Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 4

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 46 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 30. Dez 2010, 09:18

Eine kleine Episode, die so passiert sein kann oder schon mal passiert ist.
Lena, Ute, Marie und Uschi arbeiten in einem Büro zusammen. Wenn es mal was Besonderes nach Feierabend gibt, wird das meist auch gemeinsam durchgeführt. Nur Ute ist verheiratet und hat nicht immer Zeit. Lena hat bei einem Ausflug in eine Großstadt für die Vier Karten für eine Kabarettveranstaltung in einem Szenetheater besorgt. Vier Wochen später wollten die Frauen dort hinfahren. Lena kannte sich dort gut aus und wollte die anderen mitnehmen.
Zwei Wochen vor der Fahrt wurde Lena so krank, daß für sie die Fahrt unmöglich war. Ute bot gleich an, daß ihr Mann Klaus fahren kann. Er könnte auch die Karte von Lena benutzen.
Lena lächelte und sagte, daß die Karten für eine Kabarettveranstaltung seien, zu der keine Männer zugelassen sind. Die anderen Frauen schauten Lena an. Die wollte ihre Kolleginnen überraschen, in dem sie diesen Abend, der natürlich von Frauen organisiert war, unter Frauen verbringen wollte. Hier war natürlich alles darauf ausgerichtet die Männerwelt durch den Kakau zu ziehen.
Tja, was nun? Ute rief ihren Mann an und fragte, ob er die Mädels zu einer Veranstaltung fahren würde, an der aber nicht teilnehmen darf. Klaus sagte gleich ja, denn für Ute tat er alles. Er könne ja im Auto warten.
Was wird nun aus der 4. Karte? War auch nicht billig. Uschi hatte eine Idee. Wir haben 14 Tage Zeit, da könnten wir Klaus zu einer Klausine verwandeln, dann braucht er nicht draußen warten und hat auch was von dem Abend. Schweigen.......
Das macht er nicht, sagte Ute. Er hat außer einer Schürze von mir noch nie einen Rock angehabt. Marie meinte sofort, daß es dann ja mal endlich Zeit wird. Die Einlaßkontrolle wird ja wohl nicht so schlimm werden. Ich glaube auch nicht wirklich, daß es nicht nocht andere Männer versuchen werden. Wieder Ratlosigkeit. Wie soll man das Klaus beibringen? Nur mit geballten Argumenten, kam von Uschi. Klamotten sind doch kein Problem, Schuhe auch nicht, was dann? klaus wird das Problem sein. Ute konnte sich das nicht vorstellen, daß ihr Mann das mitmacht.

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 47 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 30. Dez 2010, 11:16

