Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?
Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit? - # 2

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LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 16 im Thema

Beitrag von LolAndrea » Sa 30. Nov 2019, 04:48

VanessaL hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 17:54


ich habe ja schon in Deinem ersten Beitrag angemerkt, dass ich nicht ganz verstehe, was Du eigentlich in Deutschland möchtest, wenn Deine Einstellung zu Deinem "Heimatland" eher negativ behaftet ist. Und jetzt, da ich diesen (An)Forderungskatalog lese, stelle ich mir die Frage erneut, mit welche Vorstellungen Du eigentlich wieder herkommen möchtest.
halloo Vanessa, super dein Beitrag danke dafür du bist schon viel rum gekommen und hast viele Erfahrungen sammeln können!
Deutschland hat viele Facetten so wie Paraguay auch! Bin bestimmt kein Deutschland Hasser sonst würde ich nicht zurück kommen was keinen Misserfolg darstellt sondern das Ende eines Lebensabschnittes und wollte von Beginn an hier nicht alt werden. Mein Hauptziel ist "relativ" sicher zu leben als weiblich gekleidete Trans Frau, möchte mich nicht präsentieren sondern lebe meinen persönlichen Stil und freien Ausdruck für mich selbst nicht für andere.
VanessaL hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 17:54

Bezahlbarer Wohnraum ist relativ - was verstehst Du darunter? Was ist Dein Monatseinkommen, wie viel Geld steht Dir zur Verfügung? Eine kleine Einzimmerwohnung kostet etwa 600 Euro +/- (mal zur Orientierung) und liegt dann meist nicht im Zentrum. bei Zimmern in Was bist Du auch bei 400 Euro mittlerweile, soweit ich das gehört habe.
Suche nur ein WG Zimmer 5 mal 5 Meter in einer LGBTI Wohngemeinschaft oder mit toleranten CIS Mitbewohnern. 400 Euro mtl.
VanessaL hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 17:54
Ein Nachtbus alle 2 Stunden?
Genau so Vanessa würde schon genügen!
VanessaL hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 17:54
Berlin, Hamburg, Köln könnten Orte sein, die Dir zusagen mögen. Das Rhein-Main-Gebiet ist für mich persönlich soweit OK, aber aber eben auch sehr begehrt und auch kulturell eher kommerziell orientiert. Darmstadt, Mainz, Wiesbaden vielleicht noch in der Region oder eben eine Studentenstadt wie Marburg, was Dir aber vermutlich zu klein sein würde. Freiburg scheint auch von meinem Eindruck her Ok zu sein, aber auf eine große Szene bin ich da auch nicht gestoßen.
Das klingt gut! Wie ist Frankfurt hast du dort Erfahrungen oder in Offenbach "fast" Frankfurt?
VanessaL hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 17:54
Der Osten ist für mich generell eher grenzwertig,
das geht mir genauso wenn ich meine Trans Bekannten aus Ostdeutschland befrage .... viele Rechtsradikale = Homotransfobia mehr oder weniger!
VanessaL hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 17:54

Vielleicht auch noch ein Hinweis zu Berlin (das mag aber auch für Hamburg und andere Städte gelten). Diese Stadt ist ein Schmelztiegel verschiedenster Menschen und Kulturen, auch Subkulturen. Es werden viele Räume "bereitgestellt" in denen sich Menschen bewegen und bewegen können. Die Vielfalt bietet aber eben auch Räum für radikale oder radikalisierte Menschen und natürlich auch Kriminalität. Das bedeutet, dass Du nie ganz vorhersehen kannst, wer und was dir begegnet. Für diese Orte bedarf es natürlich ein Gespür im Umgang mit Situationen und Menschen, sowie ein Wissen um Orte und das unterschiedliche Verhalten dort .... aber das wirst Du auch aus Südamerika im Prinzip kennen.
ganz genau Vanessa! So ist es hier auch! Bin auch hier jede Sekunde aufmerksam, "sich fallen lassen" und träumen in der Öffentlichkeit ist gefährlich! Die bekanten LGBTI Clubs und Kulturzentren sind auch hier offen jeder hat Zutritt und selten aber kontinuerlich hat man mit Feinden zu tun (im übrigen gibt es hier leider eine erschreckende Anzahl von transfoben Schwulen).

