Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 144

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Lotte
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2146 im Thema

Beitrag von Lotte » Fr 11. Okt 2019, 14:18

Hallo Narea.

Ich geniesse bereits jetzt in vollen Zügen von deine Geschichte (yes) (yes) und bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.
Wird Michael Gerdas Kleider und Röcke mögen?

Liebe Grüsse
Lotte
"Het leven begint op het moment waarop je je niets meer aantrekt van wat andere mensen over je denken"
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2147 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 15. Okt 2019, 11:02

Teil III

Bei der Suche nach tragbarer Kleidung für Michael verhielt dieser sich sehr zurückhaltend.
Greta hielt ihm immer andere Stücke entgegen. Er schaute nur nach unten.
"Wollen wir erst unseren -auf du und du- Wein trinken? Irgendwas wirst du anziehen müssen."
Michael nickte. Sie saßen zusammen und schwiegen.
"Michael, schweigen hilft nicht, wir müssen jetzt endlich eine Lösung finden. Ich schlage vor, dass ich dir nach her Sachen gebe, die du anziehen wirst. Vergiss, dass es nicht deine sind. Sonst wird das hier nie was."
"Warum kannst du mir nicht einfach was aus meiner Wohnung holen?"
"Weil du keinen Schlüssel hast. Ich gehe nicht in die Gaststätte und frage nach deinen Sachen."
"Der Hausmeister hat auch noch einen, so für Notfälle."
"Und der gibt ihn mir, nur weil ich dich kenne und das nicht mal richtig?"
"Das weiß ich nicht, der war auch an dem Abend in der Gaststätte."
"Dann kannst du das gleich vergessen. Ich fahre da nicht hin. An deine Sachen kommst du nur mit der Polizei. Dafür wäre es schon besser, wenn du eine neue Wohnung hättest. Dort wirst du kaum unter diesen Umständen noch wohnen können. Wir könnten dir hier in der Stadt eine Unterkunft mieten."
"Das ist eine super Idee. Dann kann ich gleich mit dem Möbelwagen da vor fahren."
"Um eine neue Wohnung zu mieten brauchst du aber einen Ausweis."
"Der liegt auch in der Wohnung."
"Na toll, lasse uns erst mal was zum Anziehen suchen und dann sehen wir weiter."
Beide gingen ins Schlafzimmer zurück. Michael war besser drauf als vorher. War es der Wein?
Greta griff erst mal in ihr Wäschefach. Sie hielt ihm einen Schlüpfer hin. Michael zog in an. Da saß noch nicht alles so richtig, weil er etwas schmaler war als Greta. Sie hatte schon ein Unterhemd in der Hand. Weil sie eine Frau ist hat sie immer sehr feminine Wäsche gekauft. So war das Unterhemd ein BH-Hemd. Das passte sehr gut. Nur die Schlüpfer, die hingen mehr als sie passten. Sie suchte neue. Sie versuchte es mit einer Miederhose, die ja jede Frau hat. Ja, das passte besser, eigentlich recht gut. Michael beschwerte sich nicht. Sie schaute gleich nach wie viele sie hatte, denn er brauchte ja was zum Wechseln. Sie selbst hat die Dinger seit Jahren nicht mehr getragen.
"Hier hast du eine Strumpfhose, kannst du die alleine anziehen?"
Michael schaute sich das Knäuel an und nahm den Bund so, dass die Beinenden nach unten fielen. Dann wollte er seine Füße in je eine Öffnung stecken. "Hallt, halt, so geht das nicht." Zu spät. Diesen Versuch hat die Strumpfhose nicht überlebt. Greta holte eine andere, diesmal etwas dickere Hose aus ihrem unerschöpflichen Kleiderschrank heraus. "Ich zeige dir das, pass genau auf." Sie nahm die Strumpfhose und begann ein Strumpfbein in ihre Hände bis zum Zehabschluss zu wickeln. Michael staunte und ließ sich dann diesen Strumpf von Greta nach oben bis zum Oberschenkel hochziehen. "Das ist ja einfach." "Na dann wirst du den Zweiten selbst schaffen."
Michael machte es genau so, wie er es gesehen hat. Nach drei Anläufen hatte es gelappt. Er zog die Hose über die Miederhose so hoch er konnte. Sie saß gut. Greta erklärte ihm aber noch, dass eigentlich die Miederhose über die Strumpfhose gehört, damit diese schön straff am sitzt aber dafür trägt man Slips unter der Strumpfhose. "Heute muss es erst mal so gehen. Hast du einen Wunsch? Lieber ein Kleid oder Rock mit Bluse oder Pullover?" Michael schaute sie etwas entgeistert an. Greta merkte, dass er überfordert ist. Wenn man sowas noch nie im Leben getragen hat, schaut man wohl so.
"Du weißt aber schon was ein Kleid oder ein Rock ist?"
"Ja, ja, aber wie soll ich wissen was ich lieber tragen will?"
"Da hast du recht, bitte entschuldige. Ich persönlich trage lieber Kleider, weil die so herunter hängen und wenn man will auch mit Gürtel getragen werden. Röcke hängen an der Taille fest und werden durch gute Passform oder einem Gürtel da gehalten. Pullis oder Blusen werden dann, wie bei Hosen, mal drüber oder hinein gesteckt, getragen."
Michael verzog keine Miene.
"Sag mal, willst du mich jetzt ver...eissern?"
"Nein, nein, ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht." "Was willst du nun anziehen?"
Greta wurde ungeduldig. Sie hatte schon ein Kleid in der Hand und hielt es Michael hin. Der ließ also Greta entscheiden. Das Kleid rutschte schnell an seinem Körper herunter. Grob gesagt, es passte. Aber es konnte nicht passen, weil Greta etwas fülliger war. Sie überlegte. Das Kleid endete unter dem Knie. Ein Gürtel könnte den Gesamteindruck verbessern. Ja, sie holte einen Gürtel. Gleich sah alles viel besser aus. Michael ging langsam zum Spiegel.
"So soll ich rumlaufen? Greta, das geht nicht." Greta war auch nicht so begeistert. Sie überlegte, ob sie es doch mit einem ihrer Röcke probieren sollte.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2148 im Thema

