Doku Soap
Doku Soap - # 3

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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sandra93
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Re: Doku Soap

Post 31 im Thema

Beitrag von sandra93 » Fr 31. Jul 2015, 01:39

„Wenn Lisa das mit dem Studium nicht gesagt hätte, dann hätte ich echt nicht wiedererkannt. Aber das ist ja wahrscheinlich nicht dein Problem. Du hast anscheinend Angst hinterher nicht mehr in dein altes Leben zurückzufinden. Aber jetzt denk mal nach! Was kann denn passieren? Wenn du hinterher merkst, dass du lieber eine Frau sein möchtest, dann bleibst du einfach weiblich. So werde ich es sehr wahrscheinlich machen. Und wenn mir klar wird, Mädchen sein ist doch nicht meine wahre Bestimmung, dann weiß ich das nach dem Jahr ganz bestimmt. Ich werde also in jedem Fall gewinnen. Bei dir ist es eigentlich genauso. Nur dass du hinterher sehr wahrscheinlich wieder als Mann leben wirst“, Dann schaut sie mich mit einem verschmitzten Lächeln an. „Was aber sehr schade wäre, so wie du aussiehst“
Als sie merkt, wie mich vor allen die letzte Bemerkung trifft, lacht sie mir offen ins Gesicht. „Du scheinst ja tatsächlich ein wenig Angst zu haben, dass dir das Leben als Mädchen zu gut gefällt. Zu deiner Beruhigung. Die Hälfte der Menschheit wacht jeden Morgen als Frau auf und empfindet dabei keine Angst. Wenn du richtig cool wärst, würdest du das Jahr eine perfekte Show liefern und idr hinterher als Familienvater mit deinen Töchtern dir die Sendung gemeinsam angucken und ihr würdet euch zusammen weglachen. Aber du so ganz locker scheinst du ja doch nicht zu sein. Daher deine Fluchtgedanken??“ Sie hat schon recht mit dem was sie sagt. Sie, der Junge, der sich nun Hannah nennt und bei dem ich nun schon nichts männliches mehr wahrnehme. Ich bin einfach nicht cool genug für diese Show. Aber genau deswegen möchte hier ja nur so schnell wie möglich weg. Ich schaue, wo Lisa steckt. Da fasst mich Hannah sanft am Arm:“ Tu es für mich. Das hier ist für mich zwar die Erfüllung meines größten Traums, aber hier sind alle verrückt und ich brauche jemanden mit dem ich reden kann in diesem verrückten Jahr. Du bist so normal und recht ehrlich. Und zusammen schaffen wir das schon. Ich werde zur Frau und wirst Arzt.“ Mit großen verlorenen Augen schaut sie mich an. „Außerdem kannst du ja zwischendurch jederzeit aussteigen“. „wie, das glaube ich jetzt nicht.“ „Nicht wenn du selber aufhörst, aber wenn du enttarnt wirst; und da kann man ja u.U. etwas nachhelfen. Dann gibts zwar nicht das volle Preisgeld, aber du bist wieder frei. Wäre das kein Kompromiss?“ Wieder dieser Blick. Einfach zum Verlieben, obwohl ich genau weiß…ja weiß ich denn ob sie er was sie ist. Wenn sie transsexuell ist, das habe ich mal gehört, dann ist sie ein Mädchen, dass sich nur im falschen Körper befindet und am Ende des Jahres wäre sie dann vielleicht auch körperlich eine Frau. Und so wie sie spricht, kann ich mir kaum vorstellen, dass sie hinterher als Junge weiterleben wird. Ich hab mir die genauen Regeln für das mitmachen noch nicht genau angeschaut, aber wenn es so einen Notausstieg gibt.. Wieder schaut sie mich mit ihren großen Augen an: “Ich kann ja irgendwie verstehen, dass du etwas Angst hast. Dann sieh es doch mal so: Mach einfach die ersten paar Wochen mit. Da werden wir sowieso von der Außenwelt abgeschirmt, bis wir zuverlässig als Mädchen agieren können. Wenn du dann nach ein paar Wochen auffliegst, hast du zumindest die Gage der ersten Monate sicher. Das wäre dann auch nicht zu verachten.
Dann werden wir in den Nebenraum geführt zum Umkleiden für die Bikinivorführung. Bevor ich lange Nachdenken kann werde ich zu einem Gaderobenständer geführt, wo ich meine Sachen hinhängen kann. Dann sehe ich an einem Haken zwei bunte Stoffteile. Bei genauem Hinsehen wird mir klar das ist mein Bikini und den soll ich gleich vorführen. Etwas verunsichert schaue ich zu Hannah hinüber.
Sehr sorgfältig legt sie Ihre Sachen ab und bevor sie obenrum nackt dasteht hat sie vorher schnell das Bikinihöschen angezogen. Ich tue es ihr gleich und drehe mich etwas zur Wand, um mir anschließend das Oberteil anzuziehen. Das entpuppt sich als deutlich schwieriger. Ich müsste mir selber eine Schleife auf dem Rücken binden. Schließlich bemerke ich zwei helfende Hände an meinem Rücken. Als ich mich umdrehe sehe ich Hannah. Ihr schneeweißer recht knapp geschnittener Bikini sitzt perfekt. Dann führt sie mich zum Spiegel. Wir machen beide eine ziemlich gute Figur. Mein Bikini ist knallgelb mit kleinen blauen Verzierungen. Sie fordert mich auf zu Lächeln. Ich versuche meine Schauspielkenntnisse anzuwenden und das Ergebnis ist erstaunlich. Zwei junge Frauen lächeln leicht verführerisch in den Spiegel. Mit diesem Bild vor den Augen gehe ich dann in die Schwimmhalle wo eine Art Laufsteg markiert ist. Mit schwungvollem Gang und dem gerade eingeübten Lächeln gehe ich auf die Juri am Ende des Pools zu.

