestellten an der Rezeption eine ähnliche Antwort erhalten. Da finde ich es zu leben in Trier angenehmer. Und nicht nur weil am Abend die Sonne sich zeigte.

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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 24 im Thema

Beitrag von Jasmine » Fr 15. Dez 2017, 15:27

Gerne gelesen, danke.
Liebe Grüße Jasmine
Ich bin wie ich bin --- Ich lebe meinen Traum

Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 25 im Thema

Beitrag von Magdalena » Do 21. Dez 2017, 15:41

Hallo,

so langsam geht es zum Ende meines Urlaubes, doch noch einige Erlebnisse liegen vor mir. Und heute ist ein weiterer Teil geschrieben.

Mittwochmorgen. Der Himmel ist grau und an das Zimmerfenster trommelt der Regen. Und dass gerade heute, denke ich. hatte ich doch für diesen Tag eiche Schiffstour auf der Saar nach Saarburg gebucht. gut die Fahrt sollte erst spät beginnen. Vielleicht bessert sich das Wetter noch. wenigstens könnte es aufhören zu regnen. Ich hatte eigentlich keine Lust mehr wieder den Regenmantel anzuziehen. Aber was hatte ich für eine Wahl. Ich wählte eine langärmlige Bluse und einen dunklen Rock dazu. Meiner Stimmung entsprechend die schwarzen Pumps. Schon auf dem Weg zum Bus ging es nicht ohne Regenschirm. Bis zur Porta Nigra bin ich mit dem Bus gefahren. Von hier lief ich im Regen und um dir Pfützen tanzend zur Schiffsanlegestelle. Zum Glück das Schiff steht schon da und ich bin im trockenen. Erst mal den nassen Schirm zum Trocknen aufstellen und den Mantel ausziehen.
Eine Mitarbeiterin vom Service erkannte mich wieder von der Fahrt nach Bernkastel-Kues. Wir unterhielten uns kurz. Und sie meinte zum Schluss, mit der Fahrt nach Saarburg wird es wohl an diesem Tag nichts werden. Zu wenige Gäste haben bisher ein Ticket gebucht. Und bei diesem Wetter sollten es auch nicht mehr werden. So kam es am Ende auch. Mit mir hatte noch ein Ehepaar die Route gebucht. Wir bekamen unsern Fahrpreis zurück. Was mache ich nun? So lief ich den Weg wieder zurück in Richtung Porta Nigra.

Inzwischen war die Mittagszeit angebrochen. Und in der Nähe des Hauptmarktes fand ich in einer Seitenstraße einen Italiener. Das Restaurant lag in der ersten Etage. Und die Bedienung lies nicht lange auf sich warten. In der Woche gab es verschieden Menüs zu Auswahl. Dabei konnte ich unter verschiedenen Vorspeisen wählen. Dazu passend italienischer Rotwein ließen mich die verpatzte Bootstour und den Regen vergessen. Nach dem Essen nur noch auf die Toilette, und sehen was ich mit diesem Tag anstelle.

Ganz in der Nähe war ein Spielzeugmuseum. Das Museum ist ein privates Museum und umfasst Spielzeug aus verschiedenen Jahrzehnten um nicht gar zu sagen bis weit in das 19. Jahrhundert. Beindruckt war ich unter anderem die gleich am Eingang befindliche Sammlung von Plüschtieren, welche in einer Art Wohnstraße in und vor den Häusern platziert waren. Man glaubte fast sie würden die Straße zum Leben erwecken.
Sehr umfangreich waren auch die Puppen, mit denen einst die Töchter wohlhabender Familien spielten. Und in Trier kann auch wieder Karl Marx nicht fehlen. So war auch der Nischel, wie er heute noch in Chemnitz steht, im Miniaturformat zu sehen. Dazu passend der Hundertmarkschein der DDR mit dem Kopf von Marx, der davor auslag.

Völlig im Kontrast zum Spielzeugmuseum war die Schatzkammer, welche ich am späten Nachmittag mir anschaute. Die Schatzkammer ist gleich neben der Stadtbibliothek. dies ist auch ein Hinweis, dass es sich bei den Schätzen um Bücher handelte. Hinter dicken Glasvitrinen waren handgeschrieben Bücher zu sehen, welche teils in Klöstern aus der Umgebung von Trier entstanden sind. Und mit entstehen des Buchdrucks gehört auch eine Gutenbergbibel zu den Ausstellungstücken.
Am Abend war ich in der Nähe des Hauptmarktes im Restaurant Domstein. Wo ich gerade noch an einem der Tische einen Platz bekommen konnte.

Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 26 im Thema

Beitrag von Magdalena » Fr 22. Dez 2017, 15:47

Hallo,

da ich noch ein paar freie Tage habe, bin ich jetzt mit dem Schreiben schneller vorangekommen. Nun hier einen weiterer Bericht.

Noch zwei volle Tage bin ich noch in Trier. und das Wetter hat sich in den letzten Tagen nicht gebessert. Dafür aber ist die Blase an meinem Fuß abgeheilt. So stand an diesem Tag meine Entscheidung fest. Ich werde in das Stadtbad gehen. Doch zuvor wie jeden Tag, was ziehe ich an. Von den Temperaturen war es sehr kühl. So wählte ich mein himbeerfarbenes Kleid, welches schon von etwas dickeren Stoff ist und lange Ärmel hat. So ging ich erst zum Frühstück. Es ist schon Normalität geworden, dass ich die einzige Frau im Rock oder Kleid im Frühstücksraum war. Es war aber auch kein Wunder, denn die meisten waren mit dem Fahrrad unterwegs. Nach dem ich wieder in meinem Zimmer war, packte ich mir meine Badetasche. Zwei Badeanzüge hatte ich mitgenommen. Diese und ein Badehandtuch, und meine pinken Badeschuhe kamen mit. Noch meinen Mantel angezogen und die Handtasche umgehangen, so ging ich zum Bus.

Der Bus fuhr mich direkt vor das Stadtbad. Ohne Probleme löst ich die Eintrittskarte. Die Umkleidekabinen waren Einzelkabinen. Doch lagen sie nach Geschlechtern getrennt. Es lag daran, dass man durch die Duschräume gehen musste um zu den Schwimm- und Badebecken zu gelangen. so hatte ich mir eine der Badeanzüge angelegt und auch meine Silikonbrüste überprüft. Auch im Schritt hatte ich darauf geachtet, dass mich nichts verrät. Anschließend meine Sachen noch in einem der Schränke verstaut und dann endlich konnte ich ins Bad. Obwohl ich nun durch die Damendusche musste uns auch Schulklassen ihren Schwimmunterricht durchführten, lief alles reibungslos ab.
Im Badebereich angekommen legte ich meine mitgeführten Sachen, Badehandtuch uns was zum Lesen an einer der freien Liegen ab. In einem der Becken fand Wassergymnastik statt. Etwas was mir sicher auch gut tun würde. So gesellte ich mich dazu. Es ist auch im Eintrittspreis inbegriffen. die Trainer in begrüßte mich Nachzüglerin und meinte nur ich solle mich noch in einer Liste eintragen. Damit abgerechnet werden kann wie viel Teilnehmer an der Gymnastik Interesse hatten. Die Gruppe bestand fast nur aus Frauen. Eine der Frauen sprach mich an und wollte wissen wann die Gymnastik anfing. Da ich erst später hinzu kam, wusste ich es selber auch nicht. So wurde ich ganz normal angenommen. Als die Gymnastik zu Ende war, entspannte ich mich auf meiner Liege.

Da das Bad einem Saunabereich besitzt, bin ich auch mal in diesem Bereich gewesen. Hier war wenig Betrieb. Eine kurze Zeit war ich in einer der Saunen. gerade bei dem Wetter draußen konnte ich mich hier ein bisschen durchwärmen. Aber bald war ich wieder bei der von mir reservierten Liege. Durch die großen Fenster sah ich eine dunkle schwarze Wolke auf Trier zukommen. Nass werden kann ich auch im Bad, dachte ich mir und blieb noch eine ganze Zeit hier. Und immer wieder genoss ich es im Wasser zu planschen. Doch alles hat einmal ein Ende. So unkompliziert wie ich gekommen war, so verließ ich das Bad wieder. Also zunächst wieder durch den Duschbereich für Damen zu meinem Schrank. In der Kabine den nassen Badeanzug ausziehen und in die mitgebachte Tüte stecken und den Rest in der Badetasche verstauen. In der Umkleidekabine befand sich ein Spiegel, da konnte ich mein Make-up und den Sitz der Perücke überprüfen. Beim Ausgang sind Kassenautomaten, an denen ich die von mir genutzten Leistung bezahlte. Zufrieden verließ ich nun das Bad.

