Welche Toilette?
Welche Toilette? - # 10

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Yasmine
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Re: Welche Toilette?

Post 136 im Thema

Beitrag von Yasmine » Mo 30. Jan 2017, 18:35

Frauke hat geschrieben:
Mo 30. Jan 2017, 12:54
Ich finde es gut, dass es oft getrennte Toiletten für Frauen und Männer gibt. Hoffentlich bleibt das noch lange erhalten.
...und für mich gehört das gestern abgeschafft.
LG
Yasmine

Frauke
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Re: Welche Toilette?

Post 137 im Thema

Beitrag von Frauke » Mo 30. Jan 2017, 19:09

So verschieden sind eben die Ansichten. Ich sehe wirklich keinen Vorteil in gemeinsamen Toiletten.

Yasmine
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Re: Welche Toilette?

Post 138 im Thema

Beitrag von Yasmine » Mo 30. Jan 2017, 19:17

und ich keinen Nachteil. Aber gut, lass uns Freundinnen bleiben )))(:

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Re: Welche Toilette?

Post 139 im Thema

Beitrag von Lina » Mo 30. Jan 2017, 19:56

Yasmine hat geschrieben:
Mo 30. Jan 2017, 18:35
Frauke hat geschrieben:
Mo 30. Jan 2017, 12:54
Ich finde es gut, dass es oft getrennte Toiletten für Frauen und Männer gibt. Hoffentlich bleibt das noch lange erhalten.
...und für mich gehört das gestern abgeschafft.
LG
Yasmine
Es könnte den informellen Informationsfluss in manchen Firmen verbessern - das wäre doch auch wichtig? Vor allem für die Leute die nicht rauchen.

Svetlana L
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Re: Welche Toilette? Mal eine andere (erschreckende) Sichtweise

Post 140 im Thema

Beitrag von Svetlana L » So 5. Feb 2017, 08:55

Über die Seite von ATME e. V. bin ich auf diesen Blog gestoßen, wo die Toilettenfrage aus TERF-Sicht erörtert wird. Erschreckendes Fazit: Männer in Frauenklamotten, egal wieviel Schminke sie im Gesicht haben, haben auf Frauentoiletten nichts zu suchen! Allerdings hat die Schreiberin mit "umoperierten Transfrauen" kein Problem. Das Problem, sozusagen das Corpus delicti, ist bei nicht "umoperierten Transfrauen" der Penis, der als potenzielle Waffe dargestellt wird. Andererseits schreibt sie aber auch, dass Sex auf Toiletten beliebt und akzeptiert ist. Das dürfte sich dann aber nur auf lesbischen Sex zwischen zwei Cis-Frauen beziehen, ansonsten macht der ganze Artikel keine Sinn.

Die Schreiberin sieht zwar, dass trans*-Menschen diskriminiert werden, aber das erlaubt nicht automatisch die Benutzung von Frauenklos und außerdem sei das nicht ihr Problem. Sie weiß um die Diskriminierung, diskriminiert aber munter weiter. Das nenne ich Vorsatz.

Also HB 2 nicht nur in North Carolina sondern auch hier bei uns? Eingangskontrollen (unter der Gürtellinie) für Frauenklos? Ich weiß nicht, wie groß der TERF-Anteil bei den Feministinnen ist, man kann aber nur hoffen, dass es nicht allzuviele sind.

TERF = Trans-Exclusionary Radical Feminism = trans*-Menschen ausschließender radikaler Feminismus
Liebe Grüße aus Berlin
Svetlana

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Re: Welche Toilette?

Post 141 im Thema

Beitrag von ab08 » So 5. Feb 2017, 09:43

Danke, liebe Svetlana,

für den Hinweis. Las Teile davon und war schockiert.

-> Hass im Netz zu verbreiten, ist ab einem gewissen Niveau strafbar. -> Früher oder später, so hoffe ich, untersuchen zuständige Behörden diesen unsäglichen Blog, verantwortet durch Svenja Pfeiffer, auf "Strafbarkeit". -> Inhaltlich nehme ich zu dem Geschreibsel keine Stellung*), mir fehlt die juristische Vorbildung.

