Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg - # 10

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 136 im Thema

Beitrag von Magdalena » Do 27. Dez 2018, 16:22

Hallo,

da ich heute noch ein wenig Zeit übrig hatte, ist ein weiterer Teil der Geschichte aufgeschrieben.

Sonntagmorgen, Claudia ist mit dem Ergebnis des vorigen Tages zufrieden. Sie hat den Aufhänger für ihre Hausarbeit gefunden. Und mit Gernot ist sie verabredet einen Termin für ihre Hochzeit auszusuchen. nur eines bereitete ihr jetzt Kopfzerbrechen, Gernot und ich möchten doch zusammen wohnen. Gernot besitzt zwar ein schönes Zimmer bei seinen Eltern und seiner Schwester. Gernot könnte ja auch zu uns, meiner Mutter und mir ziehen. Aber auch mit diesen Gedanken wollte sich Claudia nicht so recht anfreunden. Gernot ist zwar in seinem Beruf viel unterwegs. Hat also nie eine große eigene Wohnung notwendig gehabt. Und dann ist Claudia aufgefallen, auch ihre Mutter geht jetzt öfter abends aus. Langsam dreht sich Claudia nochmal in ihrem Bett hin und her, bevor sie aufsteht und sich im Bad für den Tag herrichtet. Mit dem Kleid von gestern geht sie hinunter in die Küche. Ihre Mutter scheint auch noch nicht aufgestanden zu sein. Die Kaffeemaschine ist kalt, der Kaffeekrug noch leer. "So jetzt werde ich uns einen gute Kaffee zubereiten. ", sprach Claudia mehr zu sich selber. In den Backofen legte Claudia nun noch einig Brötchen zum Aufbacken. "Guten Morgen Claudia!", ertönt Mutters Stimme aus dem Wohnzimmer." Guten Morgen!", kommt es nun von Claudia. "Mama, ich muss mit Dir zum Frühstück reden." "was gibt es den so wichtiges meine Tochter?", kam von Claudias Mutter, welche noch im Morgenmantel in der Wohnstube stand. Claudia deckte derweil den Tisch. Der Kaffee duftete und der tisch war geeckt. Mutter und Tochter saßen sich gegenüber. "Ich bin mir nicht sicher wo wir wohnen sollen?", begann Claudia das Gespräch. "Ich meine Gernot und ich! " Die Mutter schien es nicht gehört z haben, sonder biss in das Brötchen, dass sie sich mit Käse belegt hatte. "Claudia," sprach sie dann, "Gernot könnte doch hier einziehen. Das Haus ist doch für euch beide groß genug." "Ja, aber!", stöhnte Claudia, weiter kam sie nicht. "Ja siehst du Claudia, auch ich muss dir etwas beichten." Claudia sah ihre Mutter sprachlos an. "Dir ist doch sicher aufgefallen, meine liebe Tochter, ich bin öfter abends ausgegangen." "Was hat das mit Gernot und wo wir wohnen sollen zu tun?", meinte Claudia. "Sieh meine Tochter, Du bist flügge geworden. Du gehst jetzt schon sehr selbstständig deinen Weg an der Seite von Gernot ,deinem zukünftigen Mann." Hier machte Claudias Mutter eine kurze Pause um einen Schluck des Kaffees zu trinken. Irgendwann wirst Du mich nicht mehr brauchen. Und ich bin noch nicht so alt, Da ist mir Hanno begegnet." "Aha!" brachte jetzt Claudia nur heraus. "Es war vor einem Jahr, der Winter kam noch einmal zurück. Ich war in leichten Schuhen unterwegs." "Du bist gestürzt und dein Bein war angebrochen." "Ja Hanno war es der mich aufgelesen hat und ins Krankenhaus gefahren hat." Die Augen von Claudias Mutter fingen bei dem Gespräch an zu leuchten." Als ich zu Hause danach war, Du warst wieder zu Eurem Tanzkurs, besuchte mich Hanno oft." Da stand Claudias Mutter auf und ging in ihr Schlafzimmer. Mit einem Foto in der Hand kam sie zurück.." Das ist Hanno. Eigentlich heißt er Hans Joachim." Erklärt sie mit leicht schmelzender Stimme. So hat Claudia ihre Mutter noch nie reden hören, seit ihr Vater nicht mehr lebt. "Vor einigen Tagen hat er mich gefragt, ob wir nicht zusammenziehen wollen." "Du, Mama, möchtest zu diesem Hanno ziehen?" Stille machte sich breit. "Das geht doch nicht!", stutzte Claudia, "Was …." Claudia fehlte die Worte. " Es ist noch nichts entschieden Claudia. Aber Du hast Recht . Du sollst Hanno endlich kennen lernen." Wann!" "Heut Nachmittag, ich habe ihn zum Kaffee eingeladen." Wieder kam nur ein, "Wann!", von Claudia. "Gestern nach dem Dein Gernot gegangen war und Du dich um Deine Hausarbeit nützlich gemacht hast, rief ich Hanno an." Dies musste Claudia erst einmal verarbeiten. Ein anderer Man an Mamas Seite. Auch wenn der Vater schon einige Jahre nicht mehr lebt und in diesem Haus ein und aus ging. So war doch Vater immer noch in diesem Haus präsent. Aber mehr noch ging Claudia nicht aus dem Kopf, was kann dieser Hanno von Claudia wissen. Wissen , das Claudia einmal Carsten hieß. Wie wird er damit umgehen. So ließ Claudia ihre Mutter im Wohnzimmer zurück um sich ihrer Hausarbeit zu widmen.