Bis bald und Kussi danke für deine Berichte vielleicht magst du noch was zum Rhein Main Gebiet schreiben bitte? Amdrea Lola.

Michelle_Engelhardt
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 17 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Sa 30. Nov 2019, 05:41

Ich hätte Hamburg gesagt, idealerweise das Schanzenviertel. Bunt, aufgeschlossen, friedlich (außer bei den Maikundgebungen), tolerant. Leider spielen da aber die Mieten nicht mit. Dortmund ist auch gut. Größtenteils bezahlbar und alles andere als transfeindlich. Was es dort nicht gibt, gibt es in einer der anderen Ruhrgebietsstädte. Wie wärs mit Holland? Die Mietpreise dort kenne ich allerdings nicht.
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VanessaL
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 18 im Thema

Beitrag von VanessaL » Sa 30. Nov 2019, 09:26

Hallo,

das Rhein-Main-Gebuet ist recht gut vernetzt mit S-Bahnen. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, außer man geht weiter in die Außenbereiche. Ich vermute mal, dass man eine bezahlbare kleine Wohnung eher findet als eine WG, aber genaues kann ich da nicht sagen.
Die Preise für den Nahverkehr sind recht gepfeffert und durch das Wabensystem springt man schnell von einer Tarifzone. Offenbach und Hanau finde ich persönlich unattraktiv. Dann eher Frankfurt und andere Umgebung. Darmstadt ist sicher eine Alternative, die ich mir an Deiner Stelle mal anschauen würde.
Zur Orientierung schau einfach mal hier https://www.rmv.de/c/de/linien-netze/st ... etzplaene/

Vanessa

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 19 im Thema

Beitrag von heike65 » Sa 30. Nov 2019, 15:43

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 05:41
Ich hätte Hamburg gesagt, idealerweise das Schanzenviertel. Bunt, aufgeschlossen, friedlich (außer bei den Maikundgebungen), tolerant. Leider spielen da aber die Mieten nicht mit. Dortmund ist auch gut. Größtenteils bezahlbar und alles andere als transfeindlich. Was es dort nicht gibt, gibt es in einer der anderen Ruhrgebietsstädte. Wie wärs mit Holland? Die Mietpreise dort kenne ich allerdings nicht.
Ja Schanze ist begehrt, aber eigentlich genau das was gesucht ist, ausser vielleicht vielleicht von den Mietpreisen und dem norddeutschen Wetter, 35 Grad wirst du vermutlich nicht erleben. Ansonsten wäre es der Tip, vielleicht auch Köln, ebenfalls Transfreundlich,. Ich persönlich mache sehr gern mal einen Kurzurlaub auf der Schanze.

Viel Erfolg
Heike

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 20 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Sa 30. Nov 2019, 16:57

VanessaL hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 09:26
Darmstadt ist sicher eine Alternative....
Würde für mich schon aufgrund des Namens ausscheiden... :lol:

augenzwinkernde Grüße
Michelle
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 21 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber » Sa 30. Nov 2019, 17:15

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 16:57
VanessaL hat geschrieben: ↑Sa 30. Nov 2019, 09:26
Darmstadt ist sicher eine Alternative....


Würde für mich schon aufgrund des Namens ausscheiden...

augenzwinkernde Grüße
Der war klasse Michelle

Lisa
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 22 im Thema

Beitrag von Aria » Sa 30. Nov 2019, 17:57

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 16:57
VanessaL hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 09:26
Darmstadt ist sicher eine Alternative....
Würde für mich schon aufgrund des Namens ausscheiden... :lol:

augenzwinkernde Grüße
Michelle
Darmstadt scheidet aus.....klasse Wortspiel :mrgreen:
Musst du nicht verstehen, ist halt einfach so!

