Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?
Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit? - # 4

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Marielle
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 46 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Abend Momo58,
Momo58 hat geschrieben:
Fr 29. Nov 2019, 16:40
Ich könnte eine andere Eigentumswohnung kaufen, aber wenn bei den Besichtigungen eine Trans*Person sichtbar ist, kommen nur verlogene Ausreden.
Wer es schafft, selbst beim Erwerb einer Immobilie solche Reaktionen zu veranlassen, sollte sich einer kritischen Selbstprüfung unterziehen. Beim Kauf geht es um die Tragfähigkeit der Kaufabsicht und um die Bonität , sonst um fast nichts. Und das bisschen zwischenmenschliche Sozialkompatibilitätsvermutung, das dann noch dazukommt, sollte man auch als trans* Person vermitteln können.

Ähnlich ist es auf dem Mietwohnungsmarkt. Wohnungsbaugenossenschaften müssen vorrangig Asylbewerber unterbringen.
Ich habe beruflich mit einer ganzen Reihe von solchen Genoss_innenschaften zu tun. Bei keiner davon ist eine solche Regelung bisher zur Sprache gekommen. Kannst du zu dieser Aussage bitte eine Quellenangabe bringen?

... Trans-Hölle Deutschland.
Du hast offenbar jedes Maß verloren. Um es mit Opa zu sagen: Dann geh doch, wenn es dir hier nicht passt. In Paraguay wird ja angeblich demnächt 'ne Wohnung frei.

Marielle
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For the rising of the women, means the rising of the race
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But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.

LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 47 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

Marielle hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 23:20

Wer es schafft, selbst beim Erwerb einer Immobilie solche Reaktionen zu veranlassen, sollte sich einer kritischen Selbstprüfung unterziehen. Beim Kauf geht es um die Tragfähigkeit der Kaufabsicht und um die Bonität , sonst um fast nichts. Und das bisschen zwischenmenschliche Sozialkompatibilitätsvermutung, das dann noch dazukommt, sollte man auch als trans* Person vermitteln können.
hallo Mariellle, ich finde deine Kritik an Momo verletzend, du kennst sie nicht aber urteilst über sie! Die Gründe für Absagen Kündigungen Distanzierung sind uns meistens unbekannt und können ganz anderer Ursache sein als Homotransfobia. Wer offene Diskriminación entgegen aller internat. Menschenrechte erleben will, komme bitte nach Paraguay, dort wird dir (so wie mir) direkt am Eingang eines Shopping Centers oder vor einer Discothek vom Chef mitgeteilt, dass Trans Personen egal ob chica trans oder chico trans hier unerwünscht sind (personas indeseadas).
Marielle hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 23:20

... Trans-Hölle Deutschland.
Du hast offenbar jedes Maß verloren. Um es mit Opa zu sagen: Dann geh doch, wenn es dir hier nicht passt. In Paraguay wird ja angeblich demnächt 'ne Wohnung frei.

Da muss ich dir recht geben Marielle Deutschland ist keine Trans Hölle!!!!! (ap) (ap) Deutschland ist kein Trans Paradies aber ziemlich fortschrittlich bei der TLGBIQ+ Rechtslage und Möglichkeiten der Lebensentfaltung! Gleichgeschlechtliche Ehe, Namensänderung, Geschlechtsänderung, Finanzierung der Behandlungskosten HRT und GaOP nach ICD 65.0. Momo jammert hier auf gaaaaaaaanz hohem Niveau!!! Kommt zu mir nach Südamerika oder nach Saudi Arabien oder Russland dann wisst ihr was eine Trans Hölle ist! Alle meine Trans Freundinnen wollen raus aus Paraguay nach Europa nach dem Regierungswechsel und dem Wandel in die neue alte Diktatur von Stroessner wo Hunderte der TLGBTI verschleppt und ermordet wurden nur durch ihre condicion der sex. Identität. Die grausame Geschichte beginnt sich hier gerade zu wiederholen! *würg* Es gibt hier jetzt eine neue Motorrad Spezial Polizei die über dem Polizeirecht steht und ständig mit Maschinengewehren in der Hand des Socius durch die Stadt fährt. Erst vor einer Woche haben sie eine TS Freundin von mir aus einem öffentlichen Park geschleppt weil sie dort sass und ein Buch gelesen hat! Habe auch schon mit der deutschen Botschafterin bzw. Konsularin Frau Kranich in Asuncion telefoniert, die das Problem aber wenig interessierte. So viel zum Thema Auslandsvertretung im Ausland! Die vertreten sich selbst aber nicht die deutschen Staatsbürger, sagen alle Auslandsdeutschen hier! Leider auch keine Reisewarnungen auf der Seite der deutschen Botschaft zu lesen (die hohe Diplomatie)!

