Die Geschichte von Steffan und Steffanie
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Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Magdalena
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Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 1 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Die Geschichte von Steffan und Steffanie


Das ist eine Geschichte, welche aus reiner Fantasie geschrieben ist. Zufälle aus dem realen Leben sind ein Zufall.

Es ist eine kleine Werbefirma, in der ich arbeite. Und ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Steffan und arbeite seit zwei Jahren nach meinem Studium für Design in einer vom Frauenhand geführten Werbefirma. Eigentlich bin ich derzeit der einzige Mann, der mit drei Frauen zusammenarbeitet. Meine Kumpels raunten immer mal wieder, na wie macht es sich als Hahn im Korbe. Die Eigentümerin der Firma ist Frau Greiner. Alle nennen sie nur Melanie. Wie überhaupt alle sich mit dem Vornamen anreden. Melanie ist eine sehr attraktive Frau von sechsundzwanzig Jahren. Schnell konnte sie auch mit reichlich Startkapital ihres Vaters, einem erfolgreichen Staranwalt, die Firma aufbauen.

Einmal musste ich wichtige Unterlagen, welche Melanie in ihren Büro vergessen hatte in der Anwaltskanzlei vorbeibringen. Die Kanzlei befindet sich in einer der teuersten Gegenden in unserer Stadt. Durch eine schwere Eichentür mit vergoldeten Türknauf betrat ich die Kanzlei. Im Unterscheid zu der Werbefirme in der ich arbeite , empfing mich hier eine Kälte, welche auch von Melanies Vater ausging. Wie konnte so eine attraktive Frau zu so einem Vater kommen, waren meine Gedanken. Aber hier spürte ich auch bei Melanie eine gewisse Distanz, als ich die Kanzlei betrat. Diesen Mann möchte ich nicht als Schwiegervater haben. Ich gab die Unterlagen ab und war froh, als ich wieder auf der belebten Straße zu meinem Auto ging. Mein Auto ist ein älterer Kleinwagen. Ich benötige ihn vorrangig für den tägliche Arbeitsweg. Ja und da ich noch nicht lange im Besitz des Führerscheins bin, ist das Auto als Zweitwagen auf meine Mutter zugelassen. Da spare ich ein wenig an Versicherungskosten. Da ich ja auch noch meine kleine Wohnung am Rande der Stadt erst angemietet habe komme ich gerade so mit meinem Gehalt aus. Ich kann mich also nicht mit Melanie und den Frauen in der Firma vergleichen. Außer Melanie sind die Damen alle in festen Händen und habe ihr Einkommen nur für sich. So kleiden sie sich immer sehr modisch. Im Gegensatz zu mir. Einige Jeans, Hemden und T-Shirts reichen mir eigentlich aus. An manchen Tagen, so empfand ich es, gerade wenn unser Kunden anwesend waren, gestalteten die Damen eine regelrechte Modenschau. Als stehen sie untereinander im Wettstreit. So richtig verstehen kann ich es nicht.

So fährt auch Melanie fast jedes Jahr einmal zu einer Wellnessbehandlung zur Kur. Dabei finde ich, hat sie es gar nicht nötig. Doch ihr Vater scheint es zu finanzieren. So wie auch Geld von Melanies Vater in der Firma steckt. Meist fährt sie auch ihr Vater zur Kur. Doch dieses Jahr ist er verhindert. Es stand in allen Zeitungen. Gerade läuft ein Prozess, in einer großen international tätigen Gesellschaft stehen einige Manager unter Anklage. Und Melanies Vater ist einer der Anwälte in diesem Verfahren.

Melanie hat keine Führerschein und auch kein Auto. Für die Wege in der Stadt nutzt sie gern das Fahrrad. Oder aber die Kolleginnen nehmen sie mit. Doch wie gesagt bin ich der einzige Single bei uns in der Firma. Melanie ist meine Chefin. So bat sie mich, ob ich sie nicht mit meinem Auto zur Kur fahren könne. Konnte ich ablehnen? Sicher nicht. Bot sich so die Gelegenheit zu einem finanziellen Extra.