In der Nähe der Konstantinbasilika ist ein Modehaus. Da war an diesem Tag mehrmals Modenschau angesagt. Es interessiert doch jede Frau, was in der kommenden Saison angesagt ist. Die Modenschau ist in der zweiten Etage gewesen. Und Frauen waren in der Mehrzahl. Wem wundert es. Es gab ein kleines Büfett, an dem Sekt und alkoholfreies zur Begrüßung ausgegeben wurde. Mit meinem Glas nahm ich auf ein der freien Stühle Platz.
Dann begann die Modenschau. Alle Anwesenden worden von der Eigentümerin des Modehauses begrüßt. Und was ich besonders gut fand. Es wurde Mode für jedes Alter und jede Figur gezeigt. Beginnend von Kleidergröße 38 bis hin zur Kleidergröße 50 war alles vertreten. Der Höhepunkt und Abschluss bildete die Abendmode. An der auch die Eigentümerin zum Model wurde. Insgesamt wurde die Modenschau gut angenommen. Mir und meiner Nachbarin gefielen viele der gezeigten Varianten. Wie wir es durch kräftigen Applaus und gegenseitigen zunicken bestätigten. Zum Ende bekam jede Dame Rosen von den Models überreicht. Ja und auch mir wurde diese Geste zu teil. Voll von Eindrücken und mit Rosen bedacht verließ ich das Modehaus.

Ich war noch auf der Suche nach etwas, was ich als Geschenk von der Mosel mit nach Sachsen nehmen wollte. Und was bietet sich besser an als Moselwein. In einem nahen Weinhaus wurde ich fündig. Bepackt wie ein Eselin, Badetasche und Wein und Rosen und Handtasche, machte ich mich auf den Weg ins Hotel.

An der Rezeption versah eine nette Dame Dienst, mit der ich mich schon einige Male abends unterhalten hatte. Ich wusste ja nun nicht wohin mit meinen Rosen. Auf dem Zimmer war keine Vase. Und dann ist mein Aufenthalt bald zu Ende. Und sieben Stunden Autofahrt am Sonnabend fand ich für die Rosen auch nicht besonders. Ich bat also die Rosen an der Rezeption aufstellen zu lassen. Da haben alle etwas von den Rosen. Mein Vorschlag wurde angenommen.
Dann ging ich auf mein Zimmer. In meiner Badetasche war ja noch immer der nasse Badeanzug. Bis morgen muss er trocken sein. Denn schon morgens wollte ich meinem Koffer packen, um am Abend frei entscheiden zu können, was ich unternehme. Im Badezimmer gab es eine Lüftung. So hin ich den Badeanzug über der Duschkabine auf.

Den Abend wollte ich noch einmal richtig schick Essen gehen. so zog ich mir mein neues hellbeiges Kostüm und die
magentafarbene Bluse an. Wieder ging die Fahrt mit dem Bus zur Porta Nigra. Mein Ziel war das Restaurant des Ratskellers im Haus zur Steipe.

Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 27 im Thema

Beitrag von Magdalena » Mo 25. Dez 2017, 15:48

Hallo,

nach dem der Braten zum ersten Feiertag gelungen und das Geschirr in der Spülmaschine verstaut ist, ist etwas Ruhe eingekehrt. So blieb mir kurz Zeit weiter aus meinem Urlaub zu berichten.

