Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 147

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2191 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 21. Feb 2020, 11:47

Nach meiner Geschichte um Michael möchte ich auch noch über uns berichten.
Das wöchentliche Treffen im Frauen Club war diesmal wieder mit unseren neuen Mitgliedern. Wir haben beraten, was wir im Frühjahr gemeinsam unternehmen wollen.
1. Frühjahrsputz in und um unserm Dorfclub Haus.
2. Ein Ausflug muss sein.
Da gab es viele Diskussionen. Alleine oder mit Partner?
Leider haben wir nur ein Paar als Mitglieder. Olaf und Carmen. Als ich Doris vorschlug, dass wir auch als Paar dem Kittel Club beitreten wollten, war sie im Gegensatz zu Früher, nicht mehr so abgeneigt.
Vielleicht klappt es ja doch noch.
Olaf ist jedenfalls froh, dass er nicht allein als Mann hier ist.
Nebenbei gesagt, die Kiste mit Karnevalssachen scheint ganz schön groß zu sein. Olaf kam schon zwei mal im Rock und Kittel zu unserem Treffen. Mir kommt es vor als würden die Röcke immer enger werden. Wie sagt man bei den Frauen? Bleistiftrock. Sein Rückenschlußkittel gefällt mir sehr gut aber Doris darf ich das nicht erzählen, dann habe ich nächstes Mal auch so ein Ding zu tragen.
Ich glaube, wenn es mehr junge Leute hier geben würde, wäre unser Club der lustigste in der Gegend.
Von Olafs engen Rock habe ich Doris erzählt, kam mir nicht so gefährlich vor.
Ja enge Röcke hätte sie auch aber sie hat sich nie getraut sie mir zu präsentieren. Ha,ha, Doris und Angst mir was zu präsentieren? Das glaubte ich ihr nicht. Sie sagte, dass sie solche Röcke nie gezeigt hat, weil sie Angst hatte, ich könnte wegen der kleineren Schritte, die ich machen müsste, stürzen.
In Wirklichkeit hatte sie nur zwei von den Dingern und wollte die für sich behalten. Ich hätte sowie so kein Interesse an engen Röcken. Hoffentlich habe ich nun keine schlafenden Hunde geweckt.
Ich wollte nur von Olafs RsK ablenken, den vor diesen Kitteln graust es mir.
Wollen mal sehen, wie sich alles entwickelt. Ihr seid dabei.
Gruß Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2192 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 27. Feb 2020, 14:06

.......Entwickelt hat sich das Verhältnis von Michaela und Angelika.
Ihre Bestandsaufnahme und gleichzeitige Aussonderung alter, nie getragener Kleidungsstücke, interessierte auch die Oberschwester. Erst schaut sie sich den Berg der alten Kleidung an, dann wendet sie sich Angelika zu.
"Sag sie mal Angelika, muss das sein? Oder hat Michaela auch ihre Hände im Spiel? Das sind doch alles noch gute Sachen." Angelika: "Die noch nie jemand getragen hat. Sowas kann man unserem Personal doch nicht mehr anbieten." Oberschwester: "Sagt wer?" Angelika: "Wir. Wir tragen gerade zwei Probe Modelle und holen Meinungen ein. Bisher nur positive."
"Das kann ja wohl nicht wahr sein, wer erlaubt euch solche Frechheiten? Sollen alle Angestellte so bunt hier herumlaufen wie ihr?"
"Was ist bunt daran? Andersfarbige Applikationen am Kragen und den Taschen, das nennen sie bunt? Der Klinik Leiterin hat es jedenfalls gefallen. Als ich mit Michaela die Kittel bei ihr vorgestellt habe, war sie begeistert. Hätten wir sie zu erst gefragt, dann hätte sich nichts geändert. Sie müssen auch mal einsehen, dass hier nicht immer so alte Schwestern arbeiten, die nie was anderes zum Anziehen bekommen haben."
"Alte Schwestern? Ohne uns alte Schwestern würden die jungen Dinger doch gar nicht wissen, was Arbeit im Krankenhaus bedeutet."
"Aber die jungen Schwestern fühlen sich nicht wohl in den alten Klamotten."
"Woher wollen sie das wissen?"
"Ganz einfach, ich habe sie gefragt oder denken sie, dass Schwesternschülerinnen von selbst kommen und sich über die von der Zeit überholten Arbeitssachen beschweren? Denen wird doch schon bei der Einstellung die große Bedeutung dieses christlichen Krankenhauses eingeimpft. Tradition und kein Fortschritt, das sollen sie hier lernen. Darum haben wir einfach den Schritt getan, der auch der Leiterin gefallen hat."
Das war zu viel für die Oberschwester. Sie zu übergehen, das wird sicher noch ein Nachspiel haben.
Am Abend gehen Angelika und Michaela noch etwas spazieren. In einem Cafe wollen sie etwas verweilen.
"Du Michaela, dass ich gester wieder nach hause gegangen bin, das war Absicht. Du hast doch sicher gewollt, dass ich bleibe, oder?"
"Natürlich habe ich das gewollt. Weil ich weiß, dass du weißt, dass ich nicht das bin, was du siehst."
"Man das war aber ein Satz."
"Veräppele mich nicht, ich liebe dich und würde mir sofort die Sachen vom Leibe reißen."
"Das glaube ich, das wäre aber keine gute Idee. Wie es mit uns weitergehen soll, das müssen wir genau planen, denn das heute mit der Oberschwester war eine echte Ansage. Diese Frau ist gefährlich. Du kennst sie ja noch nicht lange. Aber ich. Das Nachspiel wird kommen. Sie denkt, dass sie eigentlich die Leiterin sein müsste. Leider wurde sie nie dazu berufen. Das kränkt sie und lässt ihren Frust an anderen aus. Warte ab."
"Was hat das mit uns zu tun?"
"Mit dir nicht, mich kann sie jeden Tag in ein anderes Krankenhaus versetzen, das steht in meinem Vertrag. Sogar nach Afrika, wenn sie will."
"Na dann komme ich mit."
"Ach Michaela, lass uns doch etwas Zeit."...............................

