Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 141

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
Antworten
NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2101 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 28. Mär 2019, 16:06

Lena fuhr mit ihren Eltern nach Stralsund in das größte Kaufhaus. Um es Uwe recht zu machen, gingen sie in die Herrenabteilung. Der suchte und suchte, bat dann doch um Hilfe. "Mir gefällt hier nichts, lass uns woanders hinfahren." Lena war schon genervt, weil ihr Vater so wählerisch war. Gewählt hat er nicht mal was. "Wo würdest du denn einkaufen? Hier gibt es alles, was es woanders auch gibt. Lass dich von uns beraten und du bist perfekt angezogen."
Sie verließen die Etage und stöberten in der Damenabteilung weiter.
"Das wollte ich gerade nicht."
"Üfchen, hier finden wir Sachen für dich, die du nach dem Probieren gar nicht mehr ausziehen willst."
Lena und Moni steckten Uwe in eine Kabine, in der er sich schon mal von Hose und Shirt trennen sollte. Dann suchten sie und brachten die Sachen in die Kabine. Dummerweise passten die Sachen und er war angenehm überrascht. "Na bist du endlich kaufbereit? Bitte erlöse uns von der Sucherei. Wir hätten schon viele Sachen selbst gekauft."
"Warum macht ihr das nicht?"
"Weil wir nicht rumlaufen wollen wie du. Hast du dir die Sachen nicht angesehen?"
"Doch super, gefallen mir und habe schon eine Hose in die engere Wahl gezogen."
"Uwe, du bist grausam zu uns."
"Nein Moni, ich liebe euch (ganz leise) aber ihr seid wohl in der falschen Abteilung gelandet. Ihr müsstet hier stehen und nicht ich."
"Uwe, das ist nicht dein Ernst, wir laufen uns Blasen, um für dich schöne Sachen zu suchen und du du du vergeudest unsere Zeit."
"Wollte ich hier her oder ihr?"
Moni standen schon die Tränen in den Augen. Lena saß müde auf einem Männerwartesessel. Moni ging in die Kabine und wollte Uwe die Meinung sagen.
Der nahm sie in den Arm, küsste sie und sagte nur "gekauft".

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2102 im Thema

Beitrag von NAREA » Di 2. Apr 2019, 10:46

--Ronny--

Was lag in dem Karton?
Ronny nahm es heraus. Hielt es vor sich hin. Seine Gedanken waren sehr durcheinander. Aber er wusste, wenn er das Teil anzieht, ist er für immer in der Hand der Mädchen.
Eine schwarze Corsage und ein String dazu sollte nun ihm gehören. Sowas Schönes hatte er noch nie gesehen.
"Zieh doch mal an, damit wir wissen, ob es dir passt."
Ronny versuchte die Verschlüsse vorn zu öffnen. Aber wie weiter? Hinten waren nur Schnüre und er konnte sich das Teil nicht mal umlegen und verschließen.
"Na da müssen wir wohl mal helfen. Den String kannst du schon mal anziehen."
Dann machten sich Tanja und Inis ans Werk, Ronny in das wirklich schöne Kleidungsstück zu verschnüren.
"Weißt du, für die Brustschalen haben wir dir extra dafür Silikonbrüste mitgebracht. Keine Angst, sind nur Cup C, das bedeutet, dass sie deiner Körpergröße entsprechen."
Ronny war irgendwie elektrisiert. Dieses Gefummel an seinem Körper löste immer mehr Reize aus. Der String hatte sein bestes Stück aber gut im Griff. Tanja sagte was von super Passform, von Trägern über der Schulter, die nicht da wären, weil er die nicht brauche und nun auch schulterfreie Shirts tragen kann. Auch haben sie auf Straps Bänder verzichtet, so könne er im Sommer auch Hotpants zu der Corsage tragen.
Ronny hätte nicht gedacht, dass so ein Stück Stoff so eine Gefühlswallung in ihm hervorrufen würde. Inis zog die Corsage nicht zu fest, so dass Ronny nicht gleich den Spaß am Tragen verliert. Er schien sich wohl zu fühlen.
"Es sieht wunderschön aus. Aber so sollst du nicht den ganzen Abend hier rumlaufen. Das Teil, das noch im Karton liegt, gehört auch zu unserem Geschenk." Ronny nahm es heraus und drehte es hin und her. "Was ist das? Ein Unterhemd in lang?" "Ach du Dummerchen. Ein Negligee." Ronny nickte nur. "Na zieh schon an." Er streifte sich den schönen Stoff über den Kopf. Der rutschte von allein an seinem Körper herunter.
"Komm zu uns auf die Couch. Wir haben gedacht, dass du so einen schönen Körper hast, da gehört einfach schöne Wäsche zu. Wir hoffen, du bist uns nicht böse, weil wir dich so überrumpelt haben."
"Nein, ich bin total überrascht und freue mich natürlich. Ich weiß nur nicht, wie ich mich bedanken kann."
Ronny gab Tanja und Inis erst mal einen Kuss auf den Mund. Tanja hielt seinen Kopf fest, so das der Kuss etwas länger dauerte. "Ich lade euch morgen zum Essen ein." sagte Ronny "Und wir dürfen dich einkleiden."
Das gefiel Ronny nicht so gut. Er wollte was kochen und brauchte dafür keine extra Kleidung. Die Mädels dachten, er will mit ihnen ausgehen.
Wie kommt Ronny aus der Situation wieder raus?

