Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 140

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2086 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 1. Mär 2019, 10:39

Ich muss mich jetzt an die Hausarbeit machen. Habe mich extra schön angezogen, weil heute das Bäckerauto noch kommt.
Wetter ist nicht so gut aber ich habe einen Lederrock an. Der schaut 10 cm unter dem Kittelrand hervor. Mit meinen Stiefeln finde ich das tragbar.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Bis Montag Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2087 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 5. Mär 2019, 10:48

Hallo, den Rosenmontag habe ich nicht gut überstanden. Als Doris von der Arbeit kam, gesellte sie sich noch zu uns. Mich hat sie fast nicht erkannt. Das Clubhaus war gut besucht. Kostümzwang. Wer Keines hatte, konnte sich an der Garderobe mit unseren Kittelschürzen bedienen. Ich wusste nicht, wie ich mich anziehen sollte. Also mal was ganz Anderes. Doris war zur Arbeit und ich durchsuchte das Haus nach exotischer Kleidung. Eigentlich kannte ich alles was hier so rum hing.
Dann fiel mir der alte Nylon Regenmantel von Doris ins Blickfeld. Ewig nicht getragen von ihr und doch wiedererkannt. Ich zog mir schwarze Strumpfhosen an, lange dünne Hosen, eine weiße Bluse, lange Damenstiefel und setzte mir einen Hut auf mein Haupt. Eine dunkle Sonnenbrille und eine Pfeife rundeten alles ab. Was ich eigentlich sein wollte, das konnte sich jeder selbst ausmalen. Ich fand mich eben schick. Als ich auf der Feier erschien, gab es ein paar an anerkennende Worte aber sicher hatte alle was Anders erwartet. War dann aber auch egal. Die Feier war turbulent und alkoholreich. Der Alkohol hat sogar Filmrisse bei mir verursacht. Als sie mich entdeckte, war ich sicher kein schöner Anblick. Zwei Frauen aus unserem Club habe mir eine schwarze Perücke aufgesetzt, schulterlang. Das sollte wohl besser aussehen. Doris war der Meinung, dass wir doch lieber nach Hause gehen sollten.
Sie konnte mit mir machen was sie wollte, ich folgte. Zu Hause entledigte ich mich aller Sachen, bis auf die Haare. Ich bekam sie nicht vom Kopf. Doris ahnte schon, dass sie mir die Perücke angeklebt haben könnten. Es war auch so. Wer es genau war, habe ich in meinem Suff nicht mitbekommen.
Werde wohl wieder austreten aus dem Frauenclub. Hat mich sehr geärgert. Ich sitze auch gerade hier mit den langen Haaren, weil ich googeln will, um die Perücke von meinen Haaren zu trennen.
Gruß Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2088 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 5. Mär 2019, 12:33

--Ronny--

Was sollte er zwischen den beiden Mädchen denken? Er war zu müde und verschob das Denken auf den Morgen.
Der war stressig, obwohl die Mädels schon das Frühstück gemacht haben. Ronny spazierte im Nachthemd in die Küche.
"Hast du den Bademantel nicht gesehen, den wir dir hingelegt haben?"
"Nein, ich stehe nicht auf pink."
"Schade, dann müssen wir für dich heute wohl eine andere Farbe wählen."
"Wieso? Ich muss zur Vorlesung und anschließend zum Seminar."
"Kannst du ja auch. Aber das du an uns denkst, trägst du ein Hemdchen von Inis und ein Höschen von mir. Den Rest kannst du von dir nehmen."
"Das findet ihr gut?"
"Das finden wir super, fast genial. Du bist das, was wir immer gesucht haben. Wir werden dich auf Händen tragen, wenn du willst."
"Jetzt macht ihr mir aber richtig Angst."
"Ronny, warum denkst du, dass du Angst haben musst? Jürgen hat schon nach drei Tagen gemerkt, dass er hier seine Ruhe hat. Er war für uns aber auch nicht der Typ, der uns zu etwas herausfordern konnte. Du aber, der so, so, so, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, uns nur durch deinen Anblick herausfordern kann."
"In welcher Beziehung kann ich euch herausfordern?"
"Man Ronny, mache es mir nicht so schwer. Du als Typ bist na ich, Inis helfe mir doch."
"Ronny, wir sind beste Freundinnen und lieben uns. Als du aufgetaucht bist hat es einen Knall gegeben. Wir haben uns in dich verliebt."
"Das glaube ich jetzt nicht."
"Doch Ronny, es ist so. Wir wusste erst nicht so richtig, wie wir mit dir umgehen sollen. Aber deine Lena hat uns das alles so erzählt, dass wir nur in unserer Zuneigung zu dir bestärkt wurden. Aber Männer, die uns durch ihr Äußeres nahe kommen, mögen wir. Glaube uns, wir haben komischer weise das gleiche Gefühl in unseren Beuchen gespürt."
Was war das jetzt. Ronny was perplex. Zwei lespische Frauen verlieben sich in ihn. Wie soll er damit umgehen? Soll er das Lena erzählen?
Schuld will er Lena nicht geben. Die Mädels hätten oder haben es schon heraus gefunden, dass er auch Damenkleidung anzieht. Man hätte es auch auf die Schauspielschule schieben können, wo man für alles zugänglich sein soll oder muss.
Die Situation jetzt ist kompliziert. Wie soll das jetzt weitergehen??????????????