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2193 im Thema

Beitrag von NAREA » Mo 2. Mär 2020, 14:08

Hallo an ALLE,
in unserem kleinen Dörfchen wurde Rosenmontag mächtig gefeiert. Eigentlich ist es Tradition, dass wir vom Frauen Club verkehrte Welt spielen. Diesmal sollte jeder so gehen, wie er möchte. Ich musste alleine gehen, weil Doris mit ihren Rückenproblemen keine Lust hatte. Da fiel mir ein, dass Olaf und Carmen wegen ihres Kindes auch nicht kommen können. Da sagte Doris, dass sie gerne auf das Kind aufpassen würde. Ich rief die beiden an und schon waren sie dabei.
Bis auf 3 älteren Herren und Doris waren alle da.
Sicher wollt ihr wissen was Doris sich für mich ausgedacht hat. Das war ganz schwierig. Als was sollte ich gehen? Natürlich als Mann, so wie die meisten Club Frauen. Das war Doris zu langweilig. Hätte ich mir auch denken können. Ihre stundenlange Suche auf dem Dachboden konnte ja nichts Gutes verheißen.
Ein großer Berg Sachen lag in der Stube. 3 Stunden vor Beginn der Feier sollte ich in Unterwäsche in der Stube sein. Um die Spannung zu erhöhen band mir Doris ein Kopftuch vor die Augen. Dann reichte sie mir Sachen oder zog sie mir selbst über. Hosen waren wohl nicht dabei. Das konnte ja nicht sein. Blickdichte Strumpfhosen hatte ich schon gefühlt. Irgendwas Festes hatte ich trotzdem um die Hüfte. Als dann die Prozedur fertig war, durfte ich schauen.
Ich glaube der Spiegel im Schlafzimmer hatte sich gewölbt. Da stand ein Mütterchen im schwarzen langem Rock und dunkelgrauer Bluse. Ein riesiges Dreiecktuch um die Schultern. Schuhe habe ich nicht gesehen. Eine alte, mit Flicken besetzte Latzschürze sah ich auch. Sie hatte eine Hexe aus mir gemacht. Als ich den Rock angehoben habe, sah ich knielange dicke Schlüpfer. Weil Doris mal oben, mal unten was anbaute, habe ich nicht bemerkt, dass ich einen Busen von Cup DD in der Bluse zu hängen hatte. Als Letztes kam der Kopf an die Reihe. Viel Schminke, zwei schwarze Zähne und eine richtige Hexen Nase, krumm und warzig. Eine alte Perücke mit strähnigen Haaren, die teilweise durch ein Kopftuch verdeckt wurden.
Man war das ein Kostüm. Musste erst mal laufen üben, denn die Pumps waren nicht hexenhaft. Auch die Sachen kamen mir sehr schwer vor. War aber egal, ich war vor Beginn der Feier im Club. Da hatten doch welche Probleme mich zu erkennen. Wenn ich mich schon kaum erkannte.
Danke Doris, du bist ein Schatz.
Carmen setzte Olaf am Club ab und brachte ihren Sohn zu Doris. Wir hatten auch für die Eltern zwei Betten bereit gemacht. Feiern und Autofahren geht nicht. Doris sagte zu Carmen, dass es gut ist, dass ich schon weg sei. Der Kleine hätte sicher einen Schreck bekommen, wenn er mich gesehen hätte.
Auch Olaf suchte mich im Saal. Mit so einer Verkleidung hat ja keiner gerechnet. Als er mich gefunden hatte, flüsterte er mir was ins Ohr............

