Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 2

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 16 im Thema

Beitrag von Joe95 » Do 26. Aug 2010, 12:45

na, willfried, ich denke ich hätte an deiner stelle gehorcht und mich dem erregenden gefühl der scham und erniedrigung hingegeben... :oops:
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

christa

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 17 im Thema

Beitrag von christa » Do 26. Aug 2010, 14:52

Hallo willfried,

ich beneide dich um deine Frau. Wenn meine dies nur ein bisschen von mir verlangen würde, würde ich mich ganz toll darüber freuen. Aber so is es nun einmal. Manche müssen ihr Crossdressing eben heimlich ausleben.
Ich bin auf deine Fortsetzung gespannt.

Gruß

Christa ))):s

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 18 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 26. Aug 2010, 15:52

Hallo Crista, ich wünsche jedem eine Frau, die ihn versteht. Zumal so ein Hobby ausleben zu können, wünschen sich viele. Hoffentlich muß ich kein schlechtes Gewissen bekommen bekommen, weil es mir so gut geht. Ich sage nur, es hat sich so entwickelt. Meine Frau hat ja auch ihren Vorteil. Ich wäre sicherlich nicht so häuslich, wie ich es heute bin. Wenn ich abends in meiner Kittelschürze durch die Wuhnung schweben kann, bin ich der glücklichste Mensch. Es muß nicht immer ein Rock drunter stecken. Aber ein Kopftuch darf es schon sein. Außerdem ist mir dann auch egal wer mich sieht. Ein Mann im Kittel, wird immer mit gutem Ehemann gleichgesetzt. Mal habe ich Hosen drunter, mal Strumpfhosen und mal gar nichts. Und hätte ich tolle Unterwäsche an, würde es auch keiner sehen. Ich finde, ein Kittel oder Hauskleid ist eine gute Variante sein Crossdressing auch in der Öffentlichkeit (eingeschränkt meine ich), auszuleben.
Gruß Willfried

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 19 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 26. Aug 2010, 15:58

Hallo Joe95,
so wie Du auf Deinem Bild zu sehen bist, glaube ich Dir sofort, daß Du in den angezogen hättest. Aber so mutig war ich nicht und habe heute immer noch Schwierigkeiten. Meine Frau gibt sich alle Mühe mit mir. Sie weiß ja was mir Spaß macht aber die Unbehaglichkeit in der Öffentlichkeit kann sie mir nicht nehmen. Ich glaube, das wird wohl immer so bleiben.
Gegenteilige Erfahrungen nehme ich gerne zur Kenntnis.

Gruß Willfried

Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 20 im Thema

Beitrag von Joe95 » Do 26. Aug 2010, 16:20

hallo willfried...
zunächst einmal sollst du sicherlich kein schlechtes gewissen haben, ich glaube wir alle fibern der fortsetzung deiner geschichte entgegen und freuen uns mit dir und deiner frau über das erlebte... auch wenn da ein wenig neid im spiel ist, ich denke man könnte das durchaus positiv nennen...

smile...
was die "unbehaglichkeit" betrifft empfinde ich die sicher genau wie du und wie viele andere, etwas neues, eine steigerung bringt bringt das mit sich...
allerdings habe ich eine gewisse devote neigung und einen leichten hang zum exhibitionismus... wenn ich eine bezugsperson habe, die durch handeln oder reden diese - bleiben wir lieber bei "unbehaglichkeit" - steuert (hervorruft oder verstärkt) wirkt das auf mich sehr erregend.
also könnte ich in dieser situation garnicht anders als den befehlen folgen...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 21 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Fr 27. Aug 2010, 15:38