An Marielle und Momo: Keine von euch beiden hat mir bei der Wohnort Suche in Deutschland einen Tipp gegeben, darum geht es in diesem Beitrag bitte! Auf Platz 1 steht gerade DORTMUND, auf Platz 2 BERLIN. (Freiburg, Hamburg, Stuttgart ist schon ausgeschieden) Andere Ideen? Seid lieb gegruesst drück euch fest meine Lieben! GLG Andrea Lola.
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LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 48 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

huhu nochmal!
Möchte ja nicht nerven mit diesem Beitrag, hoffentlich stört keineX dieses Dauer Geposte zu dem gleichem Thema? (ki)

Leider bin ich zu weit weg, um die deutschen Städte jetzt am Wochenende zu besuchen und das "Trans Klima" in der Gesellschaft zu erleben und zu fühlen! :? Auch kann ich die zukünftige Stadt nicht nach Arbeitsstelle auswählen, da Online Vorstellungsgespräche in meiner Branche nicht erwünscht sind! Auch nicht nach dem Wohnort der Familie, weil seit der Transicion kein Kontakt mehr!
Also bleibt nix anderes übrig, als mir von Paraguay aus einen Ziel Flughafen in Deutschland auszusuchen, der dann auch Wohnort wird und danach schnellst möglich die Arbeitsstelle die WG und den transidenten Status zu bekommen! (wird eine hektische Zeit in der sog. "1. Welt" und Industriegesellschaft).

DESWEGEN wollte ich gerne jetzt nachfragen, wer von euch Lieben auch aus Dortmund, Witten, Castrop Rauxel oder Bochum Essen etc. aus dem Ruhrgebiet ist und derzeit wohnt?
Gibts dort viele Trans Frauen nach eurer gefühlten Meinung und viele aus der TLGBIQ+ Comunity? (smili)
Wie sind städtische Verordnungen dort? TLGBIQ+ freundlich neutral oder eher diskriminierend? Oder "all-gender Toiletten"? Oder TLGBIQ+ Cafes für tagsüber und Lokale nachts?

Bin gespannt wie ihr das seht als Sachkundige! (smili) Liebe Gruesse und bis bald, Lola Andrea (ki)

PS1: ich blicke auch immer mit einem halben Auge auf Berlin, die ich als Trans Hauptstadt bezeichnen würde, aber zur Zeit besonders auf Dortmund (die heimliche Trans Hauptstadt, wie mir glaubhaft gesagt wurde.
PS2: natürlich gibts in jeder Stadt homotransfobe Einwohner und bestimmt auch untolerante städt. Beamte oder Verantwortliche in der Regierung, Verwaltung etc.
Zuletzt geändert von LolAndrea am Mo 16. Dez 2019, 02:10, insgesamt 1-mal geändert.

Franka
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 49 im Thema

Beitrag von Franka »

Nicole Doll hat geschrieben:
Sa 30. Nov 2019, 18:28

... in diesem Sinne könnte man Braunschweig empfehlen. Da schweigen die Braunen ... :roll:...
Die Braunschweiger NSDAP gibt ihre Pläne jedoch nicht auf, sondern einigt sie sich mit den Koalitionspartnern auf einen anderen Posten für ihren Parteichef: Hitler soll Regierungsrat beim Braunschweiger Landeskultur- und Vermessungsamt werden. Frei von jeder Sachkenntnis soll er nicht in der niedersächsischen Provinz seiner Arbeit nachgehen, sondern bei der Braunschweigschen Gesandtschaft in Berlin für die Region werben. Den nahen Wahltermin im Nacken nimmt Hitler an. Am 25. Februar 1932 wird er ernannt, einen Tag später legt er den Amtseid auf die Verfassung ab. Damit ist das wesentliche Ziel der Aktion erreicht: Adolf Hitler ist deutscher Staatsbürger.