Beitrag von NAREA » Mi 16. Okt 2019, 10:12

Weiter mit Teil III

Michael zog das Kleid mit Gretas Hilfe wieder aus. Sie gab ihm einen wadenlangen Rock, der gerade geschnitten war. Durch die am Bund angebrachten Schlaufen zog sie einen Gürtel aus ihrem unerschöpflichen Fundus. Der Rock hätte aber fast schon so gepasst.
"Möchtest du lieber ein Hemd oder einen Pullover?"
"Gebe mir mal ein Hemd."
Greta zog eine rot karierte Bluse aus dem Schrank. Michael zog sie über und hatte Schwierigkeiten mit den Knöpfen. "Komm ich helfe dir, ist nun mal ein Frauenhemd." Dieses Hemd hing nun über den Rock.
"Mir würde es besser gefallen, wenn es im Rock stecken würde."
Michael öffnete den Gürtel und stopfte die Bluse in den Rock. "Siehst du, sitzt gleich viel besser. Möchtest du noch eine Strickjacke? Es ist noch kühl heute morgen." "Ja gerne."
Sie waren mit der Einkleidung fertig. "Komm Michael, wir müssen noch den Frühstückstisch abräumen und abwaschen." Michael ging vom Schlafzimmer in die Küche.
"Sag mal Greta, ist es normal, dass man im Rock keine großen Schritte machen kann?"
"Nein, das ist nicht normal. Nur in diesem Rock kann man das nicht. Wenn du willst, dann suche ich dir einen anderen heraus. Einen alten Minirock habe ich auch noch."
"Nein, lass mal, werde mich noch daran gewöhnen."
Michael ließ warmes Wasser ins Abwaschbecken. Greta stellte das Geschirr daneben.
"Warte mal bitte einen Moment, ich hole dir schnell eine Schürze."
"Die brauche ich nicht, sowas habe ich bei mir zu hause auch nicht."
"Da hattest du auch deine eigenen Sachen an. Hier bei mir wird in der Küche eine Schürze getragen. Wenn sich deine Anwesenheit hier länger hin ziehen sollte, wirst du mir auch beim Putzen helfen müssen und da wird eine Kittelschürze getragen." "Was ist das denn?" "Das ist ein Kleid, das schmutzig werden darf." "Du hast ja komische Sitten hier. Und wenn ich mich weigere?"
"Dann musst du einkaufen gehen." "Aber nicht so." "Wie denn sonst, meinst du hier fallen Hosen vom Himmel?"
Greta band Michael die Latzschürze um. "Was wollen wir denn nach dem Abwasch machen?" fragte Michael. "Das weiß ich auch nicht. Es soll schönes Wetter werden. Wir könnten spazieren gehen."
"Das hast du sicher nicht im Ernst gemeint. Ich mache so keinen Schritt vor die Tür. Lieber sterbe ich." "Dann aber nicht in meiner Wohnung. Sieh mal, wie sollen wir es denn sonst machen? Ich kann dir nichts anderes bieten und wegen dir kann ich doch auf meine Freiheit auch mal nach Draußen zu gegen nicht verzichten. Hast du im Leben noch nie einen Rock getragen? nicht mal als Kind oder zu Fasching?"
"Nein, ich fühle mich auch nicht sehr wohl in den Sachen. Es ist als ob mein Körper rebelliert. Ich kann das nicht so beschreiben."
"Das tut mir leid Michael, ich dachte, ich helfe dir damit."
"Das machst du ja auch. Und ich bin dir auch sehr dankbar dafür. Ich kann aber nicht aus meiner Haut."
Greta gingen so viele Gedanken durch den Kopf. Wie sie Michael helfen könne. Aber die Situation ist verfahren. In seinem Dorf wartet ein Keuschheitsgürtel auf ihn. Bei ihr nur Damenkleidung. Was ist besser. Michael weiß das auch. Greta will versuchen ihn zu beruhigen und mit ihm ein paar Tage, die sie Urlaub nehmen will, seine Situation zu verbessern. Was heißt das? Entweder er geht zur Polizei und zeigt die Klicke um den Gastwirt an, um so an seine Papiere und seine Sachen zu kommen oder er begibt sich mehr und mehr in Gretas Hände.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2149 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 18. Okt 2019, 09:26

Hallo, heute ist Freitag, das Wetter nicht so toll.
Doris muss Montag in die Uni Klinik nach Rostock. Ihr Rücken funktioniert nicht so wie er soll. Wird wohl eine Woche dauern. Ich bin nun seit einiger Zeit vermehrt die Hausfrau. Nur beim Kochen stelle ich mich blöd an. Nicht mit Absicht, ich habe einfach kein Talent. Verhungern würde ich nicht aber guter Geschmack fühlt sich anders an. Einiges kocht sie mir schon vor und friert es ein. Die restlichen Tage überbrücke ich mit Milchreis und Bratkartoffeln. Spiegeleier kann ich auch noch.
Werde nach her noch sauber machen. Sitze hier schon im entsprechenden Outfit. Vielleicht gehen wir heute Nachmittag noch spazieren wenn es nicht regnet. Am Abend wollen wir noch mit Nachbarn zusammensitzen und quatschen. Ich überlege, ob ich bei dem Wetter noch mal den Grill heraus hole.
Doris hat mir eine neue Grill Schürze geschenkt. Jetzt aus Leder, denn die alte Schürze hatte zu viele Brandflecken. Bin eben nur Leihe an dem Gerät. Als ich mal angefangen habe mit dem Brutzeln, war ich ein richtiger Nylonkittelschürzenfetischist. Da war jeder Funken Spritzer sofort ein Loch.
Jetzt achtet Doris immer genau darauf, dass ich nichts Falsches an habe. Mein Vorschlag, dass ich beim Grillen nur Shirt und kurze Hose trage, will sie nicht so richtig akzeptieren.
Na lassen wir es ran kommen.
Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch, die immer noch gerne auf meiner landen.
Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2150 im Thema