Liebe Grüße
Andrea

*) Trotz allem vermute ich, versteckt in verklausulierten Formulierungen, mittelbar auch den Aufruf zu Gewalt gegen missliebige Gruppen von Menschen.
Zuletzt geändert von ab08 am So 5. Feb 2017, 13:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Toilette? Mal eine andere (erschreckende) Sichtweise

Post 142 im Thema

Beitrag von Daenerys Targaryen » So 5. Feb 2017, 10:03

Hallo!

ich gehe meistens auf die Damentoilette und hatte da auch nie Probleme. Nur wenn mein Passing gerade am A**** ist, gehe ich aufs Herrenklo, weil ich niemand in Verlegenheit bringen möchte. Zuletzt geschehen am Donnerstag nach der Nadelepi. Ich konnte mich nicht schminken wegen der Wunden, und überall standen noch Haare raus. Ist nicht schön, aber krieg ich inzwischen hin. Wurde auch auf dem Herrenklo noch nie blöd angemacht, wenn ich Frauensachen trug. Ich denke nicht, dass ich ein großes Problem mit der weiteren Verbreitung von Unisextoiletten hätte.
Svetlana L hat geschrieben:
So 5. Feb 2017, 08:55
Über die Seite von ATME e. V. bin ich auf diesen Blog gestoßen, wo die Toilettenfrage aus TERF-Sicht erörtert wird. Erschreckendes Fazit: Männer in Frauenklamotten, egal wieviel Schminke sie im Gesicht haben, haben auf Frauentoiletten nichts zu suchen! Allerdings hat die Schreiberin mit "umoperierten Transfrauen" kein Problem. Das Problem, sozusagen das Corpus delicti, ist bei nicht "umoperierten Transfrauen" der Penis, der als potenzielle Waffe dargestellt wird. Andererseits schreibt sie aber auch, dass Sex auf Toiletten beliebt und akzeptiert ist. Das dürfte sich dann aber nur auf lesbischen Sex zwischen zwei Cis-Frauen beziehen, ansonsten macht der ganze Artikel keine Sinn.
Geht gar nicht. Aber diese Genitalfixiertheit gibt es leider auch in unseren eigenen Reihen: ****** auf Passing! Hauptsache, da unten ist ein Loch! Nur mit GaOP bist du TS, ansonsten Transmensch, Transgender oder Gartenzwerg und hast auf dem Damenklo nichts zu suchen.

Nachdenkliche Grüße, Daenerys
Me too.

MichiWell
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Re: Welche Toilette?

Post 143 im Thema

Beitrag von MichiWell » So 5. Feb 2017, 11:03

Hallo Svetlana,

danke für die Info. Mir geht es ähnlich wie Andrea, auch ich bin von solchem Gefasel angewidert.

"Nicht auf meiner Toilette" ist nichts anderes als "nicht in meiner Kantine" oder "nicht in meinem Bus"

Diskriminierung bleibt auch dann Diskriminierung, wenn die DiskriminirerINNEN sie verleugnen.

Der Feminismus versucht immerfort, jeglichen Betroffenen die Deutungshoheit abzuerkennen, und diese für sich allein zu beanspruchen.
Feministinnen glauben und wollen exclusiv darüber bestimmen (zu) können, wer TäterIN und wer OpferIN ist.

Kürzlich wurde über den Film - "Hidden Figures": Die schwarzen Computer der NASA - bei Heise berichtet ...
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 08620.html
Zitat:
Die weißen Kollegen sind überzeugt, nichts gegen die Schwarzen zu haben, behindern sie aber wo es nur geht.
Ersetzt man hier die weißen Kollegen durch Feministinnen und die Schwarzen durch Transmenschen, hat man genau die im Blog dieser "Störenfridas" beschriebene Situation.