Die Fahrt wurden als Arbeitszeit gewertet. Für die Unkosten gab mir Melanies Vater, als er unverhofft in der Firma auftauchte, ganz Anwalt, kühl ein Schriftstück mir zur Unterschrift. In einer Woche soll ich Melanie nach Österreich fahren.
So stand ich am Morgen des Dienstag wie vereinbart mit meinem Kleinwagen vor eine riesigen Villa. Auch hier alles nur vom Besten. Ich klingelte an der Sprechanlage neben der Tür. Man bat mich einzutreten. Melanies Vater begrüßte mich verhalten freundlich, "Guten Morgen junger Mann! Meine Tochter braucht noch ein wenig im Bad.", dabei reichte er mir seine Hand. "Möchten sie eine Tasse Kaffee!".Und ohne meine Antwort abzuwarten wies er mir den Weg ins da Wohnzimmer. Eine Frau, ich glaube es ist Melanies Mutter, eine Ähnlichkeit war erkennbar, brachte die Tasse mit duftenden Kaffee. Dann stand Melanie im Raum. "Guten Morgen Steffan! Schön, dass Du bereit bist mich zu fahren. Meine Koffer sind fertig zu Einladen."

Es war das Signal an mich, mein Auto zu holen. Nein holen brauchte ich es nicht. Es stand ja vor der Villa. Im Vorraum der Villa standen drei große Koffer. "Steffan, du kannst die Koffer einladen!" Wie sollen diese Koffer in mein kleines Auto? Ich grübelte. Irgendwie schaffte ich es mir umklappen der Rückbank Melanies koffer in mein Auto zu verstauen. Melanie trug ein buntes Kleid, dazu Sandaletten. Dass Haar, welches sie in der Firma zu einem Pferdeschwanz gebunden trug, wehte jetzt durch den leichten Wind zu mir herüber. Bisher habe ich darauf wenig beachtet. Jetzt nahm ich den blumigen Geruch ihres Parfums wahr. Es bildete sich passend zum Kleid eine besondere Aura um sie. Zumindest empfand ich jetzt so. Warum ist mir so etwas nicht auch schon in der Firma aufgefallen. Oder bilde ich mir alles nur ein. Ist es Wirklichkeit, das ich bald mir dieser Frau in meinem Auto sitze!
Jetzt kam Melanies Vater auf mich zu, "Fahren sie vorsichtig junger Mann. Ich vertraue Ihnen heute mein Wertvollstes an, meine Tochter!" "Ja, sie können sich auf mich verlassen.", gab ich zurück. Dann hielt ich Melanie die Beifahrertür meines Autos auf. Weniger aus Höflichkeit, eher weil seit einigen Tagen die Mechanik der Tür klemmte. Melanies Eltern verabschiedeten Melanie mit einigen Küsschen. Jetzt war ich mit meiner Chefin allein im Auto. Mich umgab der angenehme Duft ihres Parfums, das ich jetzt in meinem Auto stärker wahrnahm.

Schnell ließen wir die Stadt hinter uns. Ich besaß jetzt nicht mehr so die Lockerheit wie auf der Arbeit. Allein mit Melanie im Auto, einer Frau, die glaube jeder gern haben wollte. Nein ich durfte mich nicht ablenken lassen von meinen Gefühlen, welche ich unbestritten für Melanie empfand. Doch wo sollte es hinführen. Ein Angestellte ist mit seiner Chefin unterwegs, deren Vater noch ein guter Anwalt ist.
Wir erreichten Österreich. Unser Ziel war schon zum Greifen nahe. Unsere Fahrt ging jetzt über eine kurvenreiche Passstraße. Es kam uns ein großer Lastkraftwagen entgegen, der wohl Mühe hatte auf der abschüssigen Straße sein Fahrzeug unter Kontrolle zu halten. Es war das letzte was ich von dieser Fahrt noch wusste.

Ein dreiviertel Jahr später.

