Die Geschichte mit Isabel
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santorlm
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Die Geschichte mit Isabel

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Beitrag von santorlm » Sa 19. Mai 2012, 17:01

Ich ärgere mich ein bisschen. Ich bin gefahren. Irgendwie hat ER mich eingewickelt. Ich fühle mich ‚gekauft’, bin aber auch neugierig. Warum habe ich mich darauf eingelassen? Egal, jetzt bin ich unterwegs, eine Analyse hätte ich vorher machen sollen.

Zu meiner Person, ich heiße Isabel, bin Kanadierin, lebe schon lange hier und arbeite in Deutschland in exponierter Position. Mit gefällt es hier sehr gut. Mein Hobby ist das Chatten, suchen nach neuen Dimensionen, vielleicht auch unterschwellig nach neuen Abenteuern.

Wie alles begann: Ich hatte mal nach Lesen von einigen schönen DWT-Geschichten (ich selbst liebe zarte Dessous, kann an keinem Laden vorbeigehen) dem Author „santorlm“ eine eMail geschrieben. Ein paar Mails gingen hin und her. Es war nett. Eines Tages bekam ich wieder ein eMail von ihm, Michael, oder soll ich sagen Michaela. Unbedarft öffnete ich das Mail und freute mich schon auf den erwarteten Gedankenaustausch über feine Damenwäsche. Ich begann zu lesen und habe es empört wieder geschlossen. So ein unverschämter Kerl. Wie kommt der Kerl dazu, mich einzuladen? Am nächsten Tag habe ich es dann doch komplett gelesen.

Ich las: liebe Isabel, wir kennen uns nur ein wenig virtuell. Das könnte man ja ändern, deshalb nachfolgender Vorschlag. Ich habe für Dich, Samstag bis Sonntag, den nn.nn. auf den Namen Isabel Werner in einem 5-Sterne Hotel ein Zimmer gebucht, weiterhin in dem Wellness-Bereich ein Beauty & Relax Programm gebucht. Es umfasst u.a, Intensiv-Gesichts-Regenerations-behandlung nach der Methode Jeanne Piaubert inklusive Peeling, Vapozon, Tiefenreinigung, Augenbrauenkorrektur, Spezialmassage Gesicht-Hals-Dekolleté, Entspannungsmassage mit ätherischen Ölen und Karitebutter inklusive Körperpackung, Wimpern färben, Körperpeeling, Maniküre, Slide-Styler-Gleitwellenmassage.

Wow, der will mir was Gutes tun, ist bestimmt nicht preiswert. Nein, das mache ich nicht, der Kerl erwartet bestimmt eine weibliche Gegenleistung. Ich las zu Ende: mit dieser Einladung sind keinerlei Verpflichtungen verbunden – ich will Dich nur einmal 2 Tage kennenlernen. Ich schlage vor, dass wir uns am Samstag um 12:30 zu einem kleinen Mittagessen an Tisch 8 treffen. Dann können wir alles Weitere besprechen. Danach begibst Du dich in die pflegenden Hände der Beautyabteilung.

Mir verschlug es die Sprache. Zwei Tage spukte das Ganze durch meinen Kopf. Irgendwie konnte ich das nicht glauben. Dann rief ich in dem Hotel an. Ich wurde mit der Reservierung verbunden und sofort sehr freundlich informiert. Ja Frau Werner, wir haben für Sie unsere schönste Juniorsuite in Südrichtung reserviert. Ihr Beauty-Programm beginnt um 14:00 Uhr und sie werden begeistert sein. Weiterhin haben wir wunschgemäß einige kanadische Modezeitungen besorgt. Aber wie ich höre, sprechen Sie aber ausgezeichnet deutsch, ich lege Ihnen noch ein Heft eines deutschen Dessous-Herstellers dazu. Wenn ich mir die persönliche Bemerkung erlauben darf, einfach zauberhaft – aber unerschwinglich für eine junge Rezeptionistin. Etwas sprachlos legte ich auf. Hat der Hund (Kerl) das doch tatsächlich wahrgemacht. Nach weiteren zwei Tagen sagte ich per Re-eMail zu.