Marie und Uschi standen noch am selben Abend vor Ute's Haustür und baten um Einlaß. Alle Frauen setzten sich ins Wohnzimmer und baten Klaus die mitgebrachte Flasche Sekt zu öffnen. 4 Gläser standen auf dem Tisch. Alle stießen an und Uschi ergriff das Wort.
Klaus, wir haben ein Attentat auf dich vor. Deine Frau hat uns abgeraten aber wir, Marie und ich, würden dich ganz herzlich bitten mit uns am Samstag in 14 Tagen zu einer frauendominierten Kabarettveranstaltung zu fahren, das als Frau verkleidet, weil das unser Gewissen beruhigen würde, daß du nicht nur unser Fahrer bist. Klaus wurde rot wie eine Tomate. Konnte aber auch nicht antworten. Wie soll, was soll ich? Als Frau in ein Theater? Das geht doch gar nicht. das merkt man doch. Ein Lächeln auf Maries Gesicht. So ist das nicht ganz. Wir würden dich nicht bitten, wenn wir nicht schon eine Lösung hätten. Du mußt nicht mitmachen aber ansehen oder probieren könntest du schon. Wir haben auch alles hinter dem Rücken deiner Frau gemacht. Sie hat dir die Entscheidung überlassen. Du kannst auch im kalten Auto auf uns warten. Dann haben nur wir Spaß. Für dich wäre es einen Erfahrung, wie die Weiber über euch männer herziehen, wenn sie glauben unter sich zu sein. Klaus nahm wieder normale Hautfarbe an, schwankte zwischen no go und Neugierde. Dann kam es. Meine Bedingung ist aber, daß es so aussehen muß, daß mich nicht gleich jeder erkennt, besser keiner erkennt. Ute schaute ihn ganz überrascht an. Das willst du machen?
Nur wenn ich der meinung bin, gut genug auszusehen, was bestimmt schwerfallen wird.
Schon fing Uschi an seine Schuhgröße zu erfragen. 40, super, da habe ich tolle Stiefel für dich. Kleiner Absatz, kniehlang und morgen für dich zum Über bereit. Marie wollte einen ihrer Röcke zu Verfügung stellen. Ute sagte dann noch, daß ihr langer Pulli mit Gürtel auch zum Rock gut aussehen könnte. Bei Klaus stieg wieder die Röte ins Gesicht. Das hätte er nicht erwartet. Als Marie ihm dann gleich für den nächsten Tag zu ihrer Freundin einlud, um Schminkmöglichkeiteiten zu probieren, wollte Klaus schon einen Rückzieher machen. Er hatte aber gesagt, daß er es sich ansehen will, wie er aussieht. Darauf bestanden die frauen nun. Ute staunte nur über ihre Kolleginnen. Sie wollte Klaus nicht zwingen das zu machen, war aber natürlich auch schon neugierig.

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 48 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 30. Dez 2010, 12:24

Marie traf sich am nächsten Tag mit Klaus bei ihrer Freundin. Sie sah sich das Gesicht von Klaus ganz genau an. Das bekomme ich hin. Aber die Augenbrauen muß ich stark verändern. Klaus bekam Angst. Marie's Freundin hatte ein kleines Nagelstudio und im Hinterzimmer stand noch von ihrer Mutter ein Kosmetikstuhl. Den mußte Klaus nun besetzen bzw. sich hinlegen. Ein Probemake up sollte aufgetragen werden. Erst nach 2 Stunden konnte Klaus wieder die Augen aufmachen und in den Spiegel sehen. Vorher hatte Marie ihm noch schnell ein Kopftuch