Wunder-BH (Sci-Fi)
Wunder-BH (Sci-Fi) - # 8

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Hexemelina
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 106 im Thema

Beitrag von Hexemelina » Fr 14. Jun 2019, 20:25

Ohhhhhhhh wei ich kann mir denken was passiert ist ich hoffe das die op gut geht und die Blutung ganz schnell gestillt wird ach ja fürn so ne tAT das ist versuchter Mord und wird auch mit lebenslanger Freiheitsstrafe belegt wird dabei noch die schwere der schuld festgestellt wird Sogar noch Sicherungsverwahrung verhängt

Ich sag nur wies aussieht und hoffe Maike kommt wieder auf die Beine

Mfg die Hexemelina
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Melli_
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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 107 im Thema

Beitrag von Melli_ » Fr 14. Jun 2019, 23:03

https://www.queer.de/detail.php?article_id=22852

"Insgesamt gaben 54 Prozent der Befragten an, in den letzten zwölf Monaten wegen ihrer Geschlechtsidentität diskriminiert worden zu sein. In dieser Frage gibt es allerdings große nationale Unterschiede: Am meisten fühlen sich Trans-Personen in Großbritannien diskriminiert (65 Prozent). Auch in Deutschland liegt die Quote mit 58 Prozent über dem Durchschnitt.

Transsexuelle beklagen in Deutschland auch einen höheren Anteil von hassmotivierter Belästigung. In den vergangenen zwölf Monaten berichteten 26 Prozent der Transsexuellen in Deutschland von derartigen Übergriffen. Im EU-Schnitt sind es 22 Prozent. Auch hier ist Großbritannien mit 37 Prozent mitführend, während Italien mit zehn Prozent den niedrigsten Wert meldet.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte bereits Anfang des Jahres Deutschland und andere europäische Länder beschuldigt, nicht genug gegen Trans-Diskriminierung zu tun (queer.de berichtete). "

Ich war geschockt, als ich in unserem so liberalen Deutschland solche hohen Zahlen gelesen habe. Todesfälle kommen immer wieder vor - nicht nur in Amerika.
Transsexuell zu sein ist gefährlich...

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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 108 im Thema

Beitrag von Melli_ » Sa 15. Jun 2019, 21:58

29.
Als Mandy wieder aufwacht, ist sie im Bett in einem Krankenhaus. Langsam kommt die Erinnerung wieder. Nadja sitzt neben ihr. „Hallo Süße“ hört Mandy. Du hast ganz schön lange geschlafen. Jetzt spürt Mandy auch den Verband um ihrem Unterleib. Ein weiter Verband ist an ihrem Gesicht. „Die Ärzte haben mich gleich angerufen. „Du musst jetzt stark sein, Du wirst keine Kinder mehr bekommen können.“ „Was, ich wollte doch immer Kinder haben – diese Schweine.“ „Wir haben schon eine Strafanzeige gestellt. Mit den Aufzeichnungen der Kamera sind die schnell überführt. Ich frage mich, wer denen ins Gehirn geschissen hat... Der Anwalt hat gemeint, dass sie noch unter Jugendstrafrecht fallen könnten.“
„Das sind keine Kinder mehr...“
„Warum ist mein Gesicht verbunden?“ Ein Arzt sagte, dass Deine Nase gebrochen sei, da habe ich ihn gefragt, ob er sie nicht gleich ein wenig weiblicher machen könnte – das hattest Du ja sowieso vor.“ Die Worte tropfen langsam in Mandys Gedanken.
„Was Nase gebrochen? Ja, stimmt, der Typ hat mich voll erwischt.“
„Schau, ich habe dir ein Bild mitgebracht, wie sie aussehen wird.“ Nadja hält Mandy ein Bild von Isabell Horn hin. Bis dahin wusste Mandy überhaupt nicht, dass es diese Frau gibt.
„Du Mandy – ich habe über uns nachgedacht,“ beginnt Nadja „Willst Du mich heiraten?“

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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 109 im Thema

Beitrag von Melli_ » Mo 17. Jun 2019, 21:16

30.
„Ja, natürlich“ antwortet Jack. „Jetzt gleich?“ „Nein, wir müssen schon warten bis die Betäubungsmittel aus dem Blut sind, sonst ist die Ehe ungültig.“ „Wie wollen wir das...“ selig schläft Jack wieder ein.
Als Mandy wieder aufwacht, liegt sie mit einer weiteren Frau auf einem Zimmer. Es ist ein schöner Herbsttag (mittlerweile ist es Oktober geworden.) und die Sonne scheint in das Zimmer im 4. Stock hinein. „Hallo Liebes, ich habe schon gehört, dass sie dich überfallen haben.“ Eine ältere Frau (so etwa Mitte 60) mit einem gewinnenden Lächeln schaut Mandy an. „Weißt Du, ich habe in meinem Leben schon viel gesehen, aber angetrunkene Typen, die über einen herfallen sind das Hinterletzte. - Egal, wie du aussiehst.“ „Danke.“ „Weißt du, man erlebt als Frau so einiges und ich kann gut verstehen, was du durchgemacht hast. Ich bin Marlene – Marlene Wutgenstängel.“ irgendwie ist die Welt noch schwummerich – Mandy sinkt zurück und schläft weiter. Wutgenstängel – wer denkt sich solche Namen aus...
Mandy wird von dem netten Ruf „Visite“ geweckt. Der Arzt schaut sich die Wunden noch einmal an, während die Krankenschwester den den Verband im Gesicht wechselt. „Es sieht gut aus. Sie haben recht viel Blut verloren. Aber glücklicherweise kommen sie wieder auf den Damm.“ „Ich bin Zeugin Jehovas.“ Im Krankenzimmer wird es totenstill.

