Eine Transgender Geschichte
Eine Transgender Geschichte

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Scharap
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Eine Transgender Geschichte

Post 1 im Thema

Beitrag von Scharap »

Hallo ihr lieben Geschichtenerzähler und Leser.

Ich habe vor, meine kreative Ader wieder ein wenig auszuleben (und dies mit euch hier zu teilen) und wollte gerne eine Geschichte schreiben, bei dieser die Hauptfigur Transgender ist.

Hier mal einige Eckdaten zur Hauptfigur:
  • Vorname: Lisa
  • Nachname: Hopes
  • vorheriger Name: Tom
  • Alter: 22 Jahre
  • Grösse: 1.75m
  • Oberweite: 75B
  • Taille: 60 cm
  • Hüfte: 90 cm
  • Charakter: Trägt viel Liebe in sich, erscheint nach aussen hin aber etwas kalt und abweisend. Dadurch fällt es anderen schwer eine Beziehung zu ihr auf zu bauen, da sie niemanden an sich ran lässt. Das aufgrund von schlechten Erfahrungen (wurde von der Familie verraten und hat sich daher von dieser abgewandt).
  • Weiteres:
    • Wurde in der Grundschule gemobbt.
    • Hat einen Hund der sie durch die Transition begleitet und ihr geholfen hat.
    • Hat mit der Transition einen Neuanfang gemacht.
  • Berufliches: Macht ein Kunststudium und arbeitet nebenbei (in der Freizeit) im kaufmännischen Bereich.
Idee der Geschichte:

In der Geschichte soll es eigentlich darum gehen, dass Lisa Transgender ist und an der Uni studiert und was sie so erlebt und durchgemacht hat.

Ich weiss nur nicht genau, wie ich das mit dem Transgender sein ansprechen soll. Ist es von Anfang an klar und man reist zu Beginn der Geschichte in die Vergangenheit (wo sie noch Tom ist) und erfährt so quasi was sie bisher alles durchgemacht hat, bis man wieder in der Gegenwart ankommt und es dort weitergeht?

Oder

Es beginnt in der Gegenwart und es wird nur flüchtig erwähnt, dass sie früher ein Junge war. Und es wird erst im Verlauf der Geschichte erzählt, was sie alles erlebt und durchgemacht hat?

Ich würde dieser Geschichte noch gerne eine weitere (Neben-) Figur (ein Mädchen?) hinzufügen, welche vielleicht auch etwas "anders" ist. Dadurch, dass diese Figur auch "anders" ist, freunden sich die beiden an und werden BFFs. Durch diese Figur "taut" Lisa dann langsam auf und hierbei erzählt sie dieser dann nach und nach von ihrer Vergangenheit (wodurch man erfährt, was sie bisher alles durchgemacht hat) (Version 2). Zusammen erleben sie dann einige Sachen (Abenteuer) und gehen gemeinsam in die selbe Klasse auf der Uni. Erst wären diese beiden Figuren nur BFFs, bis mit der Zeit mehr daraus wird (sie verlieben sich ineinander).

Was denkt ihr? Wie soll ich beginnen und worum könnte es in dieser Geschichte (noch) gehen? Was für Sachen könnten, bei Version 2, die beiden erleben und inwiefern ist diese Person "anders"?

Werde die Geschichte selbstverständlich hier posten, damit ihr sie lesen könnt.

Freue mich auf eure Ideen.

Scharap
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
sandra77
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Re: Eine Transgender Geschichte

Post 2 im Thema

Beitrag von sandra77 »

Ganz ehrlich? Ich kann dir nur raten auf deinen Bauch zu vertrauen.

Vielleicht wäre ein schöner einstieg mit dem ersten Tag an der Uni zu beginnen. Wie kommt Sie dort an? Was erlebt sie am ersten Tag?

