"Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
"Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind - # 2

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Lisa-Weber
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 16 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Ich kann wie immer nur von mir reden und meinen Empfindungen dabei:
Ich mag diese Komplimente, denn sie bestätigen mich.
Ich bekomme sie auch oft von völlig unbekannten und das freut mich eigentlich noch mehr - zeigt es mir doch das ich ich nichts falsch mache.
Allerdings werde ich in der Öffentlichkeit hauptsächlich als Frau gelesen.

Liebe Grüße

Lisa
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Lady Jennifer
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 17 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

rika hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 13:56 Bewunderung oder Respekt für "meinen Mut" brauche ich auch nicht, zumal der Mut nur am Anfang notwendig ist.
Hallo Rika,

genauso sehe ich das inzwischen auch. Den nötigen Mut braucht man nur zu Beginn, wenn man sich bsw. zum ersten Mal "en femme" auf die Straße wagt. Wenn aber alles Routine ist, spreche ich nicht mehr vom "nötigen Mut".

rika hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 13:56 Wenn mir aber eine Freundin ein Kompliment für ein gelungenes Augen Make-up, den Kleidungsstil oder den nach ihrer Meinung wohlgeformten Hintern im entsprechenden Rock macht, senke ich den Blick vor Verlegenheit und freue mich wie Bolle.
(yes)

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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 18 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Viggy hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 14:13 Muss man über dich etwas wissen oder Dich kennen, um diese Courage zu bewundern? Das machen ja schließlich andere auch, über die man außer ein paar hingeworfene Zeilen oder Kommentaren nichts weiß, und diese Person bewundert deren Courage evtl. genauso.
Hallo Viggy,

die Situation hier im Forum sehe ich etwas anders. Hier ist man unter Gleichgesinnten, die vielleicht den selben Wertegang haben wie man selbst und so die Hintergründe kennen. Sicherlich kennt man sich hier im Forum nicht persönlich (einiges tun dies aber..), aber die Stammuserinnen kennen sich doch - man schreibt sich doch schon seit Jahren gegenseitig Beiträge.

Viggy hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 14:13 Freu dich doch, wenn Du nicht schon von Haus aus auf Ablehnung stößt.
Ich bin da eher zwiegespalten: es kommt mir dabei so vor, als wenn man sagen würde "hmmm, der Wein schmeckt aber gut...", obwohl man noch keinen Tropfen getrunken hat, sondern nur das Etikett betrachtet hat - man kann sich so kein Urteil bilden.
Freuen tue ich mich, wenn die Komplimente von Menschen kommen die mich kennen, da ich da genau weiß, daß diese ehrlich gemeint sind.

Viggy hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 14:13 Ich finde man sollte alles viel lockerer nehmen, auch wenn manchmal Personen etwas unbeholfen reagieren. Die meisten meinen es doch gut, auch wenn sie in ihrem persönlichen Weltbild erstmal nicht so viel damit anfangen können, aber sie zeigen doch damit, dass sie bereit sind darüber nachzudenken.
Ich gebe dir in deiner Bemerkung durchaus recht, nur verleiten solche schnell ausgesprochenen Komplimente schnell den Verdacht der Heuchelei...?

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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 19 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Kerstin hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 21:34 Mir trängt sich hier eine ganz andere Frage auf. Eigentlich würde es bei einer Vorstellung doch genügen zu sagen "dies ist meine Freundin Jennifer, wir waren gerade gemeinsam z. B. Eis essen".
Warum wird das mit dem Crossdresser überhaupt erwähnt?
Hallo Kerstin,

das ist ein sehr guter Einwand!

Deine Worte "dies ist meine Freundin Jennifer, wir waren gerade gemeinsam z. B. Eis essen" treffen die Vorstellung schon ganz gut. Dennoch fällt es auf, wenn man "Auge-zu-Auge" jemanden gegenübersteht, daß ich weiterhin ein eher maskulines Gesicht habe und dazu noch eine typische Männerstimme... :roll: Diese Faktoren verleiten dann immer zu einer "Erklärung".

Grundsätzlich werde ich auch immer mit (meine Freundin) Jennifer vorgestellt - was dennoch hin und wieder zu oben angeführten Smalltalk führt.