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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 137 im Thema

Beitrag von Magdalena » Fr 4. Jan 2019, 16:03

Hallo,

ich habe wieder einen zwar kurzen Teil geschrieben.

Doch so sehr Claudia sich auch anstrengte, sie hatte viele Ideen. Nur so richtig überzeugt von dem was sie schrieb, war sie nicht. Sie grübelte, ob es daran liegt selber keine Kinder zu bekommen. Claudia dachte an größere Umkleidekabinen, in denen Mütter ihre Kinder mitnehmen können. Auch Spielecken, kamen ihr in den Sinn. Eine weiter Idee war es, einzelne Bekleidungsstücke auch für Kinder mit anbieten zu können. Gab es doch Hersteller, welche neben reiner Damenmode auch etwas passendes für Kinder anboten. Nur ist dies mehr etwas für Frauen mit größerem Einkommen.

Dienstag, Claudia hat ihren freien Tag und möchte sich mit Gernot treffen um auf dem Standesamt nach einem Hochzeitstermin zu fragen. Ein Anruf bei Frau Schneider, Claudia möchte sich schön für Gernot machen, bringt Claudia am Vormittag in den Beautysalon. Auf dem Weg kommt sie an einem Kindergarten vorbei. Auf dem Rückweg kann ich ja mal hineingehen, denkt Claudia.. Nach fast drei Stunden ist es soweit. Claudia steht wieder vor dem Kindergarten. Die Tür ist verschlossen. Dann sieht Claudia neben der Tür einen Klingelknopf . Nach kurzem summen öffnet sich die Tür zum Garten. Ihr Weg führt sie nun zu einer Villa mit einer großen Tür. An den Scheiben der Tür sind bunte Figuren aufgemalt. Die Tür lässt sich leicht öffnen. Claudia betritt ein riesiges Foyer. Hie kommt eine ältere Dame auf Claudia zu. "Guten Tag, ich bin Frau Schwerdtner, die Leiterin der Einrichtung.", dabei schaut sich Frau Schwerdtner Claudia genau an. "Sie sind nicht die Kindergärtnerin, die sich bei uns beworben hat!" , mein Frau Schwerdtner. "Ja ganz richtig, ich bin in eine anderen Angelegenheit hier.", antwortete nun Claudia. 2Wenn sie nach einem Platz für ihr Kind nachfragen wollen, muss ich sie enttäuschen." Claudia musste innerlich lachen, denn sie wurde gerade für eine Mutter gehalten, die einen Kindergartenplatz sucht. "Nein ich bin wegen etwas anderem hier.", sagte Claudia höflich. Dann erläuterte Claudia ihr Anliegen. Sie sei noch nicht Mutter eines Kindes. deswegen fällt es ihr schwer was sich vorzustellen, was junge Mütter sich wünschen würden wenn sie in ein Kleidungsgeschäft gehen. Jetzt musste auch Frau Schwerdtner lächeln, und meinte, Es ist eine gute Sache, die sie da in ihrer Arbeit angehen wollen." , und weiter, "Viele haben wenig Zeit und möchten dennoch sich schön kleiden. Doch auch ihre Kinder nicht alleine lassen." Dann wurde es eine lange Unterhaltung, in der Frau Schwerdtner Claudia einiges aus ihrer Arbeit als Kindergärtnerin erzählte. Bis Claudias Telefon klingelte. "Mein Verlobter!", entschuldigte sich Claudia. Wir wollten uns am Standesamt einen Termin geben lassen.2 , ergänzte Claudia. "Ja, ich habe ihnen einiges erzählt, hoffentlich hilft es ihnen." meinte Frau Schwerdtner. Bei der Verabschiedung reichte Frau Schwerdtner Claudia noch eine Karte, "Wenn sie einen Patz für ihre Kinder benötigen, können sie mich jederzeit anrufen." Wieder kam ein Lächeln in Claudia auf. Sie ging nach der Verabschiedung direkt zum Bus, der sie zum Standesamt fuhr. Gernot wartete schon auf sie.


