Doku Soap
Doku Soap - # 28

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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sandra93
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Re: Doku Soap

Post 406 im Thema

Beitrag von sandra93 » So 23. Dez 2018, 23:22

Die Fahrt mit der Metro zur angesagtesten Shoppingmall war recht ereignislos. Zwei hübsche Europäerinnen fallen zwar auf, aber viel mehr Blicke als zu Hause in Düsseldorf haben wir auch nicht auf uns gezogen. Als wir ankommen zieht es uns zunächst magisch zu den Bademoden. Ich werde erstaunlich schnell fündig. Ein gestreiftes Stück Stoff mit seitlichen Schleifen und einem Oberteil, das kaum etwas verdeckt war einfach unwiderstehlich. Hannah braucht etwas länger; sie entscheidet sich schließlich für einen neongrünen Bikini. Ich finde es etwas auffällig. „Dafür ist meiner aber nicht so knapp geschnitten wie deiner“, hält sie mir entgegen. „Ich hab den nur genommen, um keine Bikinistreifen zu bekommen.“ „Da gibt es noch eine bessere Methode“, lächelt sie mich an. „Die Villa ist Privatbesitzt, da müssen wir gar nichts anziehen.“ Der Gedanke nackt am Pool in der Sonne zu liegen, verursacht eine wohliges Schaudern, dass durch meinen ganzen Körper geht. „Du wirst ja rot“ Hannah lacht dabei und zieht mit eine Abteilung weiter zu den Dessous.
In der Tat ist die Auswahl dort überwältigend und erst als Kati und anfunkt, wo wir bleiben, merken wir, wie die Zeit vergangen ist. „Noch 10 Minuten, wir sind gleich fertig“ lautet meine Nachricht. Hannah hat sich eine Korsage in aus dunkelblauer Seide mit silbergrauer Spitze und den passenden Strümpfen ausgesucht. „Für unsere erste Nacht“ lächelt sie verführerisch. Ich bleibe etwas vorsichtiger und entscheide mich für einen grauen BH aber auch mit sehr viel Spitze und den passenden Slip dazu. Bei dem Gedanken an die erste Nacht spüre ich einen Kloß im Hals. Wie wird es sich anfühlen, wenn ich meine Beine spreizen werde und Dimitri zum ersten Mal von vorne in mich eindringen wird. Angst, dass es weh tun wird habe ich nicht, aber der Gedanke, dass er mit seinem Penis in meine Vagina eindringt – ja meine Vagina – das erscheint mir noch absolut surreal. Wenn die Nachuntersuchung nächste Woche keine Komplikationen erkennen lässt, dann könnte ich direkt danach Sex haben, hat Frau Dr. Ngyen gesagt. „Ich warte vor dem Guess Shop in Ebene drei auf euch“, werde ich von Kati schließlich geweckt. „Das wird sicher wieder so ein Marketingkram“, Hannah verdreht leicht die Augen. „Product Placement heißt das und Guess hat gar nich mal so schlechte Sachen“.
Aber Hannah sollte recht behalten. Es war alles schon genau rausgelegt, was wir spontan anprobieren sollten. Kati meinte nur:“Seid tapfer.“ Aber diesmal war es wirklich nicht leicht. Nur völlig overdresste Partykleider mit Payetten und kleine Schwarze mit riesen Schlitzen und völlig rückenfrei. Irgendwo sehr sexy, aber bei welchem Anlass soll frau so etwas tragen?
Zu Beginn läuft es sehr zäh und wir müssen vieles wiederholen. „Stellt euch vor, ihr seid zwei Friseurinnen im ersten Lehrjahr und dürft bei Shopping Queen mitmachen“ schlägt Kati vor. Darauf müssen wir beide lachen, aber es funktioniert. Es wird voll die Satire und am Ende Lachen wir Tränen. Dann geht es mit dem Taxi zur Villa.

Lea Michele
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Re: Doku Soap

Post 407 im Thema

Beitrag von Lea Michele » So 23. Dez 2018, 23:41

Hallo Sandra,

lieben Dank für die schöne Fortsetzung!

Wünsche dir und deinen Lieben ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und guten Rutsch ins neue Jahr. (fwe3)

GLG Lea Michele (he) (ki) (he)
Das Leben ist perfekt, wenn man sich wie eine Frau fühlen und leben kann!