Hallo, bin gerade nach Hause gekommen, im Land Brandenburg nieselt es. Eine gute Gelegenheit mein Dienstauto zu waschen. Finde ich geil bei Regen Auto zu waschen. So manchen Splien kann man doch haben. Für mich aber immer ein Erlebnis. Ich ziehe mir meine Damengummiestiefel an. Dann eine Kittelschürze, eine Regenjacke und eine lange Gummischürze und Gummihandschuhe. Vorbeifahrende Nachbarn grüßen mir zu, sehen aber nur meine große Schürze. Dann habe ich mich wieder umgezogen sitze jetzt hier im wadenlangen Rock, T-Shirt, Strickjacke meiner Frau und Kittelschürze. Ich überlege gar nicht mehr und ziehe eine Kittelschürze schon automatisch an. Sicher ist es das Alter, die Gewohnheit und das Normale. Meistens stehe ich in der Küche, wenn meine Frau kommt. Ich bereite das Abendbrot vor und werde dafür auch mit ein paar Küssen belohnt. Ob man will oder nicht, ob man oft oder wenig das Crossdressing betreibt, es kommt irgendwann die Normalität. Und ich finde es wunderbar, daß meine Normalität so harmonisch abläuft.
Ich, bzw. wir sind eigentlich nicht das Beispiel für Leute, die hier Beiträge schreiben. Oder vieleicht doch?
Meine Berichte lesen sich langweilig, spiegeln aber nur unser Leben wieder.
Über die Jahre hat es sich entwickelt (Selbstläufer), daß meine Frau mich nach dem Essen auch nicht mehr in Kittelschürze sehen will. Zu meinem Leidwesen. Ich fühle mich in einer Kittelschürze irgendwie sicherer als in Rock oder Kleid.
ich weiß nicht ob die Jüngeren von Euch überhaupt noch solche Sachen anziehen?
Bin damit aufgewachsen und konnte mit dem Teil viel verdecken. Zum Beispiel mußte ich seit frühester Jugend eine Kittelschürze tragen. Auch mich reizte es mal in Mutter's Mieder zu steigen oder den BH aus der Wäschetruhe zu holen und zu probieren. Ein Klappern in der Küche deutete auf die Anwesenheit anderer Familienmitglieder. Wenn dann keine Zeit mehr war sich umzuziehen, weil man schon zum 3. Mal seinen Namen hörte, war eine Kittelschürze das Ideale Kleidungsstück. Sie verbarg die schönen Sachen, die man trug und signalisierte der Mutter volle Hilfsbereitschaft im Haushalt.
Meine Frau möchte, daß ich abends den Alltag hinter mir lasse und mit ihr relaxe. In den Herbst-u.Wintermonaten ist das am Schönsten. Wir ziehen uns nach dem Abendessen schon unser Schlafzeug mit Bademantel an und machen es uns auf dem Sofa gemütlich. Es darf nur kein unangemelteter Gast kommen. Dann wäre früher Hektik gewesen. Aufspringen, umzuehen und so tun als wäre man gerade kurz eingeschlafen. Heute bleiben in unseren Bademänteln, weil Besucher nach 20 Uhr schon fast die Nachtruhe stören. Da ist es uns auch egal, daß meine Frau einen blauen Bademantel trägt und ich einen roten, der mit einer Blume bestickt ist. Da wollte ich heute berichten. Morgen verreisen wir. Melde mich Montag wieder.
Schönes Wochenende, Willfried und Frau

nadja123

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 22 im Thema

Beitrag von nadja123 » Sa 28. Aug 2010, 19:10

hi willi,
ich finde deine geschichte nach wie vor schön. um auf deine frage zurück zu kommen!
,,ich weiß nicht ob die Jüngeren von Euch überhaupt noch solche Sachen anziehen?,,
ich bin ja nun 27J. und bevor ich meine freundin kennen gelernt habe, trug ich nie Kittelschürzen.
erlich gesagt kannte ich die garnicht, ich wusste nichts damit anzufangen.
Meine freundin trug sie immer wenn sie was gemacht hatte (kochen, bügeln). und ich habe sie immer stutzig angeschaut.
aber ich habe irgendwie gefallen dran gefunden. mir geviel das wie meine freundin darin aussah.
im manchen kitteln sieht sie sexy und einfach super aus.
ich selber trage mittler weile auch kittel und schürzen. ich trage sie gerne, weil es echt ein tolles gefühl ist,
nur BH und slip an zu haben und ein kittel darüber, oder nur kittel zu tragen. und das weil meine süsse gerne kittel anzieht.
Also willi das wollte ich nur mal sagen
bin schon auf deine fortsetzung gespannt.
Lg ))):s ))):s ))):s Nadja ))):s ))):s ))):s

nadja123

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 23 im Thema

Beitrag von nadja123 » Do 2. Sep 2010, 23:05

hi willi,
wo ist deine geschicht?
warum schreibst du nicht weiter?
was ist los? ich habe deine geschicht verfolgt.
Ich hoffe du schreibst bald weiter.
lg Nadja ))):s ))):s ))):s