Es ist mein letzter Urlaubstag in Trier angebrochen. den möchte ich noch einmal ganz entspannt angehen. Ich kleidete mich wie am Vorabend. Zum Frühstück nahm ich mir ausgiebig Zeit. so war ich die Letzte, welche den Frühstücksraum verließ.
20170915_194322.jpg
Auf meinem Zimmer angekommen wollte ich zunächst mit dem Packen meines Koffers beginnen. Durch die Geschäftsbummel ist nun einiges dazugekommen. Doch da ich mit dem Auto angereist bin, konnte ich vieles gleich in den Einkaufstüten lassen. Meine Badesachen waren über der Nacht getrocknet. Nur was ich noch benötigte ließ ich noch im Schrank. Etwa eine Stunde Arbeit, dann war ich für meinen letzten Ausgang in Trier bereit.
Inspiriert durch die Modenschau am Vortag suchte ich noch einmal das entsprechende Modehaus auf. In der kalten Jahreszeit ist sicher eine Hose ganz angenehm. Noch war wenig Kundenverkehr als ich das Modehaus betrat. Gezielt schaute ich mich nach Damenhosen um. Nun ist es aber so, dass meistens alles nach Modemarken sortiert ist. Also das Sortiment an Hosen weit verteilt zu finden ist. Mit ein zwei Modellen, die mir bei der Modenschau in 'Erinnerung geblieben sind, ging ich zur Umkleidekabine. Ich war gerade mit der Anprobe der ersten Hose fertig und verließ die Umkleidekabine. Da gleich daneben ein größer Spiegel stand um den Sitz der Hose zu beobachten. Ein Verkäuferin bemerkte mich. Und sie bemerkte auch wo mein Problem ist. Die Damenhosen, welche ich ausgesucht hatte, waren für Damen. Und Damen haben meist kräftigere Oberschenkel. Aber es gibt auch Damen, welche weniger starke Oberschenkel haben. Dafür gibt es wiederum Modelle, welche anders geschnitten sind. Nur hingen diese Hosen in einer anderen Etage. Doch die Verkäuferin war bereit mir verschieden Hosen zum probieren zu holen. Ja diese eine Hose saß wirklich besser. Nur waren die Hosenbeine zu lang. Ich halte mich mit meinen einmetersechsundsiebzig nicht gerade für klein. was kaufen da Frauen die um die einmetersechzig sind. Nun bot mir die Verkäuferin an die Hosen zu kürzen. Ich meinte nun, dass ich schon am nächsten Tag nach Hause fahre. Und weiter, dass ich hier in Trier im Urlaub war. Ich sollte kurz warten. Das Modehaus hat eine eigene Schneiderin. Mit der telefonierte gerade die Verkäuferin. Ob ich in zwei Stunden vorbeikommen könne? Ich bestätigte, in zwei Stunden die Hose abholen zu können. Und noch ehe ich mich versah, und während die Verkäuferin die Hose absteckte, war auch schon die Schneiderin da um die Hose mit in ihre Werkstatt zu nehmen.
Die Verkäuferin, so stellte sich heraus, was auch nicht aus Trier stammend. Während des Probierens unterhielten wir uns. Natürlich kam das Gespräch auch darauf woher ich komme. Die Dame begleitete mich noch zur Kasse, wo ich die Hose und die Änderung bezahlte.
Ich empfand die Beratung und den Service als angenehm. In den zwei Stunden bummelte ich zu einem Eiscafé. Lag es daran was an diesem Tag noch in Trier passieren sollte oder weil Freitagnachmittag war. Die Straßen und Cafés füllten sich immer mehr. Auch die Bedienung dauerte deshalb länger als an anderen Tagen. Doch ich hatte ja keine Eile. so genoss ich meinen Erdbeereisbecher und die Tasse Kaffee.
Nach den zwei Stunden konnte ich meine neue Hose abholen. So ging ich noch einmal zur Porta Nigra. Je näher ich der Porta Nigra kam um so mehr Menschen und Polizei waren unterwegs. Einige trugen Plakate und Spruchbänder. Da fiel es mir wieder ein. Der Bundestagswahlkampf hat in Trier Einzug gehalten. Und die beiden größten Parteien hatten ihre Spitzen nach Trier entsandt.
Der Platz vor der Porta Nigra war mit einem mobilen Zaun abgetrennt. Und Sicherheitsbedienstete ließen nur Gäste mit einer Einladung in den inneren Raum. Die Einladung hatten meist Trierer und Freunde der christlichen Partei. Es sollte die Bundeskanzlerin auftreten. Ich gehöre der Partei nicht an. Ich gehöre genau genommen keiner Partei an und Triererin war ich auch nicht. Doch die Sicherheitsbediensteten meinten, wenn ich fünfzehn Minuten noch genügend frei Plätze wären, könnte ich in den Innenraum. Und da es mich schon interessierte, was Frau Merkel zu sagen hat, wartete ich.
Und nach einer kurzen Kontrolle meiner Handtasche und des Beutels mit meiner neuen Hose durfte ich in den Innenraum. Da standen Bänke wie auf dem Oktoberfest. Auf der Bühne war noch die örtliche Politikprominenz. Dann kam die Kanzlerin und suchte ihr Bad in der Menge. und kam auch nah an mir vorbei.
Die Rede der Kanzlerin war durchaus sehr informativ. Auch wenn Transgenderthemen nicht direkt angesprochen wurden. So haben aber viele Bereiche doch auch indirekt mit uns zu tun. Ich denke hier an Bildung und innere Sicherheit und auch Gesundheitsthemen wie fehlende Ärzte. Aber auch wie schwer es oft ist die politische Situation im Lande richtig einzuschätzen. Und zu meinem Erstaunen hat sie eigene Fehler zugegeben. Es bleibt aber für mich die Frage, wie in Zukunft diese Fehler vermieden werden. Während ich dies schreibe ist die Wahl Geschichte doch eine neue Regierung ist noch nicht in Sicht.
Mit dem Ende der Rede der Kanzlerin war die Veranstaltung beendet. Ich begab mich zurück ins Hotel. Ich wollte den letzten Abend noch einmal im Restaurant des Hotels ausklingen lassen. Auf den Weg ins Restaurant musste ich an der Rezeption vorbei. An der Rezeption hatte die Dame gerade neue Gäste zu bereuen. Sie bemerkte mich aber dennoch. Das Restaurant war zum Freitagabend gut besucht. Die Bedienung wies mir einen Platz an einem Tisch zu, an dem ein älteres Ehepaar saß.
20170914_192832.jpg