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 408 im Thema

Beitrag von sandra93 » Mi 26. Dez 2018, 23:05

Die Fahrt dauerte gefühlt mindestens zwei Stunden. Der Verkehr war unerträglich, obwohl wir schon von etwas außerhalb des Zentrums gestartet sind. Zum Glück hat der Wagen, irgendein chinesischer SUV eine gute Klimaanlage. Es geht durch eher ärmliche Vororte und mir wird klar, dass Thailand noch weit entfernt von unserem europäischen Lebensstandard ist. Mir gehen Geschichten von sogenannten Ladyboys durch den Kopf, die ihre Körper verkaufen müssen, um sich dann eine Operation bei einem der Hinterhofchirurgen leisten zu können. Dann müssen sie auch noch zittern, dass sie nicht an einen Stümper geraten. „Sind die Thailändischen Ärzte so gut, weil sie so viele verzweifelte Opfer zum Üben haben?“ Schnell verdränge ich den Gedanken wieder.
Schließlich erreichen wir ein großes Tor mit einem Wachmann davor. Der grüßt militärisch und lässt uns durch. Der Wagen scheint bekannt zu sein. Plötzlich sind wir in einer anderen Welt. Nur noch Villen und perfekt gepflegte Gärten. An jeder Kreuzung sind Masten mit Videokameras. Der Fahrer reicht und eine Art Anstecknadel nach hinten: „ You must wear, if you are outside street. Electronic, be careful“
Schließlich halten wir vor einem einstöckigen Haus. „Guest House of Mrs Ngyen“ Es erscheint fast europäisch im Stil und der Vorgarten ist voll mit unbekannten exotischen Blumen. Der Fahrer besteht darauf unsere Einkaufstüten zu tragen. Er schließt und auf und dann stehen wir in einem großen Flur, der hinunter in ein riesiges Wohnzimmer führt. Unsere Zimmer gehen jeweils rechts und links im Gang ab. Die Koffer sind bereits da und ein luxuriöses Bad gehört mit zum Zimmer. Aber die Aussicht verschlägt einem den Atem. Ich schaue auf eine kleine Bucht links und rechts von Felsen, die mit Urwald bewachsen sind. Hinter der Terrasse schließt ein großzügiger Pool an und eine kleine Treppe führt direkt zum Strand.
Kati und der Fahrer verabschieden sich und Hannah schlägt vor dass wir uns in einer halben Stunde am Pool treffen. Ich stimme zu und gehe meinen Koffer auspacken, aber der ist leer. Dann schaue ich in den großen Kleiderschrank und sehe, dass alles schon fein säuberlich eingeräumt ist. Erschöpft ziehe ich kurz mein Kleid aus und auch meinen BH, bevor ich mich aufs Bett fallen lasse. Ich schließe die Augen und spüre wie der Deckenventilator einen leichten Luftzug über meine Brüste streifen lässt. Meine Brustwarzen sind sofort erregt. Mein Blick wandert weiter nach unten und ich sehe einen perfekt sitzenden weißen Slip und ich bin glücklich.
Das Zimmermädchen kommt herein und beschwert sich, dass ich ihr den falschen Chirurgen empfohlen habe. Alles tut weh und ist viel zu eng. „Aber Frau Dr. Ngyen ist die doch die beste!“ „Sie hat irgendetwas Neues bei mir ausprobiert und es hat nicht richtig funktioniert. Du bist Schuld und muss mir helfen“ Dann hält Sie mir ein riesiges rosafarbenes Handy entgegen. Dann werde ich wach und höre mein Handy es ist Hannah und sie fragt wo ich bleibe. Schnell ziehe ich meinen neuen superkleinen Bikini an und laufe zum Pool, wo sie schon wartet.