So, nun stand ich an der Rezeption und checkte ein. Das Zimmer war traumhaft. Es gab zwar eine Verbindungstür zu einer daneben liegenden Suite, aber meine Tür war ordentlich verschlossen.

Ich machte mich etwas frisch und musste mich auch schon beeilen, denn um 12:30 wollten wir uns ja treffen. Ich kannte Michael zwar nicht, aber Tisch 8 war der Treffpunkt. Ich eilte etwas nervös zum Restaurant, was wird das werden? Auch das noch, in der Hektik hatte ich nicht richtig auf die Uhr geschaut, ich war 5 Minuten zu früh!!! Ich ließ mich zum Tisch 8 geleiten und nahm Platz. Jetzt konnte ich alles gut beobachten, was so das Restaurant betrat. Überwiegend betraten Paare den Raum. Alle Personen waren deutlich älter als ich. Seufz, die Alten haben halt die meiste Kohle.

Dann betrat ER den Raum, ich ignorierte die ihn umgebende Aura, ich wollte gar nicht, zumindest nicht so schnell einen möglichen Gefallen an IHM finden. Aber ich muss zugeben, unsympathisch war er mir nicht. Er stellte sich mir lächelnd noch einmal formvollendet vor. Durch seine offene Art nahm Michael die Spannung aus diesem Treffen und ich freute mich jetzt auf die nächsten 2 Tage. Michael bat mich, mein Mittagsessen selbst auszuwählen, da ich ja anschließend 3 Stunden meiner weiblichen Seele und Körper etwas Gutes tun würde. Abends würde er, wenn er meine Geschmacksrichtung kennen würde, ein Menu für uns zusammenstellen. Währen wir auf das Essen warteten, plauderten wir ein bisschen. Bereits diese erste Stunde war eine Bereicherung und hat mir sehr gefallen. Während der Zeit musterte ich Michaels Kleidung. Er trug eine dunkle Hose und einsportliches Sakko, das Hemd – ohne Schlips- passte dazu. Michael bemerkte meine prüfenden Blicke. Er grinste: ....es muss nicht immer Fummel sein. Das können wir später nachholen. Wir verabredeten uns dann für 19:00 Uhr abends.

Dann genoss ich die Beauty-Behandlung. Das kann ich jeder Frau empfehlen. Nicht dass ich es nötig hätte „gespachtelt und lackiert“ zu werden, nein, dieses sich fallen lassen und verwöhnt zu werden – es ist unbeschreiblich, man muss es selbst erleben.

Nach der Behandlung war ich angenehm kaputt. Ich legte mich in meinem Zimmer auf das riesige Bett und las in den Hotelunterlagen. Nach grobem Überschlag meiner Wochenendkosten kam ich zu dem Ergebnis: entweder ist Michael ein Spinner oder ein Spekulant. Rückblickend nach vier Wochen muss ich zugeben, Michael ‚weichte’ mich Stück für Stück auf, ich war auf dem Weg auf eine Wolke höher.

Für den Galaabend machte ich mich schick. Ich bin eigentlich ein sportlicher Hosentyp, zur heutigen Einladung trug ich aber ein zarthellblaues beinlanges Cocktailkleid mit langem Seitenschlitz. Vermutlich hatte Michael mich animiert, denn ich hatte mir extra noch hellblaue halterlose Strümpfe gekauft!!! Dazu ein traumhaftes Spitzenhöschen, ein kleines Nichts von einem BH auch in feinem zartem hellblau. Die bereits früher gekaufte Strumpfhose blieb in der Packung. Es machte mir Spaß die feinen, zarten Spitzen im Dekolleté hervor blitzen zu lassen. Michael würde große Augen machen und sich auch an dem schönen breiten Spitzenabschluss der Strümpfe erfreuen.

