Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?
Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit? - # 5

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LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 61 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

Lea Michele hat geschrieben:
So 22. Dez 2019, 13:52
Hallo Andrea,

du könntest dir auch einmal das schöne Bayern anschauen, da gibt es wunderbar Orte zum Leben.

GLG Lea Michele (he) (ki) (he)
hallo meine Liebe! muchas gracias! Ja Bayern kenn ich, da komm ich her (.....da ghör i NED hi) ,,, du verstehst bayrisch,gell? (smili) Aber welche Stadt meinst du denn konkret, liebe Freundin?

ExuserIn-2020-06-09
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 62 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-06-09 »

LolAndrea hat geschrieben:
So 15. Dez 2019, 20:52
Leider bin ich zu weit weg, um die deutschen Städte jetzt am Wochenende zu besuchen und das "Trans Klima" in der Gesellschaft zu erleben und zu fühlen!
Bei einem Besuch an einem Wochenende das "Trans Klima" fühlen zu wollen, halte ich für einen nicht zielführenden Ansatz. Wie ist das "Trans Klima" beispielsweise in Koblenz? ich weiß es nicht, obwohl ich regelmäßig dort hin fahre. Draußen auf der Straße in Geschäften oder Lokalen habe ich dort noch nichts negatives erfahren. Aber wie wäre es mit einer Wohnung, das Verhältnis zu den Nachbarn, ... ? - Keine Ahnung.

Irgendwie lese ich das Ruhrgebiet als Favoriten immer wieder heraus. Und für jemanden, der es dicht besiedelt mag, ist das ganz bestimmt eine gute Wahl. - Also: Mit den Flieger nach Düsseldorf, dort Unterkunft beziehen, dann ein paar mal in die S-Bahn Richtung Dortmund, immer wieder aussteigen und umsehen, und schließlich da hin ziehen, wo es am schönsten ist. (moin)

LG Nicole
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LolAndrea (So 22. Dez 2019, 19:29)
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Lea Michele
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 63 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo liebe Andrea

eher Nordbayern, sprich Franken und Oberpfalz!
Zum Beispiel: Nürnberg, Führt, Erlangen und Regensburg.

GLG Lea Michele (he) (ki) (he)
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LolAndrea (Mo 23. Dez 2019, 13:50)
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Das Leben ist perfekt, wenn man sich wie eine Frau fühlen und leben kann!

LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 64 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

Nicole Doll hat geschrieben:
So 22. Dez 2019, 16:38


Irgendwie lese ich das Ruhrgebiet als Favoriten immer wieder heraus. Und für jemanden, der es dicht besiedelt mag, ist das ganz bestimmt eine gute Wahl. - Also: Mit den Flieger nach Düsseldorf, dort Unterkunft beziehen, dann ein paar mal in die S-Bahn Richtung Dortmund, immer wieder aussteigen und umsehen, und schließlich da hin ziehen, wo es am schönsten ist. (moin)

LG Nicole
hallo Nicole, danke dir! gute Idee, aussteigen aus der S-Bahn und umsehen ist mal ein Anfang!!! das reicht aber auch nicht aus, um Probleme mit zukünftigen Nachbarschaften auszuschliessen, wie du schon richtig sagst!
JA ich mag dicht besiedelte Räume und kenne die Westfalen Kultur schon etwas, habe dort mal EIN JAHR gelebt ABER noch nicht als Transidente, deswegen kann ichs trotzdem nicht beurteilen, es bleibt spannend. (smili)
Ein Schutz gegen untolerante Nachbarn und Attacken etc..... in anderen Häusern ist immer eine hübsche LGBTI WG oder tolerante CIS WG, also die schützende Gemeinschaft. Zum Glück bin ich totaler Fan von Wohngemeinschaften, brauche wenig Privatssphäre und sehe das mit Nachbarn ziemlich locker! Auch hier in Paraguay wohne ich mit fünf Einheimischen in einem WG Haus, die ziemlich konservativen Nachbarn in den anderen Häusern behandeln mich NUR deswegen respektvoll, grüssen freundlich und beklauen mich nicht! (he) GLG abrazo y besito Lola Andrea

Nobbi56
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 65 im Thema

Beitrag von Nobbi56 »

LolAndrea hat geschrieben:
So 22. Dez 2019, 14:25


Wie du mir geschrieben hast per PM (liebsten Dank!!!) würde sich also mein Wohlfühl Raum der freien Entfaltung auf die Bezirke Prenzlauer Berg und Friedrichshain - Kreuzberg beschränken?
Nein, so einfach ist es leider nicht, wie sich z. B. aus diesem Artikel ergibt:

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/20 ... schen.html


Abgesehen von Neukölln - das ist in gewisser Weise ein Berliner Sonderfall, dort gibt es einerseits eine große arabisch- und türkischstämmige Bevölkerung und andererseits eine erstarkende rechte und gewaltbereite Szene - fanden viele (angezeigte) Staftaten gegen LSBTI gerade in Stadtteilen wie Schöneberg oder Kreuzberg statt, die besonders beliebt bei LSBTI wg. ihres "alternativen" Charakters, der vielen Clubs, z. T. noch bezahlbarem Wohnraum usw. sind. Das mag aber auch statistisch damit zusammenhängen, dass eben dort mehr LSBTI wohnen als anderswo, also auch mehr Menschen dem Risiko eines Übergriffs ausgesetzt sind - trivial formuliert: Dort, wo LSBTI (öffentlich) gar nicht präsent sind, besteht auch keine Gefahr, dass sie (öffentlich) belästigt oder gar angegriffen werden.

Z. T. handelt es sich bei den Kiezen mit überdurchschnittlicher Kriminalität auch um soziale Brennpunkte, wo potentielle Opfer und potentielle Täter dichter beisammen wohnen als anderswo und daher die Gefahr größer ist, dass es zu Übergriffen kommt.

Für LSBTI resultiert daraus leider ein Dilemma: Abgesehen davon, dass es wg, des knappen "bezahlbaren" Wohnraums ohnehin fast nur noch für Gutverdienende möglich ist, sich seinen Wohnbezirk auszusuchen, steht man vor der Wahl: Ziehe ich dorthin, wo sich "meine" Community befindet, wo ich Clubs, Kneipen, kulturelle Angebote etc. vorfinde, aber u U. auch mehr passiert, oder dorthin, wo es zwar "ruhiger" und tendenziell sicherer ist, ich aber eher isoliert lebe, kaum für mich geeignete Angebote finde und mit meinem "Anderssein" stärker auffalle?

LG N.

LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 66 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

Nobbi56 hat geschrieben:
Mo 23. Dez 2019, 12:20

Bei den Kiezen mit überdurchschnittlicher Kriminalität auch um soziale Brennpunkte, wo potentielle Opfer und potentielle Täter dichter beisammen wohnen als anderswo und daher die Gefahr größer ist, dass es zu Übergriffen kommt.
Für LSBTI resultiert daraus leider ein Dilemma: Abgesehen davon, dass es wg, des knappen "bezahlbaren" Wohnraums ohnehin fast nur noch für Gutverdienende möglich ist, sich seinen Wohnbezirk auszusuchen, steht man vor der Wahl: Ziehe ich dorthin, wo sich "meine" Community befindet, wo ich Clubs, Kneipen, kulturelle Angebote etc. vorfinde, aber u U. auch mehr passiert, oder dorthin, wo es zwar "ruhiger" und tendenziell sicherer ist, ich aber eher isoliert lebe, kaum für mich geeignete Angebote finde und mit meinem "Anderssein" stärker auffalle?
Guten Morgen Nobbi, super alle klar soweit liebsten Dank! (ki) Habe alle deine Infos in meiner Deutschland Liste notiert, besonders die Stadtteile mit hohem LGBTI Anteil und bunter Bevökerung. Wären also Prenzlauer Berg, Friedrichshain-Kreuzberg und Schöneberg, mehr nicht. Ausserdem habe ich notiert "nichts genaues wussten sie nicht, weil in beliebten LGBTI Bezirken eine Negativ-Entwicklung im Prozess ist. Sooo oder soo ähnich richtig?

Muchas gracias, liebe Gruesse y abrazo! Lola Andrea
PS: wo LGBTIQ nicht auf der Strasse zu sehen ist, gibt es auch keine Gewalt und Belästigung auf der Strasse.
(und sorry weiterhin fehlt mir das scharfe S auf der Tastatur, wie ich bemerkt kann aber schon noch etwas deusch! :D
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Nobbi56 (Do 2. Jan 2020, 15:18)
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Nobbi56
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 67 im Thema

Beitrag von Nobbi56 »

Hallo LolAndrea,

zunächst noch alle guten Wünsche für das neue Jahr (fwe3) und vor allem hoffe ich, dass Du Deine Umsiedlungspläne erfolgreich verwirklichen kannst und hier in Deutschland eine "neue (alte) Heimat" findest, in der Du Deine Persönlichkeit optimal ausleben kannst.
Sooo oder soo ähnich richtig?
Zumindest ist das der Sachstand, die ich recherchieren konnte. Als "closed shop Crossdresser" bin ich ja nicht aktiver Teil der LSBTI-Szene oder -Community und kann daher aus unmittelbarer eigener Erfahrung leider nichts beitragen, wollte Dir aber dennoch möglichst hilfreiche Tipps zur aktuellen Situation in Berlin - einschl. "pro & contra" - vermitteln.