Beitrag von NAREA » Mo 21. Okt 2019, 09:13

"Michael, passe mal auf, so wie du jetzt da stehst sieht das blöd aus. Rock, Bluse, Strupfhosen sind o.k. Ich gebe dir jetzt mal ein paar Stiefel von mir, die du anprobierst, sollten sie passen, dann gehen wir beide mal an die frische Luft. Keine Angst, es wird dich keiner erkennen."
Greta holte flache lange Stiefel. Sie waren eine Nummer zu groß. "Was hast du bloß für kleine Füße. Aber besser als zu groß als zu klein. Ich stopfe mal ein paar Socken von mir vorne rein. Na, besser oder schlupft es noch?" "Ja, passt gut aber wieso willst du jetzt raus gehen?"
"Weil ich beim Spazieren gehen immer die besten Ideen habe. So jetzt setzt du mal diese Mütze auf und ziehst diese Jacke an und gehst vor den Spiegel in der Diele. Stelle mal den kragen hoch und was siehst du dann?"
"Mich in deinen Sachen."
"Ich wollte eigentlich wissen, ob du dich so raus traust." "Wenn du mich ganz fest hältst."
"Na dann los. Auf der anderen Straßenseite beginnt ein kleiner Park, da entspanne ich immer oder laufe ein paar Runden."
Sie hakten sich unter, so wie viele Frauen mit ihren Freundinnen spazieren gehen.
"Du Michael, ich habe in Berlin eine sehr gute Freundin, die wird mir sicher helfen. Ich werde sie fragen, ob sie mal in dein Dorf fahren würde und sich nach dir erkundigt. So erfahren wir wie die Stimmung da ist. Was hältst du von der Idee?"
"Du meinst, sie würde das machen?" "Klar, die macht noch ganz andere Dinge." "Dann lasse sie das machen." "Ich werde sie auch bitten ein paar ihrer Sachen für dich mit zubringen, denn sie ist etwas schlanker als ich." "Vielleicht hat sie auch ein paar Hosen über." "Vielleicht, ich kann ja mal fragen.
Beide waren fast eine Stunde im Park. Gesehen wurden sie von vielen Menschen. Darauf geachtet, ob die sie gemustert oder begafft wurden, haben sie nicht. Sie waren so tief in ihrem Gespräch vertieft. Greta holte noch etwas Kuchen aus einer Bäckerei, so dass sie am Nachmittag schön Kaffee trinken konnten.^
Greta telefonierte am Abend fast eine Stund mit ihrer Freundin Ilona aus Berlin. Michael verstand nur Brocken, er saß vor dem Fernseher.
"Ilona kommt am Wochenende zu uns, dann wird sie Sonntag gleich in dein Dorf fahren."
"Toll, dann muss ich mich sicher noch so lange verstecken?"
"Vielleicht auch länger, mal sehen wie die Lage ist. Hätte auch nicht gedacht, dass da so aggressive Leute wohnen."
Die Woche über blieb Michael in der Wohnung, nur abends machten beide Spaziergänge. Er wurde von Greta an der Hausarbeit beteiligt. Was sonst, wenn man schon kostenlos Speise, Trank und Bett bekommt. Michael zog die Kittelschürze von Greta manchmal gar nicht mehr aus, weil er sie am Abend doch wieder brauchte. Greta schmunzelte nur über das Verhalten ihres Gastes.
"Michael, kannst du mal den Mülleimer raus tragen? Die Tonne steht neben dem hinteren Eingang."
Ihm durchfuhr ein Schlag. "Das kann ich nicht, nicht so." "Wie denn sonst? Willst du was Schöneres anziehen?"
"Nein, ja, ich weiß nicht." "Das ist doch genau das Richtige. Eine Schürze und ein Mülleimer ergänzen sich ja fast."
"Ich traue mich nicht." "Wenn du hier wohnen willst, dann darfst du nicht so zimperlich sein. Ich schicke dich ja nicht zum Bäcker oder zum Supermarkt. Obwohl das auch mal spaßig wäre. Na mach schon. Wenn du solche Angst hast, dann setze meine Mütze auf oder binde dir ein Tuch um den Kopf." Michael ging los, setzte sich die Mütze auf, die er schon mal getragen hat und brachte den Mülleimer zur Tonne. Als er die Hintertür des Reihenhauses öffnete, sah er nur Garten und Büsche. Links neben dem Ausgang stand ein Verschlag in dem die Mülltonne neben der Papiertonne stand. Jetzt begriff er warum Greta auch keine Bedenken hatte ihn in Schürze zur Mülltonne zu schicken.
"Na, ist deine Angst verflogen?" "Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich sofort losgegangen."
"Ja der Garten ist schön zugewachsen. Nur wenn man im oberen Stockwerk aus dem Fenster schaut, sieht man etwas mehr, was im Garten los ist."
Greta machte sich daran Vorbereitungen zu treffen, weil ihre Freundin doch am Freitag kommen will. Ihre neue Haushaltshilfe hat es sich wieder vor dem Fernseher bequem gemacht.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2151 im Thema

Beitrag von Lotte » Mo 21. Okt 2019, 14:57

Hallo Narea

Schöner Fortsetzung er Geschichte!
Ich werde immer neugieriger auf den weiteren Verlauf; welche Rolle wird Ilona in der Geschichte spielen?