Schreib dir Stichpunkte, kleine Szenen auf. Bau diese aus und verknüpfe sie. Mit ausbauen meine ich z.b. wie ist das Wetter? Beschreibe das Unigebäude. Kurz schaffe eine Atmosphäre.
Lese dir die Geschichte immer wieder von Anfang an durch. Schreibe es so als würdest du es jemanden mit deinen Worten erzählen.

ich wünsche dir viel Glück und bin schon gespannt auf die Geschichte.
Scharap
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Re: Eine Transgender Geschichte

Post 3 im Thema

Beitrag von Scharap »

So meine Lieben.

Habe nun für euch hier den ersten Teil der Geschichte. Hoffe sie gefällt euch. Der Nächste teil kommt dann in den nächsten Tagen. (smili)

Kapitel Ⅰ

Es war ein schöner Sommertag, die Sommerferien waren vorüber und die Uni hatte wieder begonnen. «Lisa? …Lisa? …Lisa?» Lisa schreckte plötzlich auf, sie war gerade völlig in Gedanken versunken gewesen und hatte nicht bemerkt, dass einige ihrer Klassenkameradinnen sie etwas gefragt hatten. «Hm? Oh, tut mir leid. Worum ging’s?» «Kommst du auch mit uns in die Mensa?» «Nö», antwortete sie kühl und etwas abweisend. «Na dann, bis nachher», antworten die drei, welche sie gerade gefragt hatten und gingen runter in die Mensa. Lisa war ein Mädchen wie alle anderen auch. Zumindest sah es von aussen so aus, denn sie war früher einmal ein Junge gewesen bevor sie gemerkt hatte, dass sie Transgender war. Bevor sie zu einem Mädchen wurde, hatte sie so einige schlechte Erfahrungen gemacht, weshalb sie jetzt jedem der mit ihr etwas machen oder reden wollte die kalte Schulter zeigte. Sie wollte einfach ihre ruhe haben. Und diese hatte sie nur auf dem Dach der Uni, an der sie Kunst studierte. Sie nahm ihre Box mit dem Mittagessen drin, welches sie jeden Morgen frisch zubereitete und machte sich auf den Weg aufs Dach. Dort angekommen, setzte sie sich an ihren Lieblingsplatz und ass ihre Sandwiches. Nach dem sie gegessen hatte blieb sie noch eine Weile oben auf dem Dach sitzen und begab sich dann ins Klassenzimmer, wo sie sich auf ihren Platz in der zweit hintersten Reihe setze.

Um 14 Uhr ging der Unterricht weiter und Frau McCain kam mit einem neuen Mädchen ins Klassenzimmer. «Hallo alle zusammen. Das hier ist von nun an eure neue Mitschülerin. Stell dich doch mal kurz vor.» «Hi, ich bin Mona und im Sommer hierhergezogen und habe deshalb die Uni gewechselt. Übrigens für alle Jungs hier. Ich bin lesbisch, heisst ich steh auf Mädchen», sie sagte das mit solchem Selbstbewusstsein und einer solchen Offenheit, dass Lisa, auch wenn sie es vielleicht nicht zugeben wollte, überrascht war, wie selbstbewusst und offen Mona damit umging. Nick und Lucas nickten sich etwas erstaunt und enttäuscht zu, denn offenbar hatten sie nicht damit gerechnet, dass ein solch hübsches Mädchen lesbisch war. «Setz dich doch», forderte Frau McCain Mona auf. Sie setzte sich auf den freien Platz links neben Lisa und lächelte ihr dabei leicht zu. «Also, wie ihr wisst, findet bald die Kunstausstellung statt. Ich möchte nun, dass ihr 2er Gruppen bildet und gemeinsam ein Kunstprojekt macht, welches dann bei der Ausstellung ausgestellt wird.» Die Uni organisierte jedes Jahr eine Kunstaustellung, um mit den Einnahmen daraus den Bau von Schulen in ärmeren Ländern zu unterstützen. Während sich Nick und Lucas zusammentaten und der Rest der Klasse Gruppen bildete, ging Mona auf Lisa zu, denn sie hatte schon zu Beginn des Unterrichts ein Blick auf sie geworfen «Hallo. Ich würde gerne mit dir eine Gruppe bilden. Na, wie sieht’s aus?» «Wenn es unbedingt sein muss», kam es etwas mürrisch von ihr als Antwort. «Gut wie wär’s denn, wenn du heute Abend zu mir Nachhause kommst?» «Von mir aus. Stört es dich, wenn ich meinen Hund mitbringe?» Lisa war offenbar nicht davon begeistert, dass Mona noch am selben Tag damit beginnen wollte. «Nein, überhaupt nicht. Ich mag Hunde sogar sehr gerne.» Mona gab Lisa anschliessend noch ihre Adresse und setzte sich dann wieder auf ihren Platz.