Ich höre Stimmen. "….ist es nicht schlimm….ja die arme Frau wird nie Kinder bekommen können….. aber sie lebt……." Ich muss geschlafen und geträumt haben. Langsam versuche ich meine Augen zu öffnen. Wo bin ich? Ich liege in einem Bett. Wo? Ich sehe jemand in einem grünen Kittel. Dann muss ich wieder eingeschlafen sein. Irgendwann wache ich wieder auf. jetzt stehen mehrere Menschen in grünen Kitteln in meiner Nähe. "Frau Heinrich verstehen sie mich?", spricht jemand hier in meiner Nähe. Wer ist Frau Heinrich? Welch ein Zufall! Mein Nachnahme ist auch Heinrich, Steffan Heinrich. Ich versuche sprechen zu wollen. Doch etwas steckt in meinem Mund. Einen der Anwesenden höre ich sagen, "sie hat reagiert." Ja das ist ein gutes Zeichen!", kommt aus einer anderen Ecke. "Wir können sie morgen, wenn sich ihr Zustand bessert auf eine normale Station legen.", scheint der große grüne Kittel direkt vor mir zu sagen. Dann bin ich eingeschlafen.
Als ich wieder aufwache, liege ich in einem großen in hellen Pastellfarben gehaltenen Zimmer. an mir sind einige Schläuche befestigt. Aha ich bin in einem Krankenhaus und warum. Meine letzte Erinnerung war, ja was war es. Ich war mit meinem Auto unterwegs. aber nicht alleine. Eine Frau war bei mir. Wer war diese Frau? Und wohin wollte ich fahren? Wie bin ich in dieses Bett gekommen ?

Da ging eine Tür auf. Ein Herr im dunklen Anzug trat an mein Bett. Daneben eine Frau, welche ich als Krankenschwester einordnete. "Guten Tag, es freut mich sie lebend wiederzusehen!", sprach der Mann im Anzug. Von irgendwoher kenne ich ihn. Er muss mein ratloses Gesicht gesehen haben. "Darf ich mich vorstellen. Ich bin Herr Greiner, Anwalt." Greiner, ist das nicht der Name von Melanie, bei der ich arbeite. Ja Melanie war die Frau, mit der ich im Auto unterwegs war. Was war mit Melanie? Und warum ist ihr Vater, er ist Anwalt, mir fällt es wieder ein, jetzt hier?

Viele Grüße Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am So 26. Apr 2020, 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Lebe jeden Tag.

Hexemelina
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 2 im Thema

Beitrag von Hexemelina »

spannend spannend huiuiuiui da bin ich mal gespannt wies weiter geht

mit lieben gruss die Hexemelina
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du

Lea Michele
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 3 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo Magdalena,

da schließe ich mich Hexemelina allzu gerne an.

Bitte mehr davon!

GLG Lea Michele (he) (ki) (he)
Das Leben ist perfekt, wenn man sich wie eine Frau fühlen und leben kann!

Melli_
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 4 im Thema

Beitrag von Melli_ »

Das ist spannend - ich freue mich auf eine Fortsetzung.

Liebe Grüße,
Melanie

Drachenwind
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 5 im Thema

Beitrag von Drachenwind »

dito!
( will nicht das gleiche schreiben....)

Veronika
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 6 im Thema

Beitrag von Veronika »

Ein toller Anfang, wann schreibst Du die Fortsetzung Magdalena.

LG Veronika

Swenja
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 7 im Thema

Beitrag von Swenja »

Wau toll geschrieben bitte weiter, habe Lust zu lesen

Lisa-Weber
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 8 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Kann mich nur anschließen.
Toll geschrieben und ruft nach Fortsetzung...
Liebe Grüße
Lisa
Liebe geben und offen sein für neues..

anika500
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 9 im Thema

Beitrag von anika500 »

weiter schreiben ,dringend weiter schreiben

grüsse anika
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Swenja (Mo 27. Apr 2020, 09:52)
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Lady Jennifer
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 10 im Thema

Beitrag von Lady Jennifer »

Klasse Magdalena!!! Ich finde es super, wenn man seiner Fantasie auch mal freien Lauf lassen kann...Eine nette Abwechslung zu unseren Berichten aus unserem Alltag.

Jennifer
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Magdalena (Mo 27. Apr 2020, 11:47)
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Magdalena
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 11 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

ich mache es kurz, die Geschichte geht weiter.

