Die sprachlichen Probleme mit dem dritten Geschlecht (Wiener Zeitung)
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Anne-Mette
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Die sprachlichen Probleme mit dem dritten Geschlecht (Wiener Zeitung)

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Di 9. Jan 2018, 23:17

Moin,

die Löung aus Schweden wird hier in den deutschsprachigen Ländern nicht "so einfach" zu machen sein; denn die haben "han" und "hon" - da zeigt sich "hen" als ein zur Familie passender Nachzügler, ein (mehr oder weniger(?)) geliebtes Geschwisterkind (smili)

Da werden wir mit "sie" und "er" und "?" mehr Mühe haben, wie es auch in dem Artikel anklingt.

Ein wenig hört es sich für mich an, dass die Zahl der intersexuellen Menschen eher "kleingerechnet" wird, als wolle der Autor uns sagen: "... für die paar Menschen...".
Aber das will ich ihm nicht unterstellen.

Mag sein, dass sich auch bei uns (über kurz oder lang) ein geläufiges Wort etablieren kann und dass ein größerer Personenkreis ein Interesse daran hat. Dann wird es das auch geben.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/g ... lecht.html

Gruß
Anne-Mette

Jenina
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Re: Die sprachlichen Probleme mit dem dritten Geschlecht (Wiener Zeitung)

Post 2 im Thema

Beitrag von Jenina » Mi 10. Jan 2018, 12:21

Hallo,

seltsam zu lesen, die Österreicher haben doch eine etwas andere Sprache als unsereine. Aber schön, dass es sich auch schon bis dahin herumgesprochen hat. Nun ist man ja in Österreich immer etwas konservativer (ich habe eine Schwägerin in Tirol), deshalb werden sie wohl nicht gerade die Vorreiter der Sprachregelung sein. Schön jedenfalls dass sich überhaupt etwas tut.

Jenina
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