Wie es ist, im falschen Körper zu leben
Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Antworten
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 13190
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: InterS
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Hat sich bedankt: 640 Mal
Danksagung erhalten: 4532 Mal
Gender:

Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 4. Sep 2012, 09:45

fluter.de schreibt: Mein Leben, ohne ich zu sein
"Als wir uns das erste Mal begegnet sind, war ich vier Jahre alt und habe mir zu Weihnachten eine Puppe gewünscht.
Ein ungewöhnlicher Wunsch für einen Jungen".
Den Artikel gibt es hier: http://www.fluter.de/de/114/thema/10766/

Mona Schwindt
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2515
Registriert: Di 26. Jul 2011, 19:40
Geschlecht: Biomann,Teilzeitfrau
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 432 Mal
Danksagung erhalten: 500 Mal

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 2 im Thema

Beitrag von Mona Schwindt » Di 4. Sep 2012, 10:01

Ich habe den Bericht gelesen und finde ihn gut geschrieben.
Schön, dass es ihr so klar war im falschen Körper zu leben.
Schwierig ist es auch, wenn dieses Gefühl nur bzw. halt punktuell vorhanden ist, zeitweise also.

Gruß Mona
(flo)
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
" Guy de Maupassant"

Caira

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 3 im Thema

Beitrag von Caira » Di 4. Sep 2012, 10:16

Das ist immer sehr, sehr schwierig, auch wenn dieses Empfinden permanent vorhanden ist. Vor allem auch, wenn man das Gefühl hat Fesseln angelegt bekommen zu haben. Befreie Dich und laufe Gefahr bei der Flucht erschossen zu werden. Sehr metaphorisch, aber drückt meinen derzeiten "Ist-Zustand" recht treffend aus. :roll:

Sabrina Verena
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 1600
Registriert: Sa 11. Aug 2012, 23:58
Geschlecht: genderfluid
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Rechts vom Neckar
Membersuche/Plz: Nordrätien, Südgermanien
Hat sich bedankt: 59 Mal
Danksagung erhalten: 22 Mal
Gender:

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 4 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena » Di 4. Sep 2012, 10:25

Der Bericht ist sehr gut beschrieben. Man fühlt sich richtig betroffen, weil man als CD ähnliche Empfindungen den Eltern gegenüber hat. Meine Eltern wissen aber nichts von meinem CD. Ich weis aber, dass sie damit Schwierigkeiten hätten. Sie sind sehr konservativ und mit über 70 auch nicht mehr die Jüngsten. Das meine jüngerere Schwester lesbisch ist haben sie auch bis heute nicht akzeptiert.
Wollte ich hier nur mal mit anmerken.
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux

Siena
Beiträge: 23
Registriert: Mo 6. Aug 2012, 14:54
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 5 im Thema

Beitrag von Siena » Di 4. Sep 2012, 10:56

Hallo,
Danke cpg für den Link. Ich habe den Bericht eben gelesen und viel Verständnis dafür aufbringen können.

In Sachen Akzeptanz und Schuldgefühlen geht es wahrscheinlich vielen von uns ähnlich. Ich hoffe sie bekommt Ihr Leben weiter so in den Griff.

Danke nochmal

Siena

Caira

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 6 im Thema

Beitrag von Caira » Di 4. Sep 2012, 12:49

Wie es ist, im falschen Körper zu leben
Wie es ist? Wie ein Dauerabo im Unglücklich sein!

Ich fühle ähnlich wie das Mädel in der Geschichte. Teils mit anderem Hintergrund, habe mich über Jahre aber ähnlich immer über mein "Anderssein" gewundert.
Naja, nun passiert ja was - ich lebe das wenigstens zum Teil aus und kann mich hier austauschen. Das nimmt schon mal viel Druck weg.
Kann das aber alles 1:1 nachempfinden.

juliane7
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 338
Registriert: Fr 22. Jun 2012, 21:30
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 7 im Thema

Beitrag von juliane7 » Fr 7. Dez 2012, 22:30

Ich lebe nicht "im falschen Körper". Ich bin Frau - und ich mache das nicht an den Genitalen fest, sondern am Gehirn. Als ob das nicht der entscheidende Teil des "Körpers" wäre... - aber viele schreiben eben voneinander ab, ohne mal ihren Verstand einzuschalten oder sich zum Thema "Hirngeschlecht" vs. "Genitalgeschlecht" zu informieren, wie man das im Blog von Dr. Haupt und seinen entsprechenden Artikeln gut kann...

Becky
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 627
Registriert: Do 25. Okt 2012, 12:57
Geschlecht: Weiblich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 25 Mal

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 8 im Thema

Beitrag von Becky » Fr 7. Dez 2012, 22:53

Ja, hab mich auch deutlich erkannt,
wie fühlt es sich an? Als ob sich alles mit dem Herzen zusammenkrampft, innere Zerrissenheit.

LG Elena
In der Rocky Horror Show gibt es ein Lied "Don´t dream it, be it"
In diesem Motto steckt so viel Weisheit und womöglich auch der Schlüssel zum Glück?

Mona Schwindt
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2515
Registriert: Di 26. Jul 2011, 19:40
Geschlecht: Biomann,Teilzeitfrau
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 432 Mal
Danksagung erhalten: 500 Mal

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 9 im Thema

Beitrag von Mona Schwindt » Sa 8. Dez 2012, 16:46

juliane7 hat geschrieben:Ich bin Frau - und ich mache das nicht an den Genitalen fest, sondern am Gehirn.
Hallo Juliane

warum überschätzt du das Gehirn so?
Es ist ein Teil von mir, nicht unwichtig, es bestimmt sehr viel in mir, aber bestimmt es alles. Es gibt in unserem Körper, wesentlich ältere Organe (von unsere biologischen Entwicklung her), deren Funktion und Wichtigkeit wir für unser "Ganzes" nicht unterschätzten sollten.

Gruß Mona
(flo)
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
" Guy de Maupassant"

Bianca D.
registrierte(r) Benutzer(in)
Beiträge: 2900
Registriert: Fr 1. Mai 2009, 18:02
Geschlecht: weibl.
Pronomen:
Wohnort (Name): Schacht Audorf/ Düsseldorf
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 605 Mal
Danksagung erhalten: 154 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Wie es ist, im falschen Körper zu leben

Post 10 im Thema

Beitrag von Bianca D. » Sa 8. Dez 2012, 20:41

Moin Claus-Peter,

danke für den Link,eine bewegende Geschichte,die in manchen Dingen der Meinigen,besonders was die Eltern angeht,doch sehr ähnelt.
juliane7 hat geschrieben:Ich lebe nicht "im falschen Körper". Ich bin Frau - und ich mache das nicht an den Genitalen fest, sondern am Gehirn.
Das ist falsch und richtig.Natürlich macht es nicht das Anhängsel zwischen den Beinen,was du bist,sondern es ist dein Gehirn was dir sagt,was du bist.Es sagt dir aber auch ganz klar,daß dein äußeres Erscheinungsbild nicht zum Gehirngeschlecht paßt,du also im falschen Körper lebst.

Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial

Antworten

Zurück zu „Lebenslinien“