Noch immer ist Melanies Vater mit der Krankenschwester im Zimmer. "Nur fünf Minuten, Herr Greiner.", dabei schaut die Schwester auf die Uhr und lässt uns allein. "Ich soll Ihnen Grüße von Melanie ausrichten. es geht ihr gut.", gibt mir Melanies Vater zu verstehen. "Sie kommt heute Abend mit dem Zug hier an. Sie wird sie sicher morgen besuchen.", spricht er weiter. Ich möchte etwas fragen. Doch mir versagt die Stimme ." Sicher möchten sie wissen, wie sie hier hergekommen sind." ich konnte nur zur Bestätigung mit einem Nicken des Kopfes antworten. Melanie und sie waren mit ihrem Auto unterwegs. Da kam ihnen ein LKW entgegen und es kam zum Unfall." Langsam kommt meine Erinnerung zurück. "Melanie hat mich beauftragt für sie zu arbeiten." Ich wusste Melanies Vater war ein guter Anwalt, aber auch nicht gerade preiswert. Ich wollte eine Handbewegung machen um zu sagen nicht nötig. Doch ich merkte, dass die Schläuche, welche an Geräten angeschlossen waren, es verhinderten. Da ging die Tür wieder auf. Die Schwester deutete nur auf die Uhr. "Morgen komme ich mit Melanie wieder!", sprach Herr Greiner sehr freundlich zu mir, "Auf Wiedersehen!"

Noch fühlte ich mich schwach. Ich wunderte mich noch sehr über die Freundlichkeit von Melanies Vater. Hatte ich ihn doch anders in Erinnerung. Während ich noch so mit meinen Gedanken beschäftigt bin , kommt die Krankenschwester wieder zu mir in mein Zimmer. Sie lächelt freundlich, als sie zu mir ans Bett tritt um etwas zu wechseln. Ich möchte sie etwas fragen, doch ich schaffe es gerade so zu Fragen, "Wo bin ich?" Die Schwester schaut sich nach allen Seiten um. Als ob sie etwas sucht, dann kommt sie nah an mich heran, "An der privaten Klinik für plastische Chirurgie!" Dann lässt sie mich wieder allein zurück. Ratlos liege ich in meinem Bett. Private Klinik, von meinem Gehalt kann ich mir die Behandlung kaum leisten. Auch meine Krankenkasse sicher nicht. Dazu Melanies Vater als Anwalt. Wozu brauche ich einen Anwalt.

Am anderen Morgen wurde ich von einer Schwester gewaschen. Vorsichtig zog sie mir ein Nachthemd aus. Ich stutze. Ich habe ein Nachthemd an. Sie richteten das Bett ein wenig auf, damit ich sitzen konnte. Einige der Schläuche sind in der Nacht entfernt worden. Ich spüre etwas ungewohntes auf meiner Brust. Meiner Brust? Vorsichtig versuche ich an mir herunter zu schauen. Da ist etwas. noch bin ich in Gedanken, als die Krankenschwester ihre Arbeit an mir beendet hat. Noch sitze ich in meinem Bett, als wieder die Tür aufgeht.

Mit, "Guten Morgen, Frau Heinrich, was darf´s zum Frühstück sein?" betrat eine Frau das Zimmer. Außer mir war aber niemand anderes im Zimmer. Wer ist Frau Heinrich? Zum zweiten Mal hörte ich in diesem Krankenhaus den Namen von Frau Heinrich und alle sprachen dabei von mir. Was stimmt da nicht. Ich antwortete nicht . "Tee oder Kaffee?" ,fragte die Frau energischer.

