Aus dem Alltag von Inga
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Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Inga
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Aus dem Alltag von Inga

Post 1 im Thema

Beitrag von Inga » Di 21. Aug 2012, 15:42

Hallo, liebe Leute,

in diesem Thread möchte ich berichten über Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken aus meinem Alltag.
Kommentare sind herzlich willkommen.

Liebe Grüße
Inga

Saari
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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 2 im Thema

Beitrag von Saari » Di 21. Aug 2012, 15:45

Ich bin gespannt auf Deinen Bericht wie Du mit der uns aller "Sache" umgehst.
Saari

Inga
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An einem Sommertag unterwegs

Post 3 im Thema

Beitrag von Inga » Di 21. Aug 2012, 20:56

An einem Sommertag unterwegs.

Es war wieder mal so ein Tag. Ich hatte einen Außentermin und musste so früh aufbrechen, dass ich noch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren konnte. Also hatte ich für den Tag ein Auto organisiert. Nach wenigen Stunden Schlaf und gefühlt viel zu früh brach ich auf und erreichte ich nach 200 km Fahrt überpünktlich mein Ziel. Zeit noch für Butterbrot und Kaffee aus der mitgebrachten Kanne, bevor ich an die Arbeit ging.

Ich freute mich, das ich gegen Mittag pünktlich alles erledigt hatte und den restlichen Tag für mich hatte. Es war warm und sonnig. Ich war nicht weit von der Küste. Ich steuerte das Auto zu einige Kilometer zu einem ruhigen Parkplatz und griff mir mein Gepäck. Diesmal hatte ich nicht nur die Arbeitsunterlagen und Butterbrote dabei, sondern ich hatte in der Früh auch eine Tasche gepackt mit den üblichen Utensilien für Inga.

Es war warm geworden. So war es natürlich, nur ein knappes Shirt und kurze Hosen zu tragen. Ich schminkte mir im Auto das Gesicht, brachte im BH mit den Silikonkissen meinen Busen auf das übliche Maß, setzte die Perücke auf und zog mir ein leichtes lockeres langes Sommerkleid über den Kopf. Noch einmal ausgestiegen, sich und das Kleid in Position geschüttelt, die Schuhe gegen Sandalen getauscht. Ich ging ein paar Schritte ums Auto, verstaute die überflüssigen Sachen im Kofferraum und holte aus einer Wasserflasche einen tiefen Schluck. Jetzt fühlte ich mich für den übrigen Tag gewappnet.

Ich fuhr mit dem Auto über kleinere und größere Straßen an die Küste und genoss die flache Landschaft mit Dörfern und verstreuten Bauernhöfen um mich herum. Ab und an hielt ich an, um mein Make-Up nachzubessern und die Lippen nachzuziehen. Pausen legte ich ein, um ein paar Schritte zu laufen, manche Attraktion am Wegesrand zu betrachten und vor allem auch die Toilette aufzusuchen, um meine Geschäfte zu erledigen und - na klar - mich im Spiegel zu betrachten. Der Wind spielte mit dem Kleid um meine Beine. Es fühlte sich toll an.

In einem Dorf blitzte es rot auf. Verdammt, hatte wohl den Beginn der Tempo-30-Zone übersehen. Da werde ich gespannt sein, das Foto zu Gesicht zu bekommen. Ich fuhr langsamer und aufmerksamer weiter. In einer kleineren Stadt machte ich Pause und bummelte durch die beschauliche Fußgängerzone. Ja, ich musste meinen Getränkebestand auf füllen und steuerte einen Supermarkt an. Zwar konnte ich bei anderen Kunden kaum Röcke und Kleider sehen, doch hörte ich kein Wort, als ich durch die Gänge den Wagen schob und die Waren suchte. An der Kasse wurde ich zügig abgefertigt. Gab es bei der Kassiererin einen zusätzlichen Augenaufschlag, als mir bei Entgegennahme des Wechselgeldes ein "Danke" über die Lippen kam? Ich dachte nicht darüber nach, sondern suchte mein Auto, den die Parkzeit dürfte bald ablaufen.

