Wunder-BH (Sci-Fi)
Wunder-BH (Sci-Fi) - # 5

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Melli_
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 61 im Thema

Beitrag von Melli_ » Mi 4. Apr 2018, 09:43

Teil 12
Verflixt, wenn er mich erkennt. Ich setze mich schnell zuerst mit meinem Hintern in den Autositz und ziehe die Beine nach. Hoffentlich rechtzeitig denke ich. Ich schließe die Tür. Ich bin in Sicherheit.
Nadja steht noch neben dem Auto, als Herr Trompeter sie anspricht.
„Hallo, sind sie nicht Frau Krause, die Lebensgefährtin von Jack?“
Nadja schaut ihn an. „Oh ja, ich bin Jacks Freundin. Nennen sie mich doch Nadja.“
„Oh, gern, ich bin Frank. Wir duzen uns alle im Betrieb. Sagen sie, warum hat er nur gekündigt – und dann über sie noch, anstatt selbst und schriftlich? Wie geht es ihm? Hat er eine psychische Krankheit? Wir brauchen ihn dringend für die Programmierung der Mähdreschersoftware – Mutterkornerkennung. Das Programm muss Freitag für die Testphase raus, oder wir verlieren den Auftrag.“
„Ach so, ja, es geht ihm gut soweit.“ antwortet Nadja.
Was zur Hölle macht sie da? Wenn ich nicht zur Arbeit gehe, kann sie doch nicht sagen, dass es mir gut geht. Will sie, dass ich rausfliege? Ich hoffe, dass sie gleich einsteigt.
„Es geht ihm gut, warum kommt er dann heute nicht zur Arbeit? Warum will er kündigen? Liegt es am Geld? - Ein Trauerfall?“
Nadja öffnet die Tür.
„Mandy – steigst du bitte aus.“
O.K. Gute Miene zum bösen Spiel. Ich bin meine Schwester. Klar, ich bin meine Schwester und heute zu Besuch, weil wir zusammen meinen Onkel – Äh – Herbert beerdigen. Ganz still im Familienkreis. Ich bin extra aus Timbuktu, Norderney – Bielefeld ja, Bielefeld hergefahren. Das ist die Story. Ich hoffe, dass er mir das abkauft.
Ich steige aus und lächele Trompeter an.
„Darf ich ihnen Mandy vorstellen?“
„Oh, sehr angenehm. Sie sehen Jack aber sehr ähnlich. Er hatte nie erwähnt, dass er eine Schwester hatte.“
JA! Ich bin gerettet. Er nimmt die Geschichte, bevor ich etwas gesagt habe. Ein Zementblock fällt von meinem Herzen.
Nadja schaut Trompeter an. Dann schaut sie zu mir. Dann sagt sie sehr ruhig: „Nein, Mandy ist nicht Jacks Schwester....“
Was? Was soll das Nadja? Denke ich.
„Mandy ist Jack.“
Trompeter fällt die Kinnlade herunter. „Wie bitte?“
Ich versinke vor Scham im Boden.

JanaH
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 62 im Thema

Beitrag von JanaH » Mi 4. Apr 2018, 10:28

Coooool, toll, Applaus!

Donna
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 63 im Thema

Beitrag von Donna » Mi 4. Apr 2018, 15:24

Hab die Geschichte erst jetzt entdeckt und sie von Anfang bis zum Ende verschlungen. Ich hoffe es geht bald weiter.

Super geschrieben 👏

ExuserIn-2018-07-10

Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 64 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-07-10 » Do 5. Apr 2018, 08:31

Hallo Melli.
Das ist erschreckend! Ich gehe davon aus, dass alles in Ordnung sein wird für Mandy.

Liebe Grüsse José

Melli_
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 65 im Thema

Beitrag von Melli_ » Fr 6. Apr 2018, 02:03

Hallo Ihr Lieben,
ich habe wieder ein Stückchen weitergeschrieben. Vielen Dank für das positive Feedback. Das motiviert mich zum Weitermachen.