Seit Tagen versucht Lena ihren Freund zu erreichen. Kann er nicht ans Telefon oder will er nicht?
Das mit der WG und den Mädchen war wohl doch keine gute Idee. Als sie dann doch mal ans Handy bekam, machte er nicht den sichersten Eindruck. Er redete mit ihr als hätte er keine Zeit. Wollte nicht, dass sie ihn besuchen sollte. Es war alles ganz anders als sonst. Lena, die viel mit Moni sprach, erzählte ihr von dem Gespräch. Moni war traurig, weil ihre Tochter sehr verliebt in Ronny war. "Lena, was soll ich dir da raten? Wenn du den Eindruck hast, dass er dich nicht sehen will, dann soll er wenigstens sagen was er will. Entweder ihr trennt euch oder er steht weiterhin zu dir. Ich würde einfach hin fahren und alles klären. Du machst dich nur unglücklich, wenn du denkst es ist alles in Ordnung und zweifelst insgeheim an seiner Liebe." "Ja Mama, das werde ich machen."
Ob das gut geht?

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2103 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 5. Apr 2019, 14:31

Als Ronny mitbekommen hat, dass die Mädels lieber im Restaurant essen wollen als seine Kochkünste zu genießen, gab er klein bei und hörte sich ihren Vorschlag an.
Tanja:"Wir wollten eigentlich mit dir einen schönen Mädelstag machen. Da wir nun sehen, wie toll du aussiehst, brauchst du doch keine Angst zu haben, erkannt zu werden. Wir stellen uns das so vor, dass wir dich in eine Ronja verwandeln, dann in ein Lokal am Stadtrand schön Mittag essen und dann den Nachmittag im Freizeitpark Phantasialand Spaß haben."
"Und dafür müsst ihr mich einkleiden?" "Natürlich, sonst macht es doch gar keinen Spaß." "Und wenn ich das nicht will?"
"Hast du dich geziert in diese wundervolle Corsage zu steigen? Wir glauben, dass du das genießt und es dir Spaß macht, darum wollen wir dir nur helfen."
"Ihr spinnt ja, mir gefällt das nicht, ich, ich mache das nur um hier wohnen zu bleiben."
"Das ist ja eine tolle Ausrede, die wir dann gerne akzeptieren und wenn du schon so schlecht über uns denkst, dann nehmen wir das gerne an. Um es für dich noch interessanter zu machen, biete ich dir an, dass du 100,-€ sparst, wenn du immer als Mädchen rumläufst. Genauer, wenn wir es wollen. Und am Wochenende möchten wir mit dir als unsere Ronja ausgehen."
Ronny war wie vor den Kopf gestoßen. Da hat er sich ja in was hinein geritten. Er versuchte krampfhaft mit Jürgen zu reden, weil der ihm vielleicht in seiner WG unterbringen kann. Der vertröstet ihn aber auf des nächste Semester. Da soll ein Platz frei werden. Da muss er jetzt wohl durch.
