Weg mit den doofen Kilos
Weg mit den doofen Kilos - # 161

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Jaddy
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2401 im Thema

Beitrag von Jaddy » Sa 9. Nov 2019, 14:29

Rangauerin hat geschrieben:
Sa 9. Nov 2019, 13:09
Also, ich finde diese Blutgruppendiät von allen Diäten irgendwie am Logischsten und am Wissenschaftlichsten.
Letzteres ist sie nicht. Wenn sie dir logisch klingt, dann nur, weil dir die falschen Annahmen und Schlussfolgerungen nicht auffallen. Siehe in dem von dir angegebenen Link unter Risiken: Grundannahmen falsch, Mangelernährung.

Die Stoffwechselkreisläufe des Menschen sind schon komplex, aber nicht abhängig von der Struktur der Blutkörperchen aka Blutgruppe. Unterschiede in den Verträglichkeiten können krankheitsbedingt sein und/oder mit dem Mikrobiom zusammenhängen. Das sind aber bei gesunden Menschen nur die Feinheiten. Abnehmen ist im ersten Ansatz eine reine Frage der Energiebilanz. Darauf laufen auch alle erfolgreichen Abnehmdiäten hinaus.

So Methoden wie Trennkost, Blutgruppendiäat und ähnliche sehr selektive funktionieren zeitweise, nämlich über Mangel an bestimmten Stoffen, die der Körper dann mehr oder weniger gut auszugleichen versucht und ggf bei dem Versuch Schaden nimmt. Als würde 1 einem Motor das Schmieröl nehmen, damit er nicht zu viel zu fettes Gemisch umsetzt. Sobald der Mangel nicht mehr besteht, also die Diät beendet, geht's im positiven Fall zurück aufs Originalgewicht oder im negativen Fall in die Klinik, weil erworbene Stoffwechselstörung.

Es gibt keine (gesundheitsunbedenklichen) Mittel oder Methoden, trotz zu viel Energiezufuhr Fett abzubauen. Also: Energiezufuhr reduzieren (kcal/g, Menge, Summe) und/oder Verbrauch erhöhen (Muskeln in Bewegung bringen). Und das auf eine Art, die eins selbst dauerhaft durchhalten kann. Sonst spielt ihr einfach mit Gewicht und Gesundheit Jojo.

Rangauerin
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2402 im Thema

Beitrag von Rangauerin » Sa 9. Nov 2019, 14:40

Hallo Jaddy, also bleibt im Prinzip nur Kalorienzufuhr einschränken und körperliche Betätigung wie z.B Sport. Natürlich um das Gewicht zu halten ist es norwendig sich weiterhin mässig und ausgewogen zu ernähren und weiterhin sportliche Betätigung! Auf jedenfall sind Schweinefleisch/wurst und Süssigkeiten etc. bei mir vom Speiseplan gestrichen! Alkohol sowieso, darf ich schon seit Jahren nicht mehr! Mangelernährung lässt sich am großen ärztlichen Blutbild überwachen...oder? Grüße Rangerin

Whoopy Highfly
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2403 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly » Sa 9. Nov 2019, 20:15

Jeder Mensch reagiert auf Nahrungsaufnahme anders. Wie ich den Bericht richtig gedeutet habe, gibt es mindestens 3 Obergruppen.
Bei der 1. Gruppe ist der Grundumsatz sehr hoch, weil die Nährstoffververtung sehr hoch ist.
Bei der 2. Gruppe ist der Grundumsatz klein, also solte die Zufuhr gering sein. Die nehmen schon zu, alleine vom "anschauen".
Die 3. Gruppe, die größte, hat einen mittleren Grundumsatz. Hier sollte die Zuführung=Verbrauch sein.

Generell sollte ein Diätplan mit Arzt und Ernährungsexperten abgesprochen werden.
Aus eigener Erfahrung kann ich anführen, dass Ernährung die Gesundheit fördert oder krank macht.
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine Spuren.
Mein Motto: Ich werde glücklich.

Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

heike65
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2404 im Thema

Beitrag von heike65 » So 10. Nov 2019, 12:48

Michaela_mit_a hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 16:33
Ich habe ein Problem die Kalorien zuzunehmen, die ich eigentlich brauche :-/
Bei meiner Größe und meinem Alter brauche ich für den Alltag ca. 2.300 kcal um ein leichtes Defizit zu haben, sprich um gesund abzunehmen.
Mein Problem ist, dass ich zusätzlich laufe und damit nochmal 600-700 kcal zuführen müsste.
Ich schaffe aber gerade einmal 1.500 kcal :-(
Dann bin ich satt, was z.Zt. sicher auch an meinem Gemüt liegt, aber ich esse eigentlich "normal", setze keine Mahlzeiten aus, zwinge mich auch dann zu essen, wenn ich eigentlich keinen Hunger habe.
Und einfach zwei Snickers oder eine große Pizza reingreifen, nur um die Kalorien zu erreichen? Neeeee.

Das Ende vom Lied ist, dass ich mich zwar über die verlorenen 15 kg und damit 75kg freue, aber weiß, dass das viel zu schnell geht und auch nicht gesund ist.

Ich werde mir wohl eine*n Ernährungsberater*in suchen müssen, denn eigentlich hatte ich noch vor ins Fitnessstudio zu gehen ... damit warte ich wohl erstmal ...

09/2017 90,0kg (BMI 27,2)
02/2018 85,0kg (BMI 25,4)
03/2018 82,3kg (BMI 24,8)
04/2019 78,2kg (BMI 23,6)
05/2019 77,8kg (BMI 23,4)
11/2019 75,2kg (BMI 22,6)
(neues) Ziel: 69 kg (BMI 20,8)
LG, Michaela
Beruhig dich, ich habe vor 4 Jahren die Ernährung von Standard auf Paleo gewechselt, von 87 kg auf 74 kg in 4 Wochen, und ich habe mich besser gefühlt, was auch mein Arzt Blutdruck etc bestätigt hat
BMI von 24 auf 20 in 4 Wochen, und es hat gut getan

Jaqueline
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2405 im Thema

Beitrag von Jaqueline » So 10. Nov 2019, 13:24

heike65 hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 12:48
Beruhig dich, ich habe vor 4 Jahren die Ernährung von Standard auf Paleo gewechselt, von 87 kg auf 74 kg in 4 Wochen, und ich habe mich besser gefühlt, was auch mein Arzt Blutdruck etc bestätigt hat
BMI von 24 auf 20 in 4 Wochen, und es hat gut getan
Mahlzeit,

in 4 Woche (28 Tage (ein knapper Monat)) 13kg abzunehmen halte ich für sehr ungesund 😱😱😱. Und dann noch ein BMI von 20 😱😱😱. Ich hoffe, du braust nicht eines Tages ein gewisses Fettpolster. Ihr schaut alle auf den BMI, dabei gibt es viele Werte die wesentlich interessanter sind und auch mehr aussagen.

Ganz liebe Grüsse
Jaqueline
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2406 im Thema

Beitrag von heike65 » So 10. Nov 2019, 13:37

??........................
Zuletzt geändert von heike65 am So 10. Nov 2019, 14:21, insgesamt 1-mal geändert.

Jaddy
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2407 im Thema

Beitrag von Jaddy » So 10. Nov 2019, 13:56

Rangauerin hat geschrieben:
Sa 9. Nov 2019, 14:40
Hallo Jaddy, also bleibt im Prinzip nur Kalorienzufuhr einschränken und körperliche Betätigung wie z.B Sport. Natürlich um das Gewicht zu halten ist es norwendig sich weiterhin mässig und ausgewogen zu ernähren und weiterhin sportliche Betätigung! Auf jedenfall sind Schweinefleisch/wurst und Süssigkeiten etc. bei mir vom Speiseplan gestrichen! Alkohol sowieso, darf ich schon seit Jahren nicht mehr! Mangelernährung lässt sich am großen ärztlichen Blutbild überwachen...oder?
Also das funktioniert praktisch sicher bei allen Menschen ohne irgendwelche besonderen Stoffwechselbeeinrächtigungen. Was eins so landläufig als "gesund" bezeichnet. Ich bin recht naturwissenshaftlich orientiert, deshalb kam mir bei meiner großen Abnahmeaktion (2011-2013, -37kg) entgegen, dass sich bis zum Normalgewicht alles ziemlich gut berechnet und voraussagen lässt.