Gute Nacht, Eure Melanie

Teil 13
„Sie haben richtig gehört. Mandy ist Jack gewesen. Jack ist transsexuell und wird ab jetzt immer als Frau auftreten und möchte auch als Frau angesprochen werden. Nicht wahr, Mandy?“
Hat mir gerade jemand mit einem Hammer auf den Kopf gehauen? Habe ich das wirklich gehört? Ein automatisches „Ja“ schleicht sich aus meinem Mund. Es ist, als ob ich gerade ferngesteuert werde.
„Oh, ich verstehe und heute habt ihr gebraucht, um den Schritt zu gehen. Und sie fürchten, dass wir sie im Betrieb nicht akzeptieren. Mandy – sie brauchen keine Angst zu haben. Wir haben Firmenpolitik gegen Diskriminierung. Und ich muss sagen, dass ich Ihnen ein großes Kompliment machen möchte – Ihre Verwandlung ist gut gelungen. Sie sind sehr attraktiv.“
Ich komme mir total blöd vor. Vor mir steht Frank, mit dem ich schon zwei Jahre zusammen arbeite. Der mit mir bei der Betriebsfeier um die Wette gesoffen hat und der mit mir dann das Taxi nach Hause geteilt hat. Der siezt mich die ganze Zeit, als würde er mich nicht kennen. Als wäre ich eine andere Person. Am liebsten würde ich ihn schütteln und ihn anschreien: „Hey Frank – ich bins Jack! Siehst du nicht unter all die Schminke – dein Kumpel Jack ist hier drin. Statt dessen flüstere ich: „Danke sehr. - Ja, ich hatte Angst vor dem Betrieb“, um diese Geschichte irgendwie in die Normalität zu bekommen.
„Mandy, ich werde persönlich dafür sorgen, dass sie im Betrieb als Frau genauso akzeptiert werden, wie sie es vorher auch waren – eben nur als Frau. Wir dulden keine Art von Mobbing oder Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Sie wissen doch, dass auch die Kollegen Holzmüller und Stolzmüller homosexuell sind. Und auch da haben wir alles gegen Diskriminierung getan. Bitte, kommen sie wieder zur Arbeit. Es hängt für uns alle viel davon ab.“
„Ähm, ja, ich komme gerne wieder.“
„Hervorragend, wir vergessen das Telefonat mit ihrer Verlobten und sie kommen wieder wie vorher auch.“
„Danke sehr, Frank.“
„Das ist das Mindeste, Jack, was ich tun kann. Ich möchte mich gerne verabschieden von dir, immerhin haben wir zwei Jahre gut zusammengearbeitet. Ich habe dich sehr geschätzt. Mach´s gut Jack. - Mandy, ich würde mich freuen, dich dann morgen wieder im Betrieb zu sehen. Du kannst um 9.00 Uhr beginnen.“
„Aber wir haben doch den regulären Arbeitsbeginn um 8.00 Uhr?“ Frage ich.
„Schon, aber du bekommst das Programm doch fertig und brauchst morgens wahrscheinlich erst mal länger. Wie soll ich sagen... Willkommen an Bord, Mandy. Und ab Übermorgen ist es dann 8.00 Uhr.“
Damit nimmt er meine Hand – irgendwie anders als er sonst meine Hand - nimmt und geht einkaufen. Er scheint irgendwie traurig zu sein.
Ist das eben wirklich geschehen? Denke ich. Das kann nicht sein. Nadja hat meinem Chef gerade erzählt, dass ich jetzt jeden Tag als Frau an die Arbeit komme. Und er hat gelächelt. Ich weiß nicht, ob ich lachen, weinen, schreien, oder einfach vor Scham explodieren soll. Statt dessen stehe ich einfach nur da und zweifele an der Realität.
„Komm, steig ein, Mandy.“
Immer noch auf Autopilot besteige ich das Auto. Ich habe da ein ganz mieses Gefühl. Als ich in den Spiegel schaue sehe ich Trompeter telefonieren.