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2194 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 3. Mär 2020, 11:07

........"Du musst mir nachher mal helfen. Carmen hat mich in ein Korsett gesteckt. Das musst du auf meinem Rücken etwas lockern."
"Kein Problem, sag einfach bescheid."
Als Carmen zur Feier kam, staunte ich nicht schlecht. Sie muss schon mit Doris vorher ausgemacht haben, dass sie Männersachen brauchte. Ich erkannte meinen Anzug und die Krawatte. Auch meinen Hut, den ich seit Jahren nicht mehr aufgesetzt habe. Sie sah gut aus.
Nach einer halben Stunde so ungefähr, kam Olaf und winkte mir zu.
"Ich kann nicht mehr, du musst mich jetzt erlösen."
Wir gingen in eine kleine Kammer , in der im Sommer der Rasenmäher und andere Sachen abgestellt werden. So 5 Quadratmeter groß. Olaf war als perfekte Hausfrau gekleidet. Ihr kennt doch die Bilder von Hausfrauen der 20 ziger und 30 ziger Jahre. Schickes Kleid und Latzschürze. Dazu eine perfekte Taille und manchmal ein Kopftuch, das im Nacken geknotet ist. So sah Olaf aus. Carmen hat es sehr genau genommen. Perücke mit schulterlangen Haaren, schön geschminkt und das Kopftuch.
Als wir nun in dem Raum der Erlösung für Olaf standen, habe ich ihm erst die Schürze abgenommen.
Als ich den Reißverschluss des schicken Kleides öffnen wollte, habe ich schon bemerkt, dass es sehr gespannt war.
"Du Olaf, wenn ich das Kleid weiter öffne, dann kann es passieren, dass ich es nicht mehr zu bekomme."
Guter Rat teuer..............
"Du Olaf, wenn du einverstanden bist, dann hole ich dir eine Kittelschürze von mir, wir Club Mitglieder haben alle eine Ersatzschürze hier zu hängen."
"Mach das, Hauptsache mir wird geholfen."
Ich mich zur Garderobe geschlichen und meinen Ersatzkittel geholt. Dann an Olaf weitergearbeitet. Sein Kleid bis zu Hüfte geöffnet, so dass ich an die Strippen des Korsetts kam. Carmen kann wohl keine Schleifen? Knoten fand ich vor. Olaf meinte, ich solle sie zerreißen. Messer hatten wir nicht. Trotz kurzer Fingernägel konnte ich die Bänder entwirren. Das lockern dauerte aber auch ganz schön lange. Unser Fehlen bei der Feier wurde schon bemerkt und laut schallend unsere Namen gerufen. Als Olaf zufrieden war, denn ausziehen des Korsetts wäre noch schwieriger gewesen, zog ich den Reißverschluss des Kleides so hoch wie möglich. Der Habe Rücken war noch frei. Also musste er sich meine Kittelschürze anziehen. Darüber dann wieder seine Latzschürze. Als erste kam Carmen und umarmte ihren Mann, den sie 40 Minuten nicht gesehen hat. Keine Reaktion bezüglich des Kittels. Der Alkohol hat seine positive Wirkung gezeigt. Olafs Kostüm wurde als bestes Hausfrauen Kostüm bewertet und meine Hexenverkleidung bekam den 2.Platz.

Inga
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2195 im Thema

Beitrag von Inga » Di 3. Mär 2020, 23:18

Hallo, NAREA,

da mag ich nur sagen: Klug gehext!

Liebe Grüße
Inga

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2196 im Thema

Beitrag von NAREA » Mi 4. Mär 2020, 09:29

Danke Inga, es kam aber noch besser.
Olaf und Carmen haben bei uns übernachtet. Ein kleines Täschchen mit Nachtzeug und Waschutensilien hatten sie dabei. Olaf ist schon zu Hause in seinem Kostüm losgefahren und hätte auch wieder so wieder dort ankommen sollen. Carmen kam in Jeans und Pulli, weil sie meinen Anzug angezogen hat. Am nächsten Vormittag stand Olaf in meinem Kittel in der Küche und half mir beim Frühstück bereiten. Carmen hatte ihn aus dem Korsett befreit. Das Kleid passte nicht mehr und Carmen schlief noch. Ich habe ihm versprochen, dass ich ihm eine Hose borge. Dann fiel mir ein, dass ich gar keine Männerhose mehr hatte. Ob er denn auch eine meiner Damenhosen anziehen würde beantwortete er sofort mit einem ja. Als unsere Frauen dann auftauchten, bedankte sich Carmen bei mir, weil ich ihrem Mann schon am Morgen einen Kittel geborgt habe. Ich verstand nicht ganz. Na ja, es ist unüblich, dass Olaf in der Küche eine Kittelschürze trägt. War sie so betrunken, dass sie nichts von unserer Aktion auf der Feier was mitbekommen hat?
Sicher, denn sie sagte, dass er für die Heimfahrt wieder das Kleid anziehen muss. Das passt aber nur mit Korsett. Olaf weigerte sich aber noch mal das Kleid anzuziehen und sagte, dass er von mir eine Hose und einen Pulli bekommen kann. Carmen erwiderte, dass er das auch von ihr bekommen kann. Sie kann ja das Kleid anziehen. Olaf wollte nicht mehr diskutieren und sagte nur noch, dass ihr das Kleid sicher passen wird, es ist ja auch zu groß für sie. Aber ihre Sachen könne er nicht anziehen, weil die zu klein sind.
Als diese Diskussion endlich vorbei war, konnten wir anfangen zu frühstücken.
Gruß Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2197 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 5. Mär 2020, 10:11