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Re: Doku Soap

Post 409 im Thema

Beitrag von Tanja-Yvonne » Do 27. Dez 2018, 02:43

Hallo Sandra,

ganz vielen Dank für die schnelle Fortsetzung und das auch noch über Weihnachten. (nico)
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. (cow)

Ganz viele liebe Grüße (he)

von Tanja-Yvonne

Hexemelina
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Re: Doku Soap

Post 410 im Thema

Beitrag von Hexemelina » Do 27. Dez 2018, 09:48

Hallo Sandra

Tolle Vortsetzung der Geschichte ich hoffe du hattest schöne Weihnachten gehabt
Bin gespannt wies weiter geht

LG Hexemelina
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Re: Doku Soap

Post 411 im Thema

Beitrag von sandra93 » So 30. Dez 2018, 01:03

Hannah hat es sich schon am Pool bequem gemacht. Sie liegt auf einer Liege und bittet mich ihr den Rücken einzucremen. Sie ist schon perfekt vorgebräunt und ich wirke total blass dagegen. Meine Hände gleiten an ihrem perfekten Körper entlang. Die Narbe an den Achseln von der BrustOP ist fast nicht zu sehen. Ich schaue an mir herab. Meine langen blonden Haare fallen auf meine Brüste. Ich lasse meinen Blick an meinem Körper hinunter wandern und sehe mein eng sitzendes Bikiniunterteil. Gleichzeitig spüre ich den Stoff überall auf meiner Haut. Ich beginne, mich ebenfalls einzucremen Dabei bemerke ich eine kleine Delle im Bereich der Hüften „Cellulite“ denke ich etwas erschrocken. Ich werde gleich morgen googeln, was ich dagegen tun kann, bevor es zu spät ist. Doch dann cremt Hannah mir den Rücken ein und ich bin einfach nur entspannt.
Dann liegen wir schweigend am Pool und kurz darauf höre ich leise Schlafgeräusche neben mir. Hannah war offensichtlich auch müde. Leise stehe ich auf und gehe in das Wohnzimmer; vielleicht findet sich ja dort etwas zu lesen zumindest auf Englisch. Das Wohnzimmer ist sehr geschmackvoll mit Asiatischen Bambusmöbeln eingerichtet und in der Ecke steht eine marmorne Buddha Statur Daneben ist ein sehr dunkler reich verzierter großer Schrank. In einer Ecke finde ich einige Zeitschriften. Thailändische Modezeitschriften mit für mich völlig unverständlichen Zeichen; fast will ich mir eine nehmen, da fällt mein Blick auf „Asian Medicine Weekly“ Fast im gleichen Augenblick fällt mein Blick auf eine Überschrift „Buddhismus und Transsexualität“.
Ich nehme die Zeitschrift und lege mich wieder in die Sonne. Zunächst ist der Artikel ernüchternd. Obwohl der Buddhismus als Religion grundsätzlich tolerant eingestellt ist und es auch Geschichten in der Mythologie von Menschen gibt, die weder Mann noch Frau sind, werden Transgender oder auch Kathoey trotzdem mindestens genauso diskriminiert wie in Europa. Da eine Änderung des Personenstands anders als in Europa nicht möglich sind, sind Probleme im Beruf und Alltag eher stärker. Das wird es aber etwas exotischer: Der interviewte Mönch mit einem unaussprechlichem Namen Apaua Min The erklärt, dass ja jeder Mensch häufig widergeboren wird. Der Wechsel vom Mann zur Frau und umgekehrt sei dabei recht häufig. Trotzdem gibt es Seelen die sehr häufig als Mann wiedergeboren werden oder umgekehrt. Wenn sich dann eine sehr weibliche Seele in einem Männerkörper findet, kann es sein dass durch die vielen weiblichen Vorleben die Seele so weiblich geworden ist, dass sie den neuen Körper auf Dauer nicht akzeptiert. Die moderne Medizin ermöglicht es heute den Körper der Seele anzupassen; ob das wirklich gut ist, daran hat der Mönch Zweifel, schließlich ist es ja eine der Aufgaben des Lebens sich mit den gegebenen Leben zu arrangieren und daraus zu lernen. Direkt beweisen könne er seine Hypothesen nicht, aber das Studium vieler Schriften und lange Gespräche mit betroffenen bestärken ihn aber in seiner Meinung. Aber vielleicht sei es ja die Aufgabe dieser Seelen ihren Körper an die Seele anzupassen und an dieser Erfahrung zu reifen. Zur Zeit der alten Texte gab es aber noch keine moderne Medizin und daher könne er dort auch keine Antwort finden. Auch Homosexualität könnte durch frühere Leben bedingt sein. Man akzeptiert seinen männlichen Körper fühlt sich aber dennoch zu Männern hingezogen.
„Aber Alles kann man mit früheren Leben nicht erklären“ fragt die Journalistin den Mönch „Westliche Materialisten werden jetzt behaupten, dass die Wiedergeburt ja gar nicht funktionieren kann, weil es heute viel mehr Menschen gibt als vor 2000 Jahren. Und wie erklärt man das Crossdressing von Männern, die biologisch Männer sind und bleiben wollen?
„Wiedergeburt stellen sich viele Westler viel zu simpel vor. Da hüpft die Seele aus dem Körper und in den Bauch der nächsten schwangeren Frau. Der Prozess ist aber viel komplexer. Immer noch stark vereinfacht kann man sich die Seelen als Fettaugen auf einer Suppe vorstellen. Während des Lebens sind diese Augen stabil. Nach dem Tod aber können sie sich verändern. Das heißt eine große zerrissene Seele zerfällt in mehrere kleine und wenn es zu viele werden, dann reicht er nur für eine Reinkarnation als Tier. Oder zwei Seelen haben über viele Leben gemeinsam als Paar gelebt. Sie lieben sich so sehr, dass sie im nächsten Leben als ein Mensch wiedergeboren werden. Der weibliche Teil der Seele ist dann noch vorhanden und möchte ab und zu auch mal gelebt werden. Dann verspürt der männliche Körper mit der Paarseele das Bedürfnis sich weiblich zu kleiden und zu verhalten. Am Ende dieses Zyklus werden wir eins mit dem großen Fettauge in der Mitte. Wir Buddhisten nennen es Nirwana aber wenn man das Bild der Fettauges nimmt, dann könnte der Christ auch behaupten seine Seele wird zu einem Teil Gottes. Das nennen die Monotheisten dann Unsterblichkeit der Seele. Es ist ein vereinfachendes Bild und viele andere Weise werden mich wegen der Einfachheit des Bildes kritisieren…“ Etwas verwirrt aber auch fasziniert lege ich das Heft zur Seite und lasse die Wärme der Sonne auf meinen Körper wirken.