Soviel zu Braunschweig, meiner Geburtsstadt. Keine Ahnung, ob das der Grund war, warum die AFD ihren Parteitag in der Volkswagenhalle in Braunschweig abgehalten hat.

Aber falls LolAndrea eine Unterkunft für die erste Zeit in Deutschland braucht kann sie mir gerne eine PN schreiben, ich habe wohl mehr Platz, als ich brauche.
Allerdings kleines Dorf uraltes Haus und garantiert kein Nachtleben in der näheren Umgebung :mrgreen:
Aber soll ja auch nicht für immer sein, nur eine erste Anlaufstelle, um sich schon mal an die kühle Witterung in Deutschland zu gewöhnen (wo)
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Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.

Joe95
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 50 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Kommt denn überhaupt eine andere Stadt als Köln in Frage?

Na, ernsthaft, ist doch eine tolerante, weltoffene Stadt mit allem was man so braucht, oder?
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...

LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 51 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

Joe95 hat geschrieben:
Mo 16. Dez 2019, 10:57
Kommt denn überhaupt eine andere Stadt als Köln in Frage?
Na, ernsthaft, ist doch eine tolerante, weltoffene Stadt mit allem was man so braucht, oder?
hallo liebe Joe, klar gibts Alternativen zu Köln wie Dortmund oder Berlin!?
Köln ist ne prima Multi Kulti und LGBTIQ Stadt und weltoffen, genau wie du sagst! Aber kennst du die Mietpreise in Köln Zentrum??? (smili) Eine gute Freundin von mir wohnte mal in Köln-Ehrenfeld vor zehn Jahren und es war schon damals wahnsinnig teuer.. GLG abrazo y besito Lola Andrea.

heike65
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 52 im Thema

Beitrag von heike65 »

Hallo Lola
Ich schrieb ja bereits das ich zu Dortmund nix sagen kann, ausser das was man hört. Ich möchte dir jetzt nicht zu nahe treten, ich habe mir gerade deine Profilbilder auf Facebook angeschaut, ziemlich Girly um Es mal ganz vorsichtig auszudrücken. In anbetracht der Witterungsverhältniss hier eh nur im Sommer tragbar, aber ausser auf dem CSD oder Karnevalsveranstaltung wirst du vermutlich in der tolerantesten deutschen Stadt auf heftige Ablehnung stoßen, ich mag mich irren, aber ich befürchte es.
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LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 53 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

heike65 hat geschrieben:
Mi 18. Dez 2019, 07:42
ich möchte dir jetzt nicht zu nahe treten, ich habe mir gerade deine Profilbilder auf Facebook angeschaut, ziemlich Girly um Es mal ganz vorsichtig auszudrücken. In anbetracht der Witterungsverhältniss hier eh nur im Sommer tragbar, aber ausser auf dem CSD oder Karnevalsveranstaltung wirst du vermutlich in der tolerantesten deutschen Stadt auf heftige Ablehnung stoßen....
Hallo Heike, was kann ich aus deinem Beitrag Sinnvolles und Nütztliches entnehmen, wenn es um die Frage WOHIN geht, siehe Überschrift??? :? ... dass ich mich über die deutsche Klimazone informieren sollte? :lol: :lol:
Doch, zu trittst mir viel zu nahe und ziemlich trampelig auf meine zarten Füsse mit deiner negativen Anspielung auf meinen persönlichen Kleidungsstil, das kannst du noch so höflich formulieren! Wie würdest du es denn unvorsichtig (=ehrlich) formulieren?
Glaubst du wirklich ich hätte diese Kleidung im Karnevalsgeschäft oder vielleicht im Sex-Shop gekauft? (ag) Die Kleidung wurde in Damen Boutiquen gemeinsam mit Freundinnen gekauft, die mich gut beraten haben. (smili) Ich lege grossen Wert darauf, dass ich mich wohl fühle als Trans Frau, innerlich und äusserlich, um damit meine weibliche Seele zu umarmen mit femininer Kleidung. Dass du meine Kleidung mit Karnevals Outfit in Verbindung bringst, ist völlig absurd und grenzüberschreitend und verletzt mich gerade sehr weisst du? :cry:

Warum sollte ich auf Zitat "heftige Ablehnung stossen in der tolerantesten deutschen Stadt" mit meiner Kleidung?
Willst du damit sagen, dass meine Kleidung Probleme provoziert??? :shock: Mal ehrlich bitte Heike! Es gibt auch viel zu viele Macho Männer auf der Welt, die ganz fest daran glauben, dass Frauen in Miniröcken Bereitschaft zu schnellem Sex ausdrücken wollen und deswegen die eigene Verantwortung für sex. Belästigung und sex. Missbrauch tragen müssen! Deswegen hätte ich auch die Verantwortung für Probleme durch meine Kleidung? bfffff! Dein Post hinterlässt bei mir ein heftiges Kopfschütteln und Sprachlosigkeit, besonders weil wir hier in einem Forum für Crossdresser, DWT, inter- und transsexuelle Menschen schreiben, respektvoll miteinander umgehen sollten innerhalb der Gruppe der LGBTIQ+ und wir anderen leben bereits im Jahr 2019, wo du Miniröcke und kurze Blusen sogar im deutschen Fernsehen bei Moderatorinnen sehen kannst Heike! Wauuuw! Ich respektiere dich auch voll, wenn du gerne lange wallende Röcke bis zum Knie bevorzugst und dich in grossen Batik-Tüchern einhüllen würdest ohne etwas Körperhaut zu zeigen (falls gewünscht!)

ich fühle mich traurig, wenn ich nicht als Mensch mit meiner TransIdentität und persönlichem freiem Ausdruck akzeptiert werde und meinen Girly Stil finde ich für mich total hübsch und habe als soziale einfühlsame und gebildete Person mit Hochschulabschluss noch viel mehr zu bieten im persönlichen Kontakt zu Mitmenschen! (he) (flo)

Liebe Gruesse und danke an alle anderen, die mich so respektieren und schätzen, wie ich bin! (ki)

PS1: du stammst (sinn gemäss deiner Daten) aus einer älteren Generation! Respektiere bitte auch UserInnen jüngerer Generationen mit einem modernen Weltbild, jüngerem Kleidungs Stil und erfrischendem Look! Es lebe die Vielfalt, nicht die Einfalt, Heike!
PS2: Mir ist bekannt, dass es weltweit zwischen transidenten Frauen viel Eifersucht und Neid gibt!
PS3: Du kommst aus Kappeln? Das bedeutet im bayrischen Dialekt "sich streiten"! Gibts da einen persönlichen Zusammenhang Heike? Frage! (ap)
Zuletzt geändert von LolAndrea am Mi 18. Dez 2019, 15:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Nobbi56
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 54 im Thema

Beitrag von Nobbi56 »

Hallo LolAndrea,

vielen Dank für Deine Replik auf meinen Beitrag und sorry, dass ich erst jetzt antworte!

Nun, Du hast nach besonders "LSBTI-affinen" Stadtteilen gefragt: Berlin ist ja in 12 Bezirke aufgeteilt (die mit jeweils um die 200.000 bis 300.000 Einwohnern alle recht groß sind) und sich in verschiedene Sozialräume/"Milieus/Kieze" gliedern : Ich kann das nur vom Hörensagen beurteilen (Berlin ist vor allem GROSS und weitläufig, ich wohne etwas außerhalb des Zentrums in einer eher "bürgerlichen" Gegend!), aber besonders begehrt beim "Szenevolk" sind wohl viele Innenstadtviertel, von denen einige bis 1989 zum Ostteil Berlin gehörten (also DDR), aber nach der "Wende" einen rasanten Aufstieg zu verzeichnen haben - mit Vor- und Nachteilen allerdings, zu letzteren zählen die stark gestiegenen Mieten und auch die vielen Touristen, die durch die Straßen strömen und die zahlreichen Clubs und Kneipen (Berlin kennt keine Sperrstunde!) z. T. lautstark bevölkern, werden oftmals als Ärgernis erachtet (aber so ist eben "Weltstadt" :lol: ) Dazu zählt Prenzlauer Berg und vor allem das bunte und fest in "grüner" (politisch) Hand verwaltete Friedrichshain-Kreuzberg - das bis vor einigen Jahren den einzigen Direktkandidaten der Grünen in den Bundestag entsandte, den sehr populären und nonkonformistischen Hans-Christian-Ströbele (mittlerweile aus Altersgründen ausgeschieden).