Sein Handy klingelte und Lena kündigte sich für das Wochenende an. Absagen? Das wollte er auch nicht. Aber was will sie hier?
Ronny redete mit den Mädels und erzählte, dass seine Lena zu Besuch kommt. Inis: "Dann verschieben wir eben unseren Ausflug."
Ronny war richtig überrascht, dass sie das so hingenommen haben. Hoffentlich lassen sie mich das Wochenende in Ruhe, dachte Ronny.
Er holte Lena vom Bahnhof ab, begrüßte sie wie immer sehr herzlich. Ein kleines Hotel in der Nähe sollte Lenas Unterkunft werden sein. "Warum soll ich im Hotel wohnen?" "Weil zur Zeit ein Zimmer renoviert wird und viele Sachen in mein Zimmer gestellt wurden. Ich kann bei dir im Hotel schlafen, wenn du willst."
Sie brachten Lenas Koffer ins Hotel und Lena nutzte sofort die Gelegenheit mit Ronny ernsthaft über ihre Beziehung zu reden. Ronny wunderte sich, was Lena eigentlich will. Seine spärlichen Aussagen am Telefon und kurzen Antworten, wenn Lena mal anrief, wollte er nicht interpretieren. Das ärgerte Lena. Eine klare Aussage über das Weiterführen ihrer Liebe, die Lena sehr wichtig war, wurde von Ronny nicht klar gegeben. Er eierte nur rum. Was sie eigentlich will. Er sei doch treu. Die Mädels in der WG wollen nichts von ihm. Lena war mit der Aussage nicht zufrieden.
Sie beschlossen in der Stadt Kaffe zu trinken. Ronny bemerkte, dass er kein Geld bei hatte und wollte noch schnell zu seiner Wohnung. Lena sollte vor der Tür Warten. "Was soll das? Hast du Geheimnisse vor mir? Warum darf ich nicht in dein Zimmer?"
"Weil ich nur meine Geldbörse holen will."
"Vielleicht sind ja Tanja und Inis da und ich könnte sie kurz begrüßen."
"Nein, die sind nicht da."
"Sag mal, hast du was zu verbergen? Warum darf ich nicht mitkommen?"
"Weil es so unordentlich aussieht."
"Macht mir nichts aus, will nur sehen wie du haust."
Lena ging mit in Ronnys Zimmer. Der wurde sofort rot als er die Tür öffnete. Lena lächelte und fragte, ob das seine neue Hauskleidung sei. Die Mädels, die von Lenas Besuch wussten, haben an Ronnys Kleiderschrank die Corsge und ein Sommerkleid gehangen. Das sollte er eigentlich an diesem Wochenende tragen. Wem es mehr peinlich war, ist Ronnys Gesicht anzusehen. Lena wollte cool reagieren.
"Willst du dich noch umziehen oder bleibst du so?"
"Nein, das ist nur für eine Probe. Unsere Seminargruppe hat so wenig Mädels, da hat man mich verdonnert."
"Das glaube ich dir sofort. Vor allem, dass sie dann gleich so eine Corsage für 100 € zur Verfügung stellen. Glaubst du ich bin blöd? Was spielst du mir vor?"

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2104 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 11. Apr 2019, 14:10