umgebunden, weil seine kurzen Haare die schöne Ansicht verfälscht hätten. Ja, Klaus sagte nichts, schaute nur. Das war, was er nicht erwartet hätte. Ein neues, anderes Gesicht. Marie war begeistert. Ute und Uschi sollten es auch sehen. Schnell telefonierte Marie mit den beiden, um sich bei Ute zu verbreden und gleich auch noch die Kleidung anzuprobieren. Klaus wurde gar nicht gefragt. Wie sollte er nach Hause kommen? Mann mit Frauengesicht? Marie hatte alles im Griff. Jetzt siehst du so toll aus, da können wir doch gleich alles anprobieren. Dann kannst du ja gleich heute entscheiden, ob du dich traust mit uns ins Kabarett zu gehen.
Marie ließ sich von ihrer Freundin noch ein anderes Kopftuch geben, das sie Klaus umband, so daß ser Knoten im Nacken war. Einen wadenlangen Mantel steuerte die Freundin noch bei, weil es sonst zu männlich ausgesehen hätte. 20 Minuten mußten die beiden durch die Stadt laufen. klaus sagte die ganze Zeit keinen Muchs. Er schaute nur nach unten. Marie freute sich, daß ihre Freundin so gut gearbeitet hat. Klaus mußte ja noch mal hin, um das endgültige Make up für den Theaterabend machen zu lassen. Da werden dann auch seine Fingernägel ein neues Aussehen bekommen. Bei Klaus und Ute angekommen, wurde schon die Tür aufgerissen, um die beiden einzulassen. Auch der Anblick mit Kopftuch und Mantel begeisterte Ute und Uschi schon sehr. Aber bei Klaus ist die richtige Freude noch nicht angekommen. Hoffentlich passen mir die Kleidungsstücke nicht, wird wohl durch seinen Kopf gegangen sein.
Das Kopftuch mußte er umbehalten, weil eine Perücke noch besorgt werden mußte. Seine Frau bat ihn ins Bad, wo er alle Sachen ablegensollte. Wenn Frau, dann richtig. Sie hatte schon alle Sachen zu liegen. Ihre Unterwäsche paßte Klaus ganz gut. Der BH war natürlich mit 80b etwas eng. Klaus sagte aber nichts. Ute half den BH mit kleinen Einlagen auszufüllen. Darüber ein Unterhembchen mit viel Spitze. Strumpfhosen in schwarz, waren sowieso nicht zu sehen unter dem Rock mit Stiefeln. Eine Miederhose mußte er auch noch tragen, weil die Frauen der Meinung waren, daß sein kleiner Freund so besser versteckt wird. Außerdem sollen die Strumpfhosen dann nicht so rutschen. Als dann Klaus und Ute ins Wohnzimmer kamen, klatschten Marie und Uschi vor Begeisterung. Nun der Rock und die Stiefel. Der Rock endete 2 Handbreit unter dem Knie. Paßte in der Tallie nicht so richtig. Er hatte aber Schlaufen für einen Gürtel, den Ute gleich aus ihrem Schrank holte. Paßt. Die Stiefel hatte sich Klaus nicht so hoch vorgestellt. Es waren nicht die paar Zentimeter, wie Uschi sagte. Es waren 8 cm. Aber andere Stiefel gab es nicht. Du hast ja noch ein paar Tage Zeit und kannst üben darauf zu laufen. Ute kam indessen mit ihrem langen Pulli, den sie Klaus über den Kopf zog ohne das Kopftuch zu berühren. Der Pulli reichte über den Po und paßte sehr gut zu dem Rock.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 49 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 30. Dez 2010, 12:43