Ilona und Michaela treffen sich.

"Hallo Michaela, wollen wir uns mal treffen. Ich möchte dich einfach wiedersehen und wissen, was dich so bedrückt oder nicht."
"Klar, komm doch einfach vorbei, ich bin hier."

Ilona sitzt im Wohnzimmer von Michaela. Sie/er kocht Kaffee.
"Wie ist das mit deiner Arbeitskollegin? Ich meine so die Beziehung zwischen euch."
"Ach Ilona, das ist so kompliziert. Ich liebe sie. Sie sagt, sie liebt mich auch, will aber noch nicht, dass ich als Mann auftrete. In der Klinik dürfen wir sowieso nur als Frauen zusammenarbeiten. Jetzt hat sie sich noch mit der Oberschwester angelegt, die sie jederzeit versetzen kann. Wir wollen aber zusammen bleiben. Ilona, das ist für mich kaum auszuhalten."
"Leider kann ich dir hierbei nicht helfen."
"Ich weiß, Ilona, aber sprechen können wir darüber."
"Natürlich, ich will dir mit Rat und Tat zur Seite stehen aber manchmal ist man machtlos, wenn man anderen helfen soll. So komme ich mir jetzt vor."
"Das musst du nicht, da muss ich jetzt alleine durch."
Michaela setzt sich zu Ilona und umarmt sie ganz fest. Ein paar Tränen rollen über ihr Gesicht.
"Muss das Leben so kompliziert sen? Ich liebe eine Frau, sie liebt mich und trotzdem weiß ich nicht woran ich bin. Was ist wenn ich ihr als Frau besser gefalle? Dieser Gedanke lässt mich einfach nicht los. Ich traue mich auch nicht sie zu fragen, weil ich Angst habe sie könnte das falsch verstehen."
"Was ist daran falsch zu verstehen?"
"Weiß ich auch nicht, ich weiß momentan gar nichts, außer, dass ich wahnsinnig verliebt bin."
"Dann warte doch einfach ab. Vielleicht weiß Angelika auch nicht so richtig mit der Situation umzugehen. Taste dich ganz langsam vor, ganz langsam. Bestimmt merkst du dann in welche Richtung es geht. Ich glaube Angelika will mit dir zusammen sein. Da ist dein Arbeitsplatz genau richtig. Die Einschränkung, dass du als Frau da arbeiten musst, ist ja von Gott gewollt. Vielleicht ergibt sich später mal einen andere Möglichkeit mit Angelika zusammen zu leben und sich nicht den ganzen Tag zu sehen."
Das muss Michaela erst mal verdauen. Sicher macht die Liebe so blind, dass er sich nichts Anderes mehr vorstellen kann........................Es ist ja auch so schön..........

NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2198 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 6. Mär 2020, 09:39

Gestern kam wieder das Bäcker Auto.
Doris war jetzt schon drei mal, natürlich in Kittelschürze hingegangen, um uns nicht dem Hungertod preis zugeben. Gestern hat sie mir schon am Morgen signalisiert, dass ich mich auch mal wieder bemühen könnte mich an der Beschaffung unserer Nahrung zu beteiligen.
Ich hatte mich schon angezogen. Weil wir uns noch in der Heizperiode befinden, habe ich ein wadenlanges Sommerkleid gewählt. Wollte eigentlich nicht raus gehen. So gegen 10 Uhr MEZ. hörte ich die Bimmel des Bäcker Autos. Schnell fragte ich Doris, ob sie schnell mal Brot holen würde.
Ein klares und deutliches "Nein" war die Antwort. Sie habe mir schon Kittel und Anorak hin gehangen. Ich machte noch einen Versuch. Mein Kleid sei zu lang für einen Kittel, so kann ich nicht raus gehen.
Keine Reaktion. Wenn ich jetzt nicht reagiere, dann muss ich noch mit dem Auto hinterher fahren.
Ich also schnell den Kittel über, Anorak an und raus.
Da standen schon 3 Nachbarinnen. "Na, auch mal wieder Sehnsucht nach mir gehabt?" kam es von der Verkäuferin. Als die 3 Frauen vor mir weg waren, sagte die Verkäuferin, dass sie gar nicht wusste, dass ich auch Kleider trage. Gefühlt stieg mir Röte ins Gesicht. Ich antwortete schnell, dass man alles mal probieren muss. Ich wollte keine Vertiefung des Gespräches.
Sie sagte dann, dass ich im Sommer mal öfter im Kleid einkaufen kommen soll, sie sehe auf ihrer Tour fast nur Kittel tragende Frauen. Das wäre schon langweilig.
Das es Euch nicht langweilig wird, höre ich mal auf.
Gruß Narea