Die Formeln für Energiebedarf (kcal/Tag)(1) sind inzwischen ziemlich gut, und die vielleicht 5% individuellen Abweichungen lassen sich im persönlichen Experiment ermitteln. Wenn du im Durchschnitt genau diese Energie pro Tag zu dir nimmst, hälst du dein aktuelles Gewicht. Wenn du dauerhaft unter dem Bedarf isst, nimmst du ab, dauerhaft drüber nimmst du zu. Jede durchschnittliche Energiemenge - also Kalorien - entspricht genau einem Gewicht in Kilogramm (abhängig von Alter, Körpergröße, Geschlecht(2), Bewegung). Wie bei einer Badewanne: Das einlaufende Wasser ist die gegessene Energie, der Ablauf der Vebrauch durch leben, Muskeln und Körper betreiben. Mehr Zulauf: Pegel (Gewicht) steigt, mehr Ablauf: Pegel (Gewicht) sinkt.

Wie viel eins abnimmt lässt sich auch berechnen, nach dem Sparbuchmodell. Dazu habe ich mich jeden Tag gewogen und das Gewicht in mein Excel eingetragen. Ausserdem die gegessene Energie (kcal) genau gewogen und gerechnet. Mein Excel hat ausgerechnet, wie viel ich über bzw unter Bedarf gegessen habe und die Differenz kcal "aufs Sparbuch" addiert.

Der Gag: Je ca. eingesparte 8000kcal entsprechen einem Kilogramm abgenommenes Körperfett. Achttausend!(3)

Wenn eins nun zum Beispiel 10kg abnehmen möchte, dann sind das 80000kcal, die auf das Sparbuch müssen. Das dauert dann bei zum Beispiel jeden Tag 250kcal unter Bedarf rechnerisch 320 Tage.

Allerdings ändert sich mit dem Körpergewicht auch der Energiebedarf. Mit 5 oder 8 kg weniger auf der Waage braucht eins auch ca. 50-80kcal weniger pro Tag (mal Bewegungsfaktor). Logisch, denn weniger Körpermasse zu bewegen braucht ja auch weniger Energie, z.B. beim Treppensteigen. Deshalb tägliches wiegen, tägliches neu berechnen der Differenz im Excel.

Bei mir war der berechnete Tagesbedarf zu Beginn 2085kcal (114kg, männlicher Körper(2)). Davon 250 einsparen ist easy. Aber bei 85kg sind es nur noch 1700kcal, bzw. unter Berücksichtigung der HET nur noch 1600kcal pro Tag. Davon 250 einsparen ist schon schwieriger.

250kcal sind zum Beispiel: Eine halbe Tafel Schokolade, ein Riegel Snickers, 75g Müsli (trocken), 100g Brot (egal welches...), knapp 200g gekochte Nudeln oder ein halbes Brötchen mit einer Scheibe Käse. Aber auch, umgekehrt, 1 Stunde spazieren gehen, 25 Minuten joggen, 30 Minuten Aerobic, 40 Minuten Crosstrainer. Pro Tag! Deshalb: "You can't outsport a bad diet".

Diese Rechnungen machen auch ziemlich einfach klar, weshalb nur Umstellung der Ernährung wirklich hilft - anders kochen, anders essen - das ganze so langwierig ist und Sport alleine nicht viel bringt - also nicht zum Abnehmen. Als Maßnahme zur Gesunderhaltung schon :)

Ich könnte noch referieren über meinen "Trick" mit dem Volumen und wie ich unsere Liebingsrezepte auf weniger kcal/g runter "gehackt" habe, damit ich genau so viel Menge (für Sattheit) essen kann, aber damit weniger Energie zuführe, aber das spare ich mir mal.

Fazit: Für mich persönlich ist die Berechenbarkeit super. Das gibt mir das Gefühl der Kontrolle, wohingegen die ganzen "Tipps" und "Diätgeheimnisse" mich früher immer nur verwirrt haben. Alles erschien undurchschaubar und unplanbar, dabei ist in Wirklichkeit gar nichts davon irgendwie mystisch und die meisten "Wunderkuren" laufen trotz viel Brimborium und Ablenkung auf genau das hinaus, was ich oben beschrieben habe.