Ich fuhr weiter durch das flache Land bis zu einem kleinen Hafen. Es war saison- und wetterbedingt lebhaftes touristisches Treiben. Ich fand fürs Auto noch einen Parkplatz, der sich recht eng erwies und alle meine weiblichen Talente heraus forderte. Ich packte mir Handtasche, Buch und Jacke und aalte mich aus dem Auto, um nicht beim Nachbarauto anzukratzen. Nach einigen Schritten am Deich machte es mir auf der letzten noch freien Bank bequem. Ich hatte einen guten Blick aufs Meer und das Treiben in dem kleinen Hafen. Ein paar Kekse knabbern und ein paar Seiten in dem Buch wollte ich noch lesen. Ich beschaute wieder, wie der Wind mit dem langen Kleid um die Beine spielte und träumte vor mich hin. Nach einer Weile fröstelte es mich trotz der kräftigen Sonne um die Füße in den Sandalen. So ganz ohne Strümpfe an der Küste machte sich der kräftig werdende Wind bemerkbar.

In der Nachmittagssonne fuhr ich weiter zu einem kleinen Ferienort. Die Geschäfte schlossen gerade, als ich aus dem Auto stieg. Ob es hier noch Kaffee und Kuchen gab? Ein Spaziergang überzeugte mich, dass ich zu spät war oder hätte noch eine teure Kurkarte für die Strandpromenade lösen müssen. Die Sonne neigte sich, im kräftiger werdenden Abendwind machte mich wieder auf den Weg. Es machte sich immer mehr bemerkbar, dass ich früh aufgestanden war, und noch mindestens zwei Stunden Fahrt bis nach Hause vor mir hatte. "Back on the road " musste ich unterwegs noch anhalten und nachtanken. Dank Tankkarte ein unkompliziertes Geschäft. Noch die Scheiben reinigen und weiter ging es.

An einem Einkaufszentrum machte ich noch einmal Zwischenstation und suchte vor allem die Toilette auf. Ohne ein Wort zu fragen, wies mich die Bedienung darauf hin, dass Damen im Gang die zweite Tür wählen sollten. Wie aufmerksam fand ich das und war natürlich über die Einschätzung geschmeichelt. Nachdem ich meine Bedürfnisse erledigt, Make-Up und Lippenstift nach gebessert, die Perücke gecheckt habe, lief ich noch die Schaufenster entlang und betrachtete die Auslagen. In einem Kaufhaus schaute ich mich noch in der Damenabteilung um. Wie angenehm es dort en femme ist fasziniert mich immer wieder. Eigentlich aber suchte ich eine wasserfeste Regenjacke und fand nichts rechtes. Ich ging weiter und fand fast am Ausgang einen Spezialisten für schlechtes Wetter an der Küste. Es war wenig los. Ich ging durch die diversen Jacken und Mäntel, die auf den Ständern hingen und probierte vor allem die Größen L und XL an. Im Spiegel saßen sie Inga gut. Doch welche Farbe sollte Inga bei Regen tragen? Modisch pink, hellgrün oder himmelblau? Ich wählte dann doch ein unauffälligeres weiß, denn die Jacke lässt sich auch an kalten Tagen bei Schmuddelwetter gut tragen, wenn frau dickere Pullover trägt. Die nette Bedienung machte mich darauf aufmerksam, dass ich auf den herab gesetzten Preis noch Tagesrabatt bekomme. sie hätte auch so eine Regenjacke und sie wäscht sie zwei bis dreimal im Jahr in der Waschmaschine. Niedrige Temperatur und ohne Schleudern. Danach sieht sie aus wie neu. Frau lernt nie aus. Es fiel mir schwer, in ein längeres Gespräch über Regenkledung einzusteigen und ich machte mich auf den Weg zum Auto. Bei der Heimfahrt überlegte ich, ob ich bei dem günstigen Preis nicht nach einer zweiten Jacke fragen sollte. Vielleicht marineblau und etwas enger sitzend. Die auch ein Mann unauffällig tragen kann. Ich lauschte Nachrichten und einer Reportage im Radio.

An einem Parkplatz an der Autobahn tauschte ich das lockere Kleid gegen Jeansrock, Strumpfhose und leichtes Shirt. Von der Ferne schien ein LKW-Fahrer in meine Richtung zu gucken. Was soll's. Ich fuhr weiter. Die untergehende Abendsonne blendete mir in die Augen.