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 24 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Mo 6. Sep 2010, 15:49

Hallo Nadja123, sei doch nicht so ungeduldig.
Hatte die letzten Tage mit Wochenendurlaubsvorbereitungen zu tun. Wir wollen am Do-Mo an die Ostsee. Zum Darß Fahrradfahren. Habe schnell noch einen Fahrradhalter für's Autodach besorgt. Gestern dann Probefahrt an der Müritz gemacht. Nicht im Rock aber mit Strumpfhosen und BH. Wir fanden es einfach super. Eine Windjacke kaschierte meine kleinen Hügel. Und daß ich ein Kopftuch um hatte (im Nacken geknotet), hat niemanden interessiert. Auch in einem kleinen Lokal an der Strecke bin ich nicht aufgefallen. So liebe ich es, sich der Umwelt anpassen und Spaß haben.
Als wir zurück waren, spürte ich meinen Hintern immer noch. Meine Frau sagte gleich, ich solle doch lieber einen rock anziehen, dann ist es nicht mehr so eng im Schritt. Für das Abnehmen der Räder vom Autodach und der Demontage des Haltegestells habe ich mir lieber einen Kittel angezogen. Es waren zwar nur 22 km aber wir sind auch schon lange nicht mehr gefahren.
Leider hat man am Wochenende an der Ostsee nicht so gutes Wetter angesagt. Wir werden dann auch unsere Gummistiefel und Regensachen mitnehmen.
Haben wir schon mal gemacht. Es war windig wie verrückt, hat geregnet und zig Leute am Strand. Das Schöne war, daß man sich so einmummeln konnte, daß man nicht erkannt wurde. Meine Frau mit Strumpfhose und Jeans, darüber Rolli und dickem Annarack. Ich viel mutiger, zwar auch mit Strumpfhosen und Rolli, dafür aber ohne Hosen, sondern im Wollrock (wadenlang) und Annorack. An den Füßen hatten wir beide Stiefel. Das dicke Kopftuch was mir umgebunden wurde, schaffte es nicht unter der Kaputze hervorzuschauen. Es hat so einen Spaß gemacht, weil alle am Strand das Wetter erleben wollten, von niemanden aber ein richtiges Gesicht zu erkennen war. Meinen tollen Mut mit dem Rock habe ich am Abend mit einem Schnupfen zu spüren bekommen. Es waren sicher nur die Strumpfhosen zu dünn, eine Lehre für das nächste Mal.
Wie nächstes Wochenende war, schreibe ich am Dienstag.
Habe mich schon von meinen Alltagsklamotten befreit. Stecke gerade in einem sehr langen Jeansrock mit Schlitz hinten. Darüber ein T-Shirt, eine Kittelschürze und eine Strickjacke.
In der nächster Woche will ich versuchen Bilder einzustellen.
Ich wünsche allen noch eine tolle Woche.
Gruß Willi

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 25 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Di 28. Sep 2010, 15:33