Magdalena
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Re: Doku Soap

Post 32 im Thema

Beitrag von Magdalena » Fr 31. Jul 2015, 08:34

Hallo Sandra,

wieder toll geschrieben, Ich musste es gleich heute morgen lesen und kann es kaum erwarten wie es weiter geht. (ap)

Viele Grüße Mahdalena
Lebe jeden Tag.

Beatrix
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Re: Doku Soap

Post 33 im Thema

Beitrag von Beatrix » Fr 31. Jul 2015, 09:31

Weiter so, in meinem Kopfkino waren gerade wieder alle Plätze ausverkauft...
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"

Lea Michele
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Re: Doku Soap

Post 34 im Thema

Beitrag von Lea Michele » Sa 1. Aug 2015, 11:19

Hallo Sandra
Bitte, bitte schreib weiter ist eine wunderschöne Geschichte!
LG Les Michele (ki)
Das Leben ist perfekt, wenn man sich wie eine Frau fühlen und leben kann!

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 35 im Thema

Beitrag von sandra93 » Sa 8. Aug 2015, 23:50

Am Ende sitzen drei Personen, die ich noch nicht kenne. Zwei Frauen und ein Typ um die fünfzig, der mich wie Dieter Bohlen mustert. Als ich mich dem Tisch näher soll ich noch ein paar Mal umdrehen. Ich versuche das Ganze so elegant und so feminin wie möglich zu machen. Gleichzeitig versuche ich aufzupassen es nicht zu übertrieben aussehen zu lassen. Dabei darf ich natürlich nicht vergessen zu lächeln. Dann soll ich stehen bleiben, die Arme hinter den Kopf legen. Dann wieder mich umdrehen und etwas nach vorne beugen. Ich versuche es elegant aussehen zu lassen, aber es klappt nicht immer. Trotzdem scheinen die drei hochzufrieden. Nachdem wir alle durch sind, dürfen wir wieder zurück und uns umziehen. Das heißt wir dürfen den Bikini gegen unsere weibliche Kleidung tauschen. Obwohl ich diesmal keine Tipps bekomme, klappt es halbwegs gut mit dem Anziehen. Zumindest denke ich das, bis mir Hannah auf die Schulter tippt. „Du hast da eine riesen Laufmasche in deiner Strumpfhose.“ Dann sehe ich es auch. Sieht echt peinlich aus. Aber was soll ich tun? Aber Hannah hat mitgedacht und reicht mir ein Ersatzpaar. Diesmal konzentriere ich mich sehr beim Anziehen und als ich anschließend in den Spiegel schaue, scheint alles in Ordnung. Wobei..dieses Mädchen im Spiegel das bin nicht ich. In der Schule beim Theater habe ich manchmal ein ähnliches Gefühl gehabt, wenn ich vor dem Gang aus die Bühne in den Spiegel geschaut habe. Aber es waren immer männliche Figuren gewesen. Dann habe ich mir einfach vorgestellt, wie wäre ich als Anwalt oder König oder..
Das hat mir dann beim Spielen geholfen. Aber ich als Mädchen? Das ist irgendwie ein bisschen viel. Ich sehe so anders aus, dass ich irgendwie gar nichts von mir im Spiegel wiedererkenne. Ein wenig sehe ich meiner Schwester ähnlich, aber ein männliches Wesen kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Das wird natürlich helfen, weil andere mich garantiert auch als Frau wahrnehmen werden, mit dem Aussehen; solange es mir gelingt mich entsprechend zu verhalten. Mir wird klar, dass ich eigentlich fast nichts über die weibliche Welt weiß. Ein zwei kurze Beziehungen haben da im Grunde auch nicht viel geholfen. War halt sehr auf ein ziel fokussiert gewesen und am Ende hat es nicht lange gedauert, weil ich sie halt nicht verstanden habe, die Mädchen. Zumindest haben sie das gesagt. Ich muss versuchen, dieses Wesen im Spiegel nicht mit männlichen Augen zu betrachten. Aber wie betrachtet eine Frau eine andere? Da werden mir diese Fernsehleute noch mächtig helfen müssen, damit ich nicht auffliege. Mir schwirrt der Kopf. Bevor ich ganz durchdrehe, versuche ich mich einfach auf den nächsten Schritt zu konzentrieren. Jeder hier weiß, dass wir keine echten Mädchen sind und deshalb warte ich einfach, ab wie gut oder schlecht man uns auf die nächsten Schritte vorbereitet. Noch muss ich die Rolle gar nicht beherrschen und wenn ich nicht in den Spiegel sehe, dann merke ich auch nicht so genau, wie ich aussehe. Also gehe ich wieder herüber zu den anderen und setze mich neben Hannah. Sie lächelt mir zu. Da kommen auch schon die drei Jurimitglieder herein.