Hallo, bin etwas behindert, darum konnte ich nicht weiterschreiben. Ist sicher kaum aufgefallen. Habe mir beim Aufräumen im Garten das Handgelenk verstaucht. Trage eine Schiene. Doris war voll begeistert. Was ich als alter Mann mich mit Holz und Stahlteilen rumplage. Dabei wollte ich doch nur Ordnung schaffen.
Unsere Nachbarin hat mich gesehen, dann nicht mehr. Manchmal ist Neugierde gut. Sie hat nach mir gesehen und gleich den Notarzt angerufen. Der war so schnell da, dass ich mich nicht mal umziehen konnte. Das war mir sehr peinlich.
Er sagte, dass das Handgelenk geröntgt werden muss.
Wir fuhren ins Krankenhaus. Ich hatte meine Damenlatzhosen und Gummistiefel an. Darüber einen blauen Damenkittel und einen alten Anorak von Doris. Der Befund war dann weiniger dramatisch. Den Schmerzen nach hing die Hand nur noch am Arm. Diagnose auf deutsch: Starke Sehnenzerrung. Zum Glück. Und wie komme ich nach Hause? Sollen wir ein Taxi rufen?
Ich hatte nicht einen € in der Tasche. Wie auch? Im Garten?
Da unsere Nachbarin sowas schon mal mit ihrem Mann erlebt hatte, kam sie vorsichtshalber nach. Ich war sehr froh sie zu sehen.
Jetzt laufe ich immer noch mit der Schiene rum. An und Ausziehen ist umständlich aber ich habe ja Doris. Bin von der Hausarbeit befreit. Nur mit einer Hand kann ich nicht viel machen.
Was diese Frau aber jeden Tag mit mir macht, ärgert mich. Sie hilft mir beim Anziehen und besteht darauf, dass ich jeden Tag eine Kittelschürze trage, obwohl ich nicht putze. Das sei aber so üblich auf dem Lande und keine Ausnahme sein. Bei unserem Frauenclub diese Woche ist das gut angekommen, denn die Knöpfe am Kittel bekomme ich nicht alleine zu.
Die Buchstaben der Tastatur treffe ich da besser.
Liebe Grüße
Narea

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2105 im Thema

Beitrag von NAREA » Do 11. Apr 2019, 15:25

Probleme bei Lena und Ronny.

Der Besuch bei Ronny war für Lena nur eine Bestätigung ihrer Vermutung, dass irgendwas nicht mehr stimmt in ihrer Beziehung. Ronnys Zimmer mit der Damenwäsche, dessen Ursprung er nur schlecht erklären konnte. Dass sie sein Zimmer nicht sehen sollte. Alles kam ihr nicht geheuer vor. Sie machte sich ihren Reim darauf. Der Eindruck, dass Ronny nicht ehrlich zu ihr ist, hat sich so verstärkt, dass sie sofort wieder abgereist ist.
Zuerst zu ihren Eltern nach Wismar.
"Mama, ich bin sehr traurig. Ich glaube Ronny ist den Mädchen in der WG verfallen. Eigentlich sind sie lesbisch, so haben sie mir damals erzählt aber wie haben sie Ronny dazu bekommen Dessous zu tragen? Die hättest du mal sehen sollen. Bestimmt über 100,-€ wert. Die lagen da so rum. Und er erzählt mir, die braucht er für ein Seminar, wo kreative Schauspielerei das Thema sei. Das glaube wer will."
"Nun Schatz, komm mal runter, du redest ja wie aufgezogen. Kann das nicht alles wahr sein?"
"Nein Mama, so wie er sich verhalten hat, so wortkarg, so kenne ich ihn nicht. Da ist was faul und er sagt es einfach nicht. Ich bin doch seine Freundin, die er schon lange kennt. Wenn er nicht mehr mit mir zusammen sein will, verdammt, dann kann er es doch sagen. Auch wenn er es schön findet so eine Corsage zu tragen, dann kann er mit mir darüber reden."
"Schatz, was soll ich dir raten? Es wird wohl nicht das gleiche Phänomen sein, wie bei mir und Papa. Das wäre doch ein gewaltiger Zufall. Vielleicht sprichst du doch noch mal mit ihm."
"Nein, wenn er mich mag, dann kann er selber anrufen."
"Aber wenn er Angst hat mit dir darüber zu sprechen."
"Dann soll ich ihm die Angst vertreiben?"
"Ja, das bist du ihm dann schuldig. Denn er mit Niemanden darüber reden kann, dann ist das schlecht und kann krank machen. Taste dich langsam heran. Wenn er davon nichts hören will, dann hast du wenigstens ein reines Gewissen.
Papa und ich haben zum Glück ganz andere Bedingungen gehabt. Ich habe auch gemerkt, dass er immer glücklicher wurde als ich es akzeptiert habe. Quatsch, in Wirklichkeit habe ich es vorziert. Er hatte so eine tolle Figur, die nach Röcken und Kleidern schrie."
"Ich werde es versuchen, Mama."

