Weshalb Akten zu umstrittener Behandlung am Zürcher Kinderspital vernichtet worden sind
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Anne-Mette
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Weshalb Akten zu umstrittener Behandlung am Zürcher Kinderspital vernichtet worden sind

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 31. Okt 2018, 09:58

Moin,

Die NZZ klärt uns auf: https://www.nzz.ch/zuerich/die-intersex ... ld.1432386

Gruß
Anne-Mette

MichiWell
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Re: Weshalb Akten zu umstrittener Behandlung am Zürcher Kinderspital vernichtet worden sind

Post 2 im Thema

Beitrag von MichiWell » Mi 31. Okt 2018, 10:28

Zitat aus dem Artikel:
Das Kinderspital wiederum wehrt sich gegen den Vorwurf, dass gezielt Beweismittel beseitigt worden seien. Dieser sei völlig unbegründet, schreibt Rita Gobet, Leiterin des Fachbereichs Urologie im Kinderspital. Die relevanten Akten seien vollständig dem Staatsarchiv übergeben worden. Man sei dabei auf 200 Patientenakten gestossen, die gegenwärtig im Rahmen des Nationalfonds-Projekts ausgewertet würden. Gobet räumt allerdings auch ein, dass die Akten im Staatsarchiv reduziert werden mussten, dies sei in Zusammenarbeit mit dem Kinderspital geschehen.
Da frage ich mich: Jaaa ... was denn nun? :?

Bei solch verschwurbelten Aussagen kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass ausschließlich darum geht zu verschleiern, wer die Verantwortung für die (gezielte) Vernichtung der entsprechenden Akten trägt. Wie es den Betroffenen tatsächlich gehen mag, interessiert die Verantwortlichen vermutlich nicht das Schwarze unterm Fingernagel, und sie sind einzig darauf bedacht, ihre "weiße Weste" rein zu halten.

:evil:
Raider heißt jetzt Twix. Sonst ändert sich nix.

Der moderne Mensch ist leicht zu lenken, aber nur schwer zu etwas zu bewegen.

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Magdalena
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Re: Weshalb Akten zu umstrittener Behandlung am Zürcher Kinderspital vernichtet worden sind

Post 3 im Thema

Beitrag von Magdalena » Mi 31. Okt 2018, 11:51

Hallo,

ein sehr brisanter Vorgang, der mich erschüttern lässt. Für viele sind so wichtige Informationen für immer verloren gegangen. Mag es damals gängige Praxis gewesen sein. Die Betroffenen leiden meist ihr ganzes Leben lang. Nun wird es ihnen unmöglich gemacht, Antworten zu finden was mit ihnen geschehen ist. Denn gerade sie haben ein Recht darauf zu wissen was an ihnen operiert wurde und warum.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.

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