„Meine Name ist Sabrina, ich bin die Produzentin dieses Formats. Es war toll wie ihr euch bemüht habt so weiblich wie möglich aufzutreten. Aber das wäre gar nicht nötig gewesen. Ihr hattet alle schon vorher bestanden. Aber wir wissen nun wer für euer Stiling während der Dreharbeiten verantwortlich sein wird: Lisa. Sie wird die Chefvisagistin während der Dreharbeiten sein. Wie sie Hannah und Laura hergerichtet hat, das war einfach fantastisch. Da ihr beide euch auch noch sehr natürlich bewegt habt, hatten wir zuerst gedacht man macht sich einen Scherz mit uns und ihr seid gar keine Jungs. Daher haben wir und mit Hannah noch kurz unterhalten und wenn ein Profi wie ich ganz genau hinschaut, dann sieht man halt doch den einen oder anderen sehr kleinen Unterschied. Aber ihr seht alle ganz toll aus.
Ich werde euch nun erklären wie es weitergeht. Die nächsten acht Wochen werden eure Vorbereitungszeit. Wir werden versuchen, euch das weibliche Leben so genau wie möglich nahe zu bringen. Je besser ihr seid und je mehr ihr euch darauf einlasst, desto höher wird die Gage.
Wenn ihr so bleibt, wie ihr hier sitzt bekommt ihr für jeden Monat, den ihr nicht enttarnt werdet 1.000 Grundgage. Aber auch wenn ihr nicht zu den Gewinnerinnen gehört und einfach nur bis zum Ende durchhaltet, könnt ihr noch einiges mehr verdienen. Und sein wir ehrlich…Bei aller Abenteuerlust, unser finanzielles Angebot ist sehr reizvoll. Studieren ist halt nicht ganz billig.“
Ich bin etwas verwirrt. Mit 12.000 € bekomme ich kein Medizinstudium im Ausland hin. Und mich darauf verlassen, dass ich gewinne, kann ich auch nicht. Aber es scheint ja einen Weg zu geben.
„Wir haben an den Anfang eine kleine Mutprobe gestellt. Die mutigste Kandidatin unter euch erhält noch einen Bonus zusätzlich von 10.000 €. Ihr schaut etwas verwirrt. Nun es ist eine sehr besondere „Mutprobe“. Wir testen, wie weit ihr bereit seid, euch auf Rolle einzulassen. Gleichzeitig wollen wir euer Passing optimieren. Wir wollen, dass ihr möglichst perfekt weiblich ausseht. Das heute war schon mal ein beeindruckender Anfang. Aber wenn ihr wollt, könnt ich noch ein ganzes Stück weiter gehen. Und darum geht es bei der „Mutprobe“.
Ihr entscheidet gleich in einem Fragebogen, welche kosmetischen operativen Veränderungen ihr an eurem Körper für das nächste Jahr zulasst. Keine Angst, alles was wir vorschlagen, lässt sich mehr oder weniger wieder rückgängig machen und ihr könnt hinterher wieder ein ganz normales Leben als Männer führen. Die Kosten für die RückOPs übernimmt natürlich auch der Sender. Wir geben euch gleich die Fragebögen. Je aufwendiger der Eingriff ist, desto höher ist natürlich die Belohnung. Sollte mehrere Kandidatinnen alle Optionen wählen, dann Teilen wir den Bonus. Übrigens je mehr ihr euch körperlich anpasst, desto leichter wird das Leben die nächsten 12 Monate. Und nun viel Spaß beim Ausfüllen.“
Mit zitternden Händen nehme ich den Fragebogen und setzte mich in eine Ecke. Das mir ter Typ mit der Kamera folgt bemerke ich in der Aufregung kaum.
Dann beginne ich zu lesen:
Einverständniserklärung:
Die Unterzeichnerin bestätigt hiermit, dass die gewählten chirurgischen und medizinischen Veränderungen an ihr vorgenommen werden dürfen. Sie bestätigt, dass die Entscheidung aus freien Stücken erfolgt. Die Produktionsgesellschaft Extreme Reality AG verpflichtet sich im gegenzug zur Zahlung der in der folgenden Liste aufgeführten Honorare sowie zur Kostenübernahme aller in der Vereinbarung beschriebenen Rückoperationen.
A) Das Stechen von Ohrlöchern:
200 €
Die Löcher werden bleiben, sind aber kaum zu erkennen.