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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 20 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Magdalena hat geschrieben: Sa 17. Okt 2020, 07:47 Ich erinnere mich hier ein ein Gespräch, was vor über einem Jahr stattfand. Es war mit einer kommunalen Politikerin. Es war in meinem Urlaub voriges Jahr. Wir kamen ins Gespräch und auf mein anders Sein zu sprechen. Und am Ende kam das Kompliment mit dem Mutt für meinen Weg, den ich gegangen bin. Und es war ehrlich gemeint. Heute sind wir per Mail und über ein soziales Netzwerk weiter in Kontakt.
Hallo Magdalena,

das ist ein sehr positives Beispiel und daß sich daraus ein Kontakt (oder sogar Freundschaft?) entwickelt hat, ist ein weiteres großes Plus.

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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 21 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Lady Jennifer hat geschrieben: Sa 17. Okt 2020, 12:49 ........
genauso sehe ich das inzwischen auch. Den nötigen Mut braucht man nur zu Beginn, wenn man sich bsw. zum ersten Mal "en femme" auf die Straße wagt. Wenn aber alles Routine ist, spreche ich nicht mehr vom "nötigen Mut".
.........
Jennifer
Sorry.... Einspruch euer Ehren
Routine und Mut sind zwei Paar Stiefel. Ab einem gewissen Level merktst du es nur nicht mehr wie mutig du bist, eben weil du in deinen Handlungen - Routine - hast.
Wenn diese Routine aus irgendeinem Grund einmal durch brochen wird merktst du wieviel Mut doch nötig ist, obwohl du schon einmal routiniert warst.

LG Kerstin
NanaVistor
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 22 im Thema

Beitrag von NanaVistor »

Kerstin hat geschrieben: Sa 17. Okt 2020, 18:13
Sorry.... Einspruch euer Ehren
Routine und Mut sind zwei Paar Stiefel. Ab einem gewissen Level merktst du es nur nicht mehr wie mutig du bist, eben weil du in deinen Handlungen - Routine - hast.
Wenn diese Routine aus irgendeinem Grund einmal durch brochen wird merktst du wieviel Mut doch nötig ist, obwohl du schon einmal routiniert warst.

LG Kerstin
So sehe und empfinde ich das auch.
Ich erkläre von mir aus niemanden was. Da kann jemand kucken wie er (oder sie) möchte. Wenn mich niemand direkt darauf anspricht, dann sage ich zu diesem "Thema" nichts. Ich habe hier kein Sendungsbewusstsein.
Komplimente nehme ich immer gern, gern auch für meinen Mut. Sogenannte "normale Leute" bewundern häufig diese Art Mut. Wenig Selbstvertrauen und Komplexe haben mehr als man meinen mag.
Auch Vordenker müssen nachdenken.
Vicky_Rose
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 23 im Thema

Beitrag von Vicky_Rose »

Hi Jemmifer,

Du kannst selber entscheiden, ob diese "Komplimente" Dich ärgern, freuen oder gleichgültig hinnimmst. Sie sind keine Abwertung Deiner Person. Also "who cares" ? In manchen Situationen denke ich nur,
was juckt es die Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr reibt ...
Willst Du DIr wirklich wegen so etwas den Tag verderben lassen ?
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 24 im Thema

Beitrag von Die fesche Tina »

