Weg mit den doofen Kilos
Weg mit den doofen Kilos - # 154

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Jaqueline
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2296 im Thema

Beitrag von Jaqueline » Di 13. Aug 2019, 16:07

!EmmiMarie! hat geschrieben:
Di 13. Aug 2019, 12:21
Hallo Jaqueline,

wenn ich dir irgendwie zu nahe getreten bin, tut mir das leid..
Hallo Marie,

du bist mir nicht zu nahe getreten. Ich fühle mich auch nicht verletzt oder der Gleichen.
Ich habe es auch positiv aufgefasst, was du geschrieben hast.

Ganz liebe Grüsse
Jaqueline (ki)
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!EmmiMarie!
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2297 im Thema

Beitrag von !EmmiMarie! » Di 13. Aug 2019, 18:26

Jaqueline hat geschrieben:
Di 13. Aug 2019, 16:07
Hallo Marie,

du bist mir nicht zu nahe getreten. Ich fühle mich auch nicht verletzt oder der Gleichen.
Ich habe es auch positiv aufgefasst, was du geschrieben hast.

Ganz liebe Grüsse
Jaqueline
Hi Jaqueline..

da bin ich aber froh (ki)

naja, immer ein paar Tage bevor ich einen Endotermin habe fange ich an
noch empfindlicher zu werden als sonst-da hab ich wohl deinen Beitrag komplett
missverstanden...

Alles Liebe Marie (flo)
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_ChrisTine_
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2298 im Thema

Beitrag von _ChrisTine_ » Fr 16. Aug 2019, 09:17

Hallo ihr Lieben,

heute mach ich es kurz weil ich doch ein wenig gefrustet bin. Nachdem ja bereits letzte Woche eher eine Erhöhung zu verzeichnen war habe ich mich diese Woche echt zurück gehalten und auch schön Sport gemacht was mir nun als Ergebnis noch mal fast ein Kilo mehr beschert hat und die Waage heute früh 86,6 Kg angezeigt hat. Also das mit mehr Sport der Verbrauch gesteigert wird kann ich bisher so noch nicht bestätigen... :x

Liebe Grüße
_ChrisTine_
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Diana.65
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2299 im Thema

Beitrag von Diana.65 » Sa 17. Aug 2019, 10:01

Hallo ihr Lieben.

Heute will ich mich nun auch mal wieder hier zu Wort melden. Leider gibt es auch bei mir keine positiven Nachrichten. :(
Seit Wochen kämpfe ich im Bereich zwischen 97 und 99 Kilo und komme da auch nicht so wirklich weg. :oops:
Wenn ich einmal denke das es nun mal wieder etwas abwärts geht, kommt die nächste Woche wieder der große Hammer der Realität und es sind gleich mal wieder zwei drei Pfund drauf und dass, obwohl mein Essverhalten ziemlich gleich bleibt.
Heute habe ich gerade mal wieder einen kleinen Erfolg:
2019-08-17_Gewicht.jpg
Nachdem es die letzten beiden Wochen immer über 98 Kilo und teilweise sogar bis knapp unter der magischen 100 waren, ist es doch endlich wieder ein kleiner Lichtblick.
Ich hoffe ja immer noch, dass es irgendwie mal wieder weiter runter geht und ich meine angestrebten 95 Kilo unterschreite.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße,
Diana.
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Ich bin und bleibe ich.
Was andere von mir denken, wenn ich immer mehr meine neue, weibliche, Seite zeige, ist mir zwar nicht egal, aber ich komme immer mehr damit zurecht.

Céline
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2300 im Thema

Beitrag von Céline » Sa 17. Aug 2019, 12:48

image.jpeg
Mein Ziel werde ich bis Ende September wahrscheinlich nicht mehr schaffen aber ich bin so froh zumindest unter die 75 zu sein.
Mein Problem ist einfach das ich eine Frustesserin bin
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Man muss wählen
Zwischen Herz und Vernunft.
Ich gehorche dem Herzen.