..............Das Wochenende ist vorbei, Michaela ist schon im Büro. Sie wartet auf Angelika, weil die beiden heute ihre Inventur im Lager abschließen wollen. Die Tür ging auf und Angelika kam herein.
"Guten Morgen Michaela." Sie ging zu ihr hin umarmte sie und gab ihr einen Kuss. Michaela erwiderte ihn und drückte Angelika ganz zärtlich.
Als sie gerade ihre Inventur Unterlagen nehmen wollten, kam die Oberschwester ohne anzuklopfen ins Büro. "Wie ich sehe sind sie auf den Weg ins Lager. Ich komme gerade von dort. Wundern sie sich nicht, wenn sie ihre neue Kittelkreation nicht vorfinden. Die Schwesternschülerinnen habe ich heute fürs Lager eingeteilt, um ihnen beim Abschluss der Inventur zur Hand zu gehen. Sie haben mich gefragt, ob sie die Kittel auch mal Probe tragen dürfen. Seien sie nicht böse, ich habe es ihnen erlaubt. Dazu möchte ich noch sagen, dass es mir leid tut, dass ich neulich so überreagiert habe. Ich schätze ihre Arbeit sehr, besonders ihre, Schwester Angelika. Durch die Unterstützung von Michaela habe ich gemerkt, dass sie sich gut ergänzen."
Sie hat das Büro verlassen. Michaelas und Angelikas Mund blieb offen. Das hätten sie nie von dieser Frau erwartet.
Im Lager angekommen freuten sich die Schwesternschülerinnen über die neue Kleidung. Michaela und Angelika musste sich die Sackartigen Schürzen umbinden.
Die Arbeit ging gut voran, so dass sie früher Mittag gemacht haben. Angelika hat den Schwesternschülerinnen noch einen kleinen Auftrag mitgegeben. Sie sollten in der Mittagspause mal ganz spontan die anderen Schwestern fragen, was sie von neuen Kitteln halten. Die waren begeistert, dass nach so vielen Jahren eine Veränderung eintreten soll. Aber auch Ideen konnten bei Angelika abgegeben werden. Art des Kittels, Farbe oder doch wieder Schürze.
"Sieh mal Angelika, wie viele Zettel mit Wünschen der Schwestern hier abgegeben wurden."

Wenig später hat auch die Leiterin der Klinik von der spontanen Aktion Kenntnis erhalten. Sie kam in das Büro von Angelika.
"Treiben sie es bitte nicht zu bunt, Schwester Angelika."
"Nein, nein, mich interessiert nur mal der allgemeine Geschmack der Schwestern. Denn, wenn man sich in den Arbeitssachen wohl fühlt, dann steigert das doch auch die Arbeitsmoral."
"Sie scheinen ja gerade die Gefühle zu erforschen oder warum laufen sie noch in den alten Schürzen rum?"
"Weil zwei Schwestern gerade die 2 neuen Kittel testen."
"Was ist denn das Ergebnis ihrer Umfrage?"
"Das kann ich ihnen erst morgen mitteilen, denn wir haben noch keine Zeit gehabt, diese Zettel zu analysieren."
"Ich bin auch schon gespannt, wie unser Personal auf ihre, vielleicht schon überfällige Aktion reagiert hat. Informieren sie mich umgehend, so dass ich reagieren kann."
"Das machen wir, danke."
Die Klinik Leiterin verließ das Büro. Angelika nahm Michaela in die Arme. Schönes Ende einer Aktion.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2199 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 10. Mär 2020, 08:40