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2089 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 8. Mär 2019, 09:56

--Ronny--

Ronny will mit rationalem Denken seine Situation analysieren. 1. Er zieht hier lieber aus. 2. Er ergibt sich der momentanen Lage. Er probiert 1. und verbringt 3 Stunden am Telefon. Zimmer in Köln für Studenten sind Mangelware. Für entsprechende Preise für Kinder reicher Eltern kein Problem. Also entschließt er sich für 2..
Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm. Er will mit Tanja und Inis reden. Sie sitzen am längeren Hebel und Ronny kann nur ja oder nein sagen. Nein könnte den Abbruch des Studiums bedeuten. Was würden seine Eltern sagen?
Seine Mutter würde sicher mit ihm schimpfen und sagen: "Wegen so einer Lappalie schmeißt du dein Studium? Was hast du auf einmal gegen Kleider und Röcke? Schau dich an!" Sein Vater würde eh nur seiner Mutter zustimmen.
Am nächsten Abend saßen die drei wieder zusammen. Ronny bewusst in Jogginghosen und Turnhemd.
"Willst du uns mit deinem Anblick provozieren?" fragt Inis.
"Warum, ich gefalle mir."
"Aber uns nicht. Wenn wir in so einem schlabberigen Aufzug da sitzen würden, hätte dir das gefallen?"
Nur nichts Falsches sagen, dachte sich Ronny.
"Natürlich, jeder hat seine individuelle Note."
"Unsere ist aber anders und darum bitten wir dich, dass du unseren Augen was Schöneres bietest."
"Soll ich etwa im Röckchen vor euch herum tanzen?"
"Wäre jedenfalls schöner als dein momentaner geschmacklosen Anblick?"
"Ihr seid ja verrückt."
Ronny ging in sein Zimmer. Tanja rief ihm nach, dass er da sicher nichts finden wird, was ihren Ansprüchen gerecht wird. Logisch, außer den Kittel seiner Mutter hatte er keine Sachen, die etwas weiblich scheinen, zu bieten.
"Ronny, brauchst du Hilfe?"
Tanja ging in ihr Zimmer und suchte für Ronny etwas Passendes. Sie kam mit einem Hauskleid zurück.
"Schau mal, das ziehen Frauen an wenn sie sich abends richtig wohl fühlen wollen." Ronny schaute ungläubig.
"Was ist das?"
"Ein Kleid für relaxte Menschen. Ziehe es mal an und wirst begeistert sein."
Ronny streifte sich das Kleid über. Der weiche Stoff vermittelte wirklich einen Wohlfühleffekt.
"Na zu viel versprochen?" "Nein, es fühlt sich gut an."
"Das kannst du jeden Tag haben, wenn du möchtest. Wir wollen am Wochenende mal zwei Tage nach Holland. Du kannst gerne mitkommen. Ich habe schon vorsichtshalber ein Bett für dich mitbestellt. Alles schon gebucht und bestätigt."
"Aber nicht als Frau!"
"Warum nicht? Ich habe dich schon als Judith Holzer angemeldet."
"Das schaffe ich nicht. Ich habe Angst erkannt zu werden."
"Warum soll man dich erkennen? Deine Haare sind super lang, dein Gesicht wird durch Schminke unerkennbar weiblich aussehen. Vertraue uns."
Ob Ronny dieser Herausforderung was abgewinnen kann?