„Jetzt ist es offiziell, Mandy.“ sagt Nadja
Jetzt setzt mein eigentliches Ich wieder ein. „Sag mal bist du wahnsinnig? Du kannst mich meinem Chef doch nicht als transsexuell vorstellen. Was soll ich denn morgen machen?“
„Du wirst um 9.00 Uhr zur Arbeit gehen, so wie er es angekündigt hat und dann schreibst du deine Mähdreschersoftware fertig.“
„Meine Kollegen werden mich verlachen, mobben und überhaupt, wo soll ich zur Toilette gehen?“
„Wie alle Mädchen gehst du natürlich auf die Damentoilette.“
„Ach ja und damit sind alle Kolleginnen einverstanden? Die halten mich doch für total pervers.“
„Bist du doch auch...“
„Jetzt mach aber mal halblang – nur weil ich einmal deine Wäsche anprobiert habe.“
„Einmal...“
„Vielleicht auch ein- zweimal...“
„Siehst du – ich tue dir nur einen Gefallen, indem ich dich deinen Traum ausleben lasse. Du darfst jetzt jeden Tag Frauenkleider, Makeup, eine neue Frisur und Parfum tragen. Ist das nicht toll.“
„Du hättest mich fragen müssen.“
„Hast du mich gefragt, als du meine Wäsche anprobiert hast? Ich finde, dass du deine eigene Wäsche tragen solltest.“
So streiten wir, bis wir zu Hause sind.
Als ich am großen Spiegel im Flur vorbeikomme, denke ich, dass ich eine vollkommen neue Person bin.
Nadja telefoniert.
Ich bereite derweil mein Abendessen vor. Ich stelle Brot und Wurst und Käse auf den Tisch. Dann fange ich an, reinzuhauen. Nadja setzt sich zu mir und nimmt ebenfalls etwas. Sie beginnt mein Essen zu kommentieren:
„Du könntest weniger breitbeinig dasitzen. So kann man unter dein Kleid schauen.“
„Sitz gerader und nimm kleinere Bissen. Kaue langsam.“
„Du kannst den kleinen Finger abspreizen – das sieht eleganter aus.“
„Du hälst das Messer wie eine Fleischerin – mache elegantere Bewegungen.“

Kurz nach dem Abendessen kommt Isabell herein. Als sie mich sieht, kommt sie aus dem Staunen nicht heraus. „Mensch Mandy – aus dir ist eine richtig hübsche Frau geworden.“ Darauf einen Piccolo. Nadja holt sofort drei Gläser. Kurz darauf stoßen wir an.

Frl_Astrid
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 66 im Thema

Beitrag von Frl_Astrid » Fr 6. Apr 2018, 05:43

so wäre es wunderbar, schrib. bald weiter
liebe Grüsse Astrid

Melli_
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 67 im Thema

Beitrag von Melli_ » Fr 6. Apr 2018, 17:36

Melli_ hat geschrieben:
Fr 6. Apr 2018, 02:03
Hallo Ihr Lieben,
ich habe wieder ein Stückchen weitergeschrieben. Vielen Dank für das positive Feedback. Das motiviert mich zum Weitermachen.

Gute Nacht, Eure Melanie

Teil 13
„Sie haben richtig gehört. Mandy ist Jack gewesen. Jack ist transsexuell und wird ab jetzt immer als Frau auftreten und möchte auch als Frau angesprochen werden. Nicht wahr, Mandy?“
Hat mir gerade jemand mit einem Hammer auf den Kopf gehauen? Habe ich das wirklich gehört? Ein automatisches „Ja“ schleicht sich aus meinem Mund. Es ist, als ob ich gerade ferngesteuert werde.
„Oh, ich verstehe und heute habt ihr gebraucht, um den Schritt zu gehen. Und sie fürchten, dass wir sie im Betrieb nicht akzeptieren. Mandy – sie brauchen keine Angst zu haben. Wir haben Firmenpolitik gegen Diskriminierung. Und ich muss sagen, dass ich Ihnen ein großes Kompliment machen möchte – Ihre Verwandlung ist gut gelungen. Sie sind sehr attraktiv.“
Ich komme mir total blöd vor. Vor mir steht Frank, mit dem ich schon zwei Jahre zusammen arbeite. Der mit mir bei der Betriebsfeier um die Wette gesoffen hat und der mit mir dann das Taxi nach Hause geteilt hat. Der siezt mich die ganze Zeit, als würde er mich nicht kennen. Als wäre ich eine andere Person. Am liebsten würde ich ihn schütteln und ihn anschreien: „Hey Frank – ich bins Jack! Siehst du nicht unter all die Schminke – dein Kumpel Jack ist hier drin!" Statt dessen flüstere ich: „Danke sehr. - Ja, ich hatte Angst vor dem Betrieb“, um diese Geschichte irgendwie in die Normalität zu bekommen.
„Mandy, ich werde persönlich dafür sorgen, dass sie im Betrieb als Frau genauso akzeptiert werden, wie sie es vorher auch waren – eben nur als Frau. Wir dulden keine Art von Mobbing oder Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Sie wissen doch, dass auch die Kollegen Holzmüller und Stolzmüller homosexuell sind. Und auch da haben wir alles gegen Diskriminierung getan. Bitte, kommen sie wieder zur Arbeit. Es hängt für uns alle viel davon ab.“
„Ähm, ja, ich komme gerne wieder.“
„Hervorragend, wir vergessen das Telefonat mit ihrer Verlobten und sie kommen wieder wie vorher auch.“
„Danke sehr, Frank.“
„Das ist das Mindeste, Jack, was ich tun kann. Ich möchte mich gerne verabschieden von dir, immerhin haben wir zwei Jahre gut zusammengearbeitet. Ich habe dich sehr geschätzt. Mach´s gut Jack. - Mandy, ich würde mich freuen, dich dann morgen wieder im Betrieb zu sehen. Du kannst um 9.00 Uhr beginnen.“
„Aber wir haben doch den regulären Arbeitsbeginn um 8.00 Uhr?“ Frage ich.
„Schon, aber du bekommst das Programm doch fertig und brauchst morgens wahrscheinlich erst mal länger. Wie soll ich sagen... Willkommen an Bord, Mandy. Und ab Übermorgen ist es dann 8.00 Uhr.“
Damit nimmt er meine Hand – irgendwie anders als er sonst meine Hand nimmt - und geht einkaufen. Er scheint irgendwie traurig zu sein.
Ist das eben wirklich geschehen? Denke ich. Das kann nicht sein. Nadja hat meinem Chef gerade erzählt, dass ich jetzt jeden Tag als Frau an die Arbeit komme. Und er hat gelächelt. Ich weiß nicht, ob ich lachen, weinen, schreien, oder einfach vor Scham explodieren soll. Statt dessen stehe ich einfach nur da und zweifele an der Realität.
„Komm, steig ein, Mandy.“
Immer noch auf Autopilot besteige ich das Auto. Ich habe da ein ganz mieses Gefühl. Als ich in den Spiegel schaue sehe ich Trompeter telefonieren.