Noch waren wir jeder mit sich beschäftigt. Ich gab meine Bestellung ab, während das Ehepaar ihr Essen bekamen. Inzwischen hatte die Dame von der Rezeption Feierabend und kam durch das Restaurant. Sie kam an unseren Tisch und wollte sich von mir verabschieden. Dies ist mir bei meinen Reisen noch nie passiert. Und m so mehr freute ich mich darüber. Und nun kam auch eine Gespräch zwischen dem Ehepaar und mir zu Gange. Es wurde so noch ein langer Abend.

Viele liebe Grüße Magdalena
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 28 im Thema

Beitrag von Kerstin » Mo 25. Dez 2017, 22:28

...Das Modehaus hat eine eigene Schneiderin. Mit der telefonierte gerade die Verkäuferin. Ob ich in zwei Stunden vorbeikommen könne? Ich bestätigte, in zwei Stunden die Hose abholen zu können. Und noch ehe ich mich versah, und während die Verkäuferin die Hose absteckte, war auch schon die Schneiderin da um die Hose mit in ihre Werkstatt zu nehmen. ...
Woww ...super!! das nenne ich Servies.

Ein herzliches Dankeschön an dich Magdalena für deine Mühe dies alles aufzuschreiben.

LG Kerstin

Andrea aus Sachsen
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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 29 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen » Mo 25. Dez 2017, 23:41

.
Hallo Magdalena,
vielen Dank für deine anschauliche und informative Berichterstattung!
Zumindest in zwei Punkten hast du mir etwas voraus: Einen zweiwöchigen Urlaub in der „richtigen“ Rolle habe ich noch nicht zustande gebracht und im Schwimmbad war ich so auch noch nicht. Vielleicht kriege ich das im nächsten Jahr „gebacken“.
Ich hoffe, du lässt uns auch 2018 an deinen Erlebnissen teilhaben.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

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Re: Urlaubsplanung 2017

Post 30 im Thema

Beitrag von Magdalena » Di 26. Dez 2017, 09:17

Hallo,


und Danke für lieben Antworten. Ja wenn ich alles aufschreibe, ist es so, als wenn ich alles noch einmal erlebe. So denke ich an die Menschen, denen ich begegnet bin. Menschen, die mir ihre Heimat näher gebracht haben. So wie Mona und Christin.

Was das Jahr 2018 betrifft , so kann ich noch nicht viel planen. Da sind meine Eltern, denen es auch an den Feiertagen nicht so gut ging. Ich muss mich also um eine Betreuung meiner Eltern kümmern. Auch bei mir auf der Arbeit läuft es nicht rund. Da muss ich sehen, wie es im Januar anläuft.

Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

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