Auf der letzten Etappe war es dunkel geworden. Ich lenkte mein Auto in die bekannten Straßen der Heimstadt, fand die Gelegenheit zum Abstellen der Karre, räumte den Kofferraum aus und musste ich noch das Gefährt zurück bringen und den Autoschlüssel durchstecken. Sollte ich mich noch umziehen? Ach wozu. Es ist dunkel und da sind alle Katzen grau.

Es war spät, als ich zuhause meine Taschen auspackte und mich abschminkte.
Meine erste Bilanz unter der Dusche: Es war ein schöner Tag.
))):s

Liebe Grüße
Inga
)))(:

ExuserIn-2015-02-14

Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 4 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2015-02-14 » So 26. Aug 2012, 17:23

Hallo liebe Inga,

vielen Dank für Deinen schönen und ausführlichen Bericht . Du bist als Lady anscheinend ebenso locker und unverkrampft unterwegs wie ich es tue. Es ist diese natürliche Art wie wir uns bewegen und geben, wir sind einfach ganz Frau, und daher nicht leicht durchschaubar. Ich bin auf Deine weiteren Alltagserlebnisse sehr gespannt, weil mir auch Deine Diktion wirklich gut gefällt.

Liebe Grüsse von Ladylike!

Inga
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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 5 im Thema

Beitrag von Inga » Mo 27. Aug 2012, 00:25

Hallo, Ladylike,

danke für die netten Worte zu meinem Sommertagsausflug.

Ganz locker und unverkrampft?- Hm, eine Grenzen sind noch da, wo ich reden muss oder kann, und mich meine Stimme gleich verrät. Jetzt denke ich, ob das manches Gegenüber wichtig ist, ja überhaupt bemerkt, dass die tiefe Stimme nicht so weiblich wirkt wie die Person vor der Nase?! Die andere spürbare Grenze, die es noch zu überwinden gilt, ist die Befürchtung, auf Leute zu treffen, die einen aus ganz anderen Zusammenhängen kennen und wiedererkennen. Ob nun Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunde und andere Bekannte ....

Ich tröste mich, dass Rom auch nicht an einem Tag erbaut worden ist. Warum sollte ich da alle Unsicherheiten von heute auf morgen abwerfen können?

Liebe Grüße
Inga

Inga
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Bin ich androgyn? - Gedanken zum Cogiati-Test

Post 6 im Thema

Beitrag von Inga » Do 13. Sep 2012, 17:06

Bin ich androgyn? - Gedanken zum Cogiati-Test

Es war wieder mal einer der Abende. Es ist spät geworden. Ich werfe noch ein paar Blicke hier ins Forum und stoße auf den Cogiati-Test, der hier in einem anderen Thread verlinkt ist.

Bei dem Test wird anhand diverser Fragen festgestellt, ob man nun Mann, Frau, etwas dazwischen, Transeexuell oder transvestit ist.

Ob der Test wissenschaftlich seriös ist, kann man meiner Meinung nach wirklich in Frage stellen. Wie solche Tests sind, arbeiten sie viel mit Rollenklischees, denen ich so gar nicht entsprechen mag, und vergeben je nach Antwort Punkte. Das Ergebnis aus der erreichten Gesamtpunktzahl abgeleitet, ist mit äußerster Vorsicht zu behandeln und kann Gespräche mit und Gutachten von einschlägigen Spezialisten nicht ersetzen.
Sie sind in erster Linie unterhaltsam und können vielleicht Anstöße zum Nachdenken geben.

Es war spät. Ich klickte mich durch die Fragen, und dann hatte ich mein Ergebnis auf dem Bildschirm. Mit +115 Skalapunkten werde ich der Gruppe "Androgyn" irgendwo zwischen klassischer Männlichkeit und klassischer Weiblichkeit zugeordnet.

Dass ich nicht im klassischen Sinne typisch Mann bin und nicht typisch Frau war mir nicht gerdae neu. Sonst würde ich mich nicht damit beschäftigen, warum ich als Mann gerne Frauenkleidung trage.

Dass ich nicht zur Kategorie der Transvestiten gezählt werde, ist mir verständlich. Denn ich will mich nicht als Frau verkleiden oder Frau sein spielen.