Simone 65
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2144
Registriert: Mi 9. Mär 2016, 09:05
Geschlecht: Ich bin ein Mensch
Pronomen: Frau
Wohnort (Name): Reichenbach an der Fils
Membersuche/Plz: 73262 Reichenbach an der Fils
Hat sich bedankt: 1871 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2131 Mal
Gender:

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2106 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Do 11. Apr 2019, 16:32

NAREA. Das mit den einen Arm kenne ich zur Zeit. Mein linker Arm ist gebrochen. Das Nervt, alles dauert viel länger. Heute kommt meine Freundin Marion zu mir für ein paar Tage. Es wird noch ein paar Wochen dauern.
Es war bei mir ein Arbeitsunfall.
Ich wünsche dir Gesundheit, liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2107 im Thema

Beitrag von NAREA » Mi 17. Apr 2019, 11:07

Hallo Simone, mit meinem Handgelenk wird es nicht besser. Vielleicht muss ich noch zur OP. Mit Deinem Arm, das tut mir leid. Aber wir können da nichts mehr dran ändern, kaputt und muss nun heilen. Habe noch viele Vorwürfe von Doris zu ertragen. Sie hat wieder die Verwandschaft eingeladen und sich alles so schön vorgestellt. Wir wollten wieder als Zwillinge servieren. Sie hat extra zwei neue Blusen gekauft. Zwei lange schwarze Röcke haben wir noch. Sogar Schuhe sollten identisch sein. Leider gab es kein neues Gesicht für mich. War gerade ausverkauft. Jetzt tauge ich aber gerade noch als Stehlampe in der Ecke mit einem entsprechenden Schirm auf dem Kopf. Bin schon sehr gespannt auf Ostern.

Ihr werdet verstehen, dass ich nach Ostern erst wieder weiter schreiben möchte. Der häusliche Stress macht mich fertig.

Darum wünsche ich heute schon allen, die mir treu geblieben sind EIN FRÖHLICHES OSTERFEST.

Narea

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2108 im Thema

Beitrag von NAREA » Mo 29. Apr 2019, 14:03

Wollte mal hereinschauen. Meine unüberwindliche Distanz zu Euch (bis auf wenigen Ausnahmen, die mir die Chance gegeben haben, hier weiter zu schreiben) hat sich zu Ostern sehr deutlich gezeigt.
Ich weiß auch, dass ich nach der langen Pause nicht mehr mein Niveau gefunden habe, schöne Episoden der Geschichte zu fabrizieren. Das tut mir auch sehr leid. Es läuft alles nicht mehr wie damals.
Ostern ist bei uns ins Wassen gefallen. Ich musste alle Gäste ausladen. Doris zog es vor, zu unserem Sohn in die Schweiz zu reisen. Es ist schwierig, sie sagt es nicht aber sie gibt mir die Schuld an dem Unfall in Italien. Sie hat immer noch Schmerzen.
Unser Verhältnis ist zur Zeit.............. .Ich kann es nicht einordnen.
So hatte ich ein einsames Osterfest. Aber so ist das eben.
Ich möchte nicht mehr schreiben. Die 2. Chance, die ich erhofft habe, gibt es wohl doch nicht.

Wünsche würde ich mir, dass mir meine Dummheit von dem Einen und der Anderen verziehen werde.

Für Euch wünsche ich mir, dass Ihr alle Euer Glück findet und zufrieden Euer Leben lebt.

Liebe Grüße Narea

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 14614
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: Intersex-W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 881 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 6116 Mal
Gender:

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2109 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 29. Apr 2019, 14:13

Guten Tag Narea,

vielleicht findest Du eines Tages noch einmal den Dreh (888)

Das wünsche ich Dir.

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Simone 65
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2144
Registriert: Mi 9. Mär 2016, 09:05
Geschlecht: Ich bin ein Mensch
Pronomen: Frau
Wohnort (Name): Reichenbach an der Fils
Membersuche/Plz: 73262 Reichenbach an der Fils
Hat sich bedankt: 1871 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 2131 Mal
Gender:

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2110 im Thema

Beitrag von Simone 65 » Mo 29. Apr 2019, 17:58

NAREA , ich wünsche Dir alles Gute. Vielleicht findest Du dein Glück wieder .
Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2111 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 14. Jun 2019, 13:49

Hallo und Guten Tag an Euch, die noch an unserem leben interessiert sind.
Ei paar Wochen sind vergangen, Doris und ich genutzt haben, uns über unsere Situation klar zu werden.
Sie bei unserem Sohn in der Schweiz, ich in unserem Häuschen. Ich glaube, ich hatte es schwerer, denn alles was mich umgab, war ein Leben mit einer Frau, die ich über alles liebe.