Ein breiter Gürtel, lässig um die Hüfte gelegt, rundete das Bild ab und Klaus erntete nur Lob für sein Aussehen. Er wollte sich nun aber auch mal in Ruhe ansehen und ging alleine ins Schlafzimmer vor den großen Spiegel. Es gefiel ihm, was er sah. Aber einen ganzen Abend in diesen Sachen, den hohen Stiefeln, das konnte er sich noch nicht so richtig vorstellen.
Als er wieder ins Wohnzimmer kam machten sich die Frauen schon Gedanken über Handtasche, Haarfarbe der Perücke und was Klaus über den Pulli ziehen kann, wenn sie vom Auto ins Gebäude gehen. Alles Fragen, die für ihn noch fremd waren. Auch wurde beschlossen, daß Ute jeden Abend mit Klaus das Laufen in den Stiefeln über soll.

Ja, wie geht es weiter?

Gruß Willi

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 50 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 30. Dez 2010, 15:53

So kam es auch. Ute ging jeden Abend mit Klaus um den Häuserblock ihres Wohngebietes. Es wurde auch immer leichter für Klaus. Aber so richtig konnte er sich das nächste Wochenende nicht vorstellen. Er hatte doch ein wenig Angst erkannt zu werden. Ute tröstetete ihn so gut es ging. Sicher machen sich noch mehr Männer den Spaß und kommen als Frau. Wirst sehen, du bist sicher nicht allein. 4 Tage vor der Veranstaltung, Klaus konnte jetzt sehr gut in den Stiefeln laufen, wollte Ute, daß er nicht nur in den Stiefeln geht. Sie wollte einfach nur, daß Klaus diesmal Strumpfhosen und einen Rock trägt. Er wollte es auch machen aber Marie hat wohl aus Versehen den Rock wieder eingepackt. Ute hatte keinen Rock, der passen könnte. Sie fand aber in ihrem Schrank ein altes Jeanskleid, das ihr zu groß war. Das war ein Geschenk ihrer Mutter, falls sie mal schwanger werden sollte. Dieses Kleid sollte Klaus nun anziehen. Es hatte lange Ärmel, war knielang und war vorne zum Knöpfen. Es paßte ganz gut. Nun nur noch ein Mantel, den Uschi schon vorbeigebracht hat, ein Kopftuch, weil die Perücke noch geschont werden sollte, und los ging es. Was Klaus gleich merkte, es war kühl an den Beinen. Dafür hatte er einen warmen Kopf. Nie hat jemand auf die beiden geachtet, keiner hat sich umgedreht. Das gab Klaus auch eine gewisse Sicherheit. Wieder zu Hause, also fast nach der Generalprobe, flitzte Ute in den Keller und holte eine Flasche Wein. Noch bevor sich Klaus den Mantel und die Stiefel ausgezogen hat, war Ute wieder da. Schatz, du kannst gleich für uns die Flasche öffnen, ich stelle schon die Gläser hin. Klaus ging in die Küche, öffnete die Flasche und kam ins Wohnzimmer. Er setzte sich zu Ute und beide stießen auf auf den vergangenen Tag, den morgigen Tag und all die Tage, die sie noch gemeinsam erleben wollen, an. Als sie beide so auf dem Sofa saßen, Ute in ihren Jeanshosen und Klaus noch immer im Jeanskleid, schauten sie sich an und fingen an zu lachen. Ist es nicht verrückt, was wir hier machen, sagte Klaus. Ja das ist es, und ich finde es wunderbar. Mir gefällt es, meinte Ute. Das Kleid steht dir doch sehr gut. Ist doch sicher bequemer, als deine engen Hosen. Von Klaus kam nur ein müdes Nicken. Ich kann dir noch was schönes Bequemes bieten. Was soll das denn sein, fragte Klaus. Laß dich überraschen. Als Klaus sich im Bad gewaschen hat, kam Ute mit einen großen Stück Stoff. Augen zu und Arme nach vorne. Klaus tat es und fand sich in einem hellen Satinnachthemd wieder. Was ist das denn? Die schönste Art zu schlafen. Das geht doch nicht, ich im Nachthemd. Warum geht das nicht, keiner kommt und kontrollier ob du eine Hose oder ein Hemd anhast. Probiere es und urteile morgen.

Ich weiß noch nicht was er gesagt hat. Vieleicht morgen. Gruß Willi

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 51 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 6. Jan 2011, 15:51