Dass ich nicht zu Transsexuellen gezählt werde, ist allein schon dadurch begründet, dass ich mit enigen Fragen so meine Schwierigkeiten gehabt habe, da ich medizinischen Veränderungen am Körper durch Operationen und Hormonmedikamente extrem kritisch gegenüber sehe. Soweit geht mein Druck nach Darstellung von von meiner weiblichen Seite eben nicht.

Doch auf den Begriff "androgyn", d.h. zwischen den Geschlechterklischee stehend bin ich für mich gar nicht so gekommen. Doch es gefällt mir, je mehr ich versuche, mich in den Begriff hinein zu denken.

Bisher habe ich unter „zwischen den Geschlechtern stehend“ nur „intersexuell“ verstanden, nämlich körperliche Zwitter, wo die körperliche Merkmale nicht alle eindeutig männlich oder weiblich sind. as ist bei m ir keine Frage. Die Geschlechtsorgane sind klassisch männlich.

Die Geschlechtszuordnung ist nicht nur eine körperliche Sache, sondern auch eine Frage der Grundhaltungen, Einstellungen, dem Verhältnis zu Geschlechternormen, zu denen etwa auch Wohlfühlen mit Wahl der Kleidung, Frisur und ähnliche Äußerlichkeiten gehören können. Klar, da sind mir die klassischen Männernormen zu eng. Ich würde gerne mehr typisch weibliche Kleidung tragen und habe jahrelang gefürchtet mit dem heimlichen Gedanken ertappt zu werden. Damenfrisuren fand ich schon immer interessanter als das Programm des Herrenfriseurs, und habe mich zu wenig getraut.

Ich wünsche mir, dass die Grenzen im gelebten Alltag durchlässiger werden, dass die Gesellschaft immer toleranter wird (was eine Sache des Wachsens ist), und ich im Alltag neben meiner männlichen Seite auch meine weibliche Seite so zeigen kann, wie ich will, wie ich bin und wie ich fühle.

Um auch etwas Weiblichkeit zu leben, d.h. auch etwas zu leben, was nicht traditionell männlich ist, muss ich meine weibliche Seite auch bei mir entdecken, ausprobieren und ausforschen. Ich muss lernen, sie ernster zu nehmen - "so bin ich eigentlich". Mich weiter entwickeln. Mehr trauen. Und nicht auf der spielerischen Ebene verharren, die ein Anfang gewesen sein mag - wie etwa sich zum Fasching als Frau verkleiden. Da habe ich vielleicht manche Grenze überwunden. Doch auch da habe ich noch manche Grenze in mir zu überwinden.

Ja, ich bin fest überzeugt, ich habe Anteile vom beiden in mir, "männliche" und "weibliche". Mir sind die rein männlichen Rollen zu eng, die weiblichen Rollen allein zu fremd, da sprechen schon die körperlichen Geschlechtsmerkmale dagegen.

Ich stehe ich irgendwo "dazwischen". "Androgyn" halt.

Liebe Grüße
Inga

ab08
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Re: Bin ich androgyn? - Gedanken zum Cogiati-Test

Post 7 im Thema

Beitrag von ab08 » Do 13. Sep 2012, 20:53

Inga hat geschrieben: Ich wünsche mir, dass die Grenzen im gelebten Alltag durchlässiger werden, dass die Gesellschaft immer toleranter wird (was eine Sache des Wachsens ist), und ich im Alltag neben meiner männlichen Seite auch meine weibliche Seite so zeigen kann, wie ich will, wie ich bin und wie ich fühle.
Danke Inga,

genau von so einer toleranten Gesellschaft träume ich auch. ))):s
Nach dem Muff der 50er Jahre durfte ich Ende der 60er /Anfang der 70er in der Hippiezeit in GB und San Franzisko ansatzweise Ähnliches kurzzeitig erleben.
Dann wurde das Bewußtsein vieler Mitmenschen leider schnell wieder enger.

Wenn jede/jeder von uns ein wenig zu dieser toleranten Gesellschaft beiträgt, wird der Traum vielleicht Wirklichkeit. (flo)

Mein privates Glück fand ich inzwischen, trotzdem würde ich lieber in der Welt leben, die Du so schön beschrieben hast.