Hallo, meine Frau hat mir einen, wie oben schon beschrieben, Jeansrock gekauft. Der paßt sehr gut ist knöchellang, hat einen Schlitz hinten (fast bis zum Knie) und zwingt mich trotzdem kleinere Schritte zu machen. Größe 38 ist für mich genau richtig. Für den Winter soll ich noch neue Stiefel (40) bekommen. Den habe ich gerade an. Das nur nebenbei.
Wir haben uns vor ein paar Tagen unterhalten, wie es war als ich meine erste Stelle als Techniker in einer kleinen Geflügelfarm angetreten habe. Wir waren damals noch nicht verheiratet.
Ich hatte erfahren, daß eine Geflügenfarm (Bodenhaltung, keine Eierproduktion) einen Techniker suchte, weil der damalige Techniker in Rente ging. Ich bewarb mich, wurde zu einem Gespräch eingeladen. War scheinbar der einzige Bewerber. Mein Vorgänger, ein kleiner Riese, ich dagegen eher schmächtig. War für die Arbeit aber nicht relevant. Eine Frau leitete den Betrieb. Sie verabschiedete ihren alten Kollegen und fuhr danach mit mir zur Geflügelaufzuchtanlage. Da arbeiteten 4 Frauen. Es schien als wäre ich der einzige Mann. Der Schein trügte nicht. Nach der algemeinen Vorstellung verabschiedete sich die Cheffin. Ich wollte mich noch etwas umsehen, durfte aber wegen der fehlenden Arbeitsschutzbekleidung den Stall nicht betreten. "Da muß die Cheffin wohl was vergessen haben" kam es von Einer der vier Frauen. Sie war hier so eine Art Vorarbeiter. Sie telefonierte eine ganze Zeit und ich verstand nur Brocken wie , zu groß, paßt gar nicht, könnte passen, neu kaufen Unsinn......
Fazit, ich konnte mir die Anlage noch nicht ansehen. Dafür informierte mich die Vorarbeiterin, daß für mich noch keine Arbeitskleidung vorhanden ist. Die von meinem Vorgänger ist zu groß, das Beschaffen neuer Kleidung langwierig, weil so eine kleine Herrengröße beim jetzigen Lieferanten nicht lieferbar sei. Entweder ich akzeptiere die vorhandene Austattung der Firma (es handelte sich ausschließlich um Damenwäsche, Hosen und Kittel nebst Kopftuch), oder ich müsse mir alles (3 Garnituren) selber irgendwo besorgen.
Ich wollte mir die Sachen natürlich selber besorgen. Ein Lächeln machte sich auf allen Gesichtern breit. "Auch noch zu feige mal im Damenkittel im Stall zu erscheinen?" Die anderen Frauen stimmten gleich mit ein. Ich wüßte wohl gar nicht wie teuer diese Kleidung ist, die muß schon ein paar Wäschen aushalten, viel Schweiß aufnehmen und eigentlich nach drei Tagen gewechselt werden. Pause. "Neue Mitarbeiter geben immer Einstand". Eine der Damen wies mich gleich darauf hin, daß ich meinen Einstand ja schon mal im Röckchen machen könne. Alle lachten und tuschelten, daß ich mich das sowieso nicht trauen würde. Wir legte den Termin meines Einstandes fest. Der sollte sehr klein gehalten werden. Nur Brötchen und Prosecco. Ich fuhr etwas ernüchtert nach Hause, weil ich nicht erwartet hatte mich um meine Kleidung selber zu kümmern. In 4 Tagen sollte ich anfangen. Wir durchsuchten zu Hause das ganze Internet. Herrenarbeitsbekleidung fing bei 46 an. Da würde ich wie ein Schluck Wasser drin hängen. Warum war ich auch so klein? So kleine Latzhosen gab es nur bei Kindern oder Frauen. Dann erzählte ich meiner Freundin, was die Frauen so von sich gaben. Wäre feige einen Damenkittel zu tragen, sie provozierten mich, beim Einstand einen Rock zu tragen. Kein schöner Tag.
Meine Freundin sagte daraufhin "Wir machen einfach was sie wollen", nein, nein, "doch, sie wollen doch nur was zu lachen haben und vieleicht kann das deiner Autorität schaden". Mir fehlten die Worte. Ich sollte am nächsten Tag die Brötchen bestellen und sie besorgt einige Sachen für mich. "Diesen Frauen sollen die Augen übergehen, wenn du deinen Einstand gibst". Ich verstand nichts. Am nächsten Abend kam sie mit einer Tasche nach Hause, die ein Kleid, BH und lange braune Siiefel mit ca. 7cm Absatz enthielt. Das sollte den Frauen das Lachen vertreiben? Meine Freundin schickte mich ins Schlafzimmer zur Entkleidung. Nur im Slip wartete ich. Sie kam mit der Tasche und nahm den BH, den sie mir anlegte. Die Sachen seinen von ihrer Kollegin, die etwa meine Größe haben könnte. Hatte sie. Der BH saß gut, wurde mit Strümpfen ausgestopft. Darüber ein Hemdchen meiner Freundin. Dann das Kleid, ein wadenlanges Sommerkleid, weit schwingend wenn man wollte und gut passend. Nicht gut genug, meinte meine Freundin. Da fehlt ein schöner Gürtel. Gesagt getan. Der paßte farblich zu den Stiefeln, die das Ganze dann abrundeten. Gefallen habe ich mir nicht. Doch noch etwas lächerlich.
Ich sollte die Sachen wieder ausziehen, weil die Hauptarbeit erst am nächsten Morgen stattfand. Sie wollte mich nicht 2 mal schminken. Als ich meine Jeans wieder anhatte, gab sie mir die Stiefel, die ich anziehen sollte und sagte zu mir, daß wir jetzt raus gehen damit ich mich sicher bewegen lerne. Unser Ziel war ein Lokal 2 km entfernt.
Es geht weiter aber nicht mehr heute. Gruß Willfried

Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 26 im Thema

Beitrag von Joe95 » Di 28. Sep 2010, 16:01

bin schon ganz ungeduldig... :wink:
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 27 im Thema

Beitrag von Joe95 » Di 28. Sep 2010, 16:18

smile...
ich hätte den job genommen wenn ich die arbeitskleidung bekommen hätte...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.

NAREA (†)
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 28 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Do 30. Sep 2010, 16:37

Hallo, ich möchte noch sagen, daß ich zu der Zeit als diese Arbeitssuche stattfand, das Crossdressing nicht so betrieben habe wie heute. Ich kannte nur die Kittel und Schürzen meiner Mutter. So richtig kam ich erst durch meine Freundin, später Frau, dazu, mich in weiblicher Kleidung wohler zu fühlen.
Also, wir gingen an dem Abend noch was essen. Das Laufen in den Stiefeln hatte ich mir natürlich auch leichter vorgestellt. Das mit meinen Jeans ging auch nicht. Die waren für die Stiefel zu kurz. Man sah den ganzen Hacken. Meine Freundin war so groß oder klein wie ich, hätte aber etwas längere Beine, meinte sie. Sie holte eine Hose aus ihrem Schrank. Es waren keine Jeans, paßten aber besser und waren sehr bequem. Da sie aber keine Taschen hatten zog ich einen längeren Pulli drüber, so daß man das nicht sehen konnte. Ihr könnt mir glauben, mulmig war mir trotzdem. Man sah eigentlich nicht viel Feminines. Wer nun gerade hinter mir lief konnte natürlich die schmalen Hacken der Stiefel erkennen. Aber die Hose verdeckte schon recht viel. Wenn ich mich jetzt schon so unwohl fühle, wie sollte das erst nächsten Tag werden. Wir aßen und gingen den morgigen Tag einmal durch. Mir fiel auf, daß ich nichts für den Kopf habe. Meine Freundin lächelte nur und meinte, daß ein schönen Kopftuch genügt. Ich hatte mehr an falsche Haare gedacht. Ein Tuch vor all den Frauen. Mir wurde nicht besser zu Mute.
In der Nacht schlief ich sehr schlecht. Ich grübelte darüber, warum ich auf diesen Blödsinn eingegangen bin. Mein innerer Schweinehund wollte mich überreden, alles abzublasen und einen anderen Job zu suchen. Denn in der Firma wäre ich der "Feigling" geblieben.
Auf einmal war es schon nächster Tag. So richtig aufstehen wollte ich nicht. Meine Freundin schickte mich ins Bad, wies mir an welche Sachen ich zuerst anziehen soll. Sie fuhr schnell zum Bäcker und holte die Brötchen ab, die ich mitnehmen sollte.
Waschen konnte ich mich alleine. Aber einen BH anziehen, das ist mir nie gezeigt worden. Dabei wurde mir immer geholfen. Also warten. Dann böse Worte, warum ich den nicht vor dem Bauch verschlossen und dann einfach gedreht hätte? Auf die Idee kam ich gar nicht. So half sie mir beim Rest. Der Gürtel des Vortages war auch schon nicht mehr gut genug. Jetzt zwängte sie mich in ein Teil, das auf dem Rücken zusammengesteckt wurde. Sollte besser aussehen, drückte aber ganz grausam. Als kurz verschwand, um die Stiefel zu holen, versuchte ich mit meinen Fingern den Öffnungsmechanismus zu erkunden. So hätte ich schon auf der Rückfahrt eine Erleichterung schaffen können. Der Gürtel saß so fest, ich spürte noch ein kleines Kettchen, konnte mir keinen Reim drauf machen und wurde auch noch bei meinen Verrenkungen erwischt. Den bekäme ich sowieso nicht auf war die labidare Antwort. ich will ihn aber aufbekommen, um entspannt nach Hause fahren zu können. Das Kleid sieht nur mit Gürtel gut aus. Ich will am Abend auch noch was von dir haben, nicht nur deine Kolleginnen. Mußte ich das verstehen? Ich soll den ganzen Tag und Abend im Kleid bleiben? Sie lächelte, "Was ist denn schon dabei, ich trage ja auch den ganzen Tag Hosen". Habt Ihr schon mal so eine Argumentation gehört?