Warum ich mich gerade jetzt wieder melde ist der Grund, dass Doris Heimweh bekommen hat. Noch nie hat sie ein Pfingsten ohne mich verbracht. Die fremde Umgebung, zwar war sie ja bei unserem Sohn aber ich scheine gefehlt zu haben.
Also mache ich mich Sonntag auf den Weg, um sie nach Hause zu holen.

Was ich in der Zwischenzeit so erlebt habe, möchte ich Euch auch nicht vorenthalten.
Hatte Stress mit mit meinen Dorfclub Frauen, weil ich wieder der "Willi" war.
Hatte nach dem Abreisen von Doris keinen Rock, Kleid oder Kittel mehr angehabt. War eigentlich nur traurig.

Melde mich Anfang Juli wieder. Werde mit ihr auf dem Nachhauseweg ein paar Orte anfahren, wo wir schon mal waren.

Ich glaube unser Leben geht weiter. Sind schon seit 2010 hier und nicht ganz (mit Ausnahmen) unbeliebt. Ich freue mich auf den Juli.

Liebe Grüße an alle treuen Leser
Narea

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2112 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 12. Jul 2019, 12:46

Hallo an alle, die sich noch auf unsere Seite verirrt haben.
Das leben geht weiter.
Gestattet mir einen kurzen Rückblick in die Vergangenheit.

Doris genervt, gestresst von den Ereignissen des letzten Jahres. Unfall, lange Reha, ich nicht weniger vom Unfall gezeichnet, ist unser Leben etwas aus der Bahn geraten.
Doris wollte nach Allem eine Auszeit bei unserem Sohn, der in der Schweiz lebt, nehmen. Ich blieb allein zu Hause. War auch etwas von der Rolle. Habe unser Haus und Hof versucht in Schuss zu halten. Machte keinen Spaß mehr. Doris wusste nicht, ob sie wieder kommen wollte. Ich bot unser Grundstück zum Verkauf an.
Der Frauen Club, mit dem ich so viele schöne Tage verbrachte, lud mich immer wieder ein.
Ich hatte seit dem Verreisen von Doris keine weibliche Kleidung mehr angezogen.
Aber so konnte es auch nicht weitergehen.
Ich ging zum Frauentreff.
Sie wollten mich nicht rein lassen. Ich wieder nach Hause und mir eine obligatorisch, pflichtgemäß, für den Club Abend notwendige Kittelschürze angezogen.
Ich hatte an diesem Abend nur Fragen zu beantworten. Es wusste Niemand so richtig was los war.
Fazit: Alle informiert.
Frage? Wie soll es weiter gehen?
Haus verkaufen (auf dem Lande?) ok. Wohnen, kein Problem. Ich konnte sofort bei einem Club Mitglied einziehen. Das halbe Haus stand leer. Telefonische Komminikation mit Doris war nicht berauschend. Ich zu einer älteren Dame gezogen. Hatte ein Hälfte eines Bauernhauses für wenig Geld für mich. Meine Gedanken waren aber bei Doris. Sie wollte ich wieder haben.
Mit Hilfe der Dorfbewohner zog ich schweren Herzens um. Meine neue Vermieterin wusst sowieso von meiner Leidenschaft zu weiblicher Kleidung und sagte dazu nichts mehr. Ich fing wieder an mehr Sachen aus den Schrank von Doris zu nehmen. Unser Haus habe ich einem Makler übergeben.
Mal sehen was da kommt?

Mit Doris stand ich telefonisch mit Abständen in Kontakt.
Mein Eindruck, Hoffnung für mich.

Liebe Grüße Narea

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 14614
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: Intersex-W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Membersuche/Plz: 24977
Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 881 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 6116 Mal
Gender:

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2113 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 12. Jul 2019, 13:12

Moin,

na, das ist doch ausbaufähig!
Vielleicht kommt alles wieder ins Lot?