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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 138 im Thema

Beitrag von Hexemelina » Fr 4. Jan 2019, 23:42

Hallo Magdalena

stimmt ein bisschen kurz der Teil aber trotzdem bleibt es Spannend

bin gespannt wies weiter geht

Lg Hexemelina
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Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 139 im Thema

Beitrag von Magdalena » So 13. Jan 2019, 14:50

Hallo,

es ist geschafft. Wieder fand ich Zeit einen weiteren Teil der Geschichte zu schreiben.

Vor dem Standesamt empfängt Gernot Claudia mit einem langen Kuss. Das Standesamt ist in einer alten Villa untergebracht. Der große Haupteingang führt in ebenso großes Foyer. Hinter einer dicken Eichentür ist ein Festsaal, in dem die Trauungen stattfinden. Da wollen Claudia und Gernot sich bald das Jawort geben.

Heute aber ist es noch nicht so weit. So gehen sie Arm in Arm den Weg links an der Villa vorbei zu einem Seiteneingang. Auch hier geht es einige Stufen nach oben zu einer schweren Eichentür. Doch sie lässt sich leicht öffnen. Das Foyer ist kleiner als am Haupteingang. Und an den Wänden sind Tafeln mit Informationen angebracht. Auf einer dieser Tafeln steht, zu welchen Anliegen im Standesamt bearbeitet werden. Claudia und Gernot wollen den Bund fürs Leben schließen. Dazu, so ist den Tafeln zu entnehmen, müssen sie sich im Warteraum aus einem an der Wand befindliche Kasten mit der grünen Taste eine Nummer ziehen. Die verschieden Anliegen, welche in diesem Standesamt bearbeitet werden, haben unterschiedliche Farben zugeordnet bekommen.

So gehen beide in das beschriebene Wartezimmer. Und an der Wand ist ein großer metallener Kasten mit achte farbigen Druckknöpfen. Gernot holt nun das Warteticket . Beide suchen sich Händchen haltend eine Platz am Fenster. Jetzt bemerken sie, wie viel hier in diesem Wartezimmer sitzen oder stehen. Junge Männer, alte Männer, junge Frauen mit Kindern und auch ältere Frauen. Claudia gedankenversunken flüstert zu Gernot, " Wollen die alle heiraten?" Da ertönt ein gong und auf der Anzeigetafel über der Tür blinkt eine Nummer und der Aufforderung in eines der Zimmer zu gehen.