Lorelai74
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Re: Doku Soap

Post 412 im Thema

Beitrag von Lorelai74 » So 30. Dez 2018, 11:00

Tolle Fortsetzung!!

Vor allem den Teil mit Buddhismus und Wiedergeburt ist spannend.
Hast du dir das ausgedacht oder ist das wirklich eine Theorie des Buddhismus?

Ich halte es auf jeden Fall für vorstellbar.
VLG
Lorelai
Viele liebe Grüße
Lorelai

Wenn alles gegen dich zu laufen scheint, erinnere dich daran, dass ein Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.
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sandra93
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Re: Doku Soap

Post 413 im Thema

Beitrag von sandra93 » So 30. Dez 2018, 11:36

Lorelai74 hat geschrieben:
So 30. Dez 2018, 11:00
Tolle Fortsetzung!!

Vor allem den Teil mit Buddhismus und Wiedergeburt ist spannend.
Hast du dir das ausgedacht oder ist das wirklich eine Theorie des Buddhismus?

Ich halte es auf jeden Fall für vorstellbar.
VLG
Lorelai
Im Roman darf das etwas vermischt werden. (smili)
Habe den Gedanken mal irgendwo aufgeschnappt

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Re: Doku Soap

Post 414 im Thema

Beitrag von Dana X07 » So 30. Dez 2018, 11:39

Hallöchen Sandra ,
Tolle Theorie und super spannend geschrieben . Bitte weiter so 👍 ...
LG Nicole
Im Alter wird man meißt schlauer , deswegen " ICH BIN ICH " . Das lasse ich mir auch nicht mehr nehmen .....