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2301 im Thema

Beitrag von Jaqueline » Sa 17. Aug 2019, 12:48

Hier einmal mein aktueller Kurvenverlauf vom Gewicht
Bild
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2302 im Thema

Beitrag von Michaela_mit_a » Mi 21. Aug 2019, 13:58

Das reine Kalorienzählen allein ist nur ein Teil des Ganzen.
Grob ist das schon richtig: Weniger rein als verbraucht = abnehmen.
Aber wann und was ist ebenfalls nicht unwichtig.
Dabei spielt der Zuckergehalt eine Rolle, da der Insulinspiegel dadurch verändert wird, was wiederum Einfluss auf die Art der Energieträgerauswahl hat.
Eine ausgewogene Ernährung ist bei der Änderung der Körperform genauso wichtig, wie Bewegung/Sport.
Sonst landet man auf einem Platteau und die Waage verändert sich nicht wirklich.

Was neben der besseren Haltung etc noch toll an Muskeln ist, dass sie 12% weniger Platz einnehmen als Fett.
Ob man bei z.B. 80kg 20% oder 30% Körperfettanteil besitzt, macht einen deutlichen Unterschied.
Zudem erhöht jedes Kilo Muskeln den Grundumsatz nochmal um 13 kcal und das jeden Tag :-)
Just do it, Michaela ;-)

Olivia
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2303 im Thema

Beitrag von Olivia » Mi 21. Aug 2019, 15:12

Hallo Michaele,

das ist nicht nur grob richtig, sondern absolut richtig: Wer weniger Kalorien zu sich nimmt als verbraucht werden, nimmt ab. Es gibt Gegenden, auf der Erde, wo das so ist und wenn das lange genug dauert, geschieht was? Die Menschen verhungern - sprich sie nehmen ab bis sie sterben, da die Physik eben unbestechlich ist und sich auch von noch so klugen Ernährungsratgebern nicht beeindrucken lässt. 2.500,00 Kalorien zu verbrauchen, durch Aufrechterhalten der Körperfunktionen, Arbeit etc. und nur 2.000,00 Kalorien zu sich nehmen, verringert das Körpergewicht. Da kann es täglich gesehen sicher Schwankungen geben (Wassereinlagerung bei hohem Salzgehalt, …), aber bereits mittelfristig wird mensch dann weniger und wenn mensch das lange genug macht ist es irgendwann zu Ende. Es gibt auch Menschen mit Essstörungen ("Magersüchtige"), die sich das "zunutze" machen und quasi absichtlich mit dieser Methode verhungern.

Also: Wer seinen "Verbrauch" kennt, kann durch Kalorienzählen ganz sicher abnehmen (wenn mensch sich nicht selbst beschummelt).

Liebe Grüße von Olivia

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2304 im Thema

Beitrag von Michaela_mit_a » Mi 21. Aug 2019, 15:28

Hallo Olivie ;-)
das ist schon richtig, aber bringt nicht unbedingt das Ergebnis, was man sich vielleicht erträumt.
Wenn Du nur weniger isst, dann heißt es nicht, dass nur Deine Fettreserven angeknabbert und verbrannt werden, sondern auch z.B. Muskeln.
Das reduziert Deinen Grundumsatz, was wieder dazu führt, dass Du bei gleicher Nahrungszufuhr weniger verbrauchst.
Der Körper lagert dann ein was er bekommen kann, wenn es denn mal mehr gibt.
Zudem muss man dafür akribisch kontrollieren, was man isst und ob man sich bewegt hat. Das fällt manchen schwer und kann auch belasten.
Ich sage ja nicht das es falsch ist, ich gebe nur einen zweiten Ansatz zu bedenken :-)
Gesunde Ernährung plus Sport ist wohl der effektivste Weg seinen Körper zu straffen.
LG, Michaela

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2305 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly » Mi 21. Aug 2019, 15:47

Oder anders ausgedrückt:
Du darfst alles essen, aber nur nichts herunterschlucken.

Nicht ganz ernst gemeint.

GLG
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine Spuren.
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Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir ´ne PN!