Eine ältere Dame stützt sich auf ihren Gehstock und verlässt den Raum. Die Dame hatte Nummer vierhundertzweiundzwanzig. "Was ist unsere Nummer, Gernot?" richtet sich Claudia an ihren Verlobten. dieser blickt auf seinen Coupon, " Zweihundert dreiundsiebzig, mein Liebling!" "Aber die alte Frau hatte doch schon Nummer vierhundertzweiundzwanzig!" , meinte Claudia. "Es sah nicht so aus, als ob die Dame heiraten wollte." meinte Gernot. Ja nicht all hier möchten heiraten, fiel es Claudia wieder ein, während sie jetzt aus dem Fenster sah. Dabei erblickte sie ein Eichhörnchen, welches aufgeregt an dem Baum vor dem Fenster umher kletterte. "Komm Liebes wir müssen ins Zimmer zwölf!", wurde Claudia von Gernot zurück in die Realität gerufen. Claudia griff ihre große Handtasche, welche sie an diesem Tag gewählt hatte. Auch wenn die Farbe der Tasche nicht unbedingt zu dem Outfit von Claudia heute passte. Doch darin ging alles hinein, was Claudia glaubte für den Anlass zu benötigen. Dankend griff Claudie die von Gernot angebotene Hand. So standen sie dann vor der Tür mit der Nummer zwölf. Gernot öffnete diese Tür und lies Claudia zuerst durch die Tür gehen. hinter der Tür war ein recht schlicht eingerichtetes Büro. Neben einem Schreibtisch, an dem ein Herr in den vierziger Jahren saß, wie Claudia einschätzte, gab es mehrere Aktenschränke. Der Herr, welcher sich als Standesbeamter Maier vorstellte, bot beide die freien Stühle vor dem Schreibtisch an. Claudia fühlte sich nicht in der Lage zu sprechen und nickte nur nach einem kurzen "Guten Tag!" den sie aussprach. So übernahm Gernot ihr Anliegen vorzutragen. " Guten Tag Herr Maier, wir möchten heiraten. " begann Gernot. "es freut mich," Antworte Herr Maier, "wenn zwei junge Menschen den Bund fürs Leben schließen möchte." Dann begann der Standesbeamte etwas an seinem Computer zu arbeiten. "Haben Sie Beide über einen Termin nachgedacht?", sprach jetzt Herr Maier. Gernot sah zu Claudia, und sprach jetzt zu Ihr, "Du meintest doch im September , Claudia." und nun zu dem Standesbeamten gewandt, " Ja wir dachten uns im September heiraten zu wollen." Der Beamte schaute wieder in seinen Rechner. "Noch dieses Jahr?", und seine Stirn legt sich in Falten. "Sie möchten doch sicher nicht Montags heiraten? Oder?" Dann schaute er beide an. Dann ging sein Blick zurück auf seinen Monitor. "Aber wenn Ihnen auch Anfang Oktober recht wäre, da habe ich am ersten Wochenende noch ein Termin frei." Gernot sah Claudia an und Claudia sah Gernot an. Sie nickten sich nur zu. und wie mit einem Mal antworteten Bede gleichzeitig, "Ja!" Der Beamte lächelte die beiden an. "Darf ich sie also für den fünften Oktober eintragen?" , da bei blickte er von seinem Monitor hoch. Um gleich weiterzureden. "Es wäre um zwölf Uhr im großen Saal." Und ohne es abzuwarten antworteten wieder beide synchron mit eine einfachen, "Ja!" "Gut, " meldete sich der Beamte, " ich trage jetzt den Termin für Sie ein." Dabei holte er aus seinem Schreibtisch verschiedene Formulare. "Haben Sie ihren Ausweis und die Geburtsurkunden dabei?" Claudia kramte in ihrer Handtasche und holte das Verlangte hervor. Jetzt wurde klar warum Claudia heute ihre große Tasche dabei hat. Den Gernot hatte nur seinen Ausweis dabei. Alles andere befand sich in Claudias Handtasche. Zuerst tippte der Mann Gernots Daten in den Computer ein, anschließend legte er alles zu Seite. Dann schaute er sich Claudias Unterlagen an. Beim Blick auf die Geburtsurkunde blickte zu Claudia hinüber. Claudia entging der Blick nicht. doch ehe Claudia etwas sagen konnte, begann der Mann auch Claudias Daten in den Computer einzutippen. "So, dies darf ich Ihnen zurückgeben.", mit diesen Worten reichte er Gernot die Dokumente zurück. Gernot gab nun diese Dokumente an Claudia, die es in ihrer Handtasche verstaute. Dann Sprach der Beamte weiter. "Haben sie sich Gedanken über den gemeinsamen Familiennamen gemacht."