B) Das Zupfen der Augenbrauen:
400 €
Es wird etwas dauern, bis die Brauen wieder nachwachen. Die Behaarung wird hierher etwas geringer sein.

C) Aufspritzen der Lippen mit Eigenfett:
600 €
Ein Teil des zusätzlichen Lippenvolumens wird von alleine wieder verschwinden. Das Fett läßt sich aber ohne sichtbare Narben hinterher wieder absaugen.

D) Laserepilation der Gesichtshaare:
6.000 €
Die Gesichtsbehaarung (Bartwuchs) wird durch Weglasern der Haarwurzeln endgültig entfernt. Sie werden sich ein Leben lang nicht mehr rasieren müssen. Leider ist diese Behandlung nicht rückgängig zu machen, daher die hohe Gage. Aber wenn sie eh vorhatten, wie die meisten Männer, keinen Bart zu tragen ist das Ganze eher ein Vorteil.

E) Entfernung des Adamsapfels:
3.000 €
Bei Transsexuellen ist dieser Eingriff in der Regel endgültig. In Ihrem Fall jedoch wird das Knorpelgewebe eingefroren und hinterher wieder implantiert. Diesen Verfahren wird auch in bei einigen weiteren Eingriffen angewendet. Am Ende bleibt nur eine winzige Narbe.

F) Verkleinerung der Nase:
3.000 €
Auch hier wird das entnommene Gewebe eingelagert und rückimplantiert.

G) Gesichtsoperation zur Verweiblichung der Gesichtszüge:
5.000 €
Auch hier wird entnommenes Gewebe für die Rücktransplantation gelagert. Im Prinzip bleiben auch hier nur wenige kleine Narben. Da die Veränderungen insgesamt aber stärker sind werden sie nach der Rückoperation zwar wieder ein markant männliches Gesicht haben.
Jeder wird sie widererkennen aber es wird nicht ganz das gleiche Gesicht wie zuvor sein.

H) Stimmbandverkürzung:
3.500 €
Die Operation wird von besten Chirurgen auf diesem Gebiet durchgeführt. Er wird diese Sendung als Marketing für seine Klinik nutzen wie alle anderen Ärzte auch. Daher können sie von größtmöglicher Sorgfalt und Chefarztbehandlung ausgehen. Die OP ist für den Alltag als Mädchen sehr zu empfehlen, da das rein logopädische Training sehr schwierig ist und oft nur Teilerfolge erzielt. Die Besonderheit ist, dass die Stimmbänder nicht wirklich verkürzt werden, sondern nur am Kehlkopf „angeheftet“ werden. Am Ende des Jahres wird diese „Heftung“ wieder gelöst und die männliche Stimme ist wieder zurück. Aber auch hier besteht ähnlich wie beim Gesicht das Risiko das die neue männliche Stimme der alten nur ähnelt aber nicht genau die klingt.
Mir stockt der Atem. Das sind schon recht heftige Dinge, die ich da lese aber auch beachtliche Summen. Mit zitternden Händen blättere ich um..

Rea
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Re: Doku Soap

Post 36 im Thema

Beitrag von Rea » So 9. Aug 2015, 23:32

Wow bitte mach weiter so ich bin jedes mal total begeistert von deiner Geschichte ich liebe es das zu lesen

SteffiCD
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Re: Doku Soap

Post 37 im Thema

Beitrag von SteffiCD » Mo 10. Aug 2015, 06:56

Danke für deine Geschichte.

Bin immer gespannt wie`s weitergeht.
Freue mich auf die nächsten Zeilen

LG Steffi
Zwischen zwei Seiten gibt es immer eine Mitte !!!

Amanda72
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Re: Doku Soap

Post 38 im Thema

Beitrag von Amanda72 » Di 11. Aug 2015, 08:51

Hallo Sandra

Phantastische Geschichte, die Sendung wenn es sie gäbe, wäre DER Blockbuster schlechthin. Das wäre nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch echte Aufklärung und Sensibilisierung für CD, TG, TS usw. Dafür würde ich mich wieder zum fernsehen überreden lassen und auch die lästige Werbung ertragen.