Danke!!
Deine ab )))(:
(eine mit falschen Genitalien geborene Frau)

P.S. 'Irgendwo dazwischen' bzw. 'androgyn' ist doch ganz nett. Irgendwo in der Mitte halte ich ohnehin für ideal. :wink:
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz

micaela
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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 8 im Thema

Beitrag von micaela » Fr 14. Sep 2012, 10:54

Hallo zusammen,
ich habe eben den Test auch mal versucht und stimme Inga zu: einige Themen sind doch sehr klischeehaft!

Mein Ergebnis war dann wie bei Inga "androgyn", aber wenn ich die Fragen nochmal durchgehe, könnte auch bei mir je nach momentaner Stimmung von feminin männlich bis Transsexuell alles rauskommen.

Das schient mir das Problem bei solchen Tests zu sein: gerade diese Wechselhaftigkeit der Stimmung macht sich bei mir in wechselnden Positionen zu verschiedenen Themen bemerkbar. Und dabei meine ich jetzt nicht die Stimmungsschwankungen, die eventuell hormonell begründbar wären - soweit bin ich (noch :?: ) nicht :mrgreen: .

Aber auch als Mann bin ich mal etwas melancholischer und mal bin ich eben Mann (das wiederum mag ich weniger).

Am besten hat mir eigentlich die Idee gefallen, dass es diese Unterschiede nicht mehr gibt. Ich wäre schon am liebsten eine Frau, da es das aber nicht vollständig gibt (oder hat jemand schon mal von einer MzF-OP gehört, bei der das Ergebnis eine "komplette" Frau mit der Fähigkeit Kinder zu kriegen etc. ist?), bleiben die "Fluchten" in Traumwelten oder die Diskussionen hier ...

Die finde ich teils sehr :mrgreen: "befruchtend" :mrgreen: .

LG micaela

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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 9 im Thema

Beitrag von micaela » Mo 17. Sep 2012, 22:30

Anja hat geschrieben: Wenn ich allerdings 1x die Wahl hätte, ich glaube ich würde mich für einen Frauenkörper entscheiden...

Grüße
die Anja
Hallo Anja,

ja da sprichst Du mir glaube ich aus der Seele!! :!:
micaela

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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 10 im Thema

Beitrag von micaela » Mo 17. Sep 2012, 22:30

Anja hat geschrieben: Wenn ich allerdings 1x die Wahl hätte, ich glaube ich würde mich für einen Frauenkörper entscheiden...

Grüße
die Anja
Hallo Anja,

ja da sprichst Du mir glaube ich aus der Seele!! :!:
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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 11 im Thema

Beitrag von Inga » Do 20. Sep 2012, 00:52

Hallo, Micaela und Rocklady,

danke fürs Feedback. Da merkt man, es macht schon Sinn, sich hier im Forum zu äußern, die Gedanken miteinander zu teilem und nicht allein verborgen vor allen und allem vor sich hin zu brüten.

Liebe Grüße
Inga

ExuserIn-2015-02-14

Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 12 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2015-02-14 » Do 20. Sep 2012, 06:10

Hallo Inga,

ich lese sehr gerne Deine interessanten Threads.
Die Frage nach dem:"Was bin ich"? Wird zwangsläufig immer in den traditionellen Rollenmuster enden, wir sind nun einmal so geprägt, konditioniert, seid frühster Kindheit, diesem Dilemma können wir uns nicht entziehen. Ich wehre mich kategorisch gegen jegliche Zuordnung, Einordnung in irgendwelche Muster und Schablonen, denn sie bringen nur wieder musterhaftes Verhalten (Behaviorismus) hervor.
Vielmehr sollten wir uns der Frage widmen:"Wer bin ich eigentlich"? Es ist eine Frage die den Kern unseres Ichs sucht, fernab meines Sexus, weil sie meine differenzierte und komplexe Persönlichkeit, ob nun feminin oder maskulin, analysiert. Wer bin ich zeigt mir auch, welchen Standpunkt ich in dieser Welt einnehme. Denn mein Standpunkt setzt mich in Beziehung zu den Objekten dieser Welt. Wie mich diese Welt wahrnimmt, hängt immer von meinem jeweiligen Standpunkt, ob gerade feminin oder maskulin, ab. Meine Umwelt kann nur auf mich reagieren, agieren tue ich in der jeweiligen geschlechtsspezifischen Rolle. Ob ich nun androgyn, intersexuell, wie auch immer bin, ist dabei zweitrangig, denn es ist alles klischeehaft und immer abhängig vom moralischen Wertesystem einer Gesellschaft.
Ergänzend wären noch die neusten neurophysiologischen Erkenntnisse über die Unterschiede im menschlichen Gehirn zwischen Männern und Frauen. Siehe da, es gibt sie de facto nicht! Unsere Gehirnfunktionen sind fast identisch, - männliche Gehirne wiegen 50-80 gr. mehr - somit ist mein Denkapparat sich keiner geschlechtsspezifischen Zuordnung bewusst, also neutral. Das Neutrum Mensch wird sich erst später in seiner Prägung als Männlein oder Weiblein bewusst, und dann entsprechend definieren. Und einige werden ein Leben lang immer beides sein und bleiben, die neue Art eben! So ich hoffe, es war verständlich genug, dieser ist mein ureigenster Standpunkt, den ich vertrete.