Liebe Grüsse
Lotte
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2152 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 22. Okt 2019, 13:32

Teil IV Der Besuch

Ilona ist schon am Freitag Nachmittag angekommen. Sie arbeitet bei einer Berliner Behörde, da ist Freitag eh nicht mehr viel los. Greta hat sie gleich in ihrem Schlafzimmer einquartiert. In ihrem französischen Bett ist ja viel Platz.
Ilona hat einen ganzen Koffer mit Sachen für Michael mit gebracht. Der hatte sich in der Zwischenzeit auf einer Bank im Garten die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Er grübelte aber auch wie er Ilona gegenüber treten soll. Schade um die Grübelzeit, er hat doch keine Alternative. So wie er jetzt aussah musste er den Kennenlernakt über sich bringen. Greta hat nicht gesehen, was er an hat als er in den Garten ging. Im Gästezimmer hing das Kleid und die Bluse über der Stuhllehne. Sie schaute aus dem Fenster. Da saß er in ihrem Kittel in der Sonne.
"Du Ilona, ich werde Michael jetzt rufen, wundere dich nicht. Er trägt meine Kittelschürze."
Greta öffnete das Fenster und rief "Michaela, kommst du mal." Michael reagierte sofort. Das kleine "a" war wegen der Nachbarn, die ihre Augen auch überall haben.
Ilona stand in der Küche. "Hallo Michael, ich bin Ilona, Gretas beste Freundin. Schön dich kennen zu lernen." "Ich freue mich auch, würde gerne etwas besser angezogen vor ihnen stehen aber die Umstände kennen sie ja schon, glaube ich."
"Ja, die kenne ich. Wollte Greta helfen diese Situation zu meistern, so wie es Freundinnen machen. Es ist ihnen doch nicht unangenehm?"
"Nein, ich habe doch keine große Wahl."
Greta mischte sich ein, weil sie dieses "Sie" und "Ihnen" nicht hören wollte und bat zum Brüderschaftstrunk. Weil Michael immer noch in seiner Kittelschürze da stand, machte er den Vorschlag Kaffee zu kochen. Kuchen hatte Greta schon am Morgen gebacken.
"Greta, muss er hier so rumlaufen?"
"Wie rumlaufen?"
"Na in dem hässlichen Kittel."
"Ja, das war die Abmachung. In der Küche oder beim Putzen wird Kittel getragen."
"Das macht er mit?"
"Siehst du doch."
Ilona schüttelte den Kopf und ging in die Küche. "Michael, nach dem Kaffee werden wir beide mal andere Sachen für dich heraus suchen. Greta war immer schon etwas dicklicher als ich aber dafür kann sie ja nichts."
"Das habe ich gehört, wehe du quatscht hier noch mehr aus, dann schläfst du in der Besenkammer."
"Au, da war ich wohl zu laut."
Die Kaffee Runde dauerte doch länger. Draußen wurde es schon dunkel. Weil Ilona noch ein Fläschchen Likör mitgebracht hatte, wollte keine der Damen so richtig aufstehen. So sass Michael die ganze Zeit im Kittel am Tisch.
Da alle drei kein Mittag gegessen haben und nur der Kuchen in ihrem Magen war, hatte der Alkohol leichtes Spiel sich in den Körpern auszutoben. Ilona lallte schon etwas und wollte wissen, was Greta ihm an Unterwäsche spendiert hat. Der ging es auch nicht besser und sagte nur, dass es das Beste ihrer Wäsche ist, was der her gerade trägt. Michael konnte als Mann etwas mehr Alkohol ab und wollte sich in das Gästezimmer verziehen. "Das geht nicht kleiner Michael, du kannst uns hier nicht alleine lassen. Zieh doch mal den Kittel aus, ich will mal sehen was meine Freundin dir angezogen hat."
Zeigt er oder rennt er davon?

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2153 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 25. Okt 2019, 09:39