(1) soweit ich weiss immer noch Mifflin-St.Jeor, sehr übersichtlich zu berechnen zum Beispiel (englisch) auf https://www.sailrabbit.com/bmr/
(2) Geschlecht bezieht sich auf die statistisch unterschiedliche Muskelmasse, je nachdem ob eins zuerst eine Testosteron- oder eine Östrogen-Pubertät durchlaufen hat. Testosteronköroer haben durchschnittlich mehr Muskelmasse, verbrauchen also etwas mehr Energie. U.a. deshalb nehmen Männer durchschnittlich leichter ab. Wie das nach einer HET ist - keine Ahnung. Persönlich ermitteln, würde ich vorschlagen, oder in der Berechnung gleich auf das Zielgeschlecht umstellen.
(3) Ich hab zwei Jahre gebraucht, um die Zahl zu kapieren. Dann hab ich zufällig dies gefunden. 100g = 818kcal, 1000g=8180kcal.

Jaqueline
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2408 im Thema

Beitrag von Jaqueline » So 10. Nov 2019, 14:01

heike65 hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 13:37
Sahara65 hat geschrieben:
Sa 9. Nov 2019, 16:01
Das unterschreibe ich so wie es ist, nicht aus Lust oder jemanden kritisieren zu wollen haben ich in einem anderen Thread von FB abgeraten.
Uns, über FB unter Umständen ins falsche Licht zu führen halte ich für keine gute Idee.
Auch auf insta oder twitter hat unsere Gemeinschaft keine gute Grundlage zu aggieren.
Zu posaunen "hier sind wir"

Auch unseren YTuberinnen sehe ich nur ungerne zu wie sich und uns verkaufen.
Wenn dein Blutdruck von 180/100 mit Beta blockern auf 130/80 mit geringer dosierten Blockern sinkt, dann schaut es so schlecht nicht aus, oder ?
Warum zitierst du etwas aus einem ganz anderem Thema hier?
Es geht ums abnehme in einem gesunden Rahmen 😊. Mittlerweile scheint es hier mehr und mehr zu verkommen 😡, wer hat den geringsten BMI 😡, welche Diät wirkt am schnellsten 😡. Aber das wad hier von heike65 zitiert wurde gehörte garnicht hier her 😭😭😭. Verkommt der ursprüngliche Beitrag jetzt?
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2409 im Thema

Beitrag von Jaddy » So 10. Nov 2019, 14:29

Jaqueline hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 13:24
heike65 hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 12:48
Beruhig dich, ich habe vor 4 Jahren die Ernährung von Standard auf Paleo gewechselt, von 87 kg auf 74 kg in 4 Wochen, und ich habe mich besser gefühlt, was auch mein Arzt Blutdruck etc bestätigt hat
BMI von 24 auf 20 in 4 Wochen, und es hat gut getan
in 4 Woche (28 Tage (ein knapper Monat)) 13kg abzunehmen halte ich für sehr ungesund 😱😱😱. Und dann noch ein BMI von 20 😱😱😱.
Soweit ich von heike weiss, spielen da noch andere Faktoren eine Rolle, soll heissen ein nicht-Standard-Stoffwechsel. Wenn Paleo funktioniert, was häufig auch low carb und high protein bedeutet, dann könnten zum Beispiel Entzündungsreaktionen auf bestimmte Getreidesorten eine Ursache für Bluthochdruck und starke Wasserenlagerungen gewesen sein. Das ist nur meine Spekulation, aber solche Phänomene sind bekannt. Wenn eins die Ursachen für solche individuellen Besonderheiten abstellt sind häufig drastische Verbesserungen die Folge. Das sind aber Spezialtäten, die nicht verallgemeinert werden können, denn der vorherige Stand, Gewicht, Blutdruck, etc. war sozusagen ein Notfallzustand dieses speziellen Körpers. Wenn der Notfall vorbei ist, bleibt ein Körper, der eigentlich vorher überlastet war, deshalb danach wenig Reserven hat. Da muss ärtzlich geschaut werden, was genau vorgeht. Ich finde schon, dass diese individuelle Erkenntnis hier her gehört. Auch wenn sie nur für heike gilt.

Kohehydratreiche Ernährung führt übrigens bei fast allen Menschen zu viel Flüssigkeit im Gewebe, d.h auch zu viel Gewicht auf der Waage. Die meisten Diäten reduzieren auch viel Kohlehydrate - Getreide, Brot, Teigwaren, Müsli, Zucker - und führen dadurch in den ersten Tagen und Wochen zu "Blitzerfolgen" von mehreren Kilos auf der Waage. Nur: Das ist eben kein Fett und mit den nächsten Portion Reis, Nudeln oder Brötchen wieder da. Als Wassereinlagerung. Kann eins selbst testen: Mal eine Woche viele KH, steht ja überall drauf, und dann mal eine Woche die gleiche Energie, aber sehr wenig KH. Dabei jeden Tag morgens wiegen.