Der Nachmittag verging und es war bereits halb Sechs als Lisa Zuhause ankam. Als sie zur Wohnungstür hereinkam, kam Stella, ihr Hund, welcher Lisa durch ihre Transition begleitet hatte, mit wedelndem Schwanz auf sie zu gestürmt. Sie schloss die Wohnungstüre hinter sich und begrüsste Stella ebenfalls, indem sie sie umarmte und am Nacken kraulte. Anschliessend ging sie in ihr Zimmer und machte die Sachen für den Abend bei Mona bereit und packte diese ein. Sie schnappte sich die Leine für Stella und ging mit ihr hinaus. Sie wusste schon, wo sie mit ihr spazieren gehen wollte. Nämlich in den Park mit Hundewiese in dem zu dieser Zeit kaum jemand befand. Dieser kleine Park mit Hundewiese war ihr Lieblingsplatz, weil sie dort immer ausgiebig mit Stella Spielen konnte. Dort angekommen lies sie Stella von der Leine und lies sie herumtollen und spielte mit ihr wie es Stella so sehr liebte. Als es langsam Zeit wurde nahm sie Stella wieder an die Leine und ging mit ihr zur Adresse von Mona.

«Ah, da bist du ja, komm doch rein», begrüsste Mona Lisa. Lisa zog ihre Schuhe aus und entfernte die Leine von Stellas Halsband. Danach packte sie den Futternapf und das Futter für Stelle aus, welches sie extra mitgenommen hatte und stellte es Stella auf den Boden. «Komm doch am besten gleich mal in mein Zimmer.» Lisa folgte Mona durch die Wohnung in ihr Zimmer.
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Scharap
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Re: Eine Transgender Geschichte

Post 4 im Thema

Beitrag von Scharap »

Hallo alle zusammen.

Ich wünsche euch allen frohe Festtage und frohe Weihnachten. (NICOII) (snow) Trage gerade mein neues Lieblingskleid und habe mich soeben noch geschminkt. Werde dieses nun über die Festtage tragen und natürlich, weil die Tage ja besonders sind, mich schminken, da ich das sonst so selten mache. Was tragt ihr so über die Festtage?

Wie findet ihr die Geschichte bisher? Was denkt ihr wie es weitergeht? Der nächste Teil der Geschichte kommt morgen Abend online.

Frohe Festtage

in Liebe


scharap
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Re: Eine Transgender Geschichte

Post 5 im Thema

Beitrag von Eveline Cross »

Hallo Scharap,
da hast Du doch begonnen ein schöne Geschichte zu schreiben, welche nach mehr und einer Fortsetzung verlangt 👍
Gruß Eveline
Blossom
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Re: Eine Transgender Geschichte

Post 6 im Thema

Beitrag von Blossom »

Hi Scharap,

da sind sehr viele Redundanzen, die du entfernen solltest. Dadurch wird der Text runder. Auch braucht es deutlich mehr Absätze. Beispiel: Allgemeine Beschreibung, Absatz, Lisa wird angerufen (Drei Personen), Absatz, Lisa schaut auf ... (Absatz), Die drei Fragen, ob sie mit in die Mensa kommt, Absatz, Lisas Antwort, Absatz ...