Wie ich aber einem anderen thread entnommen habe, hast Du Dich inzwischen entschlossen, nach Dortmund zu ziehen? Das ist sicher auch keine schlechte Wahl, obwohl ich natürlich zu den dortigen Verhältnissen in Sachen LSBTI- und speziell Transszene nichts sagen kann; aber hier im Forum gibt es ja wohl viele dort oder in der näheren Umgebung (Ruhrgebiet) ansässige Mitglieder, die Dich da sicher bestens "briefen" und auf den Umzug vorbereiten können. Ich könnte mir denken, dass man dort auch noch leichter an eine rel. preiswerte Wohnung kommen kann als in den "boomenden" und schon dicht besiedelten Metropolen wie München, Frankfurt (wird wohl auch vom Brexit profitieren als "bankercity" etc => Mieten steigen!), Hamburg oder eben auch Berlin.

Somit wünsche ich Dir als künftige "Neuruhrgebietlerin" schon einmal einen guten Start und viel Fortune an Deinem neuen Domizil (yes) - und falls es Dir wider Erwarten dort doch nicht gefallen sollte: Berlin hat 24/7 geöffnet... :mrgreen:

LG N.

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 68 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

huhu Nobbi vielen Dank für deine lieben Wünsche und die Dauer-Einladung nach Berlin!!! (ki)

ja die Mietpreise spielen eine wichtige Rolle! Hamburg, Frankfurt und vor allem München fallen schon deswegen weg. Ja habe mich entschieden für DO oder Köln, auch eine meiner langjährigen Favoriten! (he) Da ich sehr aufgeschlossen, unternehmungslustig und fast immer ausgelassen gute Stimmung habe, pass ich bestimmt auch gut in diese rheinische Jecken Metropole! )))(:
Wenn mir jemand zu Köln noch mehr sagen oder helfen kann, freue ich mich über jeden Tipp zu Stadtteilen, Mieten, WGs und LGBTI Infos!
Liebe Gruesse abrazo y besito Lola Andrea.

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 69 im Thema

Beitrag von Katrin »

Guten Morgen,

für Köln wäre vielleicht dieser Kontakt interessant: https://rubicon-koeln.de/Migration.476.0.html

Alles Gute vom Rhein
Katrin

LolAndrea
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 70 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

huhu Katrin, vielen Dank habe schon hin geschrieben! GLG abrazo y besito!

Vera
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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 71 im Thema

Beitrag von Vera »

Hallo LolAndrea,

ich würde auch Köln oder eventuell Berlin vorschlagen.
Sollte es nicht Deutschland werden, aus welchen Gründen auch immer, wäre meine Empfehlung die Universitätsstadt
Málaga (600.000 Einwohner) in Andalusien, speziell das nahe gelegene Torremolinos.
Die Menschen dort sind echt 'locker' und die Temperaturen diese Woche bis 24° ))):s
https://www.queer.de/detail.php?article_id=33864

Viel Erfolg
Gruß
Vera

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 72 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

huhu liebe Vera, danke meine Liebe! (smili) (flo)

genau das ist so mein Plan!!! Werde versuchen, mich wieder voll in Deutschland zu integrieren .....Köln ... aber auf die sehr lange Perspektive wieder nach Málaga ziehen, habe dort direkt in der Stadt schon mal gewohnt für fünf Monate und liebe genauso diese offene Stadt, die vielen tavernas, die bares de tapas, die breiten Strände ohne viel Touristen und das andalusische Hinterland .... das Klima sowieso! Estoy muy enamorada de Andalucía! (he) (he) (he)

liebe Gruesse abrazo y besito Lola Andrea!

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Re: Wohin von Südamerika nach Deutschland als Trans nach langer Zeit?

Post 73 im Thema

Beitrag von Vera »

Hola mi querida Lola Andrea,

wir waren im Dezember in Málaga - was für eine Stadt!
Und ja, Andalusien ist wunderschön.
Bald werden wir dort immer überwintern. ))):s

Amamos Málaga!!

Saludos cordiales
Vera
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LolAndrea (Sa 1. Feb 2020, 12:50)
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