Liebe Grüsse von Ladylike/Deborah!

Mona Schwindt (†)
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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 13 im Thema

Beitrag von Mona Schwindt (†) » Do 20. Sep 2012, 07:50

Hallo Ladylike/Deborah

du hättest mit deinem Beitrag besser einen eigenen Thread aufgemacht.
Ich kann mich diesen, deinen Ausführungen, was mich persönlich betrifft, einfach nur anschließen,
Gruß Mona
(flo)
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
" Guy de Maupassant"

Inga
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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 14 im Thema

Beitrag von Inga » Do 20. Sep 2012, 09:34

Mona Schwindt hat geschrieben:Hallo Ladylike/Deborah

du hättest mit deinem Beitrag besser einen eigenen Thread aufgemacht.
Ich kann mich diesen, deinen Ausführungen, was mich persönlich betrifft, einfach nur anschließen,
Gruß Mona
(flo)
Liebe Ladlike und liebe Mona,

o ja, lasst uns die Diskussion in einem eigen Thread weiter führen.

Die Aspekte haben durch Ladylikes Beitrag eine Eigenständigkeit gewonnen, die ein eigener Thread wert ist.

Liebe Grüße
Inga

Inga
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Re: Aus dem Alltag von Inga

Post 15 im Thema

Beitrag von Inga » Di 25. Sep 2012, 18:22

Rückfahrt von einer Dienstreise.

Von Berufs wegen einige Tage in Berlin musste ich noch über das Wochenende bleiben und bin erst wieder jetzt nach Hause gekommen. Auswärts übernachten war also wieder angesagt. Ich hatte Quartier in einem Zimmer einer kleinen Pension für Selbstversorger gefunden.

Wohlweislich hatte ich die Kleidung zum großen Teil bi-sexuell flexibel gewählt. Neben der Ersatz-Hose, die zufälligerweise aus der Damenabteilung stammt, und der Strickjacke in Damengröße befanden sich in meinem Gepäck - welch ein Zufall - Mini-Makepup, Perücke, Sillis und die Schuhe mit den Absätzen.

Insgeheim hatte ich schon gehofft, an einem Abend auch mal en femmer vor die Tür gehen und so in der Stadt einige Zeit zu können. Doch erst am letzten Tag hatte ich abends mehr Zeit und war doch schon todmüde. Da habe ich mich im Quartier am Abend wenigstens einmal etwas femininer aufgebrezelt und es reifte in mir der Plan, am nächsten morgen die Heimreise en femme anzutreten. Auch wenn auf der Fahrkarte mein Name stand, war die Fahrkarte schließlich auf die Person ausgestellt und nicht auf das Geschlecht. Zwar musste ich recht früh zum Zug, aber wenn ich rechtzeitig aufstehe, dürfte es auch zum schnellen Schminken reichen. Frühstück gab es eh nicht und dabei könnte ich wenigstens eine große Tasse Kaffee trinken, ohne mir die Zunge zu verbrennen.