Als sie mit dem Schminken vertig war, holte sie das Kopftuch. Das hatte ich noch nie bei ihr gesehen. Es war aus Seide und paßte gut zum Kleid. Sie legte es mir von vorne auf die Stirn, schob es zurecht und machte eine ganz festen Knoten im Nacken. Dann drehte sie den Frisierstuhl in Richtung Spiegel. ...................Mm, ich sah anders aus. Einen Mann in so kurzer Zeit perfekt zu stylen ging nicht. Aber dafür, wie sie es gemacht hat, gab ich ihr einen so lieben Kuß, daß der Lippenstift erneuert werden mußte. Wir waren uns beide einig, ein schallendes Gelächter wird es sicher nicht geben. Jacke drüber und los.
Während der Autofahrt bemerkte ich schon die Blicke einiger Männer. Ich fuhr dann einfach schneller. Hatte kein Frauenauto und viel PS.
An meiner neuen Arbeitsstelle angekommen nahm ich mein Brötchentablett und ging zur Eingangstür. Die öffnete sich wie von selbst, denn meine neuen Kolleginnen saßen hinter der Gardine und beobachteten mich schon seit meiner Ankunft.
Tja, was soll ich Euch sagen, meine Freundin hatte Recht. Statt Gelächter und Belustigung, bekam ich ein großes Lob und Anerkennung. Sie haben auch ehrlich zugegeben, daß sie mit Allem gerechnet hätten, aber mit der Verkleidung nicht. Ich hätte ihnen den Tag verdorben und hoffentlich kann mein Frühstück sie wieder besänftigen. Ich sagte ihnen, daß ich das Lob meiner Freundin weitergeben werde, denn sie kam auf die Idee. Sie wollte nicht, daß ich ausgelacht werde. Eigentlich wollten mir die Frauen noch ihre Arbeitsbereiche zeigen. Aber so wie ich da saß, wollten sie mir das nicht antun, daß ich mich wegen der Hygienevorschriften total umziehen müßte. Meine Überlegung ging dahin, daß ich dann den engen Gürtel los wäre. Ich sagte also ganz schnell, daß mich das interessiert und ich es gerne sehen möchte. Die Frauen schauten mich an. Wenn sie das wollen, dann gerne. Ich bat eine der Frauen mich von diesem Gürtel zu befreien. Wir gingen in den Umkleideraum. Ich ging hinter eine Schrank und zog mein Kleid und Stiefel aus. Eine Frau gab mir für die kurze Führung nur ein Paar Gummistiefel und einen weißen Kittel. Mein Kopftuch wollte ich auch ablegen, da wurde mir aber gesagt, daß Kopftuch oder Mütze Pflicht sind. Ich hätte ein weißes Kopftuch umbinden müssen. Genau das wollte ich. Ich wollte nicht mehr mit dem bunten Tuch nach Hause fahren. Die Frauen bewunderten mich immer mehr, weil ich Kleidungsmäzig mit ihnen auf einer Stufe stand. Sie zeigten mir alles was ich wissen mußte. Am Ende der Führung, wieder im Umkleideraum klopfte es kurz und die Cheffin stand in der Tür. Sie entschuldigte sich, daß sie meinen Einstand verpaßt hätte und wünsche mir alles Gute. Wie sie gerade sieht, scheint mir meine Arbeitskleidung auch zu gefallen. Ich bekam kein Wort heraus. Die anderen Frauen sagten auch nichts. Da stand ich nun, weiß von oben bis unten. Wie sollte ich denn jetzt noch erklären, daß das nicht wirklich meine Arbeitskleidung sein sollte. Eine Kollegin brach das Schweigen und warf nur drei Worte in die Runde: Willkommen im Club.
Wie ich nach Hause kam, schreibe ich bald.
Schöne Grüße Willi
Hoffe, Ihr habt Spaß beim Lesen gehabt.