Den Veränderungen A-D würde ich ohne lange zu zögern zustimmen, bei E-H würde ich mich mehr vorm Rückbau fürchten, als vor der beschriebenen Operation, obwohl ich diesbezüglich allgemein ein Angsthase bin. Da ich mit zwei hübschen Schwestern aufgewachsen bin, kann ich mir gut vorstellen wie ich danach aussähe. Zudem habe ich eine 26-jährige Nichte namens Laura, die meiner Schwester unglaublich ähnlich ist.
Auf der nächsten Seite wird Laura bestimmt von einer Brust-OP lesen und einer die die Hüften und den Po feminisiert. Ein ganzes Jahr mit Silikonattrappen in der Oberweite oder mit Latex an den Hüften wäre sicher unangenehm schweisstreibend.

Bitte schreib bald weiter und lass Laura zu einer netten Familie und eine gute Schule kommen.

Liebe grüsse
Amanda

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 39 im Thema

Beitrag von sandra93 » Mi 12. Aug 2015, 22:52

I) Brustimplantate:
6.000 €
Die verwendeten Silikonbrustimplantate sind von natürlich gewachsenen Brüsten für Laien praktisch nicht zu unterscheiden. Es entsteht eine erstaunlich kleine Narbe, die kaum zu erkennen ist. Es ist eine sehr bewährte Technik, die auch bei vielen Frauen zur Brustvergrößerung angewendet wird. Die Anschließende Entnahme der Implantate ist auch grundsätzlich ein Eingriff ohne große Risiken. Da die Haut aber über ein Jahr gedehnt worden ist, kann es zur Bildung von Hautfalten kommen, wenn man nur die Implantate entfernt. In diesem Fall muss dann auch die überschüssige Haut entfernt werden. Dadurch vergrößert sich die Narbe ein wenig, bleibt aber in der Regel kaum sichtbar.

J) Hüft- Poimplantate:
6.000 €
Die Risiken und die Vorgehensweise sind im Grunde die gleichen, wie bei den Brustimplanten.

K) Einnahme von Hormonpräparaten:
18.000 €
Hier gehen sie ein Stück weit den Weg von weiblichen Transsexuellen. Im Wesentlichen werden zwei Medikamente gegeben: Hormonblocker für männliche Hormone und eine vertretbare Dosis östrogenhaltige Präparate zur Simulation eines weiblichen Hormonhaushalts. Grundsätzlich lassen sich die Folgen dieser Behandlung hinterher vollständig wieder rückgängig machen; allerdings ist die Wirksamkeit dieser Behandlung auf gesunde heterosexuelle Männer nicht untersucht. Rein körperlich wird es zu einer Umverteilung der Fettanlagerung im Körper kommen. Die Brustwarzen werden sich eventuell vergrößern. Die Haut wird weicher und das Gesicht wird u.U. auch etwas femininer erscheinen. Mit dem Absetzen der Präparate und ggf. eine leichte Gabe männlicher Hormone wird der Ursprungszustand praktisch vollständig widerhergestellt. Sollte es zu relativ starken Fettumlagerungen kommen, werden diese anschließend operativ wieder entfernt.

Sie sollten sich aber bewusst sein, dass die Einnahme von Hormonen auf psychische Auswirkungen haben wird. Ihr Sexualtrieb wird deutlich nachlassen was die männliche Seite betrifft. Die weiblichen Hormone werden zu Stimmungsschwankungen führen und in wie fern sich bei einem gesunden Mann die sexuelle Orientierung vorübergehend etwas verschiebt ist medizinisch unbekannt. Sie können jedoch davon ausgehen, dass mit dem Ende des Jahres sich der ursprüngliche Gefühlszustand wiederherstellt.
Bei Ihrer Entscheidung sollten sie aber auch die positiven Effekte der Hormongabe in ihrer besonderen Situation mit berücksichtigen. Je ähnlicher ihre Gefühlswelt der weiblichen während der kommenden Monate ist, desto leichter wird der Alltag für Sie werden.


„Ganz schön heftig, was die das vorschlagen“, denke ich. Klar es ist alles freiwillig und auch ohne große OPs wird ein nettes Taschengeld dabei herauskommen. Für das komplette Studium wird es aber nicht reichen. Also vielleicht doch ganz aussteigen.
„Lass dir ruhig Zeit“, höre ich da Lisa, „und wenn du Fragen hast, dann kann ich dir gerne noch mal alles erklären“ Dann lasse ich mir das mit der Rückop bei den Gesichtsveränderungen nochmal genau erklären. Ich hatte erst Bedenken, dass mein Gesicht hinter weiblicher bleibt, aber das ist nicht so. Wenn ich will kann ich es sogar etwas männlicher als vorher machen lassen. Nur gute Freunde werden halt eine Veränderung sehen, da man den ausgangszustand nicht immer 100% treffen kann, aber wiedererkennen wird mich jeder.

Normalerweise fallen mir Entscheidungen leicht. Aber ich bin einfach nur völlig verwirrt. Ich schaue zu Hannah herüber und sehe nur, wie sie strahlend lächelnd und ihren Zettel faltet und abgibt. Ich kann mir schon denken, was sie gemacht hat. Einfach überall Kreuze und nun freut sie sich wie ein kleines Kind auf Weihnachten.