Wie es da mit Wohnungen und WGs ausschaut , weiß ich leider nicht, aber es gibt da div. Internetplattformen und Suchmaschinen (für ganz Berlin), z. B. https://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in- ... 0.1.0.html, da kannst Du ja schon einmal sondieren.

Ansonsten gilt jederzeit " A VERY WARM WELCOME TO THE REGENBOGEN CITY OF BERLIN!" )))(: https://www.berlin.de/willkommenszentru ... dt-berlin/

(Nix für ungut, liebe Nicht-Berliner: Bin Senatsbeamter, muss "von Amts wegen" für meine Stadt werben :wink: )

Ich wünsche Dir eine schöne Vorweihnachtszeit und hoffe sehr, Du findest etwas, was Deinen Wünschen so weit wie möglich entgegen kommt!

LG N.
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Michaela M.
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 55 im Thema

Beitrag von Michaela M. »

heike65 hat geschrieben:
Mi 18. Dez 2019, 07:42
ausser auf dem CSD oder Karnevalsveranstaltung wirst du vermutlich in der tolerantesten deutschen Stadt auf heftige Ablehnung stoßen
Hallo Heike!
Ich finde deine Aussage ist hier total fehl am Platz, so geht das gar nicht. Du hättest doch deine Meinung über den Kleidungsstiel von Andrea, ihr per PN oder Facebook schreiben können. Kann die Reaktion von Andrea sehr gut verstehen, es ist eine persönliche Beleidigung ihrer Person, fällt sogar unter Diskriminierung so wie du es verfasst hast. Hättest du z. B. geschrieben das dir persönlich der Kleidungsstiel nicht gefällt, du damit nichts anfangen kannst, wäre das OK gewesen, dann hättest du einfach deine Meinung mitgeteilt. So aber, wie es verfasst ist, geht es unter die Gürtellinie, was ich sehr bedauerlich finde.
Ich habe mit Andrea inzwischen per Whatsapp Kontakt. Sie hat mir, weil es schneller geht, Sprachnachrichten geschickt zu einer Frage die ich hatte wegen einem meiner Neffen. Als ich die Nachricht angehört habe, war ich gerade dabei eine Entspannungsübung nach Jakobsen anzufangen. Die für mich angenehme Stimme von Andrea, half mir wunderbar mich innerhalb von 5 Minuten tiefenzuentspannen, was gar nicht so geplant war von mir. Dies hatte bisher nur meine frühere Schmerztherpeutin, Psychologin geschafft, ich selbst brauche normal mit Musik mindestens 15 - 20 Minuten um diesen Punkt zu erreichen.
Habe Bilder von Andrea meiner Frau und meinen beiden kleinen Neffen gezeigt. Mit meiner Frau habe ich Heute darüber auf dem Weg zum Fraport geredet. Sie sagte, dass dieser Kleidungsstiel für sie selbst nichts wäre, da zu bunt und sie nicht die Figur dafür hat, aber doch sehr gut zu Südamerika, den heißen Temperaturen von 42° C und der Lebensfreude von Andrea passt. Sie hatte mich auch gebeten Andrea zu schreiben, was sie im Herbst und Winter hier in Deutschland tragen würde, ob sie noch eine andere Frisur hat, oder immer Zöpfe trägt, also einfach die Neugierde einer Frau. Und Frauen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken sind sehr kritisch was Mode und Aussehen betrifft, es gab darüber schon mehrere Berichte im TV. Mich nimmt sie nicht einmal zum einkaufen mit, wenn ich eine meiner Schlabberjogginghosen anhabe, es muss dann eine meiner guten, matt glänzenden Sporthosen sein, da sie weiß das beim tragen von Jeans meine Narbe sich entzünden kann, außer sie haben einen Bund.
Meine beiden Neffen, sind 7 und 8 Jahre alt, sagten cool, lustig, abgefahren. R. meinte das ist Pippi Langstrumpf, wo D. aber gleich erwiderte das Pipi rote Haare und Sommersprossen hat. Wie heißt es doch so schön: "Kindermund tut Wahrheit kund."
Sogar in unserer kleinen, "großen Kreisstadt Mosbach" gibt es mehrere Damen die das ganze Jahr so Farbenfroh und erotisch gekleidet sind. Klar schauen Leute ihnen nach, einige schütteln auch mal mit dem Kopf, vielleicht verreißen ein paar sich auch mal das Maul, aber auch nicht mehr wie bei Punkern oder Gothic.