Ja beide sprachen schon lange vorher darüber. Doch jetzt nahm es die Form an, worüber Claudia sich klar war. Jetzt verschwindet das Letzte was von meinem alten Leben blieb. Mein Familienname. Aus Carsten dem schüchternen Jungen ist Claudia eine selbstbewusste Frau geworden. Eine Frau, die bald den Mann neben ihr heiraten will, und seine Familiennamen annehmen wird. Und noch ehe sie antworten konnte, wiederholte der Beamte die letzte Frage. "Ja!", begann nun Claudia mit fester Stimme, " ich möchte den Namen Hauber meines zukünftigen Mannes annehmen." Der Mann nickte und notierte etwas in seinem Computer. "Haben Sie schon Trauzeugen? Wenn nicht, können Sie hier diese Formular mitnehmen und ausgefüllt spätestens einen Monat vor der Trauung abgeben?" Mit diesen Worten reichte er Gernot ein Stück Papier herüber. Auch Claudia erhielt dieses Stück Papier. Denn jeder sollte seinen eigen Trauzeugen benennen. Es folgten noch weitere Formulare. Es muss eine Ewigkeit gedauert haben, dachte Claudia beim Verlassen der Amtsstube.
Wieder zurück auf der Straße begegnen Beide eine Gruppe junger Männer mit orangenen Westen, dies Männer schieben eine Mülltonne vor sich her und andere sammeln Zigarettenkippen und Unrat von der Straße auf. Hier fällt Claudia wieder die Geschichte ein, die ihr ihre Mutter mal vom Sohn eines Arbeitskollegen erzählte. Was wäre aus Carsten geworden, wenn ihre Mutter nicht so sehr auf die Chance der Ausbildung bei Frau Lindner gedrängt hätte. Claudia wäre nie ihrem Gernot begegnet.

"Claudia, wollen wir nicht in dem kleinen Café am Markt auf unsere geplante Hochzeit einkehren.", riss Gernot Claudia aus ihren Gedanken. "Ja Gernot, ein Kaffee nach der trockenen Luft in der Amtsstube wird mir gut tun."
Im Café wurden sie von einer jungen Frau bedient. Die Frau merkte wo die beiden Verliebten gerade hergekommen sind. Man muss es ihnen angesehen haben. "Darf ich Ihnen gratulieren!", kam es von der jungen Frau, als sie den Kaffee und den Kuchen servierte. Claudia und Gernot lächelten, als wollten sie die ganze Welt zu ihrer Hochzeit einladen.

"Ich würde heute gern bei dir übernachten!" kam es jetzt spontan von Claudia. "Jetzt, wo wir doch bald heiraten werden. Gernot bekam gerade ein verlegenes Gesicht. Letzte Woche war er wieder außerhalb arbeiten. Und er bewohnt bisher nur eine kleine Wohnung. Und die ist nicht aufgeräumt. "Kann ich nicht bei dir bleiben." , antwortet Gernot. "Da können wir gleich mit deiner Mutter über die Hochzeitvorbereitungen reden:" "Deine Mutter wird sicher nichts dagegen haben.", legte Gernot jetzt nach. E schien durchaus vernünftig zu sein zu Claudia zu fahren. Denn am nächsten Tag musste Claudia wieder in die Berufsschule. Alles was dazu brauchte war zu Hause.



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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 140 im Thema

Beitrag von Hexemelina » Sa 19. Jan 2019, 02:25

ein schöner abschnitt

aber auch spannend wies weiter geht bin mal echt gespannt

lg Hexemelina
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 141 im Thema

Beitrag von Magdalena » Sa 2. Feb 2019, 14:18

Hallo,

heute ist mir nur ein kurzer Teil gelungen.

Bis zu Gernots Auto ging es an verschiedenen Geschäfte vorbei. Claudia interessierte sich nicht besonders dafür. Sie hatte nur Augen für Gernot. So lenkte Gernot Claudias Aufmerksamkeit zu einem bekannten Juwelier, der hier eine Filiale betrieb. "Schau mal Claudia!", und Gernot zeigte auf ein Tablett mit Trauringen. "Was meinst du Liebling, sollen wir uns bei diesem Juwelier unser Ringe aussuchen?" Jetzt riss Claudia ihren Blick von Gernot los. An einigen der ausliegenden Ringe entdeckte sie die Preisediketten. Ihr fiel ihr schmales Gehalt als Auszubildende ein. Und ob sie übernommen wird , wusste sie noch nicht. Gefallen haben ihr aber schon einige aus des Auslage. Nur waren es eben gerade die Ringe, welche besonders einen hohen Preis aufwiesen. Sie wusste Gernot verdient nicht schlecht. vor allem weil er so viel Auswärts arbeitet. Doch er hat ihr auch versprochen, wenn sie ein Paar sind, möchte er mehr im Innendienst tätig sein. Noch immer interessiert, doch gelangweilt antwortet Claudia, " Du, Gernot, es muss ja nicht gleich beim ersten besten Juwelier gekauft werden." Wobei sie besten Juwelier merkwürdig betonte. Dies war Gernot nicht entgangen. Doch er spielte das Spiel mit. "Am Montag muss ich doch zu einem Kunden. Ganz in der Nähe ist da noch ein Schmuckoutlet. " , nun schaute er sich seine Claudia an, welche noch immer ganz in sich versunken die Trauringe betrachtet, " Da kann ich mich mal nach Trauringen erkundigen." Gernot hatte Mühe Claudia von der Auslage des Juweliers zu seinem Auto zu bekommen.
Gerade, als Gernot mit Claudia in die Straße einbog in der Claudia wohnte, sieht Claudia ihre Mutter vor dem Haus mit einem Mann reden. Dass muss Hanno sein, von dem ihr ihre Mutter erzählt hat. es sah sehr vertraut aus, zwischen ihrer Mutter und diesem Mann, was Claudia da sah. Gleich stand Gernot mit seinem Auto direkt vor dem Eingang des Hauses.