Als sie sieht, wie verunsichert ich bin kommt sie zu mir herüber: „Na Laura, du bist ja schwer am Nachdenken.“ „Ich bin ja auch normal im Gegensatz zu dir“ Sie schaut mich an. Dreht sich um und geht wortlos wieder auf ihren Platz.
Nach ein paar Minuten verzweifelten Grübelns schaue ich zu ihr herüber und sehe, dass sie Tränen in den Augen hat. Ich gehe zu ihr rüber. „Du warst die einige nette hier bislang und dann knallts du mir einfach so einen Spruch rein. Meinst du ich habe mir ausgesucht so zu sein wie ich bin. Warum gönnst du mir nicht meine Freude.“
„Sorry, aber ich bin einfach mit den Nerven runter“ Dann umarmen wir uns. Fühlt sich etwas merkwürdig an mit meinen Falschen Busen.
„Also“, fährt Hannah fort. „Das mit der Verwirrung habe ich aus anderen Gründen schon hinter mir. So wie du dich verhälst, scheinst du ja ein ganz normaler Junge zu sein, sonst würdest du ja wie ich vor Freude strahlen. Und wenn ich mir die anderen Kandidatinnen hier anschaue, dann sind die ähnlich drauf wie du.
Und wie du so verwirrt bist, bist du ganz normal. Und normal heißt, dass du männlich bist, männlich bleiben wirst. Du bist halt ein Junge der ein Jahr lang in einem perfekten Ganzkörperkostüm eine sehr lange Vorstellung abliefern muss.
Und du musst ja nicht das ganze Paket buchen. Wenn du dir den modischen Bart offen halten willst, dann musst du dich halt jeden Tag sehr gründlich rasieren“ Dann fängt sie an zu kichern. „Ich schaue gerade einem total süßen Mädchen ins Gesicht und rede über Bartmode. Das passt ja so gar nicht.“
Ich kann ihr das Lachen nicht übel nehmen. Die Situation ist einfach total schräg.
„ Im Grunde ist es ganz einfach. Je mehr du ankreuzt, desto einfacher wird das Jahr. Die RückOPs werden die schon sehr ordentlich machen, sonst gibt es eine schlechte Presse. Und je mehr du machen läßt, desto mehr Geld gibt es noch.“
„Aber so einfach ist das nicht“, antworte ich. „Wieso? Denk doch mal ganz einfach.“ Dann läßt sie mich mit einem Lächeln allein.
Klar, sie hat irgendwie recht. Da ist mein Traumstudium zum Greifen nahe und ich schlage nicht zu. Aber da ist auch irgendeine unterdrückte Angst in mir. Nicht mich in der Öffentlichkeit zu blamieren. Erstens ist es Unterhaltung und da ist eh alles erlaubt. Und zweitens werde ich danach erst mal einige Jahre im Ausland verschwinden.
Dann wird mir klar, wovor ich eigentlich Angst habe. Nicht dass mich jemand durchschaut oder dass ich es nicht durchhalte. Ich habe Angst, dass mir das Leben als Mädchen gefällt. Das macht meinem männlichen Ego irgendwie große Sorgen.
„ Du kommst immer noch nicht weiter“, höre ich da Laura in meinem Rücken. Dann erzähle ich ihr von meinen Ängsten. „Also, so wie du dich anstellst, glaube ich das einfach nicht. Aber selbst wenn. Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt als Frau und ist damit sehr glücklich. Selbst wenn du eine Frau bleiben würdest… Es ist doch völlig egal, ob du Arzt oder Ärztin wirst.“
Das Wort „Ärztin“ löst bei mir ein ganz merkwürdiges Gefühl aus. Ich merke, die Grenze meines Vorstellungsvermögens ist einfach erreicht und mit dem Fragebogen bin ich keinen Schritt weiter.
„Denk doch mal als Schauspielerin. So eine Rollenangebot wie die Rolle der „Laura“ bekommst du wahrscheinlich nie wieder. Eine ganz besondere Aufgabe und ein riesen Publikum und wenn du willst kann das dann der Einstieg in eine Showkarriere sein.“

Jetzt macht es „Klick“ in meinem Kopf. Ich werde das Ganze als Rolle sehen. Und da kann man sich nicht gut genug drauf vorbereiten und einlassen. Beherzt nehme ich das Formular und weiß, was ich tun werde…

Miley
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Re: Doku Soap

Post 40 im Thema

Beitrag von Miley » Do 13. Aug 2015, 13:03

Hi Sandra,

wieder eine tolle Fortsetzung.
Freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

So eine Doku sollte mal jemand in echt produzieren...


Miley

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Re: Doku Soap

Post 41 im Thema

Beitrag von larissa22tv » Do 13. Aug 2015, 13:37

Stimmt, ich würde mich da auch sofort anmelden.

Freu mich schon auf die Fortsetzung.