"Tee!" gab ich von mir. Gleich kam sie wieder und brachte ein Tablett auf dem ein Teekännchen stand mit entsprechender Tasse, dazu ein Brötchen und etwas Käse. Wie lange habe ich kein Brötchen mehr gegessen? Wie lange bin ich in diesem Krankenhaus. Heute soll Melanie mit ihrem Vater vorbeikommen. Sie haben mir einige Fragen zu beantworten. Im Bett nehme ich das Frühstück ein. Ich muss kleine Bissen machen, damit ich langsam das Essen hinunterschlucken kann. Gerade bin ich fertig, da kommt die junge Schwester wieder um das Tablett abzuräumen. Sie schaut mich an, "Entschuldigung, ich konnte es nicht wissen.", nimmt das Tablett und geht aus dem Zimmer . Was konnte sie nicht wissen.
Grübelnd liege ich in diesem Bett, warum spricht keiner mit mir. Ich habe kein Zeitgefühl mehr, als wieder die Tür aufgeht. Es ist Melanies Vater und ein Arzt. Ratlos sehe ich beide an. Herr Greiner beginnt zu sprechen. "Guten Morgen! eigentlich wäre jetzt Visite" Dabei dreht er seinen Kopf zu dem Arzt, "Das ist Doktor Rentsing, einer der besten plastischen Chirurgen, hier im Land." Dann wendet er sich wieder mir zu. "Darf ich nun fortfahren. Sie hatten einen bösen Unfall. Und eigentlich sind sie nur ganz knapp mit dem Leben davongekommen." Es entstand eine Pause. Die beiden Männer sahen sich an. Der Arzt nickte. Dann sprach Herr Greiner weiter. Sie waren fast bis zur Unkenntlichkeit in ihrem Auto eingeklemmt. Melanie kam mit leichten Verletzungen davon .Stand aber unter Schock." "In ihrem Auto waren nur Melanies Sachen." Wieder eine kurze Pause "Frauensache, sie verstehen." " Als man sie fand, ging man davon aus, es waren zwei Frauen im Auto." Nun übernahm der Arzt das weiter Gespräch. "Sie waren mit sehr schweren inneren Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen." Er holte tief Luft. "Die Ärzte gingen bei ihnen also von einer Frau aus, die sie vor sich auf dem OP-Tisch hatten." Ihre Papiere sind bei dem Unfall vernichtet worden, oder man hat sie nicht finden können." Wieder eine Pause. "Nach der Notversorgung und ersten lebenserhaltenden Operationen kamen sie in unsere Klinik. Dafür hat Herr Greiner gesorgt."

Ich wusste nicht ob ich im Danken sollte, oder ob es besser wäre ich hätte den Unfall nicht überlebt. Aus den Schilderungen, welche dann noch folgten wurde mir erklärt, alle Operationen seien gut verlaufen. Ich könne ein ganz normales Leben führen. Einzige Einschränkung war als Frau. Denn durch die Verletzungen, die ich wohl erlitten hatte, musste vieles durch die plastische Chirurgie wieder hergestellt werden. Anderes ist eben durch den Unfall nicht mehr reparabel. Man tröstete mich, alles was gemacht wurde ist voll funktionstüchtig. Was das auch heißen musste, wollte ich jetzt nicht wissen. Ich wollte jetzt alleine sein .Und war Froh als Herr Greiner und der Arzt mein Zimmer verließen.
Ein Leben als Frau, wie stellen sie es sich vor. Ich ein Mann, als Frau leben. Auf den Kopf gefallen bin ich noch nicht. Ich kann noch klar denken. Ja, als ich noch Student war, wurden in der Uni Flyer von so einem komischen Verein verteilt. Wie nannte er sich doch gleich. Ich komm nicht drauf. War es eine Pflanze? Ein Baum? Eine Farbe spielte eine Rolle. Rosa? Sie hatten sogar eine Fahne. Bunt war sie! Dann war so ein Straßenfest. Männer und Frauen, waren es wirklich Frauen in irgend so bunten Kostümen. Wie Karneval. Ich dachte damals wie krass ist das denn. In der Uni waren die tollsten Frauen. Und die wollen sich was abschneiden lassen. Wollen selber Frauen sein. Wie kann ein Mann so etwas ernst nehmen.
Und jetzt liege ich hier in diesem Krankenbett. Und sie haben mir was abgeschnitten. Darüber soll ich mich noch freuen, weil ich lebe. Mit Fingern werden sie auf mich zeigen. mich auslachen. Wie soll ich da arbeiten. Ich muss mich verstecken. Nein, dies ist kein Leben für mich. Das ist der Tod auf Raten.

Ich wollte aufstehen zum Fenster gehen. Weit bin ich nicht gekommen. Meine Kraft, wo ist meine Kraft. Gerade noch so schaffe ich es zurück in das Bett. Hier sieht mich in meinem Elend niemand. Ich ziehe die Decke über mich. Plötzlich wird es mir feucht um meine Augen. Sind es Tränen. Ich kann mich nicht zu erinnern wann ich zum letzten Mal geweint habe. Was ist mit mir bloß los.