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 415 im Thema

Beitrag von sandra93 » Di 1. Jan 2019, 23:00

Kurz darauf wird Hannah wieder wach. Ich erzähle ihr von dem Artikel. „Ist ja ganz nett, was du da erzählts, aber das ist mir alles zu theoretisch.“ „Was meinst du mit theoretisch?“, hake ich nach. „Zum Beispiel habe ich vorhin, als du eingeschlafen bist mir den Inhalt meines Schlafzimmers mal genauer angesehen. In der unteren Kommodenschublade habe ich dann eine kleine Überraschung gefunden. Da solltest du bei dir auch mal nachschauen..“ Dann zeigt sie mir das Bild auf ihrem Handy:
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Als sie merkt, dass ich leicht erröte, lacht sie:“Ich wusste gar nicht, dass du so unschuldig bist. Ich dachte du bist bi. Aber ich versichere dir es macht das Warten auf meinen Benny wesentlich leichter. Es hat außerdem prima funktioniert“ Jetzt werde ich noch etwas röter. „Ich bin schon beim Auspacken feucht geworden..“ „Hör auf, ich will das gar nicht so genau wissen.“ Sie lacht immer noch. Dann springt sie zur Abkühlung in den Pool. Ich folge ihr und wir merken zunächst nicht, wie es anfängt, dunkel zu werden. Dann geht es wie in den Tropen üblich ganz schnell. Nach ein paar Minuten traumhaften Sonnenuntergang mit Meerblick ist es draußen Stockduster. Nur der Garten ist dezent beleuchtet. Still hören wir in die tropische Nacht. Sie ist voller Leben, aber die wenigsten Geräusche kann ich zuordnen. Dann höre ich eine Tür. Es ist Kati; sie hat einige Pappkartons mit Thailändischem Fast Food dabei. Erst jetzt merke ich; wie hungrig ich bin. Hannah zieht sich mit einem Griff ihr kurzes gelbes Sommerkleid über. „Ich geh mich kurz anziehen“, verabschiede ich mich. Schnell habe ich mich für ein bauchfreies schwarzes Top und weiße kurze Spitzenshorts entschieden. Im Rausgehen schaue ich noch kurz in meine Kommodenschublade; dort liegt auch für mich ein originalverpacktes Spielzeug.. Das Essen ist köstlich und am Ende zaubert Kati noch eine Flasche Champagner aus ihrer Tasche. Wir unterhalten und noch lange, aber ich kann mich nicht wirklich konzentrieren. Immer muss ich an die Schublade in meinem Schlafzimmer denken…

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Re: Doku Soap

Post 416 im Thema

Beitrag von Dana X07 » Mi 2. Jan 2019, 05:11

Danke super 😍 .... Weiter so , ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Teil ...😁....
Im Alter wird man meißt schlauer , deswegen " ICH BIN ICH " . Das lasse ich mir auch nicht mehr nehmen .....

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Re: Doku Soap

Post 417 im Thema

Beitrag von bella49 » Do 3. Jan 2019, 01:20

Mein Christkind war lieb und hat mir meinen "Wunschzettel" erfüllt. (ki)
Wünsche Dir und allen Deiner Fans ein GUTES NEUES JAHR! (flow)

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Re: Doku Soap

Post 418 im Thema

Beitrag von sandra93 » Fr 11. Jan 2019, 23:13

Ich gehe auf mein Zimmer und schminke mich noch schnell ab. Dann nehme ich meine Ohrringe raus . „Wie selbstverständlich das alles geworden ist“, denke ich. Doch dann wandert mein Blick zur Kommode. Vorsichtig öffne ich die Verpackung und mit ein wenig Mühe gelingt es mir, die Batterien einzusetzen. Dann wähle drücke ich den Knopf und wähle das Programm Nr.3 „First Lover“ Dann zucke ich kurz zurück, da der Vibrator anfängt, wilde Bewegungen in meiner Hand auszuführen. Auf einmal erscheint er mir auch sehr groß und was passiert, wenn ich doch nicht feucht werde. Schnell gehe ich zu meiner Handtasche und hole die Tube mit der Gleitcreme heraus. Dann betrachte ich den Vibrator noch einmal: „Die Größe passt“, und dabei denke ich an Dimitris bestes Stück. Ich schließe die Augen und lege mich aufs Bett. Dabei stelle ich mir vor, wie Dimitiri mich mit seinen zärtlichen Küssen überhäuft. Wie sehr ich mich danach sehne wenn er einen Dreitagebart hat und meine Brustwarzen küsst. Ein wunderschöner bekannter Schauder geht durch meinen Körper. Vorsichtig lasse ich meine rechte Hand nach untern gleiten und sie entlang meiner Schenkel streicheln. Wie zufällig berühren meine Fingerspitzen dabei meinen Venushügel. Ich lege die Hand zwischen meine Beine und dann spüre ich meine neuen sensiblen Stellen. Vorsichtig ertaste ich sie mit meinen Fingern. Wieder fährt ein kleiner wohliger Schauder durch meinen Körper. Ich erhöhe den Druck mit den Fingern etwas und spüre die Feuchte zwischen meinen Beinen. Durch meinen Unterleib geht eine Welle von Wärme. Ganz vorsichtig lasse ich meine Finger in meine Vagina gleiten. Vor Aufregung und Lust fange ich an, am ganzen Körper zu zittern. Ich schaue zum Vibrator. Er kommt mir sehr groß aber auch sehr begehrenswert vor. Ohne ihn anzuschalten bewege ich ihn zwischen meine Beine. Ich will ihn ganz vorsichtig hineinschieben aber er flutscht sofort komplett in mich hinein. Ich spüre wie der Vibrator viele sensible Punkte berührt. Es schmerzt nicht sondern fühlt sich nur überwältigend fremd an. Ganz leicht bewege ich mein Becken und eine Welle warmer Schauder durchläuft meinen Körper. Schließlich schalte ich mit zittrigen Händen den Motor an. Ein kleiner Schreck, wie stark die Bewegungen in meinem inneren sind, aber dann spüre ich mehr und mehr heiße Wellen durch meinen Körper laufen. Kurz darauf scheine ich nur noch aus heißen bunten Wellen zu bestehen. Ich habe jegliche Kontrolle über meinen Körper verloren, wie im Wahn versuche ich den Vibrator immer weiter in mich reinzupressen. Dann ziehe ich ihn abrupt heraus. Langsam werden die Wellen der Lust weniger. Völlig nassgeschwitzt liege auf meinem Bett und lasse erschöpft meine Gedanken kreisen. Ich kann es kaum noch erwarten in Dimitiris Armen zu liegen.