...........Diesen Abend verbringt Michaela bei Angelika. Sie hat ein schönes Abendessen vorbereitet, das mit einem Glas Sekt beendet wurde. "Das ist für die schöne Aktion, die wir beide durchgezogen haben."
Dann nimmt Angelika Michaelas Hand und zieht sie zum Sofa. Auf dem kleinen Tisch davor steht schon eine Flasche Rotwein und viel Knabberkram. Angelika nimmt beide Hände von Michaela, hält sie ganz fest und und führt ihren Mund zu dem von Michaela. Sie spielen mit ihren Zungen, küssen sich innig. Ihre Hände lösen sich und umschlingen jetzt ihre Körper.
Bei Beiden kullern kleine Tränchen über ihre Wangen. Als ob sich ihre Körper befreit haben. Befreit vom Gefühl des Abwartens. Endlich den Anderen in den Arm nehmen können.
Angelika löst sich zuerst und hält Michaela das Weinglas hin. Sie stoßen an und küssen sich wieder.
"Angelika, hast du dir schon über unsere Zukunft Gedanken gemacht?"
"Natürlich und wenn du denkst, dass ich zu einem Ergebnis gekommen bin, dann muss ich dich enttäuschen. Ich habe mich in dich verliebt. So wie du jetzt vor mir sitzt. Du bist ein so netter Mensch, du hast mir auf den ersten Blick gefallen. Ich habe gleich gesehen, dass du keine Frau bist. Aber das hat mich so gereizt. Du siehst so fantastisch aus, dass ich mich auf jeden Tag mit dir freue."
"Du hast gesehen, dass ich ein Mann bin und hast dich trotzdem in mich Verliebt? Das verstehe ich nicht. Magst du Frauen?"
"Nein."
"Was nein?"
"Nein, ich mag keine Frauen und du bist ja auch keine."
"Trotzdem liebst du mich so wie ich jetzt aussehe."
"Ja, von ganzem Herzen. Warum ist das für dich so, wie soll ich sagen, verwunderlich? Du hast so ein hübsches Gesicht, eine super Figur und ich habe nur das getan, was mein Gefühl raus schreien würde, wenn es reden könnte, mich wahnsinnig in dich verliebt."
Michaela fehlen die Worte. Sie bekommt es nicht auf die Reihe, dass Angelika Männer liebt und ihn als Frau zurecht gemacht, zu ihrem Liebsten oder ihrer Liebsten erkoren hat.
"Michaela, ich kann mir vorstellen, dass es für dich schwer ist. Ich kenne dich nur so und habe Angst davor, dich als Mann zu sehen. Bitte bitte, gebe mir etwas Zeit. Wenn du wüstest wie es in meinem Inneren aussieht, dann würdest du dich wundern."
Eigentlich hatte sich Michaela von diesem Abend einen anderen Ausgang versprochen. Das Frausein nur noch auf der Arbeit ausüben zu müssen und als Mann mit Angelika zusammen leben.
Angelika bemerkte eine Enttäuschung bei Michaela.
"Was ist los Michaela? Du siehst auf einmal so traurig aus."
"Das bin ich auch. Ich weiß nicht woran ich bin. Du liebst mich, ich liebe dich. Ich weiß, dass du eine Frau bist. Du weißt aber nicht wen du lieben sollst. Mich als Frau? Mich als Mann, den du noch nie gesehen hast?"
Jetzt muss Angelika reagieren....................................

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2200 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 10. Mär 2020, 10:14

Mal was Privates.
Am Sonntag wurden wir von Olaf und Carmen eingeladen. Es war ein wunderbarer Tag. Erst dachte ich, dass Hosen gut passen würden. Es reichte aber nur ein Blick von Doris und ich hatte einen Jeansrock an. Manchmal denke ich ob ein Jeansrock nicht schon wieder zu jugentlich wirkt. Ich behielt ihn an. Lange Stiefel trage ich am Liebsten zu Röcken, also auch vorgestern.
Nach dem wir über Gott und die Welt und Corona gesprochen haben, sagte Carmen, dass sie eine Idee für den Kittelschürzen Club hat.
Sie wolle beim nächsten Treffen den Vorschlag machen, dass wir und mal mit anderen Clubs oder Vereinen, die auch das Kittelschürzen Gen in sich tragen, treffen. Ich stutzte etwas. Die Idee ist toll. Aber soll es mehr so verrückte Hühner geben, wie wir? Carmen hatte aber schon im Internet gewühlt.
Zwar keine Kontakte getätigt aber einige Vereine gefunden. Sie wollte erst mal alle fragen.
Dazu hatte sie noch eine Idee. Ob man, wenn es dann mal zu einem Treffen kommen sollte, nicht geschlossen in gleichen Kittelschürzen auftreten könne.
Um Olaf und mich machte sie sich keine Sorgen, wir würden mit etwas Schminke gar nicht auffallen.
Da haben wir am Donnerstag aber ein heißes Thema zu bearbeiten. Bin schon gespannt.
Gruß Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2201 im Thema