Da wird die Tür wieder geöffnet. Zwei Schwestern treten an mein Bett. " Frau Heinrich, wir möchten die bitten aufzustehen!" Unhaltsam ziehen sie die Bettdecke, welche ich mühevoll über mich gezogen hatte beiseite. "Wir möchten das sie wieder laufen lernen." Das ich nicht weit laufen konnte, musste ich schmerzvoll vorhin spüren. "Wir beginnen mit leichten Übungen im Bett, Frau Heinrich!", sprach die dunkelhaarig der beiden Schwestern. "Ich bin Schwester Maria und meine Kollegin ist Schwester Heidrun.". gab mir die blonde der beiden zur Antwort. Noch sträubte ich mich. Sie möchten doch sicher noch diese Woche den Blick von ihrem Balkon auf die Alpen genießen." Wir bekommen einen sonnigen Frühling.". Und dabei stand beiden eine freundliches Lächeln im Gesicht. Welches auf mich abfärbte. Ich hatte ein Ziel, den Balkon. In welcher Etage liegt eigentlich mein Zimmer?

Viele Grüße Magdalena
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Lebe jeden Tag.

Lisa-Weber
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 12 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Und wieder eine wunderschöne Fortsetzung die danach ruft: MEEEEHHHHRRRR

Lisa
Liebe geben und offen sein für neues..

Veronika
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 13 im Thema

Beitrag von Veronika »

Wunderbar geschrieben, bitte mehr davon.

LG Veronika

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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 14 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

meine Geschichte geht weiter

Mir fehlt die Kraft in meinen Beinen, dies merkte bei meinem Versuch durch das Zimmer zu gehen. Jetzt waren die beiden Schwestern direkt neben meinem Bett. "Da wollen wir uns mal aufrichten.", sprach mit leiser Stimme Schwester Maria. Dabei faste sie mit einer Hand hinter meinen Rücken. um mir Sicherheit zu geben. Schwester Heidrun am mit einem Gestell mit Rädern. "Das ist ihr Rollator." , meinte sie. "Damit lernen wir wieder laufen!". Beide halfen mir jetzt mich hinzustellen. Schnell griff ich nach den Haltegriffen. Ich fühlte mich wacklig auf meinen Beinen. Aus meinem Nachthemd ragten zwei dünne Beinchen heraus. Ich war zwar nie ein kräftiger Sportstyp. Aber solche Streichhölzer, daran kann ich mich nicht erinnern. "Sie haben lange gelegen, Frau Heinrich. Da haben sie viel Muskulatur abgebaut.", als sie dies sagte stützte mich Schwester Maria bei meinen Gehversuchen. Das Fenster und der Balkon scheinen für mich unerreichbar weit entfernt. Gemeinsam erreichen wir den Tisch an der gegenüberliegenden Wand von meinem Bett. So schwach um von zwei Frauen geführt zu werden. Mir ist es peinlich. Und gerade jetzt öffnet sich wieder die Tür. Melanie mit ihrem Vater stehen im Türrahmen. Ich spüre, wie Melanies Blicke auf mich gerichtet sind. ich möchte am liebsten mich in Luft auflösen oder im Boden versinken. Ich drehe mich nicht zu ihr um. "Möchten sie jetzt alleine sein?", kam von Schwester Heidrun, welche als erste die Stille im Raum durchbrach. Mir kam es eine Ewigkeit vor. "Ja, ja, ja!", stammelte ich mehr als gesprochen. "Ich helfe ihnen sich hier an den Tisch zu setzen, Frau Heinrich!", sprach noch einmal Schwester Heidrun. noch immer habe ich nicht nach Melanie und ihrem Vater gesehen. Die Schwestern verließen das Zimmer. Herr Greiner schloss die Tür hinter sich, als die Schwestern gegangen waren. Melanie stand neben mir. "Erkennst Du mich, Steffan?" Na wenigsten erinnert sie sich noch an meinen richtigen Namen, dachte ich so bei mir. Langsam drehte ich mein Gesicht zu ihr um. "Ja." Dabei sah ich sie mir genauer an. Eine schöne Frau, noch schöner, als ich sie in meiner Erinnerung hatte. Bei schien unser Unfall keine Folgen hinterlassen zu haben. "Darf ich mich zu dir setzten?" Ich nickte, "Ja, natürlich." Sie setzte sich mir genau gegenüber. Ich konnte ihr makelloses Gesicht sehen. "Darf sich meinen Vater auch zu uns setzen? Melanie sah mir ins Gesicht und ihrem Blick kann man nichts abschlagen. Es war schon in der Firma so. Ich hob meine Schultern, "Ja."