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2090 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 8. Mär 2019, 14:52

Ich wünsche allen Frauen, allen die es werden wollen, allen die ohne diese schöne Kleidung nicht leben können und allen die Freude daran haben dieses Gefühl des Frau seins erleben können, einen schönen FRAUENTAG.

Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2091 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 8. Mär 2019, 15:04

Ich gehe gleich zum Dorfclub, wo wir Männer unseren Frauen einen schönen Nachmittag gestalten. Es sind alle da, zu Fuß, mit dem Rollator oder mit dem Rollstuhl. Sie werden heute wie jedes Jahr von uns Männern bedient und umsorgt.

Diesmal haben alle Männer Einheitskleidung an. Das haben sich die Frauen gewünscht und auch selbst organisiert. Sie haben ihre Liebsten schon zu Hause blickdichte Strumpfhosen angezogen, einen schwarzen Rock herausgesucht, eine weiße Bluse besorgt, weil ja nicht alle rank und schlank sind und ihnen auch gleich die obligatorische weiße Latzschürze umgebunden. Unter der schönen Schleife hinten, konnten sie sich nicht verkneifen einen Knoten zu machen.
So, nun müssen wir los, Doris wartet im Flur, um mir wieder ein Tuch umzubinden und in den Mantel zu helfen. Hoffentlich trinken die Frauen nicht so viel, sonst bekommen sie die Knoten der Schürzen nicht mehr auf.

Vielleicht feiert ihr ja auch. Gruß Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2092 im Thema

Beitrag von NAREA » Mo 11. Mär 2019, 15:45

Hallo,
habe leider nicht viel zu berichten. Doris hat mich aber neugierig gemacht. Sie hat für das Wochenende eine Überraschung für mich. Bin ich mal gespannt.
Weil ich am Wochenende so fleißig war, habe ich heute kaum was zu tun. Darum hatte ich heute noch keine Schürze um.
Das Wetter ist so mies, dass ich Strumpfhosen angezogen habe. Ich war nach dem Essen eine Stunde spazieren. Ist zwar verrückt bei dem Wetter aber im warmen Strickkleid, dicken Schal und gefüttertem Regenmantel mit Kapuze, habe ich es gut überstanden. Knie hohe Gummistiefel, die heute unverzichtbar sind, haben das Laufen durch matsch und Pfützen angenehm gemacht. Dann habe ich ein Käffchen gekocht und überlegt, was ich schreiben werde.

--Tom--

Tom arbeitet jetzt bei Eva in der Catering Firma. Sie will ihm alles beibringen, so dass er später alles übernehmen kann. Tom hat ja zwei Jahre in der Schule versäumt. Die hat er nun in der Abendschule versucht aufzuholen. Das geht natürlich nicht, weil der Stoff zu umfangreich ist. Aber er hat sich Fächer ausgesucht, die er in der Firma gebrauchen kann.
Die Vorbereitung für seinen ersten Arbeitstag waren stressig. Bis Mitte der Woche hatte er noch bei Silvia im Kaffee gekellnert. Eva und Karl haben ihn dann auf die Aufgaben in Evas Firma vorbereitet. Einen Namen brauchte er auch noch. "Tom" wird nun Vergangenheit werden. Tom wünschte sich, dass er Marie heißen möchte. Marie, die nette Frau und Angestellte in dem Lokal in Frankfurt, das die Eltern seiner besten Freundin führten.
Auch Sachen brauchte er noch. Da er so ein Hempfling war, hatte Eva keine passende Arbeitskleidung. Am ersten Tag in der Firme ging Eva mit ihm von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz und stellte ihn als Büromitarbeiter vor. Mit weißem Haarnetz und weißem Kittel begrüßte Maria alle Mitarbeiter. In der Mittagspause ging er in den Essenraum und sagte, dass er im Büro arbeiten soll, er aber erst bei der Bereitstellung des Essens mithelfen will. So kann er besser die Arbeit einschätzen als vom Schreibtisch aus. Das gab richtig Applaus von der Belegschaft. Eva wusste nichts davon und war erstaunt.