Ich stellte den Wecker, stieg zufrieden ins Bett und schlief ein paar Stunden - bis dann schon wieder der Wecker klingelte. Noch mal umdrehen und noch eine Stunde schlafen? Nee, letzte Chance nutzen, aufstehen, duschen, sehr gründlich rasieren, leichtes Makeup über den potentiellen Bartschatten, schnell die Unterwäsche, Sillis im BH fixieren, schwarze elast-Strünpfe, dünne Hose, schwarzes T-Shirt, leichte Strickjacke, einen blumigen Schal um den Hals, das sollte auch bei den zurück gehenden Temperaturen reichen. Perücke schütteln, über Kopf samt restliche Naturhaare gezogen und einige Strähnen zurecht gezupft, jetzt etwas Lippenstift, die Alltagslady war fertig zur Heimreise. Ich zog die Absatzschuhe über die Füße und lächele mich im Spiegel an. Ja, jetzt kannst du los gehen. Regenjacke übergezogen, Fahrkarten sortiert, Lesestoff in der Tasche. Zimmerschlüssel hinterlegt. Griff zum Rucksack und Reisetasche. Auf denn zum Fahrstuhl.

Es ist noch dunkel, als ich auf die Straße trat. Kalte Nachtluft schlug mir entgegen. Ich bin allein auf der Straße. Da, direkt an der Ecke steht jemand mit Gepäck und wartet wohl, abgeholt zu werden. An der U-Bahn kommen mir ein paar jugendliche Nachtschwärmer entgegen, die sich lautstark über ihren Heimweg mehr Gedanken machen als über die Mitmenschen um diese Zeit.

Am Fahrkartenautomat muss ich trotz früher Stunde Schlange stehen. Als ich dran bin, hat der Automat kein Wechselgeld mehr. Ich verpasse die U-Bahn und entschließe mich, den nächsten Zug in ein paar Minuten zu nehmen. Passend zum T-shirt fahre ich schwarz. Mit meinem Gepäck gehe ich - klack, klack - den Bahnsteig entlang. Der Zug kommt und ist mit Früharbeitern gut gefüllt.

Ein paar Stationen weiter muss ich zur S-Bahn umsteigen. Gepäck tragen. Stufen steigen. Auch wenn es schon ein leichte Gedränge gibt, keine eilende Person stösst und schubst mich langsames Hindernis im Fahrgastfluss, sondern bleibt auf höfliche Distanz. Diese Erfahrung ist einfach irre. Endlich ist da auch schon ein Kiosk, an dem ich um diese Zeit schon eine Morgenzeitung kaufen kann und endlich wieder Kleingeld für den Fahrkartenautomaten habe.

Es scheint wieder ewig zu dauern, bis eine S-Bahn kommt. Die Bahn ist so voll, das ich in der Tür stehen muss. Am Hauptbahnhof steige ich wieder aus. Erst noch mal einen Kaffee, bevor ich meinen Bahnsteig suche? Ich habe noch gut Zeit, verschiebe aber den Kaffee auf später und suche mir eine geschützte Ecke um die Zeitung zu lesen. Ja, mein Zug wird auf einem unteren Gleis fahren. Mit Gepäck über die Rolltreppen geht es zum Bahnsteig - und bitte langsamer, denn mit den Schuhen mag ich nicht die Balance verlieren und stolpern.

Zum Glück ist der Zug recht leer. Im Doppelstockwagen finde ich oben noch eine angenehme Platz. Bald eilt der Zug aus der Stadt heraus und schon nach wenigen Minuten betrachte ich die unendlich weiten Wiesen, Felder und Wälder an der Strecke. Was wird wohl die Kontrolle zur Fahrkarte und BahnCard sagen? Die Kontrolle studierte meinen Fahrschein und sagte, "Lassen sie mal die BahnCard stecken, mein Gerät funktioniert hier nicht" und stempelte mir den Fahrschein mit ihrer Zange, während der Zug weiter in den Morgen eilte.

Nach zwei Stunden Fahrt, in denen ich auch noch etwas Schlaf der zu kurzen Nacht nachholte, musste ich umsteigen. Am besten noch vorher kurz zur Toilette, manches Geschäft erledigen und Gesichtskontrolle. Ja, die Haare sitzen auch noch ordentlich.
Jetzt hatte ich eine gute Stunde Aufenthalt.

Ich gönnte meiner Reisetasche und dem Rucksack ein Gepäckschließfach und ging - klack, klack - vor den Bahnhof und die Hauptstrasse entlang. Auch wenn es reichlich unebenes Kopfsteinpflaster gab, das Laufen ging ganz gut,besonders wenn ich die füße eteher voreinander setzte und den Po ganz leicht schwingen ließ. doch etwas fehlte mir. Ja, die Handtasche über der Schulter. Nunja, nobody ist perfect.