Michael wollte nicht. Er war etwas angeschlagen, wollte es aber nicht zeigen.
"Wenn wir alle wieder einen klaren Kopf haben, können wir uns weiter unterhalten, ich lege mich jetzt ein Stündchen hin."
Das gefiel den Frauen nicht. Sie versuchten ihn zu überreden aber Michael blieb stark und verschwand ins Gästezimmer.
Ohne Abendessen gingen auch die Frauen schlafen.
Am nächsten Morgen zog sich Michael den Bademantel von Greta über das Nachthemd und machte Frühstück. Zum Glück hatte Greta noch Brötchen zum Aufbacken im Kühlschrank. Er deckte den Tisch, bereitete die Kaffee Maschine vor und holte die Zeitung rein. Es war noch früh und keiner hat ihn in dem zu großen Bademantel gesehen. Als die Damen endlich erwachten, freuten sie sich über den Service. Ilona hatte ihren Morgenmantel mitgebracht aus dem eine helle Pyjamahosen herausschauten. Greta hatte nur ihr Nachthemd an, weil Michael den Bademantel an hatte. Er zog den Mantel gleich aus und legte ihn Greta um die Schultern. "Mir ist sowieso warm und ich hoffe es stört euch nicht, wenn ich so am Tisch sitze." Beim Essen wurde dann der Tag besprochen. Ilona sollte am Nachmittag in Michaels Wohnort fahren, um die Lage zu peilen. Mit einem ortsfremden Kennzeichen am Auto und dem Ansinnen einen alten Schulfreund besuchen zu wollen, ist es unauffällig vielleicht was heraus zu finden. "Da haben wir ja am Vormittag viel Zeit ein paar neue Sachen an dir aus zu probieren lieber Michael." Ein Grinsen von Ilona traf Michael.
"Du brauchst dich gar nicht so zu freuen, ich mache das sicher nicht freiwillig. Ich sträube mich nur nicht, weil ich keine andere Wahl habe und ich Greta unendlich dankbar bin, dass sie mir geholfen hat dieser betrunkenen Bande zu entkommen."
"Na dann verschwinde mal schnell unter die Dusche, wir kommen gleich nach, um aus dir eine Michaela zu machen." Die Frauen räumten noch den Tisch ab. Dann holten sie Ilonas mitgebrachten Sachen und gingen zu Michael ins Bad. Der war schon beim Abtrocknen.
"Super Michael, da können wir dir gleich die Lotion auftragen. Sowas hat dein Körper sicher noch nie zu spüren bekommen." Michael stand in der Mitte des Bades und ließ alles mit sich geschehen. Dieses Aufbringen der Lotion hatte auch zur Folge, dass sich sein Glied in die Höhe streckte.
"Na, na, was ist denn bei dir los. Dafür haben wir jetzt aber keine Zeit." Michael wurde rot. Er schämte sich. Ilona hatte aber auch daran gedacht. Über ein Höschen musste Michael nun eine Miederhose anziehen. Greta holte eine Binde aus dem Bad Schrank. "Sicher ist sicher." Sowas kannte er nicht. Schon gar nicht so eine große Binde. Greta hatte sich aber nicht vergriffen, sie nahm mit Absicht eine Nachtbinde, weil sie nicht wusste, ob Michael nicht doch noch eine Erektion bekommen würde. Sie wusste, dass bei Männern manchmal nichts zu halten ist, wenn der Samen schon vor dem Ausgang steht. "Greta, was machen wir mit seinen Brüsten? Das sah gestern schlimm aus an ihm."
"Was sah schlimm aus?" "Na als er da in deinem Kittel stand und der hing wie ein Sack an ihm herunter. Hast du nicht an einen BH gedacht?"
"Nein." "Ich aber. Sogar mit Einlagen." Michael hörte was von BH und protestierte gleich. "Hör auf zu meckern, das muss sein. Wie sieht das denn aus, so ohne Brust. Unten schicke Beine, Oben eine tolle Perücke und in der Mitte platt wie ein Brett, ne ne, nicht mit mir."
Michael ließ es geschehen. Nach dem Ilona ihren Push Up BH plus Einlagen Cup C positionierte, hatte Michael das Gefühl, dass sein Glied gar nicht mehr kleiner werden wollte.
"So Michael, hier noch ein Unterhemd und eine meiner Satin Blusen. Jetzt bist du fast eine Michaela." Ilona hielt ihm Strumpfhosen (sie half ihm, denn es ist nicht einfach als Mann solche Dinger an zu ziehen) und einen knielangen Jeansrock hin. Brav zog er alles an. Dann bat Ilona ihn vor den Spiegel im Schlafzimmer, wo ein Hocker stand. Sie wollte ihn nicht überfordern und gleich schminken. Aber ihre mitgebrachte Kurzhaarperücke sollte er schon mal tragen. Michael hatte wirklich schöne Beine. "Greta, hast du auch Schuhe für Michaela?"
"Nicht so richtig, meine sind 1/2 Nummer zu groß. Er hatte gestern Stiefel an, da habe ich Söckchen vorne rein gesteckt."
"Ich werde mal sehen, ob ein Paar von mir passt. Ich gehe mal schnell an meinen Kofferraum."

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2154 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 29. Okt 2019, 14:33

Als Ilona wieder kam hatte sie schwarze Langschaft Stiefel in der Hand. Was Michael sofort bemängelte waren die seiner Meinung nach zu hohen Hacken.
"Das sieht nur so hoch aus, wichtig ist doch erst mal das sie passen. Probiere doch mal, dann sehen wir weiter."
Michael setzte sich und streifte die Stiefel über seine Füße. Zog dann den Reißverschluss nach oben. Dann stand er auf und versuchte ein paar Schritte zu gehen. Ilona sah schon, dass er dabei die spitzen Hacken abbrechen könnte.
"Nein Micha, nicht so. Du musst versuchen die Schritte kleiner zu halten. Der Hacken wird dann nicht so brutal belastet, sondern kommt kurz vor der Sohle auf die Erde. Das macht den eleganten Gang mit so hohen Stiefeln aus. Versuche es mal, so hoch sind die Stiefel nun ja auch nicht."
Michael probierte unter Anleitung von Ilona das Gehen. Sie hatte recht, kürzere Schritte machten das Laufen angenehmer. "Passen dir die Stiefel besser als die von Greta?"
"Ja Ilona, ich habe hier einen besseren Halt drin. Hast du noch andere, so mit flacher Sohle?"
"Nein, sowas besitze ich nicht." "Schade, mass ich mich wohl an die Dinger gewöhnen."
Am Nachmittag wollte Ilona in das Dorf fahren, in dem Michael die Wohnung hat.
"Greta wollen wir Essen kochen oder in eine Gaststätte gehen?"
"Ich glaube wir essen heute lieber noch mal zu Hause, denn unsere Michaela wird noch ein wenig laufen üben müssen. Wenn du unterwegs bist, dann werde ich mit ihr spazieren gehen. Mit etwas Rouge sehe ich keine Probleme mit ihr raus zu gehen. Nur das Laufen werden wir verbessern müssen. Aber das schaffen wir schon." Michael schüttelte nur den Kopf, weil alles so beschlossen wird, ohne ihn zu seiner Meinung zu fragen.
"Wir Frauen kochen schnell was. Haben wir dich schon so hübsch gemacht, dann werden wir dich auch noch bedienen. Genieße es, du bist jetzt ein Mitglied der weiblichen Fraktion.
Nach dem Essen fuhr Ilona los. Mal die Lage peilen. Erster Anlaufpunkt war die Gaststätte. Sie wollte einen Kaffee trinken und so nebenbei fragen, ob ein Michael Winter hier in der Nähe wohnt oder ob er hier bekannt ist. In der Gaststätte war nur der Wirt.
"Klar kennt man hier den Michael. Der hat sich aber seit einer Woche hier verkrümelt. Muss wohl was unangenehmes vorgefallen sein." "Wissen sie auch was? Ich bin nicht neugierig. Habe nur mit ihm ein paar Jahre in einem Kinderheim verbracht. Als wir alt genug waren wurden wir ausgewildert und in Lehrlingswohnheimen untergebracht. Da haben wir uns aus den Augen verloren. Bin gerade hier in der Gegend und habe durch mitleidende Bewohner des Heimes erfahren, dass er sich hier in der Gegend eine Wohnung und Arbeit gesucht hat."
"Das mag ja sein aber ich kenne ihn nicht. Hier im Dorf heißt niemand so. Da werden sie wohl weiter suchen müssen."
"Vielen Dank, so wichtig ist das nun auch nicht, war nur eine Idee von mir."
Ilona überlegte, ob sie noch zu seiner Wohnung fahren sollte, denn der Gastwirt wird sicher den Hausmeister informieren, dass da eine Dame auftauchen wird. Aber die konnte die Adresse ja nicht wissen, weil sie ihn ja erst danach gefragt hat. Ilona war das Spiel zu heikel, denn der Gastwirt kannte ja den Michael, verleugnete aber, dass er ihn kenne. Sie wollte alles noch mal mit Greta und Michael besprechen.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2155 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 1. Nov 2019, 15:47