--Lena--

Sie hatte seit dem Besuch bei Ronny nichts mehr von ihm gehört. Sie machte sich Sorgen, ob ihre Liebe durch die lange Zeit der Trennung und die weite Entfernung voneinander, schlecht für ihre gemeinsame Zukunft sein wird.
Moni und Uwe wollen Lena besuchen und über alles reden. Den Besuch will Moni auch gleich nutzen, um für Uwe neue Kleidung zu kaufen. Uwe mosert nur noch rum, dass die Sachen, die er hat zu jugendlich sind er sich nicht mehr wohlfühlt darin. Da soll auch Lena unterstützend wirken. Aber für wen?

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2093 im Thema

Beitrag von NAREA » Mi 13. Mär 2019, 10:39

--Tom--

Maria (Tom) arbeitet jetzt schon 4 Tage in der Küche von Evas Firma. Dass es schwer ist, lässt sich Maria nicht anmerken. Auch drückt sein Korsett. Ein Mitarbeiter, der Chefkoch der Cateringfirma, hat Maria genau beobachtet. Er ging zu Eva und berichtete von seinen Zweifeln, ob es gut für Maria ist, weiter in der Küche zu arbeiten. Ein Kochlehrling, der sich wohl schon in Maria verkuckt hat, hilft ihr wo er kann. Das sein aber nicht der Sinn Marias Arbeit in der Küche.
Eva bat Maria zu sich. Bevor Eva was sagen konnte, fing Maria an zu erzählen, dass es wohl kein guter Vorschlag sei, erst mal die Arbeitsabläufe selbst durch aktive Arbeit zu erfahren. "Darüber wollte ich gerade mit dir sprechen. Wollte nur wissen, wie es dir gefällt und ob es für dich zumutbar ist."
"Liebe Eva, ich habe es versucht aber es ist zu schwer für mich."
"Kein Problem, kannst du morgen gleich bei mir im Büro helfen." "Muss man da auch Arbeitskleidung tragen?"
"Ja Tom, entschuldige Maria, es kommt oft vor, dass man die Arbeitsräume der Küche oder Verpackung betreten muss, da kann man sich nicht immer umziehen. Du brauchst aber hier im Büro keine Kopfbedeckung, ein weißer Kittel reicht. Solltest du das Büro in Richtung Arbeitsräume verlassen, binde dir schnell ein Kopftuch um."
"Danke Eva, dass du mir die Chance gibst."
"Maria, wir sind jetzt eine Familie. Du bist unser wichtigstes Mitglied in dieser Familie. Du brauchst dich nicht zu bedanken, denn es ist für dich und deine Zukunft. Wir werden auch nicht jünger. Für deine Gesundheit wünschen wir dir das Allerbeste."
"Danke Eva."