Der nächste Morgen war 2 Tage vor der Veranstaltung. Klaus ist früh aufgewacht und ging schon in die Küche, um das Frühstück vorzubereiten. In seine Schläfrigkeit hat er vergessen den Bademantel überzuziehen. Er wollte nicht noch mal ins Schlafzimmer, Ute könnte wach werden. So suchte er in den Schränken nach einer Schürze, weil sein Nachthemd nicht noch schmutzig wurde. Es war sicher nur für diese Nacht von Ute ausgeliehen. Er fand keine Schürze, nur zwei von Utes Kittel. War jetzt auch egal. Er nahm den, der sehr lang war. Vom Röcheln der Kaffeemaschine wurde Ute wach und konnte sich gleich an einen gedeckten Tisch setzen, nach dem sie ihren Mann ganz lieb umarmt hat.
Nach dem Frühstück hat Ute natürlich wissen wollen, wie ihr Mann im Nachthemd geschlafen hat. Er durfte jetzt keine falsche Antwort geben, sonst hätte er der Hemd noch länger tragen müssen. "Ja ging so", war seine Antwort. Das glaube ich dir nicht, eure Männerklamotten sind so, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, unerotisch, und mein super Nachthemd ging so.
Zwei Tage hatte Klaus Ruhe. Kein Probelaufen mehr, keine Anproben und eine sehr aufmerksame Frau. Lieblingsessen und kleine Spaziergänge waren angesagt. Sicher die Vorbereitung auf den Samstag. Ute hatte aber am Vorabend beim Abendbrot noch einmal darauf hingewiesen, daß Klaus das nicht machen muß, wenn er Angst hat, doch erkannt zu werden oder es alles zu unbehaglich für ihn ist. Ich mache mit, ihr habt euch so viel Mühe gegeben mit mir und die Kosmetik war doch auch überzeugend. Ich habe mich doch selbst nicht erkannt.
Der Tag der Kabarettveranstanstalung war da. Abfahrt sollte um 16 Uhr sein. Nach dem Mittagessen klingelte es an der Haustür. Uschi stand da und hatte ein Paket dabei. Sie wollte uns den Vorschlag machen, meine Kleidung, statt Rock und Pulli mit Gürtel, zu verändern. Sie hatte Angst, mir könne das Schwitzen ankommen, denn wir wären ja kaum draußen. Sie packte ihren Beutel aus und zum Vorschein kam ein großes Stück Leder und ein kleiner Pulli. Sie hatte sich gedacht, daß das besser wäre und nicht so warm. Ute und Klaus schauten sich an. Klaus sollte entscheiden, ob er das anziehen will. Eigentlich hat Uschi recht. Ute sagte:" Du kannst dich doch gleich richtig anziehen für heute Abend. Ist doch besser, wenn du alles anhast und dann geschminkt wirst". Klaus ging ins Schlafzimmer, zog sich aus und wartete auf Ute. Die wußte schon, daß sie helfen muß. Also rein in den BH. Ein paar Strümpfe für die gute Optik in den Schalen-BH. Strupfhose, Miederhose gegen verrutschen und Retusche des besten Stückes. Noch ein Unterhemd und Uschis Sachen. Der leichte Pulli ohne Kragen saß sehr gut. Dieses viele Leder war ein Kleid ohne Ärmel, so eine Art Überrockkleid. Reichte bis zum Knie. Mit den Stiefeln sah es für Klaus nicht so gut aus. Es war noch etwas Bein zu sehen. Die Frauen beruhigten ihn und sagten, daß es sehr gut aussähe. Er mußte es ja glauben. Der lange Rock wäre ihm lieber gewesen. Aber Uschi hatte sicher Recht, warum sollte er den ganzen Abend schwitzen.
Marie kam mit ihrer Freundin und freuten sich auch über den neuen Anblick. Das Geschminke ging bis 15.30 Uhr. Klaus war fertig, noch ein kurzer Imbis und die Fahrt ging los. Mit den nicht gerade flachen Stiefeln mußte Klaus gut aufpassen beim Kuppeln und Schalten.
Angekommen, riesen Parkplatz. Nach dem Aussteigen wurden die Sachen sortiert. Uschi hatte einen ihrer Mäntel für Klaus ausgesucht. Er bedankte sich, weil der so schön lang war und seine Knie nicht zu sehen.

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 52 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 6. Jan 2011, 16:13

Der Vorraum des Theaters war schon recht gut gefüllt mit augenscheinlich weiblichen Wesen. Alle gabe ihre Sachen ab, tranken noch ein Glas Sekt, das Klaus natürlich spendiert bekam. Er hatte keine beklemmenden Gefühle. Er fühlte sich in Gesellschaft der Frauen sicher. Seine Blicke schweiften aber in die Menge der Gäste. Dann der Gong. Plätze einnehmen. Über den Inhalt der Veranstaltung möchte ich nicht schreiben. Die Frauen gröhlten und lachten. Klaus wurde eher etwas rot im Gesicht. männer sollten ja auch nicht da sein. In der Pause gingen alle noch mal was trinken. Marie hat sofort eine Frau ausgemacht, die sie als Mann erkannt hatte. Unauffällig schaute Einer nach dem Anderen zu der Person. Danach wurde Respekt gezollt, wie gut es trotzdem war. So gut kann es ja nicht gewesen, wenn es erkannt wurde, warf Klaus in die Runde. Sie hätte sich mehr Mühe mit der Kosmetik geben müssen. So wie bei dir, dich erkennt hier keiner.
Endlich war alles vorbei und die Heimreise ging los.
Wieder zu Hause, setzten sich Klaus und Ute noch ins Wohnzimmer und ließen den Abend ausklingen.
Klaus wurde von Ute gefragt, ob er sowas noch mal machen würde. Er konnte nicht gleich antworten. Er hatte keine Negativerfahrung gemacht. Er hatte trotzdem immer ein Angstgefühl im Körper. Er blieb seiner Frau die Antwort schuldig.
Vieleicht hören wir ja ml wieder etwas von den beiden.