Zum Text an sich hätte ich auch noch einiges, würde hier aber den Rahmen sprengen. Schau mal, ob du meine Hinweise umsetzen kannst ... Wenn du es direkt am Anfang beherzigst, ersparst du dir im Nachgang eine Menge Arbeit.

Liebe Grüße vom
Blümchen (na)
»Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.«
Billie Jean King (*1943)
kathy
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Re: Eine Transgender Geschichte

Post 7 im Thema

Beitrag von kathy »

Wenn ich ehrlich sein darf, fur mein Empfinden liest sich die Geschichte etwas zu sachlich, vielleicht etwas mehr spielen in der Wortwahl? Mehr Emotionen rein bauen, mehr Umschreibungen? (smili)

LG Kathy
Helga
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Re: Eine Transgender Geschichte

Post 8 im Thema

Beitrag von Helga »

Scharap hat geschrieben: Do 24. Dez 2020, 15:00 Wie findet ihr die Geschichte bisher? Was denkt ihr wie es weitergeht?
Hallo Scharap,
mach deine Geschichte nicht von den Ideen und dem Urteil anderer abhängig. Schreib einfach so wie es dir aus der Tastatur fliesst, und sollte diese klemmen, dann schreib auf ein Stück Papier.
Die meisten Menschen die schreiben tun dies bewusst oder unbewusst um um irgendetwas zu verarbeiten oder aufzuarbeiten (dabei sind die professionellen Schreiber nicht ausgenommen), daher wird diese Geschichte sehr viel von dir enthalten, auch wenn die Charaktäre auf den ersten Blick völlig anders sein mögen.
Ich habe den sehr vielversprechenden Anfang einer schönen Geschichte gelesen und bin gespannt wie es weitergeht.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
Scharap
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Re: Eine Transgender Geschichte

Post 9 im Thema

Beitrag von Scharap »

Hallo alle zusammen.

Hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht :)p. Hat doch etwas länger gedauert mit der Geschichte als ich gedacht hätte. Habe über die Festtage doch etwas mehr Zeit mit der Familie verbracht als ich ursprünglich geplant hatte und bin danach umgezogen. Daher kommt der nächste Teil erst jetzt. Wünsche euch aber dennoch viel Spass beim lesen. (zeitung)