Beide steigen zusammen aus dem Auto. Sie konnten aber doch nicht direkt vor dem Haus parken. so gehen sie Hand in Hand auf Claudias Mutter zu. "Guten Tag Claudia, guten Tag Gernot!" ,werden sie von Claudias Mutter begrüßt. "Gut, dass ihr kommt." , wendet sich Frau Bergner gleichzeitig an Claudia, Gernot und den noch unbekannten Mann. "Herr Hansen von der Energieversorgung möchte sich unseren Hausanschluss ansehen." In Claudias ungläubigen Gesicht zeigte sich Unverständnis. also dieser Mann ist nicht Hanno. Und was ist mit dem Hausanschluss. Das alles hat Claudia nie interessiert.

Auch Herrn Hansen fiel Claudias Gesichtsausdruck auf. "Frau Bergner und Herr Hauber, wie ihre Mutter schon erwähnte ich bin vom örtlichen Energieversorger. Und wir haben alle Hauseigentümer angeschrieben, da die Leitungen auf ihrer Straße erneuert werden müssen." Jetzt blickte Claudia zu ihrer Mutter. diese antwortete, " Claudia und Gernot, ich habe den Termin der Besichtigung übersehen. Also übersehen das er schon heute ist. Ich wollte am Wochenende mit Euch darüber reden." Jetzt verstand Claudia gar nichts mehr. "Was hat dieser Termin mit mir und Gernot und dem Wochenende zu tun?", fragte nun Claudia. Gernot hörte derweil aufmerksam zu. immerhin versteht er durch seine Arbeit einiges von Hausanschlüssen. und er wusste, in naher Zukunft sollen Glasfaserkabel verlegt werden. viele Energieversorger nutzen dies neuen Anschlüsse um auch gleich schnelleres Internet mit anbieten zu können. Dazu benötigen sie immer auch die Zustimmung der Grundstücksbesitzer. Soviel Gernot wusste, fällt auch Claudia mit Erreichen eines bestimmten Alters im Testament des Vaters ein Teil des Grundstückes an Claudia über. "So, " wendete sich hier Herr Hansen wieder zu Wort, " Ihre Mutter hat mir schon das wichtigste gezeigt. Ihrer Mutter habe ich auch entsprechende Informationen ausgehändigt. Wenn sie sich entschieden haben, schicken sie mir eine Nachricht." Dann wendete er sich zu Claudias Mutter, "Aber denken sie daran, spätesten in sechs Monaten müssen sie sich entschieden haben." Jetzt verabschiedete sich der Herr von der Energieversorgung, und lies Claudia, ihre Mutter und Gernot am Eingang des Hauses zurück.


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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 142 im Thema

Beitrag von Hexemelina » So 3. Mär 2019, 18:32

Schon lane keine vortsetzung mehr von dieser geschichte muss man sich Sorgen machen?
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 143 im Thema

Beitrag von Magdalena » So 3. Mär 2019, 18:51

Hallo,
nein Sorgen muss man sich nicht machen. Doch zur Zeit liegt bei mir viel an. Steuern, Planung von Treffen mit Freundinnen und Freunden, dann habe ich noch die Pflege meiner Eltern zu bewerkstelligen. Da fehlt mir dann der Faden für die Geschichte

Viele liebe Grüße Magdalena
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