„Jetzt ist es offiziell, Mandy.“ sagt Nadja
Jetzt setzt mein eigentliches Ich wieder ein. „Sag mal bist du wahnsinnig? Du kannst mich meinem Chef doch nicht als transsexuell vorstellen. Was soll ich denn morgen machen?“
„Du wirst um 9.00 Uhr zur Arbeit gehen, so wie er es angekündigt hat und dann schreibst du deine Mähdreschersoftware fertig.“
„Meine Kollegen werden mich verlachen, mobben und überhaupt, wo soll ich zur Toilette gehen?“
„Wie alle Mädchen gehst du natürlich auf die Damentoilette.“
„Ach ja und damit sind alle Kolleginnen einverstanden? Die halten mich doch für total pervers.“
„Bist du doch auch...“
„Jetzt mach aber mal halblang – nur weil ich einmal deine Wäsche anprobiert habe.“
„Einmal...“
„Vielleicht auch ein- zweimal...“
„Siehst du – ich tue dir nur einen Gefallen, indem ich dich deinen Traum ausleben lasse. Du darfst jetzt jeden Tag Frauenkleider, Makeup, eine neue Frisur und Parfum tragen. Ist das nicht toll.“
„Du hättest mich fragen müssen.“
„Hast du mich gefragt, als du meine Wäsche anprobiert hast? Ich finde, dass du deine eigene Wäsche tragen solltest.“
So streiten wir, bis wir zu Hause sind.
Als ich am großen Spiegel im Flur vorbeikomme, denke ich, dass ich eine vollkommen neue Person bin.
Nadja telefoniert.
Ich bereite derweil mein Abendessen vor. Ich stelle Brot und Wurst und Käse auf den Tisch. Dann fange ich an, reinzuhauen. Nadja setzt sich zu mir und nimmt ebenfalls etwas. Sie beginnt mein Essen zu kommentieren:
„Du könntest weniger breitbeinig dasitzen. So kann man unter dein Kleid schauen.“
„Sitz gerader und nimm kleinere Bissen. Kaue langsam.“
„Du kannst den kleinen Finger abspreizen – das sieht eleganter aus.“
„Du hälst das Messer wie eine Fleischerin – mache elegantere Bewegungen.“

Kurz nach dem Abendessen kommt Isabell herein. Als sie mich sieht, kommt sie aus dem Staunen nicht heraus. „Mensch Mandy – aus dir ist eine richtig hübsche Frau geworden.“ Darauf einen Piccolo. Nadja holt sofort drei Gläser. Kurz darauf stoßen wir an.

Melli_
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 68 im Thema

Beitrag von Melli_ » Sa 7. Apr 2018, 18:15

Ich habe nur zwei Zeichenfehler geändert. Naja, jetzt steht es eben zweimal drin.

Liebe Grüße,
Melanie

melody1992
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 69 im Thema

Beitrag von melody1992 » So 8. Apr 2018, 07:14

Guten Morgen, (dr)

ich habe die Geschichte gerade erst entdeckt und regelrecht verschlungen.