Beitrag von NAREA » Mo 16. Mär 2020, 13:02

Die nächsten Tage sehen sich Angelika und Michaela nur im Büro. Michaela merkt, wie Angelika mit sich kämpft, ein längeres Gespräch aus dem Wege zu gehen.
Dann geht die Tür auf und eine Schwester richtet Michaela aus, dass sie sich bei der Leiterin der Klinik melden soll. Nicht ahnend warum, geht sie zum Büro der Klinik Chefin.
"Frau Michaela, setzen sie sich bitte. Ich habe sie rufen lassen, weil ich ihnen einen Vorschlag machen möchte. Wie sie sicher schon mitbekommen haben wird uns meine Sekretärin und rechte Hand aus Altersgründen verlassen. Ich biete Ihnen diesen Arbeitsplatz an."
Es klopft an der Tür. Margot, die "noch" Sekretärin kommt mit einem Tablett mit drei Tassen Kaffee herein. Sie setzt sich zu den Damen.
"Danke Margot. Das ist Frau Michaela, die Nachfolgerin für deinen Arbeitsplatz. Wenn sich Michaela dafür entscheiden sollte, würde ich vorschlagen, dass du sie in ihre neue Arbeit einweisen kannst."
Michaela bekam große Augen.
"Bitte entschuldigen sie Michaela, ich habe ihre Antwort nicht abgewartet, möchte sie auch nicht unter Druck setzen. Wenn sie Bedenkzeit brauchen, dann bekommen sie die natürlich. Sie sollen nur wissen, dass Margit sie gut einarbeiten wird."
Margot: "Dass sie Michaela hier sitzen ist kein Zufall. Seit sie hier arbeiten kam mir ihr Name immer in Zusammenhang mit Verbesserung unseres internen Systems, was anders machen und auch ihre Freundlichkeit gegenüber den Mitarbeiterinnen hier im Haus, zu Ohren. Darum habe ich sie der Klinik Leitung als meine Nachfolgerin vorgeschlagen."
"Ich bin etwas verlegen, Entschuldigung, das kommt mir so unwirklich vor."
"Warum? Vielleicht sie weil denken, woher wir das wissen? Wir wissen viel über unsere Mitarbeiter. Sie werden nicht ausspioniert, man redet mal so über Jemanden, wie man es überall macht. So hört man was heraus, was man sonst nie erfahren würde. Über sie wird nur Positives erzählt. Wenn ich ihnen sagen würde, wer von ihnen so begeistert ist, dann würden sie das nicht glauben."
"Darf ich das trotzdem erfahren?"
"Nur wenn wir uns einig werden. Wenn sie aber gerne weiter in der Abteilung Versorgung arbeiten möchten, dürfen sie das natürlich. Leider gibt es da keine Möglichkeit einer höheren Gehaltsstufe. Wenn sie ihren neuen Arbeitsvertrag sehen wollen, dann schauen sie ruhig mal rein."
Sie schob ihr den Vertrag zu. Michaela las ihn.
"Ich sage ihnen morgen bescheid, das muss ich überschlafen. Nicht weil ich unsicher bin, nein ich möchte mir klar werden, ob ich das bewältigen kann."
"Kein Problem, wir sehen uns morgen."
Michael verließ das Büro. Die Leiterin und Margot schauten sich an. "Wird sie es machen?"

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2202 im Thema

Beitrag von NAREA » Mi 18. Mär 2020, 18:22

Hallo,
ich sitze hier und überlege, ob ich schreiben soll. Das Virus hat uns voll im Griff. Mit 68 gehöre ich fast schon zur Risiko Gruppe. Sträube mich aber noch dagegen. Uns geht es gut. Wir haben nur Angst vor den Idioten, die das Toilettenpapier wegkaufen und horten. Kein Mangel, wenn alle Supermärkte offen sind könnte jeder seine gewohnten Mengen kaufen. Mich würde nicht wundern, wenn bei Ebay Toilettenpapier für Rolle 10,-€ angeboten wird, natürlich Selbstabholung.
Ich dachte wir leben in einer SOLIDARGEMEINSCHAFT aber es ist sich jeder noch selbst der Nächste.
Schade. (Toilettenpapier ist nur ein Beispiel, die Unvernunft kennt ja keine Grenzen)

...........Michaela sitzt zu Hause und hält den neuen Arbeitsvertrag in den Händen. Ihre Gedanken schweifen schon weit voraus. = Wenn ich die Stelle annehme, bin ich verpflichtet weiterhin als Frau zu leben= Sie legt den Vertrag zur Seite und überlegt. Helfen kann ihr niemand. Eine Entscheidung
für´s Leben? Was wird Angelika sagen?
Am nächsten Tag geht Michaela zur Leiterin der Klinik. Margot empfängt sie im Vorzimmer.
"Na, erhalten wir eine positive Antwort?"
"Nur wenn sie mir sagen wer mich so warm empfohlen hat!"
"Das macht die Chefin. Sie können schon mal durchgehen, sie erwartet sie."
Mit einem Lächeln im Gesicht begrüßt Frau Koch Michaela.
"Guten Morgen Frau Michaela, ich hoffe sie bringen eine gute Nachricht."
Michaela reicht Frau Koch den unterschriebenen Vertag rüber.
"Das freut mich Michaela, ich war mir nicht ganz sicher aber jetzt bin ich sehr zufrieden."
"Nun können sie mir ja auch sagen, wer mich empfohlen hat. Mir fällt niemand ein."
"Ich glaube, das würden sie nicht erraten. Die Oberschwester war es. Sie wurden von Ihr beobachtet. Ihre Arbeit im Lager hat ihr gefallen, so wie sie das gehändelt haben und die Inventur des Lagers war wohl der ausschlaggebende Aspekt, mich zu informieren, dass sie auch Margot vertreten könnten."
"Das hätte ich nicht erwarte. Aber es freut mich. Wann soll ich denn anfangen?"
"Ab Morgen, Margot hat noch 4 Wochen, genug Zeit um sie einzuarbeiten."
"Gut, dann gehe ich jetzt mal zu Schwester Angelika und berichte ihr die Neuheit."
"Sie weiß noch nicht, was sie machen werden? Das hätte ich nicht gedacht. Sie haben doch so ein gutes Verhältnis."
Michaela tut so als ob sie das nicht gehört hat und verabschiedet sich.