Gruß
Anne-Mette

Inga
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2862
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 00:32
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 573 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 327 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2114 im Thema

Beitrag von Inga » Mi 17. Jul 2019, 16:11

Hallo, Narea,

schön von dir zu lesen!

Bleib dran, habe Geduld und bewahre dir etwas Fingerspitzengefühl.
Manchmal geschieht noch Wundersames im Leben.
Wundersames, was kaum zu hoffen war.

Liebe Grüße
Inga

NAREA
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1281
Registriert: Sa 14. Aug 2010, 18:15
Geschlecht: männlich
Pronomen:
Membersuche/Plz: z.Zt. -----
Hat sich bedankt: 18 Mal
Danksagung oder Lob erhalten: 574 Mal

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 2115 im Thema

Beitrag von NAREA » Fr 19. Jul 2019, 13:52

Hallo, weil ich mich so lange nicht gemeldet habe, bitte ich um Entschuldigung.
Mein Leben ist wieder in der in der richtigen Bahn.
Danke Inga, ich beherzige Deinen Hinweis. Auch Dir, liebe Anne-Mette,danke ich für das Mut machen.
Aktuell sitze ich am PC und Doris im Garten unseres neuen Heims. Nicht Altenheim, sondern schon mal erwähnt, im selben Dorf vor einer Haushälfte, die ich angemietet habe, nach dem ich nicht mehr wusste, wie es weiter gehen sollte. Doris ist gesund aber nicht so, das sie arbeiten kann. Darum war sie mit meiner Entscheidung, unseren kleinen Hof zu verkaufen und hier her zu zu ziehen, einverstanden. Wir wohnen noch im selben Dorf.
Die Dame, die uns hier als Mieter wohnen lässt, ist über 80 Jahre alt. Ihre Kinder leben im Süden Deutschlands und kommen maximal 1 x im Jahr hier her. Die Zukunft hier ist etwas unsicher.
Das verdrängen wir aber noch.
Was ist aber alles vorher passiert?

Doris ist zu unserem Sohn in die Schweiz gereist, um Abstand von mir und Allem zu gewinnen. Das war meine Ansicht. Ihre Folgeschäden des Unfalls belasten sie sehr. Schuld sollte ich gewesen sein. Zu schnelles Fahren. Aber die italienische Polizei hat das nicht bestätigt. Es war ein unglücklicher Unfall, dessen Vermeidbarkeit unter 20% stand.
Doris ist abgereist, ohne zu sagen, wann sie wieder kommen wollte. Allein im Haus, kein Interesse an jeglicher Kommunikation, hatte ich nur Traurigkeit im Kopf.
Dank der Frauen Clubs bin ich wieder auf den Weg in mein altes Leben. Nach dem ich zu meiner neuen Vermieterin gezogen bin, änderte sich mein Leben wieder. Sie kannte mich schon lange als Dorfbewohner und schrägen Zeitgenossen. Da habe ich wieder angefangen meine liebgewordene Kleidung zu tragen. (hatte vorher eine Auszeit genommen als Doris weg war)
Jede Woche sprach ich mit Doris. Eine Einsicht, dass wir wieder zusammen kommen, ließ lange auf sich warten. Ich hatte viel zu tun mit dem Umzug. Meine Damen vom Club halfen mir bei der Einrichtung der neuen Wohnung. Unsere Nachbarin, zu der ich ein gutes Verhältnis hatte, half mir bei der Bewältigung der Garderobe von Doris und mir. Staunende und wundernde Blicke und Gesten konnte ich beobachten. "Sag mal Willi, die Röcke habe ich ja schon an dir gesehen und bin neidisch geworden aber die Kleider, wo hast du die alle her?"
Ich sagte, dass sie alle, bis auf zwei, von Doris stammen. "Ich habe Doris aber noch nie in einem Kleid gesehen."
Ich auch nur sehr selten, weil sie der Meinung war, die stehen ihr nicht.
"Darum musstest du sie tragen?"
Gruß Narea

Antworten

Zurück zu „(Eigene) Berichte und Geschichten“