--Ronny--

Ronny hat sich entschlossen, die Reise nach Holland nicht mitzumachen. So als drittes Mädel, dass wollte er nicht. Tanja und Inis waren sehr traurig darüber. Sie wollte aber wissen, was ihn abgehalten hat.
"Schaut mal Mädels, ich bin vielleicht noch nicht bereit für so eine Reise als Mädchen."
"Aber wir sind doch bei dir. Wenn du als Junge mitkommst, ist es für uns langweilig. Du könntest es ja als Probe einer Schauspielrolle sehen. Du wirst sicher mal eine Frau spielen müssen. So wie du aussiehst schreit es danach. Auch als Stuntman wirst du in so eine Situation kommen. Weißt du, dass Dustin Hoffmann für seine Rolle als -Tootsie-, schon Monate vorher zu Hause geübt hat? Er ging im Kostüm sogar einkaufen und Niemand hat ihn erkannt."
"Nein Tanja, das weiß ich nicht. Lasst mich noch eine Nacht darüber schlafen."
"Hoffentlich hast du einen schönen Traum und denkst an Tootsie."
Ronny grübelte noch vor dem Einschlafen. Er hatte immer das Gefühl als stecke mehr dahinter. Er traute den Mädchen nicht über den Weg. Seinem Gefühl folgend sagte er am nächsten Morgen seine Teilnahme ab.
Etwas schnippisch kommentierte Tanja seine Antwort:" Dann fahren wir eben alleine. Ihr Kerle seid alles Memmen."
Dann ließ sie Ronny einfach stehen. Ronny dachte schon darüber nach, ob es nicht noch eine Kündigung des Zimmers nach sich zieht. Wenn die Mädels weg sind, wollte er Jürgen besuchen.
Der hatte sich in der neuen WG gut eingelebt. Als Ronny ihm alles erzählte, sagte Jürgen, dass er sicher damit rechnen kann, dass er gekündigt wird. "Weißt du Ronny, ich bin zu Tanja und Inis gezogen, weil das Zimmer billig war. Ich glaube bald zu billig. Ich weiß nicht was sie für Mitbewohner gesucht haben. Wenn sie sich lieben, ist ein Mann immer richtig. Der stört eigentlich nicht. Aber als Spielzeug, das ihrer Liebe nicht gefährlich werden kann, ist doch mitzunehmen. Als so ein Spielzeug fühlte ich mich bevor du gekommen bist. Das du mich mal im Kittel erwischt, wollte ich nicht. Ich habe dir gesagt, dass die Mädels mich noch nie darin gesehen haben. Das war gelogen. Entschuldige bitte." "Ist schon gut."
"Ich habe mich vor dir geschämt. Ich sollte die Küche, den Wohnraum und die Treppe als meine zukünftige Aufgabe ansehen. Dafür ist die Miete auch so billig. Ich bekam sogar eine Bluse non Inis, einen Rock von Tanja und eine Kittelschürze. Beim Putzen sollte ich alles anziehen." "Als ich dich neulich gesehen habe, hast du auch schon Rock und Bluse angehabt?" "Ja, so wie immer, wenn ich geputzt habe."
"Als du dann hier eingezogen bist, hätte ich dich ja warnen können. Aber ich kannte dich noch nicht richtig. Aber als du erzählt hast, dass du eine Schürze deiner Mutter mitgebracht hast, da wusste ich, jetzt haben sie dich auch in ihren Fängen." "Sieh bloß zu, dass du da wegkommst. Wer weiß, was denen noch einfällt."
"Ich sollte heute eigentlich mit ihnen in Holland sein."
"Gut, dass du stark geblieben bist. Ich zahle hier mehr Miete, lebe aber ruhiger. In einem halben Jahr wird hier ein Zimmer frei, kannst dich schon mal bewerben."
"Und so lange soll ich bei den Mädels bleiben?" "Hast eine andere Wahl?" Die hatte Ronny noch nicht.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2094 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 14. Mär 2019, 14:05

Er konnte überlegen wie er wollte, eine Lösung hatte er nicht.
Als Tanja und Inis von ihrer Holland Reise wieder zurückkamen, waren sie vergnügt und super freundlich.
"Hi Ronny, geht es dir gut?" fragte Tanja.
"Ja, sehr gut." "Prima, dann wirst du dich auch über unser Geschenk freuen, das wir für dich gekauft haben." sagte Inis.
Ganz geheimnisvoll stellten sie ein Paket mit einer großen Schleife auf den Tisch. "Los pack es aus." Tanja war gespannt auf sein Gesicht. Ronny öffnete die Schleife, nahm den Deckel vom Karton, faltete das Seidenpapier auseinander und traute sich nicht das Etwas herauszunehmen. Er schaute Tanja an, der zweite Blick ging zu Inis.
"Ihr seid doch wohl verrückt."
"Ja Ronny, das sind wir. Als wir das Teil gesehen haben, schauten wir uns nur an und wussten sofort, was der Andere dachte. Nämlich, das kaufen, was wir sahen. Da du weißt, dass wir uns in dich verliebt haben, du das aber noch nicht glauben willst, wollen wir dir eben ein kleines zauberhaftes Mitbringsel als Beweis unserer Zuneigung schenken."
Diese paar Minuten, ließen Ronny in Rührung erstarren. Seine Gefühle für die beiden Mädels, die nie ganz aus seinem Kopf entschwunden waren, loderten wieder auf. Tanja und Inis standen am Tisch, auf dem der Karton stand. Ronny wollte das Teil herausnehmen. Tanja sah wie sich kleine Wasserperlen aus Ronnys Augen hervor zwängten. Sie stieß Inis an. Unterhalb der Tischkante, was Ronny nicht sehen konnte, fassten sie sich an den Händen und drückten sie zusammen. Innerliche Freude stieg in ihnen hoch. Jetzt waren auch ihre Tränen nicht mehr zu bremsen.
Was lag denn nun eigentlich in dem Karton?