Gegen 19:00 Uhr begab ich mich zur Empfangshalle in der Michael schon auf mich wartete. Michael sah wieder meinen prüfenden Blick. Grinsend bemerkte er: ich weiß, Du bist ja nur aus Neugier hier, mal einen DWT zu sehen. Ich gab die ehrliche Antwort zurück: ich habe mittlerweile Gefallen an unserem Treff gefunden. Nachdem ich ganz genau hinsah erkannte ich, dass er einen leichten dunklen Damen-Hosenanzug anhatte. Die Hosenbeine waren wesentlich länger als bei einer Frau, aber er hat das wohl aus Tarngründen gemacht. Denn somit fiel die Hose bis auf die Schuhe und verdeckte einigermaßen seine dunklen Seidenstrümpfe und auch die unauffälligen Pumps mit einem nur kleinen Blockabsatz. Weiterhin trug er eine weiße klassisch geschnittene Bluse. Also – perfekt, ein Unbeteiligter würde so schnell nichts bemerken. Er grinste mich frech an: wenn Du jetzt schon unbedingt sehen willst, was ich darunter trage – musst Du hinter meine Bluse schauen. Also so was, kleidet sich wie eine Frau, geht aber ran wie ein Mann. Ich war amüsiert.

Wir betraten ein besonderes Restaurant des Hotels, es war sehr gediegen und wie ich erfuhr, ausgezeichnet mit 1 Guide Michelin Stern. Michael hatte einen etwas verschwiegenen Tisch gewählt. Michael wechselte ein paar kurze Worte mit dem Chef de Salle, kurze Zeit danach kam der SterneKoch an unseren Tisch. Michael war hier wohl gut bekannt. Die Beiden stellten ein 5-gängiges Menu zusammen. Ich muss sagen, ich war auch schon häufig in guten Restaurants essen, aber was Michael und der Koch besprachen – ich verstand kaum etwas. Ich ließ mich überraschen. Ich gab noch zu Bedenken, ich könne niemals 5 Gänge essen. Michael lächelte, ich werde Dich nicht vollstopfen – dann wirst Du mir ggf. zu schläfrig. Aha, er ist ein Spekulant, aber dann muss er noch einige Überzeugungsarbeit leisten, so schnell geht das nicht (glaubte ich).

Wir verbrachten ca. drei Stunden mit dem Essen. Es war absolut Top. Wir tranken passend zu den Gängen Champagner, Weißwein und Rotwein. Vom Essen her war ich angenehm gesättigt, der genossene Alkohol machte mich dann doch etwas freier. Und wieder eine Wolke höher. Das wirklich angenehme Gespräch mit Michael ließ die Zeit im Flug vergehen.

Dann das Outing. Michael hatte schon vor einiger Zeit sein Jackett ausgezogen – er saß mit dem Rücken zur Wand. Ich hatte das gar nicht registriert. Dann zog er unter dem Tisch einen Pumps aus und streichelte meinen Fuß. Ich glaubte es nicht, der Kerl streichelte mich mit seinen Nylons. Ich muss zugeben, ein erotisches Gefühl, verstärkt durch den Ort der Öffentlichkeit. Eigentlich hatte ich im „normalen“ Leben Grundsätze: für mich muss ein Mann aussehen wie ein Mann und sich verhalten wie ein Mann. Michael erfüllte beides, sah aus wie ein Mann, verhielt sich wie ein Mann, unterhaltsam und einfühlend war er auch noch. Aber er hatte halt Damenkleidung an. Ich legte meine Hand auf die Michaels und sagte: dafür, dass wir uns erst 10 Stunden kennen, bist du mir seeehr sympathisch. Er berührte mich weiter mit seinem Fuß – verdammt es gefiel mir. Dann drehte er mir den Rücken zu und spannte ein wenig seine Schultern. Jetzt zeichneten sich unter der Bluse die Umrisse eines BHs und eines Hemdchen mit Spagettiträgern ab. Zu meiner eigenen Verwunderung war ich jetzt neugierig darauf, wie das OHNE Bluse wohl aussehen möge. Meine innere Entscheidung, trotz des kurzen bekannt seins, war: ich sitze hier mit einem sympathischen Mann zusammen, mit dem ich auch unter anderen Umständen ein Treffen vereinbart hätte – soll er doch anziehen was er will. Ich ertappte mich bei dem Gedanken: das zieh ich ihm sowieso aus. Holla, jetzt aber 2 Gänge zurückschalten. War ich unbewusst schon wieder eine Wolke höher gestiegen?

