Trans+Inter: Urologin Susanne Krege erklärt, warum es wichtig ist, dass Ärzte Bescheid wissen.
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Informationen, Termine und Artikel zur Intersexualität und zur 3. Option
Forum-Diskussionen intersexueller Menschen; Peerberatung
Unterstützung der Forderung nach einem Operationsverbot für nicht aus med. Gründen erforderliche Operationen an intersexuellen Kindern.
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Anne-Mette
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Trans+Inter: Urologin Susanne Krege erklärt, warum es wichtig ist, dass Ärzte Bescheid wissen.

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 18. Okt 2019, 16:55

Moin,

es geht auch um das "geschelchtszuweisende Operationsverbot" und über die geplanten Gesetzesänderungen, die schon lange auf sich warten lassen.
In dem Zusammenhang finde ich den Abschnitt interessant:

Das Problem ist aber, unter den Betroffenen mit Varianten der Geschlechtsdifferenzierung hat die größte Gruppe eine adrenale Hyperplasie (adrenogenitales Syndrom, nachfolgend AGS) und die sprechen sich für eine frühe Operation aus. Bei diesem Nebennierendefekt wird ein Enzym für die Kortisonbildung nicht gebildet. Auf einem Umweg entstehen dann aber vermehrt männlich Hormone. Diese Kinder, also Mädchen mit Chromosomensatz XX und weiblichen inneren Genitalen, haben ein mehr oder weniger stark vermännlichtes äußeres Genital. Diese Gruppe macht 60 % der Betroffenen aus. Und die möchten weiterhin, dass man im frühen Alter operiert. Auch die Eltern unterstützen das. Wenn man auf die Statistiken schaut, sieht man: Über 90 % identifizieren sich hinterher auch als weiblich. Aber jetzt zu sagen, dass es bei allen Betroffenen mit AGS sinnvoll ist, das zu machen, hätte massive Kritik zur Folge.
Das wäre sicherlich zu überprüfen

Leider wird auch wieder "Wissen" verkauft, bei dem viele "Betrfoffenen(gruppen)" nur mit dem Kopf schütteln:

Statt Transsexualität sprechen wir heute von Transidentität und das bedeutet, dass sich der entsprechende Mensch im falschen Körper geboren fühlt.

So ist noch einiges mehr zu finden, was zu Kritik führen wird.
Aber macht euch selbst ein Bild, wenn ihr wollt:

https://www.doccheck.com/de/detail/arti ... rm=article

Es werden aber auch andere Fragen angesprochen.

Gruß
Anne-Mette

Samira-St
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Re: Trans+Inter: Urologin Susanne Krege erklärt, warum es wichtig ist, dass Ärzte Bescheid wissen.

Post 2 im Thema

Beitrag von Samira-St » Fr 18. Okt 2019, 19:53

ja das kann ich nur so unterstützen selbst bei meinen Gespräch mit ihr hat Sie bleibenden eindruck hinterlassen, in Sache Aufklärung macht ihr so schnell keiner was vor
Ich beanspruche wie jeder Mensch mein Recht auf meine Identität.

Anne-Mette
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Re: Trans+Inter: Urologin Susanne Krege erklärt, warum es wichtig ist, dass Ärzte Bescheid wissen.

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Fr 18. Okt 2019, 19:57

Guten Abend Samira,
Samira-St hat geschrieben:
Fr 18. Okt 2019, 19:53
hat Sie bleibenden eindruck hinterlassen, in Sache Aufklärung macht ihr so schnell keiner was vor
Ich finde gut, dass Du zufrieden bist!

Allerdings würde ich den Artikel nicht als ungeingeschränkt positiv werten.

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Johanna:-*
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Re: Trans+Inter: Urologin Susanne Krege erklärt, warum es wichtig ist, dass Ärzte Bescheid wissen.

Post 4 im Thema

Beitrag von Johanna:-* » Sa 19. Okt 2019, 00:16

Ein guter Artikel.
Danke dafür..... :-)

Sahara65
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Re: Trans+Inter: Urologin Susanne Krege erklärt, warum es wichtig ist, dass Ärzte Bescheid wissen.

Post 5 im Thema

Beitrag von Sahara65 » Sa 19. Okt 2019, 09:36

Damit ist die schon bei mir durch, genauso könnte ich mich mit jemanden auf Arbeit darüber unterhalten.

Das kommt mir, ehrlich gesagt, komisch vor. Da muss man sehr aufpassen

Irgendwann kommt noch auf das wir zum Kultstatus aufgestiegen sind.
Dann muss man wirklich aufpassen ^^

Samira-St
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Re: Trans+Inter: Urologin Susanne Krege erklärt, warum es wichtig ist, dass Ärzte Bescheid wissen.

Post 6 im Thema

Beitrag von Samira-St » Sa 19. Okt 2019, 10:31

Sahara65 hat geschrieben:
Sa 19. Okt 2019, 09:36
Damit ist die schon bei mir durch
Hallo liebe Sahara65

oh Gott was ist mit dir den du bist noch relativ frisch mit dem Thema.
klar gibt es das eine oder andere was im Artikel so nicht in Ordnung ist sie sagt ja selbst es wird einiges an Kritik kommen, auf Grund das es Politische ebene einfach nicht vorwärts geht zu-mindesten dieses Jahr nicht mehr. Aber ich stehe so wie auch sehr viele Trans* den Begriff Transsexualität nicht in ihren Befunden oder sonstigen Schreiben drin stehen haben möchten, der Begriff Transidentität ist auf jedenfalls für uns Betroffene eine höflichere Ansprache und lässt nicht den
Hintergedanken ⇒ Sex erst aufkommen.

Ja zum Thema Intersexualität kann ich nichts beitragen da dies mich nicht betrift, ich bin auf jeden fahl auch der Meinung wenn es aus Medizinischer sich die Notwenigkeit besteht im Kindesalter alles soweit zu richten das es ohne Probleme geht. Aber wo ich dagegen bin auf jedenfalls ist das eine Geschlechtsangleichung von den Eltern oder sonst wem bestimmt werden kann, dies soll und muss das Kind selbst einscheiden dürfen und müssen.

LG Samira
Ich beanspruche wie jeder Mensch mein Recht auf meine Identität.

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