Viel Spaß beim Lesen und viele Grüße Willi

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 53 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 6. Jan 2011, 16:20

Hi, als ich heute nach Hause kam, ich wollte endlich die Geschichte zu Ende schreiben, bat mich meine Frau, ob ich nicht heute den Abend im Rock verbringen könne. Ich versprach ihr es gleich nach der Geschichte zu tun. Mal sehen, wie der Abend noch verläuft?
Erzähle ich Euch morgen. Gruß Willi (Vieleicht ist Doris schneller)

joana
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 54 im Thema

Beitrag von joana » Do 6. Jan 2011, 17:45

Sehr schöne Geschiche ,ich wünschte so was würde mir mal im richtigen Leben passieren
Schreib weiter ,ich freu mich schon auf ne Fortsetzung
gruß Joana

Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 55 im Thema

Beitrag von Joe95 » Fr 7. Jan 2011, 00:13

ja, eine interessante geschichte, mal schauen wie es weiter geht...
Den Weg sehe ich vor mir, es wird Zeit für den einen oder anderen Schritt.

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 56 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Fr 7. Jan 2011, 09:39

Hallo Joana, hallo Joe95,
ich grüße Euch. Bin heute wetterbedingt zu Hause geblieben. So kann ich Euch auch gleich antworten.
Die Geschichte hat einen gewissen Wahrheitsgehalt. Diese ist zwar frei erfunden aber insperiert wurde ich von einem Bericht im TV, der schon Jahre zurückliegt. Er paßt aber gut hier her.
Ich habe also gesehen, wie zwei Männer sich stylen ließen, um an Weiberfasnacht in ein Lokal zu kommen, daß von einem sehr konsevertiven Frauenverein gemietet wurde. Diese Frauen rühmten sich damit, daß noch nie ein Mann an ihrer Sitzung teilgenommen hat. Das war der Auslöser für die beiden Herren, den Beweis des Gegenteils anzutreten. Professionelle Theatermaskenbildner gaben alles, um die beiden perfekt aussehen zu lassen.
Wenn Ihr Euch an den Film "Tootsi" erinnert, könnt Ihr ahnen, wie die beiden aussahen. Die Einlaßkontrolle schöpfte keinen Verdacht. Auch wenn die beiden ihre Röcke anheben müßten, hätte keiner was gemerkt. Man war auf alles vorbereitet. Nur in ein Gespräch hätte man sie nicht verwickeln dürfen. Am Ende der Veranstaltung gaben sie sich zu erkennen und wurden mit lauten Buuuu-Rufen aus dem Saal geschickt.
Statt die große Leistung der Maskenbildner zu würdigen, fand man das nicht so gut. Aber wer versteht schon Frauen im Karnval.
Der Kanval steht ja auch wieder vor der Tür.
Mir wurde schon gesagt (natürlich von Doris, meiner Frau), daß wir als Heimkosmetikerinnen (Putzfrauen) gehen werden. Das erfordert sicher keinen großen Aufwand. Aber wenn Doris erst mal loslegt, dann erkenne ich mich bestimmt auch nicht mehr wieder. Ich werde auf jeden Fall davon berichten.
So jetzt muß ich noch was tun. Wenn ich schon nicht arbeite, dann sorgt meine Frau schon Beschäftigung. Ihr gefällt unser Keller nicht. Sie muß immer so viel suchen. Tja, nur das Genie beherrscht das Chaos. Da ich nicht immer als Genie hervortreten will, räume ich heute (jetzt gleich) auf.
Ich soll aber auch Spaß beim Räumen haben. So hat mir Doris schon gleich heute Morgen einen sehr festen BH verordnet, weil dann eine ihrer Blusen besser sitzt. Dann nur noch Rock und Kittelschürze, ein Kopftuch kann ich variabel einsetzen, und sie kann beruhigt zur Arbeit gehen. Ich muß aber auch zugeben, daß das Arbeiten in den Sachen viel mehr Spaß macht.
Dann bis bald, vieleicht habt Ihr auch schon Ideen für die Karnevalswochen?
Gruß Willi