MiaS
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Re: Doku Soap

Post 42 im Thema

Beitrag von MiaS » Do 13. Aug 2015, 14:28

Hi Sandra,

wo war nochmal das Casting? Kann frau noch mitmachen?
Ich wüsste was ich angekreuzt hätte ))):s

Tolle Geschichte, ich bin ganz gespannt auf die Fortsetzung. (he)

Liebe Grüße
Mia
Wiederkehrende Fehler sind auch eine Art von Zuverlässigkeit

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 43 im Thema

Beitrag von sandra93 » Do 13. Aug 2015, 23:32

Als ich das Formular abgegeben habe, kommt Hannah auf mich zu: „Und? Wie viele Kreuze hast du gemacht?“ „Alle!“ „Wow. Ich wusste du hast Mut. Da werden wir beide viel Spaß haben. Aber bevor wir noch viel miteinander reden können werden wir in den Massageraum gerufen. Hannah und ich. Sie geht auf Hannah zu: „ Da sind ja meine beiden Glücksbringer! Dann lass uns mal direkt loslegen und sie geht mit einer Art Pistole auf Hannah zu. „Oh, du hast ja schon zwei Ohrlöcher.“ Dann überlegt sie kurz. „Aber davon kann man nie genug haben“. Dann höre ich kurz ein klickendes Geräusch und Hannah hat zwei niedliche kleine Ohringe mit einem Steinchen. Dann kommt Lisa zu mir. Ich will mir nicht anmerken lassen, dass ich etwas Angst vor dem Schmerz. Lisa reinigt meine Ohrläppchen mit Desinfektionsmittel und schon habe ich den ersten Ohrring im Ohr. Vor Überraschung bemerke ich zunächst keinen Schmerz und schon ist das zweite Ohr dran. Der Schmerz ist nicht viel mehr als ein Mückenstich. Vorsichtig fasse ich mir an die Ohren. Tatsächlich, da fühle ich die zwei kleinen Steine. Neugierig gehe ich zum Spiegel. Es sind ganz ähnliche wie bei Hannah, nur meine Steine haben einen leichten Gelbschimmer. „Passt gut“, denke ich, als sie im Spiegel betrachte. Dann muss ich nur noch gut schauspielern. Ich versuche mich leicht verträumt aber doch selbstkritisch im Spiegel zu beobachten, so wie ich es bei meiner Ex gesehen habe. Die hatte nur Mode im Kopf. „Es geht noch weiter, Laura. So langsam scheinst du ja Spaß an der ganzen Sache zu bekommen. Dann darf ich mich auf den Frisörstuhl setzen und Lisa beginnt mir die Augenbrauen zu zupfen. Das tut in der Tat etwas weh. Als ich das Ergebnis sehe bin ich aber echt beeindruckt. Laura hat nicht zu viel weggenommen. Es sieht alles sehr natürlich aus, aber es lässt mich insgesamt noch um einiges femininer aussehen. So langsam bekomme ich Ehrgeiz möglichst perfekt auszusehen. Kritisch suche im Spiegel nach Hinweisen auf mein männliches Ich. Und dann sehe ich natürlich meinen wenn auch nicht allzu großen Adamsapfel. Und klar sehe ich insgesamt schon sehr weiblich aus, aber halt eher der sportliche Typ. Ich posiere etwas vor dem Spiegel. Ob die Chirugen es schaffen werden aus diesem Gesicht ein Model zu machen. Dann betrachte ich meine Beine. Insgesamt o.k., aber etwas dünner wäre nicht schlecht. Das gilt auch für meine Arme. So langsam bin ich gespannt, was man aus mir machen wird. Dann kommt eine Frau herein und stellt sich als Frau Dr. Winter vor. Sie nimmt mir Blut ab, um meine Hormonanpassung vorzubereiten.
„Klar habe ich das mit angekreuzt, denke ich.“ Aber das ist dann schon noch eine andere Nummer.“ Ich bekomme ein wenig Angst vor der eigenen Courage. Dann sind wir entlassen. Hannah möchte, dass ich noch mit in die Lobby komme, aber irgendwie war das alles etwas viel und ich gehe auf mein Zimmer. „Vergiss nicht, dich abzuschminken und dir die Haare hochzubinden bevor du dich hinlegst“. Ich bedanke mich und als ich oben ankomme, merke ich, wie müde ich bin. Auf dem Bett liegt ein Nachthemd, ziemlich dünn und mit etwas Spitze. Ich beschließe, schlafen zu gehen. Im Bad bemerke ich dann ein dringendes Bedürfnis verursacht durch meine Blase. Mit Schecken fällt mir ein, dass dort zwischen den Beinen alles fein säuberlich verklebt worden ist. Ich bekomme etwas Angst. Dann taste ich vorsichtig zwischen den Beinen und bemerke, dass dort an alles gedacht worden ist. Als ich fertig bin, ist mir klar, dass Männer hier eindeutig im Vorteil sind.
Dann beginne ich mit dem Abschminken. Eigentlich habe ich keine Ahnung, aber das steht alles auf der Ablage. Es dauert dann aber doch recht lange, bis ich das Gefühl habe die Schminke vollständig entfernt zu haben. Jetzt ahne ich wieder wie ich als Junge aussehe. Ich flechte meine Haare zum Zopf, was mir nicht so wirklich gelingt. Dann betrachte ich mich mit BH und ungeschminkt im Spiegel. Es ist ein dauernder Wechsel zwischen Basti in blond und Laura die sportliche. Dann ziehe ich mein Nachthemd an ..