In ihrem und Angelika´s Büro angekommen wird sie gleich gefragt, wo sie denn so spät her komme.
"Ich war bei der Klinkleiterin Frau Koch und habe meinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben."
"Was hast du???"
"Meinen Arbeitsvertrag unterschrieben."
"Du hast doch einen."
"Ja, jetzt habe ich einen besseren. Ich werde Margot im Vorzimmer von Frau Koch ablösen."
"Stimmt ja, Margot geht ja in Rente. Eine Schwester war auch schon hier und hat Geld für ein Abschiedsgeschenk gesammelt. Man da freue ich mich aber für dich. Wann soll es denn losgehen?"
"Montag."
"Ach mein...ah Michaela, da werde ich wieder einsam hier sein."
"Was wolltest du denn sagen, eben das mein...?"
"Ich wollte mein Schatz sagen."
"Und warum hast du nicht?"
"Weil mir gerade in diesem Moment eingefallen ist, dass ich heute 1 Stunde eher nach Hause gehe und für meine Liebste eine Überraschung besorgen werde."
"Es ist nur ein Arbeitsvertrag."
"Ja, aber er zeigt mir, dass du hier an der Klinik bleibst."
Jetzt kann sich Michaela nicht mehr halten und muss Angelika drücken und küssen.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2203 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 19. Mär 2020, 14:39

Am Abend lud Michaela Angelika zu sich ein. Er wollte mit ihr allein ein Glas Sekt auf seinen Aufstieg leeren.
"Warum hast du mir nicht erzählt, dass du zu Frau Koch kommen solltest?"
"Weil ich nicht wusste was sie wollte, hätte ja was ganz Banales sein können. Außerdem hatten wir kurz vorher noch einige gedankliche Differenzen. Ich dachte ich entscheide erst mal nur für mich, weil mein Leben, so verkorkst es nun schon ist, auch nur von mir bewältigt werden muss. Ich war bis vor 7 Monaten noch ein gestandener Mann, der Vater werden sollte. Die schlimmsten Umstände, die ich je erlebt habe, brachten mich in eine Situation, die zu dem Zeitpunkt als richtig und alternativlos angesehen wurden. Durch eine Frau, die mich aus einer ausweglosen Situation gerettet hat und ihre Freundin, die in Berlin lebte, bin ich so wie ich jetzt bin. Dafür bin ich sehr dankbar."
"Das ist ja eine unglaubliche Geschichte."
"Genau so kann man es beschreiben. Aber ich habe den Vorteil dir alles beweisen zu können. Wenn ich dir an einem Abend, wenn du in meinen Armen liegst, ich dir alles erzählen kann und zur Krönung noch die beiden Frauen vorstellen kann, gibt es keine Möglichkeit mehr, mir nicht zu glauben."
"Wann ist der Tag, an dem ich in deinen Armen liege, deine Freundinnen zu unseren Füßen sitzen und deine Geschichte absegnen?"
"Ach Angi, du bist ja unromantisch. Ich lege dir mein Leben zu Füßen und du ärgerst mich."
"Weißt du Michaela, ich brauche keine Geschichte, keine Beweise und Gegenüberstellungen. Ich glaube dir, weil ich in deine Augen schaue und merke, dass sie so viel aussagen. Dein Blick kann nicht lügen."
Das ist was, dass Michaela nicht erwartet hat. Ob es die Verschmelzung seines Körpers mit der weiblichen Kleidung war, die er akzeptiert hat, weil er das musste oder die Anspannung, weiblich sein zu müssen, weil sein Leben darauf fixiert zu sein scheint, flossen Tränen über seine Wangen, die einfach nicht aufhören wollten.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2204 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 19. Mär 2020, 14:41

Leider etwas kurz aber ich bessere mich. Entschuldigung.
Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2205 im Thema

Beitrag von joana » Do 19. Mär 2020, 19:21

Immer wieder schön von dir zu lesen,egal ob real oder Geschichte

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