Lorelai74
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Re: Doku Soap

Post 419 im Thema

Beitrag von Lorelai74 » So 13. Jan 2019, 01:05

Wow.,;
Toll wie sie ihr Frausein entdeckt!
Viele liebe Grüße
Lorelai

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H. Ford

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Re: Doku Soap

Post 420 im Thema

Beitrag von sandra93 » Do 31. Jan 2019, 21:33

Am nächsten Morgen bin ich früh wach. Beim Aufstehen schaue ich auf den Vibrator, aber dann lege ich ihn doch weg und mache Frühstück. Hannah schläft noch und etwas in Gedanken versunken trinke ich meinen Kaffee. Dunkel erinnere ich mich an meine Träume vor dem Wachwerden. Alles sehr erotisch aber auch so verworren. Ich hatte vergessen die Pille zu nehmen, und Dimitri möchte das ich abtreibe, weil er Angst hat unser Kind könnte transsexuell werden, aber die Ärztin beruhigt uns, wenn ich in den nächsten zwei Wochen Sex mit einer Frau hätte wäre wieder alles in Ordnung.
„Was für einen Quatsch man sich so zusammenträumt“, denke ich. Ich werde definitiv nie schwanger werden, aber warum träume ich dann davon? Mir wird klar, dass ich anders auf Babies und kleine Kinder schaue als früher. Oft finde ich sie total süß und kann meinen Blick kaum abwenden. Das müssen die Hormone sein. Mit einem Mal überfällt mich eine tiefe Traurigkeit. Ich werde nie schwanger werden. Mein ganzes Leben lang werde ich neidisch auf Mütter mit Kinderwagen schauen. Nun das muss nicht unbedingt sein; ich habe ja meinen Samen einfrieren lassen. Eine Leihmutter könnte mein Kind austragen. Den Gedanken, dass eine fremde Frau für Geld ein Kind von mir trägt finde ich aber auch nicht wirklich toll. Es wäre dann ja auch nur mein Kind und nicht unser Kind. Aber das Gefühl, in meinem Bauch neues Leben zu tragen, das werde ich leider nie haben. Mit einem Mal habe ich viel mehr Verständnis, dafür wie wichtig Kinderkriegen für Frauen ist. Aber auch viele biologische Frauen bleiben kinderlos; manche sogar freiwillig. Wenn ich zu sehr darunter leiden sollte, dann muss ich halt in den sauren Apfel beißen und ein Kind von einer Leihmutter akzeptieren; Und dass ich nicht schwanger dabei werde, das hat mich als Basti auch nicht gestört. Aber neugierig wäre ich schon, wie das ist, wenn dort von innen etwas gegen die Bauchdecke stupst.

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