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2410 im Thema

Beitrag von _ChrisTine_ » Mo 11. Nov 2019, 10:07

Hallo ihr Lieben (smili)

Entgegen jeder Erwartung hat es in der vergangen Woche einen für mich deutlichen Rutsch in Richtung meines nächsten Meilensteins gegeben und ich habe es geschafft ein weiteres halbes Kilo zu verlieren.
Die Historie: KW20: 88,6 Kg KW22: 86,5 Kg, KW24: 86,1 Kg, KW25: 86,6 Kg, KW27: 86,1 Kg, KW28: 85,8 Kg, KW29: 85,0 Kg, KW31: 85,7 Kg, KW33: 85,7 Kg, KW34: 86,6 Kg, KW35: 85,5 Kg, KW36: 86,6 Kg, KW37: 86,1 Kg, KW38: 85,6 Kg, KW39: 86,1 Kg, KW40: 86,4 Kg, KW 41: 85,8 Kg, KW 42: 85,4 Kg, KW 43: 85,6 Kg, KW 44: 85.1 Kg.

Das heißt für mich, dass die "erstmal eine 84," auf dem Display zu haben in greifbare Nähe gerückt ist und ich mich die Woche mal richtig zusammen nehme um das auch zu verwirklichen.

Liebe Grüße
_ChrisTine_
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2411 im Thema

Beitrag von Severin » Mo 11. Nov 2019, 10:55

Guten Morgen ihr Lieben (888)

Schon etwas länger her habe ich zu Spitzenzeiten 125 kg gewogen und unter ärztlicher Anleitung mit viel Sport binnen eines knappen Jahres auf
75 kg reduziert. Wie es kommen musste gab es Phasen mit Frust, Depressionen etc. und es ging teils wieder hoch in den dreistelligen Bereich.
Mittlerweile habe ich mich bei 85 kg länger halten können, muss leider trotzdem aufpassen.

Schwierig wird es nun für mich da die gewünsche Gaop vom Operateur 68-70kg (BMI von 22) erfordert. Ich kann mich nicht erinnerin wann
ich jemals dieses Gewicht hatte (außer beim aufwachsen...). Ich bin bei heutigem Datum bei 80,3 kg angekommen und mein Körper kämpft
mittlerweile um jedes Gramm.

Ich habe zwar noch ein gutes Jahr Zeit (wäre da nicht Weihnachten, Silvester, Geburtstage, nächstes Jahr Grillsaison etc. ... ;) ). Vermutlich
werde ich ab Januar 2020 die Hormontherapie beginnen - Frauen haben es nach hören/sagen schwieriger mit Abnehmen und ich hoffe ich
bin dann nicht so betroffen *seufzt* Sportlich möchte ich natürlich als Transfrau keinen Muskelaufbau betreiben. Ich versuche es mit einem
Crosstrainer, Ergometer und Schwimmen.

Lieben Gruß
Alexandrea

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2412 im Thema

Beitrag von Anja » Mo 11. Nov 2019, 14:57

Mahlzeit! (moin)
Jaddy hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 13:56
Wie viel eins abnimmt lässt sich auch berechnen, nach dem Sparbuchmodell. Dazu habe ich mich jeden Tag gewogen und das Gewicht in mein Excel eingetragen. Ausserdem die gegessene Energie (kcal) genau gewogen und gerechnet.
[...]
Allerdings ändert sich mit dem Körpergewicht auch der Energiebedarf. Mit 5 oder 8 kg weniger auf der Waage braucht eins auch ca. 50-80kcal weniger pro Tag (mal Bewegungsfaktor). Logisch, denn weniger Körpermasse zu bewegen braucht ja auch weniger Energie, z.B. beim Treppensteigen. Deshalb tägliches wiegen, tägliches neu berechnen der Differenz im Excel.

Bei mir war der berechnete Tagesbedarf zu Beginn 2085kcal (114kg, männlicher Körper(2)). Davon 250 einsparen ist easy. Aber bei 85kg sind es nur noch 1700kcal, bzw. unter Berücksichtigung der HET nur noch 1600kcal pro Tag. Davon 250 einsparen ist schon schwieriger.