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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 29 im Thema

Beitrag von NAREA (†) » Mo 4. Okt 2010, 15:32

Hi, ich werde mich in Zukunft etwas zurückhalten. Mir ist noch nicht richtig klar, ob ich hier richtig bin.
Ich habe dieses feminine Gen nicht so richtig mitbekommen. Mein Crossdressing kam aus einer anderen Situation heraus zu Stande. Ich habe das Gefühl, etwas anders zu sein als Ihr.
Nur weil ich gerne Damenkleidung anziehe, muß ich noch lange nicht auf einer Stufe mit Euch stehen. Ich beneide Euch. Aber irgendwas ist anders. Vieleicht finde ich es noch heraus.
Gruß Willfried

Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 30 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 4. Okt 2010, 15:48

Moin,

das gibt mir zu denken:
Ich habe dieses feminine Gen nicht so richtig mitbekommen. Mein Crossdressing kam aus einer anderen Situation heraus zu Stande. Ich habe das Gefühl, etwas anders zu sein als Ihr.
Nur weil ich gerne Damenkleidung anziehe, muß ich noch lange nicht auf einer Stufe mit Euch stehen. Ich beneide Euch. Aber irgendwas ist anders.
WIR sind nicht wir.
Hier sind - wie schon oft gesagt - alle vertreten, jemand, der gelegentlich "einfach so weil es Spaß macht" eine Damenstrumpfhose oder Damenunterwäsche anzieht - bis zu einigen, die sich tatsächlich im falschen Körper fühlen.
Ich denke auch nicht, dass man das werten kann.
Mir ist der Austausch mit "Gelegenheitscrossdressern" genau so wichtig wie der Austausch mit Leuten, die ein Transsexuellen-Schicksal hier für uns beschreiben und uns daran teilhaben lassen.

Ich denke auch nicht, dass hier jemand zu beneiden ist. Na, ich vielleicht ein wenig, da ich mich so ausleben kann wie ich es möchte und mir von meiner Partnerin diesbezüglich keine Steine in den Weg gelegt werden (smili)
Trotzdem bin ich - auch wenn ich jeden Tag vollständig in Damenbekleidung unterwegs bin - auf 100 Meilen als Mann erkennbar (smili) Ich weiß nicht, ob ich das schade finden soll und ob ich die beneiden soll, die "stimmiger" sind...

Auch Frauen, die eine beneidenswerte Figur haben/hatten, sind auch nicht unbedingt glücklich. Das kann man gerade wieder uner folgendem Thema lesen: "Marilyn Monroe: Private Tagebucheinträge" http://www.erdbeerlounge.de/stars-enter ... /site1-0-0

Gruß
CPG

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