Hallo, ich habe Doris am Montag für drei Tage von ihrem Kur Aufenthalt nach Hause geholt. Es war die Woche in der Halloween anstand. Ein Theater wird darum gemacht, wo ich immer denken muss, spinnen die alle? Das Schlimme ist ja nur, dass ich mitspinnen musste. Unser Frauenclub wollte auch betteln gehen. Hier im Dorf gibt es kaum Kinder also haben wir abgestimmt, ob wir die Kinder ersetzen wollen. Meine Nein Stimme ist überstimmt worden und ich musste mit.
Doris war zum Glück gerade da und sie suchte auch gleich ein Kostüm für mich heraus. Leider konnte sie mich nicht in Aktion sehen, weil sie am Donnerstag Nachmittag wieder in der Klinik sein musste.
Es sollte ein gruseliges Kostüm sein. Wir haben alles Mögliche rum zu liegen und natürlich auch dem Anlass entsprechende Kleidung. Ich wusste es gar nicht mehr, denn Jahre lang wurde hier kein Fest an diesem Tag gefeiert. Aber es wurde diesmal so beschlossen. Ja oller, ja doller. Wäre ich in einem Männer Club, wie Angeln, Skat oder Schach gegangen, hätte ich Donnerstag Ruhetag.
Doris wollte jedenfalls noch helfen mir ein Kostüm herauszusuchen. Ich sollte mich schon mal bis auf die Unterwäsche ausziehen. Dann warf sie ein schwarzes Kleid entgegen. "Probier mal." Es hing an mir herunter und sollte wohl für ein Hexen Kostüm sein. "Man Willi, du siehst doch, dass es ein Kleid ist. Warum hast du deinen Bh nicht um?"
Ich schaute sie ganz verdattert an, denn ich konnte doch nicht wissen, was sie wollte.
"Los, zieh es wieder aus. Ich hole dir mal was." Wieder kam sie mit einem BH, dessen Größe ich nicht erraten konnte. "Ist von meiner Oma, den schleppe ich schon von Wohnung zu Wohnung mit mir herum und nun hat er doch noch einen Nutzen." Sie legte mir das Ding um die Brust und verschloss es mit mehr als drei Häkchen. Der BH sass fest aber die Körbchen, nein Körbe hingen schlaff herunter. Ich fragte, welche Größe ihre Großmutter den gehabt hat? Das konnte sie mir nicht sagen, nur dass sie 5 Kinder an ihrem Busen den Weg ins Leben geebnet hat. Ich dache, hoffentlich haben wir so viele Strümpfe zum Ausstopfen. Wir hatten. Ein paar Winter Socken waren schnell gefunden. Also Kleid wieder an und Busen wie Pamela Anderson. Dann eine Schürze, eine alte Strickjacke und ein Kopftuch. "Sieht doch toll aus. Eine Hexennase habe ich auch noch aber dazu müsste ich dich gleich schminken." Mach doch, sagte ich zu ihr. " Und willst du mich so dann zur Kur fahren?"
Habe ich leider nicht bedacht. Aber es war Halloween. Ich habe mich das getraut, habe vor mir den Hut gezogen. Ich war pünktlich wieder zurück. Meine Club Frauen haben mich mit Beifall begrüßt, weil sie neugierig waren, wie ich verkleidet sein werde. Wenn Frauen sich so verkleiden, scheint es ja nicht so überraschend zu sein.
Dann zogen wir von Haus zu Haus (7 an der Zahl) und boten Saures an, wenn wir nichts Süßes bekommen sollten. Der Weg wurde immer mühsamer. Im Haus 7 blieben wir dann länger. Es war ein wundervoller Abend mit ordentlichem Kater heute morgen. Darum schreibe ich so spät.
Liebe Grüße
Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2156 im Thema