250kcal sind zum Beispiel: Eine halbe Tafel Schokolade, ein Riegel Snickers, 75g Müsli (trocken), 100g Brot (egal welches...), knapp 200g gekochte Nudeln oder ein halbes Brötchen mit einer Scheibe Käse. Aber auch, umgekehrt, 1 Stunde spazieren gehen, 25 Minuten joggen, 30 Minuten Aerobic, 40 Minuten Crosstrainer. Pro Tag! Deshalb: "You can't outsport a bad diet".
Ich kann deiner Argumentation folgen, die genauso richtig ist wie falsch.
Rein rechnerisch vollkommen korrekt. Aber nur die halbe Wahrheit. Etwas entscheidedes fehlt.
Ein Mensch is(s)t nämlich keine Formel! Essen hat viel mit Genuss, Lust, Geschmack und vor allem Bedarf zu tun. Und der kann durchaus stark variieren.
Die Appetitsteuerung funktioniert vollkommen unabhängig. Seit ner Million Jahre. Sonst wären wir längst ausgestorben. Fehlt dem Körper etwas, entwickelt er Appetit darauf, so werden auf ganz natürlich Weise Nährstoffmängel vermieden oder Unverträglichkeiten gemieden. Es gibt durchaus Menschen, die Lebensmittel essen, die sie nicht vertragen, weil sie sie für "gesund" halten.
Auf den eigenen Körper hören? Das ist sooo gestern!
Der Mensch versucht Probleme durch seinen Verstand in den Griff zu bekommen. Diese Vorgehensweise ist aber bei der Ernährung zum Scheitern verurteilt, weil man garkeine allgemeinen Aussagen über die Wirkung von Nahrung machen kann. Da kommt es auf den Einzelnen Menschen an. Jeder hat einen eigenen Bedarf und Geschmack.
Die Lösung ist nicht, sich immer akribischer mit dem Essen zu beschäftigen (wiegen, rechnen, Differenzen, Excel usw - da schüttelts mich bei dem Gedanken), sondern ganz im Gegenteil, den Verstand da, wenn möglich, rauszuhalten. Das Essen genießen. Den Geschmack genießen. Das essen, worauf man Appetit hat und nicht was der Kopf meint, was "gensund" wäre. Komme ich den Wünschen meines Körpers nicht nach, entsteht, umso größer der Mangel, dann irgendwann Heißhunger. Und stelle ich meinen "Verstand" dann darüber, haben wir den Salat :lol:
Dann finde ich mich irgendwann beim Arzt wieder.
Ich muss auch nicht ausrechnen, wann ich genug habe, auch das kann unser Körper ganz alleine. Das nennt sich Sättigung.
Und ist dieses System von Appetit und Sättigung aus dem Gleichgewicht, sollten wir uns fragen was die Störung verursacht. Ich kann dann mit Kontrolle (Kalorienzählen) dagegen halten, aber das wird immer nur die Symptome bekämpfen, nie die Ursache. Ich habe selbst eine Esstörung und weiß auch wo die herkommt.
Ich habe mich auch mit psychologischen Aspekten von Esstörungen beschäftigt, da mich dieses Thema Ernährung generell sehr interessiert. Und häufig beginnt eine Esstörung damit, das man sich immer akribischer mit seinem Essen beschäftigt, anstatt es einfach nur zu genießen.
Wir verlernen, auf unseren eigenen Körper zu hören. Wir glauben anderen, die behaupten dies wäre gut für uns, jenes nicht. Letzten Endes (deswegen funktionieren Einschränkungen jeglicher Art meist nur vorrübergehend) gewinnt der Körper. Dann essen wir doch das, worauf wir Appetit haben - allerdings mit schlechtem Gewissen.