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 23 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Sa 30. Nov 2019, 18:09

heike65 hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 15:43
Ich persönlich mache sehr gern mal einen Kurzurlaub auf der Schanze.
Ich auch....kommenden Freitag bis Montag
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 24 im Thema

Beitrag von Nicole Doll » Sa 30. Nov 2019, 18:28

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 16:57
VanessaL hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 09:26
Darmstadt ist sicher eine Alternative....
Würde für mich schon aufgrund des Namens ausscheiden... :lol:
... in diesem Sinne könnte man Braunschweig empfehlen. Da schweigen die Braunen ... :roll:

Nun im Ernst: welche Stadt? - Was die Wunschliste angeht, dürfte das, was Ute über Stuttgart geschrieben hat, für die meisten deutschen Städte gelten. Also wäre eher die Frage nach dem Job oder die bevorzugte Umgebung - Berge (München) oder Meer (Hamburg) - für die Auswahl wichtiger. Was die Mieten angeht, dürfte es im Ruhrgebiet immer noch recht günstig sein, wie es Michelle_Engelhardt geschrieben hat. Und dass die Menschen dort eher offen und tolerant sind, kenne ich aus eigener Erfahrung. Ich habe lange dort gelebt.

LG Nicole
Jeder glaube an was er will. - Also sprach Zarathustra.

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 25 im Thema

Beitrag von LolAndrea » Sa 30. Nov 2019, 19:09

hallo Nobbi, muchas gracias für deinen informativen Beitrag und deinen Links zum Thema!!!!! :) :) :)

Ja stimmt, zu 100 % wäre ein Traum Zustand der sich nirgendwo verwirklichen lässt. Aber sollte das Gegenteil von Hoyerswerda sein wenn ich das mal so in den Raum werfen darf, von dem was ich weiss dort. Sorry an alle lieben und toleranten Hoyerswerdaraner! (ki)
Nobbi56 hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 16:10
Und hier noch einige Erfahrungsberichte von Berliner "Drag Queens", sicher nicht repräsentativ aber "pars pro toto", mit "Licht und Schatten" :https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 76596.html
Mein dickes Fell hört dort auf, wo meine Gesundheit und Psyche durch Psychoterror leidet. Bespucken, beleidigen, attakieren sind Straftaten, das braucht kein Mensch egal welcher Rasse, Identität, Sexualität oder Religion. Mir sind nächtliche Provokationen und Angriffe bzw. sex. Belästigung in Paraguay schon drei mal passiert, auch habe ich in einem grossen Shopping Center keinen Einlass obwohl ich dort ausnahmsweise an diesem Tag sogar ohne Mini Rock und engem Crop Top (einfach lange Jeans, weites T-Shirt, Jucks und natürlich vorher frisch geduscht haha) vor der Tür stand und vom Chef persönlich Hausverbot erhielt nur durch meine Trans condición. Generell ist meine Erfahrung in der Öffentlichkeit, überall wo man länger als 2 Minuten sitzt oder rumsteht kann es gefährlich werden deswegen immer schön in Bewegung bleiben! :lol: :lol:

BERLIN KLINGT SUPER!!!!! *schwärm* kannst du ein vielfältiges Viertel empfehlen wo es einige WGs gibt???? ... suche nur ein kleines WG Zimmer in einer gerne grossen Community mit vielen Personen, lebe materiell gesehen sehr minimalistisch!
Nobbi56 hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 16:10
Auf jeden Fall wünsche ich Dir schon einmal ein "glückliches Händchen" bei deiner Entscheidung, viel Glück und einen tollen neuen Lebensabschnitt edit: Nettes Foto im Girlie-Style, gefällt mir (ap)
Danke danke danke für die Wünsche und das liebe Kompliment Nobbi! Bussi Andrea Lola.

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 26 im Thema

Beitrag von LolAndrea » Sa 30. Nov 2019, 19:22

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 05:41
Dortmund ist auch gut. Größtenteils bezahlbar und alles andere als transfeindlich. Was es dort nicht gibt, gibt es in einer der anderen Ruhrgebietsstädte. Wie wärs mit Holland? Die Mietpreise dort kenne ich allerdings nicht.
hallo meine Liebe, gracais gracias gracias. an Dortmund hatte ich noch nicht gedacht! Taaaa! Die Menschen sind dort super kommunikativ und gastfreundlich lebte mal 50 km entfernt. Kennst du dich dort aus? Welches Viertel oder Bezirk wäre dort bunt tolerant und zentrumsnah??? Bussi Andrea Lola. Viele liebe Gruesse!