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2095 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 19. Mär 2019, 14:32

Hallo, ich habe ja geschrieben, dass Doris eine Überraschung für mich hat.
Am Sonntag hat sie mir nach dem Frühstück verkündet, das sie etwas Schönes für mich hätte. Ich sollte aber vorher ins Schlafzimmer, in dem unsere ganze Kleidung verstaut ist, gehen und mir Strumpfhosen, Rock und Pulli anziehen. Entsprechende Unterwäsche setzt sie schon voraus. Erwartungsvoll folgte ich den Anweisungen. Doris kam etwas später nach und hatte zwei Kartons in der Hand.
Ohne zu wissen, was mich erwartete, zog ich mir 40 den Strumpfhosen an. Einen dunklen knielangen Rock und einen Pulli mit kleinem Rollkragen sollte vielleicht ihren Wünschen entsprechen.
Sie packte den ersten Karton aus. Ich sah braune Stiefel mit 4 oder 5 cm Absatz. Glattes Leder und meiner Meinung nach sehr hübsch. " Narea, die habe ich für dich gekauft. Die haben mir so gut gefallen. Es ist ein Geschenk von mir für deine jahrelange Arbeit, die du mir abnimmst. Dafür, dass wir mehr Freizeit miteinander verbringen können. Ich wollte dir was Praktisches schenken, dass du sicher gerne tragen wirst. Die Stiefel sollen für schöne Tage im Frühjahr sein. Morgen kannst du sie gleich ausprobieren, ich habe einen Tisch für uns bestellt. danach machen wir einen schönen Spaziergang."
Dass mir jetzt die Worte fehlten, werdet Ihr verstehen. Nie hätte ich damit gerechnet, so schöne Stiefel zu bekommen.
Dann bedankte ich mich mit vielen langen Küssen und Umarmungen. Ich war glücklich. Der zweite Karton verbarg nicht weniger Schönes. Ein dunkelblauer Mantel. Der soll auch mehr für Übergang und Sommer sein. Der hängt dann so an mir herunter von oben bis unten. Er verdeckt aber zwei handbreit meine neuen Stiefel. Der Stoff ist so wie bei Trechcoats.
Den Ausflug schildere ich morgen.
Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2096 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 22. Mär 2019, 15:09

Hab mal ne Frage.
Wie setzt sich diese Bewertung zusammen? Ich sehe nur weiße Sterne. Was ist der Sinn dieser Bewertung? Bin schon einige Jahre hier aber noch sehr dumm in der Beziehung.
Tut mir leid aber das interessiert mich nun mal.

Auch wenn sehr viele von Euch nur lesen (das freut mich sehr) und aus vergangenen Frust mit mir nicht mehr kommunizieren, interessiert es mich doch.
Ein wundervolles Wochenende wünsche ich Euch. Danke.
Narea

Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2097 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 22. Mär 2019, 15:45

Guten Tag Narea,

die Sterne haben mit dem Bewertungssystem zu tun, das durch die Bedankungen gespeist wird. Das Verhältnis zu den Aufrufen fließt dabei auch ein.
Sicherlich sind durch Deine lange Pause einige Sterne verloren gegangen, die sicherlich im Laufe der Zeit wiederkehren.