Grüße
die Anja
Reject external form that fails to express internal reality

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2413 im Thema

Beitrag von Michaela_mit_a » Fr 15. Nov 2019, 08:38

Hätte ich das so befolgt, dann würde ich sehr wahrscheinlich mit Diabetes und Übergewicht kämpfen.
Ich hatte lange Phasen, in denen ich mich fast ausschließlich von Toastbrot, Nutella und Pizza ernährt habe. Da muss dann schon irgendwann der Kopf sagen:"Schmeckt Dir zwar super, aber gesund ist das nicht!" (Da ist wieder dieses "gesund" ;-) ).
Zudem ist da ja noch ein persönliches Ziel im Kopf, was einen evtl. dazu bringt sein Verhalten anzupassen und zu kontrollieren.
Mit 90+ kg habe ich mich nie wohl gefühlt und möchte dort nie wieder hin, sondern mich endlich so sehen können, wie ich mich fühle.
Ich weiß, dass ich in zwei Jahren nicht im Bikini an den Strand gehen und mich wohlfühlen kann, wenn ich nicht jetzt schon darauf hinarbeite.
Und das wird es sein. Arbeit. An einer ausgewogenen und ausreichenden Ernährung und gleichzeitig körperlicher Betätigung. Zumindest wird das mein Weg sein.
Ob ich damit ankomme? Ich werde es sehen. Vielleicht biege ich auf dem Weg noch dreimal ab, aber mein Ziel ist gesteckt. Sommer 2021 ich komme ;-)
LG, Michaela

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2414 im Thema

Beitrag von _ChrisTine_ » Fr 15. Nov 2019, 11:45

Hallo ihr Lieben (smili)

Heute stand mal wieder das wöchentliche Wiegen an und ich hatte schon im Vorfeld kein gutes Gefühl. Nachdem es letzte Woche doch nocheinmal ein gutes Stück in Richtung nächstes Etappenziel (unter 85 Kg) gegangen ist hat sich die Angelegenheit nun diese Woche wieder deutlich in Richtung 86 Kg entwickelt.
Die Historie: KW20: 88,6 Kg KW22: 86,5 Kg, KW24: 86,1 Kg, KW25: 86,6 Kg, KW27: 86,1 Kg, KW28: 85,8 Kg, KW29: 85,0 Kg, KW31: 85,7 Kg, KW33: 85,7 Kg, KW34: 86,6 Kg, KW35: 85,5 Kg, KW36: 86,6 Kg, KW37: 86,1 Kg, KW38: 85,6 Kg, KW39: 86,1 Kg, KW40: 86,4 Kg, KW 41: 85,8 Kg, KW 42: 85,4 Kg, KW 43: 85,6 Kg, KW 44: 85.1 Kg, KW 45: 85,9 Kg.
Jetzt bin ich mir dieser Woche keiner größeren Schandtaten bewusst und habe auch immer versucht die Portionsgröße im Rahmen zu halten aber das hat wohl alles nicht geholfen. Nicht wirklich aufbauend aber auf die Schnelle jetzt auch nicht zu ändern. Neue Woche neuer Versuch.

Liebe Grüße
_ChrisTine_
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2415 im Thema

Beitrag von Saskia_lc » Fr 15. Nov 2019, 13:01

Anja hat geschrieben:
Mo 4. Nov 2019, 16:42
Ich persönlich halte von solchen "Beratern" nix. Der beste Berater ist immer noch der eigene Körper.
Anja hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 14:57
Die Lösung ist nicht, sich immer akribischer mit dem Essen zu beschäftigen (wiegen, rechnen, Differenzen, Excel usw - da schüttelts mich bei dem Gedanken), sondern ganz im Gegenteil, den Verstand da, wenn möglich, rauszuhalten. Das Essen genießen. Den Geschmack genießen. Das essen, worauf man Appetit hat und nicht was der Kopf meint, was "gensund" wäre. Komme ich den Wünschen meines Körpers nicht nach, entsteht, umso größer der Mangel, dann irgendwann Heißhunger.
Sehe ich genauso. Viel wird getrackt und aufgezeichnet. Sicherlich ist eine Aufzeichnung immer eine Selbstkontrolle, aber kann auch schnell demotivieren, wenn die Kurve nicht die richtige Richtung einschlägt. Unser Körper ist nicht dumm und kann sich auf viele Dinge einstellen, man muss ihm nur Zeit geben. Und diese Zeit muss man halt auch durchhalten. Jeder Körper reagiert zu unterschiedlich und der Stoffwechsel wird immer etwas anders sein. Ich kenn mittlerweile meine Treiber, die mich außer Form bringen - ich reduziere, verzichte aber nicht.

Ich habe ganz paar Jahre, ich nenns mal, "athletischen Kraftsport" gemacht, um meinen "Bauch" los zu werden. Mein Körper brauchte eine ganze Weile um sich darauf einzustellen, auch die Änderung in der Ernährung. Dann war es fast ein Selbstläufer und motivierte.

Nun ist es so, dass der Kraftsport etwas zugunsten des Cardio zurückgestellt wird, ich als Saskia möchte dann doch nicht zu männlich werden.

Gruß

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