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 57 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-01-30 » Fr 7. Jan 2011, 12:20

Moin!
willfried hat geschrieben:Am Ende der Veranstaltung gaben sie sich zu erkennen und wurden mit lauten Buuuu-Rufen aus dem Saal geschickt.
Statt die große Leistung der Maskenbildner zu würdigen, fand man das nicht so gut. Aber wer versteht schon Frauen im Karnval.
Und darüber wunderst du dich? Wenn sie an der Veranstaltung teilgenommen häten, weil sie sich selber mehr als Frauen fühlen, wäre ihnen wahrscheinlich Verständnis entgegengebracht worden. Aber bei dieser Aktion ging es ausschließlich um eine bewußte Täuschung, wenn auch auf hohem Niveau. Die maskenbildner können viel am Äußeren verändern, aber innerlich waren es nunmal Kerle und hatten da einfach nichts zu suchen. Für mich ist der Rauswurf berechtigt und angemessen.

Tschüß
Claudia

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 58 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Sa 8. Jan 2011, 20:05

Hi Claudia, Du hast Recht, ich denke auch wie Du. Aber so habe ich es gesehen. Ist ja auch egal, das hat mit Crossdressing nichts zu tun. Als Crossdresser wäre die Situation sicher anders gelaufen. Ich hätte mich zu erkennen gegeben. Wäre froh, den Abend gut und unerkannt überstanden zu haben.
Danke für Deinen Besuch auf meiner Seite. Gruß Willi

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 59 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » So 9. Jan 2011, 14:44

Hallo,
ich werde mich in Zukunft etwas zurückhalten. Zu einem anderen Thema wollten wir (meine Frau und ich) mitreden, haben aber das Thema verfehlt und wurden natürlich gleich kritisiert.
Sicher zurecht, denn ich bin Crossdresser durch meine Frau geworden, kann also nicht die innersten Gefühle nachvollziehen, die ihr durchlebt. Man möge mir verzeihen.
Es ist auch sicher selten von seiner Frau annimiert zu werden Frauenkleider zu tragen. Aber wenn ich in anderen Foren stöbere, ist es nicht selten zu lesen, daß es mehr Frauen gibt, die das Crossdressing mit ihren Männer praktizieren.
Aber ehrlich, mir macht es Spaß aber um hier mitreden zu können muß man sicher eine andere Vorgeschichte haben.
Einen schönen Sonntag noch. Gruß Willi

Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 60 im Thema

Beitrag von Joe95 » So 9. Jan 2011, 14:50

ach willi...
nicht geknickt sein...

kritik im forum bezieht sich gewöhnlich nicht auf die person sondern auf den beitrag...
du kannst es nicht immer jedem recht machen, sollst du auch garnicht...
deine meinung ist für uns wichtig, wenn sie unwichtig wäre würde sich keiner die mühe machen dich zu kritisieren...
Den Weg sehe ich vor mir, es wird Zeit für den einen oder anderen Schritt.

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