Da sitze ich also mit Melanie und ihrem Vater dem Rechtsanwalt an einem Tisch. Wir schweigen gemeinsam. Was sollen wir auch reden. Aus Anstand werden sie vorbeigekommen sein.
"Steffan!" unterbrach Melanie mit ihrer sanften Stimme die unglaubliche Stille im Raum. "Oder soll ich dich lieber Stefanie nennen?, dabei machte sie ein so ernstes Gesicht, wie ich es von ihr bisher nie gesehen hatte. Ich holte tief Luft, jetzt nennt sie mich schon Steffanie. "Wie , was?", etwas entgeistert schaue ich aus meinen Nachthemd. Ich schaue an mir herunter. Ich stecke in einem Damennachthemd. Man hat was mit meiner Brust gemacht. Ich kann Melanie nicht böse sein. Bei dem Anblick ist die Frage Steffan oder Steffanie schon berechtigt. "Halt es wie Du willst, Melanie.", antworte ich monoton gleichgültig. Jetzt Stand Melanie auf und kam zu mir. Sie umarmte mich. Da war es wieder. Der Geruch ihres Parfums. Das gleiche welches sie am Tag des Unfalls trug. "Ich freue mich dich lebend wieder zu sehen.", dabei umarmte sie mich ein zweites Mal. Sie streichelte mir über den Rücken.

"Was ist das für ein Leben, schau mich doch mal an." "Ich bin verstümmelt." Melanie ging ein wenig zur Seite, "Verstümmelt, Papa da werden wir wohl die Klinik verklagen müssen!" "Du hast Recht mein Liebling!" ich sah ein komisches Lächeln in Melanie Gesicht, als Herr Greiner weitersprach, "ich werde gleich zu Hause die Klage vorbereiten." Es wirkte nicht ernst eher grotesk, was hier gerade abspielt.

Dann kam Melanie auf mich zu. "Ich verstehe Deine Verärgerung, wirklich." Jetzt holte sie ihren Spiegel aus ihrer Handtasche und hielt in mir vor. "Öffne Deine Augen!" Ich kann nicht in den Spiegel schauen. Mich schaudert vor dem Gedanken, was mich erwartet. "Wie lange soll ich noch den Spiegel halten, ich bekomme bald einen Krampf in meiner Hand!", wurde Melanie energisch. Langsam mache ich meine Augen auf. Es ist nicht Das, was ich erwartete. Ist auf dem Spiegel ein Bild aufgeklebt. Ich nehme den Spiegel aus der Hand von Melanie. Ich bewege den Spiegel und streiche mir mit der anderen Hand über mein Gesicht. Es ist ein weibliches Gesicht. Ich erschrecke und werfe den Spiegel auf den Tisch. "Was habt ihr aus mir gemacht!", schreie ich so laut ich kann in den Raum. dann sacke ich auf meinem Stuhl zusammen. Wieder ist Melanie ganz nah bei mir. Der Duft ihres Parfums wirkt beruhigend. Jetzt meldet sich Herr Greiner zu Wort. "Sie haben es ja jetzt selber gesehen, sie sind nicht verstümmelt. Jedenfalls nicht so wie es landläufig gängig ist.", hierbei holte er etwas aus seiner mitgeführten Tasche. Und er legte eine dicken Ordner auf den Tisch. "Ich habe in dem Ordner den Bericht zu dem Unfall, auch die Bilder." Jetzt schaute er zu mir herüber. "Gern möchte ich ihnen den Anblick ersparen." Dabei fing er an der Deckel aufzuschlagen. Sie beide hatten Glück im Unglück, als der Unfall passierte war in der Nähe eine Übung der örtlichen Bergrettung. Die bemerkte den Zusammenstoß und konnte erste Rettungsmaßnahmen einleiten." Betroffen schaute ich hinüber zu Melanie, "Kennst Du die Bilder?" "Nein, mein Vater, hat es mir auch angeboten. Doch er beschrieb wie schrecklich es auf den Bildern aussieht. Nein ich möchte die Bilder nicht sehen." Ich bemerke, wie sie bei den Worten die Hände vor ihr Gesicht hält." Dann möchte ich die Bilder auch nicht sehen." antworte ich.