Ich gehe durch einen langen Krankenhausflur und folge einem Chefarzt. Plötzlich bleibt er stehen und bittet mich in sein Büro. Ich setzte mich schlage meine Beine übereinander und streich mir die Haare aus dem Gesicht. „Laura, sie können so nicht weitermachen. Sie haben schon wieder einem jungen Mann gegen seinen Willen Hormone verabreicht. Sie wollen Ärztin werden und können nicht Menschen gegen ihren Willen therapieren. Vielleicht haben sie Ihre geschlechtsangleichenden Operationen doch nicht so souverän verarbeiten, wie uns glauben machen wollen. Dann kommt Hannah ins Zimmer, sie hat riesige Brüste und schaut mich vorwurfsvoll an. „Was hast du gemacht? Solche Monsterbusen habe ich nicht gewollt…

Dann wache ich schweißgebadet auf.

Amanda72
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Re: Doku Soap

Post 44 im Thema

Beitrag von Amanda72 » Fr 14. Aug 2015, 01:15

Hallo

Alles angekreuzt? Da hätte ich auch Alpträume.
Ich lasse mir bei meinen Entscheidungen meist viel Zeit. Einerseits weil ich das Richtige tun möchte und andererseits weil ich meine Empfindungen manchmal nicht genau einordnen kann. Ehrlich gesagt habe ich fast etwas Angst um Laura, denn die Operationen im Gesicht, wahrscheinlich eine Veränderung der Wangenknochen, absägen an der Stirn und am Kiefer, das abraspeln der Nase, das schnippeln am Adamsapfel, oh... oh... mir wird schon schwindlig.
Für die Brust-, Hüft-, und Poimplantate hätte ich mich an Lauras Stelle auch entschieden, denn das sind weniger invasive OPs als das Sägen an den Knochen und am Schädel. Aber die Hormontherapie hätte ich nicht angekreuzt. Wahrscheinlich auch weil mir das alles zu schnell ging.

Ich habe so um die 52000 Euro gezählt, bekommt Laura die nun zusätzlich oder dienten diese Angaben nur zur Info der Kosten oder dem Rückbau?
Ich nehme mal an, dass Laura, resp. Basti, nicht einfach ein Jahr lang verschwindet. Bis jetzt sind etwa zwei oder drei Tage vergangen. Irgendwann wird er doch auch noch die Eltern informieren und auch die Schwester. Auch wenn eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben wurde, wird der junge Mann nicht einfach so ohne Abschied abtauchen können. Zudem würde er bestimmt auch unterm Heimweh leiden und die HRT macht das bestimmt nicht leichter.

Grüsschen
Amanda

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Re: Doku Soap

Post 45 im Thema

Beitrag von Melli_ » Fr 14. Aug 2015, 14:09

Naja,
es steht ja da, dass alles rückgängig gemacht werden kann. Darauf hat sich der leichtgläubige Sebastian verlassen... Vielleicht hat er als Mediziner auch eine unkomplizierte Einstellung zu Knochensägen. (Hätte man ihm die Instrumente vorher zeigen sollen? - Besser nicht.) Und er hat nur 4 Wochen, um ohne Verbände als Laura aufzutreten, am Sportunterricht teilzunehmen und normal reden zu können. Eine weibliche Schrift wäre sicher auch von Vorteil.

Eltern, Schwester, Freundin? Vielleicht hat er Eltern, die sich nicht kümmern. Sie sind wahrscheinlich arm und es könnte Verwahrlosung vorliegen. (Wer würde als Eltern seine Kinder schon freiwillig zu einer Castingshow lassen?) Vielleicht hat er Eltern, denen alles egal ist - er ist der Einstein der Familie. Vielleicht sind seine Eltern geschieden und reden nicht miteinander. Jeder denkt dann, dass Sebastian beim anderen ist. Wenn er in eine neue Familie kommt, wäre es natürlich vom Plot schön, wenn er seine alte Familie nicht vermisst - vielleicht sogar Neues findet, was er so noch nie kannte.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie es weitergeht.

Übrigens habe ich in der Time, August 3, 2015, Seite 43f von Caitlyn Jenner und Jazz Reality Shows gelesen. "I am Cait" und "I am Jazz" heißen die.

LG,
Melanie

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