arbeitgeber und dresscode
arbeitgeber und dresscode - # 4

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Lina
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Re: arbeitgeber und dresscode

Post 46 im Thema

Beitrag von Lina » Fr 18. Dez 2015, 00:07

@Für die Jüngeren war Kleidung damals meist irrelevant. Jede/Jeder kleidete sich, wie sie/er es wollte, und wurde so akzeptiert.

So lange die sich so kleiden wollten, dass sie von den anderen Akzeptiert wurden, glaube ich gerne, dass jeder sich so kleidete, wie er wollte. Nee, sorry. So naiv bin ich auch nicht. In einigen kreisen trugen alle die gleichen alten Jeans und gebrauchte Armee-Jacken - und wer dann statt dessen eine Lederjacke mit Nieten trug wurden von denen schräg angeschaut und umgekehrt. Erzähl mir nicht, dass die 68er Generation nicht sehr schnell ihren eigenen Dress-Code entwickelte. Oder eigene Dress-Codes, denn es gab ja auch in der Generation unterschiedlche Strömungen.

Jessie
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Post 47 im Thema

Beitrag von Jessie » Di 22. Dez 2015, 19:00

Wie gut das es bei uns so ist das wir ganz normal im Blaumann oder Bunthosen rummrennen sollten.

Bei den ganzen Fördertechniken unter denen ich schon her gekrochen bin Kabelböden etc. dazu kommt noch wenn es mal hoch hinaus geht in das Regal reißt man sich sowiso Hose und Pullover auf.

Andersrum kann man dann doch auf den ein oder anderen ein wenig neidisch sein......

Ich denke das man sich schon den Umständen entsprechend kleiden sollte, natürlich ist es halt die sache ob man im Büro Arbeitet oder halt eben einen Recht Aktiven Job macht.

Nur um einer falschen Diskussion vor zu beugen:
Bei mir ist es so das ich eine Leitende Position im Geräte Bau habe und Ständig irgendwie meine Leute kontrollieren muss, des weiteren muss ich Geräte in Betrieb nehmen und Turne in Hochregalen manches mal auf 20m rum. Dazu kommt noch der Hintergrund das ich sehr oft mit anderen Kulturen zu tu habe. Hier ist ein wenig Vorsicht angebracht.

Desto mehr freut man sich dann auf Feieraben :wink:
Ich fühle also bin ich.......

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ab08
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Post 48 im Thema

Beitrag von ab08 » Mi 23. Dez 2015, 13:15

Lina hat geschrieben:Erzähl mir nicht, dass die 68er Generation nicht sehr schnell ihren eigenen Dress-Code entwickelte. Oder eigene Dress-Codes, denn es gab ja auch in der Generation unterschiedlche Strömungen.
Das stimmt, aber das war einige Jahre später. Anfangs so ab 1964 war es bei den Menschen, denen ich begegnete, anders.
Auch unter Homosexuellen, Hippies, & anderen, die ich 1974 & 1976 in San Francisco kennenlernte, herrschte ein offenes Klima. Das änderte sich
besonders nach dem Tod von Harvey Milk 1978 https://de.wikipedia.org/wiki/Harvey_Milk danach standen oft Kommerz etc. im Vordergrund.
--> Positive Verhältnisse sind häufig flüchtig und sehr kurzzeitig, damit müssen wir leben.
Trotzdem bin ich heute froh, dass ich damals dabei sein durfte. :wink:
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

Astrid
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Post 49 im Thema

Beitrag von Astrid » Mi 21. Jun 2017, 18:53

Moin,

hier mal etwas Erheiterndes zum Thema Dresscode:

http://m.spiegel.de/karriere/a-1153379.html

Liebe Grüße - Astrid

rika
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Post 50 im Thema

Beitrag von rika » Di 19. Sep 2017, 20:32

Zum "Dresscode" - ohne Arbeitgeber - hatte ich heute ein interessantes Erlebnis:

tagsüber war ich Besucher auf der Messe "EMO" in Hannover = Werkzeugmaschinen und das ganze Drumherum. Ich hatte meinen Blaumann aus dem Schrank geholt und ihn mit weißem Hemd und Krawatte ergänzt, also ganz der Herr ..., war mit der Bahn unterwegs und recht spät zurück, was mich aber nicht davon abhielt, hier in Braunfels noch an einer Demo gegen die AfD teilzunehmen. Nun ja, einige Bekannte meinten, dass ich mit dieser Kleidung auch in die Halle zur AfD gehen könnte :((a :shock: :cry:

Etwas nachdenklich bin ich jetzt schon: nur weil ich einen Anzug mit Hemd und Krawatte trage, wird man diesen Leuten zugerechnet???

Am Ende nahm ich noch 3 "meiner" Flüchtlinge mit und brachte sie heim; sie meinten, dass ich im Anzug mit Hemd gut aussehe.

Klar wirkt ein Mensch mit 1,90 m Größe, weißem Resthaar und dieser Kleidung nicht unbedingt wie ein aktiver Flüchtlingshelfer, SPD-Ortsvorsteher, sondern eher wie eine sogenannte Autorität und ich trage sie auch gerne. (Hier in Braunfels trage ich ansonsten eher legere Kleidung = Hose und Pullover.)

Wie heißt es? Kleider machen Leute - manchmal sind aber entweder die Kleider oder die Leute falsch, wenn man per Äußerem einer ideologischen Gruppierung nahe gebracht wird.

rika

Joe95
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Post 51 im Thema

Beitrag von Joe95 » Mi 20. Sep 2017, 14:31

Bei uns (Wachdienst) ist Dienstkleidung vorgeschrieben wenn es der Wunsch des Kunden ist.
Konkret bedeutet dass das wir Diensthemden und dunkle Hosen (lang) tragen.
Auf dem Werksgelände sind zudem Sicherheitsschuhe vorgeschrieben.

Dienstkleidung ist in unserem Gewerbe normal und obwohl eigentlich nur die Hemden vom Kunden verlangt sind bekommen wir - wenn gewünscht - die komplette Oberbekleidung gestellt.
Ist für mich eine Erleichterung, da ich ausser zur Arbeit kaum Hosen trage und nie Hemden.

Ach ja, noch ein "Kundenwunsch", Ohrringe betreffend:
Stecker sind in Ordnung, Ringe nicht.

Das ich Crossdresser bin dürften hier eigentlich die meisten wissen, auch in den oberen Etagen, da man ja selbst diese schon mal im Städtchen trifft.
Früher trug ich öfter Strumpfhosen, was beim sitzen natürlich auffällt. Das wurde auch nicht gerade gern gesehen.
Ein wenig wundere ich mich darüber dass noch keinerlei Bemerkungen über meinen Bh bzw. dessen Inhalt kamen. Vermutlich weil ich es doch ein wenig zu verbergen suche.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...

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