Heise schreibt weiter:
Dahinter steckt weniger böser Wille als schlichte Unkenntnis, wie vor allem Kevin Costner glaubhaft darstellt.
Und genau an dieser Stelle hatte ich schon bei dem Film massive Zweifel daran, dass es "nur" schlichte Unkenntnis gewesen sein soll, wegen derer die Schwarzen diskriminiert wurden. Meiner Meinung nach sind es viel mehr Egoismus und Selbstüberschätzung, und die Diskriminierung erfolgt wie auch in diesem TERF-Blog in vollem Bewusstsein. Allein die Tatsache, dass das eigene Handeln eine Diskriminierung ist, wird bestritten, und man konstruiert sich seine Rechtfertigungen, um Transmenschen auszugrenzen und über sie urteilen und bestimmen zu können.

Diese Ausgrenzung, dieses Fremdbeurteilen und -bewerten ist eindeutig Diskriminierung, die ich auch schon erlebt habe, selbst in Transkreisen, wo mir von TS meine Gefühle und mein Leidensdruck abgesprochen wurden, und ich als unnormaler Mann, Spaßtranse und Schlimmeres hingestellt wurde. - Genau so wie in dem kürzlich hier verlinkten Artikel, der beschrieb, wie Schwule ihrerseits effimierte Homosexuelle ausgrenzen.

Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, wieso Menschen, gerade wenn sie sich diskriminiert fühlen und/oder selbst Minderheiten angehören, soetwas machen. - Da fehlt mir jegliches Verständnis.


Das war mein "Wort zum Sonntag"
Michi
Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen. (Ernst Ferstl)

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. (Aldous Huxley)

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Re: Welche Toilette?

Post 144 im Thema

Beitrag von Frauke » So 5. Feb 2017, 11:33

Der verlinkte Artikel des Blogs (und einige Kommentare) geht meiner Meinung nach weit über Diskriminierung hinaus, eher Richtung Hetze. Es ist eine Ansammlung von Falschbehauptungen, Unterstellungen und zeugt von vollkommenem Unverständnis über Transsexualität. Die Art und Anzahl der Nennung des Begriffes "Sch..." lässt mich zu Schlüssen kommen, die ich hier nicht schreiben möchte.

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Re: Welche Toilette?

Post 145 im Thema

Beitrag von Marielle » So 5. Feb 2017, 11:40

Guten Morgen zusammen,
Der Feminismus versucht immerfort, jeglichen Betroffenen die Deutungshoheit abzuerkennen, und diese für sich allein zu beanspruchen.
Ja, es gibt Feministinnen (eben die Radi-karlas, ohne Unterstrich!), die extrem normativ sind. Die obige Verallgemeinerung greift aber zu kurz. Es sind grade die queer-feministischen Ansätze und Kontexte, die Normierungen und Kategorisierungen bekämpfen und die versuchen Räume zu schaffen, die frei davon sind. Die haben zwar auch gelegentlich mal ein Problem mit trans*-Leuten, das dann aber, weil wenn die sogar (oder grade) dann normativ sind, wenn sie mal müssen.

habt es gut

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

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Re: Welche Toilette?

Post 146 im Thema

Beitrag von Svetlana L » So 5. Feb 2017, 15:46

MichiWell hat geschrieben:
So 5. Feb 2017, 11:03
Diskriminierung bleibt auch dann Diskriminierung, wenn die DiskriminirerINNEN sie verleugnen.
...
Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, wieso Menschen, gerade wenn sie sich diskriminiert fühlen und/oder selbst Minderheiten angehören, soetwas machen. - Da fehlt mir jegliches Verständnis.
Die verleugnen ja nicht nur, dass sie diskriminieren. Die geben sich hiermit
„Transphobie“ als Ausdruck einer sexistischen Diskriminierung kann also per se nichts sein, was Frauen ausüben – sie sind ja selbst von sexistischer Diskriminierung betroffen und sie können nicht zugleich Unterdrückte und Unterdrückende des gleichen Systems sein.
quasi noch einen Freifahrtschein, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ich möchte am liebsten ko.... bei so viel Selbstherrlichkeit und Überheblichkeit!
Liebe Grüße aus Berlin
Svetlana

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Re: Welche Toilette?