Es waren noch nicht viele Menschen unterwegs. Die Schaufenster betrachtete ich flüchtig. C und A ließ ich links liegen. In der Post zog ich etwas Geld. Ein paar Dinge wollte ich noch besorgen, wozu mir ein Ein-Euro-Ramscher wie gelegen kam. In den Regalen fand ich die paar Dinge und ging zur Kasse. Wie so oft gab ich mich der Kassiererin gegenüber besonders einsilbig. Dabei wäre ich mit meiner tiefen Stimme eine so außergewöhnliche Person, wovon sie noch den sonst so grauen Tag hätte zehren können. Und ich bringe sie um dies Vergnügen. Ich stecke meine Sachen und Wechselgeld und ging zurück zum Bahnhof. Es hatte angefangen zu regnen, es wurde heftiger und dankbar zog ich mir die Kapuze der Regenjacke über den Kopf.

Am Bahnhof hatte ich noch etwas Zeit und etwas Hunger. Bei der Bäckerei bestellte ich mir am Tresen Kaffee und Salamibrötchen. Die Bedienung fragte mich nach Senf zur Bockwurst. Nein, ich wollte keine Wurst, sondern ein Salamibrötchen, das sie mir dann mit dem Becher frisch gebrühten Kaffee reichte. wir scherzten über den Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Brötchen und Würstchen. Ich suchte mir an einem der freien Tische einen Platz und genoss das bescheidene Minuten-Frühstück zwischendurch. Ein paar Jugenliche waren da und einige ältere Hausfrauen, die sich wohl hier verabredet hatten. Ich bugsierte die Pappreste in den Papierkorb, denn es wurde Zeit, das Gepäck aus dem Schließfach zu holen und zum Bahnsteig zum Anschlusszug zu gehen. Mein Aufbruch muss wohl etwas stürmisch gewesen sein. Einer der Jugendliche raunte erstaunt hinter mir: "Ist wohl doch ein Mann". Was soll man dazu noch sagen?

Mein Zug kam, es dauerte ewig, bis alle ausgestiegen waren und ich endlich einsteigen konnte. Allerdings gab es wieder im Doppeldeck reichlich Platz, so dass sich das Warten gelohnt hatte. Ich verstaute mein Gepäck und machte es mir bequem im Sessel, kramte in den Taschen und begann zu lesen. Eine Frau aus der Nachbarreihe jenseits des Ganges schaute interessiert herüber. Sie trug lange Stiefel zu einen langen grauen Rock und einen farbenfrohen Wollpullover. Nicht schlecht für den Winter, dachte ich mir, aber ist es schon so kalt heute?

Noch eine gute Stunde Fahrt lag vor mir. Ich wollte noch Zwichenstation machen und einen Freund besuchen, der von meinen weiblichen Ambitionenn nichts kennt. Kurz vor Ankunft ging ich ins Untergeschoss zur Tür. Der Zug hielt. Kaum jemand stieg hier aus. Ich war am Bahnsteigende und ging ins Wartehäuschen mir gegenüber. Der Zug fuhr wieder an. Ich wechselte die Klack-Klack-schuhe gegen flache Treter, zog die Sillis aus dem BH, so dass die Brust wieder deutlich kleiner wurde, nahm mir die Perücke vom Kopf, zog den Reißverschluss der Strickjacke hoch, nahm mein Gepäck und machte mich auf den Weg zum Treffpunkt. Wir gingen Mittagessen und redeten noch etliche Stunden miteinander wie eh und je, bevor ich wie geplant weiter fuhr.

Endlich zu Hause, beim Auspacken, dachte ich mir, hat ja mit dem Verwandeln ganz gut geklappt. Halt, da war noch was. Genau. Den Lippenstift auf den Lippen und dein Mini-Makeup hatte ich völlig vergessen, zu entfernen, bevor wir uns zum Mittagessen trafen. Aber der Stil war ja wenig auffällig alltagstauglich gewählt und war sicherlich alles schon verblasst, als ich beim Mittagessen saß.

Wie auch immer, solch eine Rückreise hat mir gefallen. So mache ich es mir sicherlich noch öfters.

Liebe Grüße
Inga

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