Also ich persönlich finde den Kleidungsstiel von Andrea auch toll, kann nur die Aussagen von meiner Frau und den Neffen bestätigen. Für mich wäre es nichts, habe ich schon gar nicht die Figur dazu und mein Rücken ist durch die Narben und den Verband nicht gerade vorzeigbar. Ich bin in solchen Sachen weltoffener, was mit daran liegt das ich schon als Kind mit den farbigen Freunden, darunter auch Gay und den Ehemänner meiner 4 Tanten die in die USA ausgewandert sind, Kontakt hatte. Es waren alle Angehörige der US Army und wir Kinder fanden es toll wie sich manche anzogen sobald sie die Uniform loswaren. Sogar meiner Oma gefiel das., es war eine Abwechslung zu dem langweiligen, eintönigen Stil, wie ihn viele Deutschen Männer damals trugen. Vor allem jene für die Feldgrau die beste Farbe war.
Wo ich in San Fransico und Seattle war um meine Tanten zu besuchen, begegneten mir mehrere auffällig angezogene Menschen. Doch was solls, ich finde jeder soll tragen was ihm gefällt. Ist im Beruf ein bestimmter Dresscode gefordert, passt man sich halt an und lotet aus wie weit man gehen kann bis der Chef was sagt. Als Marktleiter war das erste was ich abschaffte der Krawatten- und weissen Hemdenzwang des Vorgängers. Poloshirts in den Farben der Kette wurden erlaubt. Da war einmal knallgelb, rot, grün, alles helle, freundliche Farben so das alle Mitarbeiter, mich eingeschlossen sofort vom Kunden erkannt werden konnten.
LolAndrea hat geschrieben:
Mi 18. Dez 2019, 13:49
Ich fühle mich traurig, wenn ich nicht als Mensch mit meiner TransIdentität und persönlichem freiem Ausdruck akzeptiert werde
Darum Kopf hoch Andrea, von uns gibt es einen Finger hoch für dich.
Und wie es mein Motto schon sagt: "Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere."
Viele Grüße aus dem badischen Odenwald
Michaela M.
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LolAndrea (Mi 18. Dez 2019, 20:46) • Nobbi56 (Do 19. Dez 2019, 17:21)
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"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.

Michaela M.
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 56 im Thema

Beitrag von Michaela M. »

Michaela M. hat geschrieben:
Mi 18. Dez 2019, 20:42
Ich fühle mich traurig, wenn ich nicht als Mensch mit meiner TransIdentität und persönlichem freiem Ausdruck akzeptiert werde
Hallo Andrea!
Hier was zum aufmuntern!
Habe ich Gestern mal wieder im Auto bei der Rückfahrt vom Fraport angehört.

https://youtu.be/MStpRdoydvs
https://www.dailymotion.com/video/xaurq
Gruß aus dem badischen Odenwald
Michaela M.
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LolAndrea (Do 19. Dez 2019, 14:53)
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"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.

LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 57 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

Michaela M. hat geschrieben:
Do 19. Dez 2019, 11:46

Hallo Andrea!
Hier was zum aufmuntern!
Habe ich Gestern mal wieder im Auto bei der Rückfahrt vom Fraport angehört.
Michaela M.
huhu liebe Michaela,
danke schön, ist ganz lieb von Dir! (ki)
Schöööne Unterhaltung dieses Bollywood und der Schauspieler ist ja auch ein knackig süsser Typ! (he)

GLG abrazo y besito de Paraguay! Andrea Lola.

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 58 im Thema

Beitrag von Nobbi56 »

Liebe LolAndrea,

leider muss ich wohl meine vollmundige Empfehlung für BERLIN relativieren, nachdem ich gelesen habe, dass im Jahr 2019 ein deutlicher Anstieg von angezeigten Straftaten gegen LSBTI-Personen zu verzeichnen ist: Im rechnerischen Durchschnitt gab es in Berlin im auslaufenden Jahr eine solche angezeigte Tat pro Tag! :( Ob ursächlich dafür eine höhere Quote von Anzeigen (in Berlin gibt es bei Polizei und Staatsanwaltschaft eigenen Referate für solche Delikte) oder ein absoluter Anstieg der Taten ist, lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen, aber die Experten vermuten beide Ursachen.