Post 147 im Thema

Beitrag von Kelly » So 5. Feb 2017, 16:11

Danke Svetlana,
Ich bin schockiert was die Schreiberin dort veröffentlicht hat.Toleranz ist für sie auf jeden Fall ein Fremdwort,ansonsten würde sie verstehen oder es zumindest versuchen was das für Transidente Frauen bedeutet.
LG Kelly

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Re: Welche Toilette?

Post 148 im Thema

Beitrag von ab08 » So 5. Feb 2017, 16:21

Deswegen frage ich mich, ob die Aussagen des Blogs so rechtlich in Ordnung ist.
(Ich kann es nicht beurteilen, aber "Volksverhetzung" ist jedenfalls strafbar)

Es gibt leider solche Menschen auch auf freier Wildbahn!! -> Ich erinnere mich an letztes Jahr als mir jemand mit ähnlicher Einstellung in einer Autobahntoilette begegnete. Sie sah mich von oben bis unten vorwurfsvoll an und sagte dann "Hier nur für Frauen"
-> ALSO war ich definitiv dort richtig!! :oops: -> Daher meine Antwort "Das weiß ich!"

LG
Andrea
Zuletzt geändert von ab08 am So 5. Feb 2017, 16:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Welche Toilette?

Post 149 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » So 5. Feb 2017, 16:25

Moin,

geschockt oder nicht geschockt: wir werden nicht daran vorbeikommen, dass viele Menschen Geschlecht - gerade in der Toilettenfrage - am Genital festmachen - und wenn die PP (Pi****-Polizei) feststellt, dass "da unten" noch etwas ist - und zwar ganz gleich, ob noch "in Betrieb" oder "außer Dienst gestellt", dann sieht es schlecht aus - mal ganz zu schweigen von der "Sozialisation als Frau", über die ich auch schon von anderer Stelle ein Urteil gehört habe.
pipi.jpg
Direkt verknüpft mit dem Toilettenthema ist die Diskussion "Bundesregierung uneins über drittes Geschlecht in Dokumenten" ( viewtopic.php?f=59&t=13627&p=160404#p160404)

Selbst wenn wir ein "drittes Geschlecht" oder "keine Geschlechter" in unseren Papier haben - die Toilettenfrage wird bleiben.

Da sehe ich einen ganz hohen Berg, der zu überwinden ist )))(:

Gruß
Anne-Mette
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

ab08
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Re: Welche Toilette?

Post 150 im Thema

Beitrag von ab08 » So 5. Feb 2017, 16:36

Trotzdem, unabhängig vom Genital, gilt:
-> Spätestens, wenn sogar Papiere geändert wurden, also im Ausweis "weiblich" steht, hat das jeder/jede zu respektieren!
Auch, wenn es mancher Frau/Fanatikerin vielleicht so nicht passt... --> Gerichtsbeschlüsse gelten auch bei der für manche Menschen offenbar so wichtigen Frage "Welche Toilette ist für diese Person im Normalfall vorgesehen?" :wink: Wenn mich also eine Frau beim Aufsuchen der Toilette belästigt, ist sie eindeutig im Unrecht. Dies gilt unabhängig von meinem Genital, das sie im Übrigen überhaupt nix angeht. Wenn diese Frau in ihrem Wahn sogar noch Ordnungskräfte rufen würde, würden diese ihr das sicherlich klarmachen...

LG
Andrea

Ergänzung in eigener Sache (Unterrichtete ja zunächst in männlicher Rolle und ab Frühjahr 2009 im korrekten Geschlecht):
Nach Rechtskraft des Gerichtsbeschlusses betrat ich bei Aufsichten keine Knabentoiletten mehr -> Nun war ich für die Kontrolle der Mädchentoiletten zuständig!! Jetzt nutzte ich Toiletten für Lehrerinnen. (Aus erzieherischen Gründen ist bei Toiletten die Trennung der Geschlechter an weiterführenden Schulen (Pubertät!) relativ strikt.)
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