"Ich habe Angst, was soll jetzt aus mir werden?" "Eine schöne glückliche Frau!", antworte wie selbstverständlich Melanie. "Ja und wer bezahlt das alles, die Klinik, den Anwalt, was Dein Vater ist?" Dann mache ich eine Pause und hole tief Luft, "Und einen neuen ob werde ich mir jetzt auch noch suchen müssen." Ich muss komisch gewirkt haben, denn Melanie und auch ihr Vater sitzen mir lachend gegenüber. "Steffanie, entschuldige ich kann nicht anders. Ich wäre eine dumme Firmenchefin, wen ich eine so fähige Mitarbeiterin ziehen lasse." Nun ergriff Her Greiner wieder etwas ernster das Wort. "Erinnern sie sich," dabei wirkte er wieder ganz Anwalt, " ich gab ihn vor der Abreise ein Dokument zur Unterschrift. Ich tat es eher um für Melanie zu sorgen. Doch es war und ist ein Arbeitsauftrag." Verwundert sehe ich zu Melanie und dann zurück zu Herrn Greiner. "Na und?" , frage ich. "Es ist ein Arbeitsunfall!" Noch immer verstehe ich nicht was Herr Greiner damit sagen will. Jetzt erklärt mir Melanie, "Noch immer bist Du bei mir angestellt und bekommst über die Berufsgenossenschaft deinen Lohn." Sie runzelt die Stirn, "Schon über neun Monate liegst du unter anderem hier und hattest keine Ausgaben. Da kommt einige zusammen." Dann fügt sie an, "Wir werden einige Änderungen im Arbeitsvertrag machen müssen." Dabei schaut sie mich an. "Als Steffan kann ich dich jedenfalls nicht bei unsern Kunden anmelden."
"Mich fragt wohl keiner!", platze ich heraus. "Ist also alles schon entschieden!" Melanie kommt auf mich zu. Doch ich drehe soweit ich in der Lage bin zu Seite. "Ich will dir helfen.", flüstert leise Melanie mir ins Ohr. "Wie kannst Du mir helfen?" Mir rinnen Tränen über mein Gesicht.

"Ich kenne nur einen geringen Teil, von dem was du durchmachen musstest. Ja und du musst Vertrauen haben zu mir. Sie reicht mir ein Taschentuch. Ein Stofftaschentuch, welches ein Rosenmotiv besitzt und den Duft von Rosen verstreut. "Ich kann dir helfen, ein Leben als Frau zu führen." Nach einer Weile "Natürlich bleibst Du in meiner Firma, Steffanie! Das letzte Wort flüsterte sie mehr, als dass sie es sprach.


Viele liebe Grüße Magdalena
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Lisa-Weber (Mi 29. Apr 2020, 18:11) • Hexemelina (Mi 29. Apr 2020, 19:17) • micaela (Mi 29. Apr 2020, 20:19) • Lea Michele (Mi 29. Apr 2020, 20:23) • Melli_ (Mi 29. Apr 2020, 21:43) • Veronika (Do 30. Apr 2020, 00:12) • Sigarni (Do 30. Apr 2020, 00:18) • kathin84 (Do 30. Apr 2020, 07:47) • ascona (Do 30. Apr 2020, 10:59) • Marion (Do 30. Apr 2020, 10:59) • Drachenwind (Do 30. Apr 2020, 17:05) • SusiS (Fr 1. Mai 2020, 20:14) • Satinxsilk (Sa 2. Mai 2020, 16:47) • Tatjana_59 (Mo 4. Mai 2020, 09:07) • Dwt-Lilo-SL (Mo 4. Mai 2020, 11:39)
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Melli_
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Re: Die Geschichte von Steffan und Steffanie

Post 15 im Thema

Beitrag von Melli_ »

Hallo Magdalena,
tolle Fortsetzung. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil

LG,
Melanie - Zufall oder beabsichtigt???

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