Herzliche Grüße und schönes Wochenende
Anne-Mette

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2098 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 26. Mär 2019, 12:00

Danke Anne-Mette,
Es war reine Neugierde, das mit den Sternen.
Ich bin gerne hier um zu schreiben. Leider kann ich mich nicht so richtig bei den Freuden und Sorgen der anderen Mitglieder beteiligen. Ich kann meine Emotionen nicht so richtig ausdrücken. Ich trage wahnsinnig gern die Kleidung der Frauen. Es macht mir Spaß, erweckt auch schöne Gefühle aber weil mir durch meine männliche Körperform Grenzen gesetzt sind, wird mir das perfekte Frau sein versagt bleiben. Darum habe ich auch immer mein ängstliches Gefühl im Bauch.
Dank meiner Frau und ihrer Künste aus mir eine fast unauffällige Person zu zaubern, genieße ich mein jetziges Leben.
Solange ich merke, dass gelesen wird, was ich schreibe, gehe ich mit Spaß an die Sache heran.
LG Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2099 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 26. Mär 2019, 12:36

Entschuldigung, ich wollte Euch noch über den Ausflug mit Doris berichten. Neue Stiefel und ein neuer Mantel nur für mich.
An solchen Tagen zieht es uns immer ans Wassen. Doris hat ein Cafe ausgesucht, das dicht am Strand lag und einen schönen Blick auf die Ostsee freigab. Es war windig, wie immer in den letzten Tagen. Aber ich wollte zu den Stiefeln einen Rock tragen. Auch wenn ich der Einzige gewesen wäre. Oder die Einzige.
Das war ich auch. Aber Keiner hat geschaut. Durch die kleinen Hacken war ein Gang am Strand unmöglich. Das wollte Doris auch nicht. Die Promenade des Ortes war schön zum Laufen und Schauen. Das komische Gefühl, das ich immer habe, wenn die Öffentlichkeit auf mich einstürzt, war an diesem Tag anders. Weil wir ja auch ein Cafe aufsuchen wollten, musste Doris doch zu einer Perücke greifen. Viel Schminke vollendete dann ein Gesicht, das einer älteren Dame mit maskulinen Vorfahren entsprach. Ihre Freude war groß. Ich dachte so an "na geht schon". Es ging auch. Niemand, der sich in meinem Gesichtsfeld befand, schaute gezielt in mein Gesicht. Ich auch nicht in die Gesichter der Entgegenkommenden.
Im Cafe, so ohne schützende Mantelhülle, war es wieder etwas anders. Ich habe es aber super überstanden.
Zu Hause machte mir Doris ein Kompliment. Ich hätte ihr heute sehr gut gefallen. Ohne Zickereien und Meckern habe auch ich es Doris leicht gemacht, Spaß an diesem Tag zu haben.
Gruß Narea

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2100 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 26. Mär 2019, 13:04

--Moni und Uwe bei Lena--

Lena war nicht glücklich mit der Situation, dass Ronny bei den beiden Mädchen wohnte.
Auch tröstende Worte von Moni schwächten ihren Trübsinn nicht ab. Hatte sie kein Vertrauen mehr zu Ronny? Sie wusste, dass Tanja und Inis ein lesbisches Verhältnis hatten. Da passte Ronny nicht rein. Warum machte sie sich also Gedanken?

"Komm wir gehen einkaufen Lena. Dein Vater braucht unbedingt neue Sachen. Er will nicht mehr mit mir spazieren gehen, weil er sich nicht altersgerecht kleiden kann. Er muss einen Zeitsprung gemacht haben. Vor 6 Wochen war noch alles ok. Seine Beobachtung der Menschen und was sie tragen ist in letzter Zeit schon zwanghaft geworden. Alles wird analysiert und kritisiert. Die Eine ist zu jugendlich gekleidet, das mag er nicht. Die Andere hat ein rentnerbeigisch an, sowas werde er nie tragen."
Moni war schon am verzweifeln. War es noch ihr Uwe? Besser ihr Sabinchen?
"Komm Mutti, wir finden was für ihn. Vielleicht musst du dich aber auch anpassen? Mal den Minirock gegen einen Knielangen tauschen?"
"Natürlich Lena, werde ich mich anpassen. Bin ich eben innen jung und außen auf dem Niveau meines Mannes oder besten Freundin."
"Prima, du bist flexibel, Papa wird es dir danken. Lasse uns endlich losfahren."
"Schatzi, wir wollen einkaufen fahren, wo bleibst du?"
"Wenn ich das bekomme, was ich möchte, mache ich mit. Wenn ihr mir wider die schönen, super tragbaren, Sachen aufschwatzen wollt, dann bleibe ich hier."
"Nein nein, ich verspreche dir, dass du dir alles selbst aussuchen darfst." Ob das nicht ein Fehler war?

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