Beitrag von NAREA » Mo 18. Nov 2019, 14:22

Hallo, ich bin heute nicht erst aus meinem Alkohol Delirium erwacht.
Das wäre sicher besser gewesen als das, was ich erlebt habe.
Ich kam gut gelaunt nach Hause. Die Liköre, die wir erbettelt hatten, waren nicht von schlechten Eltern. Meistens selbst gebrannt. Da hat man ja auf dem Lande beste Erfahrungen. Ich habe bis Mittag durch geschlafen. Meine Hexenklamotten habe ich sogar ordentlich zusammen gelegt. Nach einer Katzenwäsche, weil ich großen Hunger hatte, zog ich mich für den Tag an. Wollte aber zu Hause bleiben. Darum reichte mir normale Unterwäsche und der BH. Ich zog mir wie immer zum Essen bereiten einen Kittel über. Dann passierte es. Als ich für mein Frühstück (es war 12 Uhr 15) eine Pfanne für Spiegeleier aus dem untersten Fach des Küchenschrankes holen wollte, überkam mich ein Stich in den Rücken. Ich schrie auf aber keiner hörte mich. Beine und Körper im rechten Winkel, schleppte ich mich zum Telefon. Es dauerte eine Weile bis der Rettungswagen da war.
Der Arzt ging von einem Hexenschuss aus. Welch ein Zufall. Der Stich der Spritze war auch nicht gerade angenehm. Als ich ihm sagte, dass ich mal einen Unfall hatte und die Wirbelsäule etwas angeknackst gewesen sein sollte aber nicht schlimm, so wie ich es von den italienischen Ärzten damals heraushörte. Fragende Blicke des Arztes. "Wir nehmen sie vorsichtshalber mit und schauen mal genauer hin. Haben sie noch andere schöne Sachen, die wir ins Krankenhaus mit nehmen können."
Ich wurde rot glaube ich. Sagte, dass im Schlafzimmer eine schwarze Tasche steht in der alles drin ist. So gekrümmt, wie ich da lag, wollten die Sanitäter wohl nicht versuchen mir die Kittelschürze auszuziehen.
Hätten sie mal lieber machen sollen. In der Notaufnahme sagten sie mir gleich, dass es hier nichts zum Putzen geben würde. Richtig mitlachen konnte ich auch nicht.
Sie stellten eine etwas verschobene Bandscheibe fest. Als ich dann in ein Dreibettzimmer kam und auf meinem Bett die Tasche mit dem darüber hängenden Kittel stand...........

Lotte
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2157 im Thema

Beitrag von Lotte » Di 19. Nov 2019, 08:27

Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.
Also.... bitte nicht zu lange warten mit weiter schreiben.
Liebe Grüsse
Lotte
"Het leven begint op het moment waarop je je niets meer aantrekt van wat andere mensen over je denken"
(Godfried Bomans)

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2158 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 19. Nov 2019, 11:54

"Was bist du denn für einer? Bist wohl beim Fenster putzen von der Leiter gefallen? Bist wohl die Hausfrau bei euch?"
Das alles war mir sehr peinlich. Meinen BH hat die Krankenschwester zum Glück in die Tasche gelegt. Wie sollte ich die Fragen einigermaßen verständlich beantworten?
Ich erzählte den Mitbewohnern, dass ich wirklich den Haushalt mache, weil meine Frau sehr krank ist. Das es mir auch keinen Spaß macht aber getan werden muss. Und eigentlich sieht mich ja niemand, wenn ich putze, denn ich habe schon einige Sachen versaut, dass meine Frau mir einen ihrer Kittel gegeben hat. Ob ich denn nun alle Fragen beantwortet hätte. Sie murmelten sowas wie, ist schon Ok.
Ich erzählte noch was ich für Beschwerden ich habe und hoffe nicht zu lange im Krankenhaus bleiben zu müssen. Dann begann der übliche Smalltalk.
Eine peinliche Situation musste ich noch überstehen.
Kurz vor der Nachtruhe kam die Krankenschwester und sagte, dass ich am nächsten Morgen abgeholt werde, um ein Korsett zur Stabilisierung der Wirbelsäule anzupassen. Etwas leiser fragte sie, ob ich den BH brauche, denn danach richtet sich auch die Passform des Korsetts. Das bekamen die beiden Herren mir gegenüber aber trotzdem mit. "Was, du musst BH tragen? Hast du zu große Titten? Das habe ich ja noch nie gesehen."
"Ja, ich habe vergrößerte Brüste, die tun auch weh wenn sie keinen Halt haben. Morgen früh kann ich sie dir ja mal zeigen. Übrigens bin ich nicht der Einzige, der sich damit rum quälen muss. Sei froh, dass du noch verschont geblieben bist." Dann war Ruhe im Zimmer.
Am nächsten Morgen wurde ich samt Bett abgeholt. Mir wurde ein Korsett für die Nacht und eins für den Tag anprobiert. Waren beide lästig und sehr ungewohnt. Wer gesund werden will muss sowas wohl ertragen. Wie lange ich das tragen müsse, habe ich gefragt. Das richtet sich nach der Stabilisierung der Wirbelsäule. Schön, war ich voll im Bilde. Wenn ich so zufrieden sei mit den Korsetts, dann kann ich am Nachmittag nach Hause. "Haben sie jemanden, der ihnen beim Anlegen der Teile helfen kann?" Ja,ja sagte ich schnell, denn ich wollte nicht mehr im Krankenhaus bleiben.
Wieder zu Hause rief ich Inge vom Frauenclub an. Ich fragte sie, ob sie mir helfen kann bei den Korsetts. Sie sagte zu, auch weil wir uns schon am Längsten kannten.
Gruß Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2159 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 21. Nov 2019, 09:13

Um die Sache mit meiner Bandscheibe zum Ende zu bringen, hier nur noch ein paar Zeilen dazu.
Dieses Korsett (Fachsprache: Rückenorthese) muss ich jetzt bis auf Widerruf tragen. Mein BH passt noch gut darunter. Manche Röcke sind ganz schön eng geworden, darum bevorzuge ich jetzt Kleider. Trotz der eingeschränkten Gelenkigkeit ist ein Kleid mit Knöpfen vorn sehr hilfreich.
Doris hat von dem Vorfall nur telefonisch durch mich erfahren. Gut so, sie hätte mich sicher überbetuttelt.
Ja, das war es erst mal. Mit der Geschichte geht es auch weiter.
Liebe Grüße Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2160 im Thema

Beitrag von NAREA » Mo 25. Nov 2019, 15:31

Erst mal vielen Dank für Eure Dankeschöns, freut mich immer wieder.
Habe heute zum ersten Mal einen engen Rock an. Den hat Doris von ihrer Reha mitgebracht. Handbreit unter den Knie. Soll meine Schritte etwas eleganter aussehen lassen. Was die Frau von einem alten Mann alles noch erwartet.