Einerseits mutet diese Zahl bei rd. 4 Mio. Einwohnern immer noch überschaubar an, andererseits muss man aber konstatieren, dass die Sicherheitslage für LSBTI in Berlin in jüngster Zeit zumindest nicht besser geworden ist. Staat und Zivilgesellschaft tun zwar viel, um den entgegenzuwirken

https://www.berlin.de/sen/lads/schwerpunkte/lsbti/igsv/

aber es wird wohl einige Zeit dauern, bis derartige Programme wirken (da man vor allem schon sehr früh, in der schulischen Erziehung anfangen muss).

Mithin ergibt sich für Berlin eine differenzierte Beurteilung: Einerseits lebt hier wohl die größte deutsche LSBTI-Community und es gibt in kultureller Hinsicht sehr viele Angebote und auch staatliche sowie zivilgesellschaftliche Unterstützung; andererseits bestehen für Menschen, die ihre sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität in der Öffentlichkeit bekunden, nicht abzuleugnende Risiken (allerdings unterschiedlich je nach Stadtteil). Daher wäre vielleicht eine andere Stadt wie Hamburg oder Köln doch die bessere Wahl, obwohl mir die dortigen Verhältnisse in Sachen Übergriffe gegen LSBTI nicht bekannt sind.

Keine schöne "Weihnachtsbotschaft", aber ich hätte ein sehr schlechtes Gewissen, wenn Du wg. meiner Empfehlung nach Berlin ziehen würdest und dann später hier etwas passieren würde...

Daher bitte gut überlegen und "pro & contra" sorgfältig abwägen!

LG N.
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 59 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo Andrea,

du könntest dir auch einmal das schöne Bayern anschauen, da gibt es wunderbar Orte zum Leben.

GLG Lea Michele (he) (ki) (he)
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LolAndrea (So 22. Dez 2019, 14:27)
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Das Leben ist perfekt, wenn man sich wie eine Frau fühlen und leben kann!

LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 60 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

Nobbi56 hat geschrieben:
So 22. Dez 2019, 12:30
Liebe LolAndrea,

Keine schöne "Weihnachtsbotschaft", aber ich hätte ein sehr schlechtes Gewissen, wenn Du wg. meiner Empfehlung nach Berlin ziehen würdest und dann später hier etwas passieren würde...

Daher bitte gut überlegen und "pro & contra" sorgfältig abwägen!
LG N.
Liebex Nobbi, ist super fair, verantwortungsvoll und lieb von Dir, dass du deine aktuelle Einschätzung der Berliner Lage schreibt!! (ki) Ich danke Dir von ganzem Herzen! Ich möchte halt wirklich nicht im deutschen Asunción auf der anderen Seite des Atantiks landen, wo man sich nur in einer Mikrozone der Stadt sicher und unbeschwert aufhalten könnte! Davon hab ich genug POR SIEMPRE!
Zur Beruhigung der Bevölkerung u./o. Fehleinschätzung der Sachlage wird oft von den Sicherheitsbehörden veröffentlicht, dass die höhere LGBTI Gewalt Quote durch die gestiegene Anzahl von Anzeigen und proportionaler Abnahme der Dunkelziffer (mit-)verursacht wird. Eine Hamburger Freundin hat mich kürzlich davor auch gewarnt, blauäugig nach Berlin zu ziehen, weil sich die rechte gewaltbereite Szene immer stärker formiere (aus unserer Sicht ist rechte Gesinnung bis Gewalt = fehlende Anpassungsfähigkeit an gesellschaftliche Entwicklungen = Untoleranz gegenüber Randgruppen = Ablehnung bis Hass gegenüber der LGBTI Gemeinschaft).

Wie du mir geschrieben hast per PM (liebsten Dank!!!) würde sich also mein Wohlfühl Raum der freien Entfaltung auf die Bezirke Prenzlauer Berg und Friedrichshain - Kreuzberg beschränken?

GLG Abrazo y besito. Andrea Lola.
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Nobbi56 (Mo 23. Dez 2019, 12:31)
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