Dort setzten sich beide auf Monas Bett und Lisa packte ihre Sachen aus. «Bevor wir anfangen, würde ich gerne ein kleines Spiel machen», kam es von Mona. «Und zwar erzähle ich dir etwas über mich und dann du über dich und so weiter.» «Und wozu soll das gut sein?» «Ich würde einfach gerne die Person, mit der ich zusammenarbeite, etwas besser kennen lernen. Damit ich weiss, wie sie so ist und wie sie denkt.» «Alles klar, können wir ger-ne machen.» «Also, ich bin Mona Fairchild, 23, komme aus Oxford und bin lesbisch», begann Mo-na. «Ich bin Lisa Hopes, 22 und war früher mal ein Junge. Heisst ich bin Transgender», machte Lisa weiter. Normalerweise erzählte sie niemandem davon, dass sie Transgender war, doch bei Mona war es irgendwie ganz anders. Mona hatte eine vertrauensvolle Wirkung auf Lisa, so dass sie ein-fach das Gefühl hatte, sie musste ihr etwas über sich erzählen. Ausserdem fand sie Mona auch ein wenig interessant und sie machte sie neugierig, da sie so ganz offen und selbstbewusst damit umging, dass sie lesbisch war. Aus diesem Grund wollte Lisa Mona auch etwas mehr kennenlernen. «Ach so?», kam es von Mona, doch sie wirkte keines-wegs überrascht, denn sie hatte schon bemerkt, dass Lisa etwas Besonderes war, als sie sie das erste Mal gesehen hatte. Dennoch machte sie das neugierig. «Wie kam es denn dazu? Also wie hast du bemerkt, dass du im falschen Körper bist?» Lisa zögerte kurz, da sie eigentlich noch nicht so weit war, um darüber reden zu wollen. Doch etwas sag-te ihr, dass sie es Mona erzählen konnte. «Es hat alles angefangen als ich 17 war. Erst war es nur Crossdressing was ich gemacht hab, weil es sich gut und richtig anfühlte. Jedoch habe ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich als Transgender gefühlt. Ich wünschte mir manchmal zwar schon ein weiblicheres Aussehen, jedoch schenkte ich dem keine grosse Beachtung, da ich annahm, es sei nur eine Phase, die wieder vorüber geht. Ir-gendwann fing ich dann an meinen Penis zu ver-abscheuen. Da kam dann der Verdacht auf, dass ich doch Transgender sein könnte», hier hörte Lisa auf zu erzählen, da sie für alles andere was da-nach passierte noch nicht bereit war. «So war das also», antwortete Mona darauf. «Nun gut. Ich wür-de sagen, wir beginnen mal mit unserem Projekt. Ich hab mir dazu auch schon ein paar Gedanken gemacht. Und zwar dachte ich wir könnten Body Painting machen und dieses dann Fotografieren. Hast du sonst auch noch ein paar Ideen?» «Klingt gut. Nein, noch nicht so ganz. Hast du dir schon überlegt, was wir genau machen?» «Ja ich dachte wir könnten eventuell so mythische Symbole ma-len. Es kommen uns sicher auch noch andere Ideen, wenn wir damit erst einmal angefangen ha-ben. Was meinst du?» «Find ich gut, bin dabei. Hast du schon Body Painting Farbe?» «Nein leider nicht. Ich würde aber sagen, dass wir erst mal überlegen, was für Formen und Symbole wir neh-men und wo wir diese hinmalen wollen.» «Also gut, machen wir», kam es von Lisa. Da sie nun wussten was sie machen wollten, nahmen beide Stift und Papier zur Hand und begannen damit ihre Ideen, als Vorlage zu skizzieren. Damit verbrach-ten sie den ganzen restlichen Abend, bis Lisa wie-der nach Hause ging.

Kapitel Ⅱ

Stella kam ins Zimmer und legte sich neben Lisa aufs Bett und leckte ihr Gesicht ab. Lisa öffnete die Augen und sah auf den Wecker. 5:25 Uhr, es war Zeit auf zu stehen, da sie noch mit Stella spazieren ging, bevor sie um acht in der Uni sein musste. Sie streichelte Stella über den Kopf und sagte zu ihr: «Na du? Wie geht’s dir denn?» Stella stand auf, sah Lisa mit grossen Augen an, wedelte mit dem Schwanz und liess einen leichten Beller los. Lisa war froh, dass sie Stella hatte, denn jedes Mal wenn sie zu ihr kam um sie zu wecken war es ein-fach wunderbar einen solch schönen und liebevol-len Hund neben sich zu sehen. Es erfüllte sie jedes Mal aufs Neue mit Glück. Sie konnte sich ein Le-ben ohne sie schon gar nicht mehr vorstellen. Lisa stand auf und ging ins Badezimmer, um zu du-schen und sich fertig zu machen. Anschliessend zog sie Schuhe und Jacke an und nahm Stella an die Leine. Gemeinsam verliessen sie die Woh-nung. Morgens ging Lisa mit Stella immer in den Wald spazieren, wobei Lisa dabei auf dem Fahrrad unterwegs war. Sie ging mit Stella immer morgens ausgiebig spazieren, da ein Eurasier auch viel Bewegung benötigte. Und da sie nicht immer jeden Mittag von der Uni schnell nach Hause konnte, ergab sich das so und Stella hatte sich mittlerweile auch daran gewöhnt.

Bin gerade dabei noch einige Recherchen für die Geschichte am anstellen. Könnte also wieder etwas dauern bis der nächste Teil kommt. Hoffe jedoch, dass dieser im Verlauf der nächsten Woche kommt.
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
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