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 27 im Thema

Beitrag von LolAndrea » Sa 30. Nov 2019, 20:45

heike65 hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 15:43
Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 05:41
Ich hätte Hamburg gesagt, idealerweise das Schanzenviertel. Bunt, aufgeschlossen, friedlich (außer bei den Maikundgebungen), tolerant. Leider spielen da aber die Mieten nicht mit. Dortmund ist auch gut. Größtenteils bezahlbar und alles andere als transfeindlich. Was es dort nicht gibt, gibt es in einer der anderen Ruhrgebietsstädte. Wie wärs mit Holland? Die Mietpreise dort kenne ich allerdings nicht.
Viel Erfolg
Heike
hallooo liebe Heike und Michelle wie gehts dir? dankeschöööööön! Hamburg war ich noch nie nicht mal Besuch *peinlich* zumindest sollte ich wohl einmal dort hin für ein paar Tage um mit den Menschen auf der Strasse zu reden, ob die aufgeschlossen sind und insgesamt kommunikativ, buena onda gute Stimmung oder eben nicht keine Ahnung bisher! Natürlich kann man in wenigen Tagen nirgendwo auf der Welt beurteilen, wie die Mehrheit einer Stadt so "tickt" wenn man sich als _Tourist - wie üblicherweise - im Touri Viertel bewegt und nicht eintaucht in die Gesellschaft finde ich! (in Paraguay wusste ich es auch nicht es hat Monate gedauert um zu wissen, dass ich nicht zufällig fast immer homotransfobe Menschen getroffen habe sondern die grosse Mehrheit repräsentiert. Bin ausserdem auch die einzige Trans Person aus Europa, die hier im Land lebt).
Also Hamburg Schanzenviertel wäre bunt und aufgeschlossen, werde dann gleich mal nach WG Preisen recherchieren.
Welches Viertel wäre in Dortmund zentrumsnah und überwiegend transfreundlich? Wie ist die Infrastruktur in Dortmund nachts mit Bus S-Bahn U-Bahn weiss das jemand von Euch? Freue mich dass sich das langsam etwas eingrenzen lässt auf Hamburg, Dortmund, Berin! Frankfurt evtl. auch? Bussi Andrea Lola.

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 28 im Thema

Beitrag von LolAndrea » Sa 30. Nov 2019, 20:48

Michelle_Engelhardt hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 16:57
VanessaL hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 09:26
Darmstadt ist sicher eine Alternative....
Würde für mich schon aufgrund des Namens ausscheiden... :lol:
hahaha! Braunschweig genauso! :lol: (ap) (ap)

Michelle_Engelhardt
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 29 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt » Sa 30. Nov 2019, 20:59

Ja ich kenne mich etwas aus. Wohne seit 3,5 Jahren hier, allerdings etwas auswärts. Ich würde direkt nach Stadtmitte ziehen, denn auch dort sollte es was bezahlbares geben. Huckarde und Körne sind ebenfalls relativ zentrumsnah. Dorstfeld würde ich eher nicht empfehlen. Da ich nett bin, wohne ich in Dortmund-Nette, ist aber wie gesagt Randbezirk wo abends die Bürgersteige hochgeklappt werden ;)
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 30 im Thema

Beitrag von heike65 » Sa 30. Nov 2019, 21:43

Es gibt eine Untersuchung der Robert Bosch Stiftung zum Thema Akzeptanz der geschlechtlichen Vielfalt, darin gibt es ein klares Nord Süd und ein klares West Ost Gefälle, je nördlicher und westlicher desto entspannter

Der ideale Wohnort dürfte somit Sylt sein, aber da wird das mit den 500 € Miete schwierig, und mit der Grossstadt eh.

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