In euren Antworten habe ich viel über pros & contras zu "warm-schmeichelnden" Worten gelesen die man unter dem Begriff KOMPLIMENTE zusammenfasst. Ein Kompliment ist durchaus schnell ausgesprochen und verfehlt beim gegenüber wohl nie seine Wirkung. Dennoch unterscheide ich ein wenig in der Wertigkeit eines Kompliments - ein Beispiel: verfolge ich einen Blog und bin so von der Arbeit des Autors überzeugt ist ein Kompliment für dessen Arbeit sehr wohl angebracht. Ähnlich, wenn ich eine Abhandlung über ein bestimmtest Thema lese und sehe, wie viel Mühe und Recherche dahintersteckt und das Geschriebene auch nachvollziehbar ist. Lerne ich einen Menschen kennen, bin ich ehrlich gesagt auch reichlich sparsam im Umgang mit Komplimenten. (arg)
Kerstin hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 21:34 Mir trängt sich hier eine ganz andere Frage auf. Eigentlich würde es bei einer Vorstellung doch genügen zu sagen "dies ist meine Freundin Jennifer, wir waren gerade gemeinsam z. B. Eis essen". Warum wird das mit dem Crossdresser überhaupt erwähnt?
Ich sehe, dass Jennifer darauf schon eingegangen ist, dennoch möchte auch ich etwas dazu schreiben.
Das mit dem Crossdressing immer anzusprechen, möchte auch ich weitestgehend verzichten und finde die Worte von Nana...
NanaVistor hat geschrieben: Sa 17. Okt 2020, 18:22 Ich erkläre von mir aus niemanden was. Da kann jemand kucken wie er (oder sie) möchte.
...sehr zutreffend, nur lässt sich dies nicht immer ganz vermeiden, zumindest meiner/unserer Erfahrung nach.

Lasst mich euch was schildern: wenn ich mit Jennifer in der Welt unterwegs bin, kommt es nicht selten vor, dass wir beide auf ehemalige Arbeitskollegen, alte Schulfreunde oder Mitarbeiter (von mir) aus dem ein oder anderen Verein (indem ich mal Mitglied war+++) treffen und uns Jahre nicht gesehen hatten. Was glaubt ihr, wie ich denen dann Jennifer vorstelle?

- etwa "mein Kind..."? - recht unpersönlich
- mein Sohn - unpassend
- mein crossdressendes Kind - hä???

Ich sage dann meist "das ist Jennifer..." mit dem Zusatz "meine Tochter". Dann geht die Überlegung los "wie denn, Tina hatte doch nie eine Tochter". Also, alles recht verwirrend. Natürlich ist "Tochter" biologisch gesehen wohl auch nicht der richtige Ansatz, aber Jennifer ist es scheinbar wichtig. Das viele damit ein Problem haben, geht daraus hervor, dass alle immer "Jennifer" sagen, aber nie mit dem Zusatz "Tochter". "Was macht Jennifer?" und nicht "was macht deine Tochter?". Ist für uns ok und auch innerhalb unserer Familie belassen wir es bei "Jennifer". Fällt ein Gesprächsthema auf Jennifer bsw. in meiner Damenrunde (o.ä.), dann bringe ich das Wort "Tochter" sehr gerne mit zur Aussprache, in etwa "...meine Tochter sieht das ähnlich." Und sicherlich ist es euch auch schon hier im Forum aufgefallen, dass ich öfters von meiner "Tochter" spreche. )))(: (ki)
Liebe Grüße, Tina

+++Wissenswertes+++
Ich bin Tina und die Mutter von Jennifer. Ihr kennt sie unter ihrem Forumsnamen "Lady Jennifer"
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 25 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Die fesche Tina hat geschrieben: So 18. Okt 2020, 13:03 Fällt ein Gesprächsthema auf Jennifer bsw. in meiner Damenrunde (o.ä.), dann bringe ich das Wort "Tochter" sehr gerne mit zur Aussprache, in etwa "...meine Tochter sieht das ähnlich." Und sicherlich ist es euch auch schon hier im Forum aufgefallen, dass ich öfters von meiner "Tochter" spreche.
Einfach nur "LOVE" (he) (he) (he)

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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 26 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Grüß dich Tina
Die fesche Tina hat geschrieben: So 18. Okt 2020, 13:03 .......
Das mit dem Crossdressing immer anzusprechen, möchte auch ich weitestgehend verzichten und finde die Worte von Nana...
NanaVistor hat geschrieben: Sa 17. Okt 2020, 18:22 Ich erkläre von mir aus niemanden was. Da kann jemand kucken wie er (oder sie) möchte.
...sehr zutreffend, nur lässt sich dies nicht immer ganz vermeiden, zumindest meiner/unserer Erfahrung nach.