Ob das mit der Suggestion/Hypnose tatsächlich funktioniert? Wäre das schön.
Zuhause ist das für mich vollkommen normal Frau zu sein. Ich wünschte, dass
es mir in der Öffentlichkeit ebenso normal vorkommt und ich mir nicht den
Kopf darüber zerbreche, was andere von mir denken.

Bitte mehr davon, Melli. (ki)

LG, Mel )))(:

crossi
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 70 im Thema

Beitrag von crossi » So 8. Apr 2018, 11:05

Hi Melli
Ich habe deine Geschichte erst heute gelesen und habe alles auf einmal durch gelesen. Ich konnte nicht stoppen.
Wahnsinn super Geschichte und sicherlich der Traum den auch andere Träumen. Beide schreibe mehr ich bin sehr gespannt.
(yes) (yes) (yes) (ap) (ap) (ap)
LG Crossi
Frei nach Loriot " Ein Leben ohne Damenwäsche ist möglich, aber sinnlos.

Melli_
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 71 im Thema

Beitrag von Melli_ » So 8. Apr 2018, 13:34

Teil 14
Kurz darauf wird mir schwarz vor Augen. „Hervorragend gemacht, Nadja" höre ich Isabell aus der Ferne sagen. Dann wird alles schwarz und ich sehe nichts mehr.

„Mal sehen, was wir ihn jetzt einpflanzen können.“ Isabelle wendet sich Jack zu. „Mandy. Das ist dein Name. Du heißt ab heute Mandy. Für dich ist es ein schöner Name. Du möchtest Mandy heißen. Jack ist ein schlechter Name – du hasst es, wenn dich jemand mit Jack anspricht. Du willst Mandy heißen.
Du liebst es, dich morgens zu schminken, deine Haare zu glätten und dich schön zu machen. Du möchtest schön sein – nur für dich. Es muss perfekt sein – dein Make up muss immer perfekt sein.
Du magst Kleider und weiche Unterwäsche. Du hasst eklige Männerunterwäsche. Du kaufst gerne ein – schöne weibliche Kleidung. Du achtest auf deine Bewegungen. Du willst dich wie eine Frau bewegen. Du schaust, wie es andere Frauen machen und dann machst du es auch so.
Jeden Tag nimmst du deine Tabletten. Du willst Mandy sein. Mandy ist dein Name. Du liebst es, eine Frau zu sein. Deine Make Up muss immer perfekt sein, du liebst weiche weibliche Kleidung. Ich zähle bis drei – und wenn du erwachst hast du vergessen, was nach dem Piccolo geschehen ist.
Eins
Zwei
Drei
„Ich muss kurz weggenickt sein. Mir ist etwas schwummrig. Ich glaube, ich gehe mal schlafen. War ein langer Tag heute.“
Mandy geht darauf hin ins Bad, schminkt sich ab, zieht sich aus und schlüpft ins Bett. Kurze Zeit später ist sie eingeschlafen. Währenddessen sitzen Isabell und Nadja auf der Couch, trinken Piccolo und unterhalten sich.
Aus dem Fenster kann man die Schatten von zwei Frauen sich inniglich umarmen und küssen sehen.

ExuserIn-2018-07-10

Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 72 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-07-10 » So 8. Apr 2018, 13:59

Hallo Melli
Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Was passiert wenn Mandy aufwacht und was planen Isabell und Nadja noch? :wink:

Liebe Grüsse
José

Melli_
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 73 im Thema

Beitrag von Melli_ » Sa 14. Apr 2018, 10:09

Teil 15 Zurück im Betrieb
Mein Wecker klingelt um 6.00 Uhr. Nadja weckt mich, als ich ihn ausschalten will. "Los aufstehen – du musst heute in den Betrieb, Mandy." Komisch, irgendwie kommt mir Mandy mittlerweile gar nicht mehr so schlimm vor. Naja, ich stapfe zum Spiegel und schaue hinein. Oh mein Gott.
Ich habe nicht alles geträumt, sondern habe tatsächlich einen blonden Pagenkopf. Und an meiner Brust kleben tatsächlich zwei falsche Brüste. Ich ziehe meinen Schlafanzug aus. Irgendwie finde ich ihn ziemlich unbequem. Ich hätte gerne etwas aus Seide. Vielleicht gehe ich heute noch einmal shoppen. Aber jetzt erst mal unter die Dusche. Langsam kommen die Erinnerungen von gestern wieder. Mein Chef erwartet mich um 9.00 Uhr und ich soll die Mutterkornerkennung weiterschreiben. Ich bin nicht rausgefolgen. Und mein Chef erwartet mich – als Frau.
Ich überlege kurz. Wenn ich als Mann komme, habe ich immer noch diese Haare und die Brüste. Und ich müsste das von gestern erklären. Also bleibt mir erst einmal nichts anderes übrig, als die Klamotten von gestern noch einmal anzuziehen. Ich trete aus der Dusche, trockne mich ab und beginne mit Slip und BH. Es ist ein gutes Gefühl, wenn die falschen Brüste nicht einfach so an mir hängen. Dann nehme ich die Tabletten, die auf dem Schrank liegen mit einem Glas Wasser. Ich rasiere mich. Dann geht es zum Schminken. Ich versuche mich an alles zu erinnern, was gestern geschehen ist. Also wie war das? Grundierung und dann Rouge darüber. Entweder Mund oder Augen betonen. Ich erkenne die Präparate wieder, aber gleichmäßig auf beiden Gesichtshälften Rouge aufzubringen ist schwer. Schließlich sehe ich total rot aus. Also wegwischen und noch einmal. Beim zweiten Versuch läuft es besser, aber immer noch nicht gut. Ich beschließe zuerst meine Haare zu machen. Das kann ja nicht so schwer sein mit dem Bügeleisen (ähm Glätteisen). Zuerst kommt ein Pflegeprodukt in die Haare, damit das Glätteisen sie nicht zu sehr strapaziert. Ich mache nach, was die Friseurin vorgemacht hat und tatsächlich es sieht so ähnlich aus. (Glück gehabt bei den kurzen Haaren.) Und dann noch einmal zum Gesicht. Erst Liedschatten und dann Mascara oder andersherum? Auch mein dritter Versuch scheitert kläglich. Ich sehe wieder angemalt aus. Mittlerweile ist es 8.00 Uhr geworden. Ich berechne – ich brauche 40 Minuten bis zur Arbeit – also muss der letzte Versuch sitzen.
Tatsächlich beim vierten Mal kann ich so außer Haus gehen, zufrieden bin ich aber nicht. Ich muss mir da mal einen Kurs anschauen. Ich ziehe mein Kleid über, meine Ballerienas an und nehme meinen Schlüssel. Für die Arbeit ist das eigentlich zu leger. Ich brauche was anderes, wenn ich im Betrieb erscheine. Verflixt, ich habe keine Tasche an dem Kleid. „Nadja hast du eine Handtasche?“ „Klar, nimm die Rote, sie liegt über den Waschbecken.“ Ich ziehe über dem Waschbecken eine rote Handtasche hervor, befreie sie vom Staub und mache mich auf den Weg. Im Auto ekelt mich der ganze Dreck und Staub an, der hier herumliegt. Warum mache ich hier so wenig sauber?

Schließlich komme ich bei meiner Firma an.

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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 74 im Thema

Beitrag von melody1992 » Sa 14. Apr 2018, 16:16

Hi Melli, (dr)

vielen Dank für die gelungenen Fortsetzungen. Bitte noch viel, viel mehr davon... (ap)

Irgendwie fasziniert mich der Gedanke mit der Hypnose und lässt mich seit Tagen nicht mehr los.
Ich habe mal im Internet gesucht und bin dann auf https://erotische-hypnose.com/feminisierung/
fündig geworden. Ich glaubte bisher eigentlich nie an (Selbst-)Hypnosen aber seitdem ich diese
Geschichte lese, denke ich ständig daran ob es mir nicht evtl. helfen könnte zu mir selbst zu
stehen und mir nicht ständig darüber den Kopf zu zerbrechen, was Andere von mir denken.

Gleichzeitig bereitet mir der Gedanke des möglichen eigenen Kontrollverlusts aber auch Angst
und ich frage mich: Was wäre wenn es funktionieren würde? Wäre ich noch ich? Wie würde ich
mich selbst wahrnehmen? Würde ich mich überhaupt verändern? Gefühlt bin ich seit meiner
Jugendzeit mehr weiblich als männlich. Wäre es denn dann so schlimm wenn es tatsächlich
funktionieren würde?

Wie denkt ihr darüber?

LG, Mel )))(:

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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 75 im Thema

Beitrag von crossi » So 15. Apr 2018, 17:27

Hi Melody

mich würde interessieren ob das jemand schon ausprobiert hat und oder nur die Version für einen Tag?

LG Crossi
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