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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 110 im Thema

Beitrag von Melli_ » Di 18. Jun 2019, 20:23

31.
War ein Scherz.“ „kein Guter“ gibt der Arzt sichtlich erleichtert zurück. Er atmet durch und schaut Mandy an, „aber ihr Humor wird ihnen sicher weiterhelfen. Ich hoffe, dass sie ohnehin geplant hatten, eines Tages eine Orchiectomie vornehmen zu lassen.“ „Ja, aber von professionellem Personal und unter Narkose. Und vielleicht auch nicht gerade in einem Parkhaus, wo über Kamera ein Wächter zuschaut.“ „Schon klar.“ „Wünschen Sie, dass wir ihre Medikamente der bisherigen Medikation anpassen?“ „Wieso?“ „Ich meine das Estradiol, was sie schon länger nehmen.“ „Äh ja“ Estradiol – welches Estradiol? Irgendwas muss mit der Narkose sein. Aber wenn der Arzt das sagt, wird es wohl so sein denkt sich Jack. „Ja, dann wären wir soweit, Frau Wutgenstängel. Nach der Entfernung ihrer linken Brust hoffen wir, den Krebs eingedämmt zu haben. Die Blutwerte sind auch wieder viel besser – ich hoffe, dass er nicht gestreut hat.“ „Wie schön. Wann werde ich das Krankenhaus verlassen dürfen.“ „Ich würde sie gerne noch ein paar Tage dabehalten, nur zur Sicherheit.“
In der Nacht kommt Mandy zu sich. Jetzt hat sie keine Hoden mehr. Sie wird nie Kinder bekommen – keine eigenen. Sie richtet sich in ihrem Bett auf und weint. Dann hört sie ihre Nachbarin sagen:
„Ich höre dir zu, wenn du reden möchtest.“
Mandy schaut Marlene wortlos an. „Ich fühle mich so leer. Ich bin nicht Mann und nicht Frau, bin nur Mandy. Noch nicht einmal der Name gefällt mir richtig. Meine Eltern finden jegliche Art von Homosexualität schlimm – geschweige dass sie sich mit anderen Dingen je auseinandergesetzt hätten. Sie wissen noch nicht einmal, dass ich im Krankenhaus liege. Wenn sie von mir wüssten, wäre ich nicht mehr ihr Sohn – naja bin ich auch jetzt nicht. Aber im Ernst, sie würden sich abwenden und gehen und nie wieder mit mir reden. Manchmal denke ich dass die Welt ohne mich auch gut zurechtkommt.“
„Weißt Du, Mandy, im Grunde ist es nicht unser Körper, sondern unsere Seele, die bestimmt, wer wir sind. Schau mich an – ich habe keine Gebärmutter mehr, weil dort ein Karzinom war. Das war damals, als ich noch 22 Jahre alt war. Damals machte man immer Totaloperationen – vor 40 Jahren. Seitdem nehme ich Hormone wie du. Jetzt habe ich keine Haare mehr wegen der Chemo.“ Sie zieht dazu die Perücke, die sie den Tag über aufgehabt hat, vom Kopf. „Was ist denn von mir als Frau noch übrig? Nur noch meine rechte Brust. Glaube mir – ich habe genauso wie du auch immer wieder meinen Körper verflucht, dass ich nicht gesund sein kann.
Selbst wenn ich auch überfallen worden bin und ähnliches durchgemacht habe wie du – ich habe weitergemacht und viele Probleme legen sich mit der Zeit. Deine Eltern werden es irgendwann einsehen. Glaub mir, eine Mutter lässt sich nicht so einfach abschrecken. Und... - Ich bin eine Frau – auch ohne Eierstöcke, linke Brust und ohne Haare. Das macht uns nicht zu Frauen. Es ist die Art, wie wir die Welt anschauen. Eben nicht mit dem Gedanken, `was kann ich wie für mich gebrauchen`, sondern `wem kann ich helfen, für wen kann ich da sein?`. Das verstehen Männer nicht, dass Dasein und die Ohnmacht aushalten manchmal viel wichtiger ist, als eine schnelle Lösung zu finden. Dass zuhören und reden manchmal wichtiger ist als irgendwas zu unternehmen. Und du bist auch eine Frau, das sehe ich dir an, so wie du redest und handelst. Ich sehe es, wenn du deine Hände beim Reden benutzt. In deiner Wortwahl und wie du Dinge anfasst beim Trinken und essen. Und wenn du einen Anzug trägst, dann bist du verkleidet. Ich finde gut, dass du zu dir selbst kommst.“
Beide reden noch bis tief in die Nacht. Um dann irgendwann Schlaf zu finden.

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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 111 im Thema

Beitrag von Melli_ » Di 18. Jun 2019, 20:30

So Ihr Lieben,
jetzt muss ich erst wieder ein wenig schreiben. Ich hoffe, dass Ihr ein wenig Spaß hattet. Ich habe kleinere Portionen gemacht, weil sich das leichter liest. Ich hoffe auch, dass nicht wieder ein Jahr bis zur nächsten Veröffentlichung vergeht. Ich weiß, wie die Geschichte läuft, die Klimax und das Ende stehen, doch bis dahin sind es eben noch ein paar weiße Seiten. Mal sehen, was mir noch einfällt...

LG,
Melanie

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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 112 im Thema

Beitrag von Melli_ » Di 18. Jun 2019, 20:31

P.S. Für konstruktive Kritik bin ich immer offen.

Melanie

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Re: Wunder-BH (Sci-Fi)

Post 113 im Thema

Beitrag von Hexemelina » Di 18. Jun 2019, 20:32

hallolo melli spannend die geschichte bis hierin

bin ja gespannt was dir noch so einfällt für den schluss ich hoffe dich ein happy end

mit lieben gruss die Hexemelina
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