Ilona war ja in dem Dorf, wo Michael her kam und eine Abfuhr erhalten. Jetzt will sie das mit ihm und Greta besprechen. Dort hin will sie nicht mehr.
Greta war ganz schön enttäuscht. Sie hatte sich ein wenig Hoffnung gemacht, doch noch an ein paar Sachen zu kommen. Michael ließ den Kopf hängen.
"Michael, du kannst erst mal hier bleiben. Aber wir müssen eine Lösung finden. Für mich gibt es 2 Lösungen. Entweder du gehst zur Polizei und klärst die Situation. So kommst du auch wieder an deine Papiere und den Wohnungsschlüssel oder du stellst dich deiner Verantwortung und und lässt dich bis zur Geburt des Kindes in den Keuschheitsgürtel einsperren."
"Greta, was verlangst du denn von Michael?"
"Eigentlich nur das, was für mich logisch klingt. Weißt du was Besseres?"
"Natürlich nicht. Das ist, glaube ich humaner als deine Ideen. Oder was meinst du Michael?"
"Ich kann im Moment nicht klar denken. Ich habe auch keine Lösung. In den Kleidern kann ich doch aber auch nicht ewig rum laufen."
"Na, das ist ja wohl das kleinste Problem. Meine Sachen passen dir ganz gut und keiner kann dich erkennen. Wenn die Bauerntölpel wüssten wo du bist, dann wären sie schon da gewesen. Also bleib mal so. Da erkennt dich auch niemand, wenn du auf der Strasse spazieren gehst. Mit etwas Übung könntest du sogar irgendwo arbeiten gehen."
"Was, wie stellst du dir das denn vor?" "So ein bisschen schwarz meine ich. Mal hier etwas Putzen und da etwas Putzen, da wärst du in Berlin zwar besser dran aber ich habe leider keinen Platz für dich."
"Das kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht noch in einer Frauen Putztruppe."
"Ich habe noch keiner Putzfrau unter den Kittel geschaut aber bestimmt gibt es da Ausnahmen."
"Jetzt hört mal auf und lasst uns real weiter denken."
Keiner sagte mehr was. Das große Überlegen war angesagt.
Ilona warf ein, dass sie Hunger hätte. "Michael, willst du uns was vom Döner holen?"
"Was soll der Unsinn Ilona, da muss er sich doch erst umziehen. Ich gehe schnell und hole was."
Als Greta weg war, setzte sich Ilona zu Michael. "Nervt dich nicht die ganze Situation hier? Ich würde verrückt werden."
"Nein Ilona, ich bin heil froh, dass ich hier sein darf. Greta hat mich aus einer Sch..ß Lage gerettet. Eher unfreiwillig, weil sie gerade zur faschen Zeit am falschen Ort war. Aber sie hat mir geholfen. Das mit den Sachen ist schon blöd aber es gibt Schlimmeres. Irgendwas wird uns einfallen."
"Wenn ich in meiner Wohnung Platz hätte, würde ich dich mitnehmen. In einer Großstadt gibt es immer mehr Möglichkeiten. Ich kann ja mal sehen, ob ich bei meinen Freunden was für dich finde."
"Das wäre ja super und Greta hätte den Klotz am Bein auch nicht mehr."

"So, da bin ich wieder. Was ist denn das, habt ihr nicht mal den Tisch gedeckt?"
"Ilona hat gerade gesagt, sie werde mal in Berlin schauen, ob da was für mich wäre."
"Dafür brauchst du aber Ausweis und Krankenkassen Karte. Oder willst du wirklich als anonyme Putzfrau arbeiten. Als Türkin kannst du schön deinen Kopf unter Tüchern verbergen. Da würde ich noch eine Chance sehen." "Quatsch, das würde ich mich nicht trauen."
"Sag das mal nicht so laut Micha, in der Not machen Menschen noch verrücktere Sachen."

Nach dem Essen räumte Michael die Teller weg und Ilona machte sich fertig, um nach Berlin zurück zufahren. "Viel konnte ich dir ja nicht helfen Greta aber uns wieder zusehen war die reise wert."
"Doch, du hast uns geholfen. So wissen wir woran wir sind und es nicht leicht sein wird, für Michael ein neues Leben einzuleiten." Michael kam auch noch vor die Haustür um zu Ilona nach zu winken. Aus dem Nachbarhaus kam gerade eine Frau. "Na Greta, hast du Besuch? Das Fräulein hat sich ja gleich in Arbeitskleidung geschmissen. Kannst du mir mal rüber schicken." "Das werde ich machen Frau Wagner."
Wieder in der Wohnung angekommen sagte Greta zu Michael, wie er denn auf die Idee gekommen ist mit einem Kopftuch vor die Tür zu kommen. "Weil es ja sein könnte, dass eine Nachbarin auch vor die Tür kommt. Ich will dich auf keinen Fall in Schwierigkeiten bringen." "Da hast du aber gut mitgedacht. Ich hätte Lust auf ein paar Schritte zu gegen, kommst du mit?"
"Klar, ich war auch den ganzen Tag in der Wohnung."
Michael bediente sich schon aus dem Koffer von Ilona. Leider waren da keine Hosen drin. Er nahm einen Jeansrock, knielang und wollte mal die langen Stiefel anprobieren.
"Greta sieh mal, die kann ich nicht anziehen, die Hacken sind ja lebensgefährlich." "Deshalb hat Ilona die auch darein getan, sie traut sich auch nicht mehr damit zu laufen. Aber wenn ich jünger wär, dann würde ich es mal probieren. Ich hatte so hohe Hacken Schuhe früher nie. Aber Ilona wohnte ja in Berlin, da musste man sowas haben. Wenn du Lust hast, dann kannst du ja mal üben. So einfach loslaufen würde ich damit nicht." "Ja reizen würde mich das schon aber kaputt machen will ich sie auch nicht." "Keine Angst, die will sie nicht wieder haben. Jetzt nehme lieber ein paar Pumps von mir."

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