Dann tranken wir in der Bar noch einen –vermeintlich letzten- Absacker. Eine Lifeband spielte leichte Tanzmusik. Michael forderte mich zum Tanzen auf. Ja dazu hatte ich jetzt Lust. Wir gingen zu der fast leeren Tanzfläche. Dort angekommen drehte sich Michael zu der Band und machte mit den Händen ein Zeichen. Unmittelbar wechselte die Band das Musik-Thema und spielte jetzt einen argentinischen Tango. Ich war verblüfft, hatte aber keine Zeit etwas dazu zu sagen. Michael tanzte mit mir Tango, dass mir „hören und sehen“ vergingt, er nutzte alle Möglichkeiten aus mich erotisch zu stimulieren. Frauen wissen, was Beine neben und zwischen den eigenen Beinen bewirken können – er wusste es auch. Nach dem Tango hatte er mit der Band einen sehr langsamen Blues abgesprochen. Wir tanzten dicht, sehr dicht, Michael berührte mit seinem Gesicht das meine. Ich gebe zu, ich war selig und hoffte dass dieser Abend nie zu Ende gehe.

Michael begleitete mich noch bis zu meiner Zimmertür. Dort blieben wir etwas verlegen stehen, es knisterte. Was er wollte konnte ich an seinen Augen ablesen, mir wurde die Entscheidung plötzlich abgenommen. Der Zimmerservice rollte einen Wagen mit Champagner und zwei Gläsern in Richtung meines Zimmers. Ich gab mich geschlagen. Wir traten in mein Zimmer. Dort stellte ich mich ganz dicht an Michael und sagte mit gespieltem vorwurfvollen Ton: du denkst wohl an alles, he? Dann habe ich ihn geküsst.

Michael ließ sich Zeit und fiel nicht gleich über mich her. Wir tranken den Champagner und er streichelte mich sanft an den Armen, Gesicht und Hals. Er traf den Zeitpunkt, an dem ich ausgezogen werden wollte. Das tat er gaaanz langsam. Ich ließ mich fallen. Michael war noch komplett angezogen. Michael stand auf, zog mich hoch und nahm mich in die Arme. Seine Hände erkundeten meinen Rücken, dabei entdeckte er eine meiner erogenen Zonen – der Po. Als er mich dort intensiv streichelte, war ich da angekommen, wohin er mich haben wollte. Dann trat er ein bisschen zurück und zog sich zügig den Anzug und die Bluse aus. Er hatte tatsächlich, alles in schwarz, Spitzen-BH, Spitzen-Slip, ein beneidenswert schönes Hemdröcken und halterlose Strümpfe an. Er zog mich an sich. Ich spürte diese feine Wäsche erstmalig „von der anderen Seite“ auf meiner nackten Haut. Ich kann jetzt verstehen, warum die Männer so geil werden wenn sie das sehen, geschweige denn sich daran reiben können. Mir war es jetzt wirklich scheißegal, was Michael anhatte, ich wollte ihn jetzt intensiver spüren. Er trat noch einmal kurz zurück und zog sich komplett aus. Er trug mich dann zu meinem Bett, auf dem wir unsere heißen Körper aneinander schmiegten.

Da wir zum ersten Mal Sex miteinander machten, waren akrobatische Spielchen nicht notwendig. Unsere Erregung war stark genug. Was wir machten, würden mache abwertend als Blümchensex benennen. Ich aber sage: es war unbeschreiblich schön, diese mehrfache Hingabe und die empfundene Zärtlichkeit.

PS. Ich blieb 1 Tag länger als geplant.

Eure Michaela

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