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2306 im Thema

Beitrag von Anja » Mi 21. Aug 2019, 15:53

Moinsen (moin)

so einfach ist es leider nicht. Wäre dem so, würden wohl kaum noch übergewichtige Menschen rumlaufen. Der Körper ist nämlich auch nicht blöd und hält dagegen.
Isst man weniger als man benötigt, bekommt man logischerweise Hunger. Wenns ganz schlimm kommt sogar Heisshunger auf ganz bestimmte Lebensmittel, die man sich vermutlich genau deswegen vorenthält, weil sie Kalorienreich sind.
Hält man eine Energie-Unterversorgung tatsächlich über mehrere Tage durch, fängt man an zu frieren. Der größte Verbraucher im Körper ist die Heizung, sprich die Körpertemperatur. Durch das Frieren versucht der Körper einen dazu zu bringen, die Isolierung zu verbessern (mehr Kleidung anzuziehen) oder eine angenehmere Umgebungstemperatur aufzusuchen (z.B. die Heizung zu Hause aufzudrehen). So versucht er, die Wärmeverluste zu reduzieren um die fehlende Energie einzusparen. Und spart so dann das ein, worauf wir mühsam verzichtet haben.
Sport benötigt natürlich Kalorien. Um dadurch einen Abnehmeffekt zu erzielen, müsste man diesen allerdings schon sehr intensiv betreiben. Ich laufe 1x die Woche, hervorragend für die Kondition, dem Körpergewicht leider völlig Banane...

Grüße
die Anja
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Olivia
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2307 im Thema

Beitrag von Olivia » Mi 21. Aug 2019, 16:10

Hallo Anja

doch, so einfach ist es!

Dass der Körper mit Hunger und ggf. "Heißhunger" reagiert, oder dass man einen (vermeintlich) höheren Wärmebedarf hat ist alles gut und schön - oder eben nicht. Ich habe auch nicht gesagt, dass es einfach ist, sondern dass es wirksam ist. Richtig ist auch, dass es vermutlich nicht ganz einfach ist, den eigenen Kalorienbedarf zu ermitteln, auch da dieser z.B. von Sommer zu Winter wechselt oder sich auch von Arbeitsphasen zu Ruhephasen ändert und Bewegung, Sport etc. den Bedarf erhöhen. Auch ist es unumgänglich alles, ja alles was man zu sich nimmt, aufzuschreiben, auch den Löffel Zucker in den Tee und den Schluck Milch in den Kaffee, vom Eis zwischendurch oder dem Feierabendbier ganz zu schweigen, und die Semmel zwischendurch und, und, und, und, und … ALLES und penibel und akribisch, Erbsenzählen eben.

Aber dennoch: Weniger zuführen als verbrauchen führt unweigerlich zur Gewichtsabnahme, ggf. bis zum Tod. Im Hungerwinter 1916/17 war das in Deutschland so, da die Steckrübenkrautsuppe bei harter Arbeit nicht genug Energie geliefert hat. In den Konzentrationslagern der Nazis wurde das auch sehr bewusst eingesetzt - Arbeit im Steinbruch und als Essen nur ganz dünne Wassersuppe, das hat sehr schnell zum Tod geführt. Guck nach Somalia oder in den Jemen oder wie es früher in Biafra war... Ich weiß, das sind sehr drastische Beispiele aber sie verdeutlichen eben die Wirksamkeit der Physik: Weniger Zuführen als Verbrauchen führt zur Gewichtsabnahme. Punkt.

