Interview zur Lebenssituation intersexueller Menschen mit Lucie Veith
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Anne-Mette
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Interview zur Lebenssituation intersexueller Menschen mit Lucie Veith

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 28. Okt 2019, 19:23

"Wie leicht ist das Leben, wenn man immer in der Norm ist!"

heißt es so schön(?); aber wer ist schon "in der Norm" (smili)

Auf dieser Seite setzt Lucie Veith sich mit den Fragen auseinander: https://www.awo.org/wie-leicht-ist-das- ... r-norm-ist

Gruß
Anne-Mette

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Re: Interview zur Lebenssituation intersexueller Menschen mit Lucie Veith

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mo 11. Nov 2019, 17:50

Moin,

ich möchte gern einen Abschnitt hier herausstellen, falls der ganze Artikel irgendwann in der Versenkung verschwindet:

Nehmen sie mich: Meine Eltern haben chromosomal einen eher männlichen Menschen gezeugt, ich habe xy-Chromosomen. Wahrgenommen wurde ich aber von Geburt an eher als weiblich. Deshalb wurden mir z.B. meine Hoden genommen - nicht allerdings die Prostata. Eine regelhafte Vorsorgeuntersuchung bekomme ich aber nicht, denn meine Krankenkasse übernimmt das nicht. Ich finde nicht einmal einen Arzt, der das untersuchen kann. Und wenn ich meine Hormone brauche, weil ich gonadektoniert bin, gibt es jedes Mal wieder dasselbe Theater: Entweder ich kann das Rezept nicht einlösen oder ich bekomme das Rezept gar nicht erst, weil Testosteron in so hoher Dosierung für einen „weiblichen“ Menschen so ungewöhnlich ist.

Ich glaube, dass das ein wichtiges Thema ist, das auch für transsexuelle Menschen von Bedeutung ist.

Gruß
Anne-Mette

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