Lasst mich euch was schildern: wenn ich mit Jennifer in der Welt unterwegs bin, kommt es nicht selten vor, dass wir beide auf ehemalige Arbeitskollegen, alte Schulfreunde oder Mitarbeiter (von mir) aus dem ein oder anderen Verein (indem ich mal Mitglied war+++) treffen und uns Jahre nicht gesehen hatten. Was glaubt ihr, wie ich denen dann Jennifer vorstelle?

- etwa "mein Kind..."? - recht unpersönlich
- mein Sohn - unpassend
- mein crossdressendes Kind - hä???

Ich sage dann meist "das ist Jennifer..." mit dem Zusatz "meine Tochter". Dann geht die Überlegung los "wie denn, Tina hatte doch nie eine Tochter". Also, alles recht verwirrend. Natürlich ist "Tochter" biologisch gesehen wohl auch nicht der richtige Ansatz, aber Jennifer ist es scheinbar wichtig. Das viele damit ein Problem haben, geht daraus hervor, dass alle immer "Jennifer" sagen, aber nie mit dem Zusatz "Tochter". "Was macht Jennifer?" und nicht "was macht deine Tochter?". Ist für uns ok und auch innerhalb unserer Familie belassen wir es bei "Jennifer". Fällt ein Gesprächsthema auf Jennifer bsw. in meiner Damenrunde (o.ä.), dann bringe ich das Wort "Tochter" sehr gerne mit zur Aussprache, in etwa "...meine Tochter sieht das ähnlich." Und sicherlich ist es euch auch schon hier im Forum aufgefallen, dass ich öfters von meiner "Tochter" spreche. )))(: (ki)
Ich habe jetzt einen gedanklichen Drehwurm. Einerseits sieht Jennifer sich als Crossdresser anderseits legt sie Wert auf die Bezeichnung als Tochter.

Wie paßt das jetzt zusammen?

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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 27 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Kerstin hat geschrieben: So 18. Okt 2020, 14:23 Ich habe jetzt einen gedanklichen Drehwurm. Einerseits sieht Jennifer sich als Crossdresser anderseits legt sie Wert auf die Bezeichnung als Tochter.

Wie paßt das jetzt zusammen?

LG Kerstin
Vielleicht bin ich jetzt zu voreilig...
Aber wenn ich feminin mich gebe, anziehe und rausgehe, dann will ich auch so gesehen werden - von dem her passt Tochter in mein Weltbild.
Ich würde es mir in diesem Moment sogar wünschen.
Klänge komisch wenn sie feminin da steht und sie als Mutter sagt mein Sohn Jennifer...

Lisa
Zuletzt geändert von Lisa-Weber am So 18. Okt 2020, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 28 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Erinnert mich jetzt irgendwie an den Film "Mein Sohn Helen".
Die Vergangenheit ist meine Wurzel, der Stängel ist die Gegenwart, die Zukunft ist die Blüte
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 29 im Thema

Beitrag von Inga »

Hi,

geschleichtsneutral zu formulieren finde ich gar nicht so leicht.

Klingt es wirklich besser in Euren Ohren , wenn jemand sagt, "das ist Jennifer, mein Kind" stattt "das ist Jennifer, meine Tochter" ?

Liebe Grüße
Inga
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind

Post 30 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Kerstin hat geschrieben: Sa 17. Okt 2020, 18:13 Sorry.... Einspruch euer Ehren
Routine und Mut sind zwei Paar Stiefel. Ab einem gewissen Level merktst du es nur nicht mehr wie mutig du bist, eben weil du in deinen Handlungen - Routine - hast.
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Hallo Kerstin,

Einspruch...gestattet :mrgreen:
Für mich persönlich hat die Routine den Mut schon lange "abgelöst". Ich empfinde es nicht mehr als mutig an "en femme" nach draußen zu gehen. Ich gebe aber zu, daß es manches Mal Mut benötigt, bsw. wenn man auf eine größere "Männertruppe" trifft und man ihr Verhalten auf sich selbst nicht beurteilen kann - was tun? Straßenseite wechseln, oder tapfer darauf zu gehen? Das sind Situationen wo man ein gewisses Niveau an Mut benötigt, aber der alltägliche Trott, ist aus meiner Sicht nicht an Mut gebunden.

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