Liebe Grüße von Olivia

Anja
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2308 im Thema

Beitrag von Anja » Mi 21. Aug 2019, 16:21

Mahlzeit (moin)
Olivia hat geschrieben:
Mi 21. Aug 2019, 16:10
Auch ist es unumgänglich alles, ja alles was man zu sich nimmt, aufzuschreiben, auch den Löffel Zucker in den Tee und den Schluck Milch in den Kaffee, vom Eis zwischendurch oder dem Feierabendbier ganz zu schweigen, und die Semmel zwischendurch und, und, und, und, und … ALLES und penibel und akribisch, Erbsenzählen eben.
Da stellen sich mir weitere Fragen. Erstens müsste ich dann genau wissen, wieviel Kalorien jegliches Nahrungsmittel enthält, welches ich mir zuführe. Das ist praktisch unmöglich, da die Kaloriendichte durchaus variiert. Aber vorausgesetzt es wäre möglich, wüsste man dann immer noch nicht, wie viel davon der Körper tatsächlich aufnimmt und wieviel davon wieder ausgeschieden wird.
Außerdem ist die akribische Beschäftigung mit dem Essen unter psychologischen Gesichtpunkten zumindest fragwürdig.
Olivia hat geschrieben:
Mi 21. Aug 2019, 16:10
Aber dennoch: Weniger zuführen als verbrauchen führt unweigerlich zur Gewichtsabnahme, ggf. bis zum Tod. Im Hungerwinter 1916/17 war das in Deutschland so, da die Steckrübenkrautsuppe bei harter Arbeit nicht genug Energie geliefert hat. In den Konzentrationslagern der Nazis wurde das auch sehr bewusst eingesetzt - Arbeit im Steinbruch und als Essen nur ganz dünne Wassersuppe, das hat sehr schnell zum Tod geführt. Guck nach Somalia oder in den Jemen oder wie es früher in Biafra war... Ich weiß, das sind sehr drastische Beispiele aber sie verdeutlichen eben die Wirksamkeit der Physik: Weniger Zuführen als Verbrauchen führt zur Gewichtsabnahme. Punkt.
Was sind das bitte für Vergleiche??? Hier reden wir von Menschen, die ja gerade das Problem haben, zu viel Essen zu sich nehmen zu können. Das man sich das Gewicht runterhungern kann bis zum Tod bestreitet doch niemand. Aber die Menschen in den Konzentrationslagern oder in Somalia hatten wohl kaum eine Wahl. Da nützen die Mechanismen, die dann eingreifen auch nix mehr.
Bei uns ist das allerdings anders. Warum fällt uns abnehmen denn so schwer?

Grüße
die Anja
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2309 im Thema

Beitrag von Anja » Mi 21. Aug 2019, 16:26

Und bei sowas geht mir der Hut hoch!
Olivia hat geschrieben:
Mi 21. Aug 2019, 15:12
Es gibt auch Menschen mit Essstörungen ("Magersüchtige"), die sich das "zunutze" machen und quasi absichtlich mit dieser Methode verhungern.
Das ist eine Krankheit! Magersüchtige hungern nicht freiwillig, sie können nicht essen! Diese Krankheit verläuft leider immer noch viel zu oft tödlich, aber das geschieht nicht aus Absicht.
Übrigens häufig ausgelöst durch eine Diät bzw. akribischer Beschäftigung mit dem Essen. Nur mal so...

Dem Kranken dann die Schuld zu geben finde ich ziemlich daneben.

Grüße
die Anja
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 2310 im Thema

Beitrag von Olivia » Mi 21. Aug 2019, 16:44

Hallo Anja,

es ist sehr einfach, die Kalorienzahl aller Nahrungsmittel zu ergründen, dazu gibt es Bücher, in denen das sehr genau nachzulesen ist. Die minimalen Schwankungen kannst Du getrost vernachlässigen. Nimm eine Waage, lege alles bevor Du es isst darauf und berechne die Kalorienzahl. Das ist nicht schwer und auch psychologisch nicht wirklich bedenklich. Dann weiß Du, was Du Dir zuführst, wenn Du nicht schummelst...

Ja, meine Beispiele waren drastisch, das habe ich auch eingeräumt, ich wollte nur die Wirksamkeit der Methode darlegen (nur dazu auch der Hinweis auf die Magersucht und nicht, um Kranke zu verunglimpfen! Wer wollte, hat das auch entsprechend und eben nicht absichtlich falsch verstanden). Richtigerweise geht es hier nicht ums abnehmen bis zum Tod, sondern bis zu einem gewissen Punkt - und der ist erreichbar, wenn man denn will. Und das ist der springende Punkt und die Antwort auf die Frage, warum es so schwer ist. Der Kopf muss es wollen, so wie der Kopf es sein muss, der nicht mehr Rauchen möchte. Ja, es ist nicht einfach, ab es ist DIE Methode schlechthin, die Methode, deren Wirksamkeit millionenfach belegt ist. Viele andere Aussagen dazu sind Märchen oder gute Geschäftsideen.

Liebe Grüße von Olivia

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